DE3338153A1 - Verfahren zum pruefen der unversehrtheit einer zusaetzlichen speicherquelle zur verwendung in einer elektronisch gesteuerten naehmaschine - Google Patents
Verfahren zum pruefen der unversehrtheit einer zusaetzlichen speicherquelle zur verwendung in einer elektronisch gesteuerten naehmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen, und insbesondere auf elektronisch gesteuerte Nähmaschinen.
Nähmaschinen mit hochentwickelter elektronischer Technik zum Speichern und anschließendem Wiedergewinnen von Stichmusterinformationen
für eine Vielzahl von Mustern waren während der letzten Jahre wirtschaftlich sehr erfolgreich.
Ein großer Vorteil der Verwendung einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine liegt in der Einfachheit
des Betriebes und der Steuerung aus der Sicht des Anwen-
20 ders. Da seit kurzem Mikrocomputer zu relativ niedrigen
Preisen verfügbar sind, nahm die Vielseitigkeit der Steuerung von elektronisch gesteuerten Nähmaschinen mit derartigen
Geräten erheblich zu. Allerdings ist der Mikrocomputer naturgemäß in seiner Speicherkapazität beschränkt,
so daß in dem Speicher lediglich Informationen zum Nähen einer vorgegebenen Anzahl von Mustern gespeichert werden
können. Daher ist es wünschenswert, die Speicherkapazität einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine zu erhöhen.
Ein Weg, um dieses Ziel zu erreichen, besteht in der Schaffung eines Mikrocomputers mit einer erhöhten Speicherkapazität.
Allerdings bringt ein derartiger Weg eine Reihe von Nachteilen mit sich. Beispielsweise ist die in dem
Mikrocomputer gespeicherte Information unveränderbar, und der einzige Weg, um die Information zu verändern, besteht
darin, einen Mikrocomputer durch einen anderen Mikrocomputer zu ersetzen, wozu ein hochqualifizierter Fachmann
nötig ist. Um der Bedienungsperson eine Einrichtung zum
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Adressieren aller in dem Mikrocomputer gespeicherten
Muster an die Hand zu geben, ohne den an der Nähmaschine verfügbaren Platz für Eingangs-Auswahlschalter zu überschreiten,
wurde vorgeschlagen, einen numerischen Eingang zu verwenden. Unglücklicherweise ist ein derartiger Lösungsweg
nicht wünschenswert, da er die Beseitigung der Einfachheit der Bedienung der Nähmaschine mit sich führt,
die einen äußerst wünschenswerten Vorteil für den Anwender darstellt.
ίο
Daher wurde vorgeschlagen, Einsteck-Module zu verwenden, die zusätzliche Muster oder Programme enthalten, um die
Nähmaschine mit Eigenschaften auszustatten, die sie ursprünglich nicht aufgewiesen hat. Die Module bestehen aus
Festwertspeichern oder ROMs, die die benötigte Software enthalten, um die Maschine mit den neuen Eigenschaften
auszustatten. Unglücklicherweise besteht die Möglichkeit, daß der Verwender die Module beschädigt, da die Module
durch einen fachlich nicht vorgebildeten Anwender oder Verbraucher gehandhabt werden. Obwohl eine gute Verpackung
der Module die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung herabsetzen kann, ist es wichtig sicherzustellen, daß der
Inhalt der Module unbeschädigt ist, bevor eine Benutzung der Software in den Modulen möglich ist. Darüber hinaus
sollte in dem Fall, in dem eine Beschädigung des Modules herausgefunden worden ist, der Verwender von diesem Problem
benachrichtigt werden und an einer Verwendung dieses Modules abgehalten werden. Zusätzlich zur Möglichkeit der
Beschädigung des Speichers in dem Modul besteht ebenfalls die Beschädigungsgefahr der Übertragungskanäle zwischen
dem Modul und dem inneren Mikrocomputer, wie dies beispielsweise durch Staub oder dergleichen verursacht sein
kann.
Es ist daher ein vorrangiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum überprüfen der Unversehrtheit
eines derartigen Modules sowie der Übertragungskanäle
-Jf-
zwischen dem Modul und dem inneren Mikrocomputer zu schaffen.
