DE3402177A1 - Einrichtung zum kopieren einer maske auf ein halbleitersubstrat - Google Patents
Einrichtung zum kopieren einer maske auf ein halbleitersubstratInfo
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Description
Dr. Werner Tabarelli Vaduz (Fürstentum Liechtenstein)
Einrichtung zum Kopieren einer Maske auf ein Halbleitersubstrat
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Kopieren einer Maske auf ein Halbleitersubstrat zur Herstellung integrierter
Schaltkreise mittels eines Projektionsobjektivs, wobei zur Feststellung des Fokussierzustandes die Schärfe
der durch das Projektionsobjektiv erfolgenden Abbildung eines auf das Substrat projizierten bzw. auf diesem befindlichen
Musters in eine Detektorebene beurteilt wird.
Bei der aus DE-OS 29 05 635 bekannten Einrichtung wird ein durch das
Projektionsobjektiv rUckprojiziertes Abbild des Bildes der als von
zwei parallelen Kanten begrenztes Fenster ausgebildeten Ausrichtmarke der Maske von einem zwischen Maske und Projektionsobjektiv
angeordneten halbdurchlässigen Spiegel auf eine Auswerteeinrichtung geworfen und in einer
Detektionsebene der Auswerteeinrichtung normal zu den Kanten des Fensters abgetastet, wobei proportional
zum Intensitätsverlauf elektrische Signale erzeugt werden und die Steilheit der den Fensterkanten entsprechenden
elektrischen Signale bestimmt wird, deren Wert zur Steuerung der relativen Position von Maske und Werkstück in Richtung
der optischen Achse ausgewertet wird.
Das Muster auf dem Substrat, dessen Schärfe zur Feststellung des Fokussierzustandes herangezogen wird, muß jedoch nicht
das Bild einer Ausrichtmarke auf der Maske sein, es kann vielmehr auch z.B. in Form einer Strichmarke auf dem Substrat
selbst angebracht sein. Auch in diesem Fall ergibt die Steilheit des bei der Abtastung des Musters erzeugten
elektrischen Signals ein Maß für den Fokussierzustand der Einrichtung.
Wird bei der bekannten Einrichtung eine Abweichung der Stellung des Substrats von der Idealposition in Richtung
der optischen Achse festgestellt, so wird das Substrat so lange in dieser Richtung veschoben, bis die Steilheit der
dem Intensitätsverlauf des Abbildes des Musters entsprechen-
den Signales einen Maximalwert erreicht. Nachteilig hiebei ist, daß das Substrat im allgemeinen über den Optimalwert
hinaus verschoben werden muß, um diesen festzustellen, und dann wieder in die korrekte Lage zurückzubringen ist.
Typischerweise sind also während eines Justiervorganges mehrere Verschiebungen des Substrats in Richtung der
optischen Achse notwendig, welche relativ zeitaufwendig sind.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, mehrfache Verschiebungen des Substrats in Richtung der optischen
Achse während des Fokussiervorganges zu vermeiden. Der durch die bekannte Einrichtung erzielte Vorteil, daß die Beurteilung
des Fokussierzustandes durch die Abtastung eines Intensitätsprofiles normal zur optischen Achse erfolgen
kann, soll dabei erhalten bleiben. Eine solche Abtastung ist zur Feststellung der Ausrichtung des Substrates in der Horizontalebene
ohnedies notwendig.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ohne Verschiebung des Substrats die optische Weglänge zumindest
der vom Muster auf dem Substrat zum Detektor verlaufenden Strahlen wahlweise um verschiedene Beträge veränderbar ist.
Die Veränderung der optischen Weglänge der von dem Muster auf dem Substrat kommenden Strahlen führt dazu, daß die
Schärfe der Abbildung des Musters auf dem Detektor sich ändert. Ihre Wirkung entspricht daher einer Verschiebung
des Substrats in Richtung der optischen Achse, wobei hinsichtlich des Ausmaßes dieser virtuellen Verschiebung
natürlich das Verkleinerungsverhältnis des Projektionsobjektivs zu berücksichtigen ist.
