DE3406360A1 - Automatische pruefvorrichtung fuer gedruckte schaltungen - Google Patents
Automatische pruefvorrichtung fuer gedruckte schaltungenInfo
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Description
Wie bekannt ist, wird die Kontrolle von gedruckten Schaltungen
in Prüfvorrichtungen durchgeführt, die mit entsprechenden
und elektrisch an einen Rechner angeschlossenen Kontrolleinheiten versehen sind, in der Lage, die mehr oder weniger
gute Qualität einer jeden dem Prüftest unterzogenen gedruckten Schaltung festzustellen. Genauer gesagt sind die
Kontrolleinheiten grundsätzlich aus einer Anzahl von Metallstiften gebildet, die so angeordnet sind, dass sie eine Art
von horizontalem "Bett" bilden (in der Branche normalerweise mit dem englischen Ausdruck "bed of nails" = "Nagelbett"
bezeichnet), auf dem sie nach einem Liniennetz positioniert sind und dazu dienen, in entsprechende gebohrte Kontrollpunkte
auf der Platte der gedruckten Schaltung eingefügt zu werden. Das Einführen der Metallstifte in die Kontrollpunkte
der gedruckten Schaltung erfolgt durch das Verschieben der horizontalen Lageebene des "Bettes" in normal zu der Platte
der gedruckten Schaltung verlaufender Richtung. In Übereinstimmung mit der bis heute bekannten Technik wird
die Positionierung einer jeden gedruckten Schaltung auf der Kontrolleinheit der Vorrichtung mehr oder weniger durch einen
Bedienenden von Hand vorgenommen, der die gedruckten Schaltungen aus einem Magazin entnimmt, sie in die Vorrichtung
einlegt und nach der Kontrolle schliesslich auf Grund der Anzeige durch den Rechner von den defekten trennt.
Diese Prozedur erweist sich natürlich als sehr nachteilig,
und zwar einerseits in Bezug auf die erforderlichen Arbeitszeiten und andererseits auf die hohen Kosten, die sich durch
das Einsetzen von Personal ergeben, welches ständig mit den Kontrollarbeiten beschäftigt ist. Ausserdem können durch das
direkte Eingreifen von Hand Fehler nicht ausgeschlossen «/erden, sei es beim Trennen der kontrollierten Schaltungen u/ie
auch während der Positionierung einer jeden gedruckten Schaltung auf der Kontrolleinheit.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden automatische Prüfvorrichtungen
entwickelt, bei denen zwecks Zuführung der gedruckten Schaltungen eine geneigte Fläche benutzt wird, die
als Rutsche dient, und über welche die aus einem Magazin kommenden gedruckten Schaltungen selbst durch Schwerkraft
die Kontrolleinheit erreichen. Die strukturmässig gesehen sehr umfangreichen Vorrichtungen sind ausschliesslich der
Kontrolle von gedruckten Schaltungen zugedacht, die in grossen Serien hergestellt werden (zuer Verwendung in weit verbreiteten
Produkten wie beispielsweise Fernsehgeräte, elektrisch Haushaltsgeräte usw.) und folglich alle die gleichen
(begrenzten) Abmessungen und eine verhältnismässig geringe Anzahl von Kontrollpunkten haben. Der hauptsächlichste Nachteil
dieser Vorrichtungen ist daher auf deren mangelnde Vielseitigkeit zurückzuführen, da sie in ihrer Verwendung
ausschliesslich für die Kontrolle von gedruckten Schaltungen eines einzigen Typs und auf jeden Fall von kleinen Abmessungen
bestimmt sind.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist daher der,
die erwähnten Nachteile, die sich auf die bisher bekannte Technik beziehen, zu überwinden und eine Vorrichtung herzustellen,
mit der es möglich ist, automatisch die Zuführung, die Kontrolle und das Trennen der gedruckten Schaltungen
von unterschiedlichen Abmessungen vorzunehmen, auch verhältnismässig
grosse, und zwar bei grosser Zuverlässigkeit und Arbeitsgeschwindigkeit mit den daraus sich ergebenden Vorteilen
in wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht. Dieser und noch weitere Zwecke werden alle erreicht durch
die betreffende automatische Prüfvorrichtung für gedruckte Schaltungen von der Art mit einer Kontrolleinheit, die mit
einer Anzahl von elektrisch an einen Rechner angeschlossenen Stiften versehen ist, welche dazu dienen, sich mit entspre-i
