DE348187C - Horizontallachsige Dampfturbine mit achsialer Dampfeinstroemung in den unmittelbar angebauten Oberflaechenkondensator - Google Patents
Horizontallachsige Dampfturbine mit achsialer Dampfeinstroemung in den unmittelbar angebauten OberflaechenkondensatorInfo
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- DE348187C DE348187C DENDAT348187D DE348187DD DE348187C DE 348187 C DE348187 C DE 348187C DE NDAT348187 D DENDAT348187 D DE NDAT348187D DE 348187D D DE348187D D DE 348187DD DE 348187 C DE348187 C DE 348187C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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Description
- Horizontalachsige Dampfturbine mit achsialer Dampfeinströmung in den unmittelbar angebauten Oberflächenkondensator. Horizontalachsige Dampfturbinen mit achsialer Dampfeinströmung in den unmittelbar angebauten Oberflächenkondensator sind in den Anfängen des Dampfturbinenbaues bereits vorgeschlagen worden, da sich auf diese Weise der kleinstmögliche Druckabfall zwischen Turbine und Kondensator und unter gegebenen Verhältnissen der größtmögliche Wirkungsgrad ergibt. Die Verhütung dieses Druckabfalles ist besonders wichtig, aber bei der jetzt üblichen Bauart und großen Einheiten auch besonders schwierig, weil hier die Abdampfmengen groß werden und die notwendigen Rohrleitungsquerschnitte zwischen Turbine und Kondensator praktisch nicht in genügender Größe ausgeführt werden können. Die praktische Ausführung der früheren Vorschläge einer horizontalachsigen Dampfturbine mit achsialer Dampfeinströmung in den unmittelbar angebauten Oberflächenkondensator konnte deshalb nicht verwirklicht werden, weil bei dieser Anordnung die Entfernung der Turbinenlager voneinander zu groß wurde und sich gefährliche kritische Drehzahlen der Welle nicht vermeiden ließen.
- Eine Verkürzung der Turbinenwelle mit dem Vorteil des unmittelbar angebauten Oberflächenkondensators ist auch dadurch versucht worden, daß der Kondensator ringförmig. um das Turbinenlager am Abdampfende der Turbine gebaut worden ist. Auch dieser Vorschlag hat keinen Eingang in die Praxis gefunden, weil hier der Dampf trotz unmittelbarem Anbau immer noch im rechten Winkel abgelenkt werden muß und dabei Druckabfall entsteht, weil ferner das Kondensatorgehäuse in baulicher Hinsicht sehr unangenehm und teuer wird und weil die Reinigung der Kondensatorröhren, besonders in der unteren Hälfte, schwierig ist. Die Nachteile dieser früheren Vorschläge werden durch den Gegenstand vorliegender Erfindung vermieden, indem das Lager des Abdampfendes der Turbine unmittelbar in den Abdampfraum der Turbine hineingebaut wird. Bis jetzt war man bestrebt, ein solches Lager außen sichtbar anzuordnen. Für die Kontrolle sind auch bei sichtbaren Lagern bis heute keine andern Mittel verfügbar als die Messung der Temperatur und des Druckes des zugeführten Schmieröles; eine Besichtigung des Lagers während des Betriebes -st unmöglich. Auch bei vorliegender Erfindung können die gleichen Kontrollmittel angewendet werden, außerdem sind Maßnahmen getroffen, um die Besichtigung des Lagers außerhalb des Betriebes. ebenfalls ohne Schwierigkeit vornehmen zu können. Die Gefahr des Absaugens des Öles in den Abdampfraum wird dadurch beseitigt, daß das Lager unter Atmosphärendruck gesetzt wird. Außerdem wird durch einen besonderen, nach außen entlüfteten Raum zwischen Turbinenlager und Turbinenstopfbüchse verhütet, daß Lecköl in den Abdampfraum oder Leckdampf in den Lagerraum gelangt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- a ist die Turbinenwelle mit den beiden Lagern b und c. Die Verbindung der Turbinenwelle mit der Welle d der angetriebenen Maschine geschieht durch das Kupplungszwischenstück e. f ist das Turbinengehäuse und g der Kondensator. Die Stopfbüchse h trennt den Abdampfraum der Turbine gegen den eigentlichen Lagerkörper ab. i ist der aus lern Dampfturbinenbau bekannte Leckdampfabzug. Der Stopfbüchsenraum k ist durch die Rohrleitung l entwässert. Ein gebogenes Rohr m, das zum, Zwecke einfacheren Abbaues am festen Kondensatorgehäuse angeschlossen ist, verbindet die Kammer k mit dem Abzug i. Der Raum des Lagers c ist durch ein Rohr 7t, welches gleichzeitig das Kupplungszwischenstück e iunschließt, mit der Atmosphäre verbunden. Das Drucköl zur Schmierung des Lagers c wird durch die Leitung o zugeführt und durch eine andere (hier nicht dargestellte) Leitung abgeführt. Zwischen dem Lager c und der Stopfbüchse h ist ein an der Welle abgedichteter Raum vorgesehen, der durch das Röhr q ebenfalls mit der Atmosphäre verbunden is - und durch den Lecköl oder Leckdampf austreten kann.
