DE3444116A1 - Hand-trennschleifmaschine mit staubabsaugung - Google Patents
Hand-trennschleifmaschine mit staubabsaugungInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Hand-Trennschleifmaschine, ins-
- besondere zum Zerschneiden von Natur- oder Kunststeinplatten, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Eine tragbare Trennschleifmaschine dieser Art ist aus der DE-OS 31 09 007 bekannt. Bei dieser ist die eigentliche Schleifmaschine als Winkelschleifmaschine ausgebildet, d.h.
- der Antriebsmotor ist in einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse mit rechtwinklig zur Scheibenwelle verlaufender Motorwelle angeordnet. Zum Absaugen des beim Trennschleifen anfallenden Gesteinstaubes ist am Gehäuse der Winkelschleifmaschine ein Saugventilator angebracht, der mit einem Treibriemen angetrieben wird, der zum einen über eine auf der Welle des Saugventilators sitzende Seilrolle und zum anderen über eine drehfest auf der Scheibenwelle angebrachten Riemenscheibe geführt ist. Von der Saugseite des Saugventilators führt ein flexibler Schlauch zu einer Ansaugöffnung in der Schutzhaube der Trennscheibe, über die der anfallende Staub während des Trennschleifens aufgenommen wird. Der aus dem Saugventilator austretende Staub gelangt in einen unmittelbar mit diesem verbundenen Staubbeutel, der als selbständiges Element sich seitlich des Gehäuses des Antriebsmotors erstreckt.
- Die vorbekannte Winkelschleifmaschine kann hinsichtlich der Forderung, Staubbelästigungen bei Trennschleifarbeiten weitgehend zu vermeiden, als eine durchaus zufriedenstellende Lösung angesehen werden. Anders verhält es sich mit der Handhabung,die durch die neben dem Gehäuse des Antriebsmotors angebrachten Einrichtungen zur Staubabsaugung wesentlich erschwert wird. Auch ergibt sich durch den am Kopf der Winkelschleifmaschine aufgesetzten Saugventilator eine ungünstige Gewichtsverteilung. Störend wirkt sich dabei auch der Verbindungsschlauch zwischen der Schutzhaube und dem Saugventilator aus.
- Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, für die Gestaltung einer Hand-Trennschleifmaschine mit Staubabsaugung einen Weg zu finden, der es ermöglicht, die für die Staubabsaugung erforderlichen Einrichtungen weitgehend in das Maschinengehäuse mit einzubeziehen, so daß eine insgesamt kompakte Bauweise erhalten bleibt und die Schleifmaschine insoweit ebenso einfach zu handhaben ist wie eine Trennschleifmaschine ohne Staubabsaugung.
- Diese Aufgabe wird ausgehend von einer #and-Trennschleifmaschine der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Antriebsmotor achsparallel zur Scheibenwelle am Gehäuse angeflanscht ist, daß die im Innern des Gehäuses liegenden Enden von Motor- und Scheibenwelle fluchtende Zahnriemenräder tragen, die untereinander durch einen endlosen Zahnriemen verbunden sind, daß der Sauglüfter mit seiner Laufradwelle ebenfalls achsparallel zur Scheibenwelle mit in ein Trum des Zahnriemens eingreifendem Ritzel am Gehäuse angeordnet ist und daß die saugseitige Öffnung des Sauglüfters an einer Öffnung in der dem Gehäuse benachbarten Seitenwand der Schutzhaube luftdicht angeschlossen ist, während die Druckseite in einen im Gehäuse verlaufenden Kanal mündet, der zu einem die Gehäusewand durchsetzenden Schlauchanschlußstutzen führt.
- Zur Verbesserung der Ansaugwirkung des Staublüfters ist vorteilhafterweise im Innern der Schutzhaube an ihrem Ablaufende ein etwa radial verlaufendes Umlenkblech bündig zwischen den Innenflächen der Seitenwände angeordnet, welches sich in seiner radialen Länge wenigstens bis zu einer Kreislinie um die Drehachse der Trennscheibe erstreckt, die die Saugöffnung in der Seitenwand der Schutzhaube tangiert, wobei das Umlenkblech einen mittigen, von der Innenkante ausgehenden Schlitz aufweist, in dem der Rand der Schleifscheibe mit Spiel geführt ist.