Dieses Ziel sowie weitere Ziele werden gemäß den Prinzi-5 pien der vorliegenden Erfindung durch Schaffen eines Verfahrens
zum überprüfen der Unversehrtheit des zusätzlichen Speichers und der Kopplungseinrichtung bei einer elektronisch
gesteuerten Nähmaschine erreicht, die eine innere zentrale Verarbeitungseinheit zum Steuern des Betriebes
der Nähmaschine und eine Einrichtung zum Koppeln eines
äußeren Moduls aufweist, wobei dieses Modul den zusätzlichen Speicher für die zentrale Verarbeitungseinheit enthält.
Das Verfahren enthält die Verfahrensschritte des Speicherns eines vorbestimmten Datenmusters an einem er-
15 sten, vorbestimmten Ort in dem zusätzlichen Speicher, des
Speicherns desselben, vorbestimmten Datenmusters in der zentralen Verarbeitungseinheit und des Speicherns von
Prüfsummendaten an einem zweiten, vorbestimmten Ort in dem zusätzlichen Speicher, welcher eine vorbestimmte Be-
Ziehung zu der Summe aller Daten in dem zusätzlichen
Speicher außerhalb des zweiten, vorbestimmten Ortes haben. Wenn das Modul in die Nähmaschine eingesteckt wird, werden
die Inhalte des ersten, vorbestimmten Ortes zur zentralen Verarbeitungseinheit übertragen, woraufhin die
übertragenen Daten in der zentralen Verarbeitungseinheit mit dem vorbestimmten Datenmuster verglichen werden, das
in der zentralen Verarbeitungseinheit gespeichert ist, woraufhin eine erste Fehleranzeige in dem Fall erzeugt
wird, daß die übertragenen Daten und das vorbestiramte
30 Datenmuster nicht übereinstimmen. In dem Fall, in dem die
übertragenen Daten mit dem vorbestimmten Datenmuster übereinstimmen, werden alle Daten in dem zusätzlichen Speicher
außerhalb des zweiten, vorbestimmten Ortes aufaddiert, woraufhin die aufaddierten Daten mit den Prüfsummendaten
verglichen werden, so daß eine zweite Fehleranzeige für den Fall geschaffen wird, in dem die Summendaten und die
Prüfsummendaten nicht eine vorbestimmte Beziehung zueinander haben, wobei eine klarstellende Anzeige für den
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Fall geschaffen wird, daß die aufaddierten Daten und die Prüfsummendaten die vorbestimmte Beziehung einhalten.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht das vorbestimmte Muster aus einem Muster
von sich abwechselnden Einsen und Nullen.
Gemäß einer weiteren Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
ist die Prüfsumme das Zweier-Komplement der Summe sämtlicher anderen Daten.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer beispielhaften Nähmaschine, in der die Erfindung verkörpert
sein kann;
Fig. 2 ein allgemeines Blockdiagramm eines auf einem 2Q Mikrocomputer basierenden Steuersystemes für
die Nähmaschine gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Programmes zum Betreiben des Mikrocomputers gemäß Fig. 2 in Übereinstimmung
mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Nähmaschine, die mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die Nähmaschine 10 enthält eine Arbeitsplatte
12, einen Ständer 14, einen Arm 16 und einen
Nähkopf 18. Die die Stiche bildenden Teile der Nähmaschine enthalten eine Nadel 20, die in ihrer Längsrichtung
hin- und herbewegbar ist und in der Querrichtung auslenkbar ist, um Zick-Zack-Stiche zu bilden, sowie eine Stoff-Fördereinrichtung
(nicht dargestellt), die nach oben durch Schlitze arbeitet, die in einer Formplatte der Arbeitsplatte
12 ausgebildet sind, um den Stoff quer zur Arbeitsplatte 12 zwischen den einzelnen Nadeleinstichen
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zu transportieren. Die durch die Arbeitsweise der Nähmaschine 10 erzeugten Stichmuster, d.h. die Lagekoordinaten
eines jeden Einstiches können beispielsweise durch in einer Speichereinheit gespeicherte und in Zeitbeziehung
mit dem Betrieb der Nähmaschine 10 ausgelesene Daten· beeinflußt werden, wie dies an sich im Stand der Technik bekannt
ist.
