DE3441070C2 - - Google Patents
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- DE3441070C2 DE3441070C2 DE3441070A DE3441070A DE3441070C2 DE 3441070 C2 DE3441070 C2 DE 3441070C2 DE 3441070 A DE3441070 A DE 3441070A DE 3441070 A DE3441070 A DE 3441070A DE 3441070 C2 DE3441070 C2 DE 3441070C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K31/00—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator
- B60K31/02—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism
- B60K31/04—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism and means for comparing one electrical quantity, e.g. voltage, pulse, waveform, flux, or the like, with another quantity of a like kind, which comparison means is involved in the development of an electrical signal which is fed into the controlling means
- B60K31/042—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism and means for comparing one electrical quantity, e.g. voltage, pulse, waveform, flux, or the like, with another quantity of a like kind, which comparison means is involved in the development of an electrical signal which is fed into the controlling means where at least one electrical quantity is set by the vehicle operator
- B60K31/045—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism and means for comparing one electrical quantity, e.g. voltage, pulse, waveform, flux, or the like, with another quantity of a like kind, which comparison means is involved in the development of an electrical signal which is fed into the controlling means where at least one electrical quantity is set by the vehicle operator in a memory, e.g. a capacitor
- B60K31/047—Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism and means for comparing one electrical quantity, e.g. voltage, pulse, waveform, flux, or the like, with another quantity of a like kind, which comparison means is involved in the development of an electrical signal which is fed into the controlling means where at least one electrical quantity is set by the vehicle operator in a memory, e.g. a capacitor the memory being digital
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern der Fahrgeschwindigkeit
eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor, mit einem Signalgeber zur Lieferung
einer Größe, welche einem automatisch geregelten Sollwert entspricht, einem
Istwertgeber zur Lieferung eines die Fahrzeuggeschwindigkeit wiedergebenden
Istwertes und mit Mitteln, um beim Wechseln von manuellem auf automatisch
geregelten Fahrbetrieb ein stoßfreies Verzögern der Fahrgeschwindigkeit zu
erzielen.
Automatische Einrichtungen zum Steuern der Fahrgeschwindigkeit eines Fahrzeuges
mit Verbrennungsmotor sind in großem Umfang verwendet worden, um die
Geschwindigkeit von Fahrzeugen automatisch auf einer gewünschten Geschwindigkeit
zu halten.
Aus der gattungsbildenden DE-PS 31 30 099 ist eine derartige Einrichtung bekannt.
Diese dient ebenfalls zur elektrischen Regelung der Geschwindigkeit
eines Kraftfahrzeugs und enthält einen Führungssignalgeber zur Lieferung
einer Größe, welche einem automatisch geregelten Sollwert entspricht. Nachdem
bei dieser bekannten Einrichtung auch ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
erzeugt wird, muß zwangsläufig auch ein Istwertgeber zur Lieferung eines
solchen Fahrzeuggeschwindigkeitssginals vorhanden sein. Es sind auch Mittel
zum Wechseln vom manuellen auf den automatisch geregelten Fahrbetrieb vorhanden,
um einen stoßfreien Übergang zu erzielen.
Die DE-OS 27 01 567 betrifft ebenfalls eine Einrichtung zum Steuern der
Fahrgeschwindigkeit eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor mit einem Regler
für den Verbrennungsmotor. Zur Erzielung einer gewünschten Fahrzeuggeschwindigkeit
wird zwischen einem Einstellglied, das Geschwindigkeitsänderungen
registriert, und dem Motorregler wenigstens ein Funktionsgenerator sowie ein
Integrator vorgesehen, wobei der Integrator die Sollgeschwindigkeit des
Fahrzeugs abhängig von der Betätigung des Einstellgliedes bestimmt.
Aus der DE-OS 28 31 238 ist eine digitale Regeleinrichtung für die Fahrgeschwindigkeit
eines Kraftfahrzeuges bekannt, die einen Istwertgeber, eine
Speichereinrichtung für einen Sollwert und eine Schaltvorrichtung enthält,
um einen Istwert in einen Speicher zu übertragen. Außerdem sind Mittel zur
Durchführung eines Istwert-Sollwert-Vergleichs vorgesehen. Diese bekannte
Regeleinrichtung ist mit einer Hilfs-Sollwert-Speichereinrichtung ausgestattet,
in der durch digitale Zählvorgänge eine Rampe erzeugbar ist, wobei
der Rampenwert während einer durch die Regeleinrichtung zu bewirkenden Fahrgeschwindigkeitsänderung
einen zusätzlichen Sollwert vorgibt.
Schließlich ist aus der DE-OS 29 21 214 ein Verfahren zur Fahrgeschwindigkeitsregelung
und ein Fahrgeschwindigkeitsregler bekannt. Dabei ist ein
Istwertgeber vorgesehen, der ein Signal mit einer dem Istwert proportionalen
Frequenz erzeugt. Ein Sollwertsignal wird in eine zu diesem proportionale
Frequenz umgesetzt, so daß der Istwert-Sollwert-Vergleich auf der Grundlage
eines Frequenzvergleiches vorgenommen wird.
