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DE3405020A1 - Selbstentladender haenge-elektromagnet-eisenabscheider - Google Patents

Selbstentladender haenge-elektromagnet-eisenabscheider

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Publication number
DE3405020A1
DE3405020A1 DE19843405020 DE3405020A DE3405020A1 DE 3405020 A1 DE3405020 A1 DE 3405020A1 DE 19843405020 DE19843405020 DE 19843405020 DE 3405020 A DE3405020 A DE 3405020A DE 3405020 A1 DE3405020 A1 DE 3405020A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron separator
self
pole pieces
inductors
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843405020
Other languages
English (en)
Other versions
DE3405020C2 (de
Inventor
Viktor Ivanovič Worošilovgrad Golubov
Vaginak Onikovič Kartašian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOROSHILOVGRADSKY MASHINOSTROITELNY INSTITUT
Original Assignee
VOROSHILOVGRADSKY MASHINOSTROITELNY INSTITUT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VOROSHILOVGRADSKY MASHINOSTROITELNY INSTITUT filed Critical VOROSHILOVGRADSKY MASHINOSTROITELNY INSTITUT
Priority to DE19843405020 priority Critical patent/DE3405020A1/de
Publication of DE3405020A1 publication Critical patent/DE3405020A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3405020C2 publication Critical patent/DE3405020C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/20Electromagnets; Actuators including electromagnets without armatures
    • H01F7/206Electromagnets for lifting, handling or transporting of magnetic pieces or material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/23Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp
    • B03C1/24Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields
    • B03C1/253Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields obtained by a linear motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/28Magnetic plugs and dipsticks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • e schreibung
  • Die Erfindung bezieht sich afu das Gebiet des Herausziehens und automatischen Entfernens ferromagnetischer Ge-Gegenstände aus einem Strom von unmagnetischen Materialien - Kohle, Sand, irz, Getreide u.a., und betrifft genauer einen selbstentladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider.
  • Am effektivsten kann die vorliegende Erfindung angewendet werden zum Herausziehen und automatischen Entfernen von rerromagnetischen Gegenständen aus einem durch einen Bandförderer transportierten Kohlenstrom in Kohlenaufbereitungsanlagen, Kokereibetrieben und Wärmekraftwerken, aus einem Strom von verbrauchten Formmassen in Gießereien von Maschinenfabriken, aus einem Strom von Sand, Schotter, Zement in Zementwerken, Glashütten und Straßenbaubetrieben, au8 einem Strom von Mehl, Zucker, Getreide in Mühlenbetrieben, in der Nahrungsmittelindustrie und Landwirtschaftbetrieben.
  • Bs ist ein Hängemagnetscheider rür reste Abfälle bekannt (US-Patentschrift Nr. 40554d9, IPL B 03 c 1/16, NPK 209-223, Verörrentlichung aus dem Jahre 19'V7, 25.Oktober, Band 963, Nr. 4).
  • Dieser Magnetscheider enthält eine Reihe von an einem gemeinsamen Rahmen befestigten Dauermagneten. Am selben Rahmen sind eine AntrieDs- und eine Spanntrommel befestigt, über welche ein Austragband gelegt ist. An dem Rahmen ist auch ein Elektromotor mit einem Untersetzungsgetriebe und einem Trieb montiert, der zur Urehung aer Antriebstrommel bestimmt ist. Am Austragband sind nichtmagnetische Mitnehmer befestigt.
  • Die Arbeit des Magnetscheiders geht auf die folgende Weise vor sich. Der Scheider wird über einem Förderer aufgehängt, der irgendeln unmagnetisches Schüttgut transportiert, in welchem ferromagnetische Gegenstände enthalten sind, und der Elektromotor wird an ein Netz angeschlossen, wodurch das Austragband in bewegung versetzt wird. Hierbei bewegt sich das Banduntertrum zwischen dem Scheidegut und den Dauermagneten des Scheiders. Unter der Wirkung des magnetischen feldes der Dauermagneten werden die ferromagnetischen Gegenstände aus den Scheidegutstrom herausgezogen und, indem sie an die Dauermagneten angezogen werden, an das laufende Untertrum des Austragbandes angedrückt und zusammen mit diesem aus dem Anordnungsbereich der Dauerzagneten ausgetragen, wo sie infolge des schwächer werdenden Magnetfeldes abfallen, d.h. in irgendeinen Aufnahmebehälter entladen werden. Der Vorteil dieses Scheiders liegt darin, daß eine Gleichstrom-Speisequelle fehlt, was die Energieintensität des Scheiders herabsetzt.
  • Aber die Verwendung der Dauermagneten statt eines elektromagnetischen Systems mindert wesentlich die Intensität des magnetischen Arbeitsfeldes des Scheiders herab, wodurch wiederum die Leistungsfähigkeit des Scheiders und die Zuverlässigkeit des Her aus ziehens von ferromagnetischen Gegenständen vermindert werden. Das Vorhandensein des Austragbandes zusammen mit der Antriebs- und der Spanntrommel sowie dem elektrischen Antrieb vergrößert die Außenmaße des Scheiders und macht dessen Betrieb komplizierter.
  • Bekannt ist ein Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider mit Induktionsentladung von herausgezogenen ferromagnetischen Gegenständen (UdSSR-Urheberschein Nr. 542550). Dieser Eisenabscheider besteht aus einem Haupt-Gleichstrommagneten mit einem U-förmigen Msgnetkörper, an dem Msgnetisierungsspulen des Haupt magneten angebracht sind. Am US örmagen kagnetkörper sind rechteckige Polschuhe befestigt.