Auf der Vorderplatte der Nähmaschine 10 ist eine Eingangseinrichtung
vorgesehen, durch die die Bedienungsperson die Steuerung der Funktionen der Nähmaschine ausführen
kann. Diese Eingangseinrichtung enthält Schalter und Skalen, durch die die Bedienungsperson ein durch die Nähmaschine
zu nähendes Muster auswählen kann und ebenso eine Veränderung des Musters bewirken kann. Die Musterauswahl
wird beispielsweise über ein Feld 22 von Druckknopfschaltern 24 ausgeführt, von denen jeder einem Stichmuster entspricht,
wobei die Information zum Bilden des Stichmusters in dem Speicher der Nähmaschine 10 gespeichert ist. Jedem
20 Druckknopfschalter 24 ist eine bildliche Darstellung des
Musters zugeordnet, das bei Betätigung des Schalters durch die Nähmaschine genäht werden würde. Die Eingangseinrichtung
enthält ebenso eine Stichbreitensteuerung (bight override) 26 und eine Stichlängensteuerung (feed override)
25 28. Die Steuerungen 26 und 28 enthalten jeweils einen
Druckknopfschalter, der durch die Bedienungsperson betätigt wird, um die jeweilige Breiten- oder Längen-Veränderung
auszuführen, und enthalten ein Drehteil zura Einstellen der Größe der Veränderung. Ebenso sind Druckknopfschalter
30, 32 und 34 zum Auswählen der Muster für ein großes Knopfloch, ein kleines Knopfloch und ein Ösen-Knopfloch
vorgesehen. Die Einzelmusterauswahl wird über einen Schalter 38 ausgeführt. Das Spiegelbild eines Musters
in der Querrichtung oder Seitenrichtung wird über den
35 Schalter 40 ausgewählt, während das Spiegelbild des Musters in der Zuführungsrichtung oder Längsrichtung über
den Schalter 42 ausgewählt wird. Der Schalter 44 wird
SAD ORlGSNAL
verwendet, um die Länge des genähten Musters zu verdoppeln.
Ebenfalls ist eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen, um einer Bedienungsperson den Zustand von jeder der verschiedenen
Funktionen anzuzeigen, die ausgewählt werden können, wobei diese Einrichtung auf der Vorderplatte oder Vordertafel
der Nähmaschine 10 vorgesehen ist .· Beispielsweise hat die Einrichtung die Form einer Mehrzahl von lichtemittierenden
Dioden (LED's) 46, die unmittelbar neben dem jeweiligen Eingangsschalter angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt ein allgemeines Blockdiagramm einer auf einem Mikrocomputer basierenden Steuerung für eine elektronische
Stichmusternähmaschine» wobei die Steuerung verwendet werden kann, um die Steuerung des Betriebes der Nähmaschine
10 (Fig. 1) durchzuführen, wobei die Steuerung gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung arbeitet. Demgemäß
empfängt der Mikrocomputer 60 Eingangssignale von den Eingangsschaltern 62, die jeweils die Funktionen der
Nähmaschine darstellen, deren Ausführung durch die Nähmaschine 10 von der Bedienungsperson gewünscht ist. Die
Eingangsschalter 62 können Stichmusterauswahlschalter 24 und 30 bis 34 sowie Funktionsschalter 26, 28 und 36 bis
2.5 enthalten. Der Mikrocomputer 60 enthält eine innere zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 64 und ein Programm- und
Muster-ROM 66. Die CPU 64 erhält vom ROM 66 in zeitlicher Beziehung zum Betrieb der Nähmaschine 10 Musterdaten zum
Steuern des Schleifenbetätigungssystems 68 und des Zuführungsbetätigungssystems
70. Das Schleifenbetätigungssystem 68 und das Zuführungsbetätigungssystem 70 haben
eine ähnliche Bauweise und sind dazu geeignet, ein digitales Codewort von dem Mikrocomputer 60 in eine mechanische
Lage umzuwandeln, die die Nähmaschinennadel 20 in einer üblichen, den Stich bildenden Anordnung positioniert, und
erzeugt eine spezielle Stoffzuführung bzw. einen speziellen Stofftransportschritt für jeden Nadeleinstich, wie
dies an sich im Stand der Technik bekannt ist. Der Mikro-
computer 60 erzeugt ebenso Signale für die LED-Treiberschaltung 72, um das Leuchten der LED's 46 zu steuern
(siehe Fig. 1),um die durch die Bedienungsperson der Nähmaschine
ausgewählte Funktion anzuzeigen- Beispielsweise ist der Mikrocomputer 60 ein Mikrocomputer vom Typ TMS 7040,
der durch die Firma Texas Instruments hergestellt wird, wobei die CPU 64 das ROM 66 über den Bus 74 adressiert und
in Reaktion hierauf Bytes von Daten sowie von Programmen über den Bus 76 empfängt. Zusätzlich zu dem ROM 66 enthält
der Mikrocomputer 60 ebenfalls einen Lese/Schreib-Speicher und Register, die der Mikrocomputer 64 während
der Ausführung des internen Programmes verwendet, das in dem ROM 66 gespeichert ist.
