DE346564C - Vorschaltdrosselspule fuer Hochfrequenzgeneratoren - Google Patents
Vorschaltdrosselspule fuer HochfrequenzgeneratorenInfo
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- DE346564C DE346564C DE1919346564D DE346564DD DE346564C DE 346564 C DE346564 C DE 346564C DE 1919346564 D DE1919346564 D DE 1919346564D DE 346564D D DE346564D D DE 346564DD DE 346564 C DE346564 C DE 346564C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B11/00—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
- H03B11/04—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
- H03B11/08—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter interrupter being discharge tube
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 2. JANUAR 1922
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a GRUPPE 66
C. Lorenz Akt-Ges. in Berlin-Tempelhof und $5tv3ttg. Leo Pungs in Charlottenburg.
Vorschaltdrosselspule für Hochfrequenzgeneratoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1919 ab.
Bei Hochfrequenzerzeugern mit Lichtbogen
oder Kathodenröhren werden zwischen die speisende Gleichstromquelle und die eigentlichen
Hochfrequenzkreise Drosselspulen geschaltet, die zwei verschiedenen Zwecken dienen. Zunächst
sollen die Spulen den Übertritt der Hochfrequenzströme in den Speisekreis verhindern,
dann haben sie die Aufgabe: beim Lichtbogen ein gleichmäßiges Brennen zu gewährleisten
und dem Bogen eine größere Stabilität zu geben,
beim Röhrensender, der mit gleichgerichtetem Wechselstrom arbeitet, die durch unvollkommene
Gleichrichtung verursachten Störungen zu beseitigen. Während für die Fernhaltung der
Hochfrequenzströme Drosselspulen ohne Eisenkern (Luftdrosseln) mit relativ kleiner Induktivität
genügen, müssen für die in zweiter Linie genannten Zwecke Spulen mit Eisenkernen von
hoher Induktivität verwendet werden, um die ίο gewünschte Wirkung hervorzubringen, da es
sich dabei um relativ langsam verlaufende Vorgänge handelt.
Für manche Verwendungszwecke der Hochfrequenzerzeuger haben nun diese Drosselspulen
eine nachteilige Wirkung, welche zu vermindern, der Zweck der Erfindung ist.
Soll nämlich der Generator Schwingungen mit sehr schnell veränderlicher Energie, wie
z. B, beim Schnellsenden oder bei der drahtlosen Telephonie, an eine Antenne abgeben, so
wirkt die elektromagnetische Trägheit der Drosselspule nachteilig, indem sie die Energieschwankungen
von der Gleichstromseite her ausgleicht und dadurch auch die abgegebene Energie auf einen Mittelwert einzustellen bestrebt
ist. Dadurch wird die Beeinflussung der Antennenenergie verringert.
Nach vorliegender Erfindung wird dieDrosselspule so ausgebildet, daß ihre Induktivität für
langsame Änderungen des Stromes einen hohen Wert hat, dagegen für die schnellen Schwankungen,
wie z. B. durch die Sprechströme bei Telephonie, einen wesentlich geringeren. Zu
diesem Zweck wird die Drossel mit Hilfswindüngen versehen, welche in sich oder über einen
bestimmten Widerstand geschlossen sind, so daß durch passende Wahl der Hilfswicklung die
entmagnetisierende Wirkung geregelt werden kann. Dadurch wird einerseits die Drosselspule
ihren Zweck der Ausgleichung langsamer Änderungen und der Aufrechterhaltung der Stabilität
des Bogens erfüllen, anderseits den schnellen Änderungen einen wesentlich geringeren Widerstand
entgegensetzen. Für Röhrensender, welche mit gleichgerichtetem Wechselstrom gespeist
werden, muß allerdings die Periodenzahl des Speisestroms wesentlich niedriger sein als die
der Sprechströme.
Abb. ι gibt ein Beispiel für die Ausführung einer solchen Drosselspule, und zwar für einen
Lichtbogengenerator, α ist die speisende Gleichstrommaschine
; δ b sind Drosselspulen, die mit einer zweiten, nur wenige Windungen enthaltenden
Wicklung e c versehen sind, die über einen Widerstand geschlossen ist; ä, ist der
Lichtbogen, der auf eine Antenne e arbeitet, welche z. B. durch ein Mikrophon f beeinflußt
wird. Durch passende Wahl der Wicklung c ! nach Windungszahl, Streuung und Widerstand
j in ihrem Kreise, läßt sich nun die entmagneti- ; sierende Wirkung so regeln, daß dieselbe mit
; der Periodenzahl schnell wächst und die In- ! duktivität der Spule dementsprechend schnell
abnimmt. Die Kurve (Abb. 2) stellt die Abhängigkeit der Induktivität von der Perioden-
; zahl einer solchen Spule dar, wie sie durch Versuche
festgestellt wurde. Daraus ist zu ersehen, daß die'Induktivität bei Änderung der Periodenzahl
von 50 auf 1000 auf etwa den zwanzigsten Teil fällt. Somit ist bei langsameren Stromänderungen,
wie sie z. B. bei Unregelmäßigkeiten im Bogen auftreten, die Spule ausgleichend wirksam. Anderseits wird ihr schädlicher
Einfluß bei schnellen Schwankungen der Energie, die z. B. bei der Telephonie notwendig
sind, ganz bedeutend verringert. Durch passende Wahl der Verhältnisse kann man natürlich erreichen,
daß der Abfall der Selbstinduktion schon früher eintritt, so daß die Spule z. B. für
Schnelltelegraphie gut verwendbar ist.
Anstatt besondere Hilfswicklungen auf die Spule zu legen, kann man das Ziel auch dadurch
erreichen, daß man metallische Hülsen bzw. Zylinder von bestimmtem Querschnitt und spezifischem
Widerstand, die gleichachsig mit der Hauptwicklung angeordnet werden, verwendet.
Ihre Wirkung ist dieselbe wie die oben beschriebene der Hilfswicklungen.
Zur Abdrosselung der Hochfrequenzströme kann die Spule immer noch verwendet werden,
da von einer bestimmten Perioden'zahl ab die Induktivität kaum noch abnimmt, wie aus der
Kurve gemäß Abb. 2 zu ersehen ist.
Claims (2)
1. Vorschaltdrosselspule für Hochfrequenzgeneratoren,
deren Induktivität für schnelle Stromänderungen wesentlich geringer ist als für langsame, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drosselspule Hilfswin- iod düngen besitzt, welche in sich oder über
einen bestimmten Widerstand geschlossen sind.
2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule mit metallisehen
Zylindern oder Ringen bestimmter Stärke versehen ist, welche von dem Hauptfeld induziert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE346564T | 1919-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE346564C true DE346564C (de) | 1922-01-02 |
Family
ID=6255314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919346564D Expired DE346564C (de) | 1919-10-31 | 1919-10-31 | Vorschaltdrosselspule fuer Hochfrequenzgeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE346564C (de) |
-
1919
- 1919-10-31 DE DE1919346564D patent/DE346564C/de not_active Expired
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