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DE3444689C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3444689C2
DE3444689C2 DE3444689A DE3444689A DE3444689C2 DE 3444689 C2 DE3444689 C2 DE 3444689C2 DE 3444689 A DE3444689 A DE 3444689A DE 3444689 A DE3444689 A DE 3444689A DE 3444689 C2 DE3444689 C2 DE 3444689C2
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DE
Germany
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casting
support
mold
belt
belts
Prior art date
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Expired
Application number
DE3444689A
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English (en)
Other versions
DE3444689A1 (de
Inventor
Gerd 4030 Ratingen De Artz
Dieter Dipl.-Ing. 4300 Essen De Figge
Clemens Ing.(Grad.) 4005 Meerbusch De Philipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
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Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE19843444689 priority Critical patent/DE3444689A1/de
Priority to EP85114286A priority patent/EP0184025A3/de
Priority to US06/805,706 priority patent/US4679612A/en
Publication of DE3444689A1 publication Critical patent/DE3444689A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3444689C2 publication Critical patent/DE3444689C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/0677Accessories therefor for guiding, supporting or tensioning the casting belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Führungseinrichtung an den Gießbändern einer Doppelbandstranggießkokille, deren Kokillenraum seitlich von sich an die Gieß­ bänder anschließenden gegliederten Seitendämmen be­ grenzt ist, mit am Kokillenraumeintritt und -aus­ tritt angeordneten Umlenktrommeln und zwischen die­ sen aufgereihten, dem Kokillenraum gegenüberlie­ genden Gießband-Stützwalzen, wobei zwischen der Um­ lenktrommel am Kokillenraumeintritt und der in Gießrichtung nachfolgenden ersten Stützwalze an jedem Gießband eine Zusatzabstützung in Form eines mit Rippen ausgestatteten Stützträgers vorgesehen ist, der das Gießband quer zur Gießrichtung im Be­ reich des Kokillenraums und der Seitendämme unter­ stützt.
Beim Vergießen von Nichteisenmetallen - insbeson­ der Kupfer, Aluminium und Zink - wird die Metall­ schmelze dem Kokillenraum über einen offenen, nach Art einer Rinne ausgebildeten Einguß zugeführt mit der Folge, daß im Eintrittsbereich des Kokillen­ raums lediglich das untenliegende Gießband haupt­ sächlich durch Gewichtskräfte beansprucht wird. Erst im Mittel- und Austrittsbereich des bezüg­ lich der Waagerechten flach geneigten Kokillenraums ist ein ferrostatischer Druck vorhanden, der über die Schale des sich bildenden Strangs Druckkräfte auf alle Kokillenwände, also auch auf die geglie­ derten Seitendämme, ausübt.
Falls zur Erzielung eines qualitativ hochwertigen Erzeugnisses unter Vermeidung von Luftzutritt aus einem Zwischenbehälter durch eine rohrförmige Gieß­ düse Stahlschmelze in den Kokillenraum eingeleitet wird, sind bereits im Eintrittsbereich alle Ko­ killenwände einem ferrostatischen Druck ausgesetzt, der in Abhängigkeit von der zugehörigen Schmelzen­ säule Werte bis zu 0,75 bar erreichen kann. Doppelbandstranggießkokillen sind üblicherweise mit einem das obere bzw. untere Gießband tragenden Ober- und Unterrahmen ausgestattet, die sich über Abstandsbolzen aufeinander abstützen. Der dabei zwischen der Unterkante der Stützwalzen für das obere Gießband und diesem eingestellte Spalt in der Größenordnung bis zu 0,1 mm wird benötigt, um seit­ liche Verlagerungen der beiden Gießbänder mittels einer Seitenkantensteuerung und Schrumpfungsvor­ gänge innerhalb des Kokillenraums durch Schrägstel­ len der Führungslineale für die Seitendämme aus­ gleichen zu können. Die unter Druck stehende Stahl­ schmelze dringt im Eintrittsbereich des Kokillen­ raums in zwischen dem oberen Gießband und den Sei­ tendämmen vorhandene Spalte ein, erstarrt dort un­ ter Bildung dünner zungenartiger Ansätze und ver­ größert dadurch die Höhe der Seitendämme. Beim Passieren der nachfolgenden Stützwalzen wird der Oberrahmen der Doppelbandstranggießkokille ange­ hoben mit der Folge, daß der zwischen der Gießdüse und dem Kokillenraum eingestellte Dichtspalt zu­ nimmt, schließlich Stahlschmelze nach außen aus­ tritt und der Gießvorgang unterbrochen werden muß.
