DE3338310C2 - Steuereinrichtung für einen Ackerschlepper - Google Patents
Steuereinrichtung für einen AckerschlepperInfo
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Abstract
Um die Drehzahl der vom Ackerschlepper gezogenen landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine unabhängig von der Geschwindigkeit des Ackerschleppers stets konstant halten zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an dem Ackerschlepper ein Getriebe anzuordnen, dessen Antriebswelle mit der Zapfwelle in Verbindung steht und dessen Abtriebswelle unmittelbar an die Arbeitsmaschine anschließbar ist, wobei mit dem Schalthebel das Getriebe in der Weise verbunden ist, daß bei Veränderung der Brennstoffzufuhr von Normallast in Richtung Schwachlast das Übersetzungsverhältnis des Getriebes so veränderbar ist, daß die Abtriebswelle stets ein- und dieselbe Drehzahl hat.
Description
— in bekannter Weise weist der Ackerschlepper für den Fahrantrieb ein stufenweise arbeitendes
Geschwindigkeitswechselgetriebe (2) auf,
— in bekannter Weise weist der Ackerschlepper
für den Arbeitsmaschinenanfieb eine entweder direkt von der Schlepper-Antriebsmaschine (1)
oder von der Vorgelegewelle (6) des Geschwindigkeitswechselgetriebes (2) antreibbare Zapfwelle
(8) auf,
— die Eingangswelle (11) des stufenlos verstellbaren
Getriebes (10) ist mit der Zapfwelle (8) verbunden, während die Ausgangswelle (12) dieses
Getriebes (10) unmittelbar an die Arbeitsmaschine anschließbar ist und
— die Verstelleinrichtung (18—24) für die Obersetzungsänderung
des stufenlos verstellbaren Getriebes (10) ist mit dem Steperhebel (29) für
die Schlepper-Antriebsmaschine (1) auf eine Weise verbunden, daß zusammen mit einer Verstellung
des Steuerhebels (29) in Richtung Verringerung der Belastung der Antriebsmaschine
(I) bzw. deren Drehzahl die Drehzahl der Ausgangswelle
(12) gegenüber der Eingangswelle
(II) des stufenlos verstellbaren Getriebes (10)
erhöht wird und umgekehrt, derart, daß unabhängig von der Drehzahl der Schlepper-Antriebsmaschine
(1) die Drehzahl der Ausgangswelle (12) etwa konstant bleibt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für einen Ackerschlepper nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Die DE-AS 11 64 844 zeigt eine Steuereinrichtung für
einen Ackerschlepper mit einem stufenlos verstellbaren Getriebe und einem von der Schlepper-Antriebsmaschine
betätigbaren Antrieb einer landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine, z. B. eines Mähdreschers. Dabei ist ein
Steuerhebel zur Betätigung eines Reglers für die Brennstoff-Zufuhr zur Schlepper-Antriebsmaschine, insbesondere
eines Einspritzpumpen-Reglers vorgesehen. Diese Druckschrift geht von der Überlegung aus, daß es
in der Landwirtschaft häufig vorkommt, Arbeiten mit konstanter Fahrgeschwindigkeit auszuführen. Dabei
können, beispielsweise bedingt durch Geländeunebenheiten, unterschiedliche Bodenbeschaffenheit o. dgl.,
starke Belastungsschwankungen auftreten, so daß sich die Drehzahl des Motors infolge des Ungleichförmigkeitsgrades
der Drehzahlregelung und damit die Geschwindigkeit des Fahrzeuges ändert. Diese Schwankungen
muß der Fahrer durch gefühlsmäßiges, einzelnes Verstellen des Motordrehzahl-Verstellhebels und
des Verstellhebels für das stufenlose Getriebe ausgleichen, was umständlich ist und relativ viel Aufmerksamkeit
beansprucht.
