DE3442397A1 - Chipkartenleser - Google Patents
ChipkartenleserInfo
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- DE3442397A1 DE3442397A1 DE19843442397 DE3442397A DE3442397A1 DE 3442397 A1 DE3442397 A1 DE 3442397A1 DE 19843442397 DE19843442397 DE 19843442397 DE 3442397 A DE3442397 A DE 3442397A DE 3442397 A1 DE3442397 A1 DE 3442397A1
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- G06K13/02—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
- G06K13/08—Feeding or discharging cards
- G06K13/0806—Feeding or discharging cards using an arrangement for ejection of an inserted card
- G06K13/0831—Feeding or discharging cards using an arrangement for ejection of an inserted card the ejection arrangement comprising a slide, carriage or drawer
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- G—PHYSICS
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- G06K7/0021—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by galvanic contacts, e.g. card connectors for ISO-7816 compliant smart cards or memory cards, e.g. SD card readers for reading/sensing record carriers having surface contacts
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Description
Siemens Aktiengesellschaft Unser Zeichen Berlin und München VPA g^ ρ t 9 3 5 CTE
Chipkartenleser
Die vorliegende Erfindung beinhaltet einen Chipkartenleser mit in einem Aufnahmeteil entgegen Federkraft verschiebbar
gelagerten Schlitten, Federn zur Kontaktierung eines auf der Karte befindlichen Chips sowie eine Vorrichtung
zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung.
Es sind beispielsweise Anordnungen bekannt, bei denen die Chipkarte zunächst reibungs- bzw. kontaktlos in den
Schlitten eingelegt wird. Erst nach dem Einschieben des Schlittens in das Aufnahmeteil wird etwa in der Endlage,
also Leselage der Chipkarte deren Kontaktierung vorgenommen. Diese Kontaktierung erfolgt durch einen an der Auf^
nähme angeordneten Steg, der etwa in dieser Endlage die mit dem Schlitten bew.egten Kontaktfedern auf die Chipkarte
niederdrückt. Die Ein- und Abschaltung der Lese- und Auswerteeinrichtung erfolgt über einen separaten Mikro^
schalter.
Bei häufiger Anwendung unterliegen der Chipkartenleser sowie die Chipkarte einer unvermeidbaren Verschmutzung.
Um dennoch die Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden zur Kontaktierung der Chipkarte höhere Kontaktkräfte
als normalerweise erforderlich benötigt. Dies hat z. B. bei Geräten mit relativ geringem Gewicht, z. B. leichten
Fernsprechgeräten zur Folge, daß das Gerät in unerwünschter Weise verschoben wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Sgn 1 Fra / 16.11.1984
-I-
VPA 84 P 1935.DE
Chipkartenleser mit hohen Kontaktkräften bei gleichzeitig geringen Einschubkräften zu schaffen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schlitten die Federn zur Kontaktierung des Chips sowie die Vorrichtung
zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung trägt, wobei die Steuerung dieser beiden Einrichtungen
durch einen quer zur Einführungsrichtung im Schlitten angeordneten Schieber erfolgt, der von zumindest einer in
dem Aufnahmeteil angeordneten Steuerfläche betätigt wird.
Durch diese Anordnung wird die Kontaktierung der Chipkarte über zwei Wege vorgenommen, nämlich durch Längsverschiebung
des Schlittens sowie durch die Längsbewegung des Schiebers. Damit wird ohne Erhöhung des Verschiebeweges
des die Chipkarte aufnehmenden Schlittens der wirksame Weg zur Steuerung der Kontaktfedern beträchtig erhöht,
so daß bei höheren Kontaktkräften lediglich eine geringere Kraft zum Einschieben erforderlich ist. Aufgrund
der über die zwei Wege angesteuerten Kontaktfedern werden diese nicht schlagartig wie bei den bekannten Kontaktvorrichtungen
in ihre Kontaktlage gebracht, so daß die Lebensdauer von Chipkarte und Kontaktfedern erheblich
verlängert wird. Durch Anordnung der Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung und
dessen Betätigung durch den Schieber innerhalb des Schlittens werden, da diese Vorrichtung gleichzeitig mit
den Kontaktfedern angesteuert wird, ebenfalls geringere Einschubkräfte benötigt wie dies bei Vorhandensein eines
Mikroschalters der Fall ist.