Allen zuvor aufgeführten Einrichtungen zum Steuern der Fahrzeuggeschwindigkeit
ist gemeinsam, daß zur Ermittlung der Regeldaten Parameter, wie beispielsweise
die Stellung der Drosselklappe, verwendet werden. Derartige Regelparameter
geben jedoch die tatsächliche Fahrgeschwindigkeit nur dann
relativ genau an, wenn das Fahrzeug auf einer ebenen Straße fährt, also auf
einer Straße, die horizontal verläuft. Bei Bergauffahrt oder Bergabfahrt
können sich ganz erhebliche Fehler ergeben.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zum Steuern
der Fahrgeschwindigkeit eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor der angegebenen
Gattung zum schaffen, die eine exakte Steuerung bzw. Regelung der
Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges unabhängig davon ermöglicht, ob das Fahrzeug
horizontal, bergauf oder bergab fährt.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 definierten
Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der vorliegenden Erfindung
werden durch die Merkmale in den Unteransprüchen definiert.
Dadurch, daß eine Einrichtung zum Steuern der Fahrgeschwindigkeit eines
Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit
einer ersten Rechenschaltung ausgestattet ist, um aus der erfaßten Ist-Geschwindigkeit
einen automatisch geregelten Sollwert für den Kraftstoffbedarf
zu berechnen, der zum Einhalten der entsprechenden gewünschten Sollgeschwindigkeit
erforderlich ist, und außerdem eine zweite Rechenschaltung
enthält, um einen von der Stellung des Gaspedals abhängigen manuell geregelten
Sollwert für den Kraftstoffbedarf zu berechnen, der zum Fahren mit
entsprechendem manuell geregeltem Sollwert erforderlich ist, und zusätzlich
eine Auswahlschaltung enthält, die zur Auswahl des größeren der beiden berechneten
Werte und Bildung eines Steuersignals für die Bemessung der Kraftstoffzufuhr
zum Anpassen der Ist-Geschwindigkeit an die dem größeren der
berechneten Sollwerte entsprechenden Sollgeschwindigkeit durchführt, und
einen Vergleicher zum Vergleichen der beiden berechneten Sollwerte für den
Kraftstoffbedarf aufweist, und schließlich eine Modifizierschaltung zum
Modifizieren des automatisch geregelten Sollwertes anhand des Vergleichsergebnisses
der beiden berechneten Sollwerte in der Weise enthält, daß bei
plötzlichem Absinken des automatisch geregelten Sollwertes unter den manuell
geregelten Sollwert der automatisch geregelte Sollwert auf das Niveau des
manuell geregelten Sollwertes effektiv nachgeführt wird, ist es möglich, unabhängig
davon, ob das Fahrzeug bergauf oder bergab fährt, die Fahrzeuggeschwindigkeit
zuverlässig auf einem bestimmten Wert zu halten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen
im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform
einer Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
gemäß der Erfindung, welche bei
einem von einem Dieselmotor angetriebenen
Fahrzeug angewendet ist;
Fig. 2 eine Kurvendarstellung, in welcher die Beziehung
zwischen verschiedenen Signalen
über der Zeit während des Betriebs der
Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
der Fig. 1 dargestellt ist;
Fig. 3 eine Kurvendarstellung, welche die Änderung
in der Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend
dem Betrieb der Fahrzeuggeschwindigkeits-Einrichtung
der Fig. 1 wiedergibt, wie in
Fig. 2 dargestellt ist;
Fig. 4 ein Flußdiagramm eines Programms, das von
einem Mikrocomputer durchzuführen ist,
der als datenmodifizierte Schaltung der
Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
der Fig. 1 verwendet worden ist;
Fig. 5 ein Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform
einer Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
gemäß der Erfindung, und
Fig. 6 das Flußdiagramm eines Programms, das von
der zentralen Verarbeitungseinheit der
Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
der Fig. 5 auszuführen ist.
In Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform einer
Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung gemäß der Erfindung
dargestellt, das bei einem von einem Dieselmotor angetriebenen
Fahrzeug angewendet ist. Die in ihrer Gesamtheit mit
1 bezeichnete Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
steuert die Geschwindigkeit eines (nicht dargestellten),
von einem Dieselmotor 2 angetriebenen Fahrzeugs, indem
die Stellung einer Steuerzahnstange 4 einer Kraftstoffeinspritzpumpe
3 entsprechend reguliert wird, um dem Dieselmotor
2 Kraftstoff zuzuführen. Die Steuereinrichtung 1
hat eine erste Rechenschaltung 6, um erste Daten DQ₁, welche
eine erste Menge an zugeführtem Kraftstoff Q₁ darstellen,
die notwendig ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit auf einer
gewünschten Sollgeschwindigkeit zu halten, entsprechend
Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten DV zu berechnen, welche von
einem Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektor 5 erzeugt werden
und welche die Fahrzeuggeschwindigkeit zu jedem Augenblick
anzeigen, und hat eine zweite Rechenschaltung 8 zum
Berechnen von zweiten Daten DQ₂, welche eine zweite Menge
an zugeführtem Kraftstoff Q₂ darstellen, die notwendig ist,
um die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend der Betätigungsstellung
eines Gaspedals 7 jeden Augenblick zu steuern.
Das Gaspedal 7 ist mit einem Beschleunigungsdetektor 9 verbunden,
welcher Beschleunigungsdaten DA erzeugt, welche
die Stellung bzw. das Durchdrücken des Gaspedals 7 anzeigen.
Beschleunigungsdaten DA und ein Motordrehzahlsignal DE,
das von dem Motor-Drehzahldetektor 10 erzeugt worden ist
und die Drehzahl des Dieselmotors 2 anzeigt, werden der
zweiten Rechenschaltung 8 zugeführt, in welcher die zweite
Menge an zugeführtem Kraftstoff Q₂, welche erforderlich
ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit jeden Augenblick entsprechend
der Betätigung bzw. der Stellung des Gaspedals
7 zu steuern, berechnet wird. Daten, welche das berechnete
Ergebnis anzeigen, werden als die zweiten Daten DQ₂ erzeugt
und an einen Datenselektor bzw. eine Auswahlschaltung 11 angelegt.
