DE3400449C2 - - Google Patents
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- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Lampe,
deren Kolben mittels eines im Querschnitt im wesentlichen
rechteckigen Quetschfußes abgeschlossen ist, durch den
ein- oder mehrteilige Stromzuführungsdrähte hindurchge
führt sind und der in einem hülsenförmigen metallischen
Sockel zwischen nach innen ragenden Nocken federnd ge
lagert ist, die im wesentlichen mit den Schmalseiten des
Quetschfußes zusammenwirken.
Eine derartige Lampe ist aus der DE-OS 29 41 011 bekannt.
Durch die federnde Lagerung des an seinen Schmalseiten
gegebenenfalls etwas abgeschrägten Quetschfußes zwischen
den nach innen ragenden Nocken des Sockels ist der
Lampenkolben im Sockel verdrehungssicher gehaltert. Zur
Sicherung gegen axiale Kräfte kann an wenigstens einer
Schmalseite des Quetschfußes eine Aussparung vorgesehen
sein, in welche entweder einer der Nocken selbst oder eine
weitere Eindrückung des Sockels verriegelnd eingreift.
Wie aus Fig. 6 in Verbindung mit Fig. 4 der GB-PS 20 60 249, die im
wesentlichen der DE-OS 29 41 011 entspricht, deutlich erkennbar
ist, erstreckt sich die Aussparung über einen Teil der Längs
richtung des Quetschfußes.
Bei der bekannten Lampe besitzt der Sockel zwei Boden
löcher, in denen die aus dem Quetschfuß herausragenden
Stromzuführungsdrähte, z. B. durch Löten, befestigt sind.
Ein derartiger Sockel ist relativ aufwendig und braucht zu
seiner Montage ein genaues Ausrichten der beiden Stromzu
führungsdrähte.
Aus dem DE-GM 81 31 006 ist eine elektrische Lampe mit
Quetschfuß bekannt, deren Sockel nur einen einzigen
zentralen Bodenkontakt besitzt, in dem einer der beiden
Stromzuführungsdrähte befestigt ist. Der Lampenkolben ist
mit seinem Quetschfuß in einer Metallkappe eingeklemmt,
die ihrerseits mit dem Lampensockel mittels Lot verbunden
ist. Diese Metallkappe weist an ihrem Rand eine Nut auf,
in die der zweite Stromzuführungsdraht eingelegt und eben
falls mittels Lot befestigt ist. Auf diese Weise ist zwi
schen diesem zweiten Stromzuführungsdraht und dem Sockel
ein elektrischer Kontakt hergestellt. Dies bedingt jedoch
eine zusätzliche Metallkappe und eine relativ umständliche
Montage der Lampe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine elektrische
Lampe mit einem Quetschfuß zu schaffen, deren Kolben ohne
zusätzliche Hilfsmittel, wie eine Metallkappe etc. oder
Kitt, in einem Sockel gehaltert werden kann, der zwecks vereinfachter Montage nur einen
einzigen Bodenkontakt aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einer elektrischen Lampe eingangs
erwähnter Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
einer der Stromzuführungsdrähte mit seinem aus dem
Quetschfuß herausragenden Teil längs der Schmalseite des
Quetschfußes nach außen umgebogen und zwischen Quetschfuß
und Lampensockel großflächig eingeklemmt ist.
Der nicht mit dem Sockelbodenkontakt zusammenwirkende
Stromzuführungsdraht wird hierbei nach Fertigstellung des
Lampenkolbens mit seinem aus dem Quetschfuß herausragenden
Teil an der Schmalseite des Quetschfußes nach außen umge
bogen. Beim anschließenden Einsetzen des Kolbens in den
Sockel, wobei der Kolbenquetschfuß zwischen die nach innen
ragenden Nocken des Sockels eingeschoben wird, wird der
umgebogene Stromzuführungsdraht in einer durch die Nocken
vorgegebenen genau definierten Lage großflächig zwischen
Quetschfuß und Lampensockel eingeklemmt, wobei gleichzei
tig zwischen dem abgebogenen Drahtteil und dem Lampen
sockel ein elektrischer Kontakt hergestellt wird.
Zur Vergrößerung der Kontaktfläche ist der an der
Schmalseite des Quetschfußes entlanggeführte Drahtteil
vorzugsweise geplättet. Dies kann dadurch geschehen, daß
entweder das aus der Quetschung herausragende Ende eines
einteiligen Stromzuführungsdrahtes flachgedrückt oder an
den runden Stromzuführungsdraht ein flacher Drahtteil
angeschweißt wird.
