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DE346024C - Messmaschine - Google Patents

Messmaschine

Info

Publication number
DE346024C
DE346024C DE1921346024D DE346024DD DE346024C DE 346024 C DE346024 C DE 346024C DE 1921346024 D DE1921346024 D DE 1921346024D DE 346024D D DE346024D D DE 346024DD DE 346024 C DE346024 C DE 346024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring machine
machine according
rockers
measuring
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1921346024D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jenoptik Industrial Metrology Germany GmbH
Original Assignee
Hommelwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hommelwerke GmbH filed Critical Hommelwerke GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE346024C publication Critical patent/DE346024C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/002Details
    • G01B3/008Arrangements for controlling the measuring force

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • 1Meßmaschine. Die Erfindung betrifft eine Meßmaschine, bei der der Meßstift in besonderer Weise gelagert ist, um den Meßdruck möglichst auf Null bringen zu können. Während für eine große Anzahl von Maßen das Vorhandensein eines gewissen Meßdruckes .unerläßlich ist, da die zu messenden Teile auch betriebsmäßig unter entsprechendem Druck stehen und weil weiter eine Reihe von- Meßwerkzeugen nicht ohne einen gewissen Druck ,messen können und daher zu ihrer Prüfung ebenfalls eines gewissen Druckes bedürfen, kommen Messungen vor, bei denen der Meßdruck möglichst gering sein und sich möglichst Null nähern soll.
  • Wenn auch die absolute Erreichung des Nullpunktes mit mechanischen Mitteln nicht möglich ist, so kann man diesem Punkt doch bei Anwendung der vorliegenden Erfindung sehr nahe kommen. Das wesentliche Merkmal besteht in einer besonderen Lagerung des Meßstiftes. Während dieser bisher in einer ihn umschließenden hülsenartigen Führung geführt wurde, wobei Reibungen unvermeidlich waren, wird gemäß vorliegender Erfin-Jung der i\Ießstift jetzt durch andere Mittel reibungslos oder fast reibungslos geführt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, wobei von der Meßmaschine hier nur -der in Frage kommende Teil in einem Beispiel gezeigt ist, und zwar in Formeiner Meßdose als Druckindikator, an .deren Stelle aber auch andere bekannte Einrichtungen, z. B. Fallgewicht, Fühlplatte. Doppelfühlhebel, mikroskopischer Füllhebel usw., treten können.
  • Bei dem in Abb. r und a schematisch in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine bekannte Meßdose a mit Membran verwendet, gegen deren Mittelpunkt der Meßstift b sich legt. Um nun -den Bewegungswiderstand des 1leßstiftes nach Möglichkeit zu verringern und dadurch wiederum einen möglichst geringen Meßdruck zu erzielen, ist der Meßstift b auf Schwingen c gelagert, die sich gegen die Gehäusewand d stützen. Bei dem Beispiel ist die Abstützung des Meßstiftes durch zwei Gruppen von je vier Schwinghebeln erzielt und ein im Querschnitt quadratischer Meßstift angenommen worden. Man kann aber auch einen Meßstift von runder Form oder anderem geeigneten Querschnitt verwenden. Statt der Gruppen von je vier Schwingen kann man auch Gruppen von je drei oder auch mehr Schwingen verwenden. Um ein im Laufe der Zeit etwa eintretendes Herausgleiten :der Schwingen zu verhindern, können an der Gehäusewand Anschläge e angebracht werden. Die den Schwingen c zugekehrten Flächen dieser Anschläge e werden dann zweckmäßig so ausgebildet, daß sie mit den Berührungsflächen der Schwingen nach Art einer .Zahnstangenverzahnung zusammenarbeiten, so daß auch bei einer Berührung zwischen den Anschlägen e und den Schwingen c ein gleichmäßiges Gleiten ohne Stöße eintritt.
  • Um die Schwingen genau einstellen und regeln zu können, ist es zweckmäßig, sie nicht unmittelbar gegen das Gehäuse d drücken zu lassen, sondern, wie Abb. 3 zeigt, ein besonderes Druckstück f anzuwenden, das durch eine feinste Einstellung ermöglichende Mikrometerschraube g beeinflußt werden kann. Ein Zeiger h mit Nonius gestattet die genaueste Einstellung dieser Mikrometerschraube, deren Bund die entsprechende Einteilung des Umfanges trägt.
  • Die Schwinghebel c können auch in einer Ebene senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung durch Schrauben i verstellt werden. Die Einstellschrauben g und i werden durch eine Schraubensicherung, z. B. durch Muttern k, in ihrer Stellung gesichert.
  • An Stelle der in Abb. i bis 3 dargestellten Wälzschwingen c, können aber auch nach Abb. q. aus einem elastischen Mittel (Draht, Band, Seil, Feder o. dgl.) gebildete Schwingen benutzt werden, deren Spannung durch Muttern in oder andere Einrichtungen verändert werden kann. Wie Abb. 5 zeigt, können zwischen den Muttern m und der Gehäusewandung d Federn n eingeschaltet werden, um die Elastizität .der Schwingen zu vergrößern. Statt der Wälzschwingen können auch um einen Punkt drehbare Schwingen oder Rollen o. dgl. benutzt werden, wie Abb. 6 zeigt. Der Drehpunk .dieser Rollen befindet sich in Haltern p, die durch Schrauben q befestigt und gegebenenfalls nachgestellt werden können.
  • Anstatt die Rollen in Zapfen zu lagern, kann man sie auch, wie Abb. 7 zeigt, nach Art von Kugellagern frei laufend anordnen und nur seitliche Abgrenzungen für die Bewegung der Rollen o oder Kugeln Y anwenden.

