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DE3441643A1 - Greifmechanismus fuer ein handhabungsgeraet - Google Patents

Greifmechanismus fuer ein handhabungsgeraet

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DE3441643A1
DE3441643A1 DE19843441643 DE3441643A DE3441643A1 DE 3441643 A1 DE3441643 A1 DE 3441643A1 DE 19843441643 DE19843441643 DE 19843441643 DE 3441643 A DE3441643 A DE 3441643A DE 3441643 A1 DE3441643 A1 DE 3441643A1
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Germany
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gripping
isosceles
gripping mechanism
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crank
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DE19843441643
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DE3441643C2 (de
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Mohammad Mohsen Dr.-Ing. 5600 Wuppertal Saadat
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SAADAT, MOHAMMAD MOHSEN, DR.-ING., 5000 KOELN, DE
Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/02Gripping heads and other end effectors servo-actuated
    • B25J15/0253Gripping heads and other end effectors servo-actuated comprising parallel grippers
    • B25J15/0266Gripping heads and other end effectors servo-actuated comprising parallel grippers actuated by articulated links
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/08Gripping heads and other end effectors having finger members
    • B25J15/10Gripping heads and other end effectors having finger members with three or more finger members
    • B25J15/103Gripping heads and other end effectors having finger members with three or more finger members for gripping the object in three contact points

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • GREIFMECHANISMUS FüR EIN H4NDHRBUNGSGERAT
  • Die Erfindung betrifft einen Greifmechanismus für ein Handhabungsgerät mit wenigstens einer gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel, die mit ihrem geradgeführten Koppel punkt an einem ersten Greifbacken oder -finger, der mit wenigstens einem zweiten Greifbacken oder -finger zusammenwirkt, drehbeweglich angreift und denselben längs die Schubrichtung der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel senkrecht kreuzenden Geraden zwangläufig paral lelführt.
  • Es sind zahlreiche Greifmechanismen für Handhabungsgeräte bekannt, deren Greifbacken sich an der Koppel eines am Greifergehäuse angelenkten Gelenkparallelogramms befinden. Bei derartigen Greifern erfahren die Greif backen als Koppel des Gelenkparallelogramms eine sog. Kreisschiebung, d.h. die Greifbacken oder -finger bewegen sich zwar stets zueinander parallel, jedoch bewegt sich jeder Punkt der Koppelebene beim Durchfahren des Greifbereichs relativ zum Gehäuse auf zueinander versetzten bogenförmigen Bahnkurven. Derartige Greifmechanismen können die zu handhabenden Werkstücke daher nicht verschiebungsfrei aufnehmen bzw. absetzen und lassen sich schlechter programmieren, weil ihre Längswerschiebung beim Greifen berücksichtigt werden muß. Das Erfassen und Spannen von z.B.
  • unregelmäßig geformten Werkstücken ist deshalb schwierig.
  • Greifmechanismen, deren Greifbacken oder -finger auf senkrecht zur Symetrieachse verlaufenden Geraden parallelgeführt werden sind demgegenüber einfacher zu handhaben. Bekannte Strukturen von Zangengreifmechanismen können zu diesem Zweck senkrecht zu ihrer Symetrieachse geradlinig verlaufende Schubführungen aufweisen, auf denen die Greifbacken geführt sind, vgl. z.B. die Strukturen 22 und 23 in Bild 5 der Zeitschrift Maschinenbautechnik 27 (1978) 12, Seiten 532 bis 536. Derartige Greifmechanismen bauen jedoch aufgrund der erforderlichen Schubführungen relativ breit. die Schubführungen sind in der Herstellung teuer, können korrodieren, verkratzen und dann klemmmen.