  • An den unteren (arbeitenden) Horizontalflächen der Polschuhe sind zusätzliche Elektroisgneten starr befestigt, die aus einem gezahnten Megnetkörper und einer Dreiphasenwicklung bestehen. Die zusätzlichen Elektromagneten sind dabei auf der gesamten Länge der Polschuhe des Hauptmagneten angeordnet.
  • Der Sisenabscheider arbeitet folgendermaßen. Der Eisenabscheider wird über einem Förderer aufgehängt, der irgendein unmagnetisches material transportiert. Die Magnetisierungsapulen des Hauptmagneten werden an irgendeine Gleichstromquelle angeschlossen, während die Wicklungen der zusätzlichen Elektromagneten an ein Dreiphasennetz angeschlossen werden. Infolgedessen wird in Raume zwischen den Polen des Hauptmagneten ein stationäres inhomogenes Magnetfeld erzeugt, mit dessen Hilfe das Herausziehen von ferromagnetischen Metallgegenständen aus einem sich bewegenden Scheidegutstroi zustande kommt. Gleichzeitig damit erzeugen die zusätzlichen Elektromagneten in ihrem anordnungsbereich magnetische Wanderfelder. Die herausgezogenen Metallgegenstände gelangen, indem sie an die Polschuhe des liauptmagneten angezogen werden, in die Zone der magnetischen Wanderfelder und werden unter der Einwirkung der letzteren automatisch entladen, d.h. nach dieser oder jener Seite von dem Scheidegutstrom weg entfernt.
  • Der Vorteil dieses Eisenabscheiders liegt in der relativen Einfachheit und den niedrigen Selbstkosten der Konstruktion, in der verringerten Längenabmessung der Maschine.
  • Jedoch hängen hier die elektromagnetischen Kräfte, die von den Wanderfeldern erzeugt werden, und somit auch die Zuverlässigkeit der Entladung in bedeutendem Maße von der Form und den Abmessungen der herausgezogenen rerromagnetischen Gegenständen ab. Deshalb wird bei verhältnismäßig geringen Längenmaßen der herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände, was oft in der Praxis vorkommt, die Zuverlässigkeit der Entladung der letzteren und somit die Zuverlässigkeit des Arbeitsprozesses des Eisenabscheiders insgesamt beträchtlich her abgesetzt.
  • Außerdem vergrößern die vorhandenen zusätzlichen Elektromagneten die Höhenabmessung des Eisenabscheiders, was bestimmte Schwierigkeiten bei der Montage des Eisenabscheiders in Produktioneräumen mit beengten Verhältnissen schafft, beispielsweise beim Betrieb des Eisenabscheiders in Transportgalerien, was in Kokereibetrieben, Kohlenaufbereitungsanlagen u.dgl. oft praktiziert wird.
  • Es ist ein Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider nach den UdSSR-Urheberschein Nr. 626o07 bekannt. Dieser Eisenabscheider enthält einen Gleichstrommagneten mit einem Magnetkörper, einer Magnetisierungsspule und Polschuhen, von denen der eine als Scheibe und der andere hufeisenförmig ausgebildet ist. Am Magnetkörper des Elektromagneten ist eine ver- rippe Entladungsscheibe ul ihre Eigenachse drehbar angeordnet, welche sich unterhalb der Polschuhe befindet und aus einem unmagnetischen Metall besteht. An dem Magnetkörper ist auch ein elektrischer Antrieb befestigt, der zur Drehung der iitladungsscheibe bestimmt ist.
  • Der Eisenabscheider arbeitet folgenderweise. Der Eisenabscheider wird über einem Förderer aufgehängt, der irgendein unmagnetisches Material (Kohle, Erz, Sand u.dgl.) transportiert, in welchem ferromagnetische Gegenstände enthalten sind. Die Magnetisierungsspule wird an ein Gleichstromnetz angeschlossen, während die Entladungsscheibe mit Hilfe des elektrischen Antriebes in Umdrehungen versetzt wird. Infolgedessen wird im Arbeitsraum zwischen den Polen des Elektromagneten ein magnetisches Feld erzeugt.
  • Unter der Wirkung des magnetischen Feldes werden die ferromagnetischen Gegenstände aus dem Strom des unmagnetischen Materials herausgezogen, an die untere verrippte Oberfläche der rotierenden Entladungsacheibe angezogen und zuaminen mit der letzteren aus dem Bereich der Polschuhe des Elektromagneten ausgetragen, wo sie infolge der Magnetfeldschwächung abfallen, d.h. in irgendeinen Aufnahiebehälter entladen werden.
  • Die Vorteile dieses Eisenabscheiders liegen in der verhältnismäsig hohen Zuverlässgikeit des Herausziehens der ferromagnetischen Gegenstände bei relativ einfacher Konstruktion des Eisenabscheiders.
  • Jedoch werden die Außenabmessungen des Eisenabscheiders wegen der vorhandenen rotierenden Entladungsscheibe beträchtlich vergrößert, weil der Durchmesser der Scheibe die Breite des Förderers praktisch um das 2,5- bis 3fache überschreiten soll, über welchem der Eisenabscheider angebracht wird.
  • Es ist weiterhin ein selbstentladender Hänge-Eisenabscheider mit einer Band-Entladevorrichtung bekannt (siehe das Buch von Sumt sov V.F. "Elektromagnet-Eisenabscheider", M., Verlag Mashinostroenie, 197b, S. 112).
