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DE340000C - Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von Papiermasse - Google Patents

Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von Papiermasse

Info

Publication number
DE340000C
DE340000C DE1917340000D DE340000DD DE340000C DE 340000 C DE340000 C DE 340000C DE 1917340000 D DE1917340000 D DE 1917340000D DE 340000D D DE340000D D DE 340000DD DE 340000 C DE340000 C DE 340000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
saw
blades
circumference
wood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1917340000D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE340000C publication Critical patent/DE340000C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Zerfaserer für Holz zur Herstellung von Papiermasse. Bei den bekannten Zerfaserern für Holz für die Herstellung von Papiermasse, bei denen am Umfang einer drehbaren Trommel Sägezähne besitzende Blätter angeordnet sind, werden die zerfasernden Vorsprünge gewöhnlich auf eine gewisse Anzahl Blätter verteilt, die in verschiedenen Feldern des Trommelumfanges angeordnet sind, in denen diese Blätter durch Regelungsbolzen festgehalten sind. Die Felder selbst werden durch geschlitzte Messingplatten gebildet, welche durch Schrauben auf Scheidungen zwischen den Feldern bildenden Trommelrippen befestigt werden. Diese Zerfaserer haben den Nachteil,. daß die Trommel nie genau zylindrisch ist, wodurch Erschütterungen der gegen die Trommel gepreßten Holzklötze verursacht werden. Andererseits bestehen zwischen den durch die Sägeblätter gebildeten Segmenten zahnlose Teile, die ebenfalls Stöße hervorrufen, wodurch das Holz von den ersten Zähnen eines jeden Sägeblattes mehr zerrissen wird als von den folgenden Zähnen. Da endlich die Sägeblätter nur an den Enden durch ihre Regelungsbolzen getragen werden, so ist die ganze Trommel nicht genügend steif. Ihre Bestandteile sind einem Lösen und Auseinanderfallen ausgesetzt, wodurch öftere und schwer auszuführende Regelungen erforderlich werden.
  • Die Erfindung soll diesen Übelständen dadurch abhelfen, daß eine Trommel benutzt wird, die ein oder mehrere Sägeblätter trägt, die in Gestalt eines ununterbrochenen Schraubenganges angeordnet sind, so daß jede Unterbrechung zwischen den verschiedenen Blättern vermieden wird. Diese Blätter werden durch Festklemmen zwischen zwei Endscheiben und Zwischenscheiben gehalten, die. seitliche schraubenförmige Flächen besitzen: In der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Fig. i eine Ansicht einer Zerfaserungstrommel nach der Erfindung, Fig.2 einen senkrechten Schnitt durch diese Trommel, und Fig. 3 undd. einen'senkrechten Schnitt quer durch die Trommel und eine teilweise geschnittene Ansicht durch die ganze Zerfaserungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Wie die Fig. i und :2 zeigen, besteht der Zerfaserungskörper der neuen Vorrichtung aus einer Trommel i, welche an ihrem Umfange das Sägeblatt 2 in Form eines ununterbrochenen Schraubenganges trägt.
  • Diese Trommel wird, folgendermaßen gebaut: Auf der Welle 3 der Trommel sitzt ein Zylinder 4., .der die Trommelseele bildet und für das schraubengangförmige Sägeblatt oder die Sägeblätter 2 als Stütze dienen soll. Gegen eine det seitlichen Flächen dieses Zylinders ¢ ist eine Scheibe 5. mittels eines Keiles 6 festgeklemmt. Die Scheibe 5 hat eine schraubengangförmige Seitenfläche 7, die
    dem Gang entspricht, den die durch das Säge-
    lilatt2 gebildete Schraube nach Fertigstellung
    haben soll.
    Gegen die andere seitliche Fläche der Trom-
    niel 4 stützt sich eine bewegliche Scheibe 8,
    die eine Stützfläche 9 entsprechend der schrau-
    bengangförmigen Fläche 7 der Scheibe 5 be-
    sitzt. Zwischen diesen beiden Scheiben sind
    Zwischenplatten oder -scheiben angeordnet,
    deren Seitenflächen i i und 12 eine schrauben-
    gangförmige Fläche bilden, die einen Zusatz
    der durch die anliegenden Flächen der Schei-
    ben 5 und 8 gebildeten Krümmungen 7 und 9
    darstellt. Die Zwischenscheiben io werden
    vorzugsweise als geschlitzte Scheiben ausge-
    bildet, die im Laufe der Herstellung die ge-
    wünschte schraubengangförmige Krümmung
    erhalten.
    Zwischen den Scheiben io und den End-
    scheiben 5 und 8 ist das Sägeblatt oder sind
    die Sägeblätter 2 eingeschaltet; diese Blätter 2
    können vorzugsweise kreisförmig und ge-
    schlitzt sein, so daß sie durch Festklemmung
    zwischen den Seheiben die durch die seit-
    lichen Flächen ii und 1a dieser Scheiben be-
    stimmte schraubengangförmige Krümmung
    erhalten können. Die Blätter 2 werden der
    Reihe nach zwischen die Scheiben io derart
    gestellt, daß sie mit ihrer unteren Kante auf
    dem Umfange des Zylinders q. ruhen. Sie
    werden alsdann zwischen den verschiedenen
    Scheiben io mit Hilfe starker Bolzen 13 fest-
    geklemmt, die durch die feststehende
    Scheibe 5 und die Blätter 2 hindurchgehen
    und an der Außenfläche der beweglichen