Konstruktiv kann die Veränderung der optischen Weglänge beispielsweise dadurch erzielt werden, daß ein Satz von
planparallelen Glasplatten auf einer drehbaren Scheibe
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angeordnet wird, und schrittweise die einzelnen Scheiben in den Strahlengang geschoben werden. Dabei ist es vorteilhaft,
sowohl die auf das Substrat einfallenden als auch die das Muster auf dem Substrat abbildenden Strahlen durch die
Platten hindurchgehen zu lassen. Bei einer bestimmten Plattenstärke erfolgt dann nämlich eine scharfe Abbildung
des Fensters in der Maske, durch welches der belichtende
Strahl eintritt, auf die Substratoberfläche, was es erleichtert, dieses Abbild als den Fokussierzustand definierendes
Muster zu verwenden.
Die Erfindung kann jedoch ohne weiteres auch durch Abänderung jener bekannten Einrichtungen verwirklicht werden, bei denen
ein Drehspiegel, welcher sich nicht im Strahlengang des auf das Substrat einfallenden Justierlichtes befindet,dazu
dient, ein Bild des Musters auf dem Substrat über einen in der Detektorebene angeordneben Spalt zu führen. Hiebei kann
vorgesehen werden, daß zur Veränderung der optischen Weglänge der auf den Detektor· fallenden Strahlen die Spiegelflächen
des Drehspiegels verschiebenen Abstand von dessen Drehachse aufweisen. Die symmetrisch zur Drehachse angeordneten
Spiegelflächen können andererseits mit einem Satz von an der Außenfläche nicht spiegelnden planparallelen Glasplatten
verschiedener Dicke belegt sein. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die seitliche Versetzung des auf den
Detektor geworfenen Bildes gering bleibt und die rechnerische Auswertung des Meßergebnisses damit vereinfacht
wird. Ein gewisser Nachteil jener Ausführungsformen der Erfindung, bei denen lediglich die vom Substrat kommenden
Strahlen hinsichtlich ihrer optischen Weglänge veränderbar sind, besteht darin, daß ein unscharfes Bild der Fensterkanten
der Maske immer unscharf bleibt, sofern das Substrat diffus diffundiert. Das Verändern der optischen Weglänge
der von einem solchen unscharfen Bild auf dem Substrat stammenden Strahlen muß dann in der Weise vorgenommen werden,
daß jene optische Weglänge festgestellt wird, bei welcher die
geringste Unscharfe des Musters festgestellt wird. Ist
andererseits die Unscharfe des Musters, welche auf dem Substrat durch Projektion eines Fensters in der Maske auf
das Substrat entsteht, zu groß, so müßten zur erfindungsgemäßen Fokussierung scharfe Marken herangezogen werden,
die auf dem Substrat selbst angebracht sind.
Einzelheiten der Erfindung werden anschließend anhand der Zeichnung erläutert. Dabei stellt
Fig. 1 in Schrägansicht die bekannte Anordnung der wesentlichsten Elemente einer Projektionskopiereinrichtung
für integrierte Schaltungen dar.
Fig. 2 zeigt in schernatischem Horizontalschnitt ein Detail
aus Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die zeitliche Abfolge des'Detektorsignals,
welches durch das Bild eines bestimmten Musters auf dem Substrat erzeugt wird,
Fig. 4 und 5 sind Beispiele für die erfindungsgemäße
Abänderung des Drehspiegels 26 in Fig. 4, Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel für eine einen Plattensatz
tragende Scheibe, durch welche eine Einrichtung nach Fig. 1 im Sinne der Erfindung abgeändert werden kann.
Fig. 7 ist ein Diagramm, welches die Unscharfe des vom
Detektor 21 registrierten Bildes in Abhängigkeit von der optischen Weglänge der Strahlen beschreibt, welche das
Justiermuster auf dem Substrat abbilden.
Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung dient zur Abbildung eines aus durchsichtigen und undurchsichtigen
Teilbereichen zusammengesetzten Musters einer durch einen Rahmen 4 gehaltenen Maske 2. Diese Abbildung erfolgt
mittels eines verkleinernden Projektionsobjektivs 5 auf ein Substrat 6. Der Hauptanwendungsbereich ist die Herstellung
integrierter Schaltkreise, für welche es notwendig ist, auf das selbe Substrat 6 nacheinander ver-
schiedene Muster aufzubringen. Aus diesem Grunde ist eine äußerst genaue gegenseitige Ausrichtung der Maske 2 und
des auf einem Tragtisch 10 angeordneten Substrats 6 notwendig. Diese Ausrichtung erfolgt bei der bekannten Einrichtung
nach Fig. 1, indem ein Paar von Spiegeln 14,15 in jenen Bereich geschwenkt wird, welcher bei der Projektionsbelichtung des Substrats 6 freigehalten werden muß, um den
Belichtungsvorgang nicht zu stören. Justierlicht 1, welches typischerweise eine Wellenlänge von 547 oder 578 nm aufweist
und daher den Photolack auf dem Substrat 6 nicht wesentlich beeinflußt, wird auf ein Fenster 3 in der Maske
2 gerichtet. Das Justierlicht gelangt über den halbdurchlässigen Spiegel 15 und den Umlenkspiegel 14 durch das
Projektionsobjektiv 5 auf das Substrat 6. Dieses weist im bekannten Fall dunkle Marken 8 in gut reflektierender Umgebung
auf. Wird nun auf diese Marke 8 das Fenster 3 in der
Urbild des Maske 2 projiziert, entsteht das/in Fig. 3 dargestellten
Muster auf dem Substrat 6. Dieses wird mittels des Spiegels 14 durch den halbdurchlässigen Spiegel 15 hindurch auf den
Drehspiegel 26 geworfen. Dieser dreht sich um die Achse 27, wodurch das rückprojizierteBild 3'der Marke 3 und das Bild 8'
der Marke 8 über die Detektorebene 24 des Detektors 21 geführt wird, welche einen Spalt 25 aufweist. Über eine Linse
30 wird der Spalt 25 auf einen Sensor 29 abgebildet, welcher ein der empfangenen Lichtstärke proportionales elektrisches
Signal abgibt. Das in Fig. 3 dargestellte Bild wird dabei in X-Richtung überstrichen. Das entsprechende Signal steigt zunächst
an, wenn das rückprojizierte Bild des Fensters 3 in den Bereich des Spaltes 25 gelangt und sinkt nach der Zeit t1
ab, wenn das Bild der Marke 8 den Spalt 25 verdunkelt. Aus dem Verhältnis t-itp läßt sich die Abweichung der Marke 8
von der Ideallage bestimmen, in welcher diese Marke genau in der Mitte des Bildes 3' des Fensters 3 auf dem Substrat liegt.
Der beschriebene Vorgang ermöglicht, wie aus DE-OS 29 05 bekannt ist, zusätzlich die Bestimmung des Fokussierzustandes
der Einrichtung. Wenn nämlich das Bild 3' der Kanten des Fensters 3 auf dem
Substrat 6 scharf ist und außerdem auf die Detektorebene scharf abgebildet wird, ist die Zeit t3, während welcher das
in Fig. 3 dargestellte elektrische Signal von seinem Schwellwert auf den Normalwert ansteigt, sehr kurz. Sie verlängert
sich entsprechend der Unscharfe, welche durch eine unscharfe Abbildung des Fensters 3 auf das Substrat und des Bildes 3' des
Fensters 3 auf dem Substrat auf den Detektor 21 entsteht. In gleicher Weise ist die Breite der negativen Zacke, welche
durch die Marke 8 auf dem Substrat 6 verursacht wird, ein Maß für die Genauigkeit der Abbildung der Marke 8 auf den
Detektor 21.