  • Senkrecht zur Symetrieachse des Greifmechanismus geradlinig verlaufende Schubführungen, längs derer die Greifbacken beim offnen bzw. Schließen gleiten, weist auch ein Greifmechanismus dem(3 dem Oberbegriff des Hauptanspruchs auf, der durch die zum 8 Internationalen Symposium über Industrieroboter vom 30.5. bis t.6.1978 in Stuttgart herausgegebenen Proceedings gemäß Bd. 1, 5 464, Bild 6, bekannt geworden ist. Än jedem dem Greifbacken abgewandten Ende der gerad- und parallelgeführten Koppelebene greift ein Geradführungsgetriebe, nämlich eine gleichschenklige zentrische Schubkurbel, mit ihrem senkrecht zur Symetrieachse des Greifmechanismus geradgeführten Koppel punkt drehbeweglich an. Zum öffnen bzw. Schließen der Greiferzange wird der den einander gegenüberliegenden Schubkurbeln gemeinsame Schieber über eine Kolben-Zylindereinheit druckmittelbetätigt angetrieben.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen zwangläufigen Greifmechanismus mit senkrecht zu seiner Symetrieachse gerad- und parallel geführten Greifbacken zu schaffen, der in seitlicher Richtung nicht breiter baut als es sein Greifbereich erfordert, der außer ggf. einem für den druckmittelbetätigten Antrieb erforderlichen Schubgelenk bei möglichst geringer Anzahl erforderlicher Getriebeglieder nur Drehgelenke aufweist.
  • Diese rufgabe wird mit den Merkmalen gelöst, daß der von der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel geradgeführte Greifbacken oder -finger als Koppel eines Gelenkparallelogramms auf dem Schieber der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel angeordnet ist.
  • Die Mängel des gattungsgemäßen Greifmechanismus sind zwar schon durch die DE-AS 2937061 bekannt geworden; der dort vorgeschlagene Greifmechanismus benötigt auch einen vergleichsweise geringeren Bauraum in seitlicher Richtung. Jedoch ist die dortige Nufgabenlösung aufwendiger als bei der Erfindung, denn diese benötigt für die Führung eines jeden Greiferbacken nicht nur zwei miteinander gekoppelte Gelenkparallelogramme, sondern auch noch ein Äusgleichsgetriebe, das den einen Lenker des den parallelgeführten Greiferbacken aufweisenden Gelenkparallelogramms mittels einer in eine kurvenförmige Nut eingreifenden Rolle oder dergleichen in die vorgeschriebene geradlinige Bewegungsrichtung zwingt.
  • Der Greifmechanismus nach der Erfindung weist in einfachster Anordnung ein einziges sechsgliedriges Führungsgetriebe auf, das die Koppel ebene mit dem einen darauf angeordneten ersten Greifbacken oder -finger längs die Schubrichtung der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel senkrecht kreuzenden Geraden zwangläufig parallelführt; der zweite Greifbacken befindet sich gehäusefest an der Schubstange der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel. Das Führungsgetriebe besteht aus einem Geradführungsgetriebe, nämlich der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel, und einem Parallelführungsgetriebe, nämlich dem Gelenkparallelogramm. Ein Lenker des Gelenkparallelogramms ist zugleich Koppel der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel. Das auf dem Schieber der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel angeordnete Gelenkparallelogramm sorgt für die Parallelführung der Koppel ebene beim Durchfahren des Greifbereichs; die gleichschenklige zentrische Schubkurbel führt einen Punkt und somit alle Punkte der Koppelebene geradlinig senkrecht zu ihrer Schubrichtung. Die Greifbacken oder -finger befinden sich zweckmäßig an der der Kurbel abgewandten Seite auf der Koppel ebene des Gelenkparallelogramms bzw. der Schubstange der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel; dadurch ergibt sich eine besonders kompakte Anordnung.