    Scheibe 8 Regelungsmuttern 14 tragen..
    Die in -dieser Weise hergestellte Zerfase-
    rungstrommel, die am Umfange ein ununter-
    brochenes, schraubengangförmiges Sägeblatt
    von gleichmäßigem Durchmesser trägt und
    ein vollkommen steifes Ganzes bildet, findet
    in der Zerfaserungsvorrichtung nach Fig.3
    und .4 Verwendung.
    Die Welle 3, die in Lagern 15 eines Ge-
    stelles 16 ruht, wird mit gewünschter Ge-
    schwindigkeit durch eine Steuerwelle 18
    angetriebene Scheibe 17 in Drehung ver-
    setzt. Die Zerfaserungstrommel i dreht sich
    in einem Gehäuse ig, das durch eine Öff-
    nung 2o mit einem Kanal' 2i in Verbindung
    steht, durch den die zerfaserte Masse nach
    einer Fertigmahlvorrichtung oder nach
    irgendeinem gewünschten Ort befördert wird.
    L`ber der Trommel i sind in bekannter Weise
    eine oder mehrere Speiseladen 21 angeordnet,
    die die zu behandelnden Klötze aufnehmen.
    Zuleitungen 22 sind vorgesehen, welche unter
    Druck stehendes Wasser zum Kühlen der
    Sägeblätterzähne zuführen und so deren Ent-
    hä'rtung sowie Abnutzung verhindern"; im
    übrigen dient das so zugeführte Wasser zur
    Verdünnung der am Boden des Gehäuses ig
    befindlichen Masse. Die Holzklötze werden
    gegen die Zerfaserungstrommel i durch ein
    Preßglied, beispielsweise ein Gewicht 23, ge-
    drückt, das z. B. durch Wasser oder Luft-
    druck bewegt wird.
    Unabhängig von ihrer Drehbewegung wird
    der Zerfaserungstrommel eine zusätzliche Be-
    wegung in Achsenrichtung zuerteilt. Zu die-
    sem Zwecke treibt die Steuerwelle 18 durch
    Scheiben 24 und 25 eine Hilfswelle 26 an,
    die durch ihren Exzenter 27 einen Lenker 28
    beeinflußt. Der Lenker 28 ist mit einem bei
    30 schwingbaren, in einem doppelten an dem
    Rahmen der Vorrichtung befestigten Träger
    31 gelagerten Winkelhebel 29 verbunden.
    Dieser Winkelhebel bildet eine Gabel 32,
    deren Stifte 33 in die Rinne 34 eines auf der
    Welle 3 befestigten Ringes 35 eingreifen. In
    diesem Falle wird durch die Steuerwelle 18
    neben der Drehung der Welle 3 der Zerfase-
    rungstrommel noch durch die Welle 26 tlen
    Exzenter 27 und den Lenker 28 eine Schwin-
    gung des Winkelhebels 29 hervorgerufen,
    welche durch die Gabel 32 der Welle 3 und
    der Trommel i eine Hin- und Herbewegung
    in Achsenrichtung erteilt. Diese Bewegung
    in Achsenrichtung kann jedoch auch in
    irgendeiner anderen Weise .erreicht werden.
    Die Zerfaserungstrommel übt infolge dieser
    Bewegung in Achsenriehtung eine vielfache
    Wirkung auf die zu behandelnden Holzklötze
    aus; die Leistung wird dadurch gesteigert,
    und man erzielt gleichzeitig längere Fasern
    als dies durch einfache Umdrehung des Zer-
    faserers möglich ist.
    Es ist ersichtlich, daß durch die beschrie-
    bene Bauart der Trommel letztere ein voll-
    kommen starres Ganzes bildet, dessen äußerer
    Durchmesser überall gleichmäßig ist, wobei
    das Sägeblatt oder die Sägeblätter auf dem
    Umfange des stützenden Zylinders q. ruhen
    und durch das Festklemmen der Zwischen-
    scheiben io gänzlich unbeweglich. gehalten
    werden. Da andererseits das schraubengang-
    förmige Sägeblatt keine Unterbrechung er-
    fährt, so erfolgt die Wirkungsweise stoßlos,
    und die zu behandelnden Holzklötze werden
    vollkommen gleichmäßig angegriffen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Zerfaserer für Holz zur Herstellung von Papiermasse mit drehbarer aus an ihrem Umfange Sägezähne besitzenden Blättern bestehender Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt oder die Sägeblätter (2) am Umfange eines Zylinders (q.) in einem ununterbrochenen Schraubengang verlaufen.
  2. 2. Zerfaserer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerfase- (7) das Sägeblatt oder die Sägeblätter (2) festhalten.
  3. 3. Zerfaserer nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerfaserungstrommel (i) unabhängig von ihrer Drehbewegung eine hin und her gehende Bewegung in der Achsenrichtung erhält. rungstrommel (i) durch einen Zylinder (q.) gebildet wird, dessen Umfang den I Sägeblättern (a) als Stütze dient, die von i einer feststehenden Endscheibe (5), einer beweglichen Endscheibe (8) und einer Anzahl von. Zwischenscheiben (io) mit schraubengangförmige seitliche Flächen
DE1917340000D 1916-08-30 1917-08-15 Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von Papiermasse Expired DE340000C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE340000X 1916-08-30
BE147714X 1919-04-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE340000C true DE340000C (de) 1921-08-29

Family

ID=25661460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1917340000D Expired DE340000C (de) 1916-08-30 1917-08-15 Zerfaserer fuer Holz zur Herstellung von Papiermasse

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DE (1) DE340000C (de)
NL (1) NL6883C (de)

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