DE3337006T - Verfahren zum Tragen eines Metallblechdachs und Dachkonstruktion zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Tragen eines Metallblechdachs und Dachkonstruktion zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
HELMuT SCHROETER Ki-AUS LEHMANN
DIPL.-PHYS. DIPL.-ING.
PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
■ι-
Edvin Lindeil no-ldl-10
L/Be
15'. November I983
Verfahren zum Tragen eines Metallblechdachs und Dachkonstruktion zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung.bezieht sich auf ein Verfahren zum Tragen eines
Daches aus Metallblech, bei dem das Blech eine wasserabstoßende Oberflächenschicht darstellt, die vorzugsweise in bekannter Weise
trapezoidal gewellt oder gerippt ist und Rippen mit Trapez-Querschnitt aufweist, die sich in der Längsrichtung des Blechs erstrekken,
sowie trapezoidförmige Täler, die sich zwischen den Rippen erstrecken, wobei sich die Längsrichtung im wesentlichen parallel zu
dem Tragabstand, d. h. der Richtung der Breite des Daches, erstreckt, und wobei das Blech wenigstens in Verbindung mit den Längsrändern
des Dachs auf Tragbalken oder entsprechenden Gliedern angeordnet ist, die senkrecht zu der Richtung der Breite des Dachs angeordnet
sind.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Dachkonstruktion zur Durchführung
des Verfahrens.
Dachkonstruktionen sind bekannt, bei denen eine wasserabstoßende Oberflächenschicht aus Metallblech auf Sparren, beispielsweise in
der Art eines Fachwerks oder Balkengerüsts, getragen ist, die auf Stützen aufgelegt sind und die unter bestimmten gegenseitigen Abständen
in der Längsrichtung des Dachs angeordnet sind, wobei das Metallblech auf einer Lage von Dachplatten o.dgl. getragen ist, die
zwischen den Sparren und dem Metallblech angeordnet sind. Konstruktionen dieser Art weisen somit primäre Tragglieder und sekundäre
D-7070 SCHWÄBISCH GMÜND KONTEN: D-8000 MÜNCHEN 70
H. SCHROETER Telefon: (07171) 56 90 Deutsche Bank AG München 70/37 369 (BLZ 700 700 10) K. LEHMANN Telefon: (089) 725 20
Bocksgasse 49 Telex: 7248 868 pagd d Postscheckkonto München 1679 41-804 (BLZ 700 100 80) Lipowskystraße 10 Telex: 5 212248 pawe d
Tragglieder und eine wasserabstoßende Oberflächenschicht auf. Diese Konstruktionen sind daher teuer.
Bei anderen bekannten Dachkonstruktionen wird ein Gerüst oder Rahmenwerk von gewellten oder gerippten Blechteilen verwendet,
um eine wasserabstoßende Blechschicht zu tragen. Konstruktionen dieser Art sind teuer und bringen erhebliche Probleme bei der
Verbindung und bei der Lästaufnahme mit sich.
