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DE3408058A1 - Vorrichtung zur betaetigung einer feststellbremse von kraftfahrzeugen, insbesondere nutzfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur betaetigung einer feststellbremse von kraftfahrzeugen, insbesondere nutzfahrzeugen

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Publication number
DE3408058A1
DE3408058A1 DE19843408058 DE3408058A DE3408058A1 DE 3408058 A1 DE3408058 A1 DE 3408058A1 DE 19843408058 DE19843408058 DE 19843408058 DE 3408058 A DE3408058 A DE 3408058A DE 3408058 A1 DE3408058 A1 DE 3408058A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pivot
lever
bowden cable
swivel lever
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843408058
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Josef 7430 Metzingen Breuer
Manfred 7301 Deizisau Lampart
Valentin 7050 Waiblingen Schleicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19843408058 priority Critical patent/DE3408058A1/de
Publication of DE3408058A1 publication Critical patent/DE3408058A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
    • B60T11/046Using cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Betätigung einer Feststell-
  • bremse von Kraftfahrzeugen, insbesondere Nutzfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung einer Feststellbremse von Kraftfahrzeugen, insbesondere Nutzfahrzeugen, mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1.
  • Eine diese Merkmale aufweisende Vorrichtung ist bereits bekannt (DE-PS 3 875 001).
  • Die Schwenkhebel dieser Vorrichtung sitzen drehfest auf einer gemeinsamen, im Fahrgestell horizontal gelagerten Welle, die sich parallel zu einem Achskörper erstreckt, an dem die mit den Radbremsen ausgestatteten Räder gelagert sind.
  • Sie wirken dabei mit jeweils einem auf ein Bremsenbetätigungsorgan einwirkenden übertragungsglied in Form einer Einstellstange zusammen.
  • Dadurch, daß sich bei Verdrehen der Welle die Schwenkhebel in der gleichen Richtung verschwenken, müssen diese im radnahen Bereich auf der Welle plaziert sein.
  • Die große gegenseitige Entfernung der Schwenkhebel macht es dabei notwendig, zwecks ihrer gemeinsamen Betätigung zwischen diesen auf der Welle noch einen zusätzlichen Schwenkhebel drehfest anzuordnen. An diesem sind zwei Betätigungsglieder in Form von im Parallelabstand voneinander angeordneten Zugstangen angelenkt, die mittels eines Handhebels der Betätigungsvorrichtung zum Verdrehen der Welle axial verstellbar sind.
  • Diese bekannte Konstruktion kann an eine solche Vorrichtung heute zu stellende Forderungen nicht erfüllen, die darin bestehen, die Hebelanordnung auf engem Raum unterbringen zu können und mit ihrer Hilfe eine sich der Bremsbelagabnützung selbsttätig anpassenden Nachstellung ihrer Schwenkhebel sicherzustellen.
  • Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Betätigung einer Feststellbremse von Kraftfahrzeugen mit den gattungsbestimmenden Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 so zu verbessern, daß sie diesen Forderungen gerecht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Durch die raumsparende Anordnung der Schwenkhebel in enger Nachbarschaft zueinander ist es möglich, deren einander entgegengerichtetes Verschwenken mittels einer einfach konzipierten und dementsprechend günstig unterzubringenden Betätigungsvorrichtung zu bewerkstelligen.
  • Aus der voneinander unabhängigen Verschwenkbarkeit der Schwenkhebel entgegen ihrer Schwenkrichtung zur Bremsenbetätigung resultiert dabei eine sich selbsttätig vollziehende Hebelnachstellung bei eintretendem Verschleiß der Bremsbeläge.
  • Eine besonders einfach zu realisierende Betätigungsvorrichtung ist Gegenstand des Anspruches 2. Die Kraft zur Rückstellung der Schwenkhebel in ihre Ausgangslage nach Freigabe der Feststellbremse kann dabei allein durch in den Radbremsen angeordnete und über die Bremsbetätigungs- und Übertragungsorgane auf die Schwenkhebel wirkende Rückstellfedern aufgebracht werden.
  • Günstig ist es jedoch, hierzu auch an der Vorrichtung selbst eine Federanordnung gemäß den Ansprüchen 3 und 4 vorzusehen, durch welche sich insbesondere auch bei verhältnismäßig großer Reibung in den Bowdenzügen eine wesentliche Erhöhung der Rückstellkräfte erzielen läßt.