chenden gebohrten und auf der zu prüfenden gedruckten Schaltung angeordneten Kontrollpunkten zu verbinden, wobei die
genannte Kontrolleinheit rechtwinklig im Verhältnis zu der Lageebene der genannten gedruckten Schaltung beweglich ist
und dadurch das Einführen von einem Teil der genannten Stifte in die genannten Kontrollpunkte ermöglicht, dadurch
gekennzeichnet, dass sie wie folgt enthält: - Eine horizontal bewegliche Zuführvorrichtung mit Vorschubrichtung zu der
genannten Kontrolleinheit; - eine Ladevorrichtung für die zu prüfenden gedruckten Schaltungen, im Verhältnis zu >
der genannten Vorschubrichtur:g vor der genannten Kontrolleinheit angeordnet und dazu vorgesehen, die gedruckten Schal-
. η If *
tungen selbst einzeln von einem Stapel, der als Magazin
dient, zu entnehmen und auf der genannten Zuführvorrichtung abzulegen; - ein im Verhältnis zu der genannten Vorschubrichtung
quer angeordnetes Anschlagelement, das entsprechend zu der genannten Kontrolleinheit angebracht ist und dazu
dient, eine jede durch die genannte Kontrolleinheit laufende gedruckte Schaltung abzufangen und zu positionieren,
wobei das genannte Anschlagelement nach genau festgelegten Arbeitsphasen rechtwinklig im Verhältnis zu der genannten
Vorschubrichtung der genannten Zuführvorrichtung beweglich ist, und wobei Mittel zum Feststellen der genannten Zuführvorrichtung
während der Kontrollphase einer jeden gedruckten Schaltung in der genannten Kontrolleinheit vorgesehen sind;
- eine automatische Auswahl- und Trennvorrichtung für die genannten gedruckten Schaltungen im Anschluss an die genannte
Kontrolleinheit, elektrisch an den genannten Rechner angeschlossen und durch diesen gesteuert.
Vorteilhafterweise besteht die Zuführvorrichtung in Übereinstimmung mit einer weiteren Eigenschaft der vorliegenden
Erfindung aus einem Paar von horizontalen, parallelen und
angetriebenen Riemen, auf denen jeweils die sich gegenüberliegenden Seitenkanten einer jeden gedruckten Schaltung
aufliegen, wobei der Abstand zwischen den genannten parallelen Riemen je nach den Abmessungen der zu prüfenden gedruckten
Schaltungen regulierbar ist, da die genannten Riemen auf entsprechenden und in axialer Richtung auf den ei-
■-a-
genen Umdrehungswellen regulierbaren Riemenscheiben montiert
sind.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung
einer vorgezogenen Verwirklichungsform hervor, die rein als Beispiel und nicht begrenzend in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellt sind, von denen
- Abb. 1 die schematische Darstellung der Vorrichtung von
oben zeigt, bei der einige Teile entfernt wurden, um andere hervorzuheben;
- Abb. 2 zeigt von oben die Hebelsysteme zur Steuerung der beweglichen Vorsprünge zum Beladen der Zuführvorrichtung
mit zu prüfenden gedruckten Schaltungen;
- Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt von einem Teil der Vorrichtung nach der Linie III—III aus Abbildung 1;
- Abb. 4 zeigt einen Querschnitt von einem Teil der Vorrichtung nach der Linie IV-IV aus Abbildung 1.
Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ist mit 1 in ihrer Gesamtheit die die vorliegende Erfindung betreffende
Vorrichtung bezeichnet. Insgesamt gesehen ist die Vorrichtung 1 grundsätzlich aus einem mittleren Teil 2 gebildet,
welcher eine Kontrolleinheit 5 enthält, aus einem Zuführteil 3 für die zu prüfenden gedruckten Schaltungen 6
und aus einem Endteil 4 zum Abtransport und Trennen der bereits geprüften gedruckten Schaltungen 6.
Der mittlere Teil enthält grundsätzlich eine Prüfvorrich-
tung herkömmlicher Art für gedruckte Schaltungen (Abbildungen
1 und 4), bestehend aus einer viereckigen Struktur 7, die vier Gewindestangen 8 trägt, welche über eine Kette 9
und Zahnräder 10 durch einen Motor 11 angetrieben sind, und auf denen eine horizontale und in vertikaler Richtung bewegliche
Platte 12 montiert ist, und zwar mit einer Hebe- oder Senkbewegung, je nach der Drehrichtung der Gewindestangen 8.