Bei anderen bekannten Konstruktionen wird ein Blechbogen oder eine Blechwölbung hergestellt, die an den Rändern abgestützt
wird. Diese Konstruktionen ergeben Probleme in bezug auf die Aufnahme waagerechter Kräfte, und es können nur verhältnismäßig
begrenzte Tragabstände erreicht werden.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Dachkonstruktion zu schaffen, bei der die wasserabstoßende Schicht, also das Metallblech,
auch als primäre und sekundäre Tragstruktur mitwirkt und dadurch eine Dachkonstruktion möglich macht, die einfach im Aufbau,
billig und leicht zu montieren ist.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Tragen eines Blechdachs, bei dem das Blech eine wasserabstoßende Oberflächenschicht
darstellt und vorzugsweise in bekannter Weise trapezoidal gewellt oder gerippt ist, wobei das Blech Rippen
von Trapez-Querschnitt aufweist, die sich in der Längsrichtung des Blechs erstrecken, sowie trapezoidförmige Täler, die zwischen
den Rippen angeordnet sind, wobei sich die Längsrichtung im wesentlichen parallel zu dem Tragabstand erstreckt, also
zu der Richtung der Breite des Dachs, und wobei das Blech wenigstens in Verbindung mit den Längsrändern des Dachs auf Tragbalken
oder entsprechenden Gliedern abgestützt ist, die sich senkrecht zu der Breitenrichtung des Dachs erstrecken.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere dadurch gekennzeichnet,
daß die Last von dem Dach oder einem Dachabschnitt
in Form von Zugkräften in Stäben aufgenommen wird, die sich zwischen
den Längsrändern des Dachs oder des Dachabschnitts erstrecken, und daß Reaktionskräfte, die im wesentlichen den Zugkräften
entsprechen, in das Blech als Druckkräfte eingeleitet werden, die in Längsrichtung des Blechs wirken, indem die Stäbe
an dem Blech wenigstens an den Rändern verankert werden, wodurch die Kapazität des trapezoidal gewellten oder gerippten
Blechs zur Aufnahme von Druckkräften, die in der Längsrichtung des Blechs wirken, zum Tragen des Dachs ausgenutzt wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Dachkonstruktion, bei der eine wasserabstoßende Oberflächenschicht in der Form eines vorzugsweise
trapezoidal gerippten oder gewellten Blechs bekannter Art Rippen mit Trapez-Querschnitt aufweist, die sich in Längsrichtung
des Blechs erstrecken, sowie trapezoidförmige Täler, die zwischen den Rippen angeordnet sind, wobei sich die Längsrichtung
im wesentlichen parallel zu dem Tragabstand erstreckt, also zu der Richtung der Breite des Dachs, und wobei Tragbalken
oder entsprechende Glieder im wesentlichen senkrecht zu der Breitenrichtung wenigstens in Verbindung mit den Längsrändern
des Dachs angeordnet sind.
Die Dachkonstruktion ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß Stäbe aus Stahl oder einem entsprechenden Material zur Aufnahme
von Zugkräften vorgesehen -sind, die sich zwischen den Längsrändern des Dachs oder eines Dachabschnitts erstrecken und
die an dem Blech wenigstens an diesen Rändern verankert sind, wodurch Reaktionskräfte, die im wesentlichen den Zugkräften entsprechen,
als Druckkräfte aufgenommen werden, die in der Längsrichtung des Blechs wirken, und wodurch die Kapazität des trapez
oidförmig gewellten oder gerippten Blechs zur Aufnahme von Druckkräften, die in seiner Längsrichtung wirken, zum Tragen
der Dachkonstruktion ausgenutzt wird.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden für einige Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnun-
-J1—
gen beschrieben, in denen
Fig. 1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Dachkonstruktion
gemäß der Erfindung zeigt, gesehen in der Längsrichtung des Dachs,
Fig. 2 ein Schnitt A-A gemäß Fig. 1 ist,
Fig. 3 ein Schnitt B-B gemäß Fig. 1 ist,
Fig. 3 ein Schnitt B-B gemäß Fig. 1 ist,
Fig. 4 schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Dachkonstruktion
gemäß der Erfindung zeigt, gesehen in der Längsrichtung des Dachs,
Fig. 5 ein Schnitt C-C gemäß Fig. 4 ist,
Fig. 6 schematisch einen Teil eines dritten Ausführungsbeispiels
einer Dachkonstruktion gemäß der Erfindung zeigt, bei der ein Bogen oder eine Wölbung durch Vorbelastung des Stabes
gebildet worden ist,
Fig. 7 ein Schnitt D-D gemäß Fig. 6 ist,
Fig. 8 schematisch einen Teil eines vierten Ausführungsbeispiels einer Dachkonstruktion gemäß der Erfindung zeigt, bei der
ein Bogen oder ein Gewölbe gebildet worden ist, und
Fig. 9 schematisch einen Teil eines fünften Ausführungsbeispiels einer Dachkonstruktion gemäß der Erfindung zeigt, bei der
ein Gewölbe oder ein Bogen gebildet worden ist.
