DE3448186C2 - Chopping and stirring (agitating) device for foodstuffs - Google Patents
Chopping and stirring (agitating) device for foodstuffsInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungs- und Rührvorrichtung
für Lebensmittel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt aus der DE-OS 27 36 641.
Dabei erhebt sich von einem kugelschalenförmigen Bodenbereich
ein die Drehachse umgebender kegelstumpfförmiger Bodenbereich.
Dies hat den Vorteil, daß eine umlaufende Rinne im Bereich der
Übergangsstelle zwischen diesen beiden Bodenbereichen gebildet
ist, in der kleinere zu bearbeitende Materialmengen sich
sammeln, um leichter bearbeitbar zu sein. Das Werkzeug besitzt
zwei sich von der Drehachse in entgegengesetzte Richtungen
erstreckende flache Arme, von denen einer sich von einer Nabe
weg zuerst radial erstreckt und dann nach unten abgeknickt ist,
um der Mantelfläche des kegelstumpfförmigen Bodenteiles zu
folgen. Sodann besitzt dieser Arm einen zweiten Knick und eine
anschließende kontinuierliche Krümmung, um den kugelschalenför
migen Bodenbereich zu folgen. Dieser Arm des Werkzeuges folgt
zwar der Kontur des Bodens und erreicht damit das in der umlau
fenden vertieften Rinne gesammelte Gut im Fall der Bearbeitung
kleinerer Mengen. Er hat jedoch den Nachteil, insbesondere in
seinem kontinuierlich gekrümmten äußeren Bereich kaum mit aus
reichender Präzision herstellbar zu sein, um der Bodenkontur zu
folgen. Um eine kontinuierliche schwache Biegung in einem Arm
z. B. aus einem Stahlblech herzustellen, muß dieser in einem
Prägewerkzeug stärker als diese Krümmung gebogen werden, da er
immer ein Stück zurückfedert. Nun hängen jedoch die Rückfeder
eigenschaften sehr stark von den Materialeigenschaften des ver
arbeiteten Bleches ab, die gewissen Toleranzen unterliegen und
insbesondere von Lieferpartie zu Lieferpartie etwas unter
schiedlich sein können mit der Folge, daß die kontinuierliche
Krümmung nur mit relativ großen Herstellungstoleranzen fertig
bar ist.
Aus der US-PS 42 00 244 ist ferner eine Zerkleinerungs- und Rührvorrich
tung für Lebensmittel bekannt, bei der sich in einer Arbeitsschüssel mit ei
nem horizontalen, ebenen Boden ein Werkzeug mit zwei in unterschiedlichen
Höhen über dem Boden angeordneten Messern um eine vertikale Achse drehen
kann. Die Schneidkanten der Messer erstrecken sich etwa spiralig zur Dreh
achse, wobei eine Tangente an einen beliebigen Punkt einer Schneidkante je
weils einen spitzen Winkel mit der Umlaufrichtung dieses Punktes umschließt.
Das Messer liegt dabei auf der Innenseite dieser Spirallinie. Bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 3 dieser US-PS ist das ganze untere Messer eben und
mit einem negativen Anstellwinkel von 2 bis 10 Winkelgraden relativ zur
Drehrichtung an einer die Drehachse umgebenden Nabe befestigt, wobei die
vordere Schneidkante tiefer liegt als die Hinterkante. Hierdurch soll ein Auf
steigen des Werkzeuges im zu bearbeitenden Gut verhindert werden. Diese
Ausführungsform hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Durchmischung des zu
bearbeitenden Gutes gefördert wird. Nachteilig ist, daß aufgrund des ebenen,
horizontalen Bodens nur eine relativ große Mindestmenge an zu bearbeitendem
Gut vom unteren Messer noch ausreichend erfaßt wird, um bearbeitet werden
zu können und daß zur Erzielung zweier übereinander
liegender Schneidebenen zwei höhenversetzt angeord
nete Messer erforderlich sind, die nicht einstückig
verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 zu schaffen, die
ein mit geringem Herstellungsaufwand mit kleinen Fertigungs
toleranzen herstellbares Werkzeug aufweist und gute Arbeitser
gebnisse im Gebrauch liefert und insbesondere für relativ
kleine Mengen zu bearbeitenden Gutes geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmals
kombination des Kennzeichens des Patentanspruchs 1. Diese
Lösung hat den Vorteil, daß
an der Knickstelle bei einem Messer aus einem flächigen
Metall, z. B. einem Stahlblech ein Fließen des Materials während
der Herstellung des Knickes stattfindet, wodurch eine Rückfederung,
wie sie bei der schwachen kontinuierlichen Biegung auftritt,
vermieden wird. Trotz seiner ebenen Ausbildung folgt das Messer
der Kontur des Bodens der Schüssel, ohne daß eine
kontinuierliche Biegung erforderlich ist. Die Fläche
des Messers steigt dabei von der Vorderkante zur Hinterkante hin
kontinuierlich an, wodurch das bearbeitete Gut auch in axialer
Richtung gefördert wird, was für eine vollständige Durch
mischung des bearbeiteten Gutes in der Schüssel zweckmäßig ist.