Die erste Rechenschaltung 6 bildet im Zusammenwirken mit
einem Steuersignalgenerator 12 eine
Steuereinrichtung für die automatische Regelung der gewünschten Fahrzeuggeschwindigkeit.
Die erste Rechenschaltung 6 weist einen normalerweise geschlossenen
Schalter 14, welcher geschlossen ist, wenn
ein Setzschalter 13 gedrückt ist, und einen Speicher
15 (als ersten Speicher der Gesamtschaltung Fig. 1) auf, welcher über den Schalter 14 mit dem Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektor
bzw. Istwertgeber 5 verbunden ist. Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten
DV aus dem Istwertgeber 5 werden zu dem Zeitpunkt, an welchem der
geschlossene Schalter 14 wieder geöffnet wird, als Sollfahrzeuggeschwindigkeitsdaten
DV₀ in dem Speicher 15 gespeichert,
und die in dem Speicher 15 gespeicherten Daten
DV₀ werden an eine Rechenschaltung 16 angelegt, in welche auch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten DV aus dem Istwertgeber 5 eingegeben werden. Die
erste Menge an zugeführtem Kraftstoff Q₁, die erforderlich
ist, um die tatsächliche bzw. Ist-Fahrzeuggeschwindigkeit auf der
Sollfahrzeuggeschwindigkeit zu halten, welche durch die
Sollfahrzeuggeschwindigkeitsdaten DV₀ bestimmt worden
ist, wird durch die Rechenschaltung 16 berechnet, und Daten,
welche das berechnete Ergebnis bilden, werden als die
ersten Daten DQ₁ erzeugt, welche über einen Schalter 17 an
eine Datenmodifizierschaltung 18 angelegt werden.
Der Schalter 17 schließt, wenn
der Pegel auf einer Ausgangsschaltung 12 a hocht ist, und
ist offen, wenn deren Pegel niedrig ist. Zusätzlich
zu dem Setzschalter 13 sind ein Wiederaufnahmeschalter
19, ein Bremsenschalter 20, welcher angeschaltet wird,
wenn ein (nicht dargestelltes) Bremspedal gedrückt wird,
ein Kupplungsschalter 21, welcher angeschaltet wird,
wenn die Fahrzeugkupplung ausgekuppelt ist, und ein neutraler
Schalter 22, welcher angeschaltet wird, wenn das
Fahrzeuggetriebe in eine neutrale Stellung verschoben
ist, mit dem Steuersignalgenerator 12 verbunden. Der Generator
12 ändert den Pegel auf der Ausgangsleitung 12 a
von niedrig auf hoch, wenn der Einstellschalter 13 gedrückt
wird und den hohen Pegel hält. Der
Generator 12 gibt den hohen Pegel
der Ausgangsleitung 12 a frei, wenn zumindest einer der
Schalter 20, 21 und 22 angeschaltet wird und hält den
niedrigpegeligen Zustand der Ausgangsleitung 12 a. Ferner hat
der Steuersignalgenerator 12 die Funktion, den Pegel der
Ausgangsleitung 12 a von niedrig auf hoch zu ändern und
zu halten, wenn der Schalter
19 geschlossen wird, nachdem die
Ausgangsleitung 12 a auf niedrigem Pegel war.
Ein Steuersignalgenerator mit solchen Funktionen ist
beispielsweise in der japanischen Patentschrift 52 917/82
beschrieben.
Aufgrund dieser Anordnung wird der Schalter 17 geschlossen,
wenn der Setzschalter 13 oder der Wiederaufnahmeschalter
19 betätigt wird, und die ersten Daten DQ₁ werden an die
Datenmodifizierschaltung 18 angelegt. Wenn andererseits
einer der Schalter 20 bis 22 eingeschaltet wird, um den
Schalter 17 zu öffnen, ist dadurch verhindert, daß die
ersten Daten DQ₁ an die Datenmodifizierschaltung 18 angelegt
werden.
Die Datenmodifizierschaltung 18 hat einen Speicher 25 (als zweiten Speicher der Gesamtschaltung Fig. 1),
an welchen die zweiten Daten DQ₂ über einen normalerweise
offenen Schalter 24 angelegt werden und an welchen Taktimpulse
TP von einem Taktimpulsgenerator 26 als Einlese-Steuerimpulse
für den Speicher 25 angelegt werden. Wenn
folglich der Schalter 24, wie nachstehend beschrieben wird,
geschlossen wird, werden die zweiten Daten DQ₂ in vorbestimmten
Intervallen entsprechend dem Ausgang der Taktimpulse
TP in den Speicher 25 gelesen. Daten DM, die
aus dem Speicher 25 gelesen worden sind, werden über
einen Schalter 27 an einen Eingangsanschluß 28 b einer
Datenverarbeitungsschaltung 28 angelegt, an deren anderen
Eingangsanschluß 28 a die ersten Daten DQ₁ angelegt werden.
Die Schaltung 28 ist eine Schaltung, um die an dem Eingangsanschluß
28 a angelegten Daten des automatisch geregelten Sollwertes in der Weise zu verarbeiten,
daß der Wert von Ausgangsdaten DI mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit von dem Wert der Daten des manuell geregelten Sollwertes, die zu diesem Zeitpunkt
an den Eingangsanschluß 28 b angelegt sind, auf den
Wert der Daten des automatisch geregelten Sollwertes allmählich geändert wird, welche an den
Eingangsanschluß 28 a angelegt sind. Diese Datenverarbeitung
kann in analoger oder digitaler Form oder mit Hilfe eines
Mikrocomputers durchgeführt werden.
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm eines Programms
wenn ein Mikrocomputer für die Datenverarbeitungsschaltung
28 verwendet wird. Das
Programm beginnt mit dem Schließen des Schalters
27, um Daten DM an den Eingangsanschluß 28 b anzulegen. Die
Daten DM werden zuerst bei dem Schritt 101 eingelesen,
worauf beim Schritt 102 unterschieden wird, ob die Daten
DM größer sind als erste Daten DQ₁ oder nicht. Ein Schritt
103 wird ausgeführt, wenn das unterschiedene Ergebnis beim
Schritt 102 nein ist, wobei der Inhalt von Daten DI durch
erste Daten DQ₁ ersetzt wird, und die Daten DI ausgegeben
werden. Dann ist das Programm beendet.
Wenn das unterschiedene Ergebnis beim Schritt 102 ja ist,
wird die Berechnung, um zu diesem Zeitpunkt allmählich
Daten DM in Daten DQ₁ zu ändern, in den folgenden Schritten
ausgeführt. Und zwar wird der Inhalt von Daten DM durch
das Ergebnis ersetzt, welches durch Subtrahieren eines
vorbestimmten Wertes Δ Q von Daten DM beim Schritt 104
erhalten wird, und die ersetzten Daten DM werden als
Ausgangsdaten DI abgegeben (Schritte 105 und 106). Es wird
dann unterschieden, ob die Ausgangsdaten DI kleiner als
erste Daten DQ₁ sind oder nicht (Schritt 107), und dann werden
die Schritte 104 bis 106 wiederholt ausgeführt, bis die
Daten DI weniger als erste Daten DQ₁ sind (Schritt 107),
und es werden die Schritte 104 bis 106 wiederholt durchgeführt,
bis die Daten DI weniger als erste Daten DQ₁ sind.
Wenn die Daten DI weniger als die Daten DQ₁ werden, wird
der Inhalt von Ausgangsdaten DI durch die ersten Daten DQ₁ ersetzt
(Schritt 103), und dann ist das Programm
beendet.
Nachdem der Schalter 27 geschlossen ist, werden als Ergebnis
Ausgangsdaten DI von den Daten DM aus ab dem Zeitpunkt
kleiner, ab dem der Schalter 27 geschlossen ist, bis sie den
Wert von ersten Daten DQ erreichen. Ausgangsdaten DI sind
an einem ersten festen Kontakt des Auswahlschalters 23
vorgesehen, wie in Fig. 1 dargestellt ist, so daß die ersten
Daten DQ₁ von dem Auswahlschalter 23 hergeleitet werden,
wenn der Schalter 23 umgeschaltet wird, wie durch die ausgezogene
Linie in Fig. 1 dargestellt ist, und dem Datenselektor
11 und einem Vergleicher 29 zugeführt werden.
Wenn dagegen der Schalter 23 so umgeschaltet wird, wie
durch die gestrichelten Linien in Fig. 1 dargestellt ist,
werden Ausgangsdaten DI von dem Auswahlschalter 23 hergeleitet
und dem Datenselektor 11 und dem Vergleicher 29
zugeführt.
Der Datenselektor ist eine Schaltung, um die größeren der
zwei eingegebenen Daten auszuwählen und abzugeben. Die
von dem Datenselektor 11 ausgewählten Daten werden als
Ausgangsdaten DS hergeleitet und
an eine Ansteuerschaltung 30 angelegt, in welcher
die Stellung der Steuerzahnstange 4 für die entsprechende
Menge an einzuspritzendem Kraftstoff
berechnet
wird und ein Ansteuersignal SD erzeugt wird, das einem
Stellglied oder -antrieb 31 zugeführt wird, um die Steuerzahnstange
4 in die berechnete Position zu verstellen.
Andererseits vergleicht der Vergleicher 29 die Größe der
zwei Eingangsdaten, und der Pegel der Ausgangsleitung 29 a
des Vergleichers 29 wird von niedrig auf hoch geändert,
wenn die zweiten Daten DQ₂ mehr als die Daten von der Datenmodifizierschaltung
18 werden. Wenn die zweiten Daten DQ₂
gleich oder weniger als die Daten von der Datenmodifizierschaltung
18 werden, wird der Pegel der Ausgangsleitung
29 a von hoch auf niedrig geändert.
Die Ausgangsleitung 29 a ist mit dem Schalter 24 verbunden,
welcher geschlossen ist, wenn der Pegel auf der Ausgangsleitung
29 a hoch wird, um die zweiten Daten DQ₂ an den
Speicher 25 zu liefern. Die Ausgangsleitung 29 a ist
auch mit einem Zeitgeber 32 verbunden, welcher getriggert
wird, um den Betrieb zu starten, wenn der Pegel der Ausgangsleitung
29 a von hoch auf niedrig geändert wird. Dann
wird der Pegel der Ausgangsleitung 32 a während eines vorbestimmten
Zeitabschnitts T₀ hoch. Die Ausgangsleitung
32 a des Zeitgebers 32 ist mit den Schaltern 23 und 27 verbunden.
Der Schalter 23 wird umgeschaltet, wie durch die
ausgezogene Linie in Fig. 1 dargestellt ist, wenn der
Pegel auf der Ausgangsleitung 32 a niedrig ist, während der
Schalter 23 so umgeschaltet wird, wie durch die gestrichelten
Linien in Fig. 1 dargestellt ist, wenn der Pegel der
Ausgangsleitung 32 a hoch ist. Das heißt, der Schalter 23
wird in den Zustand, wie er durch die gestrichelte Linie
der Fig. 3 dargestellt ist, während des Zeitabschnitts T₀
umgeschaltet, wenn der Pegel der Ausgangsleitung 29 a von
hoch auf niedrig geändert werden. Die Ausgangsleitung 32 a
ist auch mit dem Taktimpulsgenerator 26 verbunden, welcher
entsprechend angeordnet ist, um das Ausgeben der Taktimpulse
TP nur dann zu stoppen, wenn der Pegel auf der
Ausgangsleitung 32 a ein hoher Pegel ist.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung
wird nunmehr anhand von Fig. 2 und 3 beschrieben. Zuerst
wird die Arbeitsweise beschrieben, bevor eine manuelle
Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerung ab dem Zeitpunkt t₁
eingeleitet wird. Das Gaspedal 7 ist dabei freigegeben
und die ersten Daten DQ₁, die für ein automatisches Steuern
der Fahrzeuggeschwindigkeit erforderlich sind, werden von
der ersten Rechenschaltung 6 erzeugt, um die Fahrzeuggeschwindigkeit
automatisch zu steuern und um sie auf der gewünschten
Sollgeschwindigkeit zu halten, welche durch die Fahrzeuggeschwindigkeits-Solldaten
DV₀ angezeigt ist. In diesem
Fall sind die ersten Daten DQ₁ größer als die zweiten Daten
DQ₂, da die Menge Q₁ größer als die Menge Q₂ ist, und der
Pegel auf die Ausgangsleitung 29 a des Vergleichers 29 ist
niedrig, so daß der Schalter 24 ausgeschaltet ist. Da die
Ausgangsleitung 32 a des Zeitgebers 32 zu diesem Zeitpunkt
auf niedrigem Pegel liegt, ist der Schalter 27 geschlossen
und der Schalter 23 wird umgeschaltet, wie durch die
ausgezogene Linie in Fig. 1 dargestellt ist. Somit werden
die ersten Daten DQ₁ von der ersten Rechenschaltung 6
über den Schalter 23 abgeleitet und an den Datenselektor
11 und den Vergleicher 29 angelegt.
Da die Menge Q₁, wie oben beschrieben, größer als die
Menge Q₂ ist, werden die ersten Daten DQ₁ als Ausgangsdaten
DS von dem Datenselektor 11 ausgewählt, und die
Ausgangsdaten DS werden an die Ansteuerschaltung 30 angelegt.
Folglich wird die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend
den ersten Daten DQ₁ gesteuert, und es wird die
Kraftstoffmenge eingespritzt, mit der die
Fahrzeuggeschwindigkeit auf der gewünschten Sollgeschwindigkeit
gehalten wird.
Wenn das Gaspedal 7 zum Zeitpunkt t₁ gedrückt wird, nimmt
die zweite Menge an zugeführtem Kraftstoff Q₂ proportional
zu dem Betätigen des Gaspedals 7 zu. Im Ergebnis steigt
dann der Wert der zweiten Daten DQ₂ an, und die zweiten
Daten DQ₂ werden statt der Ausgangsdaten DC von dem Datenselektor
11 zum Zeitpunkt t₂ ausgewählt, wenn die zweiten
Daten DQ₂ mehr als die ersten Daten DQ₁ werden. Im Ergebnis
nimmt dann der Wert der ersten Daten DQ₁ nach dem Zeitpunkt
t₂ ab, während sich der Wert der Ausgangsdaten DS auf den
Wert der zweiten Daten DQ₂ ändert.
Wenn die zweiten Daten DQ₂ größer werden als die ersten
Daten DQ₁ zum Zeitpunkt t₁ wird, da der Vergleicher 29 ebenfalls
arbeitet und der Pegel auf der Ausgangsleitung 29 a
hoch wird, wird der Schalter 24 geschlossen. Die Taktimpulse
TP werden abgegeben, da der Pegel auf der Ausgangsleitung
32 a zu diesem Zeitpunkt niedrig ist, so daß die zweiten
Daten DQ₂ zu jedem Zeitpunkt gelesen und in dem Speicher
25 in vorbestimmten Intervallen entsprechend den Taktimpulsen
TP gespeichert werden.
Wenn folglich die Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerung von
dem automatischen auf den manuellen Betrieb umgeschaltet
wird, werden die in dem Speicher 25 gespeicherten Daten in
vorbestimmten Intervallen auf den Wert der zweiten Daten DQ₂
zu diesem Zeitpunkt gebracht. Wenn das gedrückte Gaspedal
7 zum Zeitpunkt t₄ losgelassen wird, nehmen die zweiten
Daten DQ₂ schnell ab und werden null. Im Ergebnis wird
dann der Pegel auf der Ausgangsleitung 29 a des Vergleichers
29 von hoch auf niedrig geändert, wenn die ersten Daten
DQ₁ die zweiten von dem Schalter 23 hergeleiteten Daten
DQ₂ überschreiten, so daß der Schalter 24 geöffnet wird,
um das Ableiten der Taktimpulse TP zu stoppen. Somit folgt,
daß der Wert X der zweiten Daten DQ₂, die in dem Speicher
25 gespeichert worden sind, unmittelbar bevor der Pegel
auf der Ausgangsleitung 29 a des Vergleichers 29 von hoch
auf niedrig geändert worden ist, darin gehalten wird, und
der Zeitgeber 32 zum selben Zeitpunkt getriggert wird.
Als Ergebnis wird dann der Schalter 27 bei einem vorbestimmten
Zeitabschnitt T₀ geschlossen, und der Schalter 23
wird bei dem Abschnitt T₀ umgeschaltet, wie durch gestrichelte
Linien in Fig. 1 dargestellt ist. Da die erste Rechenschaltung
6 die Menge an zugeführtem Kraftstoff berechnet,
die notwendig ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerung
entsprechend den Fahrzeuggeschwindigkeits-Solldaten, die
in dem Speicher gespeichert sind, auszuführen, und die
ersten Daten DQ₁ erzeugt, welche zu diesem Zeitpunkt das
berechnete Ergebnis anzeigen, steigt der Wert der ersten
Daten DQ₁ schnell nach dem Zeitpunkt t₄ an und kehrt auf
den Wert Y zurück, welches der Wert vor der Zeit t₂ ist.
Als Ergebnis werden dann die ersten Daten DQ₁, nämlich Y
und Daten DM, nämlich X, in die Datenverarbeitungsschaltung
28 eingegeben. Die Daten DI, die von der Datenverarbeitungsschaltung
28 hergeleitet worden sind, werden von
dem Wert X auf den Wert Y mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
nach der Zeit t₄ bis zur Zeit t₅ erniedrigt.
Das heißt, selbst wenn die zweiten Daten DQ₂ zum Zeitpunkt
t₄ annähernd null werden und die ersten Daten DQ₁
von annähernd null auf den vorherigen Wert Y zurückkehren,
stellt der Betrieb der Datenverarbeitungsschaltung 28
sicher, daß Daten DI, deren Wert allmählich von X in
Richtung Y abnimmt, der Ansteuerschaltung zugeführt werden.
Folglich wird eine plötzliche Verzögerung des Fahrzeugs
wirksam verhindert, selbst wenn das Beschleunigungspedal
7 plötzlich zum Zeitpunkt t₄ losgelassen wird.
Wenn der Pegel auf der Ausgangsleitung 32 a des Zeitgebers
32 sich vom Zeitpunkt t₆ von hoch auf niedrig ändert, nachdem
die Daten DS mit den ersten Daten DQ₁ zum Zeitpunkt
t₅ zusammenfallen, wird der Schalter 27 geöffnet und der
Schalter 23 wird umgeschaltet, wie durch die ausgezogenen
Linien in Fig. 1 dargestellt ist. Folglich werden die
ersten DQ₁ über den Datenselektor 11 an die Ansteuerschaltung
30 angelegt.
Im Ergebnis ändern sich die Ausgangsdaten DS, wie in Fig. 2
dargestellt ist. Folglich wird, wie in Fig. 3 dargestellt,
die Fahrzeuggeschwindigkeit V entsprechend der Änderung in
dem in Fig. 2 dargestellten Ausgangsdaten DS verändert, so
daß die Fahrzeuggeschwindigkeit V nach dem Zeitpunkt t₄
allmählich kleiner wird, um die gewünschte Geschwindigkeit
zu erreichen, ohne daß es zu einer plötzlichen Verzögerung
kommt.
Eine Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung mit Funktionen,
welche denjenigen der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsformen
äquivalent sind, kann mit Hilfe eines Mikrocomputers
realisiert werden, und eine weitere Ausführungsform der
Erfindung mit einem Mikrocomputer ist in Fig. 5 dargestellt.
In Fig. 5 sind Teile, welche dieselben wie diejenigen in
Fig. 1 sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und werden
nicht noch einmal beschrieben. In einer Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
41 wird die Berechnung zum
Positionieren einer Steuerzahnstange 4, welche von dem Stellglied
oder -antrieb 31 angetrieben worden ist, in einer zentralen
Verarbeitungseinheit (CPU) 46 entsprechend einem vorbestimmten,
in einem Speicher 45 gespeicherten Steuerprogramm
ausgeführt. Diese Berechnung zum Positionieren der Steuerzahnstange
4 wird auf der Basis von Daten ausgeführt, welche
von Detektoren erzeugt worden sind, welche verschiedene
Betriebszustände des Dieselmotors 2 feststellen. In der
in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind ein Kühlmittel-Temperaturdetektor
43 zum Erzeugen von Kühlmittel-Temperaturdaten
DW, welche die Temperatur des Motorkühlmittels
anzeigen, und ein Kraftstoff-Temperaturfühler 42
zum Erzeugen von Kraftstoff-Temperaturdaten DF, welche die
Kraftstofftemperatur anzeigen, der Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektor
5, der Beschleunigungsdetektor 9 und der Motordrehzahldetektor
10 vorgesehen. Die Ausgangsdaten dieser Detektoren
werden über eine Ein-/Ausgabeeinrichtung (I/O) 44 an
den Zentralprozessor (CPU) 46 eingegeben.
Fig. 6 zeigt ein Flußdiagramm des Steuerprogramms der Fahrzeuggeschwindigkeits-Steuereinrichtung
41, welches in dem
Speicher 45 gespeichert ist und von dem Zentralprozessor
(CPU) 46 ausgeführt wird. Nunmehr wird das Steuerprogramm
erläutert. Das Initialisieren erfolgt beim Schritt 50 nach
dem Ausführungsstart des Programms, und alle Daten DW, DF,
DA und DN werden beim Schritt 51 eingelesen, um das
Berechnen der zweiten Daten DQ₂ auszuführen, welche die
zweite Menge an zugeführten Kraftstoff Q₂ entsprechend
der Betätigung des Gaspedals 7 beim Schritt 52 anzeigen.
Dann werden die Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten DV beim
Schritt 53 eingelesen, und die ersten Daten DQ₁, welche
die erste Menge an zugeführten Kraftstoff Q₂ anzeigen,
werden beim Schritt 54 berechnet. Danach wird ein Vergleich
zwischen den ersten Daten DQ₁ und den zweiten Daten DQ₂
beim Schritt 55 ausgeführt. Da die Menge Q₁ größer als
die Menge Q₂ ist, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
automatisch gesteuert wird, ist das Ergebnis beim Schritt
55 ja, so daß unterschieden wird, ob ein Hinweis F beim
Schritt 56 "1" ist oder nicht. Wie nachstehend beschrieben,
wird der Hinweis F gesetzt, wenn das Ergebnis beim Schritt
55 nein wird, und wird rückgesetzt, wenn die ersten Daten
DQ₁ einen stationären Zustand erreichen, nachdem die ersten
Daten DQ₁ größer werden als die zweiten Daten DQ₂.
Da in diesem Fall der Hinweis F den Zustand beibehält,
wie er bei dem Initialisierungsschritt 50 rückgesetzt worden
ist, wird das Ergebnis beim Schritt 56 nein, und die
ersten Daten DQ₁ werden für den Inhalt von Steuerdaten DQ
eingesetzt, um die Stellung der Steuerzahnstange 4 zu
steuern (Schritt 57). Dann werden, nachdem der Hinweis F
rückgesetzt wird (Schritt 58) Steuerdaten DQ für den Inhalt
von Ausgangsdaten DS eingesetzt, und die Daten DS werden
ausgegeben (Schritt 59). Hierauf kehrt das Verfahren
zum Schritt 51 zurück. Im Ergebnis wird dann das Stellglied
31 entsprechend Daten DS angetrieben, und die Stellung
der Steuerzahnstange 4 wird gesteuert, um die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf einer gewünschten Sollgeschwindigkeit
zu halten. Die Operation zum Setzen der Sollfahrzeuggeschwindigkeit
und die Berechnung, um die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf einer gewünschten Sollgeschwindigkeit zu halten,
werden beim Schritt 54 durchgeführt.
Wenn die Menge an zugeführten Brennstoff Q₂ größer wird
als die Menge an zugeführten Brennstoff Q₁ oder gleich
dieser Menge wird, wird, da bei einem starken Durchtreten
des Gaspedals 7 zu diesem Zeitpunkt die Fahrzeuggeschwindigkeit
automatisch gesteuert wird, das Ergebnis beim Schritt
55 nein. Als Ergebnis wird dann der Schritt 60 ausgeführt,
und die zweiten Daten DQ₂ werden für den Inhalt von Steuerdaten
DQ eingesetzt. Danach wird ein Schritt 61 ausgeführt,
um die zweiten Daten DQ₂ für den Inhalt der Daten DQ M einzusetzen;
der Hinweis F wird gesetzt (Schritt 62) und dann
wird der Schritt 59 ausgeführt, um Ausgangsdaten DS zu
erzeugen, welche die Steuerdaten DQ zeigen. Folglich wird
die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend dem Grad des Durchtretens
des Gaspedals 7 gesteuert, wenn eine zweite Menge
von zugeführten Kraftstoff Q₂ gleich oder mehr als die
erste Menge an zugeführten Kraftstoff Q₁ ist.
Das Ergebnis beim Schritt 55 wird ja, wenn das Gaspedal
7 während des oben beschriebenen Zustands freigegeben wird,
und das Ergebnis beim Schritt 56 wird ebenfalls ja. Folglich
wird unterschieden, ob der Hinweis A beim Schritt 63 "0"
ist oder nicht. Wie nachstehend noch im einzelnen beschrieben
wird, wird der Hinweis A "1" gesetzt, wenn die Steuerdaten
DQ allmählich von den Daten DQ M aus abnehmen, und
die Daten DQ m werden gleich oder weniger als die ersten
Daten DQ₁.
Da in diesem Fall der Hinweis A durch das Initialisieren
rückgesetzt wird, wird das Ergebnis beim Schritt 63 ja,
und DQ M-Δ Q wird für den Inhalt von Daten DQ eingesetzt
(Schritt 64), wobei Δ Q ein vorbestimmter Wert ist. Beim
Schritt 65 wird unterschieden, ob Steuerdaten, DQ zu diesem
Zeitpunkt mehr als die ersten Daten DQ₁ sind. Wenn das
Ergebnis beim Schritt 65 ja ist, wird ein Schritt 66 ausgeführt,
um DQ M-Δ Q für den Inhalt von DQ M einzusetzen.
Dann werden Ausgangsdaten DS, welche den Wert von Q zeigen,
welcher beim Schritt 64 erhalten worden ist, abgegeben
(Schritt 59) und der Programmablauf kehrt auf den Schritt
51 zurück.
Wenn Steuerdaten DQ durch das wiederholte Ausführen des
Programms allmählich abnehmen, die Strahldaten DQ gleich
oder weniger als die ersten Daten DQ₁ werden, wird das
Ergebnis beim Schritt 65 nein, und das Zeichen A wird
gesetzt, um "1" zu werden. Daher wird in dem folgenden
Programmzyklus das Ergebnis beim Schritt 63 nein und die
ersten Daten DQ₁ werden für den Inhalt und Steuerdaten DQ
eingesetzt. Danach wird die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend
den ersten Daten DQ₁ gesteuert. Da der Hinweis
F beim Schritt 58 nach dem Ausführen des Schrittes 57
rückgesetzt wird, wird das Ergebnis beim Schritt 56 in dem
folgenden Programmzyklus nein, so daß der Schritt 64 nicht
ausgeführt wird.
Selbst wenn das Gaspedal 7 plötzlich freigegeben wird,
um wieder eine automatische Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerung
durchzuführen, ändert sich im Ergebnis die Menge
Q allmählich von Q₂ aus, unmittelbar bevor das Gaspedal 7
losgelassen wird, auf Q₁, den Wert, der erforderlich ist,
um die Fahrzeuggeschwindigkeit automatisch auf die gewünschte
Fahrzeuggeschwindigkeit zu steuern, so daß ein plötzliches
Verzögern der Fahrzeuggeschwindigkeit wirksam verhindert
werden kann.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Steuern der Fahrgeschwindigkeit eines
Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor, mit einem Signalgeber zur
Lieferung einer Größe, welche einem automatisch geregelten
Sollwert entspricht, einem Istwertgeber zur Lieferung eines
die Fahrzeuggeschwindigkeit wiedergebenden Istwertes und
mit Mitteln, um beim Wechseln von manuellem auf automatisch
geregelten Fahrbetrieb ein stoßfreies Verzögern der Fahrgeschwindigkeit
zu erzielen, gekennzeichnet durch folgende Bestandteile:
- 1.) eine erste Rechenschaltung (6), um aus der erfaßten Ist-Geschwindigkeit einen automatisch geregelten Sollwert für den Kraftstoffbedarf (DQ₁) zu berechnen, der zum Einhalten der entsprechenden gewünschten Sollgeschwindigkeit erforderlich ist,
- 2.) eine zweite Rechenschaltung (8), um einen von der Stellung des Gaspedals (7) abhängigen manuell geregelten Sollwert für den Kraftstoffbedarf (DQ₂) zu berechnen, der zum Fahren mit entsprechendem manuell geregeltem Sollwert erforderlich ist,
- 3.) eine Auswahlschaltung (11) zur Auswahl des größeren der beiden berechneten Werte und Bildung eines Steuersignals (DS) für die Bemessung der Kraftstoffzufuhr zum Anpassen der Ist-Geschwindigkeit an die dem größeren der berechneten Sollwerte entsprechende Sollgeschwindigkeit,
- 4.) einen Vergleicher (29) zum Vergleichen der beiden berechneten Sollwerte für den Kraftstoffbedarf, und
- 5.) eine Modifizierschaltung (18) zum Modifizieren des automatisch geregelten Sollwertes anhand des Vergleichsergebnisses der beiden berechneten Sollwerte in der Weise, daß bei plötzlichem Absinken des automatisch geregelten Sollwertes unter den manuell geregelten Sollwert der automatisch geregelte Sollwert auf das Niveau des manuell geregelten Sollwertes effektiv nachgeführt wird, und von diesem tiefen Niveau aus allmählich auf den vorher vorhandenen automatisch geregelten Sollwert zurückgeführt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Rechenschaltung (6) einen ersten Speicher (15) aufweist, um
Daten, welche einer gewünschten Sollgeschwindigkeit entsprechen, zu speichern,
und eine Einrichtung, die auf Daten, welche in dem ersten Speicher
(15) gespeichert sind, und auf das erfaßte Istgeschwindigkeitssignal anspricht,
um den Kraftstoffbedarf zu berechnen, der notwendig ist, um die
Sollgeschwindigkeit zu halten.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Rechenschaltung (6) eine Schalteinrichtung
(17) aufweist, um den Ausgang des Rechners (16) auszuschalten,
wenn das Fahrzeug die gewünschte Sollgeschwindigkeit erreicht hat.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Rechenschaltung (8) Beschleunigungsdaten, die einer Betätigung
des Gaspedals (7) entsprechen und Daten, welche der Drehzahl des
Motors entsprechen, verarbeitet.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Modifizierschaltung (18) einen zweiten Speicher (25) enthält zum
Speichern der Daten für manuell geregelten Fahrbetrieb unmittelbar vor
dem Wechsel von manuell geregeltem auf automatisch geregelten Fahrbetrieb,
der von dem Ausgang des Vergleichers (29) abhängig ist, eine
Datenverarbeitungsschaltung (28), welche auf den Ausgang des Vergleichers
(29) anspricht, um allmählich die in dem zweiten Speicher (25)
gespeicherten Daten für manuell geregelten Fahrbetrieb auf die gewünschten
Daten für automatisch geregelten Fahrbetrieb zu ändern, die
in der ersten Rechenschaltung (6) zu dem Zeitpunkt berechnet worden
sind, zu dem der Wechsel von manuell geregeltem auf automatisch geregelten
Fahrbetrieb stattgefunden hat, und eine Schalteinrichtung (23,
27) um an die Auswahlschaltung (11) anstelle der Daten aus der ersten
Rechenschaltung (6) die Daten der Datenverarbeitungsschaltung (28) zu
liefern während einer vorbestimmten Zeitspanne, in der die beim Wechsel
auf das tiefe Niveau der Daten des manuell geregelten Fahrbetriebs
effektiv nachgeführten Daten des automatisch geregelten Fahrbetriebs
allmählich auf die vor dem Wechsel vorhandenen Daten für automatisch
geregelten Fahrbetrieb zurückgeführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP58209118A JPS60104429A (ja) | 1983-11-09 | 1983-11-09 | 車輛用定速走行装置 |
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Owner name: ZEXEL CORP., TOKIO/TOKYO, JP |
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