DE3444689C2 - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/06—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
- B22D11/0637—Accessories therefor
- B22D11/0677—Accessories therefor for guiding, supporting or tensioning the casting belts
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Description
Die Erfindung betrifft eine Führungseinrichtung an
den Gießbändern einer Doppelbandstranggießkokille,
deren Kokillenraum seitlich von sich an die Gieß
bänder anschließenden gegliederten Seitendämmen be
grenzt ist, mit am Kokillenraumeintritt und -aus
tritt angeordneten Umlenktrommeln und zwischen die
sen aufgereihten, dem Kokillenraum gegenüberlie
genden Gießband-Stützwalzen, wobei zwischen der Um
lenktrommel am Kokillenraumeintritt und der in
Gießrichtung nachfolgenden ersten Stützwalze an
jedem Gießband eine Zusatzabstützung in Form eines
mit Rippen ausgestatteten Stützträgers vorgesehen
ist, der das Gießband quer zur Gießrichtung im Be
reich des Kokillenraums und der Seitendämme unter
stützt.
Beim Vergießen von Nichteisenmetallen - insbeson
der Kupfer, Aluminium und Zink - wird die Metall
schmelze dem Kokillenraum über einen offenen, nach
Art einer Rinne ausgebildeten Einguß zugeführt mit
der Folge, daß im Eintrittsbereich des Kokillen
raums lediglich das untenliegende Gießband haupt
sächlich durch Gewichtskräfte beansprucht wird.
Erst im Mittel- und Austrittsbereich des bezüg
lich der Waagerechten flach geneigten Kokillenraums
ist ein ferrostatischer Druck vorhanden, der über
die Schale des sich bildenden Strangs Druckkräfte
auf alle Kokillenwände, also auch auf die geglie
derten Seitendämme, ausübt.
Falls zur Erzielung eines qualitativ hochwertigen
Erzeugnisses unter Vermeidung von Luftzutritt aus
einem Zwischenbehälter durch eine rohrförmige Gieß
düse Stahlschmelze in den Kokillenraum eingeleitet
wird, sind bereits im Eintrittsbereich alle Ko
killenwände einem ferrostatischen Druck ausgesetzt,
der in Abhängigkeit von der zugehörigen Schmelzen
säule Werte bis zu 0,75 bar erreichen kann.
Doppelbandstranggießkokillen sind üblicherweise mit
einem das obere bzw. untere Gießband tragenden
Ober- und Unterrahmen ausgestattet, die sich über
Abstandsbolzen aufeinander abstützen. Der dabei
zwischen der Unterkante der Stützwalzen für das
obere Gießband und diesem eingestellte Spalt in der
Größenordnung bis zu 0,1 mm wird benötigt, um seit
liche Verlagerungen der beiden Gießbänder mittels
einer Seitenkantensteuerung und Schrumpfungsvor
gänge innerhalb des Kokillenraums durch Schrägstel
len der Führungslineale für die Seitendämme aus
gleichen zu können. Die unter Druck stehende Stahl
schmelze dringt im Eintrittsbereich des Kokillen
raums in zwischen dem oberen Gießband und den Sei
tendämmen vorhandene Spalte ein, erstarrt dort un
ter Bildung dünner zungenartiger Ansätze und ver
größert dadurch die Höhe der Seitendämme. Beim
Passieren der nachfolgenden Stützwalzen wird der
Oberrahmen der Doppelbandstranggießkokille ange
hoben mit der Folge, daß der zwischen der Gießdüse
und dem Kokillenraum eingestellte Dichtspalt zu
nimmt, schließlich Stahlschmelze nach außen aus
tritt und der Gießvorgang unterbrochen werden muß.
