DE344478C - Verfahren zur Herstellung von Gips - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von GipsInfo
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Description
■" BTTiLiOTiI KKI
BUREAU vü'."1
IMDUÖTRIEELEN t!6
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 24. NOVEMBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 b GRUPPE 6
William Malam Brothers in Ruddington, England.
Verfahren zur Herstellung von Gips.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 192t ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 192t ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni icju die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Großbritannien vom i8. Februar 1920 beansprucht.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gebranntem Gips, sogenanntem
Pariser Gips, aus. Kalziumsulfat CCa SO4 + 2 H2 O), wie etwa aus dem natürliehen
Material alter Gipsformen, und soll einen ununterbrochenen Arbeitsvorgang ermöglichen.
Das Verfahren besteht im wesentlichen
darin, daß das Kalziumsulfat unter Druck in Gegenwart' von praktisch trockenem Dampf
behandelt wird, welch letzterer in oder aus dem Arbeitsgut erzeugt wird, wenn dieses in
einem geschlossenen Gefäß erhitzt wird, bei einer so hohen Temperatur, daß jegliche Kondensation
des erzeugten Dampfes hintan gehalten ist.
Der Erfindungsgegenstand ist an Hand der Zeichnung näher beschrieben, und zwar zeigt
die Zeichnung einige Ausführungsformen einer zur Durchführung des Verfahrens ge- ao
eigneten Vorrichtung.
Abb. ι ist ein Längsschnitt einer Retorte
Claims (1)
- l)zw. eines Brennofens, der durch Rauchgase oder irgendwelche Verbrennungsprodukte beheizt wind.Abb. 2 ist ein ebensolcher Längsschnitt eines mittels Dampf beheizten Brennofens.Abb. 3 ist ein zu letzterem gehöriger Querschnitt.Bei der Ausführungsform der Abb. ι ist ein horizontales Rohr A in einen Rauchgaskanal α eingebaut -und wird mittels einer Flamme oder mittels heißer Gase, die durch irgendwelche Verbrennung entstehen, erhitzt. Das Arbeitsgut wird von einem Fülltrichter B aus mittels des Drehschiebers C zugeführt und durch den Drehschieber C1 aus dem Rohr abgeleitet. Der zu verarbeitende Gips ist pulverförmig oder körnig und wird durch das Retortenrohr langsam mittels einer in diesem umlaufenden Förderschnecke D hindurchbewegt.Ein Sicherheitsventil b, durch welches der erzeugte Dampf entweicht, und ein Druckmesser können vorgesehen sein.Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 ist der wagerecht angeordnete Behälter^ des Brennofens mit einem Dampfmantel E versehen, der genügend starkwandig hergestellt ist, um einen inneren Druck von ungefähr 1,4 bis 2,1 kg aushalten zu können; hierdurch soll die Kondensation des inneren Dampfes verhindert werden. Das Arbeitsgut gelangt in den Ofenbehälter von dem Fülltrichter durch einen Drehschieber C und wird durch den Drehschieber C1 abgeführt. Im Innern des Ofenraumes ist eine Anzahl Dampfröhren nach Art eines Käfigs angeordnet, wobei die Röhren von Platten g getragen werden. Letztere sind mit Kopf- oder Anschlußstücken und Zapfen versehen, so daß sie frei gedreht werden können. Außerhalb der Röhrengruppe sind mehrere Reihen von Schaufeln d befestigt, deren Blätter schraubenförmig gewunden und angeordnet sind. Die Röhren G werden auf eine hohe Temperatur erhitzt mittels Dampfes von einem Druck von 14 bis. 21 kg pro Quadratzentimeter. Das Arbeitsgut ist pulverförmig oder körnig; wenn die Röhren sich drehen, wird es von den Schaufeln Deständig emporgehoben und fällt durch das von den Röhren G gebildete Gitter herab, wobei es gründlich erhitzt und zu gleicher Zeit langsam von dem einen zu dem anderen Ende des Behälters weitergefördert wird. Der Dampf kann an dem einen Ende der Röhren eintreten und diese nach deren Durchströmen in dem anderen Ende verlassen; er kann aber auch durch einen Teil der Röhren in der einen Richtung und dann durch den anderen Teil der Röhren zurückgeleitet werden. H ist ein Dampfeinlaßrohr, K ein Dampfauslaßrohr und h ein Sicherheitsventil, durch welches der im Arbeitsgut erzeugte Dampf abziehen kann." Ähnliche Bauarten der Vorrichtung sind für chemische Trocknungsverfahren bekannt; es ist gefunden worden, daß sich eine solche Vorrichtung aber auch vorzüglich zur Herstellung von gebranntem Gips eignet.Die für die Zu- und Abführung des Arbeitsgutes dienenden Drehschieber oder Schleusen C, C1 sind in bezug auf ihre Bauart gleichfalls bekannt; sie haben die Eigenschaft, daß stets ein Durchgang geschlossen ist, wenn der andere offen ist, wodurch eine Druckverringerung im Innern des Ofens beim Einfüllen und Abführen des Arbeitsgutes vermieden wird.Der Gips ist feinkörnig oder pulverförmig, behält während des Arbeitsverfahrens den Zustand eines praktisch trockenen Pulvers bei und verläßt die Druckkammer bzw. den Ofenbehälter A in Form des trockenen sogenannten Pariser Gipspulvers, das so unmittelbar in den Handel gebracht werden kann.Als ein Beispiel für das Verfahren diene folgendes:Der gemahlene Gips wird ununterbrochen in das geschlossene, mit der Förderschnecke versehene Gefäß A eingefüllt und darin auf eine Temperatur von etwa 180 bis 2200 C erhitzt, wobei ein Druck von etwa 1,8 kg· pro Quadratzentimeter aufrechterhalten wird. Unter diesen Verhältnissen wird das Kristallwasser aus dem Gips als praktisch trockener Dampf ausgetrieben. Es wird also dauernd trockener, pulverförmiger oder körniger Gips dem Behälter A an dem · einen Ende mittels eines geeigneten Einlaßschiebers C zugeführt und an- dem anderen Ende durch einen geeigneten Schieber C1 beständig trockener Pariser Gips entnommen.Zur Durchführung des Verfahrens können selbstverständlich auch andere Vorrichtungen als die beschriebenen verwandt werden.Patent-A ν spruch:j Verfahren zur Herstellung von ge-branntem, sogenanntem Pariser Gips, da-durch gekennzeichnet, daß pulverförmiges: oder körniges Kalziumsulfat (Ca SO4+ 2 H2 O) in einem geschlossenen Gefäß: unter Druck und einer Temperatur von; 180 bis 220° C ohne Zusatz von Feuchtig-! keit oder Dampf behandelt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| US2479576A (en) * | 1942-03-02 | 1949-08-23 | Lewis C Karrick | Apparatus for making building material |
| DE937276C (de) * | 1950-04-18 | 1955-12-29 | Edmund Boergardts | Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von Gips |
| DE952967C (de) * | 1952-01-01 | 1956-11-22 | Emil Thiel | Anlage zum Entwaessern von Gips durch ueberhitzten gespannten Dampf |
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Also Published As
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