DE349131C - Anlasser fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Anlasser fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
- F02N15/02—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
- F02N15/04—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
- F02N15/06—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
- F02N15/068—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement starter drive being actuated by muscular force
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Description
- Anlasser für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Anlasser für Kraftmaschinen.
- In Anlassern solcher Art, besonders für Verbrennungskraftmaschinen, müssen häufig andere Einzelheits:mechanismen oder Vorrichtungen, wie Zündrnechanismus oder Vergaser, mit dem Anlasser zusammenwirken oder eingestellt werden, um das richtige Anlassen zu bewirken.
- Im Ausführungsbeispiel dieser Deschreibung hat der Anlasser den bekannten Eclipse-Bendix-Antrieb, in welchem eine Schraubenwelle ein Antriebsglied in Gestalt eines Kitzels in Eingriff mit dem anzulassenden Teil einer Maschine bringt. Bei der vorliegenden Erfindung überwacht @d'er Antrieb,die für -das Anlassen einstellbare Vorrichtung, z. B. die Drosselklappe für den Vergaser oder den Anstoßarm der Magneto, die Funkeneinstellung o. dgl.
- Abb. i ist ein Schnitt durch die Anlaßvorrichtung, Abb.2 ein Schnitt nach 2-2 der Abb. i ; Abb. 3, q. und 5 sind schematische Darstellungen der Verbindungsarme mit Magneto, Funkenverteiler und Vergaserklappe; Abb. 6 ist eine Einzelheit einer etwas abgeänderten Ausführungsform.
- Die Antriebswelle i ist an ihren Enden in den Lagern 2 2m:11 3 unterstützt, die sich im Gehäuse ¢ -und der Lagerplatte 5 befinden. Sie wind durch Idas Kettenrad 6 oder auf irgendeine andere Weise angedreht.
- Auf dieser Welle sitzt -die bekannte, als Hohlwelle ausgebildete Schraubenwelle des Eclipse-Bendix-Getriebes. Ein mit der Welle i durch den Bolzen 8 verankerter Kragen 7 steht durch .die Schraubenfeder 9 in Verbindung mit dem Kopf io der Schraubenwelle. Die Feder ist am Kopf io durch den Stift i i gesichert. Auf Odem Gewindeteil 12 der Schraubenwelle reitet Idas Kitzel 13, das zum Eingriff auf die Zähne ie des Maschinenschwungrades i¢ bestimmt ist. In der Nähe des Lagers 2 begrenzt ein Kragen 15 die Längsverschiebung des Kitzels.
- Erfolgt der Antrieb,der Welle i von Hand aus, so kann die Federverbindung zwischen ihr und der Schraubenwelle weggelassen werden. Die Schraubenwelle ist dann nicht verschiebbar auf der anderen Welle. Infolge der langsamen Drehung der Welle i beim Handantrieb hat :das Kitzel das Bestreben, sich mit der Schraubenwelle zu drehen, anstatt sich darauf zu -verschieben. Um zwangläufig auch bei langsamer Drehung die Verschiebung herbeizuführen, kann ein von ,der Feder 18 beherrschter Stift 16 mit dem Kopf 1611 zwischen die Zähne des Kitzels eindringen. Der Stift verschiebt sich im Zylinderansatz 17 .des Gehäuses, ist im Schraubenstöpsel i9 geführt und gegen Herausfallen gesichert.
- Befinden sich die Teile in der in A#bb. i gezeigten Ruhelage, und wird nunmehr die Welle i angedreht so wird die Drehung durch die Bünde 7 und io der Schrawbenwelle übermittelt. Gegen Drehung ,durch den Stift 16 gehalten, verschiebt sich das Ritzel längsweise in Eingriff auf .das Schwungrad. Wenn es durch Anschlag am Kragen 15 vom weiteren Vorrücken aufgehalten wird und nicht mehr unter dem Einfloß des Stiftes 16 steht, dreht es sich mit der Schraubenwelle und treibt das Schwungrad 14 an. Läuft die Kraftmaschine mit bestimmter Geschwindigkeit, so wird das Ritzel ausgerückt und kehrt auf die ursprüngliche Lage zurück. Da der Kopf des Stiftes 16 rund ausgebildet ist und nachgibt, so gestattet er die Drehung des Ritzels bei dieser Rückbewegung. Letztere ist mehr zwangläufig als die Einschaltv erschiebung, und der nachgiebig unterstützte Stift läßt die zwangfäufig herbeigeführte Drehung zu, verhindert aber -die Drehung bei der Einrückung.