Die Bildung der zungenartigen Ansätze - deren an
fängliche Stärke mit 0,3 bis 0,5 mm um ein Mehr
faches größer ist als die Höhe des über die Ab
standswalzen eingestellten Spalts - wird nach der
der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnis über
wiegend durch die in den Gießbändern vorhandene
Temperaturverteilung verursacht. Die Kühlung der
Gießbänder hat zur Folge, daß deren Seitenbereiche
außerhalb des Kokillenraums während des Gießvor
gangs kalt bleiben, während die Mittelabschnitte im
Bereich des Kokillenraums eine im Vergleich dazu um
mindestens 100°C höhere mittlere Temperatur auf
weisen. Darüber hinaus nimmt die im Kokillenraum
bereich vorherrschende Gießbandtemperatur mit der
Gießbandbewegung in Gießrichtung um mehr als 100°C
zu. Diese ungleichmäßige Temperaturverteilung in
Quer- und Längsrichtung der Gießbänder und die sich
daraus ergebenden unterschiedlichen Längenände
rungen (bei einem gegenseitigen Abstand der vor
deren und hinteren Umlenktrommeln von mehr als 4 m)
führen ohne besondere Gegenmaßnahmen zu nicht kon
trollierbaren Gießbandverwerfungen im Bereich des
Kokillenraums (d. h. im Bereich zwischen den Seiten
dämmen), welche das Eindringen von Stahlschmelze
zwischen Gießband und Seitendämme ermöglichen. Die
Entstehung der Undichtigkeiten zwischen den Ko
killenwänden wird unter Umständen auch dadurch ge
fördert, daß die im Bereich des Kokillenraums zu
sammenwirkenden Bestandteile (Gießbänder, Seiten
dämme, Stützwalzen, Stützwalzenlagerung) notwen
digerweise mit Toleranzen gefertigt und angeordnet
sind. Die sich daraus ergebenden Abweichungen sum
mieren sich in ungünstigen Fällen derart auf, daß
sich in Längsrichtung des Kokillenraums zwischen
den Gießbändern und den Seitendämmen in unregel
mäßiger Verteilung Spalte in der Größenordnung von
mehreren zehntel Millimetern bilden können.
Die in der nicht vorveröffentlichten DE-OS
34 07 139 beschriebene Führungsvorrichtung der ein
gangs erwähnten Gattung ist im Bereich hinter den
vorderen Umlenktrommeln zwar mit Zusatzabstützungen
in Form jeweils eines mit Rippen ausgestatteten
Stützträgers ausgestattet; sowohl die Stützträger
als auch die Gießband-Stützwalzen sind jedoch un
beweglich am zugehörigen Ober- bzw. Unterrahmen der
Doppelbandstranggießkokille gelagert und können da
her die Entstehung der erwähnten Gießbandverwer
fungen und Spalte mit den sich daraus ergebenden
nachteiligen Folgen nicht verhindern. Entsprechen
des gilt im Hinblick auf eine ähnlich ausgebildete
Führungseinrichtung, die aus der DE-AS 14 33 036
bekannt ist und deren unbeweglich gehaltene Zusatz
abstützungen aus gerippten, teilweise in die vor
deren Umlenkrollen hineinragenden Zusatzstützwal
zen bestehen.
Mit der DE-AS 15 58 259 und der DE-OS 17 58 957 ist
bereits der Vorschlag unterbreitet worden, endlose
Gießbänder von Stranggießkokillen mittels federnd
gehaltener Stützwalzen zwischen den Umlenktrommeln
abzustützen. Die bekannten Ausführungsformen weisen
dabei jedoch einen lotrecht angeordneten Kokillen
raum mit vier ihn begrenzenden Gießbändern auf bzw.
sind mit einer den Gießbändern unmittelbar voraus
gehenden Rohrkokille ausgestattet, welche die Bil
dung einer tragfähigen Strangschale bewirkt. Anre
gungen dafür, die Führungseinrichtung an den Gieß
bändern einer mit Seitendämmen ausgestatteten Dop
pelbandstranggießkokille unter dem Gesichtspunkt
der Betriebssicherheit zu verbessern, sind dem in
Rede stehenden Stand der Technik nicht entnehmbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Füh
rungseinrichtung der eingangs erwähnten Gattung in
der Weise auszugestalten, daß insbesondere der
nicht vermeidbaren unterschiedlichen Temperaturver
teilung in den Gießbändern Rechnung getragen wird.