  • Die mit den Schwenkhebeln zusammenwirkenden Übertragungsglieder zur Bremsenbetätigung können beispielswei- se durch Zugstangen gebildet sein, wobei es günstig ist, die Anordnung der Schwenkhebel nach Anspruch 5 vorzusehen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Übertragungsglieder gemäß Anspruch 6 auch durch Seil- oder Bowdenzüge gebildet sein.
  • Eine besonders raumsparende Anordnung der Schwenkhebel insbesondere bei Einsatz eines Bowdenzuges zu deren Betätigung ist gemäß den Ansprüchen 7 und 8 zu erzielen.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind in der sich anschließenden Beschreibung von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen erfindungsgemäßer Vorrichtungen zur Betätigung einer Feststellbremse erläutert. In der Zeichnung zeigen: Figur 1 eine Untersicht einer ersten Vorrichtungsbauart, wobei deren Lageranordnung lediglich strichpunktiert angedeutet ist, Figur 2 eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles A der Figur 1 gesehen, wobei die Lagerkonsole im Längsschnitt dargestellt ist, Figur 3 eine Untersicht einer zweiten Vorrichtungsbauart und Figur 4 einen Schnitt der Vorrichtung entlang der Linie IV-IV der Figur 3.
  • Die gezeigten Vorrichtungen zur Betätigung einer Feststellbremse sind an einem beispielsweie im Fahrgestell eines Nutzfahrzeuges horizontal montierten Tragrohr 10 befestigt, das mit einem Befestigungsflansch 12 beispielsweise an einem nicht dargestellten Längsträger montierbar ist. Bei der Bauart nach Figur 1 erstreckt sich vom Tragrohr 10 in horizontaler Anordnugn eine schalenartig ausgebildete Lagerkonsole 14 weg, deren Schalenrand nach unten gerichtet ist. Die Lagerkonsole ist also nach oben hin geschlossen.
  • In den Schalenboden 16 der Lagerkonsole 14 ist nahe am Tragrohr 10 eine napfartige Vertiefung 18 eingeformt, deren Boden 20 eine zentrale zylindrische Ausnehmung aufweist, in welche eine sich gemäß Figur 2 nach unten erstreckende Lagerbuchse 22 eingeschweißt ist.
  • Auf dieser Lagerbuchse 22 ist ein als Ganzes mit 24 bezeichneter doppelarmiger Schwenkhebel verdrehbar gelagert, der kastenförmig ausgebildet und durch zwei entsprechend geformte und miteinander verschweißte Blechpreßteile gebildet ist. Dieser Schwenkhebel ist auf der Lagerbuchse 22 mittels eines in diese eingesetzten zylindrischen Sicherungsbolzens 26 axial gesichert, wozu er sich an einem gemäß Figur 2 unteren Außenflansch 28 des Sicherungsbolzens abstützt, der seinerseits mittels einer auf einen in die napfförmige Vertiefung 18 hineinragenden Gewindeschaft 30 des Sicherungsbolzens 26 aufgeschraubten Gewindemutter 32 in der Lagerbuchse gehalten ist.
  • Mit 34 ist als Ganzes ein einarmiger Schwenkhebel bezeichnet, der mit seinem auf der Lagerbuchse 22 gelagerten Hebelteilstück 34' innerhalb des kastenartig ausgebildeten Schwenkhebels 24 angeordnet ist und aus diesem herausragt (siehe Figur 1).
  • An seinem freien Hebelende ist der Schwenkhebel 34 mit einer einen Sitz bildenden Vertiefung 36 ausgestattet, in welche ein am einen Ende eines Zugseiles 38 befestigter zylindrischer Haltebolzen 40 zur Verankerung des Zugseiles am Schwenkhebel 34 formschlüssig und drehbeweglich eingreift. Der Schwenkhebel 34 ist hierzu an seinem freien Ende gabelartig ausgebildet, so daß das Zugseil 38 zwischen dessen Gabelschenkeln 62, 64 hindurchgeführt werden kann.
  • Der Schwenkhebel 34 ist an seiner einen Längsseite mit einem mit dessen freiem Hebelende einen spitzen Winkel einschließenden Hebelansatz 42 ausgestattet, an dem zur Betätigung des Schwenkhebels 34 ein Teil einer als Ganzes mit 44 bezeichneten Betätigungsvorrichtung angreift.
