[go: up one dir, main page]

DE3441649A1 - Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak - Google Patents

Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak

Info

Publication number
DE3441649A1
DE3441649A1 DE19843441649 DE3441649A DE3441649A1 DE 3441649 A1 DE3441649 A1 DE 3441649A1 DE 19843441649 DE19843441649 DE 19843441649 DE 3441649 A DE3441649 A DE 3441649A DE 3441649 A1 DE3441649 A1 DE 3441649A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
temperature
approximately
drying
moisture content
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843441649
Other languages
English (en)
Inventor
Robert F. Louisville Ky. Denier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brown and Williamson Holdings Inc
Original Assignee
Brown and Williamson Tobacco Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brown and Williamson Tobacco Corp filed Critical Brown and Williamson Tobacco Corp
Publication of DE3441649A1 publication Critical patent/DE3441649A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/04Humidifying or drying tobacco bunches or cut tobacco

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

Verbessertes Verfahren zum Trocknen von Tabak
Beschreibun
Die Erfindung betrifft Tabaktrocknungs-Verfahren und insbesondere ein Verfahren zur Verringerung des Feuchtegehaltes von expandiertem Tabak bei hohen Trockenthermometer-Temperaturen mit gesteuerten Feuchtthermometer-Temperaturen .
Es ist bei der Herstellung von Rauchartikeln, wie beispielsweise Zigaretten und dergleichen, bekannt, den
Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks einschließlich der Blätter 15
und/oder Stiele vor der Größenreduzierung für den betreffenden Rauchartikel zu erhöhen, um das Brechen auf ein Minimum herabzusetzen und eine gleichmäßigere Teilchengröße zu erzielen. Es ist dann erforderlich, den
Feuchtegehalt des Tabakmaterials auf ein für die weitere 20
Verarbeitung geeignetes Niveau zu reduzieren.
Allgemein ist geschnittener Tabak mit einem ursprünglichen Feuchtegehalt von ungefähr 16 % bis 35 % für
die Blätter und ungefähr 20 % bis 60 % für die Stiele 25
bis auf einen Feuchtigkeitsbereich von ungefähr 12 %
bis 15 % mittels heißer Luft während eines Zeitraums und bei Temperaturbedingungen getrocknet worden, die ausreichend sind, um die gewünschte Feuchtigkeitsreduktion zu erzielen. Der Stand der Technik offenbart 30
eine Anzahl von Verfahren und verschiedene Vorrichtungen, um das Trocknen von befeuchtetem Tabak durchzuführen, wobei der Großteil des Standes der Technik das Trocknen mittels Gasen im Temperaturbereich von
ungefähr 820C (18O°F) bis ungdfähr 1820C (36O0F) lehrt.. 35
Der jüngere Stand der Technik offenbart Feuchttabak-Trocknungsverfahren mittels befeuchteter Gase bei Temperaturen so hoch wie 3M3°C (6500F)-Beispiels-
W- A ■ * * *· · <·
« * a * *
a · * * «
* - * »
« * * · * ·
weise lehrt das US-Patent Nr. 40 40 431 das Trocknen von konditioniertem Tabak mit heißen Gasen im Temperaturbereich von ungefähr 149°C (3000F) bis 316°C (6QO0F). Das US-Patent Nr. 41 67 191 lehrt das Trocknen von Tabak mittels Gasen innerhalb des Bereichs von ungefähr 121°C (2500F) bis ungefähr 343°C (6500F) mit Feuchtthermometer-Temperaturen im Bereich von wenigstens ungefähr 66°C (150°) bis zu einem Maximum von 1000C (212°F). Ferner lehrt die deutsche Patentanmeldung Nr. 31 30 778 das Schock-Behandeln von Tabak mittels heißer Gase mit einer Temperatur so hoch wie 1000 C, legt jedoch keine bestimmten Feuchtthermometer-Temperaturen fest. Die Gasbehandlung gemäß diesem deutschen Patent erstreckt sich über einen Zeitraum von weniger als eine Sekunde.