Die Bildung der zungenartigen Ansätze - deren an­ fängliche Stärke mit 0,3 bis 0,5 mm um ein Mehr­ faches größer ist als die Höhe des über die Ab­ standswalzen eingestellten Spalts - wird nach der der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnis über­ wiegend durch die in den Gießbändern vorhandene Temperaturverteilung verursacht. Die Kühlung der Gießbänder hat zur Folge, daß deren Seitenbereiche außerhalb des Kokillenraums während des Gießvor­ gangs kalt bleiben, während die Mittelabschnitte im Bereich des Kokillenraums eine im Vergleich dazu um mindestens 100°C höhere mittlere Temperatur auf­ weisen. Darüber hinaus nimmt die im Kokillenraum­ bereich vorherrschende Gießbandtemperatur mit der Gießbandbewegung in Gießrichtung um mehr als 100°C zu. Diese ungleichmäßige Temperaturverteilung in Quer- und Längsrichtung der Gießbänder und die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Längenände­ rungen (bei einem gegenseitigen Abstand der vor­ deren und hinteren Umlenktrommeln von mehr als 4 m) führen ohne besondere Gegenmaßnahmen zu nicht kon­ trollierbaren Gießbandverwerfungen im Bereich des Kokillenraums (d. h. im Bereich zwischen den Seiten­ dämmen), welche das Eindringen von Stahlschmelze zwischen Gießband und Seitendämme ermöglichen. Die Entstehung der Undichtigkeiten zwischen den Ko­ killenwänden wird unter Umständen auch dadurch ge­ fördert, daß die im Bereich des Kokillenraums zu­ sammenwirkenden Bestandteile (Gießbänder, Seiten­ dämme, Stützwalzen, Stützwalzenlagerung) notwen­ digerweise mit Toleranzen gefertigt und angeordnet sind. Die sich daraus ergebenden Abweichungen sum­ mieren sich in ungünstigen Fällen derart auf, daß sich in Längsrichtung des Kokillenraums zwischen den Gießbändern und den Seitendämmen in unregel­ mäßiger Verteilung Spalte in der Größenordnung von mehreren zehntel Millimetern bilden können.
Die in der nicht vorveröffentlichten DE-OS 34 07 139 beschriebene Führungsvorrichtung der ein­ gangs erwähnten Gattung ist im Bereich hinter den vorderen Umlenktrommeln zwar mit Zusatzabstützungen in Form jeweils eines mit Rippen ausgestatteten Stützträgers ausgestattet; sowohl die Stützträger als auch die Gießband-Stützwalzen sind jedoch un­ beweglich am zugehörigen Ober- bzw. Unterrahmen der Doppelbandstranggießkokille gelagert und können da­ her die Entstehung der erwähnten Gießbandverwer­ fungen und Spalte mit den sich daraus ergebenden nachteiligen Folgen nicht verhindern. Entsprechen­ des gilt im Hinblick auf eine ähnlich ausgebildete Führungseinrichtung, die aus der DE-AS 14 33 036 bekannt ist und deren unbeweglich gehaltene Zusatz­ abstützungen aus gerippten, teilweise in die vor­ deren Umlenkrollen hineinragenden Zusatzstützwal­ zen bestehen.