  • Analog hierzu wirkt der eine Hebelarm 24' des doppelarmigen Schwenkhebels 24 gleichfalls mit der Betätigungsvorrichtung 44 zusammen, während dessen Hebelarm 24", analog zum freien Hebelende des Schwenkhebels 34, eine Vertiefung 46 aufweist, in welche ebenfalls formschlüssig und verdrehbar ein am freien Ende eines Zugseiles 48 befestigter Haltebolzen 50 eingreift. Die beiden Zug- seile 38, 48 führen jeweils zu einem Betätigungsorgan einer Hinterradbremse des Nutzfahrzeuges. Die Zugseile 38 und 48 sind vorzugsweise jeweils in einer sich mit ihrem einen Ende an der Wandung der Lagerkonsole 14 abstützenden Bowdenzughülle 52 bzw. 54 geführt.
  • Die Anordnung der beiden Schwenkhebel 24 und 34 ist derart getroffen, daß diese bei Betätigung der Betätigungsvorrichtung 44 in einander entgegengeetzten Richtungen verschwenkt werden. Sie sind außerdem, voneinander unabhängig, in die Richtungen verschwenkbar, die der Richtung ihrer durch die Betätigungsvorrichtung 44 durchführbaren Schwenkbewegung entgegengerichtet ist.
  • Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß sich die Ausgangslage der Schwenkhebel 24, 34 der Bremsbelagabnutzung entsprechend selbsttätig verändert, d.h.
  • die Schwenkhebel stellen sich selbsttätig nach. Damit kann auf zeitraubende Justierarbeiten zum Nachstellen der Schwenkhebel bei eingetretener Abnutzung der Bremsbeläge verzichtet werden.
  • Die Rück- und Nachstellung der Schwenkhebel 24, 34 wird dabei durch eine Federanordnung begünstigt, die ständig versucht, die beiden Schwenkhebel 24 und 34 entgegen ihrer zur Bremsenbetätigung durchzuführenden Schwenkrichtung zu verschwenken.
  • Auf die Ausbildung'dieser Federanordnugn wird weiter unten eingegangen.
  • Die Betätigungsvorrichtung 44 zur Schwenkhebelverstellung ist vorzugsweise durch einen Bowdenzug 56 gebildet, dessen Seele 58 sich am freien Ende des Hebelansatzes 42 des Schwenkhebels 34 und dessen Bowdenzughülle 60 sich am freien Ende des Hebelarmes 24' des doppelarmigen Schwenkhebels 24 abstützt.
  • Zu diesem Zweck sind die erwähnten Hebelteile 24', 42 derart abgekröpft, daß sie sich, wie Figur 2 zeigt, in einer gemeinsamen horizontalen Ebene befinden, wobei die Angriffspunkte von Seele 58 und Bowdenzughülle 60 im wesentlichen den gleichen Abstand zur Achse der Lagerbuchse 22 haben.
  • Wie Figur 2 zeigt, ist zur Verankerung der Komponenten des Bowdenzuges 56 an den beiden Schwenkhebeln 24 und 34 das freie Ende des Hebelarmes 24' sowie dasjenige des Hebelansatzes 42 gabelförmig ausgebildet, wobei zwischen die Gabelschenkel 62, 64 des Hebelansatzes 42 ein an der Seele 58 gehaltenes Verankerungsglied 66 eingreift, während zwischen die Gabelschenkel 68 und 70 des Hebelarmes 24' ein an der Bowdenzughülle 60 gehaltenes Abstützglied 68 schwenkbeweglich eingreift.
  • Zur Abstützung von Verankerungsglied 66 und Abstützglied 68 an den jeweiligen Hebelteilen 42 bzw. 24-' weisen deren Gabelschenkel 62, 64 bzw. 69 , 70 jeweils eine V-förmige Eingriffsnut 70 bzw. 72 auf, in welche am Verankerungsglied 66 bzw. am Abstützglied 68 einander diametral gegenüberliegend vorgesehene Abstütznasen 74, 76 bzw. 78, 80 derart eingreifen, daß Verankerungsglied 66 und Abstützglied 68 zwischen den Gabelschenkeln pendelfähig abgestützt sind.