- Die gehörige und selbsttätige Einstellung vier die Anlassong überwachenden Teile oder Vorrichtungen erfolgt, nachdem das Ritzel sich in vollem Eingriff mit dem Schwungrad befindet. Nach Abb. 3 ist der Magnetoinduhtor von der Anlaßvorrichtung beherrscht. Auf dem äußeren Ende der Schraubenwelle befindet sich eine verschiebbare Hülse 2o, welche in den Pfad ,des Ritzels hineinragt. Die Hülse, von der Feder 21 nach innen gedrängt, umgibt den Kragen 15. Die Feder kann auch an einer anderen Stelle in diese Verbindung eingeschaltet sein. Die Hülse ist bei 24 in gelenkiger Verbindung mit dem bei 23 schwingbar unterstützten Hebel 22, der sich .durch den Schlitz d.°- des Gu.ßatükkes ¢ erstreckt. Die Verbindung des Hebels 22 mit dem Anstoßirin 25 des- Magnetoinduktors 26 kann auf beliebige Weise erfolgen. Das Gestänge enthält vorzugsweise ein nachgiebiges Glied, das nach Abb. i die bei-:den Arme 27, 28 und die Feder 29 umfaßt. Dadurch wird die Bewegung der Hülse 2o nachgiebig :dem Induktor übermittelt.
- Stößt das Ritzel 13 am Ende seiner Längsverschiebung gegen die Hülse 2o und drückt sie die Hülse nach links, so werden durch .den Hebel22 die Arme 27 und 28 nach rechts verschoben. Dies bringt den Anstoßarm des Induktors in die zum Anlassen notwendige Lage. Wird nach Anlauf der Maschine das Ritzel wieder ausgerückt, so geht die Hülse 2o und mit ihr die anderen Teile auf u.rsprün.glich.e Lage zurück.
- Abb.4 zeigt .die Verbinndung es Armes 28 mit dem Kontaktblock 30 zur, zeitlichen Verstellung .der Funken an den Zündkerzen. Abb. 5 zeigt den Vergaser 31, dessen Ventilklappe durch das Glied 32 an den Arm 28 angeschlossen ist.
- Sollen diese Teile, wie Induktor, Verteiler oder Vergaser für geraume Zeit nach dem Anlauf in AnlaßsteIlung gehalten werden, so kann ihre Rückkehr auf ursprüngliche Lage abgebremst werden. Nach Abb.6 sind die beiden den Armen 27, 28 entsprechenden Arme 33, 3d. durch einenBremszylinder 35 verhund'en, in welchem .der Kolben 36 des Armes 33 beweglich ist. Wird die Hülse 2o vom Ritzel verschoben, so bewegt sich der Arm 33' nach links und drückt die Feder 37 zusammen. Dabei wird Luft am Rückschlagventil 39 vorbei durch die Öffnung 38 eingesaugt. Bei der Rücl@bewegung drängt der Kolben 36 die Luft langsam heraus, und zwar kann durch Verstellung der Schraube d.o die Entleerung des Bremszylinders geregelt werden. Die Anordnung empfiehlt sich besonders bei Verbindung der Anlaßvorrichtung mit dem Magnetinduktor, da hier der Anstoßarm in einer bestimmten Stellung verbleiben muß, bis die Maschine eine Anzahl von Umdrehungen gemacht hat.
Claims (3)
- PATRNT-AN SPRÜcHI:: i. Anlasser für Verbrennungskraftmaschinen nach Art eines Bendix-Getriebes, in welchem das Anlaßorgan auch zur Verstellung einer für das Anlassen notwendigen Vorrichtung benutzt wird, @rladurch gekennzeichnet, daß das Ritzel (13) nahe der Vollendung seiner Längsverschiebung und IJrebung in Arbeitsstellung gegen eine die Schraubenwelle lose umschließe,nd'e Hülse (2o) stößt, um durch Verschiebung dieser Hülse ein Gestänge in Bewegung zu setzen, daß die Einstellung des - Vergasers, Induktors, Funkenverteilers o.,dgl. besorgt.
- 2. Anlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Hülse (20) auf der Anlaßwelle (12) durch einen Kragen (15) erfolgt, der gleichzeitig als Anschlag zur Begrenzung der Längsverschiebung des Ritzels dient.
- 3. Ausführungsform des Anlassers nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet daß zwischen Anlasser und der einzustellenden Vorrichtung ein Bremszylinder (35) eingeschaltet ist, welcher nach Einstellung der Vorrichtung die Teile für geraume Zeit in der eingestellten Lage sichert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US349131XA | 1919-03-27 | 1919-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349131C true DE349131C (de) | 1922-02-25 |
Family
ID=21879412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920349131D Expired DE349131C (de) | 1919-03-27 | 1920-01-13 | Anlasser fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349131C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275331B (de) * | 1964-04-08 | 1968-08-14 | Dba Sa | Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen |
-
1920
- 1920-01-13 DE DE1920349131D patent/DE349131C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275331B (de) * | 1964-04-08 | 1968-08-14 | Dba Sa | Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen |
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