Mit der DE-AS 15 58 259 und der DE-OS 17 58 957 ist bereits der Vorschlag unterbreitet worden, endlose Gießbänder von Stranggießkokillen mittels federnd gehaltener Stützwalzen zwischen den Umlenktrommeln abzustützen. Die bekannten Ausführungsformen weisen dabei jedoch einen lotrecht angeordneten Kokillen­ raum mit vier ihn begrenzenden Gießbändern auf bzw. sind mit einer den Gießbändern unmittelbar voraus­ gehenden Rohrkokille ausgestattet, welche die Bil­ dung einer tragfähigen Strangschale bewirkt. Anre­ gungen dafür, die Führungseinrichtung an den Gieß­ bändern einer mit Seitendämmen ausgestatteten Dop­ pelbandstranggießkokille unter dem Gesichtspunkt der Betriebssicherheit zu verbessern, sind dem in Rede stehenden Stand der Technik nicht entnehmbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Füh­ rungseinrichtung der eingangs erwähnten Gattung in der Weise auszugestalten, daß insbesondere der nicht vermeidbaren unterschiedlichen Temperaturver­ teilung in den Gießbändern Rechnung getragen wird. Die erforderliche Abdichtung zwischen den Gießbän­ dern und den Seitendämmen im besonders gefährdeten Eintrittsbereich hinter den vorderen Umlenktrom­ meln soll - unabhängig auch von etwa vorhandenen ungünstigen Toleranzen - auch dann sichergestellt sein, wenn die Kokillenwände bereits im Eintritts­ bereich des Kokillenraums einem unter Umständen nicht unerheblichen ferrostatischen Druck ausge­ setzt sind. Die Führungseinrichtung soll im übrigen so ausgebildet sein, daß Verstellvorgänge im Be­ reich der Kokillenwände (Seitenkantensteuerung der Gießbänder, Schrumpfungsausgleich durch Schräg­ stellung der Führungslineale der Seitendämme) und temperaturbedingte Abmessungsänderungen der Sei­ tendämme möglichst wenig behindert werden.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine Führungsein­ richtung an den Gießbändern einer Doppelbandstrang­ gießkokille gelöst, welche die Merkmale des An­ spruchs 1 aufweist. Der Grundgedanke der Erfindung besteht danach darin, die Stützträger und die die­ sen im Eintrittsbereich des Kokillenraums nachfol­ genden Eintritts-Stützwalzen federnd an dem betref­ fenden Gießband in Anlage zu halten; letztere da­ bei im Bereich zwischen den Seitendämmen. Der Ein­ trittsbereich (entsprechend dem Wegabschnitt, den die Metallschmelze zur Bildung einer ausreichend tragfähigen Strangschale benötigt), bis zu dem sich die federnden Eintritts-Stützwalzen erstrecken, entspricht maximal dem in Gießrichtung ersten Vier­ tel der Länge des Kokillenraums. Durch die federnde Anordnung der Stützträger und der Eintritts-Stütz­ walzen ist sichergestellt, daß sich - unabhängig von unregelmäßigen Gießbandverwerfungen und Tole­ ranzen zwischen den zusammenwirkenden Bestandtei­ len - zwischen den Gießbändern und den Seitendämmen kein Spalt bilden kann, in den die Metallschmelze (die im Falle flüssigen Stahls besonders dünn­ flüssig ist) eindringen kann.
Sämtliche Stützwalzen jedes Gießbandes, d. h. die federnd gehaltenen Eintritts-Stützwalzen und die nachfolgenden starren Stützwalzen, weisen Stützab­ schnitte mit balliger (d. h. mit in Richtung auf den Kokillenraum konvex gerkümmter) Außenkontur auf, wobei die Stützabschnitte kürzer sind als die Breite des Kokillenraums. Die Eintritts-Stützwalzen spannen dabei die Gießbänder lediglich über ihre balligen Stützabschnitte in Richtung auf die Längs­ achse des Kokillenraums vor: Neben ihren Stützab­ schnitten sind zusätzlich Stützschienen angeordnet, welche auf der den Seitendämmen gegenüberliegenden Seite an dem betreffenden Gießband anliegen. Im Gegensatz dazu sind die in Gießrichtung nachfol­ genden starren Stützwalzen so ausgebildet, daß sie die Gießbänder auch außerhalb ihrer balligen Stütz­ abschnitte im Bereich der Seitendämme unterstützen. Die ballige Außenkontur der Stützabschnitte hat zur Folge, daß das zugehörige Gießband zunächst nur im Mittelbereich des Stützabschnitts anliegt. Mit der in Gießrichtung fortschreitenden Erwärmung und der demzufolge auftretenden Verformung wird das Gieß­ band unter der Einwirkung der balligen Stützab­ schnitte in dem erforderlichen Maße in Richtung auf die Längsachse des Kokillenraums nach innen ge­ drückt, wobei das unerwünschte und unkontrollier­ bare Umschlagen des Gießbandes von einer konvexen in eine konkave Wölbung verhindert wird.
Die mit den federnden Eintritts-Stützwalzen zu­ sammenwirkenden Stützschienen sind vorzugsweise so gehalten, daß sich ihre Lage bezüglich der Gieß­ bänder und der Seitendämme in lotrechter Richtung stufenlos verändern läßt. Insbesondere können die Stützschienen zu diesem Zweck an Stellschrauben be­ festigt sein, über welche sich erforderlichenfalls ein Abstand in der Größenordnung allenfalls von einigen hundertstel Millimetern bezüglich des zuge­ hörigen Gießbandes einstellen läßt.