Ausgangspunkt für die Erfindung ist demgegenüber die Erwägung, daß die vom Ackerschlepper gezogenen
landwirtschaftlichen Maschinen, z. B. Mähdrescher u. dgl. nur dann mit optimalem Wirkungsgrad arbeiten,
wenn die von der Zapfwelle auf sie übertragene Drehzahl stets konstant ist. Da aber die Drehzahl der Zapfwelle
von der Motordrehzahl des Ackerschleppers und damit auch von seiner Fahrgeschwindigkeit abhängt,
sinkt beispielsweise die Drehzahl der Zapfwelle dann, wenn die Motordrehzahl des Ackerschleppers kleiner
wird. Dadurch nimmt aber auch die Drehzahl der für den Antrieb der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine
erforderlichen Drehzahl ab, was zwangsläufig zu einer Leistungsminderung der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine
führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maßnahme zu treffen, mit deren Hilfe — unabhängig von der Drehzahl der
Kurbelwelle des Motors und damit auch von der Fahrgeschwindigkeit des Ackerschleppers — stets ein- und
dieselbe Betriebsdrehzahl für die landwirtschaftliche Arbeitsmaschine eingehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Steuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches durch die Kombination
folgender Merkmale gelöst:
In bekannter Weise weist der Ackerschlepper für den Fahrantrieb ein stufenweise arbeitendes Geschwindigkeitswechselgetriebe
auf.
In bekannür Weise weist der Ackerschlepper für den
Arbeitsmaschinenantrieb eine entweder direkt von der Schlepper-Antriebsmaschine oder von der Vorgelegewelle
des Geschwindigkeitswechselgetriebes antreibbare Zapfwelle auf.
Die Eingangswelle des stufenlos verstellbaren Getriebes ist mit der Zapfwelle verbunden, während die Ausgangswelle
dieses Getriebes unmittelbar an die Arbeitsmaschine anschließbar ist.
Die Verstelleinrichtung für die Übersetzungsänderung des stufenlos verstellbaren Getriebes ist mit dem
Steuerhebel für die Schlepper-Antriebsmaschine auf eine Weise verbunden, daß zusammen mit einer Verstellung
des Steuerhebels in Richtung Verringerung der Belastung der Antriebsmaschine bzw. deren Drehzahl
die Drehzahl der Ausganswelle gegenüber der Eingangswelle des stufenlos verstellbaren Getriebes erhöht
wird und umgekehrt derart, daß unabhängig von der Drehzahl der Schlepper-Antriebsmaschine die Drehzahl
der Ausgangswelle etwa konstant bleibt.
Das Geschwindigkeitswechselgetriebe des Fahrantriebes legt die Geschwindigkeitsbereiche für den Fahrbetrieb
zwar fest, wobei aber innerhalb eines solchen durch eine eingeschaltete Gangstufe bestimmten Geschwindigkeitsbereiches
die Fahrgeschwindigkeit durch variable Drehzahlsteuerung der Antriebsmaschine geändert
und den speziellen Fahr- und Betriebsbedingungen auf dem Feld stufenlos angepaßt werden kann, da
infolge der erfindungsgemäßen Maßnahme die Einhaltung der Norm-Zapfwellendrehzahl nicht mehr an eine
bestimmte Drehzahl der Antriebswelle gebunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung eines Ackerschleppers ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser zeigt in rein schematischer Weise
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung eines Ackerschleppers ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser zeigt in rein schematischer Weise
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt der erfindungsgemäßen
Steuereinrichtung eines Ackerschleppers,
F i g. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt der erfinclungsgemäßen
Steuereinrichtung eines Ackerschleppers bei einer unterhalb der Normalgeschwindigkeit lie-
genden Fahrgeschwindigkeit.
Die Zeichnung zeigt einen Ackerschlepper mit der Schlepper-Antriebsmaschine 1 und dem Geschwindigkeitswechselgetriebe
2, dessen Gänge über einen Schaltknüppel 3 schaltbar sind. An der Scklepper-Antriebsmaschine
1 ist eine Einspritzpumpe 4 angeordnet, welche über Leitungen 5 mit den zugeordneten Zylindern
in Verbindung steht. Über die Vorgelegewelle 6 des Geschwindigkeitswechselgetriebes 2 ist ein Zahnrad
7 in Drehbewegung versetzbar, welches auf d.r Zapfwelle 8 befestigt ist. Zur Zuschaltung dieser Zapfwelle
8 dient eine nicht weiter dargestellte Kupplung, mittels welcher das Zahnrad 7 mit dem Zahnrad 9 der
Vorgelegewelle 6 in und außer Eingriff gebracht werden kann.