  • Der Greifmechanismus gemäß der Erfindung kann auch mit zwei einander gegenüberliegenden auswechselbaren Greifbacken oder -fingern ausgerüstet sein. Die Führungsgetriebe sind dann auf einem gemeinsamen Schieber angeordnet In dieser Äusstattung lassen sich profilierte Werkstücke beim Eingriff entsprechender Greifbackenprofile verschiebungsfrei greifen. Der dergestaltete erfindungsgemäße Greifmechanismus weist ebenfalls nur ein einziges Schubgelenk auf, auf dem die beiden Gelenkparallelogramme mit den Greifbacken oder -fingern als Koppel ebene angeordnet sind. Dieses Schubgelenk wird zweckmäßig als Kolben-Zylindereinheit für hydraulischen oder pneumatischen Antrieb ausgebildet. Es kann auch als Drehschubgelenk (Schraubentrieb) ausgebildet sein und rotatorisch angetrieben werden. Der gehäusefeste Greifbacken ist in diesem Fall mit einem Ring zu verbinden, an dem auch die Kurbeln der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbeln angelenkt sind.
  • Erfindungsgemäß können aber auch drei oder mehr in Umfangsrichtung versetzte Führungsgetriebe mit jeweils auf der Koppelebene ihrer Gelenkparallelogramme befindlichen Greiffingern angeordnet sein.
  • Ein dergestalteter erfindungsgemäßer Greifmechanismus kann bspw.
  • ein Rohr sowohl innen als auch außen aufnehmen und aufgrund des Zwanglaufs zwischen den Greiffingern selbsttätig zentrieren. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung kann das einzige Schubgelenk auch entfallen, falls kein druckmittelbetätigter bzw.
  • rotatorischer Antrieb gewünscht ist. lauf grund der räumlichen Anordnung der Führungsgetriebe um die Symetrieachse bewegt sich nämlich der Schieber auch ohne Schubführung zwangläufig geradlinig längs der Symetrieachse des erfingungsgemäßen Breifmechanismus.
  • Der Antrieb kann dann in der einen Bewegungsrichtung des Schiebers über Zugmittel erfolgen, während in die andere Bewegungsrichtung Federmittel wirken.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können zwei der erfindungsgemäßen Greifmechanismen vorgesehen sein, deren Schieber hintereinander auf derselben Schubachse angeordnet sind. Jeder Greifmechanismus weist entweder zwei einander gegenüberliegende oder aber drei zueinander in Umfangsrichtung versetzte Greifbacken oder -finger auf. Der eine Greifmechanismus wird unabhängig vom anderen angetrieben. Mit einem dergestalteten Greifmechanismus können somit entweder zwei verschiedene Werkstücke auf erheblich unterschiedlichen Durchmessern nacheinander gegriffen werden; es ist aber auch möglich, ein und dasselbe Werkstück auf zwei verschiedenen Durchmessern gleichzeitig zu greifen. Demzufolge ist es also bspw. möglich, ein Kraftfahrzeugrad sowohl innen als auch außen gleichzeitig zur erforderlichen Montage aufzunehmen. Es können auch bspw. zwei zueinander konzentrische Rohre entweder gleichzeitig gehandhabt werden, oder aber läßt sich zunächst das eine1 im Durchmesser kleinere Rohr mit dem ersten Greifmechanismus handhaben, um danach das im Durchmessser erheblich größere Rohr mit den Greiffingern des anderen Greifmechanismus zu handhaben.
  • Sind die Greiffinger der beiden Greifmechanismen axial zueinander versetzt, d.h. verschieden lang, dann lassen sich nicht nur im Greifdurchmesser verschiedene, sondern auch axial versetzte Werkstücke mit ggf. gleichem Durchmesser greifen.
