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Titel: "Gerat zum Überprüfen bzw. Kontrollieren der Schluß-
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beleuchtung von Motorfahrzeugen und-Anhängern".
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Gerät zum überprüfen bzw. Kontrollieren der Sehlußbeleuchtung von
Motorfahrzeugen und -anhängern.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
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Bei der Überprüfung der Funktion der elektrischen Schlußbeleuchtung
von Fahrzeuganhängern oder langen Zugfahrzeugen, wie sie in Wcrlstätten, beim Technischen
Uberwachungsverein oder auch bei gewerblichen Unternehmen für den eigenen Fuhrpark
durchgeführt wird, ist es bisher erforderlich, daß einerseits bei der Überprüfung
eines Anhängers das entsprechende Zugfahrzeug bereitgestellt wird, was vielfach
einen erheblichen Aufwand bedeutet, und daß andererseits eine Person im Zugfahrzeug
die entsprechenden Betätigungen (Brems-, Blinker-, Rücklicht-, und dergl.-betätigungen)
ausführt und eine weitere Person hinter dem Anhänger die überprüfung der Schlußbeleuchtung
vornimmt. Unter Umständen kann es bei langen Fahrzeuggespannen erforderlich werden,
eine Übermittlungsperson zwischenzuschalten, wenn die Verständigung zwischen Fahrerkabine
und Uberprüfendem ungünstig ist Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu
schaffen, die es einer Kontrollperson auf einfache Weise möglich macht, die erforderlichen
Überprüfungen der Schlußbeleuchtung eines Anhängers ohne das zugehärige Zugfahrzeug
und ohne eine weitere Hilfsperson bzw. eines Zugfahrzeuges oder eines Kraftfahrzeuges
allgemein ohne eine weitere Hilfsperson vorzunehmen, und bei festgestelltem Fehler
die Fehlerursache zu bestimmen.
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Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des 'Sennzeichens
des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
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Die Einrichtung nach der Erfindung erlaubt es einer Kontrollperson,
die einzelnen Schlußbeleuchtungsvorrichtungen eines Fahrzeuganhängers ohne Jede
weitere Hilfsperson und ohne Bereitstellung des zugehörigen Zugfahrzeuges einzeln
auf einwandfreies Funktionieren zu kontrollieren, nämlich Bremsicht der Motorbremse,
Blinker links und rechts, Schlußlicht (Rüclicht) links und rechts, ggfs. Nebelscheinwerfer
und dergl. das Gerät läßt sich jedoch ohne weiteres auch erweitern auf die Frontbeleuchtung
eines Kraftfahrzeuges (Blinker links und rechts sowie Scheinwerfer links und rechts),
wobei die Kontrolle der vorderen Beleuchtung in der Regel deshalb nicht mit Hilfe
eines Kontrollgerätes vorgenommen werden braucht, weil vom Fahrersitz des Kraftfahrzeuges
aus durch direkte Augenscheinname die Funktion der Beleuchtung einfach an einer
hellen Wand kontrolliert werden kann.
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Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Schlußbeleuchtung eines
Anhängers ohne Bereitstellung des Zugfahrzeuges so kontrolliert, daß das Kontrollgerät
einerseits an ein stationäres Netz oder an eine Fremdbatterie und andererseits an
die an der Anhängerdeichsel vorhandene Norm- oder Eurosteckdose des Anhängers angeschlossen
wird, und daß die Kontrollperson nacheinander die einzelnen Betätigungsschalter
des Gerätes betätigt und aufgrund der optischen (oder akustischen) Anzeige bzw.
Meldung auf dem Gerät feststellt, ob der Jeweilige Stromkreis, der durch Schließen
des entsprechenden Betätigungsschalters abgefragt wird, einwandfrei ist oder nicht.
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In entsprechender Weise wird ein Zugfahrzeug allein oder auch ein
normales Kraftfahrzeug auf die einwandfreie Funktionsweise seiner Schlußbeleuchtung
kontrolliert, indem das Gerät an ein Netz sowie an die Norm- oder Eurosteckdose
an der Rtickseite des Fahrzeuges angeschlossen wird und die Kontrollperson am Gerät
durch Betätigung des Jeweiligen Schalters die gewünschte Funktion abfragen und kontrollieren
kann.
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Kontrollperson l ann jedoch auch das Gerät im Fahrerhaus einsetzen,
dabei selbst die Betätigung der einzelnen Bedienungshebel oder Pedal e vernohmen
und am Aufleuchten der betreffenden, den Betätigungsschaltern zugeordneten Meldevorrichtungen,
z.B.