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren einschließlich der vorstehend beschriebenen erkannten die Vorteile des Expandierens oder "Aufblähens" des Tabaks vor seiner Einarbeitung in den Rauchartikel. Ein derartiges Expandieren des Tabaks reduziert die Tabakdichte oder vergrößert sein Füllvermögen, wobei die Tabakqualität ebenso wie die Wirtschaftlichkeit seiner Herstellung erhöht und gleichzeitig die Teer- und Nikotinzufuhr zum Raucher rediziert wird.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren haben ebenfalls die Wichtigkeit des Vermeidens einer Schrumpfung während des Trocknungsverfahrens und des dabei auftretenden Verlustes an Füllvermögen erkannt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein verbessertes einfaches und wirtschaftliches Trocknungsverfahren für Tabak geschaffen, das das Füllvermögen des Tabaks über das früher im Stand der Technik bekannte hinaus erhöht, wobei der Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks auf ein vorgewähltes angestrebtes Minimum-Niveau bei optimalem Energieverbrauch und minimaler Ausrüstung ohne damit verbundenes
Schrumpfen oder Verkohlen des Tabaks reduziert wird. Verschiedene andere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich dem Fachmann beim Lesen der hierin gegebenen Offenbarung als naheliegend. 5
Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Reduzierung des Feuchtigkeitsgehaltes von expandiertem Tabak, gekennzeichnet durch Trocknen des expandierten Tabaks mit heißem Gas bei einer Feuchtthermometer-Temperatur innerhalb des Bereichs von ungefähr 660C (15O0F) bis 1000C (2120F) und einer Trockenthermometer-Temperatur im Bereich von ungefähr 3430C (6500F) bis ungefähr 51O0C (95O0F) mit einer Verweilzeit, die ausreichend ist, um ein Tabakerzeugnis mit einem Feuchtigkeitsgehalt am Trocknerausgang von ungefähr 3 % bis ungefähr 16 % zu erhalten.
Ferner schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Trocknen von Tabak mit heißem Gas bei einer Temperatur innerhalb der physikalischen Grenzen der Verfahrensvorrichtung, wobei die Temperatur dadurch errechnet wird, daß zur angestrebten prozentualen Tabakerzeugnis-Füllwertverbesserung das absolute Glied einer empirisch ermittelten linearen Gleichung von ungefähr 47,8 addiert und das Resultat durch das lineare Glied einer empirisch ermittelten linearen Gleichung von ungefähr 0,094 dividiert wird, während die absolute Feuchtigkeit des heißen Gases auf einem Niveau oberhalb desjenigen gehalten wird, dem eine zur Verhinderung des Verkohlens des Erzeugnisses ausreichende Feuchtthermometer-Temperatur entspricht und das innerhalb eines Bereichs liegt, der ausreicht, um ein Erzeugnis mit einem Feuchtegehalt am Trocknerausgang von ungefähr 3 % bis ungefähr 16 % zu erhalten.
Es versteht sich von selbst, daß der Fachmann verschiedene Abänderungen in den unterschiedlichen Schritten des hier offenbarten erfindungsgemäßen Verfahrens durchführen kann, ohne vom Schutzumfang und vom Erfindurigsgedanken der vor-
liegenden Erfindung abzuweichen. Es versteht sich ferner, daß der hier verwendete Begriff "expandierter Tabak" grünen und aufbereiteten,einschließlich zurückgeführten Tabak bedeutet, der zur Vergrößerung des Volumens behandelt wurde. Das maximale Expansionsniveau für Tabak ergibt sich, wenn dieser im grünen, frisch geernteten (turgor) Zustand ist. Während des Räucherns verringern sich der Feuchtigkeitsgehalt und das Volumen. Expandierter Tabak ist demnach auch Tabak, der der "Wiederexpansion" des Volumens unterworfen wurde.