In Fig. 1 bzeichnet die Bezugsziffer 1 das Blech, das unter anderem die wasserabstoßende Schicht der Dachkonstruktion darstellt
und das vorzugsweise in bekannter Weise trapezoidal gewellt oder gerippt ist (Fig. 2) und Rippen 2 mit Trapez-Querschnitt
aufweist, die sich in seiner Längsrichtung erstrecken,
-§—
und trapez oidförmige Täler 3, die zwischen den Rippen angeordnet
sind, wobei sich die Längsrichtung im wesentlichen parallel zu dem Tragabstand erstreckt, also zu der Breitenrichtung des
Dachs. Tragbalken 4 oder ähnliche Glieder sind im wesentlichen senkrecht zu der Breitenrichtung wenigstens in Verbindung mit
den Längsrändern 5, 6 des Dachs angeordnet.
Gemäß der Erfindung sind Stäbe 7 aus Stahl oder einem entsprechenden
Material zur Aufnahme von Zugkräften vorgesehen. Diese Stäbe 7 erstrecken sich zwischen den Längsrändern 5j 6 des
Dachs und sind an dem Blech 1 wenigstens an den Rändern 5, 6 verankert, so daß Reaktionskräfte, die im wesentlichen den Zugkräften
entsprechen, als Druckkräfte aufgenommen werden, die in der Längsrichtung des Blechs 1 wirken, wodurch die Fähigkeit
des trapezoidal gewellten oder gerippten Blechs zur Aufnahme von Druckkräften, die in seiner Längsrichtung wirken, zum Tragen
der Dachkonstruktion ausgenutzt wird. Gemäß dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel werden diese
Druckkräfte in das Blech 1 durch Endstützen 9 eingeleitet, die im wesentlichen senkrecht zu der Endfläche 8 des Blechs wirken
und die mit den Stäben 7 zusammenwirken und die beispielsweise aus flachen Stahlstangen 9 mit Löchern für die Stäbe bestehen,
die durch Muttern 10 o.dgl. gesichert werden.
Gemäß der Erfindung sind Zwischenstützen 11 vorgesehen, die sich im wesentlichen lotrecht zwischen den Stäben 7 und dem
Blech 1 erstrecken und die durch die Stäbe getragen sind. Die Zwischenstützen 11 können natürlich in mehreren verschiedenen
Arten ausgebildet sein. Gemäß dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
weist jede Zwischenstütze einen Abschnitt 12 auf, der sich waagerecht und senkrecht zu der genannten Breitenrichtung
erstreckt und an den Stäben 7 anliegt, sowie an wenigstens jedem der Enden 13, 14 des Abschnitts 12 einen lotrechten Teil
15, 16, der an dem Blech 1 anliegt. An den Zwischenstützen 11 verändern die Stäbe 7 ihre Richtung in einer im wesentlichen
lotrechten Ebene, wodurch die lotrechte Last getragen werden
kann. Bei dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
erstrecken sich die Stäbe 7 von einem Rand 5 zu dem anderen Rand 6 an dem unteren Ende 17 jeder von zwei Zwischenstützen
11 vorbei, zwischen welchen sich die Stäbe im wesentlichen waagerecht
erstrecken.
Für den Wasserablauf an den Rändern 5 und 6 sind die Endstützen in geeigneter Weise ausgebildet, z. B. mit Ausnehmungen 18 an
Stellen, die zwischen den Rippen 2 liegen, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
In Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt, das für einen größeren T-ragabstand und für einen verbesserten Wasserablauf
bestimmt ist. Es weist zwei Abschnitte 19, 20 aus Blech auf, die sich parallel in der Längsrichtung des Dachs
erstrecken und die sich am Dachfirst 2-1 oder einem entsprechenden
Glied treffen und die von diesem weg in der Breitenrichtung geneigt sind. Jeder Dachabschnitt 19, 20 weist Endstützen 22
am Rand 23 des Dachs und Endstützen 24 an dem Dachfirst 21 auf, und an jedem Dachabschnitt 19, 20 sind zwei Zwischenstützen 25,
26, eine äußere 25 und eine innere 26, vorgesehen. Stäbe 27 erstrecken
sich zwischen den Endstützen 22 an den Rändern 23 des Dachs an dem unteren Ende 28 jeder der Zwischenstützen 25, 26
vorbei. An jedem Dachabschnitt 19, 20 erstrecken sich Stäbe
29 von der Endstütze 22 zu der Endstütze 24 am oberen Ende 30
der äußeren Zwischenstütze 25 und am unteren Ende 28 der inneren Zwischenstütze 26 vorbei. Die Endstützen 24 sind in geeigneter
Weise am Dachfirst miteinander verbunden und mit einem Firstblech 31 o.dgl. abgedeckt.