Auf der horizontalen Platte 12 ist ein Bett mit Metallstiften 13 befestigt (Abbildung 4), die auf an und für sich bekannte
Weise liniennetzartig angeordnet und elektrisch an einen Elektronenrechner, der in den Abbildungen nicht dargestellt
ist, angeschlossen sind. Oberhalb des Bettes 13 '■■ 1
ist in fester horizontaler Position im Verhältnis zu der Platte 12 eine von einer fest an der Struktur 7 angebrachten
Konsole 15 getragene Auswahlschablone 14 angeordnet, die mit durchgehenden Bohrungen 16 entsprechend zu dem Bett
13 versehen ist, die nach der speziellen Darstellung der zu prüfenden gedruckten Schaltungen 6 verteilt sind.
Oben ist der mittlere Teil 2 mit einem flachen horizontalen Deckel 17 versehen, der einen leichten Abstand von der darunterliegenden
Auswahlschablone 14 hat, so dass ein Schlitz von einer Höhe (D) gebildet wird, der nur wenig grosser ist
als die Stärke (S) einer gedruckten Schaltung 6. Der Deckel 17 ist auf bekannte Weise auf der horizontalen Ebene beweglich,
so dass Kontrollen oder ein Eingreifen von Hand in dem darunterliegenden Bereich möglich sind, da er über ein
-Al·-
Rad 18 durch einen Motor 19 (Abbildung 1) betätigt wird. Der Teil des Zuführungsbereiches 3 der Vorrichtung 1 wird
von einem Paar von Längsstreben 20 getragen, die von aussen an einem Ende der Struktur 7 befestigt sind. Es muss
dabei bemerkt werden, dass sich diese Lösung als vorteilhaft erwiesen hat, da dadurch im Sinne der Erfindung eine Änderung
an den Vorrichtungen herkömmlicher Art möglich ist, und zwar ohne grundlegendes Eingreifen in die Hauptbestandteile
der Vorrichtung selbst.
Unter besonderer Bezugnahme auf die Abbildungen 1 und 3 ist mit 21 ein Stapel von gedruckten Schaltungen 6 bezeichnet,
der als Magazin dient und an den Kanten durch vier vertikale Säulen 22 mit einem L-förmigen Schnitt abgegrenzt wird, die
unten auf den horizontal verlaufenden Rändern 23 eines Paares von längsverlaufenden Strukturelementen 24 aufliegen,
welche parallel zueinander liegen und von Querstreben 25, die mit ihren Enden an den Längsstreben 20 befestigt sind,
getragen werden. Zwei der vertikalen Säulen 22 sind in ihrer Position im Verhältnis zu den Elementen 24 regulierbar, da
sie jeweils an ihrem Fuss mit einem Gleiter 22' versehen sind, der beweglich in Längsführungen 23', die sich an den
Rändern 23 der Elemente 24 befinden, eingesetzt ist. Diese Elemente 24 sind ihrerseits in Querrichtung regulierbar
(so dass der Abstand verändert werden kann), da sie mit den Stangen 25 über Muffen 26 verbunden sind, die durch in den
Abbildungen nicht gezeigte Schrauben befestigt werden.
. /I Ψ.
Dadurch ist es also möglich, die beschriebene Struktur jeder beliebigen Abmessung anzupassen (innerhalb bestimmter Grenzen),
die die zu prüfenden Schaltungen aufweisen können. An den Enden der Längsstreben 20 ist quer\/erlaufend eine
Welle 27 angelenkt, die durch einen Motor 28 angetrieben wird, und auf die zwei Paare von Riemenscheiben 29 aufgezogen
sind (ebenfalls in Querrichtung entlang der Welle 27 regulierbar), auf denen ein Paar von parallelen Riemen 30 montiert
sind, welche die Zuführvorrichtung für die gedruckten Schaltungen 6 bilden und sich, angetrieben durch den Motor
28, auf einer horizontalen Ebene mit einer Vorschubrichtung zu der Kontrolleinheit 5 hin bewegen (in Abbildung 1 durch
Pfeile angezeigt). Die Riemen 30 sind auf der im Verhältnis zu der Kontrolleinheit 5 entgegengesetzt liegenden Seite
auf entsprechenden Umlenkscheiben 29' montiert, wie sie in Abbildung 1 dargestellt sind, und zwar abnehmbar an der Struktur
7 befestigt, so dass sie je nach den Abmessungen der gedruckten Schaltungen 6 auseinander- oder zusammengeschoben
werden können. Zur Erläuterung dessen, was in der Abbildung gezeigt ist, kann bemerkt werden, dass die Riemenscheiben 29
und 29' jeweils paarweise für jeden Riemen 30 angeordnet sind,
da darunterliegend eine weitere Umlenkscheibe (in Abbildung 3 mit 29" bezeichnet) mit dem Zweck vorgesehen ist, den Riemen
30 selbst in der horizontalen Ebene zu halten, sei es in Bezug auf den aktiven Teil (im Vorschub auf die Kontrolleinheit
5 zu) wie auch auf den nicht aktiven Teil (Rücklauf).