Einen besonders innigen Kontakt zwischen Stromzuführungs
draht und Lampensockel erhält man, wenn gemäß einer
Weiterbildung nach der Erfindung die maximale Dicke des
geplätteten Drahtteils etwas größer (z. B. 0,05 bis 0,1 mm)
ist als der Abstand zwischen der Schmalseite des Quetsch
fußes und der Innenwand des Sockels.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Lampe
nach der Erfindung ist der Quetschfuß an einer seiner
Schmalseiten am Übergang zu einer breiten Seitenfläche mit
einer sich in Längsrichtung des Quetschfußes erstreckenden
Verjüngung versehen, in die der eine nach außen umgebogene, im
Querschnitt runde Stromzuführungsdraht eingebettet ist und mit
einem der nach innen ragenden Nocken des Sockels in klem
mendem Berührungskontakt steht. Auch hierbei kann der im
Querschnitt runde Drahtteil im Durchmesser etwas größer
(z. B. 0,05 bis 0,1 mm) sein als der Abstand zwischen der
Verjüngung im Quetschfuß und dem nach innen ragenden
Nocken des Sockels.
Wenn der Drahtteil aus einem weichgeglühten Material
besteht, vorzugsweise aus Nickel oder einer Nickel-Kupfer-Legierung, wird beim
Einschieben des Lampenkolbens in den Sockel eine zusätz
liche leichte Abplattung dieses Drahtteiles und damit eine
weitere Vergrößerung der Kontaktfläche zwischen Drahtteil
und Sockelinnenwand erreicht.
Zwecks weiterer Verbesserung der Kontaktgabe kann gemäß
einer Weiterbildung nach der Erfindung der zwischen
Quetschfuß und Sockel eingeklemmte Drahtteil zusätzlich
mit dem Sockel durch Löten oder Schweißen verbunden sein.
Zur Herstellung einer Lötverbindung ist auf den Drahtteil
und/oder die Innenseite des Sockels Lotmaterial aufge
bracht und nach dem Einsetzen der Quetschung in den Sockel
von außen erhitzt. Die Schweißverbindung zwischen Sockel
und Drahtteil erfolgt vorzugsweise mittels eines Laser
strahles.
Ausführungsbeispiele einer Lampe nach der Erfindung werden
nunmehr anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Glühlampe mit einem Sockel
mit Bajonettverschluß,
Fig. 2 eine um 90° um die Lampenlängsachse gedrehte An
sicht der Lampe nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Lampe nach Fig. 1 längs
der Linie III-III,
Fig. 4 die Seitenansicht der Lampe nach Fig. 1 mit längs
geschnittenem Sockel,
Fig. 5 eine um 90° um die Lampenlängsachse gedrehte An
sicht der Lampe nach Fig. 4,
Fig. 6 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt durch
eine weitere Lampe mit einem etwas andersartig geformten
Quetschfuß.
Mit 1 ist ein, z. B. aus Hartglas bestehender Kolben einer
kleinen Halogenglühlampe bezeichnet, der an seinem
kugelförmigen Boden 2 in einen im Querschnitt im wesent
lichen rechteckigen Quetschfuß 3 übergeht, in welchem
Stromzuführungsdrähte 4 und 5 zu einer Glühwendel 6 einge
bettet sind, deren Enden 7 und 8 aus dem Quetschfuß 3
herausragen. Die Schmalseiten 9 des Quetschfußes 3 sind am
Übergang zu seinen breiten Seitenflächen 10 mit Abschrä
gungen 11 versehen (Fig. 3).
Der Lampenkolben 1 ist mit seinem Quetschfuß 3 so weit in
einen hülsenförmigen Sockel 12 aus Metall eingesetzt, bis
er mit seinem Kolbenboden 2 am Sockelrand 13 anschlägt.
Der Sockel 12 weist vier nach innen hineingedrückte
sickenartige Nocken 14 auf, zwischen die der Quetschfuß 3
beim Einsetzen des Kolbens 1 in den Sockel 12 federnd
eingeschoben wird. In einer der Schmalseiten 9 des
Quetschfußes 3 ist eine Aussparung 15 vorgesehen, in
welche eine nach der Montage vorgenommene Eindrückung 16
des Sockels 12 verriegelnd eingreift (Fig. 4). Auf diese
Weise sind der Lampenkolben 1 und der Sockel 12 nicht nur
gegen Verdrehung gesichert sondern auch gegen axial
auftretende Kräfte.
Das Ende 7 des Stromzuführungsdrahtes 4 ist in einen
zentralen Sockelkontakt 17 eingeführt und dort verlötet.
An das Ende 8 des Stromzuführungsdrahtes 5 ist ein ge
plätteter Drahtteil 18 angeschweißt, der aus einem
weichgeglühten Material, z. B. aus Nickel oder einer Nickel-Kupfer-Legierung,
besteht, und in der Mitte eine streifenförmige Erhöhung 19
aufweist. Dieser flache Drahtteil 18 ist längs einer der
Schmalseiten 9 des Quetschfußes 3 nach außen umgebogen und
beim Einsetzen des Kolbens 1 in den Sockel 12 zwischen
Quetschfuß 3 und Lampensockel 12 großflächig eingeklemmt,
wobei gleichzeitig ein elektrischer Kontakt zwischen dem
Drahtteil 18 und dem Sockel 12 hergestellt ist. Die
maximale Dicke des geplätteten Drahtteiles 18 ist um 0,05
bis 0,1 mm größer als der Abstand zwischen der Schmalseite
9 des Quetschfußes 3 und der Innenwand des Sockels 12.