Ferner bedeutet der hier verwendete Begriff "absolute Feuchtigkeit" den absoluten Wassergehalt in der Luft oder dem Gas, die bzw. das den dem erfindungsgemäßen Verfahren unterworfenen Tabak umgibt.
Die "Feuchtthermometer-Temperatur", ein in der Technik bekannter Ausdruck, ist die Temperatur, bei welcher die Wärmemenge, die auf einen die Thermometerkugel umgebenden feuchten Baumwolldocht übertragen wird, gleich dem Wärmeverlust ist, der durch Verdunstung des Wassers von dem Docht entsteht und die es mit dem abgelesenen Stand eines Trockenthermometers und einem psychrometrischen Diagramm ermöglicht, die relative Feuchtigkeit von trocknender Luft zu bestimmen. In den meisten Trocknern trocknen Festkörper bei oder nahe der Feuchtthermometer-Temperatur .
Nachstehend ist die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen
Figur 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ,
Sf
Figur 2 eine graphische Darstellung, die die Erhöhung des Füllwertes bei verschiedenen Temperaturen im Bereich von ungefähr 3160C (600°F) bis ungefähr 51O0C (95O0F) während des gesamten erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt,
Figur 3 eine graphische Darstellung, die die Verbesserung des Füllwertes bei verschiedenen Temperaturen ebenfalls im Bereich von ungefähr 316°C (6000F) bis ungefähr 51O0C (9500F) während des Trocknungsschrittes beim erfindungsgemäßen Verfahren zeigt.
Wie in Figur 1 dargestellt, wird Gas in einem allgemein mit dem Bezugszeichen 2 bezeichneten Rohrleitungssystem mit geschlossenem Kreislauf mittels eines Primärgebläses 3 zirkuliert. Das nachfolgend beschriebene Gas, welches Luft oder ein Gemisch aus Luft und Dampf sein kann, strömt durch eine Vorheizeinrichtung 4, in welcher seine Temperatur auf ein Niveau angehoben wird, das ausreicht, die gewünschte Feuchtigkeit am Trocknerausgang zu erzielen. Eine Umgehungsleitung 6 wird benutzt, die Temperatur des Trocknungsgases dadurch zu steuern, daß ein Teil des rückgeführten Heißgases um die Heizstrecke 4 umgeleitet und mit dem durch den Heizkern durchgeleiteten Gas wieder vermischt wird. Es ist darauf hinzuweisen, daß sich unmittelbar vor der Heizeinrichtung 4 eine Dampfeinlaßleitung 7 befindet, die dazu benutzt wird, Dampf in den zirkulierenden Gasstrom einzublasen , um die Feuchtthermometer-Temperatur des Trockners auf einem bestimmten Betriebsniveau zu halten. Dieser Dampf ersetzt den durch normale Trocknerleckage verlorengegangenen Dampf.
Das aufgeheizte Gas/Dampf/Gemisch strömt entlang dem Rohrleitungssystem 2,in welchem es mit dem in das System durch die Gasschleuse 8 eintretenden Tabak in Berührung kommt. Dieser ungetrocknete Tabak wird
* Δ
vom Aufgabebunker 9, der den Förderer 11 beschickt, zugeführt. Nach dem Eintreten in das Rohrleitungssystem 2 ,wird der Tabak pneumatisch durch den heißen Gasstrom zur Trocknungskammer 12 transportiert. An der Oberseite der •Trocknungskammer 12 austretender Tabak wird pneumatisch zum Gas-Tabak-Klassierer 13 transportiert. Getrockneter Tabak wird vom Gasstrom abgeschieden und fällt in die Gasschleuse 14, von welcher er auf den Abführförderer 10 fällt und strömungsabwärts zur weiteren Behandlung weiter transportiert wird.