Obgleich die Zeichnung lediglich eine einzige Zapfwelle 8 zeigt, ist die Erfindung hierauf keineswegs beschränkt;
sie kann vielmehr auch bei Ackerschleppern mit zusätzlichen Zapfwellen, z. B. Front- oder Seitenzapfwellen
angewandt werden.
An dem Ackerschlepper ist ein stufenlos verstellbares Getriebe angeordnet, dessen Eingangswelle 11 mit der
Zapfwelle 8 verbunden ist und dessen Ausgangswelle 12 unmittelbar an die landwirtschaftliche Arbeitsmaschine,
ζ. B. an einen Mähdrescher u. dgl. anschließbar ist, der aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung
nicht gezeigt ist.
Der Begriff »Getriebe« ist in des Wortes umfassendster Bedeutung zu verstehen. Das Ausführungsbeispiel
in den F i g. 1 und 2 zeigt ein stufenloses Verstellgetriebe. Dieses Getriebe 10 weist zunächst zwei mit Abstand
zueinanderliegende Scheibenhälften 13, 14 auf, welche mit der Eingangswelle 11 verbunden sind. Die Eingangswelle
11 ist dabei in dem Gehäuse des stufenlos verstellbaren
Getriebes 10 drehbar gelagert.
Den beiden Scheibenhälften 13, 14 sind zwei Scheibenhälften 15, 16 zugeordnet, von welchen die Scheibenhälften
16 mit der Ausgangswelle 12 verbunden ist, während die Scheibenhälfte 15 mit einer Welle 17 in
fester Verbindung steht. Die beiden Wellen 12 und 17 sind ebenfalls im Gehäuse des stufenlos verstellbaren
Getriebes 10 drehbar gelagert. Der Abstand zwischen den beiden Scheibenhälften 15,16 kann über einen Gestängemechanismus
vergrößert bzw. verkleinert werden, so daß sich diese beiden Scheibenhälften 15, 16
voneinander entfernen bzw. aufeinander zu bewegen können. Dazu dient eine Verstelleinrichtung 18—24 mit
zwei Schwenkhebeln 18, 19, die in dem Gehäuse des stufenlos verstellbaren Getriebes 10 gelenkig gelagert
sind. Diese stehen mit Muffen 20, 21 in gelenkiger Verbindung, welche bei Betätigung die Drehbewegung der
beiden Scheibenhälften 15, 16 nicht verhindern, gleichwohl jedoch eine axiale Bewegung derselben zulassen.
An dem einen Ende eines jeden Schwenkhebels 18, 19 sind Lenker 22, 23 angelenkt, welche mit einem zweiarmigen
Schwenkhebel 24 in gelenkiger Verbindung stehen, wobei der Drehpunkt dieses Schwenkhebels 24 mit
der Bezugsziffer 25 angedeutet ist.
An dem einen Arm dieses Schwenkhebels 24 ist eine Zugstange 26 im Punkte 27 angelenkt, wobei das diesem bo
Anlenkpunkt 27 gegenüberliegende Ende der Zugstange 26 im Punkte 28 mit einem Steuerhebel 29 in gelenkiger
Verbindung steht, der in dem Punkt 30 schwenkbar gelagert ist. An dem Steuerhebel 29 ist eine Stange 31
angelenkt, über welche der Regler 32 für die Einspritzpumpe 4 einstellbar ist.
Die beiden Scheibenhälften 13, 14 bzw. 15, 16 bilden Keilnuten zur Aufnahme eines Keilriemens 33.
Die Arbeitsweise der Steuervorrichtung des Ackerschleppers ist die folgende:
Es sei einmal angenommen, der in F i g. 1 dargestellte Ackerschlepper bewege sich mit der Normalgeschwindigkeit
auf dem Acker. Durch Einschaltung der nicht weiter dargestellten Kupplung treibt die Vorgelegewelle
6 die Zapfwelle 8 an, die beispielsweise eine Drehzahl von 680 U/min hat. Das nachgeschaltete Verstellgetriebe
ist so ausgelegt, daß die Ausgangswelle 12 eine Drehzahl von 540 U/min hat. Diese stets konstant zu haltende
Drehzahl ist die wirtschaftlichste Drehzahl für den Betrieb der vom Ackerschlepper gezogenen landwirtschaftlichen
Maschine. Bei normaler Geschwindigkeit nehmen die einzelnen Teile der Steuereinrichtung des
Schleppers die in F i g. 1 dargestellte Lage ein.
Durch Verschwenkung des Steuerhebels 29 in die in Fig. 2 dargestellte Lage wird der Regler für die Einspritzpumpe
4 so verstellt, daß die einzelnen Zylinder pro Zeiteinheit weniger Brennstoff erhalten. Dies hat
zur Folge, daß sich der Ackerschlepper langsamer bewegt und damit auch die Drehzahl der Zapfwelle 8 und
somit zwangsläufig auch diejenige der Ausgangswelle 12 absinkt, z. B. auf 480 U/min. Mit dieser Drehzahl arbeitet
aber die vom Ackerschlepper gezogene landwirtschaftliche Arbeitsmaschine nicht mehr optimal. Es gilt
also die optimale Drehzahl von 540 U/min wieder zu erreichen. Dies geschieht dadurch, daß die Schwenkbewegung
des Steuerhebels 29 über die Zugstange 26 auf den Schwenkhebel 24 übertragen wird, wobei die Lenker
22, 23 die beiden Schwenkhebel 18, 19 so verschwenken, daß die Muffen 20, 21 voneinander weg bewegt
werden mit der Folge, daß der Abstand zwischen den beiden Scheibenhälften 15,16 des stufenlos verstellbaren
Getriebes 10 vergrößert wird. Dadurch bewegt sich der Keilriemen 33 längs der schrägen Flächen der
beiden Scheibenhälften 15, 16 nach unten, so daß den Gesetzen der Keilriemen- oder Seiltriebe folgend die
Drehzahl der Ausgangswelle 12 wieder auf den gewünschten Wert von 540 U/min erhöht wird. Bei Erhöhung
der Geschwindigkeit des Ackerschleppers auf die Normalgeschwindigkeit vollziehen sich die Vorgänge in
umgekehrter Richtung.
Die Auslegung des stufenlos verstellbaren Getriebes 10 ist Sache des Fachmannes. Dabei ist zu berücksichtigen,
daß derartige Getriebe z. B. als sogenannte »Veistelltriebe«
handelsüblich sind. Sie kennzeichnen sich durch verstellbare Scheibenhälften, welchen zwei unverstellbare
Scheibenhälften zugeordnet sind, wobei die beiden Scheibenpaare miteinander über einen Keilriemen,
ein Seil oder eine Kette verbunden sind. Durch axiale Verschiebung der beiden Scheibenhälften läßt
sich das Übersetzungsverhältnis und somit die Abtriebsdrehzahl stufenlos regeln.
Es ist natürlich auch Sache des Fachmannes, die einzelnen Zugstangen und Lenker der Verstelleinrichtung
18—24 so zu bemessen, daß — unabhängig von der Geschwindigkeit des Ackerschleppers — stets ein- und
dieselbe Drehzahl von 540 U/min auf der Ausgangswelle 12 abgenommen werden kann. Gegebenenfalls kann
die Bemessung dieses Gestänge-Mechanismus empirisch erfolgen.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, anstelle des beschriebenen und dargestellten Verstellgetriebes eine
andere Getriebean. z. B. ein Zahnradgetriebe oder ein hydraulisches Getriebe zu verwenden.
Hierzu 2 Blau Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Steuereinrichtung für einen Ackerschlepper mit einem stufenlos verstellbaren Getriebe und einem von der Schlepper-Antriebsmaschine betätigbaren Antrieb einer landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine, z. B. eines Mähdreschers, und mit einem Steuerhebel zur Betätigung eines Reglers für die Brennstoff-Zufuhr zur Schlepper-Antriebsmaschine, insbesondere eines Einspritzpumpen-Reglers, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Priority Applications (3)
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| EP85902024A EP0220166A1 (de) | 1983-10-21 | 1985-04-17 | Steuereinrichtung für einen ackerschlepper |
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ID=25815045
Family Applications (1)
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