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DE3405693C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Litzen für Bowdenzüge - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Litzen für Bowdenzüge

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DE3405693C2
DE3405693C2 DE3405693A DE3405693A DE3405693C2 DE 3405693 C2 DE3405693 C2 DE 3405693C2 DE 3405693 A DE3405693 A DE 3405693A DE 3405693 A DE3405693 A DE 3405693A DE 3405693 C2 DE3405693 C2 DE 3405693C2
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DE
Germany
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stretching
roller conveyor
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skin
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DE3405693A
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English (en)
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DE3405693A1 (de
Inventor
Wilhelm Ing.(grad.) 7143 Vaihingen Albrecht
Heinz-Geord Dr.nat. 7313 Reichenbach Burghoff jun.
Karl 6370 Oberursel Burghoff
Herbert Ing.(grad.) 7050 Waiblingen Harsch
Werner Dipl.-Ing. 6106 Erzhausen Schiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Max Kammerer GmbH
Original Assignee
Daimler Benz AG
Max Kammerer GmbH
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Publication date
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Priority to GB08503982A priority patent/GB2156251A/en
Priority to FR8502168A priority patent/FR2559790A1/fr
Priority to US06/702,634 priority patent/US4680952A/en
Publication of DE3405693A1 publication Critical patent/DE3405693A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3405693C2 publication Critical patent/DE3405693C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B5/00Making ropes or cables from special materials or of particular form
    • D07B5/12Making ropes or cables from special materials or of particular form of low twist or low tension by processes comprising setting or straightening treatments

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)