■fib -
Die Riemen 30 sind unterhalb des Stapels 21 so angebracht, dass sie entsprechend zu den Seitenkanten der gedruckten
Schaltungen 6 verlaufen, die durch die Ladevorrichtung 31, die in den Abbildungen 2 und 3 gezeigt wird, nach und nach
auf die Riemen selbst gelegt werden.
Diese Ladevorrichtung besteht aus einer doppelten Serie von Vorsprüngen 32 und 33, die an den Strukturelementen 24 angeordnet
und dem Bereich zwischen diesen zugewandt sind. Genauer gesagt sind an jedem Element 24 der Länge nach ausgerichtet
die Vorsprünge 32 zum Stützen angeordnet und auf einer etwas höheren Quote im Verhältnis zu diesen die profilierten
Vorsprünge 33, die ebenfalls der Länge nach ausgerichtet und versetzt zu den ersteren sind. Die Vorsprünge
32 und 33 bestehen aus grundsätzlich zylindrischen Elementen, die in durchgehenden und in die Strukturelemente 24 eingearbeiteten
Sitzen 34 gelagert und wechselweise in Querrichtung im Verhältnis zu der Vorschubrichtung der Riemen 30 beweglich
sind und auf der Innenseite der Strukturelemente selbst hervorragen. Auf der Aussenseite eines jeden dieser
Elemente sind die Vorsprünge 32 und 33 jeweils an Steuerhebel 35 und 35' angelenkt (Abbildung 2), die über zwei horizontale
und von entsprechenden Druckluftkolben 37 und 37' angetriebene Stangen 36 und 36' betätigt werden.
Unterhalb des Stapels 21, auf einer Ebene entsprechend der Stützvorsprünge 32, ist ein erster Mikroschalter 38 (Abbildung
3) angebracht, der durch eine jede gedruckte Schaltung ·
■/It-
6 ausgelöst wird und elektrisch mit den Druckluftkolben 37 und 37' verbunden ist, und der dazu dient, die anschliessenden
Arbeitsphasen der Ladevorrichtung 31 zu steuern. In einer ersten Phase wird der Stapel 21 durch die Vorsprünge
32 gehalten (die aus den Elementen 24 herausragen), während sich die Vorsprünge 33 im Inneren der Sitze befinden.
Anschliessend kommen die Vorsprünge 33, deren Kopf 33' mit horizontalen Nutungen 39 versehen ist, die der Stärke (S)
einer jeden gedruckten Schaltung 6 entsprechen, aus ihren Sitzen 34 heraus und wirken auf den Stapel 21, indem sie
in rechtwinkliger Richtung auf diesen drücken und dabei die Seitenkanten der gedruckten Schaltungen 6 greifen, beginnend
bei der vorletzten. An diesem Punkt ziehen sich die Vorsprünge 32 zurück und lassen eine gedruckte Schaltung 6 auf
die Riemen 30 fallen (die letzte und den Boden des Stapels 21 bildende), während der Stapel 21 durch die Vorsprünge 33
gehalten wird. Anschliessend kommen die Vorsprünge 32 hervor, während sich die Vorsprünge 33 zurückziehen und den
Stapel 21 auf die Vorsprünge 32 rutschen lassen. An diesem Punkt wiederholt sich der Zyklus. Der Mikroschalter 38, der
von der untersten gedruckten Schaltung 6 des Stapels 21 berührt wurde, bestimmte den Beginn der oben beschriebenen
Phasen. Sobald daher keine gedruckten Schaltungen 6 mehr in
dem Stapel 21 sein sollten, wird der Mikroschalter 38 nicht betätigt und hält folglich auch die Ladevorrichtung 31 an.
Die auf die Riemen 30 geladene gedruckte Schaltung 6 erreicht"
also die Kontrolleinheit 5, an der ein quer angeordnetes
Anschlagelement 40 vorgesehen ist, das dazu dient, die gedruckte Schaltung 6 selbst entsprechend zu dem Bett 13 abzufangen
und zu positionieren.