  • Dieser Eisenabscheider enthält einen Gleichstrommagneten, der einen massiven Stahlmagnetkörper mit an diesem befestigten Magnet i sierungsspulen und Polschuhen rechteckiger Form einschließt. Der Magnetkörper des Elektromagneten ist an einem in Form einer geschweißten Metallkonstruktion ausgeführten Rahmen starr befestigt, an dem sämsliche Hauptbestandteile der Entladevorrichtung befestigt werden: eine Antriebstrommel und eine Spanntrommel, über welche ein endloses Austrag-Förderband mit an diesem mit einem bestimmten Abstand voneinander angebrachten Mitnehmern aus unmagnetischem Werkstoff gelegt ist, ein elektrischer Antrieb, der aus einem Elektromotor und einem Unter setzungsgetriebe besteht, und ein settentriet, der die Antriebstrommel der Entladevorrichtung mit dem elektrischen Antrieb verbindet.
  • Dieser Eisenabscheider arbeitet wie folgt.
  • ver Eisenabscheider wird über dem Förderer aufgehängt, der irgendein unmagnetisches Material (Kohle, Sand u.dgl.) transportiert. fler Elektromotor des Antriebs wird an ein Wechselstromnetz geschaltet, wodurch die Antriebstrommel der Entladevorrichtung in Umdrehung gesetzt wird, was wiederum das Austragband in bewegung versetzt, tür dessen erforderliche Spannung die Spanntrommeln sorgen. Gleichzeitig damit werden die Magnetisierungsspulen des Elektromagneten an eine Gleichstromquelle angeschlossen, wodurch im Raum zwischen den Polen des Elektromagneten ein stationares inhomogenes Magnetfeld erzeugt wird, mit dessen Hilfe das Herauszihen der terromagnetischen Gegenstände aus dem sich bewegenden Scheidegutstrom zustande kommt. Die herausgezogenen rerromagnetischen Gegenstände werden, indem sie an die Polschuhe des Elektromagneten angezogen werden, an die Oberfläche des bewegten Austragbandes angedrückt und mit Hilfe der metallischen Mitnehmer, welche am Austragband starr Befestigt sind, automatisch entladen, d.h. nach der einen oder anderen Seite vom Scheidegutstrom entrernt.
  • Die Verwendung des Austragbandes in dieser Konstruktion gewährleistet eine hinreichende Zuverlässigkeit der Sntladung unabhangig von der i'orm und den Abmessungen der herauszuziehenden rerromagnetischen Gegenstände, was ein offensichtlicher Vorteil der beschriebenen Konstruktion ist.
  • Jedoch macht die Band-Entladevorrichtung, die eine gro-Be Anzahl von sperrigen baugruppen und -teilen umfaßt, die Bauart des Eisenabscheiders komplizierter, erhöht die Arbeitsaufwendigkeit seiner Herstellung und Selbsttosten, vergrößert das Gewicht, die Außenabmessungen und die Energleintensität des kiisenabscheiders. Hierbei beträgt die Masse der Entladevorrichtung selbst praktisch 20 bis 40 % von der Gesamtmasse des Eisenabscheiders, die Außenabmessung des Eisenabscheiders über die Länge (d.h. in Entladerichtung) übersteigt praktisch um das 2- bis 3rache das entsprechende Außenmaß des Elektromagneten, die aufgenommene Leistung des elektrischen Antriebs der Band-Entladevorrichtung beträgt praktisch 30 bis 50 % von der aufgenommenen Gesamtleistung des Sisenabscheiders.
  • Außerdem ist während des betriebs ein umvermeidliches Durchhängen des Untertrums der biegsamen Austragbandes zu verzeichnen, was eine zusätzliche Vergrößerung der Aufhängehöhe des Eisenabscheiders zwecks Gewährleistung des erforderlichen technologischen Zwischenraumes zwischen dem Austragband und dem Scheidegutstrom notwendig macht. Die Vergrößerung der Aufhängehöhe bei unveränderter Dicke der Scheidegutschicht rührt wiederum zu einem sichtlichen Entlernen der Polschuhe des Eisenabscheiders vom Scheidegutstrom, was die Zuverlässigkeit des Herausziehens der ferromagnetischen Gegenstände, d.h. die Zuverlässigkeit des Hauptgliedes des Arbeitsprozesses des Eisenabscheiders herabsetzt.
  • Schließlich erschwert das in der Entladungseinheit vorhandene (Gummi-)k'örderband, das eine niedrige Wärmerestigkeit aufweist, den Betrieb des in Rede stehenden JSisenabscheiders in denjenigen rällen, wo im Scheidegut ber indlic he terromagnetische Gegenstände eine verhältnismißig hohe Temperatur haben. So z.B. erreicht beim betrieb des Eisenabscheiders in Gießereien die Temperatur des ferromagnetischen Metallschrotts, der aus verbrauchten Formmassen herauagezogen werden muß, mitunter 400 bis 600°C. In diesem Ball brennt das (Gummi-)Förderband der Entladevorrichtung des Eisenabscheiders oft durch und wird unbrauchbar, was die Betriebszuverlässigkeit des Eisenabscheiders ernshaft herabsetzt und manchmal den Betrieb des Eisenabscheiders überhaupt unmöglich macht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen selbstentladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider mit solchen konstruktiven besonderheiten der Entladevorrichtung und des Elektromagneten zu schaffen, die es gestatten würden, die Seblstkosten, das Gewicht, die Außenmessungen und die Energieintensität des Eisenabscheiders unter gleichzeitiger Erhöhung der zuverlässigkeit der Herausziehens von ferromagnetischen Gegenständen zu vermindern.
  • vliese Aufgabe wird durch Schaffung eines selDs;entladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheidern gelöst, der einen Gleichstrommagneten enthält welcher einen Magnetkörper besitzt, an dem eine Magnetisierungsspule und Polschuhe befestigt sind, bei welchem erfindungsgemäß der Elektromagnet mit am Magnetkörper befestigten zusätzlichen Polschuhen versehen ist, auf denen Linearinduktion hin- und herverschiebbar angeordnet sind, die mit einer nichtmagnetischen Leiste verbunden sind, welche sich unter den Polschuhen über die gesamte Breite derselben erstreckt.