Der abgesonderte Gasstrom wird durch das Rohrleitungssystem 2 mit geschlossenem Kreislauf zurückzirkuliert und strömt durch das als Schutzeinrichtung dienende Sieb 17 zu einem Separator 10 und zum Primärgebläse 3-Das Sieb 17 verhindert, daß große Tabakteilchen in den Separator 10 eindringen und diesen beschädigt. Nach dem Verlassen des Siebs 17 strömt das Gas durch den Separator 18, in welchem kleine Tabakteilchen mittels eines Systems
feiner Wasserstrahlen aus der rückgeführten Gasströmung entfernt werden. Zusätzlich wirkt der Separator 18 als Booster-Gebläse und unterstützt die Luftzirkulation zurück zum Primärgebläse 3- Ein Druckablaßrohr 19 wird verwendet, um einen ausgeglichenen Druck innerhalb des Umlaufsystems 2 mit geschlossenem Kreislauf durch periodisches Entweichen-lassen eines Teils des rückgeführten Gases in die Atmosphäre aufrechtzuerhalten. Das verbleibende Gas wird zum Primärgebläse 3 zurückgeführt, wo sein Druck erhöht wird und der Zyklus von neuem beginnt.
Obwohl nur eine Trocknungskammer 12 offenbart ist, um vorteilhafterweise eine kürzere Verweilzeit zu ermöglichen, wobei die Kammergröße so gewählt ist, daß die Kapazität ausreichend ist, um das Trocknen bis auf das gewünschte Feuchtigkeitsniveau zu ermöglichen, versteht es sich von selbst, daß die Anzahl, Größe und Gestaltung von Kammern variiert werden kann, um jede gewünschte Verweilzeit für jeden gewünschten Trocknungsgrad zu erzielen.
Vorteilhafterweise kann eine Verweilzeit im Bereich von 1 - 4 Sekunden in der einen Trocknungskammer aufgewendet werden.
Wie im Stand der Technik bekannt ist, kann die Trocknungskmmer 12 in Relation zur Strömungsgeschwindigkeit des Gases proportioniert sein, um ein nach unten gerichtetes Absetzen der dichteren Tabakteile zu ermöglichen. Dieser Vorgang führt zu einer kreisförmigen Strömungsbahn innerhalb der Kammer bis zu Verringerung der Dichte während des Verweilens in dieser kreisförmigen Strömungsbahn und bis die zurückgebliebenen Teilchen leicht genug sind, um durch das System transportiert zu werden, wobei ein Auflockern der dichteren Teilchen stattfindet, um dadurch den Füllwert zu verbessern.
In Übereinstimmung mit der Erfindung wurde festgestellt, daß es vorteilhaft ist, den Füllwert des Tabaks zu optimieren durch Aufrechterhalten der Feuchtthermometer-Temperaturen innerhalb eines Bereichs von ungefähr 66°C (15O0F) bis ungefähr 1000C (212°F) - vorzugsweise ungefähr 1000C (212°F), um ein Tabakerzeugnis mit einem Feuchtegehalt bezogen.auf das Gewicht beim Verlassen der Luftschleuse 14 innerhalb eines Bereiches von ungefähr 3 % bis ungefähr 16 % und vorzugsweise innerhalb des Bereiches von 13 % bis 14 % zu schaffen. Falls Tabak bis zu einem Feuchtegehalt von unterhalb 3 % getrocknet würde, würde er wahrscheinlich verkohlen - insbesondere bei den erfindungsgemäß angestrebten hohen Gastemperatüren. Falls andererseits der Feuchtegehalt des Tabaks am Ausgang der Trocknungskammer 16 oberhalb 16 % wäre, würden viele der gewünschten Eigenschaften des mit dem Tabak hergestellten Rauchartikels verlorengehen.
Wie im Stand der Technik bekannt ist, kann der Feuchtegehalt von geschnittenem Tabak vor dem Trocknen von ungefähr 18 % bis 90 % für Blattgut bis ungefähr 30 % bis 90 % für den Stiel schwanken. Um den Tabak innerhalb der
* -. lit β β