Die Erfindung beruht auf der Überlegung, daß es im allgemeinen schwierig sein wird, aus dem Absolutwert der Flankenneigung
des in Fig. 3 dargestellten elektrischen Signals, also aus dem Absolutwert von t3, mit hinreichender Sicherheit auf die
Abweichung der Lage des Substrats 6 von der Ideallage in Richtung der optischen Achse zu schließen. In der Praxis ist
es notwendig, das Substrat mehrfach in Richtung der optischen Achse des Projekt.i.onsobjektivs 5 zu verschieben und das ent-
der Projektion 3'
sprechende Bild/des Fensters 3 und der Marke 8 durch den Drehspiegel 20 über den Spalt 25 zu führen. Zwischen diesen Abtastvorgängen vergeht wertvolle Zeit, in welcher das Substrat um Beträge, die im Mikronbereich liegen, verschoben werden muß und während der die Erschütterungen abklingen müssen, die durch eine solche Verschiebung hervorgerufen werden.
sprechende Bild/des Fensters 3 und der Marke 8 durch den Drehspiegel 20 über den Spalt 25 zu führen. Zwischen diesen Abtastvorgängen vergeht wertvolle Zeit, in welcher das Substrat um Beträge, die im Mikronbereich liegen, verschoben werden muß und während der die Erschütterungen abklingen müssen, die durch eine solche Verschiebung hervorgerufen werden.
Erfindungsgemäß erfolgt die Feststellung des Fokussierzustandes des Substrats 6, ohne daß dieses entlang der
optischen Achse verschoben wird. Vielmehr wird durch eine kontrollierte Veränderung der optischen Weglänge der vom
Muster 8 bzw. 3' auf dem Substrat 6 kommenden Stahlen eine Verschiebung der Maske in Richtung der optischen Achse
signalisiert. Hiezu genügt es, wie in Fig. 4 dargestellt, die Drehachse 27 des Spiegels 26 exzentrisch anzuordnen.
AQ
Die Flächen 261' - 268' befinden sich dann, wenn sie der
Reihe nach das in Fig. 3 dargestellte Abbild 8', 3" des Musters 8, 3' auf dem Substrat 6 über den Detektor 21
führen, an verschiedenen Stellen, was dazu führt, daß die verschiedenen Spiegelflächen ein verschieden scharfes Bild
auf den Detektor 21 werfen. Die Schärfe, für welche der Wert von l/t3 ein Maß bildet, kann, wie in Fig. 7 dargestellt,
aufgetragen werden, wobei die Punkte 1_ - 8_ der Abtastung
durch die Flächen 261' - 268' entsprechen. Wie man sieht,
weist die entsprechende Kurve ein Maximum auf, also eine Spiegelstellung, bei welcher das Muster auf dem Substrat
genau auf den Detektor abgebildet wird. Um die Gesamteinrichtung zu fokussieren, könnte theoretisch die Maske 2
um jene Strecke verschoben werden, um welche die der optimalen Spiegelstellung entsprechende optische Weglänge vom
Normalwert abweicht. In der Praxis wird allerdings der
Abstand zwischen Maske 2 und Projektionsobjektiv 5 konstant
gehalten und das Substrat in Richtung der optischen Achse verschoben, da das Projektionsobjektiv 5 nur aufder Substratseite
telezentrisch ist.
Die Einrichtung nach Fig. 5 funktioniert ganz ähnlich wie jene nach Fig. 4. Die spiegelnden Flächen 261" - 268" weisen
hier jedoch alle den gleichen Abstand von der Drehachse 27 auf. Die unterschiedliche optische Weglänge der vom Muster auf dem
Substrat 6 zum Detektor 21 gelangenden Strahlen wird hier durch einen Satz verschieden dicker Glasplatten 282 - 288 erzeugt,
welche von diesen Strahlen je zweimal durchsetzt werden. Entsprechend Brechungsindex und Dicke der Platten verlängert
sich die optische Weglänge.
Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 4 und 5 haben den Vorteil, daß ihre Verwirklichung nur ganz geringe Abänderungen in der
bestehenden Einrichtung nach Fig. 1 notwendig macht. Andererseits bringt es jedoch auch Vorteile, die Einrichtung gemäß
-VS-
Fig. 1 um den dort strichliert angedeuteten Teil 7 zu ergänzen. Es handelt sich hiebei um eine einen Satz von Glasplatten
221 - 228 tragende Scheibe 7, welche synchron mit dem Drehspiegel 26 gemäß Fig. 2 durch den Antrieb 9 bewegt wird. Bei
einer bestimmten Stellung der Scheibe 7 erzeugt das Projektionsobjektiv 5 sowohl ein scharfes Abbild 3' des Fensters 3 auf
dem Substrat 6, als auch ein scharfes Abbild des Musters 8, 3' auf dem Substrat in der Detektorebene 24. Die Abhängigkeit der
in Einheiten von l/t3 gemessenen Schärfe der vom Detektor 21
festgestellten Intensitätswechsel ist dadurch sehr deutlich und es ist nicht notwendig, die Breite der negativen Zacke
des Intensitätssignals anstelle der Flankenneigung desselben zur Beurteilung des Fokussierzustandes heranzuziehen.
Ist auf die beschriebene Weise die Abweichung der Stellung des Substrats 6 in Richtung der optischen Achse vom Sollwert
festgestellt worden, wird dieses um den entsprechenden Betrag verschoben. Die unterschiedliche Brechkraft des Projektionsobjektivs 5 für das zur Veränderung des Photolacks dienende
Belichtungslicht und das Justierlicht 1 wird bei der dargestellten iinricntung automatisch berücksichtigt, da das
Spiegelpaar 14,15 das Justierlicht 1 faltet, wogegen bei der eigentlichen Berlichtung keine solche Strahlverlängerung
stattfindet. Wäre das Spiegelpaar 14,15 nicht vorgesehen, müßte bei der schließ.lichen Verschiebung des Substrats 6 auch
noch die Abhängikeit der Brechkraft des Objektivs von der Lichtwellenlänge berücksichtigt werden.
Leerseite -
Claims (5)
1. Einrichtung zum Kopieren einer Maske auf ein Halbleitersubstrat
;ur Herstellung integrierter Schaltkreise mittels eines Projektionsobjektivs, wobei zur Feststellung des
Fokussierzustandes die Schärfe der durch das Projektionsobjektiv erfolgenden Abbildung eines auf das Substrat
projizierten bzw. auf diesem befindlichen Musters in eine Detektorebene beurteilt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ohne Verschiebung des Substrats die optische Weglänge zumindest der vom Muster (3,8·) auf dem Substrat
(6) zum Detektor (21) verlaufenden Strahlen wahlweise um verschiedene Beträge veränderbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der optischen Weglänge ein Satz
von planparallelen Glasplatten (221 - 228) vorgesehen ist, die wahlweise in den Strahlengang sowohl der auf
das Substrat (6) einfallenden als auch der das Muster (3',8) aufdem Substrat (6) abbildenden Strahlen bringbar
sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz von planparallelen Glasplatten (221-228) auf
einer drehbaren Scheibe (29) angeordnet ist (Fig. 6).
4. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Drehspiegel (26) das Bild des Musters über einen in der Detektorebene
angeordneten Spalt führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelflächen (2611 - 268') des Drehspiegels (26')
verschiedenen Abstand von der Drehachse (27) des Drehspiegels (26') aufweisen (Fig. 4).
5. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Drehspiegel das Bild des Musters über einen in der Detektorebene ange-
ordneten Spalt führt, dadurch gekennzeichnet, daß die
gleichen Abstand von der Drehachse (27) des Drehspiegels (26") aufweisenden Spiegelflächen (261·1 - 268") des Drehspiegels
(26") mit einem Satz von nicht spiegelnden planparallelen Glasplatten (282 - 288) verschiedener Dicke
belegt sind (Fig. 5).
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Applications Claiming Priority (1)
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