- Zur weiteren Verbesserung der Wirkung dieses Umlenkbleches sind seine inneren Enden auf beiden Seiten der Trennscheibe vorteilhafterweise nach innen der Umfangslinie der Saugöffnung entsprechend eingebogen.
- Auch ist es vorteilhaft, den Sauglüfter als selbständiges Bauteil außen am Gehäuse lösbar, z.B. mittels Schrauben, zu befestigen, wobei seine Antriebswelle durch eine Öffnung in der Wand des Gehäuses in den Innenraum desselben hineinragt.
- Der anfallende Staub wird zweckmäßigerweise mit einem flexiblen Schlauch zu einem ortsfesten Behälter oder dergleichen befördert. Für den Anschluß eines solchen Schlauches ist vorzugsweise am rückwärtigen Ende des Gehäuses ein Schlauchanschlußstutzen angebracht.
- Auch ist es zweckmäßig, im rückwärtigen Abschnitt des Gehäuses einen nach oben ragenden Handgriff für eine etwa waagerechte Arbeitshaltung dieses Gehäuseabschnittes anzuordnen und den Kopfteil des Gehäuses gegenüber dem rückwärtigen Abschnitt in einer zur Trennebene parallelen Ebene gegenüber dem Handgriff zur entgegengesetzten Seite des rückwärtigen Gehäuseabschnittes abzuwinkeln. Der Handgriff wird vorteilhafterweise starr mit dem Gehäuse des Antriebsmotors verbunden oder an diesem angeformt.
- Ein wesentlicher Vorteil, den die Erfindung bietet, ist darin zu sehen, daß der Kopf der Trennschleifmaschine, d.h.
- der Bereich der Lagerung der Trennscheibe sich kaum von einer üblichen Winkelschleifmaschine ohne Staubabsaugung unterscheidet. So ist vor allem der Sauglüfter derart zwischen Schutzhaube und Maschinengehäuse untergebracht, daß die Handhabung der Trennschleifmaschine hierdurch in keiner Weise beeinträchtigt wird. Andererseits hat die unmittelbar neben der Seitenwand der Schutzhaube liegende Anordnung des Sauglüfters den Vorteil, daß kein Verbindungsschlauch benötigt wird. Dies hat auch strömungstechnische Vorteile, die eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Saugleistung mit sich bringen. Da ferner das Antriebsritzel des Sauglüfters in ein Trum des Treibriemens zum Antrieb der Trennscheibe unmittelbar eingreift, werden zusätzliche Antriebsmittel hierfür nicht benötigt.
- Der Antriebsmotor ist nicht wie bei einer Winkelschleifmaschine seitlich neben der Trennscheibe, sondern in einer um 900 gedrehten Stellung auf der Seite der Trennscheibe am Gehäuse angeflanscht. Damit läßt sich die Gesamtbaulänge klein halten und insgesamt eine kompakte Bauweise erreichen, wie sie für eine Hand-Trennschleifmaschine erwünscht ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer nach der Erfindung ausgebildeten Hand-Trennschleifmaschine, teilweise im Schnitt im Bereich der Schutzhaube und Fig. 2 eine Draufsicht der Hand-Trennschleifmaschine, teilweise im Schnitt in den Ebenen der Linie 1-1 der Fig. 1.
- Zu den Hauptbestandteilen der abgebildeten Hand-Trennschleifmaschine gehören ein Gehäuse 1, ein seitlich am Gehäuse angeflanschter Antriebsmotor 2 mit einem Handgriff 3 und eine Schutzhaube 4, die am Gehäuse 1 in geeigneter Weise befestigt ist und die Trennscheibe 5 etwa bis zu ihrer Durchmesserebene umschließt. Wie Fig. 1 zeigt, ist der Kopfteil des Gehäuses 1 gegenüber dem rückwärtigen Abschnitt abgewinkelt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß für das Zerschneiden von Steinplatten, für welches die Trennschleifmaschine in erster Linie vorgesehen ist, in der üblichen Arbeitshaltung der rückwärtige Abschnitt des Gehäuses 1 eine zur Oberfläche der Steinplatte parallele Lage einnimmt und somit während des Vorschubs in Richtung seiner Längsachse bewegt werden kann, was sich für den Benutzer als besonders günstig erwiesen hat. Das Gehäuse kann aber ebensogut als durchgehend gestrecktes Gehäuse ausgebildet sein.