Die erforderliche Abdichtung zwischen den Gießbän
dern und den Seitendämmen im besonders gefährdeten
Eintrittsbereich hinter den vorderen Umlenktrom
meln soll - unabhängig auch von etwa vorhandenen
ungünstigen Toleranzen - auch dann sichergestellt
sein, wenn die Kokillenwände bereits im Eintritts
bereich des Kokillenraums einem unter Umständen
nicht unerheblichen ferrostatischen Druck ausge
setzt sind. Die Führungseinrichtung soll im übrigen
so ausgebildet sein, daß Verstellvorgänge im Be
reich der Kokillenwände (Seitenkantensteuerung der
Gießbänder, Schrumpfungsausgleich durch Schräg
stellung der Führungslineale der Seitendämme) und
temperaturbedingte Abmessungsänderungen der Sei
tendämme möglichst wenig behindert werden.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine Führungsein
richtung an den Gießbändern einer Doppelbandstrang
gießkokille gelöst, welche die Merkmale des An
spruchs 1 aufweist. Der Grundgedanke der Erfindung
besteht danach darin, die Stützträger und die die
sen im Eintrittsbereich des Kokillenraums nachfol
genden Eintritts-Stützwalzen federnd an dem betref
fenden Gießband in Anlage zu halten; letztere da
bei im Bereich zwischen den Seitendämmen. Der Ein
trittsbereich (entsprechend dem Wegabschnitt, den
die Metallschmelze zur Bildung einer ausreichend
tragfähigen Strangschale benötigt), bis zu dem sich
die federnden Eintritts-Stützwalzen erstrecken,
entspricht maximal dem in Gießrichtung ersten Vier
tel der Länge des Kokillenraums. Durch die federnde
Anordnung der Stützträger und der Eintritts-Stütz
walzen ist sichergestellt, daß sich - unabhängig
von unregelmäßigen Gießbandverwerfungen und Tole
ranzen zwischen den zusammenwirkenden Bestandtei
len - zwischen den Gießbändern und den Seitendämmen
kein Spalt bilden kann, in den die Metallschmelze
(die im Falle flüssigen Stahls besonders dünn
flüssig ist) eindringen kann.
Sämtliche Stützwalzen jedes Gießbandes, d. h. die
federnd gehaltenen Eintritts-Stützwalzen und die
nachfolgenden starren Stützwalzen, weisen Stützab
schnitte mit balliger (d. h. mit in Richtung auf den
Kokillenraum konvex gerkümmter) Außenkontur auf,
wobei die Stützabschnitte kürzer sind als die
Breite des Kokillenraums. Die Eintritts-Stützwalzen
spannen dabei die Gießbänder lediglich über ihre
balligen Stützabschnitte in Richtung auf die Längs
achse des Kokillenraums vor: Neben ihren Stützab
schnitten sind zusätzlich Stützschienen angeordnet,
welche auf der den Seitendämmen gegenüberliegenden
Seite an dem betreffenden Gießband anliegen. Im
Gegensatz dazu sind die in Gießrichtung nachfol
genden starren Stützwalzen so ausgebildet, daß sie
die Gießbänder auch außerhalb ihrer balligen Stütz
abschnitte im Bereich der Seitendämme unterstützen.
Die ballige Außenkontur der Stützabschnitte hat zur
Folge, daß das zugehörige Gießband zunächst nur im
Mittelbereich des Stützabschnitts anliegt. Mit der
in Gießrichtung fortschreitenden Erwärmung und der
demzufolge auftretenden Verformung wird das Gieß
band unter der Einwirkung der balligen Stützab
schnitte in dem erforderlichen Maße in Richtung auf
die Längsachse des Kokillenraums nach innen ge
drückt, wobei das unerwünschte und unkontrollier
bare Umschlagen des Gießbandes von einer konvexen
in eine konkave Wölbung verhindert wird.
Die mit den federnden Eintritts-Stützwalzen zu
sammenwirkenden Stützschienen sind vorzugsweise so
gehalten, daß sich ihre Lage bezüglich der Gieß
bänder und der Seitendämme in lotrechter Richtung
stufenlos verändern läßt. Insbesondere können die
Stützschienen zu diesem Zweck an Stellschrauben be
festigt sein, über welche sich erforderlichenfalls
ein Abstand in der Größenordnung allenfalls von
einigen hundertstel Millimetern bezüglich des zuge
hörigen Gießbandes einstellen läßt.
Die erforderliche Beweglichkeit der Stützträger und
der Eintritts-Stützwalzen läßt sich in einfacher
Weise dadurch verwirklichen, daß die genannten
Führungsbestandteile in Geradführungen, insbeson
dere Langlöchern, gehalten sind. Vorteilhaft sind
die Stützträger und die Eintritts-Stützwalzen an
Schwingen gelagert, die um ortsfeste Schwenkachsen
in einer zum betreffenden Gießband lotrechten Ebene
schwenkbar sind (Anspruch 2). Die erforderliche An
preßkraft in Richtung auf das zu unterstützende
Gießband wird vorzugsweise mittels Tellerfederpa
keten erzeugt, über welche sich die genannten
Führungsbestandteile an der ortsfesten Umgebung
(also am Ober- bzw. Unterrahmen der Doppelband
stranggießkokille) abstützen. Zweckmäßigerweise
sind die beweglichen Führungsbestandteile in der
Weise ausgebildet, daß sich die von ihnen aus
gehenden Anpreßkräfte stufenlos verändern lassen.