In Fig. 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Dachkonstruktion
gemäß der Erfindung dargestellt, bei dem die Stäbe zur Aufnahme von Zugkräften vorbelastet sind. Mit 32 ist das
Blech eines Dachabschnitts bezeichnet, von dem eine Hälfte, nämlich die rechte Hälfte, gezeigt ist. Es ist vorgesehen, daß
das Blech in der Breitenrichtung des Abschnitts aus einem
ganzen, ungeteilten Blech 32 besteht. Bei dem in Fig. 6 gezeigten
Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß ein breites Dach aus mehreren Dachabschnitten zusammengefügt wird, die Seite an
Seite zueinander in der Breitenrichtung des Dachs angeordnet sind. Zwischen zwei benachbarten Abschnitten ist das Dach durch
Stützen 33 geeigneter Art abgestützt, und eine Dachrinne 34
für den Wasserablauf von den Dachabschnitten ist zwischen den Abschnitten.angeordnet, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
Die Bezugsziffer 35 in Fig. 6 bezeichnet eine erste äußere Zwischenstütze und die Bezugsziffer 36 bezeichnet eine mittlere
Zwischenstütze. Stäbe 37 erstrecken sich von einer Endstütze 38 oder einem entsprechenden Glied an einem ersten Rand 39 des
Dachabschnitts zu einer entsprechenden Endstütze 38 an einem
zweiten Rand (nicht dargestellt) an dem oberen Ende 40 der ersten äußeren Zwischenstütze 35, dem unteren Ende Hl der mittleren
Zwischenstütze 36 und dem oberen Ende einer zweiten äußeren
Zwischenstütze (nicht gezeigt) vorbei. Stäbe 42 erstrecken sich zwischen den Endstützen 38 an den Rändern 39 an dem unteren
Ende 43 der ersten äußeren Zwischenstütze, dem unteren Ende
4l der mittleren Zwischenstütze 36 und dem unteren Ende der zweiten äußeren Zwischenstütze vorbei.
Die Stäbe 37, 42 sind, wie erwähnt, vorgespannt, beispielsweise in Verbindung mit den Endstützen 38 oder in anderer geeigneter
bekannter Weise. Mittels der Stäbe 37, 42 ist beabsichtigt, dem Blech durch Druckkräfte eine Wölbung oder eine Bogenform
zu geben, die sich in der Längsrichtung des Blechs 32 erstreckt, d. h. in der Breitenrichtung des Dachs, wie in Fig. 6 gezeigt.
In Fig. 7 ist eine geeignete Stabanordnung mittels eines Schnitts D-D gemäß Fig. 6 gezeigt. Fig. 7 zeigt Winkeleisen 44 oder
entsprechende Glieder, die u. a. Abstützungen für die Zwischenstützen darstellen und sich in der Breitenrichtung des Dachs
unterhalb der Stäbe erstrecken. -
Λ.
In Pig. 8 ist ein viertes Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem das Blech in eine gewölbte Form vorgespannt werden soll und
bei dem das Blech in jeder Dachhälfte ganz und ungeteilt sein soll und bei dem eine zentrale Verbindungsstelle 45 niit einer
Endabstützung 46 an dem Blech und eine zentrale Verbindungsstelle 47 auch in Verbindung mit den Winkeleisen 48 vorgesehen
ist. Stäbe 49 und 50 und Zwischenstützen 51 und 52 sind in einer
Art und Weise angeordnet, die sich aus Fig. 8 ergibt.
