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DE346050C - Naehmaschinenschrank - Google Patents

Naehmaschinenschrank

Info

Publication number
DE346050C
DE346050C DE1920346050D DE346050DD DE346050C DE 346050 C DE346050 C DE 346050C DE 1920346050 D DE1920346050 D DE 1920346050D DE 346050D D DE346050D D DE 346050DD DE 346050 C DE346050 C DE 346050C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
sewing machine
flanges
machine cabinet
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920346050D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G M PFAFF FA
Original Assignee
G M PFAFF FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G M PFAFF FA filed Critical G M PFAFF FA
Application granted granted Critical
Publication of DE346050C publication Critical patent/DE346050C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/06Arrangements, e.g. hinges, for mounting sewing-machine casings to frames, stands, or tables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Nähmaschinenschrank. Die Erfindung bezieht sich auf einen Nähmaschinenschrank, in welchem der Maschinenoberteil und das Tretgestell so untergebracht sind, daß sie der geschlossene Schrank nach allen Seiten hin umgibt.
  • Bei solchen Schrankmöbelmaschinen war bisher das aus Spreize, Tritt, Rad mit Zugstange und Kleiderschutz -bestehende und aus diesen Teilen zu einem Stück zusammengeschraubte Tretgestell mit dem Schrank starr verbunden. Es geschah dies beispielsweise in einem Falle so, daß die Spreize mit der Rückwand unter Zuhilfenahme eines Zwischenstückes durchHolzschrauben und mit dem Boden mittels zweier diesen durchsetzenden Klauen mit Muttern befestigt wurde, die von der Unterseite des Bodens aus festgezogen werden mußten. Die starre Befestigung des Tretgestelles mit dem Schrankmöbel brachte aber ganz beträchtliche Nachteile mit sich. Es hat sich nämlich des öfteren gezeigt, daß beim Festschrauben. des eisernen Tretgestelles Verspannungen des Möbels eingetreten sind, welche durch die während der Verladung und auf dem Beförderungswege vorkommenden Erschütterungen zur Auswirkung gelangten, wodurch Risse in den. Schrankwänden, besonders in der Rückwand erzeugt wurden. Es mußten deshalb die Hohlräume zwischen dem Gestell und den Möbelwänden mit Bauschen ausgepolstert werden, ohne dadurch dem vorerwähnten Übel gänzlich steuern zu können. Im übrigen war der Einbau der Tretvorrichtung in das Möbel recht umständlich- und zeitraubend. Auch war eine von den gewöhnlichen Versenkmaschinengestellen abweichende Bauart des Gestelles notwendig.
  • Nach vorliegender Erfindung werden alle diese Mißstände dadurch beseitigt, daß die Befestigung der Tretvorrichtung durch Einhängen in an den. Seitenwänden des Schrankes angebrachten Flanschen vermittels der beim gewöhnlichen Nähmaschineneisengestell gebräuchlichen Mutterschrauben mit halbkugelförmigem Kopf erfolgt. Die Flanschen sind zum bequemen Einführen der Vorrichtung oben offen und zur Sicherung der letzteren in ihrer Lage mit einer Ausnehmung versehen, in die der Schraubenkopf beim Festschrauben hineingezogen wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Nähmaschirenschrankes mit der neuen Befestigungsart dargestellt; und zwar zeigt Abb. i den geöffneten Schrank schaubildlich; Abb. 2 veranschaulicht das Einhängen des Tretgestelles mit der Spreize in eine Flansche, Abb. 3 zeigt die gleiche Verbindungsstelle in eingehängtem Zustand; Abb. q. die nach dem Einhängen zwischen Flansche und Gestell einzuschiebende Zwischenlage.