Claims (13)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Meß.maschine, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Meßstift mittels Schwingen gelagert ist.
  2. 2. Meßmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen als Wälzschwingen ausgebildet sind.
  3. 3. Meßmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Schwingen durch Anschläge gegen Verschiebung gesichert ist.
  4. 4.. Meßmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schwingen zugekehrte Fläche der Anschläge nach Art einer Zahnstangenverzahnung ausgebildet ist, so daß sie mit den entsprechenden Flächen .der Schwingen nach den Gesetzen einer Verzahnung arbeitet.
  5. 5. Meßmaschine nach Anspruch'i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge ihr Gegenlager auf einem verschiebbaren Druckstück findet.
  6. 6. Meßmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück mittels einer oder mehrerer Mikrometer-" schrauben o. dgl. einstellbar ist.
  7. 7. Meßmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen in :der senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung stehenden Ebene durch Einstellschrauben geführt werden. B.
  8. Meßmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen durch ein elastisches Mittel (Draht, Band, Seil, Feder o. dgl.) gebildet sind.
  9. 9. Meßmaschine nach Anspruch 8, da-,durch gekennzeichnet, @daß das elastische Mittel, etwa :durch Muttern, Schrauben, Keil o. dgl. nächspannbar ist. io.
  10. Meßmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität ,des elastischen Mittels durch Einschaltung einer Feder vergrößert wird. i i.
  11. Meßmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen um einen festen Punkt .drehbar sind.
  12. 12. Meßmasehine nach Anspruch i i, da-,durch gekennzeichnet, daß die drehbaren Schwingen Segmentschwingen oder Rollen sind. 13. Meßmaschine nach Anspruch i i, dadadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung ,der Schwingen verstellbar ist. 1q:.
  13. Meßmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzschwingen Rollen oder Kugeln sind.
DE1921346024D 1921-04-10 1921-04-10 Messmaschine Expired DE346024C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE346024T 1921-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE346024C true DE346024C (de) 1921-12-23

Family

ID=6254977

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1921346024D Expired DE346024C (de) 1921-04-10 1921-04-10 Messmaschine

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DE (1) DE346024C (de)

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