-
Wasserspielzeug. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage
vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten
von Amerika vom 16. März igi8 beansprucht. Die Erfindung betrifft ein Wasserspielzeug,
bei welchem die Betätigung und Wirkung einer Mine oder eines Torpedos auf völlig
ungefährliche Weise täuschend nachgeahmt wird.
-
Das Spielzeug weist dabei einen fest anzubringenden oder frei schwimmenden,
dicht abschließbaren Hohlkörper auf, in welchen ein Druckmittel, wie komprimierte
Luft oder andere Gase, bzw. Gasdruck entwickelnde Chemikalien, eingefüllt werden
können. Der Druckbehälter ist mit einer durch leichte Berührung von außen her auslösbaren
Verschlußeinrichtung versehen, bei deren Betätigung das Druckmittel plötzlich austritt
und angrenzende Wassermengen explosionsartig weggeschleudert werden. Bei Ausbildung
des Spielzeugs als Torpedo können in den Hohlkörper neben dem Druckmittel gewisse
Flüssigkeitsmengen eingefüllt werden, deren-.regelbarer Austritt zur Fortbewegung
des Hohlkörpers dient.
-
. In der Zeichnung sind verschiedene beispielsweise Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen mittleren Querschnitt
durch ein als Mine ausgebildetes Wasserspielzeug, Abb. 2 und 3 Querschnitte ähnlicher
Einrichtungen mit geänderten Verschlußeinrichtungen, Abb. 4 die Ansicht einer geänderten
Form in ihrer wirkenden Lage; Abb. 5 und 6 Teilansichten ähnlich der nach Abb. q.,
Abb. 7 einen Querschnitt einer abweichenden Form, Abb. 8 einen Querschnitt einer
glockenförmigen Mine, Abb. 9 eine Teilansicht eines automatischen Auslösemittels
gemäß Abb. 8, Abb. =o eine abweichende Form unter Anwendung eines Luftkompressionskolbens;
Abb. =i einen Querschnitt durch ein Becken mit einer näher bestimmten Form der Anordnung,
Abb. 12 einen Längsschnitt durch ein als Torpedo ausgebildetes Wasserspielzeug,
Abb. 13 einen Querschnitt durch eine Mine, ähnlich der in Abb. i dargestellten,
mit von Hand auszulösenden Mitteln, Abb. 14 einen vertikalen Längsschnitt durch
ein Torpedo, ähnlich dem nach Abb. 12, Abb. 15 die zur Abb. 14 gehörende Vorderansicht
und Abb. 16 einen Teil der zur Abb. 14 gehörenden Draufsicht.
-
Abb. i stellt die Mine =o iri Form einer Hohlkugel dar, welche durch
ein Ventil =i mit komprimierter Luft oder einem ähnlichen Druckmittel versehen wird.
Um die Mine unterhalb der Oberfläche des Wassers 14 versenkt zu halten, sind an
ihr mittels Ketten 13 Gewichte 12 befestigt. Um den Hals 16 der Mine =o luftdicht
verschließen zu können, ist ein Deckel 15 vorgesehen. Zwischen dem Deckel 15 und
dem Hals 16 ist eine Dichtung 17 angeordnet. Der Deckel 15 wird von einem Hebel
18, der an einem an der Mine =o befestigten Arm =g schwingbar gelagert ist, geschlossen
gehalten, wobei der Hebel durch eine hinter eine Nase 21 greifende Sperrklinke
2o
gesichert wird. Der Hebel 18 steht -mit einem innerhalb des Deckels federnd gelagerten
Kolben 22 in Verbindung. Der freie Schenkel 23 der Sperrklinke 2o ist mit einer
Führung 24 für die andererseits am Arm i9 befestigte Stange 25 versehen. Ein Gewicht
26, das eine konische Bohrung 27 aufweist, ist gleitbar entlang der Stange 25. Ein
an dem Gewicht 26 befestigter U-förmiger Haken 28 sitzt mit seinem freien Ende auf
dem spitz zulaufenden Ende 29 der Stange 25. Ein scheibenförmiges Floß
30 ist auf den Haken 28 aufgesetzt, so zwar, daß es sich mit seiner Oberfläche
eben unterhalb der Oberfläche des Wassers 14 befindet. Wie leicht einzusehen, wird
bei der Berührung eines im Wasser schwimmenden Gegenstandes, beispielsweise durch
das Boot Abb. ir, mit dem Floß 3o, dieses den Haken 28 aus seiner Ruhelage bringen
und damit das Gewicht 26 zum Herabfallen entlang der Stange 25 veranlassen. Hierdurch
wird der freie Schenkel 23 der Sperrldinke 2o nach unten gedrückt und letztere ausgelöst,
so daß der Deckel freigegeben wird.