- Durch das Mannloch r kann man in das Innere der Anlage gelangen. Nach Losschrauben des Rohres m und des Deckels s kann der Lagerdeckel t abgehoben und das Lage - nachgesehen werden, ohne daß ein Abdecken des Turbinenoberteils notwendig würde. Gleichzeitig ergibt sich durch diese Anordnung auch der Vorteil, die Abdampfstopfbüchse h für die Kontrolle ohne Abheben des Turbinenoberteils frei zu legen.
- Die Ausführung der Erfindung kann auch derart geschehen, daß die von der Dampfturbine angetriebene Maschine nicht, wie in der Zeichnung dargestellt, auf der Kondensatorseite, sondern auf der Turbinenseite angebaut ist. In diesem Falle fällt das Kupplungszwischenstück zwischen angetriebener Maschine und Turbine weg. Das Gehäuse des Lagers c kann dann gegen den Kondensator vollständig geschlossen und durch Rohr q oder ein weiteres nach außen führendes Rohr unter atmosphärischen Drück-gesetzt sein.
- Der Kondensator könnte auch liegend, also mit horizontalen Rohren ausgeführt sein, statt eines Rohrbündels könnten zwei oder mehrere vorhanden sein, die Rohre könnten kegelförmig oder ringförmig angeordnet sein, wobei sich immer durch das Einbauen des Turbinenlagers in den Abdampfraum. eine Verbesserung der Dampfführung ergäbe.
- Neben dem grundlegenden Vorteil des kleineren Dampfverbrauchs der Anlage infolge geringen Druckabfalles zwischen Turbine und Kondensator ergeben sich durch die neue Anordnung noch weitere Vorteile. Die Anlage wird übersichtlicher und besteht eigentlich nur noch aus einem Stück. Stopfbüchsen oder bewegliche Rohrstücke zwischen Turbine und Kondensator fallen weg. Die Fundamente und Keller werden einfacher und billiger. Die Reinigung der Kondensatorröhren kann bei stehender Anordnung mit über Rollen aufgehängten Stangen von oben im Maschinenhaus und bei geeignetem Vorkehren während des Betriebes bei fließendem Wasser geschehen.
Claims (8)
- PATENT-ANspIRÜcHE: i. Horizontalachsige Dampfturbine mit achsialer Dampfeinströmung in den unmittelbar angebauten Oberflächenkondensator, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (c) der Turbinenwelle (a) mit Stopfbüchse(A) am Abdampfende unmittelbar in den Abdampfraum der Turbine hineingebaut ist
- 2. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch i, dadurch gckennzeichnet, daß das Innere des eingebauten Lagers durch ein nach außen führendes Rohr (n) unter Atmosphärendruck gesetzt ist.
- 3. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (7a)., welches das Lagerinnere unter Atmosphärendruck setzt, gleichzeitig das die Turbinenwelle (a) und die Welle (d) der angetriebenen Maschine miteinander verbindende Kupplungszwischenstück (e) umgibt. q..
- Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Kammer (P) zwischen Turbinenstopfbüchse (h und eing bautem Lager (c) mit Ableitung (q) _ nach außen für Leckdampf und Lecköl.
- 5. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch z bis q., gekennzeichnet durch ein einerseits mit dem Deckel (t) des eingebauten Lagers verbundenes, anderseits an Kondensatorgehäuse angeschlossenes gebog nes Rohr (na) als innerer Teil des Leckdampfabzuges (i).
- 6. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Lager (c) und Stopfbüchse (h) am Abdampfende durch ein Mannloch (y) im Kondensator zugänglich sind.
- 7. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch eine Öffnung mit Deckel (s) über dem eingebauten Lager im Turbinengehäuse (f), um Lager (c) und Stopfbüchse (h) ohne Abheben des Turbinenoberteils durch Hochheben des Lagerdeckels (t) freilegen zu können.
- 8. Horizontalachsige Dampfturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des eingebauten Lagers gegen den Kondensator hin vollständig geschlossen ist, wenn die angetriebene Maschine auf der dem Kondensator entgegengesetzten Turbinenseite angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348187T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348187C true DE348187C (de) | 1922-01-31 |
Family
ID=6257054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT348187D Expired DE348187C (de) | Horizontallachsige Dampfturbine mit achsialer Dampfeinstroemung in den unmittelbar angebauten Oberflaechenkondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348187C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2651276A1 (fr) * | 1989-08-28 | 1991-03-01 | Alsthom Gec | Condenseur en beton pour turbine a echappement axial et turbine munie d'un tel condenseur. |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2651276A1 (fr) * | 1989-08-28 | 1991-03-01 | Alsthom Gec | Condenseur en beton pour turbine a echappement axial et turbine munie d'un tel condenseur. |
| EP0415314A1 (de) * | 1989-08-28 | 1991-03-06 | Gec Alsthom Sa | Kondensator aus Beton für eine Turbine mit axialem Austritt und Turbine mit einem solchen Kondensator |
| US5094588A (en) * | 1989-08-28 | 1992-03-10 | Gec Alsthom Sa | Concrete steam condenser for an axial exhaust turbine and turbine provided with same |
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