  • Die Erfindung stellt somit einen vielseitig einsetzbaren Greifmechanismus vor, der ausschließlich Drehgelenke aufweisen kann, und dennoch mehrere Koppelebenen längs fluchtender Geraden paral lelführt.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand schematischer Figuren näher erlautert. Einander entsprechende Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Im einzelnen zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eines der um die Symetrieachse des erfindungsgemäRen Grei fmechani smus angeordneten Führungsgetriebe, die Fig. 2 und 3 den Greifmechanismus nach der Erfindung mit drei in Umfangsrichtung gleichmäßig versetzten Führungsgetrieben und einem schubführungslosen Schieber in perspektivischer Darstellung mit nahezu ausgefahrenen bzw. nahezu eingefahrenen Greiffingern, und Fig. 4 zwei der erfindungsgemäßen Greifmechanismen hintereinander angeordnet.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine Schubstange 6 fest mit dem Gehäuse des Greifmechanismus verbunden oder drehbar im Gehäuse gelagert. Auf der Schubstange 6 ist ein Schubkurbelgetriebe angeordnet, das aus dem Schieber 3, der Koppel 4 und der Kurbel 5 besteht. Kurbel 5 ist im Drehpunkt 15 an einem Ring 7 angelenkt, der mittels Sicherungsringen 10 auf der Schubstange 6 axial unverschiebbar festgelegt ist, jedoch um die Schubachse A drehbar sein kann.
  • Die Schubkurbel 3,4,5,6 weist spezielle kinematische Abmessungen au+. Sie ist nämlich zum einen gleichschenklig, d.h. die Kurbel 5 (Abstand der Drehgelenke 15 und 16) ist von gleicher Länge wie die Koppel 4 (abstand der Drehgelenke 14 und 16). Zum anderen ist die Schubkurbel 3,4,5,6 zentrisch, d.h. Anlenkpunkt 15 der Kurbel 5 an der Schubstange 6 und Anlenkpunkt 14 der Koppel 4 am Schieber 3 befinden sich auf einer zur Schubachse A parallelen Geraden. Bei diesen speziellen kinematischen Äbmessungen erfährt der auf der Verlängerungsgeraden der Koppelanlenkpunkte 14 und 16 im gleichen Abstand wie Kurbel länge 15-16 bzw. Koppellänge 14-16 zur Kurbel 5 hin gelegene Punkt 11 der bewegten Koppel ebene 4 eine exakte Beradführung längs einer die Schubachse A senkrecht kreuzenden und durch den Kurbel drehpunkt 15 verlaufenden Geraden.
  • Der geradgeführte Koppel punkt 11 der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel 3,4,5,6 greift drehbeweglich an einem ersten Greifbacken 1 an, der als Koppel eines Gelenkparallelogramms 1,2,3,4, das die Drehpunkte 11,12 und 13,14 aufweist, über einen weiteren Lenker 2 im Drehpunkt 13 am Schieber 3 angelenkt ist. In dieser kinematischen Anordnung bewegen sich alle Punkte der bewegten Koppel ebene 1 samt dem darauf befindlichen Greifbacken beim Durchfahren des Greifbereichs auf zueinander parallelen, die Schubachse n senkrecht kreuzenden Geraden, von denen gemäß Fig. 1 eine dargestellt und mit B bezeichnet ist.
  • In einfachster Anordnung befindet sich der zweite Greifbacken 20 dem ersten 1 gegenüberliegend gehäusefest an der Schubstange 6 oder ist mit dem Ring 7 verbunden.
  • Der Antrieb des ersten Greifbacken 1 erfolgt gemäß Fig. 1 druckmittelbetätigt über einen am Schieber 3 befestigten Zylinder 8, der auf einem mit der Schubstange 6 fest verbundenen Kolben 9 verschiebbar angeordnet ist. Beidseits des Kolbens 9 befinden sich Druckmittelzuführungen 21 bzw. 22 in der Wand des Zylinders 8, die das Druckmittel über nicht dargestellte flexible Zuleitungen in die eingeschlossenen Hohlräume beidseits des Kolbens 9 leiten.
  • Der Antrieb des Greifbacken 1 kann auch rotatorisch erfolgen (nicht dargestellt) Dann ist die Schubachse Ä drehbar im Greifergehäuse anzuordnen, der Eingriff zwischen Schubachse 6 und Schieber 3 findet über ein Gewinde statt und Ring 7 ist um die Schubachse A drehbar auf der Schubstange 6 angeordnet. Der zweite Greifbacken ist fest mit dem Ring 7 zu verbinden.