  • Die Verwendung der zusätzlichen Polschuhe mit den auf diesen angeordneten kompakten und in der Herstellung einfachen beweglichen Linearinduktoren, die mit der unter den Polschuhen befindlichen nicht magnetischen Leiste verbunden sind, welche zur periodischen Entladung von herausgezogenen ferromagnetischen Gegenständen dient, schließt die Notwendigkeit aus, sperrige und in der Herstellung komplizierte herkbmmliche Baueinheiten der bekannten Band-Entladevorrichtung - den Rahmen, die Antriebs- und die Spanntromnagel, das Austragband, den Elektromotor mit Untersetsungsgetriebe, den Kettentrieb (oder irgendeinen anderen Trieb) u.dgl. - zu verwenden, was die Konstruktion des Eisenabscheiders im ganzen vereinfacht, die Selbstkosten, das Gewicht, die Außenabmessungen und die Energieintensität des Eisenabscheiders vermindert. Hierbei tragen die zusätzlichen Polschuhe zur Erhöhung der Intensität des magneti- schen Feldes im Arbeitsraum zwischen den Polen des Elektromagneten bei und vergrößern die Breite der Arbeitszone des magnetischen Feldes, das durch den Gleichstro:inragneten erzeugt wird, was es gestattet, die Zuverlässigkeit des Herausziehens der ferromagnetischen Gegenstande aus dem Scheidegutstrom zu erhöhen.
  • links ist zwecmäiäig, daß auf den oberen horizontalen Flächen der zusätzlichen Polschuhe im bereich der möglichen hin- und hergehenden Verschiebung der Induktoren Metallschienen aus einem stark elektrisch leitenden Werkstoff befestigt sind.
  • Die Verwendung der Metallschienen, die aus einem Werkstoff mit einer relativ hohen elektrischen Leitfähigkeit, beispielsweise in Form von Aluminium- oder Kupferschienen ausgeführt sind, die an den zusätzlichen Polschuhen befestigt und im Verschiebungsbereich der Induktoren angeordnet sind, trägt zum offensichtlichen Anstieg der induzierten Sekundärströme der Induktoren bei, was wiederum zur VergröBerung der Zugkräfte führt, die von den Induktoren entwickelt und von den letzteren zur nichtmagnetischen Leiste übertragen werden. Deshalb begünstigt die Verwendung der Metallschienen letzten Endes die Erhöhung der Zuverlässigkeit der Entladung der herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände.
  • Es ist wünschenswert, daß in den zusätzlichen Polschuhen unter den vorgenannten Metallsohienen Nuten eingearbeitet sind, welche mit einem ferromagnetischen Pulver ausgefüllt sind.
  • Infolge des relativ schwachen elektrischen Kontaktes zwischen den einzelnen Teilchen des ferromagnetischen Pulvers (beispielsweise aus feinzerkleinertem Magnetit ) nimmt dabei die Eindringtiefe der magnetischen Wanderfelder in das sekundäre Medium der Induktoren zu, was zur Verkleinerung der Magnetisierungskomponente der Primärströme, die von den Induktoren aus dem Dreiphasennetz entnommen werden, beiträgt, und dies führt zur Verringerung der Energieverluste und zur Erhöhung des Wirkungsgrades und des LeistungsfaKtors der Induktoren, d.h. zur Verbesserung der Energie- kennwerte und zur zusätzlichen Verminderung der Energieintensität des Eisenabscheiders im ganzen.
  • Es ist zweckmäßig, an den Enden der zusätzlichen Polschuhe Dämpfer und Endschalter anzubringen.
  • Dies bietet die Möglichkeit, die Weglänge der Induktoren zusammen mit der nichtmagnetischen Leiste in erforderlichen Grenzen zu beschränken und den Arbeitsprozeß des Eisenabscheiders voll zu automatisieren.
  • Es ist wünschenswert, die Dampf er in Form von hohlen Metallgehäusen auszuführen und im Inneren derselben abgefederte Stangen unterzubringen, die mit Möglichkeit eines mechanischen Kontaktes mit den Endachaltern angeordnet sind.
  • Dies gibt die öglichkeit, die Konstruktion der Dämpfer zu vereinfachen, ihre J3etriebszuverlässigkeit zu erhöhen und das Schema der automatischen Steuerung des Arbeitszustandes des Eisenabscheiders zu vereinfachen.
  • Es ist ferner zweckmäßig, die zusätzlichen Polschuhe T-förmig auszubilden.
  • Eine solche Form der zusätzlichen Polschuhe erlaubt es, unwirksame Streuflüsse im magnetischen System des Elektromagneten zu vermindern, was bekanntlich zur Verringerung des Gewichtes und der Außenabmessungen des Elektromagneten, d.h. letzten Endes zur zusätzlichen Verringerung des Gewichtes und der Außenebmessungen des Pisenabscheiders im ganzen beiträgt.
  • Als Ergebnis der vorstehend angegebenen konstruktiven Lösungen wird es möglich, einen selbstentladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider mit verringerten Außenabme ssungen, Gewicht, Selbstkosten und Energieintensität unter gleichzeitiger Erhöhung der Zuverlässigkeit des Herausziehens der ferromagnetischen Gegenstände aus dem Strom verschiedener unmagnetischer Materialien (Kohle, Sand, Formmassen u.dgl.) zu schaffen.