Die erforderliche Beweglichkeit der Stützträger und der Eintritts-Stützwalzen läßt sich in einfacher Weise dadurch verwirklichen, daß die genannten Führungsbestandteile in Geradführungen, insbeson­ dere Langlöchern, gehalten sind. Vorteilhaft sind die Stützträger und die Eintritts-Stützwalzen an Schwingen gelagert, die um ortsfeste Schwenkachsen in einer zum betreffenden Gießband lotrechten Ebene schwenkbar sind (Anspruch 2). Die erforderliche An­ preßkraft in Richtung auf das zu unterstützende Gießband wird vorzugsweise mittels Tellerfederpa­ keten erzeugt, über welche sich die genannten Führungsbestandteile an der ortsfesten Umgebung (also am Ober- bzw. Unterrahmen der Doppelband­ stranggießkokille) abstützen. Zweckmäßigerweise sind die beweglichen Führungsbestandteile in der Weise ausgebildet, daß sich die von ihnen aus­ gehenden Anpreßkräfte stufenlos verändern lassen. Um sicherzustellen, daß sich die Kokillenwände bei ausreichender Dichtheit des Kokillenraums in dem erforderlichen Umfang auch quer zu ihrer Längser­ streckung bewegen können, sollte die Anpreßkraft gerade so groß bemessen sein, daß die Gießbänder trotz der während des Gießvorgangs vorhandenen un­ gleichmäßigen Temperaturverteilung an den Seiten­ dämmen in Anlage gehalten werden.
Eine einwandfreie Ausrichtung der Stützträger be­ züglich der Gießbänder kann dadurch sichergestellt werden, daß erstere über Kugelgelenke mit ihren Schwingen in Verbindung stehen (Anspruch 3). Die Abstützung der Gießbänder unmittelbar im Anschluß an die vorderen Umlenktrommeln läßt sich im übrigen dadurch ermöglichen, daß die Stützträger auf ihrer den Umlenkrollen zugewandten Stirnseite deren Form angepaßt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung in ihren wesentlichen Einzelheiten erläutert. Es zeigt
Fig. 1 stark schematisiert den Aufbau einer Doppelbandstranggießkokille mit im Eintrittsbereich des Kokillenraums federnd gehaltenen Stützträgern und Eintritts-Stützwalzen,
Fig. 2a, b in einem anderen Maßstab eine An­ sicht auf die dem oberen Gießband zugewandte Seite eines federnd ge­ haltenen Stützträgers bzw. einen Schnitt nach Linie IIb-IIb in Fig. 2a,
Fig. 3a, b eine Teilansicht ohne das zugehörige obere Gießband vom Kokillenraum her auf mehrere federnd gehaltene Ein­ tritts-Stützwalzen bzw. einen Schnitt nach Linie IIIb-IIIb in Fig. 3a und
Fig. 4a, b einen lotrechten Teilschnitt durch eine Doppelbandstranggießkokille quer zur Längsachse des Kokillen­ raums vor Beginn des Gießvorgangs bzw. während des Gießvorgangs.
Die mit der Führungseinrichtung ausgestattete Dop­ pelbandstranggießkokille weist einen Kokillenraum 1 mit einer Längsachse 1 a auf, der oben und unten von einem endlosen Gießband 2 bzw. 3 und seitlich von zwei endlosen gegliederten Seitendämmen 4 mit blockförmigen Dammgliedern 4 a begrenzt ist; diese verlaufen im Bereich des Kokillenraums zwischen den Gießbändern 2 und 3 (Fig. 1).
Die Kokillenwände 2 bis 4 bewegen sich im Bereich des Kokillenraums gleichsinnig in Gießrichtung (Pfeil 5) von links nach rechts. Im Bereich des Kokillenraumeintritts und -austritts stützen sich die Gießbänder an oberen bzw. unteren Umlenktrom­ meln 6, 7 bzw. 8, 9 mit ortsfesten Drehachsen 6 a, 7 a bzw. 8 a, 9 a ab. Entsprechend der Gießrichtung laufen die oberen Umlenktrommeln im Gegenuhrzei­ gersinn, die unteren Umlenktrommeln im Uhrzeiger­ sinn um.
Die zu verarbeitende Stahlschmelze wird mittels einer (nicht dargestellten) rohrförmigen Gießdüse im Bereich zwischen den vorderen Umlenktrommeln 6 und 8 in den Kokillenraum 1 eingeleitet, bildet dort, ausgehend von den Kokillenwänden 2, 3 und 4, eine in Gießrichtung dicker werdende Strangschale und verläßt den Kokillenraum im Bereich der hin­ teren Umlenktrommeln 7, 9 als ausreichend ver­ festigter Strang.
Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a, welche den Kokillenraum oben bzw. unten begrenzen, sind im Anschluß an die vordern Umlenktrommeln 6 und 8 in Gießrichtung (Pfeil 5) folgende Führungs­ bestandteile aneinandergereiht: Als Zusatzabstüt­ zungen wirksame, federnd in Anlage gehaltene Stütz­ träger 11, mehrere federnd in Anlage gehaltene be­ wegliche Eintritts-Stützwalzen 12 und starre Stütz­ walzen 13, die sich bis in die Nähe der hinteren Umlenktrommeln 7 bzw. 9 erstrecken. Die Stützträger 11 sind auf ihrer den Umlenktrommeln 6 bzw. 8 zuge­ wandten Stirnseite der Form der zugehörigen Umlenk­ trommel angepaßt, so daß sie den Gießbandabschnitt 2 a bzw. 3 a möglichst unmittelbar im Anschluß an diese unterstützen können. Sämtliche Führungsbe­ standteile 11 bis 13 sind entweder über Federele­ mente 14 bzw. 15 beweglich oder unbeweglich mit dem Ober- bzw. Unterrahmen der Doppelbandstranggieß­ kokille verbunden. Ihrem Einsatzzweck entsprechend weisen die beweglichen Führungsbestandteile 11 und 12 eine Führung auf, die im wesentlichen nur Nach­ führbewegungen quer zur Längserstreckung des Gieß­ bandabschnitts 2 a bzw. 3 a zuläßt. Die Nachführbewe­ gung der Führungsbestandteile 11 und 12 in Richtung auf den Kokillenraum 1 läßt sich in besonders ein­ facher Weise dadurch verwirklichen, daß diese in einer (nicht dargestellten) Führungsbahn gehalten sind, welche senkrecht zur Ebene des betreffenden Gießbandabschnitts verläuft.
Wie nachfolgend beschrieben wird, weisen sämtliche Stützwalzen, d. h. die federnden Eintritts-Stützwal­ zen 12 und die starren Stützwalzen 13, Stützab­ schnitte mit balliger Außenkontur auf, die kürzer sind als die Breite des Kokillenraums (vgl. Fig. 4a, 4b). Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a an den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a sind neben den Stützabschnitten der Eintritts-Stützwal­ zen 12 höhenverstellbare Stützschienen 10 vorgese­ hen, die ortsfest am Ober- bzw. Unterrahmen befe­ stigt sind und die sich bis zum Ende des bereits erwähnten Eintrittsbereichs des Kokillenraums 1 erstrecken. Die Stützschienen sollen gewährleisten, daß die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a im Anschluß an die Stützträger 11 - allenfalls mit einem sehr ge­ ringen Bewegungsspielraum - an den Dammgliedern 4 a anliegen.
Die Außenabschnitte der starren Stützwalzen 13 , welche den Seitendämmen 4 bzw. Dammgliedern 4 a be­ züglich der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a gegenüber­ liegen, sind mit eine zylindrische Außenkontur bil­ denden Stützrippen ausgestattet. Deren Durchmesser ist so bemessen, daß sie den in Frage kommenden Gießbandabschnitt allenfalls mit geringem Bewe­ gungsspielraum an den Seitendämmen bzw. Dammglie­ dern in Anlage halten. Die Stützwirkung der starren Stützwalzen 13 erfaßt also - im Gegensatz zu den federnden Eintritts-Stützwalzen 12 - auch den Be­ reich der Gießbandabschnitte, welcher über die Breite B des Kokillenraums (vgl. dazu Fig. 4a, b) hinausgeht.
Bei der in Fig. 2a, b dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind an den beweglich gehaltenen Stützträgern 11 zwei breite Stützlei­ sten 16 und zwei schmale Stegleisten 17 durch An­ schrauben befestigt. Die Stützleisten 16 sind dabei in der Weise angeordnet, daß sie oberhalb der Damm­ glieder 4 a an dem Gießbandabschnitt 2 a anliegen. Die Stege 17 a der Stegleisten 17 unterstützen den genannten Gießbandabschnitt im Bereich zwischen der lotrechten Mittelebene 1 b durch den Kokillenraum 1 und den Dammgliedern 4 a (Fig. 2b).