Um sicherzustellen, daß sich die Kokillenwände bei
ausreichender Dichtheit des Kokillenraums in dem
erforderlichen Umfang auch quer zu ihrer Längser
streckung bewegen können, sollte die Anpreßkraft
gerade so groß bemessen sein, daß die Gießbänder
trotz der während des Gießvorgangs vorhandenen un
gleichmäßigen Temperaturverteilung an den Seiten
dämmen in Anlage gehalten werden.
Eine einwandfreie Ausrichtung der Stützträger be
züglich der Gießbänder kann dadurch sichergestellt
werden, daß erstere über Kugelgelenke mit ihren
Schwingen in Verbindung stehen (Anspruch 3). Die
Abstützung der Gießbänder unmittelbar im Anschluß
an die vorderen Umlenktrommeln läßt sich im übrigen
dadurch ermöglichen, daß die Stützträger auf ihrer
den Umlenkrollen zugewandten Stirnseite deren
Form angepaßt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
in ihren wesentlichen Einzelheiten erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 stark schematisiert den Aufbau einer
Doppelbandstranggießkokille mit im
Eintrittsbereich des Kokillenraums
federnd gehaltenen Stützträgern und
Eintritts-Stützwalzen,
Fig. 2a, b in einem anderen Maßstab eine An
sicht auf die dem oberen Gießband
zugewandte Seite eines federnd ge
haltenen Stützträgers bzw. einen
Schnitt nach Linie IIb-IIb in
Fig. 2a,
Fig. 3a, b eine Teilansicht ohne das zugehörige
obere Gießband vom Kokillenraum her
auf mehrere federnd gehaltene Ein
tritts-Stützwalzen bzw. einen
Schnitt nach Linie IIIb-IIIb in
Fig. 3a und
Fig. 4a, b einen lotrechten Teilschnitt durch
eine Doppelbandstranggießkokille
quer zur Längsachse des Kokillen
raums vor Beginn des Gießvorgangs
bzw. während des Gießvorgangs.
Die mit der Führungseinrichtung ausgestattete Dop
pelbandstranggießkokille weist einen Kokillenraum 1
mit einer Längsachse 1 a auf, der oben und unten
von einem endlosen Gießband 2 bzw. 3 und seitlich
von zwei endlosen gegliederten Seitendämmen 4 mit
blockförmigen Dammgliedern 4 a begrenzt ist; diese
verlaufen im Bereich des Kokillenraums zwischen den
Gießbändern 2 und 3 (Fig. 1).
Die Kokillenwände 2 bis 4 bewegen sich im Bereich
des Kokillenraums gleichsinnig in Gießrichtung
(Pfeil 5) von links nach rechts. Im Bereich des
Kokillenraumeintritts und -austritts stützen sich
die Gießbänder an oberen bzw. unteren Umlenktrom
meln 6, 7 bzw. 8, 9 mit ortsfesten Drehachsen 6 a,
7 a bzw. 8 a, 9 a ab. Entsprechend der Gießrichtung
laufen die oberen Umlenktrommeln im Gegenuhrzei
gersinn, die unteren Umlenktrommeln im Uhrzeiger
sinn um.
Die zu verarbeitende Stahlschmelze wird mittels
einer (nicht dargestellten) rohrförmigen Gießdüse
im Bereich zwischen den vorderen Umlenktrommeln 6
und 8 in den Kokillenraum 1 eingeleitet, bildet
dort, ausgehend von den Kokillenwänden 2, 3 und 4,
eine in Gießrichtung dicker werdende Strangschale
und verläßt den Kokillenraum im Bereich der hin
teren Umlenktrommeln 7, 9 als ausreichend ver
festigter Strang.
Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a,
welche den Kokillenraum oben bzw. unten begrenzen,
sind im Anschluß an die vordern Umlenktrommeln 6
und 8 in Gießrichtung (Pfeil 5) folgende Führungs
bestandteile aneinandergereiht: Als Zusatzabstüt
zungen wirksame, federnd in Anlage gehaltene Stütz
träger 11, mehrere federnd in Anlage gehaltene be
wegliche Eintritts-Stützwalzen 12 und starre Stütz
walzen 13, die sich bis in die Nähe der hinteren
Umlenktrommeln 7 bzw. 9 erstrecken. Die Stützträger
11 sind auf ihrer den Umlenktrommeln 6 bzw. 8 zuge
wandten Stirnseite der Form der zugehörigen Umlenk
trommel angepaßt, so daß sie den Gießbandabschnitt
2 a bzw. 3 a möglichst unmittelbar im Anschluß an
diese unterstützen können. Sämtliche Führungsbe
standteile 11 bis 13 sind entweder über Federele
mente 14 bzw. 15 beweglich oder unbeweglich mit dem
Ober- bzw. Unterrahmen der Doppelbandstranggieß
kokille verbunden. Ihrem Einsatzzweck entsprechend
weisen die beweglichen Führungsbestandteile 11 und
12 eine Führung auf, die im wesentlichen nur Nach
führbewegungen quer zur Längserstreckung des Gieß
bandabschnitts 2 a bzw. 3 a zuläßt. Die Nachführbewe
gung der Führungsbestandteile 11 und 12 in Richtung
auf den Kokillenraum 1 läßt sich in besonders ein
facher Weise dadurch verwirklichen, daß diese in
einer (nicht dargestellten) Führungsbahn gehalten
sind, welche senkrecht zur Ebene des betreffenden
Gießbandabschnitts verläuft.
Wie nachfolgend beschrieben wird, weisen sämtliche
Stützwalzen, d. h. die federnden Eintritts-Stützwal
zen 12 und die starren Stützwalzen 13, Stützab
schnitte mit balliger Außenkontur auf, die kürzer
sind als die Breite des Kokillenraums (vgl. Fig. 4a,
4b). Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und
3 a an den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a sind
neben den Stützabschnitten der Eintritts-Stützwal
zen 12 höhenverstellbare Stützschienen 10 vorgese
hen, die ortsfest am Ober- bzw. Unterrahmen befe
stigt sind und die sich bis zum Ende des bereits
erwähnten Eintrittsbereichs des Kokillenraums 1
erstrecken. Die Stützschienen sollen gewährleisten,
daß die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a im Anschluß an
die Stützträger 11 - allenfalls mit einem sehr ge
ringen Bewegungsspielraum - an den Dammgliedern 4 a
anliegen.
Die Außenabschnitte der starren Stützwalzen 13 ,
welche den Seitendämmen 4 bzw. Dammgliedern 4 a be
züglich der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a gegenüber
liegen, sind mit eine zylindrische Außenkontur bil
denden Stützrippen ausgestattet. Deren Durchmesser
ist so bemessen, daß sie den in Frage kommenden
Gießbandabschnitt allenfalls mit geringem Bewe
gungsspielraum an den Seitendämmen bzw. Dammglie
dern in Anlage halten. Die Stützwirkung der starren
Stützwalzen 13 erfaßt also - im Gegensatz zu den
federnden Eintritts-Stützwalzen 12 - auch den Be
reich der Gießbandabschnitte, welcher über die
Breite B des Kokillenraums (vgl. dazu Fig. 4a, b)
hinausgeht.
Bei der in Fig. 2a, b dargestellten Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes sind an den beweglich
gehaltenen Stützträgern 11 zwei breite Stützlei
sten 16 und zwei schmale Stegleisten 17 durch An
schrauben befestigt. Die Stützleisten 16 sind dabei
in der Weise angeordnet, daß sie oberhalb der Damm
glieder 4 a an dem Gießbandabschnitt 2 a anliegen.
Die Stege 17 a der Stegleisten 17 unterstützen den
genannten Gießbandabschnitt im Bereich zwischen der
lotrechten Mittelebene 1 b durch den Kokillenraum 1
und den Dammgliedern 4 a (Fig. 2b).
Der Stützträger 11 ist in der Nähe seiner in Gieß
richtung vornliegenden Stirnseite 11 a mit Bolzen 18
ausgestattet, die sich über Lagerhülsen 19 mit ku
geliger Oberfläche unter Bildung eines Kugelgelenks
jeweils an einer Schwinge 20 abstützen. Diese ruht
drehbar auf der Lagerbuchse 21 eines Tragbolzens
22, der außerhalb des Bereichs des Gießbandab
schnitts 2 a mit dem Oberrahmen 23 der Doppelband
stranggießkokille verschraubt ist. Die federnde
Anlage der Stützleisten 16 und Stegleisten 17 an
dem Gießband 2 a ist durch Tellerfederpakete 24
sichergestellt, welche in Ausnehmungen 11 b auf der
Oberseite des Stützträgers 11 eingreifen und sich
gleichzeitig an einem Kragarm 25 abstützen; dieser
ist mit Abstand oberhalb des Stützträgers an dem
Oberrahmen 23 befestigt.