Bei einer anderen in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform
ist der Quetschfuß 3 an einer seiner Schmalseiten 9 am
Übergang zu einer breiten Seitenfläche 10 mit einer sich
in Längsrichtung des Quetschfußes 3 erstreckenden Verjün
gung 20 versehen, in welche das nach außen gebogene, im
Querschnitt runde Ende 8 des Stromzuführungsdrahtes 5
eingebettet ist, das mit einem der nach innen ragenden
Sockelnocken 14 beim Einsetzen des Kolbens 1 in den Sockel
12 in klemmenden Berührungskontakt kommt. Auch hierbei
kann der eingeklemmte Drahtteil 8 im Durchmesser etwa 0,05
bis 0,1 mm größer sein als der Abstand zwischen der Ver
jüngung 20 im Quetschfuß 3 und dem mit dem Drahtteil 8 in
Berührungskontakt stehenden Sockelnocken 14.
Zur Verbesserung der Kontaktgabe zwischen Sockel 12 und
eingeklemmtem Drahtteil 8 bzw. 18 können beide zusätzlich
durch Löten oder Schweißen miteinander verbunden werden.
Für die Lötverbindung wird auf den Drahtteil 8 bzw. 18
und/oder die Innenseite des Sockels 12 vor der Montage ein
Lotmaterial aufgebracht, worauf nach dem Einsetzen des
Kolbens 1 in den Sockel 12 dieser an der betreffenden
Kontaktstelle von außen erhitzt wird. Wenn eine Schweiß
verbindung vorgenommen werden soll, kann dies vorzugsweise
mit Hilfe eines von außen auf den Sockel 12 gerichteten
Laserstrahles erfolgen.
Claims (9)
1. Elektrische Lampe, deren Kolben mittels eines im
Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Quetschfußes
abgeschlossen ist, durch den ein- oder mehrteilige Strom
zuführungsdrähte hindurchgeführt sind und der in einem
hülsenförmigen metallischen Sockel zwischen nach innen
ragenden Nocken federnd gelagert ist, die im wesentlichen
mit den Schmalseiten des Quetschfußes zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stromzuführungs
drähte (4, 5) mit seinem aus dem Quetschfuß (3) heraus
ragenden Teil (8; 18) längs der Schmalseite (9) des
Quetschfußes nach außen umgebogen und zwischen Quetschfuß
und Lampensockel (12) großflächig eingeklemmt ist.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der an der Schmalseite (9) des Quetschfußes (3) entlangge
führte Drahtteil (18) geplättet ist.
3. Lampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die maximale Dicke des geplätteten Drahtteils (18) etwas
größer ist als der Abstand zwischen der Schmalseite (9)
des Quetschfußes (3) und der Innenwand des Sockels (12).
4. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Quetschfuß (3) an einer seiner Schmalseiten (9) am
Übergang zu einer breiten Seitenfläche (10) mit einer sich
in Längsrichtung des Quetschfußes erstreckenden Verjüngung
(20) versehen ist, in die der eine nach außen umgebogene, im
Querschnitt runde Stromzuführungsdraht (8) eingebettet ist und mit
einem der nach innen ragenden Nocken (14) des Sockels (12)
in klemmendem Berührungskontakt steht.
5. Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der im Querschnitt runde Drahtteil (8 ) im Durchmesser
etwas größer ist als der Abstand zwischen der Verjüngung
(20) im Quetschfuß (3) und dem nach innen ragenden Nocken
(14) des Sockels (12).
6. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drahtteil (8; 18) aus einem
weichgeglühten Material besteht, vorzugsweise aus Nickel
oder einer Nickel-Kupfer-Legierung.
7. Lampe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zwischen Quetschfuß (3) und Sockel
(12) eingeklemmte Drahtteil (8; 18) zusätzlich mit dem
Sockel durch Löten oder Schweißen verbunden ist.
8. Lampe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
auf den Drahtteil (8; 18) und/oder die Innenseite des
Sockels (12) Lotmaterial aufgebracht und nach dem Ein
setzen der Quetschung (3) in den Sockel von außen erhitzt
ist.
9. Lampe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schweißverbindung zwischen Sockel (12) und Drahtteil
(8; 18) mittels eines Laserstrahles hergestellt ist.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19843400449 DE3400449A1 (de) | 1984-01-09 | 1984-01-09 | Elektrische lampe mit in einem huelsenfoermigen sockel gelagerten quetschfuss |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3400449A1 DE3400449A1 (de) | 1985-07-18 |
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ID=6224513
Family Applications (1)
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