In Fig. 9 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem
ein Dach aus mehreren, im vorliegenden Fall aus zwei Dachabschnitten mit einem ungeteilten Blech zusammengefügt werden
soll, und bei dem jeder Dachabschnitt durch Stäbe in eine gewölbte Form oder Bogenform vorgespannt ist, und bei dem die
bogenförmigen Abschnitte sich so aneinander anschließen oder
miteinander verbunden sind, daß ein im wesentlichen kontinuierlicher Bogen oder eine entsprechende Wölbung gebildet wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind an den Rändern 53 und 54
jedes Abschnitts ein oberer Stabhalter oder Endstützen 55, 56 an den Endflächen 57, 58 des Blechs und ein unterer Stabhalter
59 j 60 angeordnet, wobei der obere und der untere Halter durch Strebe- oder Spreizglieder 61 oder entsprechende Glieder
verbunden sind. Bei jedem Abschnitt erstrecken sich Stäbe 62 vorzugsweise von einem oberen Stabhalter 55 an einem Rand 53
zu einem oberen Stabhalter 56 an dem anderen Rand 54 an dem
unteren Ende 63 einer ersten äußeren Zwischenstütze 64 und einer
zweiten äußeren Zwischenstütze 65 vorbei. Bei jedem Abschnitt sind auch Stäbe 66 angeordnet, die sich vorzugsweise
von einem unteren Stabhalter 59 an einem Rand 53 zu einem unteren Stabhalter 60 an dem anderen Rand über die oberen Enden
der ersten und zweiten äußeren Zwischenstützen 64 und 65 hinweg erstrecken. Vorzugsweise erstrecken sich auch Stäbe 68 im
wesentlichen waagerecht zwischen dem äußeren freien Rand 53 der beiden äußeren Abschnitte. Winkeleisen 69 oder entsprechende
Glieder erstrecken sich von einem unteren Stabhalter 59 zu dem anderen unteren Stabhalter 60.
_ ι η - —
Das Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 9 kann für einen größeren Tragabstand verändert werden, indem mehr, beispielsweise drei
Abschnitte in Breitenrichtung angeordnet werden. Durch Aufrechterhaltung der Bedingung, daß die Wölbungen oder Bögen der Abschnitte
sich im wesentlichen kontinuierlich aneinander anschließen sollen, wird die Höhe der auf diese Weise zusammengefügten
Wölbung vergrößert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 ist vorgesehen, daß
die Stäbe so vorgespannt werden, daß eine Wölbung oder eine Bogenform erreicht wird, die im wesentlichen mit der Druckbeanspruchung
für einen Bogen übereinstimmt, der mit einer gleichförmig verteilten Last belastet ist.
Es sind auch Ausführungsbeispiele vorstellbar, bei denen eine zusätzliche Versteifung erreicht ist. Zusätzlich zu der trapezoidalen
Wellung oder Rippung wird dem Blech eine Wellenform gegeben, die sozusagen der trapezoidalen Wellung oder Rippung überlagert
ist und die in einer Ebene liegt, die im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der Rippen 2 und Täler 3 des
gerippten Blechs ist. Eine solche Wellenform ist als Beispiel in Fig. 2 angedeutet durch die wellenförmige Linie 1', die
einen Wellenberg einschließt. Die Amplitude und die Wellenlänge der Wellenform kann natürlich innerhalb weiter Grenzen innerhalb
des Umfangs der Erfindung^verändert werden. Die Wellenform
1' wird auf das Blech 1 vorzugsweise in Verbindung mit
den Zwischenstützen 11 aufgebracht, die somit Abschnitte 15»
l6, 15', 16' mit verschiedenener Höhe in lotrechter Richtung
aufweisen. Das Blech wird hier an den Zwischenstützen befestigt, Die Wellenform 1' kann allmählich nach außen hin zu den Enden
des Blechs, beispielsweise den Enden 5, 6 hin, verschwinden, an denen die Belastung auf das Blech aufgebracht wird. Die Wellenform
1' kann, vorzugsweise in geringerem Maße, auch an diesen Enden vorgesehen sein, so am Dachfirst 21 und an den Rändern
23 in Fig. 4.