Trocknungskammer 12 bis zum angestrebten Bereich von 3 % bis 16 % Feuchtegehalt gemäß der vorliegenden Erfindung zu trocknen, müssen solche kritischen Faktoren, wie Verweilzeit in der Trocknungskammer, Gas/Festkörper-Verhältnis, Temperaturerhöhung und Feuchtegehalt des Gases berücksichtigt werden. Mit der vorliegenden Erfindung ist erkannt, daß der Füllwert bei einer konstanten Teuchtigkeit am Ausgang der Trocknungskammer sich mit erhöhten Trockenthermometer-Temperaturen und hohen Feuchtigkeitsthermometer-Temperaturen verbessert. Mit dieser Erkenntnis gemäß der vorliegenden Erfindung kann unter Berücksichtigung solcher Parameter wie Beanspruchung der Vorrichtung sowie Zeitaufwand und Energieverbrauch eine optimale Auswahl der o.g. Faktoren getroffen werden.
Die vorliegende Erfindung wird ferner beschrieben unter Bezugnahme auf die folgenden Testdaten, die zum Zweck der Erläuterung der mit höheren Trockenthermometer-Temperaturen erzielten verbesserten Füllwerte dargestellt sind.
Wie in Figur 1 zu erkennen ist, wird eine einzelne Minicon-Trocknungskammer zur Durchführung der Tests in Übereinstimmung mit dem unter hoher Feuchtigkeit durchgeführten Trocknungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet. Wie die in Tabelle 1 dargestellten Verfahrensdaten zeigen, wurden Trockenthermometer-Temperaturen von 3160C (6000F), 371°C (7000F), 427°C (8000F) und 482°C (9000F) angewendet, um eine Mischung aus Blatt- und Stieltabak mit einer Feuchtigkeit von ungefähr 43 % am Trocknereingang zu trocknen. Mit dieser hohen Eingangs-Feuchtigkeit wurden alle vier Verfahrensvorgänge mit geringer Produktionsleistung des Trockners durchgeführt, um Feuchtigkeiten des Tabaks nahe 14 % am Trocknerausgang zu erzielen. Die durchschnittliche Produktionsleistung betrug 77,4 absolut trocken (BD) N/Std. (17,4 lbs/hr). Daraus ergab sich ein durchschnittliches Gas-zu-Festkörper-Verhältnis (G/S) von
118,8 N Feuchtgas/N absolut trockenen Tabaks (BDT) (26,7 lbs Feuchtgas/lbs. absolut trockenen Tabaks). Im einzelnen sind die Verfahrensdaten von Tabelle 1 wie folgt.
Tabelle Temperatur des 1 1 2 3 4
Trockenthermometers C
(°F)
316
(600)
371
(700)
427
(800)
482
(900)
Feuchtthermometers 0C
(0F)
100
(212)
100
(212)
100
(212)
100
(212)
Produktionsleistung in
absolut trocken N/Std.
(lbs/hr)
75,6
(17.0)
60,1
(13.5)
85,9
(19.3)
88,6
(19.9)
Feuchtegehalt bezogen auf
das Gewicht
vor dem Wässern (%) 21.2 21.2 21.2. 21.2
am Trockner-Eingang (%) 42.8 42.4 42.8 42.9
Tabakexpansion wurde als in der Trocknungskammer 12 und durch das Verfahren einschließlich des Befeuchtens und des Trocknens erzielte Füllwert-Verbesserung gemessen. Dementsprechend wurden Füllwerte für Tabakproben vor dem Wässern, am Trockner-Eingang und am Trockner-Ausgang bestimmt. Obwohl mehr als eine Methode zur Bestimmung des Füllwertes angewendet wurde, um jede Probe zu analysieren, wobei die Ergebnisse dieser Methoden im wesentlich identisch sind und sich gegenseitig unterstützen, ist die Methode der Füllwertbestimmung nach Borgwaldt (BWFV) hier dargestellt. Es wird angenommen, daß diese Methode
3Q die genaueste zur Bestimmung des Füllwertes eines fertigen Zigarettenerzeugnisses ist. Bekanntlich wird der Borgwaldt-Test an Tabakmaterial derart durchgeführt, daß Tabakprobematerial eines bestimmten Gewichtes in einem Zylinder mit einer 3 kg (freier Fall)-Last für die Dauer von 30 Sekunden zusammengedrückt wird. Das Probengewicht und die Höhe der zusammengepreßten Tabaksäule werden benutzt, um das Füllvermögen der Probe in cm^/g zu errechnen. Die Ergenisse sind ausgeglichen
ungefähr 14 % Feuchtegehalt und in Tabelle 2 wie folgt wiedergegeben
Tabelle 2
5
Borgwaldt Füllwert (BWFV) und Füllwert-Verbesserung (FVI)
Trockenthermometer-Temperatur
3160C 371°C 427°C 482°C (6000F) (7000F) (8000F) (9000F)