  • Abb. i zeigt die Schrankmaschine nähbereit. Zu diesem Zweck wurde das zweiflügelige Türchen geöffnet, der Schrank oben aufgeklappt und der Maschinenoberteil aus der Versenkung heraufgeholt, nachdem die beiden Tischklappen. auf die weitgeöffneten Türflügel aufgelegt worden waren. Im Schrankinnern ist die Tretvorrichtung sichtbar, die in den_ vier Flanschen a, b, c und d aufgehängt ist. Um die Vorrichtung in diese Lage zu bringen, wird folgendermaßen verfahren: Zunächst werden die vier Flanschen, deren Form aus Abb. 2 ersichtlich ist, mit Hilfe einer Lehre, auf rascheste und genaueste Weise an den Seitenwänden mit je zwei Schrauben befestigt. Alsdann! bringt man die fertig zusammengeschraubte Tretvorrichtung, wie sie in gleicher Ausführung bei den gewöhnlichen Versenkmaschinen verwendet wird, so in den Schrank, daß die halbkugelförmigen Schraubenköpfe k über die hintere Aussparung der Flanschen a, b, c und d zu stehen kommen, führt hierauf die Schraubenbolzen s durch Senken des Gestelles in die oben offenen Flanschen ein und zieht die Muttern, der vier Schrauben s an. Dabei werden die Köpfe k in die deren Form angepaßten Ausnehmungen 1a der Flanschen hineingezogen und die Vorrichtung dadurch in ihrer Lage gegen den nach oben wirkenden Riemenzug gesichert. Die Abstände zwischen den einander gegenüberbefindlichen Flanschen a und d, bzw. b und c sind da bei den Schrankmöbeln stets mit kleinen Unterschieden in den Raumabmessungen zu rechnen ist, vorteilhafterweise so gewählt, daß zwischen diesen und den Augen der Spreize noch schmale Lücken bleiben, die zum Ausgleich je hach Bedarf mit einer oder mehreren Zwrischenlagen nach Abb. 4 ausgefüllt werden. Diese Zwischenlagen z bestehen aus Federblech und sind gewölbt, so daß sie sich beim Einstecken von oben über die Schraubenbolzen s zusammendrücken. Die ganze Vorrichtung ist sonach auf Grund ihrer eigenartigen Aufhängung in den Lagern, a, b, c und d gegen, allenfallsige Erschütterungen nachgiebig und doch für den Gebrauch dauerhaft befestigt.
  • Daraus geht hervor, daß bei der Verbindungsart nach der Erfindung eine Verspannung des Möbels und infolgedessen ein Reißen der Wände nicht mehr vorkommen kann. Damit sind aber auch die kostspieligen Bauschen entbehrlich geworden. Ferner hat diese Neuerung gegenüber dem Bekannten den Vorteil, daß die gleiche Vorrichtung wie beim gewöhnlichen Versenkmöbel mit Eisengestell, ohne das bisherige Schrankmöbel im geringsten ändern zu müssen, verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschinenschrank, gekennzeichnet durch die Befestigung der zu einem Ganzen vereinigten gesamten Tretvorrichtung durch Einhängen in an den Seitenwänden des Schrankes angebrachten, mit Einführungsschlitz versehenen Flanschen (a, b, c und d) vermittels der beim Eisengestell gebräuchlichen Mutterschrauben (s) mit halbkugelförmigem Kopf (k).
  2. 2. Nähmaschinenschranknach Anspruchi dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen (a, b, r. und d) zum bequemen Einführen der. Schraubenköpfe (k) oben offen und zur Sicherung der letzteren in ihrer Lage mit einer Ausnehmung (h) versehen sind, in die der Schraubenkopf (k) beim Festschrauben hineingezogen wird.
DE1920346050D 1920-09-18 1920-09-18 Naehmaschinenschrank Expired DE346050C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE346050T 1920-09-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE346050C true DE346050C (de) 1921-12-23

Family

ID=6254990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920346050D Expired DE346050C (de) 1920-09-18 1920-09-18 Naehmaschinenschrank

Country Status (1)

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DE (1) DE346050C (de)

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