- ΛΟ- -
Anwendungen dieser Wellenform 1' lassen sich vorstellen beispielsweise
für Dächer, die nicht Schneelasten unterworfen sind, und die Stäbe zur Aufnahme von Zugkräften können weggelassen
werden. Das Dach kann verlegt werden mit Hilfe einer herkömmlichen Sparren-Träger-Anordnung oder es kann nur an den
Längsrandteilen des Dachs oder der Dachabschnitte unterstützt sein. Die Steifigkeit des gerippten und gewellten Blechs wird
hier nicht oder nur zu einem sehr geringen Grad durch die Einleitung von Druckkräften in seiner Längsrichtung verwendet,
sondern die Steifigkeit des gerippten und gewellten Blechs wird direkt für die Vergrößerung der freitragenden Länge verwendet
.
Die Versteifung mittels der Wellenform I1 ist natürlich bei.
jedem Ausführungsbeispiel eines Dachs gemäß der Erfindung anwendbar
.
Das Verfahren und die Funktion der Konstruktion gemäß der Erfindung
sollten aus dem vorstehenden im wesentlichen klar ersichtlich geworden sein. Die Last von dem Dach oder von einem
Dachabschnitt wird als Zugkräfte in Stäben aufgenommen, die sich zwischen den Längsrändern des Dachs oder Dachabschnitts
erstrecken. Die Reaktionskräfte, die im wesentlichen diesen Zugkräften entsprechen, werden in das Blech eingeleitet, d. h.
in die wasserabstoßende Schicht, und zwar als Druckkräfte, die in der Längsrichtung des Blechs, also der Rippen 2 und der
Täler 3, wirken, indem die Stäbe wenigstens an diesen Rändern
an dem Blech verankert werden. Hierdurch ist die Fähigkeit des trapezoidal gerippten Blechs zur Aufnahme von Druckkräften,
die in seiner Längsrichtung wirken, zum Tragen des Daches ausgenutzt. Die Last wird von dem Dach, d. h. von dem Blech,
auf die Stäbe durch Zwischenstützen übertragen. Die Richtungsänderung gewisser Stäbe an den Zwischenstützen trägt zur Fähigkeit
des Tragens lotrechter Lasten bei.
O O O I
Durch, die Endstützen, die an den Endflächen des Blechs anliegen,
werden die Druckkräfte im wesentlichen zentral eingeleitet. Die Endstützen sind vorzugsweise, jedoch nur beispielsweise,
als flache Stahlstangen ausgebildet, so daß die Last von den Stäben gleichförmig in der Längsrichtung der Ränder
verteilt wird.
Durch das Vorspannen in einer solchen Art, daß die Wölbungsform· im wesentlichen übereinstimmt mit der Form eines gedrückten
Bogens, der mit einer gleichförmig verteilten Last belastet ist, werden im wesentlichen normale Kräfte in dem Blech erreicht.
Schneelasten sind beispielsweise derart gleichförmig verteilt.
Eine Dachkonstruktion gemäß der Erfindung wird vorzugsweise im wesentlichen vollständig zusammengebaut, bevor das Dach in
seine Stellung gehoben wird. Das Dach wird danach verankert, um Windbelastungen zu widerstehen.
Wie aus dem vorstehenden klargeworden sein sollte, macht es die Erfindung möglich, daß Dächer mit einer wasserabstoßenden
Schicht von gewelltem oder geripptem Metallblech in einer sehr einfachen und billigen Weise konstruiert werden können, indem
die Fähigkeit des Blechs ausgenutzt wird, Druckkräfte aufzunehmen, die in seiner Längsrichtung wirken. Das Blech nimmt hier
an der Konstruktion teil sowohl als wasserabstoßende Schicht als auch als primäre und als sekundäre Tragstruktur. Durch die
Erfindung können große Tragabstände mit geringen Kosten erreicht werden. Die Bogenform oder gewölbte Form, die durch die
Vorspannung erreicht wird, erhöht die Knickwiderstandsfähigkeit des Blechs und erleichtert gleichzeitig den Wasserablauf.
Vorstehend wurde die Erfindung unter Bezugnahme auf einige Varianten und verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben.
Es ist klar, daß weitere Varianten und Abwandlungen und Ergänzungen vorgenommen werden können, ohne den Grundgedanken der
Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise die Anzahl der Zwischenstützen und deren Stellung in Abhängigkeit von dem
Tragabstand des Dachs oder des Dachabschnitts verändert werden. Die hier beschriebene Anordnung der Stäbe ist nur als
Ausführungsbeispiel zu verstehen. Die Stabanordnung, das Vorspannen usw. muß an den Tragabstand usw. angepaßt werden
aufgrund von bekannten theoretischen Festigkeitsgrundsätzen.