-
Die Hohlmine io' gemäß Abb. 2 weist ebenfalls ein Einlaßventil ii'
und Verankerungsketten 13' auf, Innerhalb der Mine io' ist eine Verschlußächeibe
3z angeordnet. Diese wird durch den Überdruck innerhalb der Mine gegen die Stirnfläche
des Halses 33 gedrückt und schließt dadurch die Mine luftdicht ab. Eine Stange 34,
welche ein an ihr gleitbares Gewicht 35 trägt, steht mit der Scheibe 32 in Verbindung.
Das Gewicht 35 ist mit einer konischen Bohrung 36 versehen und ruht mit dem freien
Ende seines U-förmigen Hakens 37 auf dem oberen zugespitzten Ende 38 der Stange
34 auf. Etwas oberhalb der Mine io' ist eine Auffangscheibe 39 für das Gewicht 35
vorgesehen. Wird nun das Gewicht 35 von irgendeiner Richturig her berührt, so wird
das auf dem zugespitzten Ende 38 der Stange 34 ruhende Ende des Hakens 37 aus seiner
Lage gebracht. Damit aber wird das Gewicht 35 zum Herabgleiten an der Stange 34
bis zum Auftreffen auf die Auffangscheibe 39 veranlaßt. Durch das Auftreffen des
Gewichtes auf die Auffangscheibe 39 öffnet sich die Verschlußscheibe 32 und gibt
das eingeschlossene Druckmittel frei. Dieses entströmt durch den Hals 33.
-
Abb. 3 zeigt eine ähnliche Vorrichtung. Art der runden Hohlmine io"
ist mittels eines Armes 4o eine Stange 34' befestigt. Ein Gewicht 35' ist wiederum
mit einer konischen Bohrung 36' versehen und weist einen Haken 37' auf, dessen freies
Ende auf dem zugespitzten oberen Ende 38' der Stange 34' aufsitzt. Wird das Gewicht
35' aus seiner Lage bewegt, so gleitet der Haken 37' von der Spitze der Stange 34'
ab, wodurch rs sich an der Stange 34' abwärts bis zur Berührung mit der Büchse 4=
bewegt. Diese Büchse geht an ihrem tiefsten Ende in eine Verschlußkappe 32' über,
die durch den Überdruck innerhalb der Mine io" gegen den Hals 33' gepreßt wird.
Eine Feder 42 verbindet die Stange 34' mit der Verschlußkappe 32'. Die Wirkungsweise
der beschriebenen Vorrichtung nach dem Auslösen des Gewichtes aus seiner Ruhelage
ist die gleiche wie in bezug auf Abb. i und 2 beschrieben.
-
Gemäß Abb. 4, 5 und 6 besteht die Hohlmine 43 aus zwei Halbkugeln
4_.., welche durch ein Scharnier 45 zusammengehalten werden. Zum Versenkthalten
der Mine unter der Obcrfläche des Wassers 48 ist an derselben mittels einer Kette
47 ein Gewicht 46 befestigt. In Abb. 4 ist an einer der Halbkugeln 44 ein Arm 49
für die Sperrklinke 50 vorgesehen. Diese greift hinter die Ringflansche 5i
der Halbkugeln. Die Stange 52 ist an der Sperrklinke 5o angelenkt und trägt an ihrem
oberen Ende eine Kugel 53, die sich in Gebrauchsstellung etwas unter der Oberfläche
des Wassers 48 befindet. In der Mine 43 ist ein über Atmosphärendruck gespanntes
Druckmittel eingeschlossen. Wird die Kugel 53 durch einen das Wasser in Richtung
des Pfeiles durchquerenden Gegenstand berührt, so wird damit die Sperrklinke gelöst
und das Druckmittel entströmt durch das Wasser.