Dieses Anschlagelement 40 besteht aus einer horizontalen Platte (Abbildungen 1 und 3) zwischen den Riemen 30 und unmittelbar
im Anschluss an das Bett 13 im Verhältnis zu der Vorschubrichtung der Riemen. Diese Platte ist mit einem
horizontalen Anschlagrand 41 versehen, der rechtwinklig zu der Vorschubrichtung der gedruckten Schaltung 6 liegt, und
dessen Winkelposition auf horizontaler Ebene durch Stellschrauben 42 einstellbar ist. In entsprechender Position
zu diesem Rand 41 ist ein zweiter Mikroschalter 43 vorgesehen, der bei Berührung durch die gedruckte Schaltung 6
das Anhalten der Riemen 30 bewirkt, da er elektrisch an den Motor 28 angeschlossen ist. Das Anschlagelement 40 ist vertikal
beweglich, da es durch einen Elektromagneten 48 (in Abbildung 3 schematisch dargestellt) betätigt wird, der
sich unterhalb des Elementes befindet und auf ein Paar von kleinen vertikalen Zylindern 44 wirkt, die in entsprechenden
Bohrungen in der Struktur 7 gelagert sind und das Anschlagelement 40 tragen. Die vertikalen Bewegungen des Anschlagelementes
40 sind programmiert. Es ragt oberhalb der Auswahlschablone 14 so heraus, dass es die gedruckte Schaltung
6 abfangen kann, die von den Riemen 30, welche sich oberhalb der Schablone 14 bewegen, transportiert wird (Ab-
bildung 4). Sobald die gedruckte Schaltung 6 den Mikroschalter
43 auslöst, halten die Riemen 30 an und die Platte 12 hebt sich, wobei sie die Stifte des Bettes 13 in die Bohrungen
16 der Schablone 14 schiebt und durch diese in die Kontrollpunkte der gedruckten Schaltung 6. Ist die Kontrolle
durchgeführt, senkt sich die Platte 12, das Anschlagelement 40 verschiebt sich durch die Wirkung des Elektromagneten 48
nach unten und die Riemen 30 laufen vi/ieder an, wobei sie
die gedruckte Schaltung 6 won der Kontrolleinheit 5 entfernen. An diesem Punkt beginnt der Zyklus erneut.
Unter besonderer Bezugnahme auf die Abbildungen 3 und 4 ist mit 45 ein weiteres Paar von Riemen bezeichnet, das oberhalb
ι
der Riemen 30 und parallel zu diesen angeordnet ist. Diese Riemen 45, die auf entsprechenden angetriebenen Riemenscheiben 46 montiert sind (genau wie die Riemen 30, so dass sie auf einer horizontalen Ebene liegen), sind unmittelbar im Anschluss an die Ladevorrichtung 31 angebracht und erstrecken sich über die gesamte Länge der darunterliegenden Riemen 30. Die Aufgabe der Riemen 45 ist es, eventuelle Verdrehungen der von dem Stapel 21 kommenden gedruckten Schaltung 6 zu vermeiden (was im Falle von gedruckten Schaltungen mit relativ grossen Abmessungen möglich ist), indem sie die gedruckte Schaltung 6 selbst in einer horizontalen Ebene zwischen den beiden Paaren von Riemen 30 und 45 halten. Wie insbesondere aus der Abbildung 4 hervorgeht, bewegen sich die Riemen 30 und 45 innerhalb des Schlitzes von einer ·
der Riemen 30 und parallel zu diesen angeordnet ist. Diese Riemen 45, die auf entsprechenden angetriebenen Riemenscheiben 46 montiert sind (genau wie die Riemen 30, so dass sie auf einer horizontalen Ebene liegen), sind unmittelbar im Anschluss an die Ladevorrichtung 31 angebracht und erstrecken sich über die gesamte Länge der darunterliegenden Riemen 30. Die Aufgabe der Riemen 45 ist es, eventuelle Verdrehungen der von dem Stapel 21 kommenden gedruckten Schaltung 6 zu vermeiden (was im Falle von gedruckten Schaltungen mit relativ grossen Abmessungen möglich ist), indem sie die gedruckte Schaltung 6 selbst in einer horizontalen Ebene zwischen den beiden Paaren von Riemen 30 und 45 halten. Wie insbesondere aus der Abbildung 4 hervorgeht, bewegen sich die Riemen 30 und 45 innerhalb des Schlitzes von einer ·
Öffnungsweite (D) zwischen der Schablone 14 und dem Deckel
17, unter dem eine Abdeckfolie 47 angebracht werden kann, die mit den Riemen 30 und 45 in Berührung steht.