Unter der Einwirkung der vorgespannten Tellerfeder
pakete 24 kann der Stützträger 11 bezüglich des
Gießbandabschnitts 2 a Nachführbewegungen ausführen,
welche durch die Beweglichkeit der beiden Schwingen
20 festgelegt sind. Die Drehverbindung zwischen
diesen und dem Stützträger gewährleistet dabei, daß
dieser sich stets parallel zum abzustützenden Gieß
bandabschnitt 2 a einstellen kann. Die Länge des
Stützträgers 11 in Gießrichtung (vgl. dazu Fig. 1)
ist vorzugsweise größer bemessen als der gegen
seitige Abstand zweier aufeinanderfolgender Ein
tritts-Stützwalzen 12 bzw. starrer Stützwalzen 13.
Die Ausbildung, Anordnung und Wirkungsweise des
Stützträgers 11 für den Gießbandabschnitt 3 a des
unteren Gießbandes 3 stimmt mit der soeben be
schriebenen Ausführungsform überein mit der Maß
gabe, daß der Stützträger 11 mit den zugehörigen
Bestandteilen unterhalb des Gießbandabschnitts 3 a
liegt und beweglich an dem nicht dargestellten
Unterrahmen der Doppelbandstranggießkokille be
festigt ist.
Durch das Zusammenwirken der beiden federnd in An
lage gehaltenen Stützträger 11 ist sichergestellt,
daß die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a stets dicht an
den Dammgliedern 4 a der Seitendämme 4 anliegen. Ein
Eindringen von Stahlschmelze in den Bereich zwi
schen den Gießbandabschnitten und den Dammgliedern
ist daher ausgeschlossen, sofern die Tellerfeder
pakete 24 des Stützträgers 11 für das obere und
untere Gießband über die Stützleisten 16 eine aus
reichend groß bemessene Anpreßkraft ausüben.
Die in Fig. 3a, b beispielhaft für den Gießbandab
schnitt 2 a dargestellten Eintritts-Stützwalzen 12
sind über Pendel-Wälzlager 26 und Lagerzapfen 27
beidseitig an Schwingen 28 gehalten. Diese sind
ihrerseits auf Lagerbuchsen 29 um Tragzapfen 30
drehbar, die auf ihrer Außenseite mit dem Oberrah
men 23 der Doppelbandstranggießkokille verschraubt
sind. Der Bewegungsspielraum der Schwingen 28 ist
über Einstellschrauben 31 veränderbar, welche - die
Schwinge 28 in ihrem Mittelteil 28 a mit Spiel
durchdringend (vgl. Fig. 3b) - in Gewindebohrungen
32 a einer Konsole 32 gehalten sind; diese über
brückt den Zwischenraum zwischen den Eintritts-
Stützwalzen 12 und dem Oberrahmen 23, an dem sie
befestigt ist.
Die Einstellschrauben 31 stützen sich über eine
Gelenkauflage bestehend aus zwei Scheiben 33, 34
mit konvexer bzw. konkaver Berührungsfläche in
einer Ausnehmung 28 b des Mittelteils 28 a (Fig.
3b).
Jede Schwinge 28 weist in ihrem innenliegenden, mit
dem Lagerzapfen 27 verbundenen Endabschnitt 28 c
eine Ausnehmung 28 d auf, die ein Tellerfederpaket
35 aufnimmt. Dieses stützt sich über zwei Zentrier
scheiben 36, 37 mit konvexer bzw. konkaver Berüh
rungsfläche über eine Spannplatte 38 an einer im
Endabschnitt 28 c gehaltenen Spannschraube 39 ab.
Die Zentrierung des Tellerfederpakets 35 erfolgt
über einen an der Konsole 32 befestigten Zentrier
bolzen 40. Durch Drehen der Spannschraube 39 kann
die Vorspannung im Tellerfederpaket 35 stufenlos
verändert werden. Die Endlage jeder Schwinge 28 und
der zugehörigen Eintritts-Stützwalze 12 läßt sich
dabei durch Drehen der Einstellschraube 31 fest
legen.
Die Anzahl und Anordnung der beweglich an dem Gieß
bandabschnitt 2 a in Anlage gehaltenen Eintritts-
Stützwalzen 12 ist so gewählt, daß diese ein
schließlich der vorausgehenden Zusatzabstützung in
Form des Stützträgers 11 den Eintrittsbereich des
Kokillenraums 1 erfassen; der Eintrittsbereich er
streckt sich maximal über das erste Viertel der
Länge des Kokillenraums.