BWFV vor dem Wässern (cm3/g) 4.26 4.26 4.26 4.26
4.80 4.76 4 .83 4.74
4.91 5.30 5 .78 6.14
2.30 11.30 19 ,70 29,50
15.20 24.40 35 .70 44.10
BWFV am Trocknereingang nach dem Wässern (cnr/g)
BWFV am Trocknerausgang(cm~7g)
FVI durch das Trocknen (%)
FVI durch das Verfahren (%)
Auf der Grundlage dieser Resultate sind die Füllwert-20verbesserungen (FVI) durch das Verfahren und durch das Trocknen in den Figuren 2 bzw. 3 dargestellt. Die Daten und die Darstellungen offenbaren deutlich, daß eine Erhöhung der Trocknertemperatur in einer linearen Steigerung der Füllwert-Verbesserung (FVI) resultiert. 25
Die nachstehenden Tabellen 3 und 4 zeigen, daß die Füllwert-Verbesserung (FVI), dargestellt als die tangentialen Berechnungen der Steigung der Geraden in den graphischen Darstellungen der Figuren 2 und 3, ähnlich sind. Dies be-30deutet, daß die Trocknertemperatur im gesamten Verfahren (Figur 2 und Tabelle 4) genauso wichtig ist wie diejenige der Trocknungsstufe allein (Figur 3 und Tabelle 3). Die Tabellen 3 und 4 sind im einzelnen wie folgt:
Tabelle 3
FVI durch das Trocknen
m(Steigung) b(Schnittpunkt R (Korreder Y-Achse) lation)
BWFV bei 14% Feuchtigkeit 0.090 -51.8 0.999
Tabelle 4
FVI durch das Verfahren
ra(Steigung) b(Schnittpunkt IT(Korreder Y-Achse) lation)
BWFV bei 14% Feuchtigkeit 0.089 -43.7 0.998 20
Die Errechnung des Durchschnittswertes dieser Füllwert-Verbesserungen durch das Trocknen und durch das Verfahren erlaubt die Aufstellung einer weiteren Tabelle 5 als Basis zur Aufstellung einer empirischen linearen Gleichung, um ausgehend von einer gegebenen hohen Temperatur die Füllwert-Verbesserung (FVI) zu berechnen. Die Temperatur ist nur begrenzt durch die gewünschte prozentuale Feuchtigkeit des zu trocknenden Tabakerzeugnisses, durch eine maximale Feuchtthermometer-Temperatur von 1000C (2120F), durch die Verweilzeit in der Trocknungskammer, und durch die Temperaturkapazität der für das Trocknungsverfahren verwendeten Vorrichtung. Im einzelnen ist die Tabelle 5 wie folgt:
Tabelle 5
FVI-Durchsehnitt
m(Steigung) b(Schnittpunkt IT(Korre
der y-Achse) lation)
BWFV bei 14% Feuchtigkeit 0.094 -43.7 0.998
Davon ausgehend,gelangt man zur allgemeinen linearen Gleichung y=mT+b, wobei y gleich der Füllwert-Verbesserung und T gleich der Trockenthermometer-Temperatur des Trocknungsgases ist. Auf der Basis der durchschnittlichen Füllwert-Verbesserung (FVI) nach Tabelle 5 kann die allgemeine lineare Gleichung empirisch wie folgt ausgedrückt werden: FVI =O,O94T - 47,8.
Dementsprechend kann man beispielsweise für eine Temperatur von 593°C (11000F) - alle anderen Bedingungen gemäß den Tabellen 2 und 3 - ein FVI von 55,6 (d.h. 0,094 X 1100 - 47,8) erwarten. Es versteht sich, daß die
ρ
Korrelation R durch eine in der Statistik bekannte lineare Regressionsgleichung ermittelt wurde, um die prozentuale Genauigkeit der Daten wiederzugeben, die in den Tabellen 3 und 4 und der resultierenden Tabelle 5, die zur vorstehend erwähnten empirischen linearen Gleichung zur Ermittlung des FVI für eine gegebene Temperatur führte, dargestellt sind.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist zu erkennen, daß mit der vorliegenden Erfindung eine neue Kombination von Schritten für die Behandlung von Tabak zur Optimierung des Füllwertes für Rauchzwecke bis zu den physikalischen Grenzen der Verfahrensvorrichtung und des zu trocknenden Tabaks und bis zum erwünschten Feuchtigkeitsgehaltes eines derartigen Erzeugnisses geschaffen wird.