- Die Trennscheibe 5 ist am freien Ende einer Welle 6 in an sich bekannter Weise lösbar befestigt. Zur Lagerung der Welle 6 im Kopfteil des Gehäuses 1 sind zwei Wälzlager 7 vorgesehen, wie dies von anderen Maschinen dieser Art bekannt ist. Auf das innere Ende der Welle 6 ist ein Zahnriemenrad 8 drehfest aufgesetzt. Ein weiteres Zahnriemenrad 9 sitzt auf dem in das Gehäuse 1 hineinragenden Ende der Antriebswelle 10 des Antriebsmotors 2. Verbunden sind die beiden Zahnriemenräder 8 und 9 durch einen endlosen Zahnriemenll,deran der Knickstelle des Gehäuses 1 über geeignete Umlenkräder geführt ist. Im Obertrum dient als Umlenkrad das Antriebsritzel 12 eines Sauglüfters 13. Das auf den Untertrum des Zahnriemens ll einwirkende Umlenkrad, welches nicht dargestellt ist, wird zweckmäßigerweise verstellbar im Gehäuse 1 gelagert, so daß mit diesem Umlenkrad zugleich die Spannung des Zahnriemens 11 veränderbar ist.
- Die Schutzhaube 4, die die Trennscheibe 5 beidseitig etwa auf der Hälfte ihrer Querschnittsfläche umschließt, ist in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage in geeigneter Weise am Gehäuse 1 abnehmbar befestigt. In dem Zwischenraum zwischen der Schutzhaube 4 und dem Gehäuse 1 befindet sich der Sauglüfter 13, der mit seinem Gehäuse 14 an der Seitenwand des Gehäuses 1 über einen Flansch oder dergleichen mittels Schrauben 14a abnehmbar befestigt ist. Der Sauglüfter 13 ist ein selbständiges Bauteil und kann als Ganzes ein- und ausgebaut werden. Seine Welle 15, die das Lüfterrad 16 trägt, ist im Gehäuse 14 gelagert. In der aus Fig. 2 ersichtlichen Einbaustellung dient das Antriebsritzel 12, wie bereits erwähnt, zugleich als Umlenkrad für den Obertrum des Zahnriemens 11.
- Mit seiner Einlaßöffnung 17 schließt der Saugventilator 13 an eine angepaßte Ausnehmung 18 in der Seitenwand 19 der Schutzhaube 4 luftdicht an. Die Druckseite des Sauglüfters 13 steht mit einem im Gehäuse 1 befindlichen Kanal 20 in Verbindung, der sich bis zum rückwärtigen Ende des Gehäuses 1 erstreckt und hier in einen außen am Gehäuse angebrachten Schlauchanschlußstutzen 21 mündet. Auf diesen Stutzen wird ein flexibler Schlauch 22 aufgesetzt, durch den der Staub zu einem geeigneten Aufnahmebehälter weitergeleitet wird.
- Die Betriebsdrehrichtung der Trennscheibe 5 ist in Fig. 1 durch den Pfeil 23 angedeutet. Das Ende einer Steinplatte, in die die Trennscheibe 5 teilweise eingedrungen ist, ist mit 24 bezeichnet. Der beim Trennschleifen anfallende Gesteins staub wird aus dem Schneidspalt herausgeschleudert und innerhalb der Schutzhaube 4 durch die Sogwirkung der mit hoher Drehzahl rotierenden Trennscheibe 5 von dieser in Richtung auf das Ablaufende der Schutzhaube 4 mitgerissen. Am Ablaufende ist ein Umlenkblech 25 im Innern der Schutzhaube 4 angebracht, welches einen mittigen Schlitz 26 enthält, in dem der Rand der Trennscheibe 5 mit Spiel geführt ist. Die zu beiden Seiten des Schlitzes 26 verlaufenden Schenkel des im wesentlichen U-förmigen Ablenkbleches 25 gehen an ihrem inneren Ende in einen einwärts gebogenen Abschnitt 27 über, dessen Rundung etwa den Konturen der Saugöffnung 18 in der Seitenwand 19 der Schutzhaube 4 angepaßt ist. Durch das Ablenkblech 25 wird am Ablaufende der Schutzhaube 4 eine Art Auffangkammer gebildet, durch die die Sogwirkung des Sauglüfters 13 und damit das Absaugen des Gesteinsstaubes an dieser Stelle wirksam unterstützt wird.