Die von den Federelementen 14, 15 (vgl. Fig. 1)
bzw. den Tellerfederpaketen 24, 35 (vgl. Fig. 2b
und 3b) über den Stützträger 11 bzw. die Eintritts-
Stützwalzen 12 ausgeübte Anpreßkraft ist zweckmäßig
so eingestellt, daß sie den Gießbandabschnitt 2 a
(bzw. in entsprechender Weise den Gießbandabschnitt 3 a)
in Richtung auf die Längsachse 1 a des Kokillenraums
in einer Weise vorspannt, die ein nicht kontrol
liertes Umschlagen des unregelmäßig ausgedehnten
Gießbandes und damit die Entstehung von Undichtig
keiten zwischen diesem und den Seitendämmen ver
hindert: Unter der Anpreßwirkung der federnden Füh
rungsbestandteile 11 und 12 wird der betreffende
Gießbandabschnitt bezüglich der Seitendämme in eine
definierte Lage gebracht und in dieser festgehal
ten.
Gemäß Fig. 4a, b weisen die Eintritts-Stützwalzen
12 (und entsprechend die starren Stützwalzen 13)
einen Stützabschnitt 12 a - bestehend aus nebenein
anderliegenden Stützrippen 12 b - auf, der kürzer
ist als die Breite B des Kokillenraums 1. Die
Stützrippen 12 b, welche den Gießbandabschnitt 2 a
bzw. 3 a also lediglich im Bereich des Kokillenraums
1 unterstützen, bilden gemeinsam eine ballige Au
ßenkontur 12 c, d. h. ihre Umfangsflächen beschreiben
gemeinsam eine bezüglich der Eintrittsstützwalze 12
(bzw. der starren Stützwalze 13) konvex gekrümmte
Kurve. Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und
3 a an den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a sind
neben den Stützabschnitten 12 a der Eintritts-Stütz
walzen 12 die bereits erwähnten Stützschienen 10
vorgesehen; deren Länge in Gießrichtung ist so be
messen, daß sie in etwa den Zwischenraum zwischen
dem Stützträger 11 und der in Gießrichtung (Pfeil
5) ersten starren Stützwalze 13 überbrücken (vgl.
dazu Fig. 1).
Die Darstellung gemäß Fig. 4a läßt die Stützwirkung
einer Eintritts-Stützwalze 12 vor Gießbeginn erken
nen. Die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a der noch
nicht erwärmten Gießbänder sind noch ungedehnt und
verlaufen über die Breite B des Kokillenraums 1
geradlinig. Die federnd in Anlage gehaltenen Ein
tritts-Stützwalzen 12 können die Gießbandabschnitte
nicht in Richtung auf die Kokillen-Längsachse
1 a eindrücken und berühren die Gießbandabschnitte
demzufolge nur mit den Stützrippen 12 b, die in der
Nähe der vertikalen Mittelebene 1 b durch den Kokil
lenraum 1 liegen.
Während des Gießvorgangs erfahren die Gießbandab
schnitte 2 a und 3 a unter Einwirkung der im Kokil
lenraum 1 befindlichen Stahlschmelze eine Wärme
dehnung. Diese führt dazu, daß die Eintritts-Stütz
walzen 12 eine Bewegung in Richtung auf die Kokil
lenraum-Längsachse 1 a ausführen können und über
ihre Stützrippen 12 b die Gießbandabschnitte zwi
schen den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a gegen
den vom Kokillenraum 1 ausgehenden Druck abstützen
(Fig. 4b). Durch die federnde Anlage der eine bal
lige Außenkontur 12 c aufweisenden Stützabschnitte
12 a ist sichergestellt, daß die wärmegedehnten
Gießabschnitte 2 a und 3 a bezüglich der Dammglieder
4 a stets in einer definierten Lage gehalten werden,
die unerwünschte Ausbauchungen sowie Umschlagvor
gänge und damit die Bildung von Undichtigkeiten
zwischen den Gießbandabschnitten und den Dammglie
dern verhindert. Die Gefahr, daß Stahlschmelze in
den Bereich zwischen den Gießbandabschnitten und
den Dammgliedern eindringt und dort zungenartige
Ansätze bildet, läßt sich mittels der bereits er
wähnten Stützschienen 10 weiter herabsetzen, welche
die Gießbandabschnitte außerhalb des Bereichs des
Kokillenraums 1 unmittelbar an den Dammgliedern in
Anlage halten. Sobald sich mit der Bewegung in
Gießrichtung innerhalb des Kokillenraums ein Strang
mit einer ausreichend tragfähigen Strangschale
gebildet hat, kann die Aufgabe der Stützschienen 10
von den Außenabschnitten der starren Stützwalzen 13
(vgl. dazu Fig. 1) übernommen werden.