Der Stützträger 11 ist in der Nähe seiner in Gieß­ richtung vornliegenden Stirnseite 11 a mit Bolzen 18 ausgestattet, die sich über Lagerhülsen 19 mit ku­ geliger Oberfläche unter Bildung eines Kugelgelenks jeweils an einer Schwinge 20 abstützen. Diese ruht drehbar auf der Lagerbuchse 21 eines Tragbolzens 22, der außerhalb des Bereichs des Gießbandab­ schnitts 2 a mit dem Oberrahmen 23 der Doppelband­ stranggießkokille verschraubt ist. Die federnde Anlage der Stützleisten 16 und Stegleisten 17 an dem Gießband 2 a ist durch Tellerfederpakete 24 sichergestellt, welche in Ausnehmungen 11 b auf der Oberseite des Stützträgers 11 eingreifen und sich gleichzeitig an einem Kragarm 25 abstützen; dieser ist mit Abstand oberhalb des Stützträgers an dem Oberrahmen 23 befestigt.
Unter der Einwirkung der vorgespannten Tellerfeder­ pakete 24 kann der Stützträger 11 bezüglich des Gießbandabschnitts 2 a Nachführbewegungen ausführen, welche durch die Beweglichkeit der beiden Schwingen 20 festgelegt sind. Die Drehverbindung zwischen diesen und dem Stützträger gewährleistet dabei, daß dieser sich stets parallel zum abzustützenden Gieß­ bandabschnitt 2 a einstellen kann. Die Länge des Stützträgers 11 in Gießrichtung (vgl. dazu Fig. 1) ist vorzugsweise größer bemessen als der gegen­ seitige Abstand zweier aufeinanderfolgender Ein­ tritts-Stützwalzen 12 bzw. starrer Stützwalzen 13. Die Ausbildung, Anordnung und Wirkungsweise des Stützträgers 11 für den Gießbandabschnitt 3 a des unteren Gießbandes 3 stimmt mit der soeben be­ schriebenen Ausführungsform überein mit der Maß­ gabe, daß der Stützträger 11 mit den zugehörigen Bestandteilen unterhalb des Gießbandabschnitts 3 a liegt und beweglich an dem nicht dargestellten Unterrahmen der Doppelbandstranggießkokille be­ festigt ist.
Durch das Zusammenwirken der beiden federnd in An­ lage gehaltenen Stützträger 11 ist sichergestellt, daß die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a stets dicht an den Dammgliedern 4 a der Seitendämme 4 anliegen. Ein Eindringen von Stahlschmelze in den Bereich zwi­ schen den Gießbandabschnitten und den Dammgliedern ist daher ausgeschlossen, sofern die Tellerfeder­ pakete 24 des Stützträgers 11 für das obere und untere Gießband über die Stützleisten 16 eine aus­ reichend groß bemessene Anpreßkraft ausüben.
Die in Fig. 3a, b beispielhaft für den Gießbandab­ schnitt 2 a dargestellten Eintritts-Stützwalzen 12 sind über Pendel-Wälzlager 26 und Lagerzapfen 27 beidseitig an Schwingen 28 gehalten. Diese sind ihrerseits auf Lagerbuchsen 29 um Tragzapfen 30 drehbar, die auf ihrer Außenseite mit dem Oberrah­ men 23 der Doppelbandstranggießkokille verschraubt sind. Der Bewegungsspielraum der Schwingen 28 ist über Einstellschrauben 31 veränderbar, welche - die Schwinge 28 in ihrem Mittelteil 28 a mit Spiel durchdringend (vgl. Fig. 3b) - in Gewindebohrungen 32 a einer Konsole 32 gehalten sind; diese über­ brückt den Zwischenraum zwischen den Eintritts- Stützwalzen 12 und dem Oberrahmen 23, an dem sie befestigt ist.
Die Einstellschrauben 31 stützen sich über eine Gelenkauflage bestehend aus zwei Scheiben 33, 34 mit konvexer bzw. konkaver Berührungsfläche in einer Ausnehmung 28 b des Mittelteils 28 a (Fig. 3b).
Jede Schwinge 28 weist in ihrem innenliegenden, mit dem Lagerzapfen 27 verbundenen Endabschnitt 28 c eine Ausnehmung 28 d auf, die ein Tellerfederpaket 35 aufnimmt. Dieses stützt sich über zwei Zentrier­ scheiben 36, 37 mit konvexer bzw. konkaver Berüh­ rungsfläche über eine Spannplatte 38 an einer im Endabschnitt 28 c gehaltenen Spannschraube 39 ab. Die Zentrierung des Tellerfederpakets 35 erfolgt über einen an der Konsole 32 befestigten Zentrier­ bolzen 40. Durch Drehen der Spannschraube 39 kann die Vorspannung im Tellerfederpaket 35 stufenlos verändert werden. Die Endlage jeder Schwinge 28 und der zugehörigen Eintritts-Stützwalze 12 läßt sich dabei durch Drehen der Einstellschraube 31 fest­ legen.