Um die funktionale Fähigkeit der Nähmaschine 10 zu erweitern, weist die Nähmaschine eine Fassung (nicht dargestellt)
zum Aufnehmen eines Einsteck-Modules 80 auf. Das Einsteck-Modul 80 enthält ein ROM, das Software-Daten und Musterdaten
speichert, die die in dem ROM 66 gespeicherten Software- und Musterdaten ersetzen, so daß eine Betätigung der
Druckknopfschalter 24 dazu führt, daß die jeweiligen in
dem Modul 80 gespeicherten Muster anstelle der in dem ROM 66 gespeicherten Muster genäht werden. Wie in Fig. 2
dargestellt ist, wird das Modul 80 beim Einstecken in seine Fassung mit dem Adressbus 74 und dem Datenbus 76 im
Mikrocomputer 60 verbunden. Darüber hinaus ist eine separate Leitung 82 als Eingang für den Mikrocomputer 60 vorgesehen,
wobei die Leitung 82 geerdet ist, wenn das Modul 80 in seine Fassung eingesteckt ist. Die Nähmaschine 10
30 hat ebenso eine LED 84, die der bildlichen Darstellung des Modules 80 zugeordnet ist. Wenn das Modul 80 in seine
Fassung gesteckt wird, wird die LED 84 erfindungsgemäß verwendet, um eine Anzeige für die Bedienungsperson der
Nähmaschine zu schaffen, ob das Modul 80 brauchbar ist.
35 Beispielsweise wird in dem Fall, in dem das Modul 80
brauchbar ist, die LED 84 ständig beleuchtet, während die LED 84 in dem anderen Fall, in dem das Modul 80 unbrauchbar
ist, blinkt. In Abweichung hiervon kann eine geeignete
BAD ORIGINAL
akustische Anzeige vorgesehen sein, die betätigt wird, wenn das Modul 80 unbrauchbar ist.
Damit der Mikrocomputer 60 feststellen kann, ob das Modul 80 unversehrt ist, enthält das ROM innerhalb des Moduls
bestimmte, festgelegte Informationen. Insbesondere enthalten die ersten beiden Bytes des Modules ein gespeichertes
Muster von sich abwechselnden Einsen und Nullen. Der richtige Empfang dieses Musters durch die zentrale Verarbeitungseinheit
64 zeigt an, daß die Wahrscheinlichkeit von kurzgeschlossenen oder unterbrochenen Datenleitungen
niedrig ist. Das dritte Byte des Modules zeigt die Größe des ROM an, das zwischen 256 Byte und 8 K-Byte bei 256 Byte
Schritten liegt. Daher muß diese Information kleiner als 32 sein. Die letzten drei Byte des Modul-ROM enthalten
eine Zahl, die "Prüfsumme" genannt wird. Diese Prüfsumme
ist das Zweier-Komplement der Summe aller anderen Bytes in dem Modul-ROM. Die zentrale Verarbeitungseinheit 64
addiert den Inhalt aller anderen Bytes des Modul-ROM zu der Prüfsumme. Wenn das Modul unbeschädigt ist, ist die
sich ergebende Summe gleich null.
Der Anhang der vorliegenden Beschreibung zeigt ein Programm zum Betreiben des Mikrocomputers 60, um die Unversehrtheit
eines Modul-ROM sicherzustellen, wie oben beschrieben wurde. Dieses Programm ist in der Sprache
Assembler für den TMS 7040-Mikrocomputer geschrieben. Fig. 3 ist ein Flußdiagramm für das im Anhang gezeigte
Programm.