Der mit der Verwendung federnd gehaltener Führungs
bestandteile erzielte Vorteil besteht darin, daß
Abmessungsabweichungen zwischen den im Bereich des
Kokillenraums zusammenwirkenden Bestandteilen und
wärmebedingte Gießbandverformungen nicht zur Bil
dung von Undichtigkeiten im Bereich der Seitendämme
führen können. Die Gießbandverformungen lassen sich
dabei mittels der an sämtlichen Stützwalzen vorge
sehenen balligen Stützabschnitte ohne Entstehung
unerwünscht scharfer Übergänge auffangen.
Die erfindungsgemäße Führungseinrichtung kommt be
sonders vorteilhaft in den Fällen zur Anwendung, in
denen Metallschmelze - insbesondere dünnflüssige
Metallschmelze wie Stahlschmelze - zur Erzielung
einwandfreier Erzeugnisse unter Druck in den Kokil
lenraumeintritt und die nachgiebigen Gießbänder
ohne besondere Gegenmaßnahmen in unerwünschtem Maße
verformt. Die Erfindung stellt jedoch auch dann,
wenn Metallschmelze ohne Druck zugeführt wird,
sicher, daß im besonders gefährdeten Eintrittsbe
reich des Kokillenraums zwischen den Kokillenwänden
keine Undichtigkeiten entstehen können, die einen
vorzeitigen Abbruch des Gießvorgangs erforderlich
machen.
Claims (3)
1. Führungseinrichtung an den Gießbändern einer
Doppelbandstranggießkokille, deren Kokillenraum
seitlich von sich an die Gießbänder anschließen
den gegliederten Seitendämmen begrenzt ist, mit
am Kokillenraumeintritt und -austritt angeordne
ten Umlenktrommeln und zwischen diesen aufge
reihten, dem Kokillenraum gegenüberliegenden
Gießband-Stützwalzen, wobei zwischen der Umlenk
trommel am Kokillenraumeintritt und der in Gieß
richtung nachfolgenden ersten Stützwalze an je
dem Gießband eine Zuatzabstützung in Form eines
mit Rippen ausgestatteten Stützträgers vorgese
hen ist, der das Gießband quer zur Gießrichtung
im Bereich des Kokillenraums und der Seitendämme
unterstützt, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stützträger (11) und die
diesen im Eintrittsbereich des Kokillenraums (1)
nachfolgenden Eintritts-Stützwalzen (12) - letztere
im Bereich zwischen den Seitendämmen (4) - federnd
an dem betreffenden Gießband (2 bzw. 3) in Anlage
gehalten sind, daß die federnden Eintritts-Stütz
walzen (12) und die sich anschließenden starren
Stützwalzen (13) Stützabschnitte (12 a) mit balliger
Außenkontur (12 c) aufweisen, die kürzer sind als
die Breite (B) des Kokillenraums (1) und unter
deren Einwirkung die Gießbänder (2 bzw. 3) mit in
Gießrichtung (Pfeil 5) fortschreitender Erwärmung
eine Durchwölbung in Richtung auf die Kokillen
raum-Längsachse (1 a) erfahren, und daß neben den
Stützabschnitten (12 a) der Eintritts-Stützwalzen
(12) Stützschienen (10) angeordnet sind, welche auf
der den Seitendämmen (4) gegenüberliegenden Seite
an den Gießbändern (2 bzw. 3) anliegen.
2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stützträger (11) und die
Eintritts-Stützwalzen (12) an Schwingen (20 bzw.
28) gelagert sind, die um ortsfeste Schwenk
achsen (22 bzw. 30) in einer zum betreffenden
Gießband (2 bzw. 3) lotrechten Ebene schwenkbar
sind.
3. Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stützträger (11) über Ku
gelgelenke (19) mit ihren Schwingen (20) in Ver
bindung stehen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843444689 DE3444689A1 (de) | 1984-12-07 | 1984-12-07 | Fuehrungseinrichtung an den giessbaendern einer doppelbandstranggiesskokille |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19843444689 DE3444689A1 (de) | 1984-12-07 | 1984-12-07 | Fuehrungseinrichtung an den giessbaendern einer doppelbandstranggiesskokille |
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| DE3444689C2 true DE3444689C2 (de) | 1987-08-13 |
Family
ID=6252164
Family Applications (1)
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- 1985-11-09 EP EP85114286A patent/EP0184025A3/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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