DE340000C - Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von Papiermasse - Google Patents
Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von PapiermasseInfo
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Description
- Zerfaserer für Holz zur Herstellung von Papiermasse. Bei den bekannten Zerfaserern für Holz für die Herstellung von Papiermasse, bei denen am Umfang einer drehbaren Trommel Sägezähne besitzende Blätter angeordnet sind, werden die zerfasernden Vorsprünge gewöhnlich auf eine gewisse Anzahl Blätter verteilt, die in verschiedenen Feldern des Trommelumfanges angeordnet sind, in denen diese Blätter durch Regelungsbolzen festgehalten sind. Die Felder selbst werden durch geschlitzte Messingplatten gebildet, welche durch Schrauben auf Scheidungen zwischen den Feldern bildenden Trommelrippen befestigt werden. Diese Zerfaserer haben den Nachteil,. daß die Trommel nie genau zylindrisch ist, wodurch Erschütterungen der gegen die Trommel gepreßten Holzklötze verursacht werden. Andererseits bestehen zwischen den durch die Sägeblätter gebildeten Segmenten zahnlose Teile, die ebenfalls Stöße hervorrufen, wodurch das Holz von den ersten Zähnen eines jeden Sägeblattes mehr zerrissen wird als von den folgenden Zähnen. Da endlich die Sägeblätter nur an den Enden durch ihre Regelungsbolzen getragen werden, so ist die ganze Trommel nicht genügend steif. Ihre Bestandteile sind einem Lösen und Auseinanderfallen ausgesetzt, wodurch öftere und schwer auszuführende Regelungen erforderlich werden.
- Die Erfindung soll diesen Übelständen dadurch abhelfen, daß eine Trommel benutzt wird, die ein oder mehrere Sägeblätter trägt, die in Gestalt eines ununterbrochenen Schraubenganges angeordnet sind, so daß jede Unterbrechung zwischen den verschiedenen Blättern vermieden wird. Diese Blätter werden durch Festklemmen zwischen zwei Endscheiben und Zwischenscheiben gehalten, die. seitliche schraubenförmige Flächen besitzen: In der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Fig. i eine Ansicht einer Zerfaserungstrommel nach der Erfindung, Fig.2 einen senkrechten Schnitt durch diese Trommel, und Fig. 3 undd. einen'senkrechten Schnitt quer durch die Trommel und eine teilweise geschnittene Ansicht durch die ganze Zerfaserungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
- Wie die Fig. i und :2 zeigen, besteht der Zerfaserungskörper der neuen Vorrichtung aus einer Trommel i, welche an ihrem Umfange das Sägeblatt 2 in Form eines ununterbrochenen Schraubenganges trägt.
- Diese Trommel wird, folgendermaßen gebaut: Auf der Welle 3 der Trommel sitzt ein Zylinder 4., .der die Trommelseele bildet und für das schraubengangförmige Sägeblatt oder die Sägeblätter 2 als Stütze dienen soll. Gegen eine det seitlichen Flächen dieses Zylinders ¢ ist eine Scheibe 5. mittels eines Keiles 6 festgeklemmt. Die Scheibe 5 hat eine schraubengangförmige Seitenfläche 7, die
dem Gang entspricht, den die durch das Säge- lilatt2 gebildete Schraube nach Fertigstellung haben soll. Gegen die andere seitliche Fläche der Trom- niel 4 stützt sich eine bewegliche Scheibe 8, die eine Stützfläche 9 entsprechend der schrau- bengangförmigen Fläche 7 der Scheibe 5 be- sitzt. Zwischen diesen beiden Scheiben sind Zwischenplatten oder -scheiben angeordnet, deren Seitenflächen i i und 12 eine schrauben- gangförmige Fläche bilden, die einen Zusatz der durch die anliegenden Flächen der Schei- ben 5 und 8 gebildeten Krümmungen 7 und 9 darstellt. Die Zwischenscheiben io werden vorzugsweise als geschlitzte Scheiben ausge- bildet, die im Laufe der Herstellung die ge- wünschte schraubengangförmige Krümmung erhalten. Zwischen den Scheiben io und den End- scheiben 5 und 8 ist das Sägeblatt oder sind die Sägeblätter 2 eingeschaltet; diese Blätter 2 können vorzugsweise kreisförmig und ge- schlitzt sein, so daß sie durch Festklemmung zwischen den Seheiben die durch die seit- lichen Flächen ii und 1a dieser Scheiben be- stimmte schraubengangförmige Krümmung erhalten können. Die Blätter 2 werden der Reihe nach zwischen die Scheiben io derart gestellt, daß sie mit ihrer unteren Kante auf dem Umfange des Zylinders q. ruhen. Sie werden alsdann zwischen den verschiedenen Scheiben io mit Hilfe starker Bolzen 13 fest- geklemmt, die durch die feststehende