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DE347000C - Selbsttaetige Schussalarmvorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige Schussalarmvorrichtung

Info

Publication number
DE347000C
DE347000C DE1920347000D DE347000DD DE347000C DE 347000 C DE347000 C DE 347000C DE 1920347000 D DE1920347000 D DE 1920347000D DE 347000D D DE347000D D DE 347000DD DE 347000 C DE347000 C DE 347000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tap
notch
eye
edge
cock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920347000D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Genschow & Co Akt Ges
KARL RENSING
Original Assignee
Gustav Genschow & Co Akt Ges
KARL RENSING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Genschow & Co Akt Ges, KARL RENSING filed Critical Gustav Genschow & Co Akt Ges
Application granted granted Critical
Publication of DE347000C publication Critical patent/DE347000C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
A0S6E6EBEI1 AM
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■- M 347000 KLASSE 74 a GRUPPE 29
Karl Rensing in Berlin-Halensee und Gustav Genschow & Co. Akt-Ges. in Berlin.
Selbsttätige Schußalannvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige
Schußalarmvorrichtungen, besonders solche, die zum Verscheuchen von Einbrechern und Dieben dienen, und besteht in der besonderen Anordnung eines Kammerverschlusses für diejenigen Schieß vorrichtungen, bei denen ein seitwärts aus der Einsteckbahn der Patrone herausschwenkbarer Schnapphahn im Gefahrfalle ausgelöst wird und dann mittels Schlagbolzens die Zentralzündkapsel der Pa-
trone zur Explosion bringt. Bei der erfindungsgemäß ausgeführten einfachen und billigen Bauart wird als Kammerboden ein in Falzen des Laufteils geführter Schieber benutzt, der mit einer Öffnung für den Durchgang des am Hahn angebrachten Schlagbolzens versehen ist. Damit nun der im Kreisbogen schlagende Hahn mit dem Schlagbolzen in die Verschlußschieberöffnung und durch ίο diese hindurch auf die Zündkapsel auftrifft, muß der Versthlußschieber genau ausgerichtet sein. Dies wird erreicht, indem der verschiebbare Deckel an der dem Hahn zugewandten Kante mit einer Kerbe versehen ist, in welcher bei richtiger Stellung des Schiebers das Hahnwurzelauge eingreift und während der Bewegung zwischen Bereitsdhafts- und Aufschlagstellung sich führt, dadurch den Schieber in der ausgerichteten Stellung gleichzeitig sperrend. Um nun diese Sperrung zwecks Herausnehmens bzw. Einsetzens des Schiebers aufzuheben, besitzt der Hahn in der Begrenzungswand des Hahnauges jenseits desjenigen Teils, der zwischen Bereitschafts- und Aufschlagstellung sich in der Sohieberkerbe abwälzt, einen Einschnitt, welcher, sofern der Hahn über die Schießbereitschaftsstellung hinaus gespannt, d. h. überspannt wird, über den Verschluß schieber rand zu stehen kommt. Um auch auf einfache Art eine Ausrichtung des Hahnes zu erzielen, so daß er sicher mit dem Schlagbolzen in die öffnung des Verschlußschiebers auftrifft, ist ferner das Hahnauge in einer Kerbe am Laufgestell geführt, so daß nunmehr durch ein Glied (das Hahnauge) die genaue Einstellung der drei Konstruktionsteile, Laufteil, Schieber und Hahn, im Verhältnis zueinander bewirkt wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemäß ausgeführten Vorrichtung. Hierin stellt Abb. 1 die Schießvorrichtung in Seitenansicht, teilweise (links oben) im Schnitt dar, und zwar bei in Bereitschaft gesetztem Hahn, Abb. 2 in Draufsicht bei heruntergeschnapptem Hahn. Tn der Zeichnung bedeutet α den Laufteil mit der Befestigungsplatte h und den Augen c zur Aufnahme des Drehbolzen d für den Schnapphahn e. Vor der Laufkammer f, welche für Aufnahme der Patrone entsprechend profiliert ist, sitzt mit seinen Schmalkanten in Rundfalzen k des Laufteils seitwärts verschiebbar der Verschlußdeckel g, in dem ein Loch h für den am Hahn sitzenden Schlagbolzen i vorgesehen ist. Das kreisförmige Auge I des Schnapphahnes greift einerseits in eine Kerbe m des Verschlußs'chiebers, anderseits in eine Kerbe η des Laufteils. Der Einschnitt 0 in der Hahnaußenwand ermögj licht das Herausnehmen sowie Einsetzen des ι Schiebers, falls der Hahn so weit nach rechts herumgeschwenkt wird, daß diese Kerbe über j der Schieberkante schwebt, somit der Eingriff von Hahnauge in die Schieberkante aufgehoben ist. In den beiderseitig zwischen Hahn e und Augen c, c verbleibenden Zwischenräumen ist dann die Feder p zur Betätigung des Hahnes e untergebracht, welche mit den zwei freien Enden p' sich auf dem Laufteil aufstützt, alsdann den Drehbolzen d des Schnapphahnes mehrere Male umkreist, um mit einer Übergangsschlaufe p2 auf die Rückseite des Hahnes zu drücken. An einem Auge q des Gewehrlaufes sitzt ein Haken r, welcher in eine Rasts des Hahnes greift und ihn in Bereitschaftsstellung hält, bis etwa durch Zug an einer an der Hakenöse ΐ angebrachten Sicherheitsschnur eine Auslösung erfolgt. Zur Sicherung des Hahnes beim Einführen der Patrone sind an den Augen c Löcher u angebracht, durch welche ein dem Hahn sich entgegenlagernder Stift durchgesteckt werden kann (Abb. 2),

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Schußalarmvorrichtung mit Kammerverschluß und im Gefahrfalle ausgelöstem Schnapphahn, dadurch gekennzeichnet, daß der als Kammerboden dienende, in Falzen (k) des Laufteils (a) verschiebbare Deckel (g) an der dem Hahn (e) zugewandten Kante mit einer Kerbe (m) versehen, und daß gleichzeitig das Hahnwurzelauge (Z) kreisrund gestaltet und so angeordnet ist, daß es mit seinem bogenartigen Rand in die Kerbe (in) eingreift zwecks Sperrung und Ausrichtung des Deckels (g) im Verhältnis zur Laufachse.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem kreisrund verlaufenden Rand des Hahnauges (I) jenseits desjenigen Teils, welcher zwischen Bereitschafts- und Aüfsthlagstellung des Hahnes sich in dem Verschluß-Schieber (g) abwälzt, eine Kerbe (o) vorgesehen ist, die beim Überspannen des Hahnes über die Kante (m) des Schiebers (g) zu stehen kommt und ihn so freigibt, no
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahnauge (I) gleichzeitig in einen Einschnitt (n) des Laufteils eingreift zwecks Führung und Ausrichtung des Hahnes (e) im Verhältnis zur Laufachse.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347000D 1920-07-15 1920-07-15 Selbsttaetige Schussalarmvorrichtung Expired DE347000C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE347000T 1920-07-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE347000C true DE347000C (de) 1922-01-11

Family

ID=6255745

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920347000D Expired DE347000C (de) 1920-07-15 1920-07-15 Selbsttaetige Schussalarmvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE347000C (de)

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