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Lämpchen, die einwandfreie Funktion Feststellen, ohne daß die Kontrollperson
das Fahrerhaus verläßt. Die Bedienungstafel des Gerätes kann in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung auch fest in Fahrzeug, z.B. an Armaturenbrett, installiert sein. Soweit
an Kraftfahrzeugen, z.B. PKWs keine Norm- oder Eurosteckdosen vorhanderl sind, an
denen die Schaltkreise für die Bedienungshebel oder Pedale abgegriffen werden können,
ist der Einsatz dieser Geräte z.Zt. sinnvoll nicht möglich. Kraftfanrzeuge, die
für den Anschluß von Anhängern, sei es Lasten- oder Wohnanhängern, ausgerüstet s
ind, sind Jedoch in jedem Fall mit derartigen Steckdosen ausgerüstet; bei den übrigen
Kraftfahrzeugen, insbes.
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PKWs ist eine entsprechende Umrüstung vorzunehmen.
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Um das Gerät für eine Suche nach durch die Kontrolle aufgezeigten
enlern und damit als Reparaturhilfe verwendbar zu machen, weist die Bedienungstafel
eine einpolige Steckerbuchse auf, an die oin Phasenprüfer angeschlossen werden kann
um festzustellen, welche Phase des Stromkreises ausgefallen bzw. in welcher Phase
die Fehlerquelle zu suchen ist.
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Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand
von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Prinzipdarstellung
des Einsatzes des Gerätes nach der Erfindung bei der Kontrelle eines Anhängers Fig.
2 eine schematische Prinzipdarstellung des @insatzes des Gerätes nach der Erfindung
bei. der Kontrolle eines Zugfahrzeuges oder PKWs, Fig. 3 eine schematische Aufsicht
auf eine Ausführungsform des Gerätes nach der zrfindullg,
Fig. 4
eine schematische Aufsicht auf eine andere Ausführungsform des Gerätes nach der
Erfindung.
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Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer weiteren Ausführungsform des
Gerätes nch der Erfindung, und Fig. 5 einen Schaltplan für das Gerät nach der Erfindung.
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Fig. 1 zeigt schematisch einen Fahrzeuganhänger 1 mit der am Zugfahrzeug
Z angehängten Deichsel 2. Der Anhänger 1 ist elektrisch mit dem Zugfahrzeug Z über
eine Leitung r verbunden, die zur Steckdose 3 führt. Von hier gehen die elektrischen
Verbindungsleitungen zu den Schlußbeleuchtungen 4 und 5, die mit Hilfe des GErätes
6 auf einwandfreies Funktionieren geprüft bzw.
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kontrolliert werden sollen. Das Gerät 6 wird zu diesem Zweck über
ein Kabel 7 an die Steckdose 3 und über ein weiteres Kabel 8 an eine Stromquelle
9, z.B. ein Stromnetz angeschlossen. Die Kon@rollperson K nim@t dabei mit dem Gerät
6 zweckmäßigerweise eine Position mit Sicht auf die Schlußbeleuchtung 4, 5 ein,
so daß bei der Bedienung des Gertes die Gerteanzeige mit der direkten Schlußbeleuchtungsanzeige
verglichen werden kann.
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Eine entsprechende Überprüfung der Schlußbeleuchtung eines Zugfahrzeuges
10 nach Fig. 2 erfolgt z.B. durch die Kontrollperson K von der Fahrerkabine 3.1
aus. Zu diesern Zweck @erbindet die Kontrollperson K das Kontrollgerät 12 über ein
Kabe@ 13 mit der Norm- oder Eurosteckdose 14 am hinteren Ende des Fahrzeuges 10
und fragt die einzeinen, in das Gerät eirgeschleiften Stromkreiso der Schlußbeleuchtung
15, 16 auf dem Gerät 12 ab. Das Gerät 12 bzw. die Verteilertafel dieses Gerätes
kann dabei am Armaturenbret t des Zugfahrzeuge 5 1U fest eingebaut sein.
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Bei eine Gerät nach Fig. 3 sind auf einer Geräteplatte 3.7 eine Betätigungstafe
1 18, ein Transformator 19 und eine Morm- oder Eurosteckdose 20 (oder auch acide
Variationen einer Steckdose) befestigt. Diese Teile bilden insgesamt mit den entsprechenden
elektrischen Anschlüssen die Geräteeinheit. Der Transfernaber ist über eine elektrische
Leitung 21 an ein elektrisches
Stromnetz oder eine Fremdbatterie
anzuschließen, und die einzelnen Betätigungsschalter auf der Betätigungstafel 18
stehen über eine elektrische Leitung 22 mit der Steckdose 20 bzw. den Polen dieser
Steckdose in Verbindung. Bei der dargestellten AusFührungsform nach Fig. 3 sind
auf der Betätigungstafel 18 2e ein Betätigungsschalter 23 für "Blinker links" und
2k für "Blinker rechts", 25 für "linkes Rücklicht", 26 für "rechtes Blinklicht",
jeweils mit einer zugehörigen optischen Melde- bzw.