-
Die in Abb. 5 veranschaulichte Mine ist von gleicher Bauart wie die
in Abb. 4 dargestellte. An dem an einer Halbkugel der Mine befestigten L-Arm 55
ist eine Sperrklinke 54 schwingbar gelagert, während an seinem oberen freien Schenkel
58 eine Stange 56 mittels eines Kugelgelenkes 57 angelenkt ist. An ihrem unteren
Ende trägt die Stange 56 ein U-Stück 59, welches auf dem freien Ende 6o der Sperrklinke
54 aufruht. An dem oberen Ende der Stange 56 ist eine Kugel 61 angeordnet. Wird
diese von einem in Wasser schwimmenden Gegenstand berührt und damit die Stange 56
bewegt, so wird der Arm 6o hinuntergedrückt, wodurch die Sperrklinke den Ringflansch
63 freigibt und das Druckmittel aus der Mine entströmt.
-
In Abb. 6 ist die Mine 43 ebenfalls rdit einer Sperrklinke, wie eben
beschrieben, versehen. Diese ist um einen Arm 63 der Mine 43 drehbar, während die
Stange 64 um einen Drehpunkt 65 schwingbar ist. Wird die Kugel durch einen im Wasser
schwimmenden Gegenstand in Richtung des angedeuteten Pfeiles berührt, so wird damit
die Stange 64 zum Herabfallen um den Drehpunkt 65 herum, veranlaßt. Der Seitenhammer
67 der Stange 64 trifft den Amboß 68 des freien Endes 6o der Sperrklinke 54. Diese
wird
damit aus ihrer Verschlußstellung gelöst und das Druckmittel entströmt durch das
Wasser.
-
In Abb. 7 ist eine Hohlmine 69 dargestellt, die unten einen
offenen Boden und oben einen Hals 71 besitzt. Der Hals 7.1 wird mittels eines
Deckels 7z, der eine öffnungsfeder 73 besitzt, durch eine Stange 74 geschlossen
gehalten. Es ist leicht einzusehen, daß beim Versenken der oben verschlossenen Mine
die in ihr befindliche Luft durch den Gegendruck des Wassers zusammengepreßt wird.
In diesem versenkten Zustande wird die Mine 69 durch Gewichte 75, welche
mittels Ketten 76 angelenkt sind, gehalten. Wird die Stange 74 berührt, so wird
der Deckel 72
freigegeben. Unter Mitwirkung der Feder 73 wird der Deckel 72
geöffnet, und die eingeschlossene Luft entströmt.
-
Abb. 8 zeigt eine ähnliche Vorrichtung. Eine umgekehrt glockenförmige
Mine 77 besitzt eine achsial durchgehende Stange 78. Durch das Versenken der Mine
wird wiederum die in ihr befindliche Luft durch den Gegendruck des Wassers zusammengepreßt.
Das untere innerhalb der Mine befindliche Ende der Stange 78 trägt eine Scheibe
8o, an der mittels Schnüre 79 ein Gewicht 81, das auf dem Boden 82 des Beckens
ruht, befestigt ist. An dem oberen freien Ende der Stange 78 ist ein Anschlagstück
84 vorgesehen. Ein als Reguliervorrichtung wirkendes verschiebbares Gewicht 85 hält
die Mine in ihrer Wirkungslage. Wird das Anschlagstück 84 in irgendeiner Richtung
berührt, so wird das Gleichgewicht der Mine 77 gestört, wodurch ein Teil der in
der Mine zusammengepreßten Luft entweicht. Ist der Ausschlag der Stange 78 ein größerer,
so wird die Mine 77 vollends umgeworfen, und alle Luft entströmt.