Zunächst einmal sei angemerkt, daß das Modul 80 nur dann in seine Fassung eingesetzt werden darf, wenn keine Leistung
bzw. Spannung zur Nähmaschine zugeführt wird. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, durchläuft die zentrale Verarbeitungseinheit
64 nach dem Anlegen der Leistung ein Initialisierungs-Programm, um die Register zu löschen,
wie dies an sich im Stand der Technik bekannt ist. Als
Vt« 1
-Sr-
nächstes pr'uft die" zentrale Verarbeitungseinheit 64 den
Zustand der Leitung 82, um zu bestimmen, ob ein Modul in seine Fassung eingesteckt worden ist. Wenn dies nicht der
Fall ist, verläßt die CPU 64 das Unterprogramm. Wenn ein Modul eingesteckt ist, werden die ersten beiden Bytes des
Modul-ROM auf Muster von sich abwechselnden Einsen und Nullen geprüft- Beispielsweise hat das erste Muster die
Form 1010 und das zweite Muster die Form 0101. Wenn die CPU die richtigen Muster empfängt, ist dies ein Hinweis
darauf, daß keine kurzgeschlossenen oder unterbrochenen Datenleitungen zwischen der CPU 64 und dem Modul 80 vorliegen.
Wenn nicht die richtigen Muster empfangen werden, wird die LED 84 dazu veranlaßt, zu blinken. Nach Empfang
der richtigen Muster von sich abwechselnden Nullen und Einsen prüft die CPU 64 das dritte Byte des Modul-ROM, um
dessen Größe zu ermitteln. Die in dem dritten Byte gespeicherte Zahl sollte kleiner als 32 sein. Wenn dies
nicht der Fall ist, sorgt die CPU dafür, daß die LED 84 blinkt. Wenn die Zahl unter 32 liegt, werden die letzten
drei Bytes des Modul-ROM in einem Register der CPU 64 abgespeichert. Die letzten drei Bytes bilden eine Prüfsumme,
während alle anderen, verbleibenden Bytes des Modul-ROM zu dieser Prüfsumme addiert werden. Wenn das Endergebnis
ungleich null ist, weist dies auf ein fehlerhaftes ROM hin, so daß die LED 84 blinkend erleuchtet wird. Wenn das
Ergebnis gleich null ist, zeigt dies an, daß das vorliegende ROM in Ordnung ist. Daher veranlaßt die CPU 64 die
ständige Beleuchtung der LED 84. Die Modul-Flagge in der CPU 64 wird gesetzt, um der CPU 64 einen Hinweis darauf
zu geben, daß die Software- und Muster-Daten in dem Modul-ROM anstelle der Software- und Muster-Daten in dem ROM 66
verwendet werden sollen. Im Falle eines schlechten Modul-ROM's wird nicht nur die LED 84 blinkend erleuchtet,
sondern die CPU 64 ignoriert auch sämtliche Anwender-Eingangssignale. Dies zeigt dem Anwender oder Benutzer
der Nähmaschine, daß ein schlechtes Modul vorliegt und daß die Maschine ausgeschaltet werden sollte, sowie das
Modul entfernt werden sollte.
Γ» ψι T W »ο -■
Die obige Beschreibung bezieht sich auf ein Verfahren zum Prüfen der Unversehrtheit eines Einsteck-Speichers.
Es sei darauf hingewiesen, daß das obig beschriebene Verfahren lediglich zu Zwecken der Anschaulichkeit der Prinzipien
der vorliegenden Erfindung gemäß dieser Anmeldung dient. Zahlreiche andere Verfahren werden dem Fachmann
aufgrund der vorliegenden Beschreibung offenbart, die nicht vom Grundgedanken und Schutzbereich der vorliegenden
Erfindung abweichen, die durch die beiliegenden Ansprüche festgelegt sind.
-yr-
Verfahren zum Prüfen der Unversehrtheit einer zusätzlichen Speicherquelle zur Verwendung in
einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine
Anhang
BAD ORIGINAL
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0993
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0997
0998
0999
1000
O3D9 03DA 030B
030C 030D 03DE 03DF 03E0
03El 03E2 03E3 03E4 03E5 03E6 03E7 03E8
1005
1006
1007
1008
1009
1020
1021
1021
03E9 03EA 03EB 03EC 03ED 03EE 03EF 03F0 03Fl 03F2
03F3 03F4 03F5 03F6 03F7
03F8 03F9 03FA 03F8
03FC 03FD 03FE 03FF 0400 0401
023
026
42 D2 72
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Die Prüfsumme ist nun in: SUM2, SUMI1B
* SUMLOP
79
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9A 72 38 00 79 00 41 79 00 42 7D AO 71
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Addiere die Inhalte der ROM-Seite auf. LDA »XABFL2
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ADC »Οι SUMl
ADC 56Ö,SUM2 SUMDEC OJNZ 1ABFL2»SUMLOP
£ Niedrigstes Byte des Adress-Zeigers ist O; Prüfung beendet.