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Anzeigevorrichtung, z.B. in Form eines Lämpchens 27, 28, 29, 30 vorgesehen.
Der Betätigungsschalter 31 mit zugehörigem Lämpchen 32 ist für die Anzeige des Bremslichtes
bestimmt, der Betätigungsschalter 33 mit Lämpchen 34 für die Nummernschildbeieuchtung,
und der Betätigungsschalter 35 mit Lämpchen 36 für die Anzeige ecr Funktion der
Motorbremse. 37 stellt einen Spannungsumschalter von 12 V auf 24 V dar, damit das
Cerät für beide Spannungen einsetzbar Ist. Mit 38 ist eine einpolige Steckerbuchse
für die Phasenprüfung bezeichnet.
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Bei der Ausführungsform des Gerätes nach Fig. 4 sind auf der Betätigungstafel
39 eine siebenpolige Normstecidose 40 und eine siebenpolige Eurosteckdose 41 parallel
zueinander geschaltet angeordnet, um das Gerät an beide Arten von Anhängerkupplungen
enschließen zu können. Seitlich am Gerät sind Arme 42 und 43 zum Aufwickeln eines
labels 44 mit Stecker 45 für eine Fremdstromquelle befestigt. Bei dieser Ausführungsform
sind die Betätigungsschalter 46 und 47 für das linke und das rechte Rücklicht, der
Betätigungsschalter 48 für die Bremslichter, die Betätigungsschalter 49 ur d 50
für den linken und den rechten hinteren Blinker und der Betatigungsschalter 51 für
die Motorbremse so ausgebildet, daß die Meldelämpchen in die Schalter integriert
sind, so daß beim Betätigen eines Schalters bei einwandfreiem Stromkreis für die
jeweilige Schluß.beleuchtung gleichzeitig die Leuchtmeldung erfolgt. Mit 52 ist
der Spannungsumschalter von 12 auf 24 V Batteriespannung und mit 53 die einpolige
Steckerbuchse für die Phasen- bzw. Polprüfung bezeichnet. Die Bezeichnungen für
die e Pole fer Normsteckdose bzw. der Eurosteckdese sind genormt mit 58L, 58R, 54,
L, R, 54G. Die elektrischen Verbindungen
zwischen den Betätigungsschaltern
(mit Meldevorrichtungen 46 - 51 und den Anhängerkupplungen 40 und 41) sind in Fig.
4 mit gestrichelten Linien dargestellt.
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Fig. 5 zeigt eine Prinzipdarstellung einer dritten Ausführungsform
eines Gerätes nach der Erfindung, bei der anstelle der voneinander unabhängigen
Betätigungsschalter 46 -51 nach Fig. 4 ein Rundschalter bzw. Drehschalter 54 vorgesehen
ist, der in einer kreisförmigen Anordnung die einzelnen Schalts@ufen 55 - 60 aufweist,
die mit Hilfe eines zeigerförmigen Schalterarmes 61 nacheinander betätigbar sind.
Jede der Schaltstufen 55 -,,B ist mit einer Meldevorrichtung 62 -67 verbunden. Bei
einer Verdrehung des Schalterarmes 61 werden nacheinander die verschiederlen Schalterstufen
55 - 60 aktiviert und die zugehöriclen Stromkreise abgefragt sowie das Ergebnis
der !(ontrolle durch Aufleuchten bzw. Nichtaufleuchten des jeweiligen Lämpchens
sichtbar gemacht.
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Anstelle der Lämpchen 62 - 67 kann auch nur ein einziges Meldelämpchen
68 vorgesehen sein, das mit allen Schalterstufen 55 - 60 in Verbindung steht. Die
Schalterstufen 55 - 60 sind an die zugehörigen Pole der Norm-oder Eurosteckdose
69 anseschlossen.
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Das in Fig. 6 dargestellte elektrische Schaltbild eines Gerätes nach
Fig. 3 zeigt im einzelnen den Anschluß der Bet½tigungs schalter 23, 24, 25, 26,
33, 34 mit zugehörigen Anzeigelämpchen 27, 28, 29, 30, 35, 36 an die Norm- bzw.
Eurosteckdose 20, mit den international gültigen Anschlußbezeichnungen, die die
einzelnen Arten der Schlußbeleuchtung mit Ziffern und Buchstaben festlegen. Bei
Betätigung eines der BetätigungsschaZter, z.B.
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des Schalters S3, wird die obere Kontaktbrücke 3-4 im Stromkrcis geschlossen.
Die untere Kontaktbrücke 3-4, die gleichzeitig geschlossen wird, dient zur Speisung
des zugehörigen Anzeigelämpchens.
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- L e e r s e i t e -