  • Dadurch, daß in der Entladevorrichtung ein (Gummi-)Förderband oder irgendwelche andere hitzeempfindliche Elemente fehlen, bietet sich außerdem die Möglichkeit, einen selbstentladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider zu schaffen, der auch unter solchen Verhältnissen erfolgreich betrieben werden kann, wenn die aus dem Scheidegut herauszuziehenden ferromagnetischen Gegenstände eine relativ hohe Temperatur haben, beispielsweise unter den Verhältnissen von Gießereien, wo die Temperatur des aus den verbrauchten Formmassen herausgezogenen Metallschrottes häufig 400 bis 600°C erreicht.
  • Zum erläutern der Erfindung werden nachstehend Ausführungsbeispiele des selbstentladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheiders unter Hinweisen auf beigefügte Zeichnungen angeführt; es zeigt: Fig. 1 den erfindungsgemäßen selbst entladenden Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider, eine Hälfte im Schnitt (Beispiel 1); Fig. 2 denselben, Ansicht von links in Fig. 1; Fig. 3 das Schema der Steuerung der Induktoren des Eisenabscheiders, gemäß der Erfindung; Fig. 4 eine andere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Eisenabscheiders, im Schnitt (Beispiel 2); Fig. 5 eine weitere Ausführungsvaritlnte des erfindungsgemäßen Eisenabschneiders (Beispiel 3); Fig. 6 noch eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Eisenabscheiders, Draufsicht von Fig. 5 (Beispiel 4).
  • Beispiel 1.
  • Der selbstentladende Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider enthält einen Gleichstrommagneten 1 (ig. 1), der aus einem Magnetkörper 2 besteht, an welchem Magnetisierungsspulen 3 betestigt sind. Unter den Polen des Magnettörpers 2 sind Polschuhe 4 und zusätzliche Polschuhe 5 angeordnet.
  • An den Haupt-Polschuhen 4 ist ein nichtmagnetisches blech 6 berestigt, welches die Haupt-Polschuhe 4 und den Zwischenraum 7 zwischen den Polen sowohl in der breite, als auch in der Läge vollstandig überdeckt. Das Blech 6 besteht aus einem unmagnetischen und verschleißfesten Werkstoff, beispielsweise auch nichtrostendem Stahl. Auf den oberen horizontalen Flächen 8 der zusätzlichen Polschuhe 5 sind metallische Führungsplatten 9 befestigt, die auf der gesamten Länge der zusätzlichen Polschuhe 5 aufgestellt sind.
  • Auf den zusätzlichen Polschuben 5 sind Linearmotore aus Eine induktoren 10 hin- und herverschiebbar angeordnet, die aus einem gezahnten Magnetkörper 11 und einer Dreiphasenwicklung 12 bestehen. Der gezahnte Magnetkörper 11 ist geschichtet aufbebaut, d.h. in Form eines Paketes ausgebildet, das aus einzelnen, voneinander isolierten dünnen Elektroblechen zusammengesetzt ist. Das blechpaket des gezahnten Magnetkörpers 11 ist mit hilfe von Winkeln 13 zusammengezogen, an denen Stützräder 14, die sich auf den oberen horizontalen flächen 8 der zusätzlichen Polschuhe 5 abstützen, und Leiträder 15, die sich an den metallischen Führungsplatten 9 abstützen, befestigt sind.
  • hierbei können als Stützräder 14 und Leiträder 15 gewöhnliche Wälzlager verwendet werden.
  • kit Hilfe von Kragstücken 16 ist an den Induktoren 10 eine nichtmagnetische Leiste 17 starr befestigt, die unter den Haupt-Polschuhen 4 und zusätzlichen Polschuhen 2 über die ganze Breite der Haupt- und zusätzlichen Polschuhe 4 bzw. 5 und des wischenraumes 7 zwischen den Polen erstreckt. Die nichtmagnetische Leiste 17 besteht aus einem verschleißfesten Werkstoff, beisopielsweise aus nichtrostendem Stahl.
  • An den linken und rechten Sonden 18 und 19 (Fig. 2) der zusätzlichen Polschuhe 5 sind linke und rechte Dämpfer 20 und 21 sowie Endschalter 22, 23 angebracht. Die Dämpfer 20 und 21 bestehen aus einen hohlen Gehäuse 24, in dessen Innerem eine abgefederte Stange 25 waagerecht untergebracht ist, die mit Möglichkeit eines mechanischen Kontaktes mit den jeweiligen Endschaltern 22 und 23 angeordnet ist. Eine solche konstruktive Ausfuhrung der Dampf er vereinfacht ihren Aufbau und bietet die Xöglichkeit, den Arbeitsprozeß des Eisenabscheiders ohne weiteres zu automatisieren.
  • Der selbstentladende Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider arbeitet rolgenderweise.
  • Der Eisenabscheider wird über einem förderer aufgehängt, welcher irgendein unmagnetisches Material (Kohle, Erz, Sand u.dgl.) transportiert, in dem ferromagnetische Gegenstände enthalten sind. Die Magnetisierungsspulen 3 des Elektromagneten 1 werden an ein Gleichstromnetz geschaltet, wobei infolgedessen in dem Arbeitsraum zwischen den Polen des Eisenabscheiders ein stationäres magnetisches Feld erzeugt wird. Hierbei sind die Induktoren 10 vom Netz abgeschaltet und befinden sich in der Ausgangsstellung beispielsweise in der Zone der linken nden 18 der zusätzlichen Polschuhe 5, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Unter der inwirkung des vom Elektromagneten 1 erzeugten magnetischen feldes werden die ferromagnetischen Gegenstände aus dem unmagnetischen Scheidegut herausgezogen und bleiben, indem sie an die Haupt-Polschuhe 4 und die zusätzlichen Polschuhen 5 angezogen werden, am nichtmagnetischen blech 6 harten, wobei sie sich in der zone des intensivsten Feldes, d.h. in der zlone des Zwischenraumes 7 zwischen den Polen und in der Änordnungszone der Haupt-Polschuhe 4 ansammeln. Dabei tragen die zusätzlichen Polschuhe 5 zur Erhöhung der Intensität des magnetischen Feldes bei und vergrößern die Breite der hrbeitszone des magnetischen Feldes des Elektromagneten 1, wodurch die Zuverlässigkeit des Herausziehens der ferromagnetischen Gegenstände aus dem sich bewegenden Strom des unmagnetischen Materials erhöht wird.