Claims (10)

BROWN & WILLIAMSON TOBACCO CORPORATION 1500 Brown & Williamson Tower Louisville Galleria Louisville, Kentucky U0202 USA DR H MEYER-PLATH. oipi. ing DR M. BOTT-BODENHAUSEN.' DR U KINKELDEY DiPL Biou BOOO MÜNCHEN 22 MAXIM1UANSTRAS5E 5B P 19 165-006/Ms Verbessertes Verfahren zum Trocknen von Tabak Patentan s-p r ü c h e
1. Verfahren zum Reduzieren des Feuchtegehaltes von expandiertem Tabak, gekennzeichnet durch Trocknen des expandierten Tabaks mit heißem Gas bei einer Temperatur innerhalb eines Bereichs von ungefähr 660C (1500F) bis 10O0C (2120F), gemessen am feuchten Thermometer, und eines Bereichs von ungefähr 343°C (6500F) bis ungefähr 5100C (9500F), gemessen am Trockenthermometer, mit einer Verweilzeit, die ausreichend ist, um ein Tabakerzeugnis mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 3% bis ungefähr 16% bezogen auf das Gewicht am Trocknerausgangs zu erhalten.
2. Verfahren zum Reduzieren des Feuchtigkeitsgehaltes von expandiertem Tabak, gekennzeichnet durch Trocknen des expandierten Tabaks mit heißem Gas bei einer Temperatur innerhalb der physikalischen
34A1649
Grenzen der Verfahrensvorrichtung, wobei die Temperatur dadurch errechnet wird, daß zur angestrebten prozentualen Tabakerzeugnis-Füllwert-Verbesserung das absolute Glied von ungefähr 47,8 einer empirisch ermittelten linearen Gleichung addiert und das Resultat durch das lineare Glied von ungefähr 0,094 einer empirisch ermittelten linearen Gleichung dividiert wird, während die absolute Feuchtigkeit des heißen Gases auf einem Niveau oberhalb desjenigen gehalten wird, dem eine zur Verhinderung des Verkohlens des Tabakerzeugnisses ausreichende Feuchtthermometer-Temperatur entspricht und das innerhalb eines Bereichs liegt, der ausreicht, um ein Tabakerzeugnis mit einem Feuchtegehalt von ungefähr 3 % bis ungefähr 16 % bezogen auf das Gewicht am Trocknerausgang zu erhalten.
3- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η nzeichnet, daß die Feuchtthermometer-Temperatur auf ungefähr 1000C (212°F) gehalten wird.
4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das heiße Gas eine Mischung aus Luft und Dampf ist.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die heißen Gase aus aufgeheizter Luft bestehen.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenthermometer-Te
gehalten wird.
thermometer-Temperatur auf ungefähr 5100C (9500F)
7- Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenthermometer-Temperatur auf ungefähr 510°C (9500F) und die Feuchtthermometer-Temperatur auf ungefähr 1000C (212°F)
gehalten werden
8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt des Tabakerzeugnisses am Trocknerausgang ungefähr 14 % bezogen auf das Gewicht ist.
9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenthermometer-Temperatur auf ungefähr 5100C (9500F) und die Feuchtthermometer-Temperatur auf ungefähr 1000C (212°F) gehalten werden, und daß der Feuchtigkeitsgehalt des Tabakerzeugnisses am Trocknerausgang ungefähr 14 % bezogen auf das Gewicht ist.
10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verweilzeit für das Trocknen im Bereich von 1 bis 4 Sekunden ist.
DE19843441649 1983-11-16 1984-11-14 Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak Withdrawn DE3441649A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US55255083A 1983-11-16 1983-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3441649A1 true DE3441649A1 (de) 1985-05-30