- Bei der in der Zeichnung dargestellten Trennscheibe 5 handelt es sich um eine handelsübliche Diamant-Trennscheibe mit von der Umfangskante ausgehenden radialen Schlitzen. Es können aber ebensogut andere Trennscheiben, beispielsweise ohne radiale Schlitze, benutzt werden.
- - Leerseite -
Claims (7)
- Hand-Trennschleifmaschine mit Staubabsaugung Ansprüche 1. Hand-Trennschleifmaschine, insbesondere zum Zerschneiden von Natur- oder Kunststeinplatten, mit einem im wesentlichen länglichen Gehäuse, in dem an einem Ende die Welle der Schleifscheibe rechtwinklig zur Gehäuselängsachse gelagert ist, einem Antriebsmotor, der mit der Scheibenwelle getrieblich verbunden ist und einem vom Antriebsmotor angetriebenen Sauglüfter zur Staubabsaugung und mit einer etwa die halbe Trennscheibe beidseitig umschließenden Schutzhaube, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antriebsmotor (2) achsparallel zur Scheibenwelle (6) am Gehäuse (1) angeflanscht ist, daß die im Innern des Gehäuses (1) liegenden Enden von Motor- und Scheibenwelle (10 bzw. 6) fluchtende Zahnriemenräder (9, 8) tragen, die untereinander durch einen endlosen Zahnriemen (11) verbunden sind, daß der Sauglüfter (13) mit seiner Laufradwelle (15) ebenfalls achsparallel zur Scheibenwelle (6) mit in ein Trum des Zahnriemens (11) eingreifendem Ritzel (12) am Gehäuse -(1) angeordnet ist und daß die saugseitige Öffnung (17) des Sauglüfters (13) an einer Öffnung (18) in der dem Gehäuse (1) benachbarten Seitenwand (19) der Schutzhaube (4) luftdicht angeschlossen ist, während die Druckseite in einen im Gehäuse (1) verlaufenden Kanal (20) mündet, der zu einem die Gehäusewand durchsetzenden Schlauchanschlußstutzen (21) führt.
- 2. Trennschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Schutzhaube (4) an ihrem Ablaufende ein etwa radial verlaufendes Umlenkblech (25) bündig zwischen den Innenflächen der Seitenwände angeordnet ist, das sich in seiner radialen Länge wenigstens bis zu einer Kreislinie um die Drehachse der Scheibenwelle (6) erstreckt, die die Öffnung (18) in der Seitenwand (19) der Schutzhaube (4) tangiert, und daß das Umlenkblech (25) einen mittigen, von der Innenkante ausgehenden Schlitz (26) aufweist, in dem der Rand der Trennscheibe (5) mit Spiel geführt ist.
- 3. Trennschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden (27) des Umlenkbleches (25) auf beiden Seiten der Trennscheibe (5) nach innen der Umfangslinie der Saugöffnung (18) entsprechend eingebogen sind.
- 4. Trennschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauglüfter (13) als selbständiges Bauteil außen am Gehäuse (1) lösbar, z.B. mittels Schrauben (14a), befestigt ist, wobei seine Antriebswelle (15) durch eine Öffnung in der Wand des Gehäuses (1) in den Innenraum desselben hineinragt.
- 5. Trennschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchanschlußstutzen (21) am rückwärtigen Ende des Gehäuses (1) angeordnet ist.
- 6. Trennschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im rückwärtigen Abschnitt des Gehäuses (1) ein nach oben ragender Handgriff (3) für eine etwa waagerechte Arbeitshaltung dieses Gehäuseabschnittes angeordnet ist und daß der Kopfteil des Gehäuses (1) gegenüber dem rückwärtigen Abschnitt in einer zur Trennscheibe (5) parallelen Ebene gegenüber dem Handgriff (3) zur entgegengesetzten Seite des rückwärtigen Abschnittes des Gehäuses (1) abgewinkelt ist.
- 7. Trennschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (3) starr mit dem Gehäuse des Antriebsmotors (2) verbunden ist.
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| DE3444116A1 true DE3444116A1 (de) | 1986-06-05 |
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ID=6251819
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