Dabei kann die Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der
Lese- und Auswerteeinrichtung durch eine Hauptfeder und einen Gegenkontakt gebildet sein, wobei das freie Ende
der Hauptfeder an einem Nocken des Schiebers anliegt und der Schieber in seiner Ausgangslage (Fig. 1) durch diese
- $ - VPA 84 3 ' 1 9 3 5 DE
Hauptfeder vorgespannt ist. In diesem Fall bringt die Hauptfeder die Kraft zur Rückstellung des Schiebers in"
eine definierte Lage auf, so daß gesonderte Federelemente zur Rückführung des Schiebers entfallen können.
5
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das Aufnahmeteil U-förmig gestaltet sein und seine beiden
Schenkel in Einführungsrichtung versetzt angeordnete Steuerflächen aufweisen. Dadurch kann die Baubreite minimal
gehalten werden, wobei gleichzeitig die Steuerflächen ein Verkanten des Schlittens verhindern und somit dessen
gute Führung gewährleisten.
Weiterhin kann der Schieber in einem Führungsschacht des
Schlittens gelagert sein und Anlaufschrägen aufweisen, die jeweils mit einem freien Ende einer einseitig eingespannten
Kontaktfeder zusammenarbeiten. Dabei können die Kontaktfedern in ihrem Kontaktbereich im wesentlichen
S-förmig gestaltet sein und von im Schieber vorgesehenen Kanälen aufgenommen werden. Durch Einbringen der Kontaktfedern in Kanälen kann ebenfalls die Bauhöhe des
Schlittens gering gehalten werden.
Um zu verhindern,- daß die Chipkarte in ihrer Leselage
vorschriftswidrig gezogen wird und damit durch die eingeschaltete Lese- und Auswerteeinrichtung beschädigt wird,
ist der Hauptfeder eine Wippe zugeordnet, deren eines freies Ende durch eine Schräge des Schiebers steuerbar
ist und deren anderes freies Ende durch eine Schraubenfeder in Richtung auf die Chipkarte gedrückt wird, wobei
die Wippe einen Arm besitzt, deren freies Ende eine geneigte und die Hauptfeder übergreifende Fläche aufweist.
Aufgrund dieser Anordnung wird schon nach kurzer Wegstrecke der Chipkarte die Wippe durch die Schraubenfeder
verschwenkt, wobei durch die geneigte Fläche des Armes die Hauptfeder vom Gegenkontakt weggedrückt wird. Dadurch
- / - VPA 84 H 1 9 3 5 DE
wird die Lese- und Auswerteeinrichtung abgeschaltet.
Es besteht bei dieser Ausführungsform die Möglichkeit, den Schlitten ohne Aufnahmeteil zu verwenden, da der
Schlitten für sich ein funktionsfähiges Teil darstellt.
Weiterhin ist es denkbar, den Schieber des Schlittens in der Leselage zu fixieren und somit mit demselben Bauteil
einen Billigleser ohne Außensteuerung mit den nunmehr als Schleifkontakt wirkenden Kontaktfedern zu realisieren.
Bei beiden zuletzt erwähnten Ausführungsformen kann zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit und damit zur Verlängerung
der Lebensdauer der Chipkarte die erwähnte Wippe vorhanden sein, die eine rasche Abschaltung der Lese- und
Auswerteeinrichtung bewirkt.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Es zeigt
20
20
Fig. 1 die Führung des Schlittens im Kartenleser in einer Aufsicht
■ Fig. 2 von der Leseseite der Chipkarte her gesehen eine Aufsicht auf den Schlitten in dessen Leselage
Fig. 3 von der Leseseite der Chipkarte her gesehen eine
Aufsicht auf den Schlitten in dessen Ausgangszustand
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht des Schlittens in dessen Leselage
Fig. 5 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 4 längs der Schnittlinie V-V
35
35
Fig. 6 eine geschnittene Seitenansicht des Schlittens in
_ / - VPA 84 P 19 3 5 DE
dessen Ausgangslage
Fig. 7 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 6 längs der Schnittlinie VII-VII
5
5
Fig. 8 eine Einzelheit von der Leseseite des Schlittens her gesehen im Lesezustand
Fig. 9 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 8 längs der Schnittlinie IV-IV
Fig. 10 eine Einzelheit von der Leseseite des Schlittens her gesehen bei gerade gezogener Chipkarte
Fig. 1-1 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. ID
längs der Schnittlinie XI-XI
Fig. 12 eine Möglichkeit zur Ver- und Entriegelung des Schlittens innerhalb des Kartenlesers.
Der in den Figuren dargestellte Chipkartenleser besteht im wesentlichen aus dem Aufnahmeteil 1 und dem in diesem
Aufnahmeteil 1 längs verschiebbar geführten Schlitten Der Schlitten 2 wird dabei entgegen der Kraft von zwei
Federn 3 in die Leselage bewegt und in dieser Lage z.B. mittels einer Herzkurvensteuerung verrastet gehalten.
Durch erneuten Druck auf den Schlitten 2 wird dieser durch die Federn 3 in seine Ausgangslage zurückgeführt.
Beim Einführen der Chipkarte 4 wird der Schlitten in der Pfeilrichtung A bewegt. Innerhalb des Schlittens 2 ist
ein diesen mit seinen Enden 5 und 6 überragender Schieber 7 angeordnet, auf dessen Funktion später hoch eingegangen
wird. Dieser Schieber 7 wird durch die Steuerflächen 8 und 9 des Aufnahmeteils 1 betätigt. In Fig. 1 ist die
Ausgangslage des Schlittens dargestellt, d.h. der
-jt- VPA 84 1- 19 35 OH
Schlitten wird durch die Federn 3 an die Ansätze 10 am Aufnahmeteil gedrückt, die einen Anschlag für den
Schlitten 2 bilden. Beim Einschieben des Schlittens in Pfeilrichtung A in das Aufnahmeteil 1 gleitet der mittels
der Kraft der Hauptfeder 11 vorgespannte Schieber 7 zunächst entlang der Steuerfläche 9 und trifft nach kurzem
Hubweg auf die Steuerfläche 8, durch die er in die Leselage gedruckt wird.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Aufsicht auf den Schlitten 2 in seiner Leselage ist der Schieber 7 erkennbar,
der in einem Führungsschacht 12 des Schlittens 2 gelagert ist. Dieser Schieber 7 betätigt einmal die in
Kanälen 13 angeordneten Kontaktfedern 14 sowie die bereits erwähnte, in einer Ausnehmung 15 geführte Hauptfeder
11. In der Leselage des Schlittens 2 ist die Hauptfeder 11 mit einem Gegenkontakt 16 elektrisch verbunden,
wobei die Lese- und Auswerteeinrichtung angeschaltet ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Aufsicht ist die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage des Schlittens 2 innerhalb des
Aufnahmeteils 1 wiedergegeben, d.h. durch den Schieber wird die Hauptfeder 11 vom Gegenkontakt 16 durch den
Nocken 17 entfernt und damit weiter vorgespannt.
Die Fig. 4 gibt die Lage der Kontaktfedern 14 in der . Leselage des Schlittens 2 wieder. Dabei ist erkennbar,
daß der Schlitten 2 im wesentlichen aus einem U-förmigen Grundteil 20, das einen Einführungsschlitz 18 für die
Chipkarte 4 aufweist, und einem Zwischenträger 19 besteht, der im U-förmigen Grundteil 20 angeordnet ist und
die Kanäle 13 für die Kontaktfedern 14 besitzt. Die.Kontaktfedern
14 sind jeweils in ihren Kontaktbereichen S-förmig gestaltet und frei beweglich gehaltert, während
sie in ihren Befestigungsbereichen in etwa U-förmig ausgebildet und fest eingespannt sind. Im Befestigungsbe-
^ Bi ^ 19 3 5 DE
reich 22 sind wiederum ihre freien Enden 23 jeweils abgewinkelt und ragen Durchbohrungen 24 einer Leiterplatte
hindurch.
Die Kontaktfedern 14 werden durch den Schieber 7 in die Leselage gedrückt. Zu diesem Zweck besitzt der Schieber
für jede Kontaktfeder 14 eine Auflaufschräge 26, die die jeweilige Kontaktfeder 14 in die in Fig. 5 gezeigte Lage
steuert und somit die Kontaktbereiche 21 in Richtung auf die Kontaktflächen 27 der Chipkarte 4 zubewegt und mit
derselben kontaktiert.
Die Fig. 6 und 7 zeigen den Schlitten in dessen Ausgangslage. Die Chipkarte 4 ist bereits in den Einführungs-
schlitz 18 bis zu einem Anschlag eingeschoben. Dabei befindet sich die Chipkarte 4 und der Schlitten 2 in der in
Fig. 1 dargestellten Lage, d.h. die Chipkarte ist nicht kontaktiert. Wie aus den Figuren zu ersehen ist, sind die
Kontaktbereiche 21 von den Kontaktflächen 27 der Chipkarte abgehoben und noch nicht durch die Auflaufschrägen
26 betätigt worden.
Wie bereits erwähnt, wird die Chipkarte 4 erst in ihrer Leselage kontaktiert, wobei die Hauptfeder 11 und der
Gegenkontakt 16 aufeinanderliegen und die Lese- und Aus·-·
Werteeinrichtung angeschaltet ist. Über eine am Schieber 7 angebrachte Schräge 29 wird in der Ausgangslage des
Schlittens (Fig. 1) eine Wippe entgegen der Kraft der Schraubenfeder 30 verschwenkt. Beim Einschieben der Chipkarte
in den Einführungsschlitz 18 wird der Randsteg 31 der Wippe 28 von der* Chipkarte 4 übergriffen. Bei nor1-malern
Einschieben des Schlittens mit der Chipkarte in die Leselage (verriegelter Zustand des Schlittens z.B. durch
eine Herzkurve) bleibt die Wippe 28 in der in Fig. 9 gezeigten Lage, d.h. Hauptfeder 11 und Gegenkontakt 16 sind
geschlossen und die Lese- und Auswerteeinrichtung ange-
-β - VPA 84 P t 9 3 5 OE
schaltet. Die Wippe 28 besitzt weiterhin einen in den Bereich der Hauptfeder 11 hineinragenden Arm 32, dessen
Endbereich 33 als geneigte Fläche gestaltet ist. Bei der in Fig. 8 und 9 gezeigten Darstellung bleibt dieser Endbereich
von der Hauptfeder 11 abgehoben. Dieser Zustand ist in der Detailzeichnung von Fig. 8 erkennbar und
stellt einen Schnitt längs der Schnittlinie VIII-VIII dar.
Wird der Schlitten ohne Einführung einer Chipkarte in Richtung der Verriegelungstellung gedruckt, so werden
durch den Schieber 7 zwar die Kontaktfedern 14 betätigt, jedoch wird aufgrund der Schräge 29 am Schieber und der
Schraubenfeder 30 die Wippe in die in Fig. 10 und 11 gezeigte Lage verschwenkt, wodurch Hauptfeder und Gegenkontakt
16 nicht miteinander in Berührung gelangen. Dieses Trennen der Hauptfeder vom Gegenkontakt 16 wird
durch die erwähnte geneigte Fläche 33 des an der Wippe 28 angeformten Armes 32 bewirkt. Dieser Zustand ist wiederum
in der Detailzeichnung von Fig. 10 erkennbar und stellt einen Schnitt längs der Schnittlinie X-X dar.
Befindet sich der Schlitten mit eingeschobener Chipkarte 4 in der Leselage, d.h. im verriegelten Zustand des
Schlittens (Fig. 2, 9) so ist der Randsteg 31 durch die. Chipkarte·4 niedergedrückt. Wird bei verriegeltem Schlitten
vorschriftswidrig die Chipkarte 4 in Pfeilrichtung B (Fig. 11) herausgezogen, so wird der Randsteg 31 der
Wippe 28 nach einer kurzen Weglänge von der Chipkarte 4 freigegeben, wodurch aufgrund der auf den Randsteg 31
einwirkenden Schraubenfeder der die geneigte Fläche 33 aufweisende Arm 32 diese Hauptfeder 11 vom Gegenkontakt
wegdrückt. Der Schieber 7 hat sich bei diesem Vorgang in der Leselage soweit verschoben, daß das dem Randsteg 31
gegenüberliegende Ende der Wippe freigegeben ist. Dadurch wird die Lese- und Auswerteeinrichtung abgeschaltet.
. s - VPA WP 19 3 5 OE
Wie bereits erwähnt, kann die Ver- und Entriegelung des
Schlittens innerhalb des Aufnahmeteils mittels einer Herzkurvensteuerung erfolgen. In Fig. 12 ist eine weitere Möglichkeit
zur Ver- und Entriegelung des Schlittens 2 wiedergegeben. Diese Vorrichtung besteht aus einem in
einer Halterung 34 angeordneten Hubmagneten 35, der auf einen schwenkbar gelagerten Kipphebel 36 einwirkt. Der
Kipphebel 36 weist einen winkelförmigen Ansatz 37 auf, der im Verriegelungszustand in eine formmäßig diesem Ansatz 37
entsprechende Vertiefung 38 des Schlittens 2 eingreift. Nach Beendigung des Lesevorgangs kann durch einen entsprechenden
elektrischen Impuls der Kipphebel in die Entriegelungsstellung verschwenkt werden, wodurch der
Schlitten 2 freigegeben wird.
Für bestimmte Anwendungsfälle kann es weiterhin wünschenswert sein, den Chipkartenleser ohne Ver- und Entriegelungseinrichtung
auszurüsten. Das ist insbesondere in den Fällen erwünscht, in denen lediglich Informationen gelesen
werden sollen, die durch kurzfristiges Einschieben des Schlittens abgerufen werden können.
6 Patentansprüche
12 Figuren
· ■ ·
12 Figuren
· ■ ·
- /S -
VPA 84 ? I 9 3 5 DE
1 Aufnahmeteil
2 Schlitten 3 Federn 4 Chipkarte
3 Enden des Schiebers 6}
7 Schieber
8J) Steuerflächen 93
10 Ansätze
11 Hauptfeder
12 Führungsschacht
13 Kanäle für Kontaktfedern
14 Kontaktfedern
15 Ausnehmung
16 Gegenkontakt
17 Nocken
18 Einführungsschlitz
19 Zwischenträger
20 U-förmiges Grundteil
21 Kontaktbereich
• .22 Befestigungsbereiche 23 freie Enden der Kontaktfedern
24 Bohrungen
25 Leiterplatte
26 Auflaufschräge
27 Kontaktflächen 28 Wippe
29 Schräge
30 Schraubenfeder
31 Randsteg
32 Arm
33 geneigte Fläche des Endbereiches des Armes
Al· VPA 84 P 19
34 Halterung
35 Hubmagnet
36 Kipphebel
37 winkelförmiger Ansatz 5 38 Vertiefung
- Leerseite -
Claims (6)
1. Chipkartenleser mit in einem Aufnahmeteil (1) entgegen
Federkraft verschiebbar gelagertem Schlitten (2), Federn
(14) zur Kontaktierung eines auf der Karte (4) befindlichen
Chips sowie einer Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (2) die Federn (14) zur Kontaktierung
des Chips sowie die Vorrichtung (11, 16) zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung trägt, wobei
die Steuerung dieser beiden Einrichtungen durch einen quer zur Einführungsrichtung im Schlitten (2) angeordneten
Schieber (7) erfolgt, der von zumindest einer in dem Aufnahmeteil (1) angeordneten Steuerfläche (8, S) betätigt
wird.
2. Chipkartenleser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung durch eine Hauptfeder (11) und einen Gegenkontakt (16) gebildet ist, wobei das freie Ende der Hauptfeder (11) an einem Nocken (17) des Schiebers (7) anliegt und der Schieber (7) in seiner Ausgangslage (Fig. 1) durch diese Hauptfeder (11) vorgespannt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Lese- und Auswerteeinrichtung durch eine Hauptfeder (11) und einen Gegenkontakt (16) gebildet ist, wobei das freie Ende der Hauptfeder (11) an einem Nocken (17) des Schiebers (7) anliegt und der Schieber (7) in seiner Ausgangslage (Fig. 1) durch diese Hauptfeder (11) vorgespannt ist.
3. Chipkartenleser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (1) U-förmig gestaltet ist und beide Schenkel in Einführungsrichtung versetzt angeordnete Steuerflächen (8, 9) aufweisen.
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (1) U-förmig gestaltet ist und beide Schenkel in Einführungsrichtung versetzt angeordnete Steuerflächen (8, 9) aufweisen.
4. Chipkartenleser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) in einem Führungsschacht (12) des Schlittens (2) gelagert ist und Auflaufschrägen (26) auf-
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) in einem Führungsschacht (12) des Schlittens (2) gelagert ist und Auflaufschrägen (26) auf-
■ν
- *L - VPA u r J 9 3 5 OE
weist, die jeweils mit einem freien Ende einer einseitig eingespannten Kontaktfeder (14) zusammenarbeiten.
5. Chipkartenleser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfedern (14) in ihrem Kontaktbereich (21) im wesentlichen S-förmig gestaltet sind und von im Schieber
(7) vorgesehenen Kanälen (13) aufgenommen werden.
6. Chipkartenleser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptfeder (11) eine Wippe (28) zugeordnet ist,
deren eines freies Ende durch eine Schräge (29) des Schiebers (7) steuerbar ist und dessen anderes freies
Ende durch eine Schraubenfeder (30) in Richtung auf die Chipkarte gedrückt wird, wobei die Wippe (28) einen Arm
(32) besitzt, dessen freies Ende eine geneigte und die Hauptfeder (11) übergreifende Fläche (33) aufweist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19843442397 DE3442397A1 (de) | 1984-11-20 | 1984-11-20 | Chipkartenleser |
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Family
ID=6250767
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| US (1) | US4717817A (de) |
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