  • Die oben erwähnte Federanordnung ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine zwischen den gabelförmigen Enden von Hebelarm 24' und Hebelansatz 42 eingespannte Druckfeder 82 gebildet, die sich mit ihren Enden an den einander gegenüberliegenden Stirnseiten von Verankerungsglied 66 und Abstützglied 68 abstützt. Damit versucht die Druckfeder 82 Verankerungsglied 66 und Abstützglied 68 ständig voneinander wegzubewegen, bzw. die beiden Schwenkhebel 24 und 34 in eine Richtung zu verschwenken,die derjenigen entgegengesetzt ist, in welche sie zur Betätigung der Radbremsen zu verschwenken sind.
  • Die Druckfeder 82 ist vorzugsweise von einer diese umhüllenden Manschette 84 umgeben, die mit ihren Enden an den einander gegenüberliegenden Stirnenden von Verankerungsglied 66 und Abstützglied 68 in geeigneter Weise gehalten ist.
  • Das Verankerungsglied 66 sitzt auf einer mit der Seele 58 des Bowdenzuges 56 fest verbundenen Zugstange 86, die mit einem mit Außengewinde versehenen Endstück 88 aus dem Hinterende des Verankerungsgliedes 66 herausragt. Auf dieses Stangenendstück sind Gewindemuttern 90 aufgeschraubt, von denen die eine, sich am Verankerungsglied 66 abstützende Gewindemutter zur anfänglichen Einstellung der Zugseile 38 und 48 dient, während die andere Gewindemutter zur Sicherung der getroffenen Einstellung vorgesehen ist.
  • Wird die Bowdenzugseele 58 zur Betätigung der Feststellbremse mittels eines Fußpedales oder eines Handhebels angezogen, nähern sich Hebelarm 24' und Hebelansatz 42, wobei die Druckfeder 82 vorgespannt wird. Demgemäß werden die die Zugseile 38 und 48 haltenden Hebelenden in einander entgegengesetzten Richtungen um gleiche Schwenkwinkel verschwenkt. Wird die Bowdenzugseele 58 wieder freigegeben, tritt die Druckfeder 82 in Aktion und stellt die Schwenkhebel in ihre Ausgangslagen zurück, wobei sie für eine selbsttätige Nachstellung der Schwenkhebel bzw. der Betätigungsvorrichtung 44 bei Abnutzung der Bremsbeläge sorgt.
  • Die in der Zeichnung gezeigte Hebelanordnung stellt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar, bei der, aufgrund der koaxialen Lagerung beider Schwenkhebel, sich die Zugseile 38 und 48 imBereich der Schwenkhebel kreuzen, wobei aufgrund des Einbaues des Schwenkhebels 34 in den kastenartig ausgebildeten Schwenkhebel 24 für die Hebelanordnung eine minimale Bauhöhe er- zielt wird. Es ist aber ebenso denkbar, beide Hebel beispielsweise übereinander anzuordnen und derart abzukröpfen, daß deren Betätigung mittels eines Bowdenzuges möglich ist.
  • Die gezeigte Bauart zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine geringe Bauhöhe aus, sondern sie ist darüber hinaus bevorzugt durch deren Anordnung im wesentlichen innerhalb der schalenartig ausgebildeten Lagerkonsole 14 auch weitgehend verkapselt angeordnet.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 zeichnet sich durch zwei an einem Träger 100 voneinander unabhängig gelagerte Schwenkhebel 102 und 104 aus, deren vorzugsweise durch Schraubenbolzen 106 und 108 gebildeten Schwenkachsen im Abstand voneinander und senkrecht zur Achse des Tragrohres 10 in einer zu dieser parallelen Ebene vorgesehen sind. Diese Schraubenbolzen 106 und 108 sind vorteilahft in den Schenkeln 110 und 112 einer U-Schiene 114 gehalten, die ihrerseits mit ihren Stirnenden zwischen zwei am Trägerrohr 10 in horizontaler Lage angeschweißte Schenkel 116 und 118 des Trägers 100 eingeschweißt ist. Der Träger kann oben gleichfalls geschlossen ausgebildet sein.
  • Wie Figur 4 zeigt,sind die Schwenkhebel 102 und 104 mit ihrem einen Ende zwischen den Schenkeln 110 und 112 der U-Schiene 114 auf jeweils einem der SchraubenbolzenlO6 bzw. 108 gelagert. Im Bereich des anderen Hebelendes ist, analog zur Konstruktion-der Figuren 1 und 2, jeweils ein Zugseil 120 bzw. 122 verankert. Diese Zugseile gehören zu Bowdenzügen 124 bzw. 126, die jeweils zu einer Hinterradbremse führen.