.1.
LDA ADD ADC
ADC CMP JEQ
DEC JMP
♦IABFL2
RO»B
»OiSUMl
*0»SUM2
SUMFJN
IABFM2 SUMDEC
Nicht getan j Addiere nächste Seite.auf.
* Speicher wurde aufaddiert, Ergebnis sollte O sein.
#··-·-·■■ SUMFSN OR SUMItB
OR JNE
NOMEM Wenn irgendeines der Summen-Bytes nicht Null ist,
ist Speicher fehlerhaft. Ignoriere ihn also.
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Speicher ist O.K. Modul ist gültig, also sefcae Flagge. Setze Unterbrechungen
außer Kraft, wenn gültiges Modul vorliegt. Unterbrechungen werden In Kraft gesetzt, sobald die Initialisieruns-Routine gerufen wird.
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Claims (6)
- PatentansprücheΛ J Verfahren zum Prüfen der Unversehrtheit eines zusätzlichen Speichers und einer Kopplungseinrichtung für eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine mit einer inneren, zentralen Verarbeitungseinheit zum Steuern des Betriebes der Nähmaschine und mit einer Einrichtung zum Koppeln eines äußeren Modules, das einen zusätzlichen Speicher enthält, mit der zentralen Verarbeitungseinheit, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:Speichern eines vorbestimmten Datenmusters an einem ersten, vorbestimmten Ort des zusätzlichen Speichers (80);Speichern des vorbestimmten Datenmusters in der zentralen Verarbeitungseinheit (64);Speichern von Prüfsummen-Daten an einem zweiten, vorbestimmten Ort in dem zusätzlichen Speicher (80), wobei die Prüfsummen-Daten eine vorbestimmte Beziehung zu der Summe aller Daten in dem zusätzlichen Speicher (80)-2-1 außerhalb des zweiten Ortes haben;Übertragen der Inhalte des ersten vorbestimmten Ortes zu der zentralen Verarbeitungseinheit (64);Vergleichen der übertragenen Daten mit dem vorbestimmten, in der zentralen Verarbeitungseinheit. (64) gespeicherten Datenmuster in der zentralen Verarbeitungseinheit (64);Erzeugen einer ersten Fehleranzeige für den Fall, daß die übertragenen Daten und das vorbestimmte Datenmuster nicht übereinstimmen;Aufaddieren sämtlicher in dem zusätzlichen Speicher (80) außerhalb des zweiten, vorbestimmten Ortes gespeicherten Daten, wenn die übertragenen Daten und das vorbe-stimmte Datenmuster miteinander übereinstimmen;Bestimmen, ob die aufaddierten Daten die vorbestimmte Beziehung zu den Prüfsummen-Daten haben;Erzeugen einer zweiten Fehleranzeige, wenn die aufaddierten Daten und die Prüfsummen-Daten nicht die vorbestimmte Beziehung zueinander haben; undErzeugen einer Prüfungs-Anzeige, wenn die aufaddierten Daten und die Prüfsummen-Daten diese vorbestimmte Beziehung zueinander haben.
25 - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das vorbestimmte Datenmuster ein Muster von sich abwechselnden Einsen und Nullen ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das vorbestimmte Datenmusterein erstes Muster in der Form 1010 und ein zweites Muster in der Form 0101 enthält.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet , daß die Prüfsummen-Daten das Zweier-Komplement der Summe von sämtlichen Daten in dem zusätzlichen Speicher (80) außerhalb des zweiten,BAD ORIGINAL—3-1 vorbestimmten Ortes sind.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Verfahrensschritt des Aufaddierens den Verfahrensschritt des Aufaddierens der Prüfsumme mit den aufaddierten Daten enthält, unddaß der Verfahrensschritt des Bestimmens den Verfahrensschritt des Prüfens enthält, ob die Summe der Prüfsummen-Daten und der aufaddierten Daten gleich null ist.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt des Speicherns von Daten an einem dritten, vorbestimmten Ort in dem zusätzlichen Speicher (80), die die Größe des zusätzlichen Speichers (80) anzeigen, wobei der zweite, vorbestimmte Ort in dem zusätzlichen Speicher (80) eine feste Anzahl von Bytes an dem Ende20 des zusätzlichen Speichers (80) ist.
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| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: THE SINGER CO. N.V., CURACAO, AN |
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