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DE345569C - Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben - Google Patents

Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben

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Publication number
DE345569C
DE345569C DE1920345569D DE345569DD DE345569C DE 345569 C DE345569 C DE 345569C DE 1920345569 D DE1920345569 D DE 1920345569D DE 345569D D DE345569D D DE 345569DD DE 345569 C DE345569 C DE 345569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
wheel
pistons
housing
explosion engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920345569D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE345569C publication Critical patent/DE345569C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/01Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben. Die Erfindung bezieht sich auf Explosionsmotoren. mit mehreren auf einem Rade angeordneten, seitlich ausdehnbaren Kolben, zwischen denen sich die Vorgänge des Viertaktes abspielen. Die bekannten Motoren mit Drehkolben haben den Nachteil, daß der Antrieb nicht ununterbrochen erfolgt, da bei diesen Motoren am Ende des Arbeitsweges eines Kolbens, also bei Beginn des. Auspuffes, nicht bereits eine neue Zündung einsetzt, die den folgenden Kolben antreibt. Außerdem schließt sich bei diesen Motoren der Ansaugerausn urmittelbar an den Expansionsraum bzw. den am Ende des letzteren angeordneten Auspuffkanal an, so daß verbrannte Gase in den Ansaugeraum übertreten können. Die federbelasteten Kolben selbst stellen keine genügende Dichtung her, ebensowenig wie die vielfach vorgesehenen, an das Kolbenrad angedrückten besonderen Schieber. Dazu kommt noch, daß bei diesen Motoren zwischen Verdichtungs- und Explosionsraum ein Ü.berströmkanal angebracht ist, der durch besondere Hilfsmittel abgesperrt werden muß, damit die Rückwirkung des Explosionsdruckes auf den nachfolgenden Kolben verhindert wird. Abgesehen davon, daß derartige Hilfsmittel die Konstruktion wesentlich erschweren, erfüllen sie auch ,nicht ihren Zweck, da die Dichtungsfläche zu klein und der Dichtungsdruck unabhängig von dem Explosionsdruck ist.
  • Die Erfindung gibt .nun einen Weg an, bei dem ein stetiger Antrieb ohne besondere Hilfsmittel zur Verhinderung des Rückströmens der verbrannten Gase in den Ansaugeraum erreicht ist. Die Rückwirkung des Explosionsdruckes auf den nachfolgenden Kolben wird absichtlich zugelassen, aber dadurch unschädlich gemacht, daß die Druckfläche des jeweiligen Arbeitskolbens stets größer ist als die des folgenden Kolbens. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß der Innenraum des Gehäuses vier .abwechselnd erweiterte und verengte Abschnitte von gleicher Bogenlänge besitzt, in denen wenigstens fünf auf einem Rade befestigte Kolben umlaufen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. z ist eine Vorderansicht des Motors mit abgenommenem Gehäusedeckel; Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Abb. r durch. die verengten Abschnitte des Gehäuses; Abb. 3 ist ein Schnitt nach. der Linie C-D in Abb-.2 durch die erweiterten Abschnitte des: Gehäuses; Abh. q. veranschaulicht in schematischer Weise die Arbeitsvorgänge; Abb. 5 ist eine Ansicht des mit den Kolben versehenen Rades, Ab#b. 6 die zugehörige Aufsicht dieses Rades.
  • Das Gehäuse des Motors besteht aus dem Ringmantel d und aus den beiden Seitenwänden b. Es schließt das Rad c ein, das fünf seitlich ausdehnbare Kolben d' bis d' trägt. Jeder Kolben besteht aus mehreren Lamellen, jede Lamelle aus zwei Teilen, die federnd auseinander gedrückt werden, so daß sich die Kolben fest an die Innenwandungen des Gehäuses anlegen. Das Kolbenrad c ist auf die Welle f aufgekeilt, die in Kugellagern w läuft. Die Kugeln werden durch die Verschlußmuttern y festgehalten. Das Gehäuse ist in vier Abschnitte s, t, ie und v von gleicher Bogenlänge aber wechselnder Breite eingeteilt, die allmählich ineinander übergehen, um ein stoßfreies Arbeiten der Kolben zu erzielen. Dementsprechend sind auch die Seitenwände ausgeführt. An der Übergangsstelle zwischen den Abschnitten v und s liegt die Mündung des Ansaugestutzens i, an der Übergangsstelle zwischen; den Abschnitten t und u die Zündkerze 1, und an der Übergangsstelle zwischen den Abschnitten v und s die Mündung des Auspuffstutzens m.