Die Anzahl und Anordnung der beweglich an dem Gieß­ bandabschnitt 2 a in Anlage gehaltenen Eintritts- Stützwalzen 12 ist so gewählt, daß diese ein­ schließlich der vorausgehenden Zusatzabstützung in Form des Stützträgers 11 den Eintrittsbereich des Kokillenraums 1 erfassen; der Eintrittsbereich er­ streckt sich maximal über das erste Viertel der Länge des Kokillenraums.
Die von den Federelementen 14, 15 (vgl. Fig. 1) bzw. den Tellerfederpaketen 24, 35 (vgl. Fig. 2b und 3b) über den Stützträger 11 bzw. die Eintritts- Stützwalzen 12 ausgeübte Anpreßkraft ist zweckmäßig so eingestellt, daß sie den Gießbandabschnitt 2 a (bzw. in entsprechender Weise den Gießbandabschnitt 3 a) in Richtung auf die Längsachse 1 a des Kokillenraums in einer Weise vorspannt, die ein nicht kontrol­ liertes Umschlagen des unregelmäßig ausgedehnten Gießbandes und damit die Entstehung von Undichtig­ keiten zwischen diesem und den Seitendämmen ver­ hindert: Unter der Anpreßwirkung der federnden Füh­ rungsbestandteile 11 und 12 wird der betreffende Gießbandabschnitt bezüglich der Seitendämme in eine definierte Lage gebracht und in dieser festgehal­ ten.
Gemäß Fig. 4a, b weisen die Eintritts-Stützwalzen 12 (und entsprechend die starren Stützwalzen 13) einen Stützabschnitt 12 a - bestehend aus nebenein­ anderliegenden Stützrippen 12 b - auf, der kürzer ist als die Breite B des Kokillenraums 1. Die Stützrippen 12 b, welche den Gießbandabschnitt 2 a bzw. 3 a also lediglich im Bereich des Kokillenraums 1 unterstützen, bilden gemeinsam eine ballige Au­ ßenkontur 12 c, d. h. ihre Umfangsflächen beschreiben gemeinsam eine bezüglich der Eintrittsstützwalze 12 (bzw. der starren Stützwalze 13) konvex gekrümmte Kurve. Zur Abstützung der Gießbandabschnitte 2 a und 3 a an den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a sind neben den Stützabschnitten 12 a der Eintritts-Stütz­ walzen 12 die bereits erwähnten Stützschienen 10 vorgesehen; deren Länge in Gießrichtung ist so be­ messen, daß sie in etwa den Zwischenraum zwischen dem Stützträger 11 und der in Gießrichtung (Pfeil 5) ersten starren Stützwalze 13 überbrücken (vgl. dazu Fig. 1).
Die Darstellung gemäß Fig. 4a läßt die Stützwirkung einer Eintritts-Stützwalze 12 vor Gießbeginn erken­ nen. Die Gießbandabschnitte 2 a und 3 a der noch nicht erwärmten Gießbänder sind noch ungedehnt und verlaufen über die Breite B des Kokillenraums 1 geradlinig. Die federnd in Anlage gehaltenen Ein­ tritts-Stützwalzen 12 können die Gießbandabschnitte nicht in Richtung auf die Kokillen-Längsachse 1 a eindrücken und berühren die Gießbandabschnitte demzufolge nur mit den Stützrippen 12 b, die in der Nähe der vertikalen Mittelebene 1 b durch den Kokil­ lenraum 1 liegen.
Während des Gießvorgangs erfahren die Gießbandab­ schnitte 2 a und 3 a unter Einwirkung der im Kokil­ lenraum 1 befindlichen Stahlschmelze eine Wärme­ dehnung. Diese führt dazu, daß die Eintritts-Stütz­ walzen 12 eine Bewegung in Richtung auf die Kokil­ lenraum-Längsachse 1 a ausführen können und über ihre Stützrippen 12 b die Gießbandabschnitte zwi­ schen den Seitendämmen bzw. Dammgliedern 4 a gegen den vom Kokillenraum 1 ausgehenden Druck abstützen (Fig. 4b). Durch die federnde Anlage der eine bal­ lige Außenkontur 12 c aufweisenden Stützabschnitte 12 a ist sichergestellt, daß die wärmegedehnten Gießabschnitte 2 a und 3 a bezüglich der Dammglieder 4 a stets in einer definierten Lage gehalten werden, die unerwünschte Ausbauchungen sowie Umschlagvor­ gänge und damit die Bildung von Undichtigkeiten zwischen den Gießbandabschnitten und den Dammglie­ dern verhindert. Die Gefahr, daß Stahlschmelze in den Bereich zwischen den Gießbandabschnitten und den Dammgliedern eindringt und dort zungenartige Ansätze bildet, läßt sich mittels der bereits er­ wähnten Stützschienen 10 weiter herabsetzen, welche die Gießbandabschnitte außerhalb des Bereichs des Kokillenraums 1 unmittelbar an den Dammgliedern in Anlage halten. Sobald sich mit der Bewegung in Gießrichtung innerhalb des Kokillenraums ein Strang mit einer ausreichend tragfähigen Strangschale gebildet hat, kann die Aufgabe der Stützschienen 10 von den Außenabschnitten der starren Stützwalzen 13 (vgl. dazu Fig. 1) übernommen werden.
Der mit der Verwendung federnd gehaltener Führungs­ bestandteile erzielte Vorteil besteht darin, daß Abmessungsabweichungen zwischen den im Bereich des Kokillenraums zusammenwirkenden Bestandteilen und wärmebedingte Gießbandverformungen nicht zur Bil­ dung von Undichtigkeiten im Bereich der Seitendämme führen können. Die Gießbandverformungen lassen sich dabei mittels der an sämtlichen Stützwalzen vorge­ sehenen balligen Stützabschnitte ohne Entstehung unerwünscht scharfer Übergänge auffangen.
Die erfindungsgemäße Führungseinrichtung kommt be­ sonders vorteilhaft in den Fällen zur Anwendung, in denen Metallschmelze - insbesondere dünnflüssige Metallschmelze wie Stahlschmelze - zur Erzielung einwandfreier Erzeugnisse unter Druck in den Kokil­ lenraumeintritt und die nachgiebigen Gießbänder ohne besondere Gegenmaßnahmen in unerwünschtem Maße verformt. Die Erfindung stellt jedoch auch dann, wenn Metallschmelze ohne Druck zugeführt wird, sicher, daß im besonders gefährdeten Eintrittsbe­ reich des Kokillenraums zwischen den Kokillenwänden keine Undichtigkeiten entstehen können, die einen vorzeitigen Abbruch des Gießvorgangs erforderlich machen.

Claims (3)

1. Führungseinrichtung an den Gießbändern einer Doppelbandstranggießkokille, deren Kokillenraum seitlich von sich an die Gießbänder anschließen­ den gegliederten Seitendämmen begrenzt ist, mit am Kokillenraumeintritt und -austritt angeordne­ ten Umlenktrommeln und zwischen diesen aufge­ reihten, dem Kokillenraum gegenüberliegenden Gießband-Stützwalzen, wobei zwischen der Umlenk­ trommel am Kokillenraumeintritt und der in Gieß­ richtung nachfolgenden ersten Stützwalze an je­ dem Gießband eine Zuatzabstützung in Form eines mit Rippen ausgestatteten Stützträgers vorgese­ hen ist, der das Gießband quer zur Gießrichtung im Bereich des Kokillenraums und der Seitendämme unterstützt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stützträger (11) und die diesen im Eintrittsbereich des Kokillenraums (1) nachfolgenden Eintritts-Stützwalzen (12) - letztere im Bereich zwischen den Seitendämmen (4) - federnd an dem betreffenden Gießband (2 bzw. 3) in Anlage gehalten sind, daß die federnden Eintritts-Stütz­ walzen (12) und die sich anschließenden starren Stützwalzen (13) Stützabschnitte (12 a) mit balliger Außenkontur (12 c) aufweisen, die kürzer sind als die Breite (B) des Kokillenraums (1) und unter deren Einwirkung die Gießbänder (2 bzw. 3) mit in Gießrichtung (Pfeil 5) fortschreitender Erwärmung eine Durchwölbung in Richtung auf die Kokillen­ raum-Längsachse (1 a) erfahren, und daß neben den Stützabschnitten (12 a) der Eintritts-Stützwalzen (12) Stützschienen (10) angeordnet sind, welche auf der den Seitendämmen (4) gegenüberliegenden Seite an den Gießbändern (2 bzw. 3) anliegen.
2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stützträger (11) und die Eintritts-Stützwalzen (12) an Schwingen (20 bzw. 28) gelagert sind, die um ortsfeste Schwenk­ achsen (22 bzw. 30) in einer zum betreffenden Gießband (2 bzw. 3) lotrechten Ebene schwenkbar sind.
3. Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stützträger (11) über Ku­ gelgelenke (19) mit ihren Schwingen (20) in Ver­ bindung stehen.
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