Im Anschluss an die Kontrolleinheit 5 ist der Endteil 4 der Vorrichtung 1 angeordnet, an dem eine automatische Auswahl-
und Trennvorrichtung 49 für die gedruckten Schaltungen 6 vorgesehen ist. Der Endteil 4 besteht aus einem Paar von
länglichen Strukturelementen 50 (Abbildung 1), genau wie die Elemente 24, versehen mit Muffen 51 und montiert auf
Querstangen 52, die an den Enden von einem Paar von Streben
53 getragen werden, welche an der Struktur 7 befestigt sind. Auch diese konstruktive Lösung erweist sich als vorteilhaft,
da sie es ermöglicht, Vorrichtungen herkömmlicher Art ohne besondere Vorkehrungen an den Hauptbestandteilen derselben
zu verändern.
An den Enden der Streben 53 ist quer eine von einem Motor 55 angetriebene Welle 54 angelenkt, die zwei Riemenscheiben
56 trägt, auf denen entsprechend zwei Riemen 57 montiert sind, welche die Abtransportvorrichtung für die gedruckten
Schaltungen 6 bilden. An dem entgegengesetzten Ende sind die Riemen 57 (beweglich nach der durch die Pfeile in Abbildung
1 angegebenen Richtung) auf Umlenkscheiben 58 montiert, die mit den Enden der Elemente 50 verbunden sind.
Der Abstand zwischen den Riemen 57 ist auf die gleiche Weise wie zuvor beschrieben regulierbar, und zwar je nach den
Abmessungen der gedruckten Schaltungen 6, wobei die Muffen
51 auf den Stangen 52 und die Riemenscheiben 56 auf der Welle
54 entsprechend positioniert u/erden.
Die automatische Trennvorrichtung 49 für die geprüften gedruckten Schaltungen 6 besteht aus einem Druckluftkolben
mit sich gegenüberliegenden Schäften, der quer an den Elementen
50 und unterhalb der horizontalen Lageebene der Riemen
57 befestigt und elektrisch an den Rechner angeschlossen ist, welcher auf Grund der Daten, die auf der in der Kontrolleinheit
5 geprüften gedruckten Schaltung 6 erfasst wurden, die Bewegungen in Querrichtung steuert. Entsprechend
im Verhältnis zu dem Druckluftkolben 59 und oberhalb desselben in der Nähe won einem der beiden Riemen 57 ist ein dritter
Mikroschalter 60 angebracht, der dazu dient, von den durchlaufenden gedruckten Schaltungen 6 berührt zu werden.
Dieser an den Rechner angeschlossene Mikroschalter 60 hat die Aufgabe, dem Rechner selbst das Vorhandensein einer gedruckten
Schaltung 6 an diesem Punkt der Vorrichtung zu signalisieren.
Der Rechner bestimmt nach der Speicherung der Folge der an den gedruckten Schaltungen 6 durchgeführten Kontrollen über
den Kolben 59 das Offnen (oder nicht) der Elemente 50, sobald eine jede gedruckte Schaltung 6 den Mikroschalter 60
berührt. Das Auslösen des Kolbens 59 erfolgt daher, wenn die den Mikroschalter 60 berührende Schaltung 6 sich auf
Grund der vorangegangenen Kontrolle durch die Kontrolleinheit 5 als defekt erweist.
Unterhalb des Endteils 4 der Vorrichtung 1 ist eine Sammelfläche
(nicht gezeigt) für die defekten gedruckten Schaltungen 6 vorgesehen, während im Anschluss an die Vorrichtung
selbst im Verhältnis zu der Vorschubrichtung der Riemen 57 ein Magazin (ebenfalls nicht gezeigt) für die gedruckten
Schaltungen 6 vorgesehen ist, die ohne Fabrikationsfehler sind.
Natürlich werden die Arbeitsphasen der Vorrichtung 1 so eingestellt,
dass ein ausreichender Abstand zwischen den durch die Kontrolleinheit 5 und über die Trennvorrichtung 49 laufenden
gedruckten Schaltungen 6 hergestellt wird. Es muss noch bemerkt werden, dass die betreffende Vorrichtung
dank ihrer Struktur und Auslegung in der Lage ist, eine Kontrolleinheit universeller Art zu verwenden, und
sie ist daher geeignet zur Kontrolle von gedruckten Schaltungen verschiedener Abmessungen.
Die Erfindung erreicht somit die gewünschten Zwecke. Natürlich kann die Erfindung in ihrer praktischen Verwirklichung auch andere Formen aufweisen als die oben dargestellte. Besonders können zahlreiche Änderungen praktischer und funktioneller Art angebracht werden, die einem Techniker der Branche als logisch erscheinen, ohne jedoch aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung herauszugehen. Alle Details können ausserdem durch technisch gleichwertige ersetzt werden und die verwendeten Materialien, die Formen und Abmessungen können je nach Bedarf beliebiger Art sein.