-
Abb. g zeigt die Anwendbarkeit weiterer Mittel zum Umstürzen der Mine
77. Ein rundes Gewicht 86 ist an der in doppelter Kurve geformten Stange 87 gleitbar
angeordnet. Das freie Ende des Hakens 88 des Gewichtes 86 ruht auf dem oberen zugespitzten
Ende 89 der Stange 87. Wird das Gewicht auf der Stange 87 aus seiner Lage
gebracht, so gleitet es bis zum unteren Kurventeil go der Stange 87 abwärts. Durch
den auf diesen Punkt (go) ausgeübten Schlag wird die Mine gestürzt, und die Luft
entweicht durch das Wasser.
-
Die Mine nach Abb. io besteht aus einem röhrenförmigen Zylinder g=,
einem stramm passenden Kolben 92 und einer Kolbenstange 93. Eine Feder 94
umfaßt die Stange 93.
Die Feder ist gespannt, ,wenn der Kolben 97,
sich
in der Nähe des Zylinderbodens 95 befindet. Eine am Boden 95 des Zylinders
g= befestigte Sperrklinke 96 greift bei gespannter Feder 94 in eine Aussparung
97 der Stange 93.
Am oberen Ende des Zylinders gi ist ein schwingbarer
Deckel 98 zum Schließen des Halses 9g vorgesehen. Eine ebenfalls schwingbare
Sperrklinke ioo ist am Deckel 98 angelenkt und hält diesen durch den Eingriff
hinter eine Nase ioi geschlossen. Die Mine liegt an Ketten =o2 unter der Oberfläche
des Wassers, wie vorher beschrieben, unter Anker. Wird die Stange 93 durch
Zurückziehen der Sperrklinke 96 freigegeben, so wird die Feder 94 den Kolben
92 aufwärts treiben und die im Zylinder befindliclie Luft komprimieren. Auf der
oberen Seite des Kolbens 92 ist ein L-Eisen 103 befestigt. Ist der Kolben
so weit aufwärts getrieben, daß der eine Schenkel des L-Eisens 103 das freie
Ende 104 der Sperrklinke ioo berührt, so -wird die Klinke aus dem Eingriff mit der
Nase ioi gelöst, und die eingeschlossene Luft wird mit Kraft den Deckel
98 öffnen. Damit entweicht die Luft durch das Wasser. Die Sperrklinke
96
ist mit einer Zugschnur =o5 versehen, die von irgendeinem beliebigen Punkte
aus bedient werden kann. Die Auslösung der Sperrklinke 96 kann durch eine
Vorrichtung der vorher beschriebenen Art erfolgen.
-
Abb. i= stellt eine Gesamtanordnung des Erfindungsgegenstandes dar.
Am Boden log eines Beckens io7 ist eine geänderte Art einer Mine =o8 angeordnet,
die mit ihrer Ausströmöffnung iio in das Wasser roh reicht. Durch das Einlaßventil
iii wird der Mine =o8 das Druckmittel zugeführt. Das Öffnungsmittel ist in Form
einer an ihrem oberen Ende eine Kugel 113 tragenden Stange =i2 in dem Augenblick
dargestellt, da es durch ein Schiff 31 ausgelöst wird. Durch das Aufsteigen der
Luft wird das Wasser aufgewühlt, und das Schiff 31 wird heftig zum Schlenkern veranlaßt
oder gar gestürzt werden.
-
Die Anwendung der Erfindung auf ein Torpedo ist in Abb. 12 dargestellt.