  • Das Führungsgetriebe 1 bis 6 mit dem auf dem Schieber 3 der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel 3,4,5,6 angeordneten Gelenkparallelogramm 1,2,3,4, auf dessen Koppelebene 1 sich der Greifbacken oder -finger befindet, kann auch in doppelter Anordnung vorhanden sein. Der auf der Schubstange 6 oder am Ring 7 angeordnete zweite Greifbacken 20 entfällt. Das zweite Führungsgetriebe 1 bis 6 befindet sich dann spiegelbildlich zur Schubachse Ä dem ersten gegenüberliegend. Beide Führungsgetriebe 1 bis 6 sind also in einer Ebene angeordnet und haben einen gemeinsamen Schieber 3, auf dem die Gelenkparallelogramme 1,2,3,4 angeordnet sind, und einen gemeinsamen Ring 7, an dem sich die Drehpunkte 15 der Kurbeln 5 befinden. Die Greifbacken oder -finger lassen sich auswechselbar auf der Koppel 1 des Gelenkparallelogramms 1,2,3,4 anordnen, so daß der Greifbereich ohne weiteres dem zu handhabenden Werkstück angepaßt werden kann.
  • Profilierte Greifbacken können dementsprechend profilierte Werkstücke wegen der Gerad- und Parallelführung der gesamten Koppel ebene 1 verschiebungsfrei greifen.
  • Es lassen sich aber auch drei der Führungsgetriebe 1 bis 6 jeweils um 120 Grad versetzt auf einem gemeinsamen Schieber 3 und einem gemeinsamen Ring 7 auf der Schubachse Ä anordnen, wie dies in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. In dieser Anordnung handelt es sich nunmehr um einen räumlichen Greifmechanismus mit drei gerad- und parallelgeführten Greiffingern 1. aufgrund der räumlichen Versetzung der Führungsgetriebe 1 bis 6 benötigt der Schieber 3 keine Schubführung (6 gemäß Fig. 1), d.h. dieselbe kann im Bedarfsfall zum Antrieb des Schiebers 3 vorhanden sein, kann aber auch entfallen. Der schubführungslose Schieber 3 bewegt sich dennoch längs seiner Schubachse Ä. Es sind dann lediglich die Drehgelenke 15 der Kurbeln 5 gehäusefest anzuordnen. Schieber wird freischwebend in der einen Bewegungsrichtung über Zugmittel angetrieben, während in der anderen Bewegungsrichtung Federmittel wirken (nicht dargestellt). Schieber 3 läßt sich auch in beiden Schubrichtungen jeweils über Zugmittel antreiben. Im eingefahrenen (Fig 3) und im ausgefahrenen Zustand (Fig. 2) wie auch in allen anderen Zwischenstellungen der Greiffinger 1 ist der in den Fig. 2 und 3 mit x bezeichnete Längsversatz zwischen den Greiffingern 1 und dem Ring 7 gleich groß. Der dergestaltete räumliche 5reifmechanismus kann runde Werkstücke sowohl innen als auch außen greifen und infolge des Zwanglaufs zwischen den einzelnen Greiffingern 1 selbsttätig zentrieren.
  • Selbstverständlich ist auch eine räumliche Anordnung von vier oder mehr Führungsgetrieben 1 bis 6 möglich, wenn dies ein spezieller Einsatzfall erfordert.
  • Gemäß Fig. 4 sind zwei der vorstehend näher beschriebenen Greifmechanismen (') und ('') auf einer gemeinsamen Schubstange 6 auf Jeweils zugehörigen hintereinanderliegenden gemeinsamen Schiebern 3 bzw. 3 angeordnet. Der eine Greifmechanismus (') kann zwei einander gegenüberliegende oder drei in Umfangsrichtung versetzte räumlich angeordnete Führungsgetriebe 1 bis 6 aufweisen. Gleiches gilt auch für den anderen Greifmechanismus <), der im einzelnen die Führungsgetriebe 1 bis 6 aufweist.