  • Zur Entladung, d.h. zur Entfernung der mittels des Elektromagneten 1 herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände, werden die Dreiphasenwicklungen 12 der Linrarinduktoren 10 an ein dreiphasiges Wechselstromnetz geschaltet.
  • Infolgedessen werden in den Arbeitsspalten der Induktoren, die sich zwischen dem gezahnten Magnetkörper 11 und der oberen horizontalen Fläche 8 der zusätzlichen Polschuhe 5 befinden, magnetische Wanderfelder erzeugt. Im Ergebnis der Wechselwirkung der magnetischen Wanderfelder mit den massiven zusätzlichen Polachuhen 5 werden in den letzteren in der Anordnungszone der Induktoren 10 Sekundärströme induziert, die letzten Endes auf die Induktoren 10 wirkende Zugkräfte erzeugen. Unter der Wirkung dieser Zugkräfte kommen die Induktoren 10 zusammen mit der an diesen befestigen nichtmagnetischen Leiste 17 in Richtung "vorwärts" in Bewegung, d.h. von links nach rechts in Fig. 2.
  • Auf dem Weg der Bewegung "vorwärts" läuft die nichtmagnetische Leiste 17 gegen die herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände an und stößt diese aus der Anordnungszone der Haupt-Polschuhe 4 heraus, wo infolge des schwacher werslenden magnetischen Feldes des Elektromagneten 1 das Abfallen, das heißt die Entladung der vorher herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände in irgendeinen Aufnahmebehälter geschieht. Die Bewegung der Induktoren 10 in Richtung "vorwärts" kommt nach dem Auschlagen der Leiste 17 an die abgefederten Stangen 25 der rechten Dämpfer 21 zum Abschluß, die sich in der rechten endzone der zusätzlichen Polschuhe 5 (Fig. 2) befinden. Hierbei dämpfen die Dämpfer 21 den Stoß und beschränken automatisch in den erforderlichen Grenzen den Weg der Induktoren 10 in Richtung "vorwärts", während die abgefederten Stangen 25 auf die rechten Endschalter 23 mechanisch einwirken, welche die automatische Abschaltung und dann die Umsteuerung der Induktoren 10 bewerkstelligen. Als ergebnis fangen die Induktoren 10 an, sich in Richtung "rückwarts", d.h. in Richtung von rechts nach links in Fig. 2 zu bewegen. Die Bewegung in Richtung "rückwärts" wird nach dem Anschlagen der Leiste 17 an die abgefederten Stangen 25 der linken Dämpfer 20 abgeschlossen, welche den Stoß dämpfen und in den erforderlichen Grenzen den weg der Induktoren in Richtung "ruckwärts" begrenzen. Dabei wirken die abgefederten Stangen 25 der linken Dämpfer 20 auf die linken Endschalter 22 mechanisch ein, die die automatische Abschaltung der Induktoren vom Dreiphasennetz bewerkstelligen.
  • Im weiteren wiederholt man den Prozeß periodisch in jedem gewünschten Rhyteus.
  • Der vorstehend beschriebene Arbeitsprozeß läßt sich leicht mit Hilfe eines unkomplizierten Steuerungsschemas voll automatisieren, dessen Hauptelemente in der Fig. 3 angeführt sind. I)as Schema arbeitet folgendermaßen. Nsch Ablauf einer gewissen Zeit, die von der Zeitverzögerung eines Zentrelais 1' bestimmt wird, wird ein normalerweise offener Kontakt KT dieses Relais geschlossen, wodurch der Spule eine Anlassers KB Strom zueIuh'rt wird. Dieser kon- taktgeber schließt mit seinen Iiauptkontakten KB die Induktoren M1 und M2 an das Dreiphasennetz an, wodurch sich die induktoren 10 zusammen mit der nicht magnetischen Leiste 17 (Fig. 1 und 2) in Richtung "vorwärts" in Bewegung setzen.
  • Beim Abschluß der Bewegung "vorwärts" sprechen, wie dies oben beschrieben wurde, die rechten Endschalter 23 (Fig.2) an, wobei infolgedessen die normalerweise geschlossenen Kontakte SQI dieser Endschalter für eine kurze Zeit die Stromkreise der Spulen des Anlassers KB und des Zeitrelais KT stromlos machen, während der normalerweise offene Kontakt SQI eines derselben Endschalter Strom in die Spule des Anlassers KH einspeist. Dadurch kommt die Rückführung des Zeitrelais KT in die Ausgangsstellung und die Umsteuerung der Induktoren M1 und M2 zustande, die ihre Bewegung in Richtung "rückwärts" anfangen. Beim Abschluß der Bewegung "rückwärts" sprechen die linken Endschalter 22 (Fig. 2) an, wobei infolgedessen der normalerweise geschlossene Kontakt SQI1 eines der linken Endschalter 22 den Speisekreis der Spule des Anlassers KH stromlos macht, d.h. die Abschaltung der Induktoren M1 und M2 vom Netz ausiührt. Ues weiteren wiederholt sich der Prozeß in einem vorgegebenen Rhytmus, der von der Zeitverzögerung des Zeitrelais KT bestimmt wird.