Family

ID=24205817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843441649 Withdrawn DE3441649A1 (de) 1983-11-16 1984-11-14 Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak

Country Status (5)

Country Link
AU (1) AU545984B2 (de)
BR (1) BR8405828A (de)
DE (1) DE3441649A1 (de)
GB (1) GB2149897A (de)
IT (1) IT1206468B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4117329A1 (de) * 1991-05-27 1992-12-03 Bat Cigarettenfab Gmbh Trocknungsverfahren zur fuellfaehigkeitssteigerung von tabakmaterial und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8515217D0 (en) * 1985-06-15 1985-07-17 British American Tobacco Co Treatment of tobacco
CN113959188B (zh) * 2021-10-15 2023-03-31 青岛海尔空调电子有限公司 用于调整烟叶烘干温度的方法及装置、电子设备、存储介质
CN115251445B (zh) * 2022-08-15 2023-05-23 北京航天拓扑高科技有限责任公司 一种松散回潮机出口烟叶含水率的控制方法

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3114712A1 (de) * 1980-04-11 1982-02-25 Brown & Williamson Tobacco Corp., 40232 Louisville, Ky. "tabaktrockungsvorrichtung"
DE3130778A1 (de) * 1981-08-04 1983-03-03 B.A.T. Cigaretten-Fabriken Gmbh, 2000 Hamburg Verfahren zur erhoehung der fuellfaehigkeit von tabak
EP0078352A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-11 Philip Morris Incorporated Verfahren zum Expandieren von Schnittabak

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4167191A (en) * 1977-09-27 1979-09-11 Brown & Williamson Tobacco Corporation Tobacco drying process
US4494556A (en) * 1982-06-24 1985-01-22 Brown & Williamson Tobacco Corporation Pneumatic conveying tobacco drying apparatus

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3114712A1 (de) * 1980-04-11 1982-02-25 Brown & Williamson Tobacco Corp., 40232 Louisville, Ky. "tabaktrockungsvorrichtung"
DE3130778A1 (de) * 1981-08-04 1983-03-03 B.A.T. Cigaretten-Fabriken Gmbh, 2000 Hamburg Verfahren zur erhoehung der fuellfaehigkeit von tabak
EP0078352A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-11 Philip Morris Incorporated Verfahren zum Expandieren von Schnittabak

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4117329A1 (de) * 1991-05-27 1992-12-03 Bat Cigarettenfab Gmbh Trocknungsverfahren zur fuellfaehigkeitssteigerung von tabakmaterial und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
US5339837A (en) * 1991-05-27 1994-08-23 B.A.T. Cigarettenfabriken Gmbh Drying process for increasing the filling power of tobacco material

Also Published As

Publication number Publication date
GB2149897A (en) 1985-06-19
IT1206468B (it) 1989-04-27
GB8428877D0 (en) 1984-12-27
IT8423612A0 (it) 1984-11-16
BR8405828A (pt) 1985-09-17
AU3541584A (en) 1985-06-27
AU545984B2 (en) 1985-08-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2253882C3 (de) Verfahren zum Ausdehnen von Tabakrippen und zur Erhöhung ihres Füllvolumens
DE69709060T2 (de) Verfahren zum expandieren von tabak
DE3705880C2 (de)
EP1353572B1 (de) Verfahren zum behandeln von tabak
DE2841874A1 (de) Verfahren zum herabsetzen des feuchtigkeitsgehalts ausgedehnten tabaks
DE1815169A1 (de) Tabakprodukt mit erhoehtem Fuellvermoegen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3114712A1 (de) &#34;tabaktrockungsvorrichtung&#34;
DE3147846A1 (de) Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabakmaterial
DE3246513A1 (de) Verfahren zum auflockern von tabak
DE2831253A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erhoehen des fuellvermoegens von fasern aus tabak oder einem anderen rauchbaren material
EP0515877A2 (de) Trocknungsverfahren zur Füllfähigkeitssteigerung von Tabakmaterial
DE2912322A1 (de) Verfahren zur ausdehnung von tabak
DE2943373C2 (de) Verfahren zum Wiederordnen bzw. Wiederbefeuchten von expandiertem Tabak
EP1317191B1 (de) Verfahren zur verbesserung der füllfähigkeit von tabak
EP0455976B1 (de) Verfahren zum Trocknen von stückigen, biologischen Produkten
DE2804930A1 (de) Verfahren zum vergroessern des spezifischen volumens von tabakrippen
DE3908937A1 (de) Verfahren zum herstellen von schnittabak
DE69402316T2 (de) Behandlung von rauchmaterial
DE3705879C2 (de)
DE3602098A1 (de) Verbessertes tabak-expansionsverfahren
DE3441649A1 (de) Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak
DE2731932A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum gleichmaessigen anfeuchten von ganzen tabakstielen
DE3130778C2 (de) Verfahren zur Erhöhung der Füllfähigkeit von Tabak
DE2731931C2 (de)
CH662927A5 (de) Verfahren zum behandeln von tabakblaetterstengeln.

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal