DE34417C - Dachziegel mit seitlichem Falz und theilweise niedergedrückter Mittelrippe bezw. ausgeschnittener Falzüberdeckungshöhlung - Google Patents
Dachziegel mit seitlichem Falz und theilweise niedergedrückter Mittelrippe bezw. ausgeschnittener FalzüberdeckungshöhlungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
- E04D1/2914—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
- E04D1/2918—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of succeeding rows
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thon- und Steinwaaren- Industrie.
EMIL SCHMID-KEREZ in ZÜRICH.
Zusatz-Patent zu No. 24564 vom 10. März 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1884 ab. Längste Dauer: 9. März 1898.
Die Ueberdeckungsfläche h des im Haupt-Patente
geschützten Ziegels liegt auf der oberen Seite des überdeckten Ziegels; da diese Fläche
durch das Abschneiden mit dem Draht rauh ist, so kann es vorkommen, dafs die Niederschläge
(Regenwasser) in der ersten Zeit nach der Dachdeckung infolge der Rauhheit nicht
ganz ablaufen und etwas durchsickern.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, drücke ich die Mittelrippe e nach abwärts in eine
Ebene mit dem Hauptband b c; einen weiteren zweckdienlichen Ersatz des Blättchenabschnittes h
erhalte ich auch, wenn ich die rauhe Ueberdeckungsfläche hj auf die untere überdeckende
Seite des Ziegels nehme.
In beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die schematische Ueberdeckungsart
meines bisherigen Dachziegels (P. R. No. 24564), Fig. 2 den Ziegelquerschnitt,
Fig. 3, 4, 7 und 8 die schematische Ueberdeckungsart der Ziegel mit der rauhen Ueber-,
deckungsfläche H1 nach unten, und zwar
Schnitte nach ,4-S-C-D, E-F und G-H und parallel-perspectivische Ansicht,
Fig. 5, 6, 9 und 10 die schematische Ueberdeckungsart
des Ziegels mit der oben niedergedrückten Mittelrippe, und zwar Schnitte nach J-K-L, M-N und O-P und parallel-perspectivische
Ansicht.
Diese letzteren Figuren zeigen, dafs die obere Ansicht des Ziegels genau mit derjenigen
des Haupt-Patentes identisch ist, was natürlich, weil die betreffende Partie im plastischen Zustande
des Pressens in einem Falle nach unten gedrückt, im anderen Falle oben weggeschnitten
wurde.
Es correspondirt daher die Fläche h2 genau
mit derjenigen h des Haupt-Patentes; der Unterschied und Vortheil liegt allein in dem
Umstände, dafs die Dicke des Ziegelbandes an betreffender Stelle keine Schwächung erfahren
hat, sondern die Dicke der Mittelrippe e ni bezw. auch des Hauptbandes b oder c beibehielt.
Die Modification Fig. 3, 4, 7 und 8 weist zwar nicht dasselbe Aussehen des Ziegels
des Haupt - Patentes auf, doch zeigen die schematischen Fig. 1 und 3 sofort eine grofse
Uebereinstimmung, indem der constructive Unterschied blos in der Auswahl der Materialwegnähme
entweder des überdeckten oder des überdeckenden Theiles der über einander liegenden Ziegel besteht. Während beim
Haupt-Patente (s. auch Fig. 1) zur Bildung der Fläche h die obere Partie aus der Mittelrippe e
geschnitten wurde, wird bei der Construction Fig. 3, 4, 7 und 8 zur Bildung der die Fuge
deckenden Aussparung Zz1 die untere Partie
aus dem Mittelband b geschnitten. Die Ueberdeckungsfläche h des Haupt-Patentes ist also
hier eigentlich nach unten genommen und oben nicht mehr vorhanden; aus letzterem Grunde
ist die ursprüngliche Mittelrippe e nicht mehr
nöthig, sondern sie konnte in die Flucht b c gelegt werden, wie m in diejenige der Fläche L
Die beiden hier beschriebenen Modificationen des Ziegels des Haupt-Patentes werden mit
derselben Mundstückconstruction zur Reibungsausgleichung wie beim Ziegel des Haupt-Patentes
hergestellt; während bei der Modification Fig. 5, 6, 9 und io die obere Partie
der Mittelrippe e zur Bildung der Fläche h.2 in
das Mittelband durch Matrize und Gegenmatrize hinuntergeprefst wird, wird der Ausschnitt
/J1 der Modification Fig. 3, 4, 7 und 8,
statt mit einem Draht des Abschneidtisches, am einfachsten nur von Hand gemacht, nachdem
der im übrigen geformte Ziegel mit dem Brettchen vom zweiten oder kippbaren Rollenwagen
genommen worden. Bei beiden hier beschriebenen Zusatzmodificationen bleiben die seitlichen
Falze g an mit den Rippenerhöhungen d und f wie beim Haupt- Patente.'
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Bei dem durch Patent No. 24564, Anspruch 1., geschützten Strangfalzziegel mit zwei erhöhten seitlichen Rippenfalzen und erhöhter Mittelrippe die Variante, dafs die Fläche h bezw. /?2, statt wie bisher durch einen Drahtschnitt, nun mittelst Niederdrückens der Mittelrippe e in die Ebene des Mittelbandes b c durch gegen einander geführte Matrize und Gegenmatrize bewerkstelligt wird, ebenfalls zum Zwecke der Herstellung einer ebenen Ueberdeckungsfläche, Fig. 5, 6, 9 und 10.
2. Der mit Drahtschnitt erzeugte Ausschnitt Zi1 an einem Strangfalzziegel mit flachem Hauptband und zwei erhöhten seitlichen Rippenfalzen, so dafs der Strangfalzziegel statt eines Drahtschnittes h auf der oberen Seite einen Drahtschnitt Zi1 auf der unteren Seite am mittleren oder Hauptband b hat, wodurch ermöglicht wird, dafs zwei nach oben folgende Ziegel die unteren Ziegel derart überdecken, dafs je die in einander greifenden Rippenfalze der unteren Ziegel oben von den Ausschnitten Ix1 überdeckt werden, statt dafs also wie beim Haupt - Patente No. 24564 die seitlichen Rippenfalze d h die mit dem Abschneidedraht gebildete Fläche h überdecken, werden in der Variante Fig. 3, 4, 7 und 8 die Rippenfalze von der ausgeschnittenen Fläche Zj1 überdeckt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE24564T | 1883-03-10 | ||
| DE34417T | 1884-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34417C true DE34417C (de) | 1886-02-11 |
Family
ID=32471199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188434417D Expired DE34417C (de) | 1883-03-10 | 1884-05-17 | Dachziegel mit seitlichem Falz und theilweise niedergedrückter Mittelrippe bezw. ausgeschnittener Falzüberdeckungshöhlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34417C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2054041A1 (de) * | 1970-11-03 | 1972-05-04 | Ludowici, Michael Christian, 8000 München | Strangfalzziegel |
-
1884
- 1884-05-17 DE DE188434417D patent/DE34417C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2054041A1 (de) * | 1970-11-03 | 1972-05-04 | Ludowici, Michael Christian, 8000 München | Strangfalzziegel |
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