  • Wie Figur 3 zeigt, sind beide Schwenkhebel 102 und 104 gleichfalls mittels einer als Ganzes mit 127 bezeichneten Betätigungsvorrichtung gemeinsam in einander entgegengesetzten Richtungen verschwenkbar.
  • Die Betätigungsvorrichtung 127 ist ebenfalls durch einen Bowdenzug 128 gebildet, dessen Zugseil 129 im Bereich des freien Hebelendes am Schwenkhebel 102 und dessen Bowdenzughülle 130 im Bereich des freien Hebelendes am Schwenkhebel 104 verankert ist. Zwischen beiden Schwenkhebeln 102 und 104 ist eine vorzugsweie das Zugseil 128 umgebende Druckfeder 132 zwischengeschaltet, die ständig versucht, die beiden Schwenkhebel 102 und 104 in eine Richtung zu verschwenken, die der Richtung entgegengerichtet ist, in welche sie zur Betätigung der Radbremsen verschwenkt werden. Bei Betätigen der Betätigungsvorrichtung 127 bewegen sich dabei die Schwenkhebel 102 und 104 mit ihren freien Hebelenden aufeinander zu.
  • Diese Vorrichtung bietet den Vorteil, beide Schwenkhebel 102 und 104 gleich ausbilden zu können. Außerdem kann auf eine sich kreuzende Anordnugn der Zugseile 120 und 122 verzichtet werden, was eine konstruktiv vorteilhafte Schwenkhebelgestaltung ermöglicht.
  • - Leerseite -

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Betätigung einer Feststellbremse von Kraftfahrzeugen, insbesondere Nutzfahrzeugen, mit zwei jeweils einer Radbremse zugeordneten und unter Zwischenschaltung eines Übertragungsgliedes auf ein Bremsbetätigungsorgan einwirkenden Schwenkhebeln und mit einer willkürlich betätigbaren Betätigungsvorrichtung zur gleichzeitigen Schwenkhebelbetätigung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (24, 34; 102, 104) beisammenliegend angeordnet und mittels der Betätigungsvorrichtung (44; 126) in einander entgegengesetzten Richtungen sowie voneinander unabhängig in die Richtung verschwenkbar sind, die der Richtung ihrer mittels der Betätigungsvorrichtung (44; 126) durchführbaren Schwenkbewegung entgegengerichtet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (44; 126) einen Bowdenzug (56; 128) aufweist, dessen Seele (58; 129) am einen Schwenkhebel (34; 102) und dessen Bowdenzughülle (60; 130) mit ihrem einen Hüllenende am anderen Schwenkhebel (24; 104) abgestützt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Federanordnung (Druckfeder 82; 132), die versucht, die Schwenkhebel (24, 34; 102, 104) entgegen ihrer mittels der Betätigungsvorrichtung (44; 127) durchführbaren Schwenkrichtung zu verschwenken.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung durch eine sich sowohl an der Seele (58; 129) als auch an der Umhüllung (60; 130) des Bowdenzuges (56; 128) abstützende Druckfeder (82; 132) gebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (24, 34; 102, 104) an einem gemeinsamen Träger (14; 100) gelagert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schwenkhebel (24, 34) betätigbaren Obertragungsglieder durch Seilzüge (38, 38), insbesondere Bowdenzüge, gebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (24, 34) auf einer gemeinsamen, insbesondere vertikalen Schwenkachse (Lagerbuchse 22) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schwenkhebel (34) einarmig und der andere doppelarmig ausgebildet ist, daß der einarmige Schwenkhebel (34) innerhalb des anderen, kastenartig ausgebildeten Schwenkhebels (24) auf der Schwenkachse (Lagerbuchse 22) gelagert ist und daß beide Schwenkhebel (24,34) derart abgekröpft sind, daß sowohl deren Verbindungsstellen mit den Übertragungsgliedern (Zugseile 38, 48) als auch die Angriffspunkte von Bowdenzughülle (60) und Bowdenzugseele (58) an diesen jeweils im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen.
  9. 9. Vorrichtung nach einen der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (102; 104) am Träger (100) auf jeweils einer Schwenkachse (106; 108) gelagert sind.
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