  • Bei dem Umlauf des Rades im: Gehäuse dehnen sich die Kolben abwechselnd aus und ziehen sich zusammen. Das zwischen den Kolben eingeschlossene Brennstoffluftgemisch erfährt dabei die dem Viertakt entsprechenden, Volumen- und Druckveränderungen. Ihrer Bewegung in dem Gehäuse entspricht in der Abwicklung nach Abb. q. eine Bewegung von oben nach unten. Bei der in Abb. i und q. veranschaulichten Stellung bewegt sich der erste Kolben d' bei offener Saugöffnung i in dem erweiterten Abschnitts, der zweite Kolben d2 in dem verengten, Abschnitt t, der dritte Kolben dg hat eben die Zündkerze 1 freigelegt und ist in den zweiten erweiterten. Gehäuseabschnitt u eingetreten, der vierte Kolben d4 befindet sich an dem Übergang zwischen dem - erweiterten Abschnitt u und dem verengten Abschnitt v und beginnt eben den Auspuffkanal in freizugeben, der fünfte Kolben d' bewegt sich noch in dem verengten Abschnitt v. Der erste Kolben dl saugt also an. Die Ansaugung dauert so lange, bis der nachfolgende Kolben; dli den Ansaugekanal i überschritten hat. Die zwischen den Kolben d'» und d2 eingeschlossene Gemischmenge wird verdichtet, da der Raum zwischen beiden Kolben sich allmählich verkleinert. Die Zündung erfolgt, sobald die Kolben d1, d2 in die Stellung gelangt sind, in der sich gemäß Abb. q. die Kolben d2, d3 befinden. Das zwischen den Kolben d2, da eingeschlossene Gemisch ist eben durch die Kerze 1 gezündet worden. Der Druck der Explosionsgase ist daher auf den im erweiterten Abschnitt u befindlichen Kolben d$ größer als auf den noch im verengten Abschnitt t befindlichen Kolben d2, so daß der Kolben d3 seinen Arbeitshub, beginnt. Wenn er seinen; Arbeitshub vollendet hat, d. h. die Stellung des Kolbens d4 einnimmt, ist bereits der nachfolgende Kolben d2 in Zündstellung, d. jli. in Stellung d3 gelangt, so daß eine neue Zündung stattfinden kann und das Rad einen neuen Antrieb erhält. Der Kolben d4 steht am Ende seines Arbeitshubes und beginnt gerade den Auspuffkanal in freizugeben. Die von den Kolben d3, d4 eingeschlossenen expandierten Verbrennungsgase werden durch den Kolben d3, der eben seinen Arbeitshub beginnt, ausgestoßen. Der Kolben d' steht noch in dem verengten Abschnitt v. Sobald er in den erweiterten Abschnitt s eingetreten ist und die Saugöffnung i freizulegen beginnt, fängt er an zu saugen. In diesem Zeitpunkt ist aber der nachfolgende Kolben d4 bereits in den verengten Abschnitt u eingetreten, der Auspuffkanal m also völlig abgesperrt. Infolgedessen können verbrannte Gase nicht in den Ansaugeraum s übertreten.
  • Die Zündung erfolgt bei dieser Anordnung entsprechend der Zahl der Kolben während einer Umdrehung fünfmal, so daß die Zündungen kurz aufeinander erfolgen. Sie kann daher auch als Dauerzündung ausgebildet werden"da die Gase sich .nicht früher entzünden können, bevor die Kolben d die Zündkerze 1 überschritten haben.
  • Um das Anwerfen des Motors zu erleichtern, ist ein Einspritzhahn h (Abb. i) vorgesehen, dessen Stutzen in den Ansaugeraum mündet. Der Zündmagnet kann auf einen Konsol des Gehäuses angeordnet werden und unmittelbar durch die Welle f angetrieben ,werden.
  • Die Kühlung des Gehäuses ist als Umlaufkühlung ausgebaut. Das Kühlwasser tritt durch den Stutzen n zu und fließt durch den Stutzen p am Scheitel des Gehäuses ab. Durch Umlaufkanäle o sind die Wassermäntel der Seitenwände b an die Kühlleitung angeschlossen.
  • Um die Kammern des Motors gegen innen abzudichten, können Schleifringe g vorgesehen werden, die den Spalt zwischen den Wandungen des Gehäuses und den Seiten des Kolbenrades abschließen.
  • Die Schmierung erfolgt durch Kanäle, welche von der hohen Welle f durch das Kolbenrad zu den, Kolben führen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPizucH: Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben, zwischen denen sich die Vorgänge des Viertaktes abspielen, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Gehäuses (a, b) vier abwechselnd erweiterte und verengte Abschnitte (s, t, is, v) besitzt, und daß wenigstens fünf Kolben (d1 bis d5) angeordnet sind, wodurch deren Stellung in den vier Abschnitten des Gehäuses so -bestimmt wird, daß der jeweillige Arbeitskolben (z. B. d3) im Augenblick der Zündung stets eine größere Druckfläche besitzt als der nachfolkende Verdichtungskolben (d2), daß er den Auspuff (m) erst freigibt, nachdem der nachfolgende Kolben (d2) in Zündstellung gelangt ist, und daß er den Auspuff (m) bereits überschritten hat, wenn der vorangehende Kolben (d') zu saugen beginnt.
DE1920345569D 1920-08-26 1920-08-26 Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben Expired DE345569C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE345569T 1920-08-26

Publications (1)

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DE345569C true DE345569C (de) 1921-12-15

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ID=6254678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920345569D Expired DE345569C (de) 1920-08-26 1920-08-26 Explosionsmotor mit mehreren auf einem Rade angeordneten ausdehnbaren Kolben

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