  • Hierbei wird die Zeitverzögerung des Zeitrelais KT in Abhängigkeit von dem mengenmäßigen Gehalt an den ferromagnetischen Gegenständen im unmagnetischen Scheidegut gewählt.
  • Beispielsweise wird beim betrieb des Eisenabscheiders in Gießereien, wo der Gehalt an rerromagnetischen Gegenständen in der zu Reparierenden verbrauchten Formmasse verhältnismäßig hoch ist, die Zeitverzögerung des seitrelais KT üblicherweise von 2-3 Minuten gewählt. Zugleich wird die Zeitverzögerung des zeitrelais KT beim betrieb des Eisenabscheiders in Kohlenfabriken von Kokereibetrieben, auf Brennstoff-Zuführungsstrecken von Wärmekraftwerken, in Aufbereitungsanlagen u.dlg., wo das Vorhandensein von ferromagnetischen Gegenstände im Scheidegut einen zufälligen Charakter hat und daher relativ gering ist, angemessenerweise von 10-15 Minuten gewählt. Hierbei beträgt die Zeit der Bewegung der Induktoren in Rich- tung "vorwärts" praktisch 1 bis 2 Sekunden, in Richtung "rückwärts" aber etwa 1 Sekunde. i>eshalb ist die relative Arbeitsdauer der Induktoren gering und beträgt praktisch 1,5 bis 3 Sekunden innerhalb eines jeden zyklus, welcher praktisch 2 bis 15 minuten dauert. Dadurch ist die aufgenommene Dauerleistung der Induktoren ebenfalls gering und beträgt praktisch 0,3 bis 0,5 kW, was die Energieintensität des Eisenabscheiders im ganzen beträchtlich herabsetzt.
  • Dadurch also, daß die zusätzlichen Polschuhe 5 verwendet sind, auf denen die Linearinduktoren 10 hin- und herverschiebbar angeordnet sind, welche mit der unter den Polschuhen über deren gesamte Breite sich erstreckenden nichtmagnetischen Leiste 17 verbunden sind, wird es möglich, die Entladung der durch den Elektromagneten 1 herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände onne den einsatz von sperrigen, materialaufwendigen, energieintensiven und im Betrieb sowie in der Herstellung komplizierten herkömmlichen bestandteilen der bekannten Band-Entladevorrichtungen der selbstentladenden Hänge-Eisenabscheider - des Rahmens, der Antriebs- und der Spanntrommel, des Austragbandes, des elektrischen antriebs mit Untersetzungsgetriebe, des Kettentriebs (oder einer anderen lWriebs) u.dgl. -zustande zu bringen. Dies wiederum ermöglicht es, die Selbstkosten, das Gewicht, die Außenabmessungen und die Energieintensität des Eisenabscheiders zu verringern. Das Vorhandensein der zusätzlichen Polschuhe 5 gestattet es dabei, die Intensität und die Breite der Arbeitszone des vom Elektromagneten 1 erzeugten magnetischen feldes zu vergrößern, was die Zuverlässigkeit des Herausziehens der rerromagnetischen Gegenstände aus dem Scheidegutstrom erhöht.
  • Das Nichtvorhandensein eines biegsamen Austragbandes oder irgendwelcher anderer biegsamer Elemente, die während des Betriebens durchhängen und den technologisch erforderlichen Zwischenraum zwischen dem sich bewegenden Scheidegutstrom und den Konstruktionsgliedern des Eisenabschneiders verringern könnten, erhöht zusätzlich die Betriebzuver- lässigkeit des Sisenabscheiders.
  • Dadurch, daß ein hitzeempfindliches Austragband oder irgendwelche andere hitzeempfindliche elemente tehlen, wird es möglich, das Sinsatzgebiet des Eisenabscheiders zu erweitern und ihn in denjenigen fällen errolgreich zu betreiben, wo die herausgezogenen rerromagnetischen Gegenstände eine relativ hohe Temperatur, z.B. bis zu 60000 ha-Den, wie dies nichc selten in Gießereien der ball ist.
  • Die Entbehrlichkeit eines sich bewegenden Austragbandes, des Untersetzungsgetriebes, des Kettentriebs (oder eines anderen £riebs) sowie irgendwelcher anderer ähnlicher Elemente, die verhältnismäßig hohe Betriebskosten erfordern und den Neigungswinkel des Eisenabscheiders für den Fall seiner Montage über einem Schrägförderer begrenzen, vereinfacht den Betrieb des Eisenabscheiders und erlaubt es, den Sisenabacheider über steil geneigten Förderern mit einem Neigungswinkel bis zu 450 erfolgreich einzusetzen, was das Einsatzgebiet des Eisenabscheiders zusätzlich erweitert.
  • Beispiel 2.
  • ln Ergänzung des vorstehend geschilderten Aufbaus des Eisenabscheiders im beispiel 1 sind auf den zusätzlichen Polschuhen 5 (ig. 4) in der Zone der möglichen hin- und hergehenden Verschiebung aer Induktoren 10 Metallschienen 26 aus stark elektrisch leitendem Werkstofr befestigt, Als solche Metalischienen 26 können beispielsweise Aluminium-oder Kupferbleche verwendet werden.
