DE348153C - Typenradschreibmaschine - Google Patents
TypenradschreibmaschineInfo
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- DE348153C DE348153C DE1919348153D DE348153DA DE348153C DE 348153 C DE348153 C DE 348153C DE 1919348153 D DE1919348153 D DE 1919348153D DE 348153D A DE348153D A DE 348153DA DE 348153 C DE348153 C DE 348153C
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- DE
- Germany
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- type wheel
- bracket
- typewriter
- type
- hollow
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- Expired
Links
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- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/22—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
- B41J1/32—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers
Landscapes
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
Kleingehaltene Schreibmaschinen, die so eingerichtet
sind, daß ihrem Gesamtkörper die Schreibfläche als Unterlage für den Druck und
den Transport dient, sind bekannt. Meistens wird hierbei eine Maschine mitTypenrad benutzt.
Derartige Schreibmaschinen sind aber bisher umständlich in der Handhabung, und zwar
hauptsächlich deshalb, weil für das Einstellen und für das Drucken verschiedene Handgriffe
ίο erforderlich sind. Der Erfindung gemäß wird die
Einstellung des Typenrades und der Druck mittels eines schwingbaren und radial verschiebbaren
Bügels bewirkt, der außen an dem das Typenrad umschließenden Gehäuse angebracht ist. Dadurch wird die Handhabung
wesentlich vereinfacht. Der Bügel dient weiterhin auch zur Betätigung eines Schaltwerkes,
das den Transport der Maschine und die Verschiebung des Farbbandes bewirkt. Auch ist
durch den hohlen Bügel eine Schnur geführt, die ■ zur Einstellung einer anderen Typenreihe
dient. Somit ist in einfachster Weise der Bügel, der zum Einstellen des Typenrades und zum
Drucken dient, ausgenutzt, um auch die übrigen Bewegungen herbeizuführen. Die kleine
Schreibmaschine kann die Form einer kleinen Kapsel mit Bügel annehmen, die sich bequem
nachtragen läßt.
Die Schreibmaschine ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt durch das Gehäuse,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 die Vorderansicht,
Abb. 4 eine abgebrochene Hinteransicht,
Abb. 5 eine abgebrochene Oberansicht und
Abb. 6 einen Schnitt nach Linie. A-B gemäß Abb. i. -
Die Maschine gehört zu der Grundgattung, bei der durch Drehen eines Typenrades der
gewünschte Buchstabe eingestellt und durch Andrücken dieses Rades gegen das Papier abgedruckt
wird, wobei sich zwischen der Type und dem Papier ein Farbband befindet. Es
wird hierbei euch von der bekannten Maßnähme
Gebrauch gemacht, daß das Typenrad achsial verschoben werden kann, um verschiedene
Typenreihen (Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern u. dgl.) an die Druckstelle
zu bringen.
Das Typenrad α sitzt auf der hohlen Achse b,
die in ihrem Gehäuse c so gelagert ist, daß sie gegen den Druck von Federn d nach unten
gedrückt -werden kann. An den Enden der Achse δ ist der Bügel f befestigt, der durch
Anfassen eines Handgriffes g hin und her ge-
schwenkt, aber auch nach unten gedrückt werden kann. Durch die Schwingung des
Bügels f, die durch Anschläge begrenzt ist, wird j mittels Schlitz und Stiftführung das unvoll- i
ständige Zahnrad h in Drehung versetzt, so daß durch Vermittlung eines weiteren Zahnrades
das Typenrad α gedreht wird. Ein mit dem Handgriff g verbundener Zeiger spielt auf einer
Skala i, um so dem Typenrad α die für den Abdruck
der gewollten Type nötige Winkelstellung geben zu können. Durch Druck mittels des
Handgriffes g wird das Typenrad gesenkt, wobei der Zeiger in eine kleine, an jeder Type der Skala
vorhandene Einsenkung eindringen kann. Bei dem Senken des Typenrades gelangt die betreffende
Type an die Druckstelle, an der sich das Farbband k befindet. Der Handgriff g ist in dem
hohlen Bügel f verschiebbar. Er steht durch eine Schnur m mit einem in die hohle Achse b
hineinragenden mittleren Ansatz des Typenrades in Verbindung, so daß durch Verschieben
des Handgriffes g das Typenrad auf der hohlen Achse b verschoben wird. Auf diese Weise kann
eine andere Typenreihe vor die Druckstelle gebracht werden. Das Typenrad wird also durch
den genannten Ansatz bei der Drehung der Achse b mitgenommen, während die Achse beim
Verschieben des Typenrades nicht mitverschoben wird.