Die Erfindung erreicht somit die gewünschten Zwecke. Natürlich kann die Erfindung in ihrer praktischen Verwirklichung auch andere Formen aufweisen als die oben dargestellte. Besonders können zahlreiche Änderungen praktischer und funktioneller Art angebracht werden, die einem Techniker der Branche als logisch erscheinen, ohne jedoch aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung herauszugehen. Alle Details können ausserdem durch technisch gleichwertige ersetzt werden und die verwendeten Materialien, die Formen und Abmessungen können je nach Bedarf beliebiger Art sein.
■η-
- Leerseite -
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE( 1·/ Automatische Prüfvorrichtung für gedruckte Schaltungen von der Art mit einer Kontrolleinheit (5), die mit einer Anzahl von elektrisch an einen Rechner angeschlossenen Stiften (13) versehen ist, die dazu dienen, sich mit entsprechenden gebohrten und auf der zu prüfenden gedruckten Schaltung (6) angeordneten Kontrollpunkten zu verbinden, u/obei die genannte." Kontrolleinheit (5) rechtwinklig im Verhältnis zu der Lageebene der genannten gedruckten Schaltung (6) beweglich ist und dadurch das Einführen von einem Teil der genannten Stifte (13) in die genannten Kontrollpunkte ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass sie wie folgt enthält: - Eine horizontal bewegliche Zuführvorrichtung (30) mit Vorschubrichtung zu dor genannlen Kontrolleinheit (5); - eine Ladevorrichtung (31) für die zu prüfenden gedruckten Schaltungen (6), im Verhältnis zu der genannten Vorschubrichtung vor der genannten Kontrolleinheit. (f>) angeordnet und dazuvorgesehen, die gedruckten Schaltungen selbst einzeln uon einem Stapel (21), der als Magazin dient, zu entnehmen und auf der genannten Zuführvorrichtung (30) abzulegen; - ein im Verhältnis zu der genannten Vorschubrichtung quer angeordnetes Anschlagelement (40), das entsprechend zu der genannten Kontrolleinheit (5) angebracht ist und dazu dient, eine jede durch die genannte Kontrolleinheit (5) laufende gedruckte Schaltung (6) abzufangen und zu positionieren, wobei das genannte Anschlagelement (40) nach genau festgelegten Arbeitsphasen rechtwinklig im Verhältnis zu der genannten Vorschubrichtung der genannten Zuführvorrichtung (30) beweglich ist, und wobei Mittel (43) zum Feststellen der genannten Zuführvorrichtung (30) während der Kontrollphase einer jeden gedruckten Schaltung (6) in der genannten Kontrolleinheit (5) vorgesehen sind; - eine automatische Auswahl- und Trennvorrichtung (49) für die genannten gedruckten Schaltungen (6) im Anschluss an die genannte Kontrolleinheit (5), elektrisch an den genannten Rechner angeschlossen und durch diesen gesteuert.
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Zuführvorrichtung (30) grundsätzlich aus einem Paar von horizontal angeordneten, parallelen und angetriebenen Riemen (30) besteht, auf denen die beiden sich gegenüberliegenden Seitenkanten einer jeden gedruckten Schaltung (6), die von dem als Magazin dienenden Stapel (21) kormnt, aufliegen, wobei der Abstand zwischen den beiden parallelen ■Riemen (30) je nach den Abmessungen der zu prüfenden gedruckten Schaltungen (6) einstellbar ist, da die genannten Riemen (30) auf entsprechenden, in axialer Richtung auf den eigenen Umdrehungswellen einstellbaren Riemenscheiben (29-29') montiert sind.
- 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Magazin dienende Stapel (21) oberhalb von dem genannten Paar paralleler Riemen (30) angeordnet ist und durch vier Säulen (22) begrenzt wird, die am unteren Teil jeweils zu zweit mit länglichen Strukturelementen (24) verbunden sind, ausserhalb der genannten Riemen (30) und grundsätzlich parallel zu diesen angeordnet, wobei die genannten länglichen Strukturelemente (24) durch Querstreben (25) getragen werden, auf denen sie nach den Abmessungen der zu prüfenden gedruckten Schaltungen (6) unter Veränderung ihres Abstandes in ihrer Position einstellbar sind, und wobei zumindest zwei der genannten Säulen (22) in ihrer Längsposition im Verhältnis zu den genannten länglichen Strukturelementen (24) regulierbar sind, indem sie an ihrem Fuss mit einem Gleiter (221) versehen sind, der in eine entsprechende und in jedes der genannten Strukturelemente (24) eingearbeitete Längsführung (231) eingesetzt ist.
- 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Ladevorrichtung (31) für die zu prüfenden gedruckten Schaltungen aus einer Anzahl von wechselweise in Querrichtung im Verhältnis zu der genannten Vorschub-.Erbeweglichen und unterhalb des genannten Stapels (21) von gedruckten Schaltungen angeordneten Vorsprüngen (32-33) besteht, wobei die genannte Anzahl von Vorsprüngen (32-33) auf einer jeden der beiden Seiten des genannten Stapels (21) aus einer ersten Serie von Vorsprüngen (32) zum Stützen gebildet wird, die horizontal zueinander ausgerichtet und gemeinsam miteinander beweglich sind, sowie aus einer zweiten Serie von profilierten Vorsprüngen (33), ebenfalls auf einer höheren Quote im Verhältnis zu der ersten Serie horizontal zueinander ausgerichtet und gemeinsam miteinander beweglich, und zwar wechselweise und synchron mit den genannten Stützvorsprüngen (32) nach einer Phasenfolge, die das Ablegen durch Fallen einer einzelnen gedruckten Schaltung (6) auf die genannte Zuführvorrichtung (30) ermöglicht, wobei jeder der genannten profilierten Vorsprünge (33) mit seinem Ende (33') auf die Seitenkante der genannten gedruckten Schaltungen (6) wirkt, da diese Enden mit horizontalen Nutungen (39) versehen sind, die jeweils eine Höhe entsprechend der Stärke (S) einer einzelnen gedruckten Schaltung (6) haben.
- 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stützvorsprünge (32) und die genannten profilierten Vorsprünge (33) mit zwei entsprechenden Serien von Steuerhebeln (35-351) verbunden sind, die über horizontale und jeweils durch einen Druckluftkolben 37 und 37' angetriebene Stangen (36-36') betätigt werden.
- 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich-•b ·net, dass das genannte querverlaufende Anschlagelement (40) grundsätzlich aus einer horizontalen Platte (40) gebildet u/ird, die nach den genannten festgelegten Arbeitsphasen über einen sich unterhalb derselben befindlichen Elektromagneten (48) betätigt wird, wobei die genannte Platte (40) mit einem horizontalen Anschlagrand (41) versehen ist, der rechtwinklig zu der genannten Vorschubrichtung verläuft und zum Abfangen und Positionieren einer gedruckten Schaltung (6) auf der genannten Kontrolleinheit (5) dient.
- 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (43) zum Feststellen der genannten Zuführvorrichtung (30) aus einem Mikroschalter (43) gebildet werden, der einzeln durch eine jede gedruckte Schaltung (6) berührt wird, entsprechend zu dem genannten Anschlagelement (40) angeordnet und elektrisch an den Motor (28) der genannten Zuführvorrichtung (30) angeschlossen ist.
- 8. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Verhältnis zu der genannten Vorschubrichtung im Anschluss an die genannte Kontrolleinheit (5) und entsprechend zu der genannten automatischen Auswahl- und Trennvorrichtung (49) für die gedruckten Schaltungen angeordnet eine Antransportvorrichtung (57) vorgesehen ist, die aus einem Paar von horizontalen, parallelen und angetriebenen Riemen (57) gebildet wird, die auf entsprechenden Riemenscheiben (56-58) montiert sind, und auf denen jeweils die beiden sich gegenüberliegenden Seitenkanten einer gedruckten Schaltung ·(6) aufliegen.
- 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte automatische Auswahl- und Trennvorrichtung (49) für die genannten gedruckten Schaltungen (6) aus einer kleinen hydraulischen Winde (59) besteht, die durch den entsprechend zu der genannten Abtransportvorrichtung (57) angeordneten genannten Rechner gesteuert \i/ird, um das beiderseitige Entfernen der genannten Riemenscheiben (56-58) des genannten zweiten Riemenpaares (57) voneinander im Verhältnis zu der Bewegung der genannten Abtransportvorrichtung (57) zu ermöglichen, und zwar je nach den Eigenschaften der genannten und durch die genannte Kontrolleinheit (5) geprüften gedruckten Schaltung (6), wobei das beiderseitige Entfernen voneinander das Herabfallen der genannten gedruckten Schaltung (6) auf eine unter der genannten Abtransportvorrichtung (57) liegenden Auffangfläche bewirkt.
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Publications (1)
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