Die Erfindung kann natürlich auch auf andere als trapezförmige Wellungen oder Rippungen angewendet werden.
Es sollte verständlich sein, daß das Blech nicht in einzelnen Längen hintereinander zwischen den Endstützen oder entsprechenden
Gliedern verbunden werden sollte, d. h. mit Verbindungsstellen, die sich senkrecht zu der Längsrichtung der Rippen
und Täler erstrecken. In Breitenrichtung kann jedoch das Verbinden in bekannter Weise ausgeführt werden, wie in Fig. 7 angedeutet
ist.
Die zusätzliche Wellenform 1' kann natürlich auf verschiedene Weise bewirkt werden. Querstangen oder entsprechende Glieder
mit geringem Gewicht können an der unteren Oberfläche des Blechs angeordnet werden, wobei an jeder Stange mit geringem
Gewicht ein Flacheisen oder ein entsprechendes Glied angeordnet ist, das in die Wellenform gebracht ist, und an welchem
Flacheisen das Blech befestigt werden soll, um ihm dadurch die Wellenform zu geben.
Claims (23)
- HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN ° ° ° ' U U UDIPL. -PHYS. DIPL.-ING.PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYSEdvin Lindell no-ldl-10L/Be 15. November I983Verfahren zum Tragen eines Metallblechdachs und Dachkonstruktion zur Durchführung des VerfahrensPatentansprüche(,ly* Verfahren zum Tragen eines· Blechdachs, bei dem das Blech eine wasserabstoßende Oberflächenschicht darstellt und vorzugsweise trapezoidal gewellt oder gerippt ist, mit Rippen von trapezförmigem Querschnitt, die sich in der Längsrichtung des Blechs erstrecken, und mit trapezförmigen Tälern zwischen den Rippen, wobei sich die Längsrichtung im wesentlichen parallel zu der Richtung des Tragabstands, der Breitenrichtung des Dachs, erstreckt und wobei das Blech wenigstens in Verbindung mit den Längsrändern des Dachs auf Tragbalken oder entsprechende Glieder aufgelegt ist, die senkrecht zu der Breitenrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Last von dem Dach oder von einem Dachabschnitt in Form von Zugkräften in Stäben (7, 27, 29, 37, 42, 49, 50, 62, 66, 68) aufgenommen wird, die sich zwischen den Längsrändern (5, 6, 23, 53, 54) des Dachs oder des Dachabschnitts erstrecken, und daß Reaktionskräfte, die im wesentlichen diesen Zugkräften entsprechen, als Druckkräfte in das Blech (1, 32) eingeleitet werden und in Längsrichtung des Blechs dadurch wirken, daß die Stäbe wenigstens an den Rändern an dem Blech verankert sind, wodurch dieD-7070 SCHWÄBISCH CMÜND KONTEN: D-8000 MÜNCHEN 70H. SCHROETER Telefon: (07171) 56 90 Deutsche Bank AG München 70/37 369 (BLZ 700 700 10) K. LEHMANN Telefon: (089) 725 20Bocksgasse 49 Telex: 7248 868 pagd d Postscheckkonto München 1679 41-804 (BLZ 700 100 80) Lipowskystraße 10 Telex: 5212248 Mwed•as'Fähigkeit des trapezoidal gewellten oder gerippten Blechs zur Aufnahme von Druckkräften, die in seiner Längsrichtung wirken, zum Tragen des Dachs ausgenutzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Last von dem Blech (1, 32) auf die Stäbe durch Zwischenstützen (11, 25, 26, 35, 36, 51, 52, 64, 65) übertragen wird, die im wesentlichen lotrecht zwischen wenigstens einigen der Stäbe und dem Blech angeordnet sind, und daß die Stäbe ihre Richtung in einer im wesentlichen lotrechten Ebene an wenigstens gewissen Zwischenstützen ändern, wodurch lotrechte Last getragen werden kann.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkräfte in das Blech (1, 32) mit Hilfe von Endstützen (9, 22, 38, 46, 55, 56) oder entsprechenden Gliedern eingeleitet werden, die im wesentlichen senkrecht zu der Endfläche (8, 51, 58) des Blechs wirken und mit den Stäben zusammenwirken.