Dieses besteht aus einem geschoßartigen Hohlkörper 113 mit einem Ruder =i4 am einen
Ende. Innerhalb des Hohlkörpers 113 befindet sich Wasser =i5 und komprimierte
Luft. Das Wasser wird durch einen Einlaßstutzen 116, die Luft durch das Einlaßventil
=i7 zugeführt. Das Außenende iig des Torpedos wird durch einen Deckel 118 mittels
eines Hebels mo abgeschlossen. Der Hebel z2o wiederum wird durch eine Sperrklinke
izi, die hinter eine Nase 122 greift, gesichert. Das freie Ende der Sperrklinke
i22 geht in einen Winkelarm 123 über. Findet der Winkelarm z23 beim Vorwärtsbewegen
des Torpedos- durch das Wasser Widerstand, so wird die Sperrklinke freigegeben,
und die komprimierte Luft entströmt durch das M'asser. Der Antrieb des Torpedos
wirkt wie folgt
Ein Rohr 124 ist unterhalb des eingefüllten Wassers
115 im Torpedoinnern derart angeordnet, daß es sich d_rch die Wand des Torpedos
hindurch in -die umgebende Flüssigkeit erstreckt. An . seinem herausragenden Ende
trägt es ein Abschlußventi1125. Wird dieses nach Versenken des Torpedos geöffnet,
so wird das Wasser 115 innerhalb des Torpedos durch den dort herrschenden Überdruck
aus dem Rohre 124 ausgetrieben. Der Gegendruck des verdrängten Wassers aber wird
das Torpedo in gerader Richtung vorwärts treiben. Kommt dieses selbstfahrende Spielzeug
während seiner Fahrt durch das Wasser mit irgendeinem Widerstande, z. B. der Wannenwand,
in Berührung, so werden seine automatischen Auslösemittel entsichert und die Explosionswirkung,
die wiederholt beschrieben, erzeugt.
-
Bei der Verwendung von komprimierter Luft als Druckmittel könnten
die Vorrichtungen zum Ergänzen der Luft auch in den Körper selbst eingebaut sein.
Eine solche Vorrichtung zeigt die Abb. 13, in welcher eine Mine 130 mit einer Luftpumpe
r31 versehen ist. Diese ist innerhalb des Hohlkörpers gelagert und in bekannter
Weise durch den Kolben 132 zu betätigen. Ankerketten 133 deuten die Anordnung der
Mine unterhalb der- Oberfläche des Wasgers an. Ein Deckel 134 hält mittels eines
Hebels 135 die Mine verschlossen. Der Hebel 135 wird durch eine Sperrklinke 136
gesichert. Zum Auslösen des Verschlusses könnten irgendein der vorher beschriebenen
oder ähnliche automatische Mittel verwandt werden. In der Zeichnung ist ein Auslösemittel
von Hand dargestellt. Dieses besteht aus einem in einem Schlauch 138 bewegbaren
Stoßdraht 137, wie er zum Auslösen von Kameraverschlüssen vielfach verwendet wird.
Ebensogut könnte man das Auslösen auch auf pneumatischen i- oder elektrischem Wege
erfolgen lassen.
-
Abb. 14 bis 16 stellen ein Torpedo 139 dar, welches ebenfalls mit
einer Luftpumpe versehen ist. Diese ist am hinteren Ende des Torpedos gelagert und
wird mittels eines Kolbens betätigt. Das hintere Ende des Torpedos ist zugleich
als Handgriff für die Kolbenstange 141 ausgebildet. An der Außenseite sind in der
Nähe des Vorderendes 144 Ruder 143 angeordnet, die das Tauchen des Torpedos während
der Vorwärtsbewegung beeinflussen. Der Hals 144 ist unter Verwendung einer Dichtung
146 mittels des Deckels 145 verschlossen. Der Deckel 145 wird durch den einen Finger
149 tragenden Hebel 148 geschlossen gehalten. Der Hebel ist um einen am Hals 144
befestigten Rahmen 147 schwingbar gelagert und steht in Verschlußstellung senkrecht.
Kommt der Hebel 148 bei der Fahrt durch das Wasser mit irgendeinem Gegenstand in
Berührung, so wird der Deckel 145 freigegeben, und das Druckmittel innerhalb des
Torpedos öffnet den Deckel 145 und entströmt durch das Wasser.
-
Die oben beschriebenen und in der Zeichnung veranschaulichten Formen
des Erfindungsgegenstandes sind nur Ausführungsbeispiele und können mannigfaltigen
Änderungen unterworfen werden, ohne den beanspruchten Sinn und Zweck der Erfindung
zu ändern.