  • Die Greiffinger 1 und 1 enden gemäß Fig. 4 etwa in gleicher Ebene und greifen auf unterschiedlichen Durchmessern, können aber auch axial zueinander versetzt sein und gg+. auf gleichem Durchmesser greifen. Gemäß Fig. 4 sind jeweils ein Führungsgetriebe 1 bis 6' bzw. t'' bis 6'' der Einfachheit halber in einer Ebene dargestellt. Zweckmäßig sind dieselben jedoch in Umfanggrichtung versetzt zueinander angeordnet. Die jeweils zugehörigen Kolben-Zylindereinheiten 8',9' bzw. 8",9" werden unabhängig voneinander durch Druckmittel betätigt, so daß der eine 6rei+mechanismus 1 bis 6 auf kleinerem Durchmessser als der andere Greifmechanismus 1 bis 6'' entsprechende Werkstücke greifen kann. Die Kurbeln 5 bzw. 5 sind gehäusefest in den Drehpunkten 15 bzw. 15 angelenkt, zweckmäßig auf einem gemeinsamen Ring 7. In dieser Anordnung können zwei verschiedene Werkstücke unterschiedlichen Durchmessers nacheinander gegriffen werden; in gleicher Weise ist es möglich, ein und dasselbe Werkstück auf zwei verschiedenen Durchmessern gleichzeitig zu greifen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRüCHE 1.) Greifmechanismus für ein Handhabungsgerät mit wenigstens einer gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel die mit ihrem geradgeführten Koppel punkt an einem ersten Greifbacken oder -finger, der mit wenigstens einem zweiten Greifbacken oder -finger zusammenwirkt, drehbeweglich angreift und denselben längs die Schubrichtung der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel senkrecht kreuzenden Geraden zwangläufig parallelführt dadurch gekennzeichnet, daß der von der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) geführte Greifbacken oder -finger (1) als Koppel eines Gelenkparallelogramms (1,2,3,4) auf dem Schieber (3) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) angeordnet ist.
  2. 2.) Greifmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daR der zweite Greifbacken oder -finger (20) gehäusefest auf der Schubstange (6) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) angeordnet ist.
  3. 3.) Greifmechanismus nach Anspruch 1 mit wenigstens zwei gleichschenkligen zentrischen Schubkurbeln, die einen gemeinsamen Schieber aufweisen und jeweils mit ihrem geradgeführten Koppel punkt an dem zugehörigen Greifbacken oder -finger drehbeweglich angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Greifbacken oder -finger (1) als Koppel eines Gelenkparallelogramms (1,2,3,4) auf dem Schieber (3) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbeln (3,4,5,6) angeordnet ist.
  4. 4.) Greifmechanismus nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daR sich die Greifbacken oder -finger (1) an der der Kurbel (5) abgewandten Seite auf der Koppel ebene des zugehörigen Gelenkparallelogramms (1,2,3,4) bzw. an der zugehörigen Schubstange t6) befinden.
  5. 5.) Greifmechanismus nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der eine Lenker (4) des Gelenkparallelogramms (1,2,3,4) Koppel der zugehörigen gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) ist.
  6. 6.) Greifmechanismus nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr Greifbacken oder -finger (1) auf den Koppelebenen der zugehörigen Führungsgetriebe (1 bis 6) in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind.
  7. 7.) Greifmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber 13) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) schubführungslos ausgebildet ist.
  8. 8.) Greifmechanismus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbel (3,4,5,6) in der einen Schubrichtung (A) über Zugmittel und in der anderen Schubrichtung (A) über Federmittel angetrieben wird.
  9. 9.) Greifmechanismus nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Greifmechanismen (') und (") angeordnet sind, deren jeweils zugehörige Schieber (3') bzw. (3") sich hintereinander auf der Schubstange (6) der gleichschenkligen zentrischen Schubkurbeln (3' bis 6') bzw. (3" bis 6'') befinden.
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