Es hat sich gezeigt, daß mit dieser Gestaltung des bodennahen, ersten
Messers gute Ergebnisse beim Schneiden, Pulveri
sieren und insbesondere auch Kneten der bearbeiteten Lebensmit
tel bzw. eines Teiges erzielt werden.
Die Messer sind vorzugsweise etwa tangential an die Nabe
angesetzt, wodurch insbesondere benachbart der Nabe, im Fall
eines mit einer scharfen Vorderkante versehenen Messers mit einem
ziehenden Schnitt auf zu schneidendes Gut eingewirkt wird, wodurch
gute Schneidergebnisse erzielt werden.
Die Vorderkanten der Messer sind vorzugsweise auf ihrer dem Boden
zugewandten Seite zur Bildung von Schneiden z. B. durch
Anschleifen angeschrägt.
Der Winkel um den die Ebene der Flächenerstreckung des ersten Messers
gegen eine zur Drehachse normale Ebene geneigt ist, beträgt
zweckmäßigerweise zwischen etwa 7 und etwa 20 Winkelgraden und
insbesondere 12 Winkelgrade. Diese Maße haben sich als beson
ders zweckmäßig erwiesen für die verschiedenen vorstehend
beschriebenen auszuführenden Arbeiten, sowie für eine einfache
Herstellbarkeit des Werkzeuges.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Zerkleinerungs- und Rührvorrichtung für
Lebensmittel, einen
in einem vertikalen Schnitt entlang der Drehachse;
Fig. 2 ein Messer von oben in Fig. 1 gesehen, wobei die
das Messer tragende Nabe weggelassen ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Messers von oben in Fig. 2
gesehen;
Fig. 4 eine zweite Seitenansicht des Messers von rechts in
Fig. 2 und etwa von vorn in Fig. 1 gesehen;
Fig. 5 eine Seitenansicht des eine Nabe und das Messer um
fassenden Werkzeuges, etwa von links hinten in
Fig. 1 gesehen und
Fig. 6 einen Schnitt durch das Werkzeug für sich allein,
im wesentlichen entlang der Linie VI-VI in Fig. 1.
Die Zerkleinerungs-, Rühr- und Knetvorrichtung des Ausführungs
beispieles besitzt ein Sockelgehäuse 2 mit einer Deckwand 4,
die ein Bajonettgewinde 6 zur Befestigung einer darüber
anordenbaren Schüssel 8 aufweist. Die Deckwand 4 besitzt in
ihrem mittleren Bereich einen nach oben aufragenden Rohransatz
10, der sich etwa bis zur mittleren Höhe der Schüssel 8
erstreckt. Im Sockelgehäuse 2 ist ein Elektromotor 12
befestigt, der eine als Antriebswelle dienende verlängerte,
sich durch den Rohransatz 10 vertikal nach oben bis in den
oberen Bereich der Schüssel 8 erstreckende Motorwelle 14
aufweist. Die Schüssel 8 besitzt sich rotationssymmetrisch zur
Drehachse, d. h. zur Motorwelle 14 erstreckende, etwa vertikale
Seitenwände 16, auf denen ein Deckel 18 sitzt. Die Schüssel 8
besitzt einen Boden 20, der in seinem innersten Bereich einen
nach oben aufragenden Rohransatz 22 bildet, der denRohransatz
10 der Deckwand 4 des Sockelgehäuses 2 umgreift. Der Boden 20
setzt gerundet an die Seitenwand 16 an und fällt zur Drehachse
hin mit einem mittleren Winkel von etwa 12° ab, wobei er zu
sätzlich in einem vertikalen Schnitt gesehen, eine leichte
Wölbung aufweist, deren Krümmungsmittelpunkt etwa im Bereich
des Deckels 18 liegt. Von einer tiefsten, um die Dreh
achse herumliegenden Stelle 24 steigt der Boden dann nach innen
hin kegelig zum Rohransatz 10 an. In die Schüssel 8 ist ein
Werkzeug 26 eingesetzt, das eine im wesentlichen rohrförmige
Nabe 28 aus einem Kunststoffmaterial sowie ein mit Teilberei
chen in die Nabe 28 fest eingebettetes Messer 30 aufweist. Die
Nabe 18 besitzt einen mittleren Abschnitt 32, der den oberen
Teil des Rohransatzes 22 der Schüssel 16 umgreift und den
größten Teil der Gesamthöhe der Nabe 26 einnimmt. Hieran
schließt sich nach oben mit einem schulterförmigen Übergang 34
ein oberer Rohr- bzw. Griffabschnitt 36 an, in dessen oberem
Endabschnitt Kupplungszähne 38 ausgebildet sind, die mit einer
Kupplungsverzahnung im Bereich des oberen Endes der Motorwelle
14 zusammenwirkt. Der oberste Endabschnitt der Motorwelle 14
greift in eine Öffnung 40 in einer Deckwand 42, die den Rohr
abschnitt 36 nach oben z. T. verschließt. Unterhalb der Ver
zahnung 36 besitzt die Motorwelle einen Zentrierabschnitt 44
mit größerem Durchmesser, der an der Innenwandfläche des Rohr
abschnittes 36 anliegt. Die Nabe 26 ist mit dieser Innenwand
fläche und der Öffnung 40 somit auf der Motorwelle 14
zentriert. An den mittleren Rohrabschnitt 32 schließt am
unteren Ende eine radial verlaufende Schulter 46 an, von deren
äußerem Bereich ein unterer Rohrabschnitt 48 nach unten bis in
die Nähe der tiefsten Stelle 24 des Bodens 20 ragt. Dieser
untere Rohrabschnitt 48 übergreift eine untere Erweiterung 50
des Rohransatzes 22 der Schüssel 8, die eine kegelstumpfförmige
Verbindung zwischen dem Bereich der tiefsten Stelle 24 des Bo
dens 20 und einem oberen, etwa zylindrischen Abschnitt des
Rohransatzes 22 bildet. Diese kegelige Erweiterung 50 geht
dabei stark gerundet in den Boden 20 über und macht die
Schüssel 8 zur Verwendung mit Schneebesen 70 anstelle des
Werkzeuges 26 besser geeignet.
Das in den Fig. 2 bis 4 für sich allein dargestellte Messer 30
ist aus Stahlblech durch Ausstanzen und anschließendes An
schleifen hergestellt und wird anschließend in ein Kunststoff-
Spritzgußwerkzeug zur Herstellung der Nabe 28 eingesetzt und in
das Kunststoff-Material der Nabe eingebettet, wie aus den
Zeichnungen 1, 5 und 6 ersichtlich ist.
Das Messer 30 besitzt einen zentralen, schmalen Ring 51, an den
der erste, untere Arm 52 und der zweite, obere Arm 54 im
wesentlichen tangential angesetzt sind. Im eingebauten Zustand
ist, wie z. B. aus den Fig. 1, 3 und 6 ersichtlich, die Fläche
des oberen Armes 54 horizontal bzw. in einer zur Drehachse,
d. h. zur Motorwelle 14 normalen Ebene angeordnet. Benachbart
dem zweiten, bzw. oberen Arm 54 besitzt der Ring 51 zwei Knick
stelle 56 und 58, die zusammen eine gerade Knick-Linie erge
ben. Der größte Teil des Ringes 51 ist zusammen mit dem ersten
Arm 52 in einer Ebene liegend um einen Winkel von 12° gegen die
Ebene des zweiten Armes 54 abgewinkelt. Der mit dem zweiten Arm
54 verbundene obere Teilbereich des Ringes 51 ist in die
Schulter 46 des untersten Rohrabschnittes 48 der Nabe 28 einge
bettet. Hierzu ist die Nabe 28 von der Schulter 46 nach unten
und dem Rohrabschnitt 48 nach innen mit verdickter Wandstärke
ausgebildet. Wegen dem sich mit dem Kegel 50 nach unten
erweiternden Rohransatz 22 der Schüssel 8 steht für die tiefer
liegenden Abschnitte des Ringes 51 an der Innenseite des Rohr
abschnittes 48 kein Platz für die Einbettung zur Verfügung, so
daß im Bereich der Ansatzstelle des ersten bzw. unteren Armes
der Rohrabschnitt 48 einen nach außen vorspringenden, den Ring
51 einbettenden Vorsprung 60 aufweist. Damit besitzt der
unterste und am weitesten vorspringende Rohrabschnitt 48 der
Nabe 28 an seiner Außenseite eine Exzentrizität, die sich
günstig zum Kneten von Teig auswirkt, indem sie den Teig von
der Nabe wegschlägt. Die Oberkante des Ansatzes 60 folgt mit
einem für die Einbettung erforderlichen Abstand dem nach unten
geneigten Ring, wie insbesondere in Fig. 5 zu sehen ist. Nach
unten reicht der Ansatz 60 an allen Stellen bis zur Unterkante
des Rohrabschnittes 48. Wegen dieser Art der Einbettung ist nur
der dem oberen Arm 54 benachbarte Teilbereich des Ringes 51 wie
die Nabe 28 konzentrisch zur Drehachse ausgebildet. In Fig. 2
ist die Drehachse, d. h. die Achse der Motorwelle 14 durch ein
Kreuz 62 angedeutet. Der dem unteren Arm 52 benachbarte Bereich
des Ringes 51 ist als Kreisbogen um einen durch ein Kreuz 64 in
Fig. 2 angedeuteten Mittelpunkt ausgeführt und die beiden
Kreisbögen sind durch gerade Verbindungsabschnitte miteinander
verbunden, so daß der Ring 51 insgesamt etwa die Form eines
Ovals hat. Die beiden Mittelpunkte 62 und 64 liegen 5 mm
auseinander auf einer Geraden, die rechtwinklig zu der durch
die Knickstellen 56 und 58 definierten Knicklinie verläuft. Der
untere Rohrabschnitt 48 der Nabe 28 ist an seiner Außenseite
etwa kreiszylindrisch zur Drehachse 62 ausgebildet, wobei in
dem dem unteren Arm 52 benachbarten Bereich der Ansatz 60
radial vorspringt, wobei die Radialerstreckung des Ansatzes 60
vom unteren Arm 52 weg in Richtung auf den oberen Arm 54
abnimmt und in die Zylinderfläche ohne Knick übergeht.
Die Arme 52 und 54 sind insgesamt gesehen etwa tangential an
denRing 51 bzw. die Nabe 28 angesetzt, wobei ihre Vorderkan
ten 65 und 66 auf der die Drehachse 62 mit dem Mittelpunkt 64
verbindenden Geraden bzw. Vertikalebene radial vomRing 51 bzw.
der Nabe 28 vorspringen, wodurch die Fertigung des Werkzeuges
26 erleichtert wird, da die Spritzgußform für die Nabe 28 in
diesem Fall leichter abdichtbar ist und die Einbettung im
Ansatzbereich besser ist als wenn die Vorderkante in einem mehr
zur Tangentiale hinneigenden Winkel aus der Nabe 26 bzw. dem
Rohrabschnitt 48 bzw. dem Ansatz 60 vorspringt. Diese radialen
Vorderkanten-Abschnitte 65 und 66 gehen in einem Abstand von
etwa 8 mm von dem Rohrabschnitt 48 bzw. dem Ansatz 60 mit einer
engen Rundung mit einem Radius von etwa 5 mm über in Schneid
kanten 68 und 69, in deren Bereich die Arme 52 und 54 an der
Unterseite in einem Winkel von etwa 12° jeweils zur Ebene des
Armes sich erstreckende Anschrägungen 72 und 74 zur Bildung der
Schneide aufweisen. Die Schneidkantenbereiche 68 und 69 sind
entgegen der Drehrichtung nach außen hinten gekrümmt, um einen
ziehenden Schnitt zu erreichen. Die Krümmung ist dabei etwa so
gewählt, daß die Tangente an die Schneidkante an allen Stellen
einen konstanten Winkel mit einer Tangente an die kreisförmige
Bewegungsbahn um die Drehachse 62 einschließt, d. h. daß ein
etwa konstanter Schneidwinkel erhalten wird. Der erste bzw.
untere Arm 52 ist durch den Knick 56 bzw. 58 gegen eine zur
Drehachse 62 normale Ebene unter einem Winkel von 12° mit sei
ner Fläche angestellt, wodurch er eine erwünschte Propeller
wirkung hat, die zu einer guten Durchmischung des Gutes in der
Schüssel 8 führt. Die beiden Arme 52 und 54 sind in der Drauf
sicht etwa sichelartig mit nach außen abnehmender Breite aus
gebildet.
Die Neigung der Ebene des unteren Armes 52 ist so auf die Krüm
mung der Schneidkante 68 abgestimmt, daß die Axialkomponente
dieser Krümmung etwa der Krümmung des äußeren Bodenbereichs 20
der Schüssel 8 entspricht.
Der Bodenbereich 20 ist radial nach innen abfallend geneigt,
um ein Sammeln kleiner zu bearbeitender Mengen im Bereich
der tiefsten Bodenstelle 24 zu erzielen und dadurch die
Bearbeitung kleinerer Gutmengen zu ermöglichen bzw. zu verbes
sern. Da sich diese Neigung um die Drehachse herum erstreckt,
ergibt sich dabei auch eine Wölbung des Bodenbereichs 20. Ein anstelle des Werkzeu
ges 26 einsetzbarer Schlagbesen 70 soll zur Erzielung eines
guten Arbeitsergebnisses mit seinen bügelförmigen Drahtarmen 73
in allen Drehstellungen um seine in einer strichpunktierten
Linie 75 angedeuteten Achse einen etwa gleichmäßigen Abstand
vom Boden einhalten. Der äußere Bodenbereich 20 ist daher in
vertikalen Schnitten, z. B. gemäß Fig. 1 gesehen, ebenfalls ge
krümmt ausgebildet. Die Lage der Schneidkante 68 des unteren
Armes 52 des Werkes 26 relativ zu der durch die Knick
stellen 56 und 58 definierten Knikclinie und die Krümmung
dieser Schneidkante 68 sind so auf die Neigung der Ebene des
Armes 52 gegen eine zur Drehachse normale Ebene abgestimmt, daß
die Schneidkante 68 der Kontur des Bodens folgt. Die Anschrä
gung 72 zur Bildung der Schneide liegt dabei über den größten
Teil der Längenerstreckung der Schneidkante 68 in einem Abstand
von etwa 3 mm über dem Bodenbereich 20 der Schüssel 8. Nur im
innersten Bereich, der für das Schneidergebnis eine untergeord
nete Rolle spielt, reicht die Schneidkante 68 etwas näher an
den Bodenbereich 20 heran.
Der innen an den Bodenbereich 20 anschließende kegelstumpf
förmige Bereich 50 der Schüssel schließt mit der Drehachse 75
des Schlagbesens 70 einen gleichen Winkel ein, wie die Außen
wand 16 der Schüssel 8 und wird ebenso wie der untere Teil der
Wandung 16 von einem kegelig geführten Abschnitt 76 des Bügels
73 bestrichen. Der Schlagbesen 70 dreht sich um seine Achse 75,
die sich zusätzlich um die durch die Motorwelle 14 definierte
Drehachse herum in der Schüssel 8 bewegt.
Durch die Anordnung der Knickstellen 56 und 58, benachbart dem
oberen Arm 54 des Messers 30, kommt die Ansatzstelle des
ersten, unteren Armes 52 wesentlich tiefer zu liegen als die
des zweiten Armes 54 und die beiden Arme besitzen in an sich
bekannter Weise unterschiedliche Arbeitsebenen. Von Vorteil
ist dabei, daß trotzdem das Messer in einfacher Weise aus einem
Stück herstellbar ist und gleichzeitig ein günstiger
Anstellwinkel des unteren Armes 52 erreicht wird, der eine für
das Arbeitsergebnis günstige Propellerwirkung erzielt. Mit dem
vorstehend beschriebenen Werkzeug 26 werden bei einfacher
Herstellung eine Reihe von Randbedingungen in vorteilhafter
Weise erfüllt und insbesondere auch eine gute Festigkeit des
Werkzeuges durch Verbindung der in unterschiedlichen Höhen
angeordneten Arme 52 und 54 durch einen Ring 50 erzielt.
Gute Arbeitsergebnisse werden mit der vorstehend beschriebenen
Vorrichtung, insbesondere beim Schneiden von Kräutern und vor
allem auch Zwiebeln erzielt. Bei Zwiebeln besteht das Problem,
daß sie in Zerkleinerungsgeräten nicht sauber zerschnitten,
sondern zerschlagen werden, wobei die erhaltenen Partikel
glasig und innerhalb weniger Minuten bitter werden. Dieses
Problem wird mit der vorstehenden Vorrichtung weitgehend
vermieden. Karotten, die von vielen bekannten Geräten nur in
sehr ungleichmäßige Partikel zerkleinert werden, werden mit der
vorstehenden Vorrichtung sehr gleichmäßig zerkleinert.
Claims (5)
1. Zerkleinerungs- und Rührvorrichtung für Lebensmittel mit einem um eine
Drehachse drehbaren Werkzeug und einer dieses umgebenden Schüssel, wobei
die Schüssel einen Boden mit einem zur Drehachse rotationssymmetrischen,
gewölbten oder kegeligen Bodenbereich aufweist und das Werkzeug ein sich
von der Drehachse wegerstreckendes flaches Messer aus Metall mit einer
Schneidkante aufweist, das der Wölbung oder Kegeligkeit des Bodens folgend
sich benachbart diesem erstreckt, sowie ein zweites flaches Messer (54), das
dem ersten Messer über die Drehachse hinweg gegenüberliegt und dessen Flä
chenerstreckung in einer zur Drehachse normalen Ebene sowie
höher über dem Boden der Schüssel als das erste Messer liegt, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Messer (52, 54) aus einem Stück zusam
men mit einem sie verbindenden, in eine Nabe (28) eingebetteten Ring (50)
hergestellt sind und durch einen im Ring ausgebildeten Knick
(Knickstellen 56, 58) die Fläche des ersten Messers (52) gegen die des des zwei
ten Messers (54) gekippt ist, wobei das erste Messer (52)
in einer Ebene liegt, die
gegen eine zur Drehachse (62) normale Ebene um einen Winkel zwischen etwa
3° und etwa 30° geneigt ist und
die Schneidkante (68) über den größten Teil ihrer
Längenerstreckung in einem etwa konstanten
Abstand über dem Bodenbereich (20) der Schüssel (8)
verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene des ersten
Messers (52) mit einer zur Drehachse (62) normalen Ebene einen Winkel zwi
schen etwa 7° und 20° und insbesondere etwa 12° einschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der Schneidkante (68) das erste Messer (52) auf seiner dem Boden (20) der Schüs
sel (8) zugewandten Seite eine Anschrägung (72) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschrägung
(72) sich etwa parallel zu dem benachbarten Bodenbereich (20) der Schüssel
(8) erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Messer (52, 54) etwa tangential an die Nabe (28) bzw. den sie verbinden
den Ring (50) angesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843448186 DE3448186C2 (en) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Chopping and stirring (agitating) device for foodstuffs |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843448186 DE3448186C2 (en) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Chopping and stirring (agitating) device for foodstuffs |
| DE19843404233 DE3404233A1 (de) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Zerkleinerungs- und ruehrvorrichtung fuer lebensmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3448186C2 true DE3448186C2 (en) | 1987-12-23 |
Family
ID=25818240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843448186 Expired DE3448186C2 (en) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Chopping and stirring (agitating) device for foodstuffs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3448186C2 (de) |
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