Abstract

Verfahren zur Herstellung bzw. Nachbearbeitung von Litzen für Bowdenzüge aus mehreren durch Verdrallen miteinander verseilten Drähten, bei dem die Litze nach der Verseilung zwischen Umlenkrollen dressiert, anschließend gereckt und danach ein weiteres Mal zwischen Umlenkrollen dressiert wird. Das Dressieren erfolgt vor dem Recken in mehreren Stufen mit sich verringerndem Biegeradius und nach dem Recken in ebenfalls mehreren Stufen mit sich vergrößerndem Biegeradius, während das Recken mit einer etwa im Bereich der Elastizitätsgrenze liegenden, entsprechend 45% bis 70%, vorzugsweise zwischen 55% und 65% der Bruchlast der Litze betragenden Kraft erfolgt. Die Vorrichtung besteht aus einer Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen mit jeweils einander wechselseitig auf Lücke angeordneten Umlenkrollen, einer Reckstrecke aus zwei in einem festen Abstand angeordneten Zugscheiben, von denen die eine mit einem Bremsmotor und die andere von einem Zugmotor angetrieben werden, einer weiteren Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen mit jeweils einander wechselseitig auf Lücke angeordneten Umlenkrollen. Jeweils die Rollen der unteren Rollenbahn und der oberen Rollenbahn zu einem Magazin zusammengefaßt sowie die untere Rollenbahn der Dressierstrecke stationär und die obere Rollenbahn senkrecht zur unteren Rollenbahnebene höhenverstellbar auf einem Gestell angeordnet sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Litzen für Bowdenzüge aus mehreren durch Verdrallen miteinander verseilten Drähten, siehe z. B. Lueger, Lexikon der Technik, Bd. 1,1960, S. 77.
Es ist bekannt, zur Übertragung von Zug- und Druckkräften Bowdenzüge zu verwenden, die aus einem flexiblen, von einer durch Verdrallen verseilten Litze gebildeten Zugdraht, einem diesen umgebenden ebenfalls flexiblen Schlauch und einer von einem Drahtgewebe, Drahtgeflecht oder einer dicht gewickelten Drahtspirale gebildeten Umhüllung bestehen. Die bekannten Bowdenzüge haben sich in Anwendungsfällen, in denen es auf die Übertragung größerer Zugkräfte und gegebenenfalls auch Druckkräfte ankommt bestens bewährt Sie sind jedoch in Anwendungsfällen, in denen eine große Stellgenauigkeit und Stellkonstanz gefordert wird, bisher nicht einsetzbar. Dies hat seine wesentliche Ursache darin, daß sich die Litzen, und zwar sowohl der Einzeldraht als auch der Litzenverband in seiner Gesamtheit unter der Wirkung der zu übertragenden Stellkräfte unkontrolliert in sich, d. h. ohne elastische oder gar plastische Verformung des einzelnen Litzendrahtes elastisch strecken und bei Entlastung wieder zusammenziehen, wobei einerseits das Maß der elastischen Streckung und Zusammenziehung unbestimmt ist und von Arbeitsspiel zu Arbeitsspiel wechselt und andererseits auch dem überlagernd bleibende Längenänderungen auftreten können, die in einem Meßwerk oder in einer Regelstrecke zu bleibenden Nullpunktsänderungen des Meßwerkes oder des Stellgliedes führen würden.
Der vorliegenden Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Litzen zugrunde, die unter normaler Betriebsbelastung keine temporäre und bleibende Längenänderung zeigen und damit in Bowdenzügen zur Kraftübertragung von Stellkräften in Meß- und Regelstrecken und dergl. Anwendungen einsetzbar sind, in denen es auf große Stell- und Wegegenauigkeit sowie Stellkonstanz ankommt
Diese Aufgabe wird erfindunsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Litze nach der Verseilung durch Walken zwischen Umlenkrollen dressiert, anschließend gereckt und danach ein weiteres Mai durch Walken zwischen Umlenkrollen dressiert wird.
Durch die Erfindung ist ein Verfahren geschaffen, mit dessen Hilfe verseilte Litzen dressiert werden können dahingehend, daß sie im Betrieb unter Last keinen unkontrollierten elastischen und bleibenden Längenänderungen unterliegen und damit eine große Längenkonstanz gewährleisten, so daß eine Verwendung dieser Litzen in Bowdenzügen möglich ist, die zum Einsatz in Regel- und Meßstrecken, beispielsweise zur Übertragung der Steuerkraft einer Kupplungs- oder Gasbetätigung eir.es Automatikgetriebes in Kraftfahrzeugen bestimmt sind. Hierbei tritt durch das Walken über den Umlenkrollen eine »Verdichtung« der Verseilung, d. h.
eine Beseitigung des herstellungsbedingt unvermeidbaren Verseilspiels und durch das nachfolgende Recken eine Dehnung der Litze auf ihre maximal im Betrieb auftretende unter Beseitigung des »elastischen Recks«, wobei die Elastizität der Litze überraschender Weise aufgrund des dem Recken vorangehenden und des nachfolgenden Dressierens einerseits wesentlich verringert ist und andererseits erst bei höheren, außerhalb der regelmäßigen Stellkräfte liegenden Belastungen wirksam wird.
Vorteilhaft erfolgt das Dressieren vor dem Recken durch Umlenken in mehreren Stufen mit sich verringerndem Biegeradius und das Dressieren nach dem Recken in ebenfalls mehreren Stufen mit sich vergrößerndem Biegeradius, wodurch einerseits — infolge der Umlenkung mit sich vermindernden Biegeradien vor dem Recken — eine gute Verdichtung der Verseilung und andrerseits — infolge der Umlenkung mit sich vergrößernden Biegeradien nach dem Recken — eine Aus-
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längung der Litze in ihre gestreckte Form erzielt wird. lung einer größeren Variabilität in der Wahl der Biege-Hierbei erfolgt zweckmäßig das Recken mit einer wenig radienveränderung einen sich kontinuierlich verändemunter der Elastizitätsgrenze liegenden, entsprechend den Abstand und/oder einen sich kontinuierlich verän-45% bis 70%, vorzugsweise zwischen 55% und 65% der dernden Durchmesser aufweisen. Die Rollenbahnen 1,2, Bruchlast der Litze betragenden Kraft, wodurch ein gu- 5 11,12 sind auswechselbar.
tes Ausarbeiten des elastischen Recks unter Eintritt von Durch das Durchführen der Litze 16 durch die Dres-
Kaltverfestigung durch bleibende Verformung der Lit- sierstrecke 1,2 wird zunächst eine Verdichtung der Litzendrähte erzielt wird. ze entsprechend den durch die Festlegung der Biegera-
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchfüh- dien vorgegebenen Werte erreicht, während auf der rung des Verfahrens der Erfindung besteht aus einer io Reckstrecke die Beseitigung des einer geschlagenen Lit-Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen mit jeweils ein- ze eigenen elastischen Recks herbeigeführt wird. Hierander wechselseitig gegenüberliegend auf Lücke ange- bei kann die aufzubringende Reckkraft aufgrund der ordneten Umlenkrollen, einer Reckstrecke aus zwei in festliegenden Länge der Reckstrecke durch entspreeinem festen Abstand angeordneten Zugscheiben, von chende Vorgabe der vom Motor 10 aufgebrachten Zugdenen die eine mit einem Bremsmotor und die andere 15 kraft im Verhältnis zu der vom Motor aufgebrachten von einem Zugmotor angetrieben werden, einer weite- Bremskraft genau auf das gewünschte, wenig unter der ren Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen mit jeweils Elastizitätsgrenze liegende, entsprechend 45% bis 70%, einander wechselseitig gegenüberliegend auf Lücke an- vorzugsweise zwischen 55% und 56% der Bruchlast der geordneten Umlenkrollen sowie einer Spuleinrichtung Litze betragende Maß begrenzt werden. In der nachfolzum Aufwickeln der gereckten und dressierten Litze. 20 genden Dressierstrecke 11, 12 wirr· danach wiederum Hierbei sind zweckmäßig jeweils die Rollen der unteren eine Auslär.gung der Litze in ihre gestreckte Form er- und der oberen Rollenbahn zu einem Magaiin zusam- reicht
mengefaßt, wobei die untere Rollenbahn der Dressier-
strecke stationär und die obere Rollenbahn senkrecht Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
zur unteren Rollenbahnebene höhenverstellbar an ei- 25
nem Gestell befestigt sind. Hierbei können die Rollenbahnen austauschbar sein, wobei die Rollen der Rollenbahnen einen sich kontinuierlich verändernden Abstand und/oder einen sich kontinuierlich verändernden Durchmesser aufweisen. Es ist hierdurch auf eine einfaehe Weise einerseits das Einfädeln der Litze in die Dressiereinrichtung möglich, andererseits deren Einrichtung auf der jeweiligen Litzenstärke angepaßte Biegeradien durch lediglich Hochfahren des oberen Rollenbahnmagazins und nach Durchführung der Litze Absenken bis zu einem mehr oder weniger weiten ineinandergreifen der zueinander auf Lücke stehenden Umlenkrollen. Durch Austausch der Magazine gegen Magazine mit Rollen eines größeren oder kleineren Durchmessers kann weiterhin der Biegeradius in weiten, den jeweiligen Litzen angepaßten Grenzen verändert werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung von Litzen für Bowdenzüge gemäß der Erfindung erläutert. Es zeigen
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Dressier- und Reckstrecke in einer schematischen Darstellung, F i g. 2 eine Sicht von oben auf F i g. 1.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Vorrichtung besteht aus einer Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen 1, 2 mit jeweils einander wechselseitig auf Lücke angeordneten Umlenkrollen 3, 4, einer Reckstrecke 5 aus zwei in einem festen vorgegebenen Abstand angeordneten Zugscheiben 6, 7, von denen die eine von einem Bremsmotor 9 und die andere von einem Zugmoltor
10 angetrieben werden, einer weiteren Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen 11,12 mit jeweils wechselseitig zueinander auf Lücke angeordneten Utnlenkrollen 13, 14 sowie einer Spuleinrichtung 15 zum Aufwickeln der gereckten und dressierten Litze. Jeweils die Rollen der unteren Rollenbahn 2,12 und der oberen Rollenbahn 1,
11 sind zu einem Magazin zusammengefaßt, wobei die unteren Rollenbahnen 2, 12 der Dressierstrecke stationär und die oberen Rollenbahnen 1, 11 senkrecht zur unteren Rolienbahr.ebene höhenverstellbar auf einem Gestell angeordnet sind. Die Rollen 3, 4,13,14 der Rollenbahnen weisen im dargestellten Beispiel einen gleichbleibenden Abstand auf, sie können jedoch zur Erzie-

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Nachbearbeitung von Litzen für Bowdenzüge aus mehreren durch Verdrallen miteinander verseilten Drähten, dadurch gekennzeichnet daß die Litze nach der Verseilung durch Walken zwischen Umlenlcrollen dressiert, anschließend gereckt und danach ein weiteres Mal durch Walken zwischen Umlenkrollen dressiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dressieren vor dem Recken in mehreren Stufen mit sich verringerndem Biegeradius und nach dem Recken in ebenfalls mehreren Stufen mit sich vergrößerndem Biegeradius erfolgt
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Recken mit einer innerhalb des elastischen Reckbereichs an der Grenze zur plastischen Verformung liegenden Kraft erfolgt
4. Verfilwen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Recken mit einer etwa 45% bis 70%, insbesondere zwischen 55% und 65% der Bruchlast der Litze betragenden Kraft erfolgt
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Dressierstrecke ai*s zwei Rollenbahnen (1,2) mit jeweils einander wechselseitig gegenüberliegend auf Lücke angeordneten Umlenkrollen (3,4), eine Reckstrecke (5) aus zwei in einem festen Abstand angeordneten Zugscheiben (6, 7), von denen die eine mit jinem Bremsmotor (9) und die andere von einem Zugmotor /10) anf-.trieben werden, eine weitere Dressierstrecke aus zwei Rollenbahnen (11, 12) mit jeweils einander wechscHeitig gegenüberliegend auf Lücke angeordneten Umlenkrollen (13,14) sowie eine Spüleinrichtung (15) zum Aufwickeln der gereckten und dressierten Litze (16).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Rollen der unteren Rollenbahn (2, 12) und der oberen Rollenbahn (1, 11) zu einem Magazin zusammengefaßt sowie die untere Rollenbahn (2,12) der Dressierstrecke stationär und die obere Rollenbahn (1, 11) senkrecht zur unteren Rollenbahnebene höhenverstellbar auf einem Gestell angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (3,4, 13, 14) der Rollenbahnen in Transportrichtung der Litze einen sich kontinuierlich verändernden Abstand und/oder einen sich kontinuierlich verändernden Durchmesser aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahnen (1,2, 11,12) auswechselbar sind.
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