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DE3400219A1 - Verfahren zur herstellung von sicherungsringen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von sicherungsringen

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Publication number
DE3400219A1
DE3400219A1 DE19843400219 DE3400219A DE3400219A1 DE 3400219 A1 DE3400219 A1 DE 3400219A1 DE 19843400219 DE19843400219 DE 19843400219 DE 3400219 A DE3400219 A DE 3400219A DE 3400219 A1 DE3400219 A1 DE 3400219A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel wire
rings
securing rings
circlips
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843400219
Other languages
English (en)
Other versions
DE3400219C2 (de
Inventor
Albrecht 6240 Königstein Knecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seeger Orbis GmbH
Original Assignee
Seeger Orbis GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seeger Orbis GmbH filed Critical Seeger Orbis GmbH
Priority to DE19843400219 priority Critical patent/DE3400219A1/de
Publication of DE3400219A1 publication Critical patent/DE3400219A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3400219C2 publication Critical patent/DE3400219C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/40Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for rings; for bearing races
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F37/00Manufacture of rings from wire
    • B21F37/02Manufacture of rings from wire of resilient rings, e.g. key-rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/525Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length for wire, for rods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sicherungsringen
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sicherungsringen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
  • Sicherungsringe, beispielsweise nach DIN 471, 472 weisen ein radiales Federvermögen auf und werden deshalb üblicherweise aus Federstahl hergestellt. Dabei wird die endgültige Form aus ebenem Blechmaterial ausgestanzt und danach gehärtet. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß eine erhebliche Menge Abfallmaterial anfällt, das für die Herstellung anderer Ringe in nur seltenen Fällen wiederverwendet werden kann.
  • Deshalb sind wirtschaftlichere Verfahren entwickelt worden, bei denen ein im Querschnitt rechteckiger Stahldraht in Wendelform gewickelt und daraufhin axial geschlitzt wird.
  • Die anfallenden geschlitzten Ringe erhalten durch Stanzen ihre endgültige Form und werden danach gehärtet. Hinweise zu dieser Verfahrenstechnik sind in der Zeitschrift "Verbindungstechnik", 8. Jahrgang (1976), Heft 6/7 zu lesen.
  • Durch das Wickeln wird ein im Querschnitt rechteckiger Stahldraht trapezförmig, so daß es zweckmäßig ist, einen bereits mit trapezförmigem Querschnitt ausgeführten Stahldraht zu verwenden, um durch umgekehrtes Aufwickeln eine Kompensation der Querschnittsrformung zu erreichen.
  • Diese Verfahrenstechnik wird bereits in der DE-OS 2 021635 beschrieben, wobei Metallring allgemeiner Art ohne nachfolgende Bearbeitungsschritte hergestellt werden. Infolge der notwendigen Stanzbearbeitung ist es bisher üblich gewesen, von weichen Drahtmaterialien auszugehen und die in ihrer Form fertigen Sicherungsringe abschließend zu härten. Auf diese Weise hergestellte Sicherungsringe haben den Nachteil, daß durch den Härteprozeß starke Maß- und Formabweichungen in Kauf genommen werden müssen, die in der Serie nicht mehr beseitigt werden können. Weiterhin verhaken sich die Ringe während des Härtens ineinander, so daß ein nachfolgendes aufwendiges Vereinzeln notwendig wird. Neben den insgesamt bei diesen bekannten Härteverfahren auftretenden hohen Kosten muß noch eine oftmals nicht ausreichende Zähigkeit des Materials in Kauf genommen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von geschlitzten Sicherungsringen zu schaffen, wodurch mit geringem Aufwand kleinere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Form und Abmessungen und höhere Materialzähiqkeit erzielt wird.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Ausgangsmaterial ein gehärterter Stahldraht verwendet wird. Damit kann ein abschließendes Härten der fertigen Sicherungsringe entfallen.
  • Der Stahldraht kann mit der erforderlichen Ouerschnitt als bereits gehärtetes Rohprodukt preiswert bezogen werden Das Härten ist in diesem Zustand wesentlich einfacher, wodurch der anteilige Aufpreis gegenüber einem weichen Stahldraht im Vergleich zum Aufwand beim nachträglichen Härten von einzelnen Sicherungsringen nur einen Bruchteil beträgt. Ein Härten der Ringe ist somit nicht mehr erforderlich so daß die Härteanlagen beim Hersteller der Sicherungsringe vorteilhafterweise entfallen und Probleme durch Verhaken der Ringe dabei nicht mehr entstehen. Das Wickeln eines Stahldrahtes mit der erforderlichen Härte macht erfahrungsgemäß eine Problume. Es muß nur darauf geachtet werden daß durch die erhöhte Eigenspannung mit einem größeren Aufweiten des Wendels gerechnet werden muß. Dies läßt sich jedoch vorher genau berechnen oder experimentell ermitteln. Lediglich beim Stanzen der Ringe in ihre endgültige Form muß ein etwas widerstandsfähigeres Werkzeug verwendet werden1 um die höheren Belastungen beim Verarbeiten des gehärteten Materials aufnehmen zu können. Hach diesen Arbeitsschritten haben die Sicherungsringe ihre endgülz tige Form1 die bezüglich der Abmessungen nur vom Stanzen werkzeug abhängt und deshalb extrem genau und in der Serie vorteilhafterweise mit geringsten Fertigungstoleranzen behaftet ist. Weiterhin sind auch ein Verwinden1 einseitiges Verziehen oder Abweichungen von der Kreisform ausgeschlossen.
  • Nach einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein gemäß DIN 17 014 pa tentgehärteter Stahldraht verwendet. Damit wird die größtmögliche Zahigkeit des Materials der Sicherungsringe erzielt e so daß die Bruchgefahr infolge Versprödung sehr gering ist. Weiterhin wird bei diesem Stahldraht gegenüber normal gehärteten Materialien eine weit geringere Anfälligkeit der Oberfläche gegen WasserstoffveI-sprödunq erzielt, was besonders wichtig beim Aufbringen eines Oberflächenschutzes durch Galvanisieren ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann für die Herstellung aller Sicherungsringgrößen verwendet werden.

Claims (2)

  1. Verfahren zur Herstellung von Sicherungsringen P a t e n t a n 5 p r ü ch e 1. Verfahren zur Herstellung von geschlitzten Sicherungsringen mit in Umfangsrichtung sich änderndem Querschnitt in folgenden Schritten a) Wickeln eines Stahldrahtes mit rechteckigem oder trapezförmigen Querschnitt in Wendelform mit axial aneinander liegenden Windungen b) Schlitzen des Wendels in axialer Richtung c) Planpressen der einzelnen Ringe d) Stanzen der Ringe in ihre endgültige Form dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial ein gehärteter Stahldraht verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemäß DIN 17014 patentgehärteter Stahldraht verwendet wird.
DE19843400219 1984-01-05 1984-01-05 Verfahren zur herstellung von sicherungsringen Granted DE3400219A1 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3400219A1 true DE3400219A1 (de) 1985-07-18
DE3400219C2 DE3400219C2 (de) 1988-01-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008054242A1 (de) * 2008-10-24 2010-01-21 Ks Gleitlager Gmbh Gleitlager

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US1989750A (en) * 1934-10-03 1935-02-05 George K Garrett Method of manufacturing lock washers
DE2021635A1 (de) * 1969-05-05 1970-11-12 Spiralflite Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Metall bestehenden Ringen oder Teilringen

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DE3400219C2 (de) 1988-01-07

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