  • Der Arbeitsprozeß des Eisenabscheiders geht ahnlich dem oben im beispiel 7 beschriebenen vonstatten. In den Perioden der Entladung der vom Elektromagneten 1 herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände, d.h. beim Anschluß der Dreiphasenwicklungen 12 an ein Wechselstroinnetz, werden dabei die Senkundärströme der Induktoren 10 hauptsächlich in den Metallschienen 26 aus stark elektrisch leitendem Werkstoff induziert. Der letztere Umstand trägt, wie dies aus der Theorie der Asynchronmotoren gut bekannt ist, zur Erhöhung der durch die Induktoren 10 erzeugten Zugkräfte bei, was letzten Endes die Zuverlässigkeit des Prozesses der Entladung der herausgezogenen ferromagnetischen Gegenstände, d.h. die Zuverlässigkeit des Arbeitsprozesses des Eisenabscheiders im ganzen zusätzlich erhöht.
  • Beispiel 3.
  • In Ergänzung des vorstehend geschilderten Aufbaus des Eisenabscheiders im Beispiel 2 sind in den zusätzlichen Polschuhen 5 (Fig. 5) unter den Metallschienen 26 Nuten 27 eingearbeitet, welche mit einem ferromagnetischen Pulver ausgefüllt sind.
  • Der Arbeitsprozeß des Eisenabscheiders geht ähnlich dem oben im Beispiel 2 beschriebenen vonstatten. In den Perioden der Entladung der vom Elektromagneten 1 herausgazogenen ferromagnetischen Gegenstände, d.h. beim Anschluß der Induktoren 10, werden dabei die magnetischen Flüsse der durch die Induktoren 10 erzeugten nichtstationären Wanderfelder hauptsächlich über die Masse des die Nuten 27 ausfüllenden ferromagnetischen Pulvers geschlossen. Infolge des verhältnismaßig schwachen elektrischen Kontaktes zwischen den einzelnen Teilchen des ferromagnetischen Pulvers nimmt daher die Tiefe des Eindringens der durch die Induktoren 10 erzeugten Wanderfelder in das sekundäre Medium wesentlich zu. Der letztere Umstand trägt, wie dies aus der Theorie der Asynchronmotoren gut bekannt ist, zur Verminderung der Speiseströme bei, welche von den Dreiphasenuicklungen 12 verbraucht wer den.
  • Ihrerseits führt die Verminderung der Primär ströme der Induktoren 10 zu einer offensichtlichen Verringerung der Energieverluste, zu einer Erhöhung des Wirkungsgrades und des Lteistungsfaktors der Induktoren 10, d.h. zu einer zusätzlichen Verbesserung der Energiekennwerte des Sisenabscheiders im ganzen.
  • beispiel 4.
  • In Ergänzung des vorstehend geschilderten Aufbaus des Eisenabscheiders in den beispielen 1, 2, 3 sind die zusätzlichen Polschuhe 5 (Fig. 6) T-förmig ausgebildet.
  • Eine solche Form der zusätzlichen Polschuhe 5 gestattet es, die nicht arbeitenden magnetischen Streuflüsse im magnetischen System des Gleichstrommagneten 1 wesentlich zu vermindern, wodurch es möglich wird, das Gewicht und die Außenabmessungen des Elektromagneten 1 und somit auch des Eisenabscheiders im ganzen zusätzlich zu verringern.

Claims (6)

  1. SELBSTENTLADENDER HÄNGE-ELEKTROMAGNET--EISENABSCHEIDER P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Selbstentladender Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider mit einem Gleichtstrommagneten 1, der einen Mignetkörper 2 besitzt, an welchem Magnetisierungsspulen 3 und Polschuhe 4 befestigt sind, g e k e n n -zeichnet durch - zusatzliche Polschuhe 5, die am Magnetkörper 2 befestigt sind, - Linearinduktoren 10, die auf den zusätzlichen Polschuhen 5 hin- und herverschiebbar angeordnet sind, und - eine nichtmagnetische Leiste 17, welche mit den Linearinduktoren 10 verbunden ist und sich unter allen Polschuhen 4 und 5 über die gesamte breite derselben erstreckt.
  2. 2. Selbstentladender Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß an den inden 18 und 19 der zusätzlichen Polschuhe 5 Dämpfer 20 und 21 sowie Endschalter 22 und 23 angebracht sind.
  3. 3. Selbstentladender Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Dämpror 20 und 21 ein hohles Gehäuse 24 be- S en, in dessen Innerem eine Stange 25 untergebracht ist, die mit Möglichkeit eines mechanischen Kontaktes mit den Endschaltern 22 und 23 angeordnet isV.
  4. 4. Selbstentladender Bänge-alektromaeSnet-isenabscheider nach den Ansprüchen 1, 2, 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c n n e t, daß auf den zusätzlichen Polschuhen 5 im bereich der möglichen hin- und hergehenden Verschiebung der Induktoren 10 Metallschienen 26 aus stark elektrisch leitendem Werkstoff berestigt sind.
  5. 5. Selbstentladender Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß in den zusätzlichen Polschuhen 5 unter den Meballschienen 26 Nuten 27 eingearbeitet sind, die mit einem ferromagnetischen Pulver ausgefüllt sind.
  6. 6. Selbstentladender Hänge-Elektromagnet-Eisenabscheider nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, die einzeln oder in hombination genommen sind, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zusätzlichen Polschuhe 5 T-förmig ausgebildet sind.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU542550A2 (ru) * 1974-11-04 1977-01-15 Ворошиловградский машиностроительный институт Электромагнитный сепаратор
US4055489A (en) * 1975-07-21 1977-10-25 Magnetics International, Inc. Magnetic separator for solid waste
SU626807A1 (ru) * 1971-05-25 1978-10-05 Ворошиловградский машиностроительный институт Электромагнитный железоотделитель

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