Scheibe 5 und die Blätter 2 hindurchgehen und an der Außenfläche der beweglichen Scheibe 8 Regelungsmuttern 14 tragen.. Die in -dieser Weise hergestellte Zerfase- rungstrommel, die am Umfange ein ununter- brochenes, schraubengangförmiges Sägeblatt von gleichmäßigem Durchmesser trägt und ein vollkommen steifes Ganzes bildet, findet in der Zerfaserungsvorrichtung nach Fig.3 und .4 Verwendung. Die Welle 3, die in Lagern 15 eines Ge- stelles 16 ruht, wird mit gewünschter Ge- schwindigkeit durch eine Steuerwelle 18 angetriebene Scheibe 17 in Drehung ver- setzt. Die Zerfaserungstrommel i dreht sich in einem Gehäuse ig, das durch eine Öff- nung 2o mit einem Kanal' 2i in Verbindung steht, durch den die zerfaserte Masse nach einer Fertigmahlvorrichtung oder nach irgendeinem gewünschten Ort befördert wird. L`ber der Trommel i sind in bekannter Weise eine oder mehrere Speiseladen 21 angeordnet, die die zu behandelnden Klötze aufnehmen. Zuleitungen 22 sind vorgesehen, welche unter Druck stehendes Wasser zum Kühlen der Sägeblätterzähne zuführen und so deren Ent- hä'rtung sowie Abnutzung verhindern"; im übrigen dient das so zugeführte Wasser zur Verdünnung der am Boden des Gehäuses ig befindlichen Masse. Die Holzklötze werden gegen die Zerfaserungstrommel i durch ein Preßglied, beispielsweise ein Gewicht 23, ge- drückt, das z. B. durch Wasser oder Luft- druck bewegt wird. Unabhängig von ihrer Drehbewegung wird der Zerfaserungstrommel eine zusätzliche Be- wegung in Achsenrichtung zuerteilt. Zu die- sem Zwecke treibt die Steuerwelle 18 durch Scheiben 24 und 25 eine Hilfswelle 26 an, die durch ihren Exzenter 27 einen Lenker 28 beeinflußt. Der Lenker 28 ist mit einem bei 30 schwingbaren, in einem doppelten an dem Rahmen der Vorrichtung befestigten Träger 31 gelagerten Winkelhebel 29 verbunden. Dieser Winkelhebel bildet eine Gabel 32, deren Stifte 33 in die Rinne 34 eines auf der Welle 3 befestigten Ringes 35 eingreifen. In diesem Falle wird durch die Steuerwelle 18 neben der Drehung der Welle 3 der Zerfase- rungstrommel noch durch die Welle 26 tlen Exzenter 27 und den Lenker 28 eine Schwin- gung des Winkelhebels 29 hervorgerufen, welche durch die Gabel 32 der Welle 3 und der Trommel i eine Hin- und Herbewegung in Achsenrichtung erteilt. Diese Bewegung in Achsenrichtung kann jedoch auch in irgendeiner anderen Weise .erreicht werden. Die Zerfaserungstrommel übt infolge dieser Bewegung in Achsenriehtung eine vielfache Wirkung auf die zu behandelnden Holzklötze aus; die Leistung wird dadurch gesteigert, und man erzielt gleichzeitig längere Fasern als dies durch einfache Umdrehung des Zer- faserers möglich ist. Es ist ersichtlich, daß durch die beschrie- bene Bauart der Trommel letztere ein voll- kommen starres Ganzes bildet, dessen äußerer Durchmesser überall gleichmäßig ist, wobei das Sägeblatt oder die Sägeblätter auf dem Umfange des stützenden Zylinders q. ruhen und durch das Festklemmen der Zwischen- scheiben io gänzlich unbeweglich. gehalten werden. Da andererseits das schraubengang- förmige Sägeblatt keine Unterbrechung er- fährt, so erfolgt die Wirkungsweise stoßlos, und die zu behandelnden Holzklötze werden vollkommen gleichmäßig angegriffen.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Zerfaserer für Holz zur Herstellung von Papiermasse mit drehbarer aus an ihrem Umfange Sägezähne besitzenden Blättern bestehender Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt oder die Sägeblätter (2) am Umfange eines Zylinders (q.) in einem ununterbrochenen Schraubengang verlaufen.
- 2. Zerfaserer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerfase- (7) das Sägeblatt oder die Sägeblätter (2) festhalten.
- 3. Zerfaserer nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerfaserungstrommel (i) unabhängig von ihrer Drehbewegung eine hin und her gehende Bewegung in der Achsenrichtung erhält. rungstrommel (i) durch einen Zylinder (q.) gebildet wird, dessen Umfang den I Sägeblättern (a) als Stütze dient, die von i einer feststehenden Endscheibe (5), einer beweglichen Endscheibe (8) und einer Anzahl von. Zwischenscheiben (io) mit schraubengangförmige seitliche Flächen
Applications Claiming Priority (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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