DE349922C - Sicherheitsvorrichtung fuer elektrische Waermeapparate - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer elektrische WaermeapparateInfo
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B1/00—Details of electric heating devices
- H05B1/02—Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
- H05B1/0202—Switches
- H05B1/0205—Switches using a fusible material
Landscapes
- Fuses (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. MÄRZ 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 349922 ~
KLASSE 21 h GRUPPE 4
Carl Rupert Jörgensen in Berlin.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Schweden vom 16. Dezember 1919 beansprucht.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für elektrische Wärmeapparate,
bei welcher eine in dem Stromkreis angeordnete Feder derart mit einem Schmelzmetall
bzw. einer Legierung zusammenwirkt,
daß, wenn das Schmelzmetall schmilzt, die Feder entlastet wird und dadurch den Strom
unterbricht. Die Erfindung ist hauptsächlich durch einen isolierten Stift gekennzeichnet,
welcher normal die Feder in stromführender
Lage hält und sich gegen eine Platte o. dgl. aus Schmelzmetall oder -legierung stützt, welche
in einem in dem Wärmeapparat auswechselbaren Stöpsel o. dgl. angeordnet ist. Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen
der Erfindung für elektrische Plätteisen schematisch dargestellt. Abb. ι zeigt
einen Schnitt durch die eine Ausführungsform und Abb. 2 einen Schnitt durch die andere Aus-Jo
führungsform.
In Abb. ι zeigt 1 die hintere Wand des Plätteisens,
2 die stromführende Leitung dos Heizkörpers und 3 und 4 die Steckkontakte. In der Wand 1 ist ein hohler Stöpsel oder eine
Hülse 5 aus Metall eingeschraubt, worin ein Stift 6 angeordnet ist, dessen eines Ende auf
einer Platte 7 aus Schmelzmetall oder -legierung ruht. Die Platte 7 wird auf geeignete Weise,
z. B. mittels eines in dem Stöpsel 5 eingeschraubten Deckels 8, festgehalten. An dem
entgegengesetzten Ende des Stiftes 6 ist ein zweiter Stift 9 aus elektrisch isolierendem Stoff
befestigt, welcher so weit aus dem Stöpsel 5 herausragt, daß Kontakt zwischen dem verlängerten
Teil des Steckkontaktes 4 und einer an der Wand 1 befestigten isolierten Blattfeder
10 erzielt wird. Die Blattfeder 10 ist mittels der Leitung 11 mit der Leitung 2 verbunden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Ist das Plätteisen in die Stromleitung eingeschaltet und der Stöpsel 5 in die Wand eingeschraubt,
haben die Einzelteile die auf der Zeichnung gezeigte Lage, und das Plätteisen wird allmählich erwärmt. Sobald die Höchsttemperatur
erreicht ist, welche von dem Schmelzpunkt der Platte 7 bestimmt ist, wird der Stift 6 infolge der Spannkraft der Feder 10
durch die Platte 7 geschoben. Hierdurch hört der Kontakt zwischen dem Steckkontakt 4 und
der Feder 10 auf, und der Strom wird unterbrochen.
Die in Abb. 2 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen
nur dadurch, daß der isolierende Stift 9 mittels einer Kante 12 aus Schmelzmetall oder -legierung
in dem Stöpsel 5 befestigt oder festgelötet ist. Diese Vorrichtung wirkt hauptsächlich in
derselben Weise wie die obige, indem die Feder 10 den Stift 9 wegdrückt, sobald das Plätt-1
eisen eine derartige Temperatur erreicht hat, daß das Schmelzmetall schmilzt. Um einen
guten Kontakt zwischen der Feder 10 und dem Steckkontakt 4 zu sichern, ist das freie Ende
der Feder 10 nach dem Steckkontakt zu umgebogen. Hierdurch wird erreicht, daß die
Feder längs des Steckkontaktes leitet, so daß sich kein Lichtbogen bei der winzigen Bewegung
der Feder bilden kann, welche immer beim allmählichen Schmelzen des Schmelzmetalles
vor der Stromunterbrechung entsteht.
Die beschriebenen Ausführungsformen kennzeichnen sich durch niedrige Herstellungskosten
und zuverlässiges Funktionieren. Ferner zeichnen sie sich dadurch aus, daß der Strom durch
den Heizkörper nicht eher geschlossen werden kann, bevor ein passender und in Ordnung befindlicher
Stöpsel in richtiger Lage eingeschraubt ist.
Deutlich ist, daß die Erfindung nicht nur bei elektrischen Wärmeapparaten, sondern auch
zweckmäßig bei solchen Vorrichtungen, z. B. elektrischen Motoren und Generatoren, angewandt
werden kann, deren Temperatur einen bestimmten Höchstwert nicht überschreiten
darf. Ferner kann anstatt der Blattfeder 10 eine Spiralfeder angewandt werden und die
Kontaktvorrichtung verschiedene Ausführungsformen annehmen. Z. B. kann die gegen den
Stift 9 a,nliegende Seite der Feder 10 mit einer isolierenden Schicht versehen oder auf eine
andere Weise isoliert werden, so daß der Stift 9 nicht isoliert oder aus isolierendem Material
hergestellt zu werden braucht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherheitsvorrichtung für elektrische Wärmsapparate, bei welchen eine in dem Stromkreis angeordnete Feder derart mit einem Schmelzmetall oder einer -legierung zusammenwirkt, daß beim Schmelzen des Schmelzmetalles die Feder entlastet wird und dadurch den Strom unterbricht, gekennzeichnet durch einen isolierten Stift (9), welcher normal die Feder (10) in stromführender Lage hält und sich gegen eine Platte (7) o. dgl. (12) aus Schmelzmetall oder Legierung stützt, welche in einem in dem Wärmeapparat auswechselbaren Stöpsel oder einer Hülse (5) angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE349922X | 1919-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349922C true DE349922C (de) | 1922-03-10 |
Family
ID=20308605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920349922D Expired DE349922C (de) | 1919-12-16 | 1920-12-16 | Sicherheitsvorrichtung fuer elektrische Waermeapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349922C (de) |
-
1920
- 1920-12-16 DE DE1920349922D patent/DE349922C/de not_active Expired
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