Das Farbband k ist um die Mitte einer Trommel % geschlungen, die sich lose um das Typenrad
drehen kann. Der zylindrische Teil dieser Trommel ist durch Drähte 0 gebildet, die in der
Mitte etwas eingebogen sind, um hier das Farbband k aufzunehmen. Wenn der Druck eines
Buchstabens erfolgt ist und der Druck auf den Handgriff g aufhört, geht der Bügel f mit der
Achse b und dem Typenrad α unter dem Druck der Federn d wieder in die Höhe, während die
Trommel η ihie Höhenlage stets beibehält.
Mit dem Bügel m ist ein Schaltwerk verbunden, dessen Schaltklinke mit j>
bezeichnet ist. Diese Schaltklinke p wirkt auf ihrem Rückgange, also beim Hochgehen des Bügels f derart, daß
die Trommel η mit dem Farbband k um eine Teilung gedreht wird. Das hat nicht nur die
erwünschte Verschiebung des Farbbandes, sondern auch den Transport der gesamten Maschine
um eine Teilung zur Folge. Der Gesamtkörper der Maschine ruht nämlich auf dem zu
beschreibenden Papier, zu welchem Zweck er an einem Handgriff des wagerechten Bügels q,
der sich mittels der Stütze r auf das Papier stützt, gehalten wird. Handhabung und Wirkungsweise
ist also so, daß man durch entsprechendes Einstellen des schwingbaren Bügels
f die gewallte Type vor die Druckstelle bringt und dann durch Druck auf diesen Bügel
die Type abdruckt, während man mit der andern Hand den Bügel q anfaßt und'der Maschine die
■richtige Lage gibt. Hebt man dann den Druck auf den Bügel f auf, so wird die gesamte Maschine
um ein bestimmtes Maß, den Buchstaben abstand, transportiert. Hierbei daif man nicht
den Bügel q festhalten, vielmehr wird dieser nur lose gehalten oder auch nur benutzt, um
bei einem etwaigen Abweichen von der geraden Richtung die Maschine wieder richtig einzustellen.
Die Stütze r ist zweckmäßig aus durchsichtigem Stoff (Zelluloid) anzufertigen, damit
man die Schrift hindurch sehen kann und, unterstützt
durch etwaige Liniatur, die richtige Führung nachzuprüfen vermag.
Um auch bei schräger Stellung des Bügels f den Druck nach unten zu übermitteln, sind an
dem Bügel f Stieben ν, ν angebracht.. Man
kann aber auch zum gleichen Zweck am wagerechten Schenkel des Bügels f konzentrisch zur
Schwingungsachse des Bügels einen Bogen anbringen, auf dem man an der jeweils höchsten
Stelle den Druck ausübt. Klappen s ermöglichen das Auswechseln des Farbbandes. Der Verschlußschieber
t dient zum Abschluß der Druckr stelle beim Nichtgebrauch.
Vergegenwärtigt man sich, daß die Abbildüngen
in größerem Maßstabe gehalten sind; so erkennt man, daß eine kleine, bequem mitzuführende
Schreibmaschine vorliegt.
Claims (3)
1. Schreibmaschine, bei der ihrem Gesamtkörper die Schreibfläche als Unterlage
für den, Druck und den Transport dient, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellung des Typenrades (a) und der Druck mittels
eines außen an einem das Typenrad umschließenden Gehäuse schwingbaren und radial verschiebbaren Bügels (f) erfolgt.
2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bügel (f) beim Emporgehen ein Schaltwerk in Tätigkeit
setzt, das eine auf der Schreibfläche aufliegende Trommel (n), um die das Farbband
(k) geschlungen ist, mit diesem um eine bestimmte Teilung dieht.
3. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad in
an sich bekannter Weise zur Einstellung einer anderen Typenreihe achsial verschieb- n0
bar ist, und zwar mittels einer Schnur, die , durch die hohle Typenradachse und den
hohlen Bügel (f) hindurchgeführt ist und verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348153T | 1919-08-02 | ||
| US401074A US1370648A (en) | 1919-08-02 | 1920-08-03 | Typewriting-machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348153C true DE348153C (de) | 1922-01-30 |
Family
ID=6257019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919348153D Expired DE348153C (de) | 1919-08-02 | 1919-08-02 | Typenradschreibmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1370648A (de) |
| DE (1) | DE348153C (de) |
| FR (1) | FR526545A (de) |
| GB (1) | GB149696A (de) |
-
1919
- 1919-08-02 DE DE1919348153D patent/DE348153C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-07-29 FR FR526545A patent/FR526545A/fr not_active Expired
- 1920-08-03 GB GB22915/20A patent/GB149696A/en not_active Expired
- 1920-08-03 US US401074A patent/US1370648A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1370648A (en) | 1921-03-08 |
| FR526545A (fr) | 1921-10-10 |
| GB149696A (en) | 1921-04-07 |
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