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e η η -. zeichnet, daß wenigstens einige der Stäbe so vorgespannt sind, daß durch die Druckkräfte dem Blech eine Wölbung oder Bogenform gegeben wird, die sich in der Längsrichtung des Blechs erstreckt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2,3 oder 4 ,dadurch gekennzeichnet, daß ein Dach aus zwei oder mehr Dachabschnitten zusammengefügt wird, die seitlich nebeneinander in der Breitenrichtung angeordnet sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden Dachabschnitt eine Wölbung oder Bogenform durch Vorspannen der Stäbe aufgebracht wird, und daß benachbarte Abschnitte so miteinander verbunden werden, daß ihre Wölbungen aneinander anschließen, so daß eine imwesentlichen kontinuierliche Wölbungsform gebildet wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Vorspannen der Stäbe eine Wölbung oder Bogenform erzielt wird, die im wesentlichen mit der Form eines gedrückten Bogens übereinstimmt, der mit einer gleichförmig verteilten Last belastet ist.
- 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wasserablauf an den Rändern des Dachs oder eines Dachabschnitts durch geeignete Ausbildung der Verankerungen der Stäbe an den Rändern erzielt wird.
- 9- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Blech (1, 32) zusätzlich zu der Wellung oder Rippung eine Wellenform (1') in seiner Breitenrichtung aufgebracht wird, und zwar auf diejenigen Blechteile, die zwischen den Längsrändern (5, 6, 21, 23, 53, 54) liegen, und mit einer wesentlich größeren Wellenlänge als diejenige der Rippung oder Wellung, wodurch eine zusätzliche Versteifung erzielt wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichn e t, daß die Wellenform (1T) auf das Blech (1, 32) mittels Zwischenstützen (11, 25, 26, 35, 36, 51, 52, 64, 65) aufgebracht wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenform (1·) wenigstens in gewissem Maße auch an den Längsrändern (5, 6, 21, 23, 53, 54) aufgebracht wird.
- 12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech (1, 32) nur auf herkömmliche Sparren oder entsprechende Stützteile aufgelegt wirdoder daß es nur auf Stützen an den Längsrändern C5, 6, 21, 23j 533 5*0 aufgelegt wird, wodurch Druckkräfte, die von der Auflagerung der Dachkonstruktion herrühren, nicht oder nur zu einem geringen Grad in Längsrichtung des Blechs eingeleitet werden, und wodurch die Steifigkeit des gewellten oder gerippten und des zusätzlich mit der Wellenform versehenen Blechs direkt zur Vergrößerung der freitragenden Länge verwendet wird.
- 13. Dachkonstruktion mit einer wasserabstoßenden Oberflächenschicht in der Form eines vorzugsweise trapezoidal gewellten oder gerippten Metallblechs mit Rippen von Trapez-Querschnitt, die sich in der Längsrichtung des Blechs erstrecken, und mit trapezförmigen Tälern zwischen den Rippen, wobei sich die Längsrichtung im wesentlichen parallel zu der Richtung des Tragabstandes erstreckt, also zu der Breitenrichtung des Dachs, und mit Tragbalken oder entsprechenden Gliedern, die im wesentlichen senkrecht zu der Breitenrichtung wenigstens in Verbindung mit den Längsrändern des Dachs angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Stäbe (7, 27, 29, 37, 42, 49, 50, 62, 66, 68) aus Stahl oder einem entsprechenden Material zur Aufnahme von Zugkräften vorgesehen sind, wobei sich die Stäbe zwischen den Längsrändern (5, 6, 23, 53, 54) des Dachs oder eines Dachabschnitts erstrecken und an dem Blech (1,32) wenigstens an diesen Rändern verankert sind, wodurch Reaktionskräfte, die im wesentlichen den Zugkräften entsprechen, als Druckkräfte aufgenommen werden, die in der Längsrichtung des Blechs wirken, und wodurch die Fähigkeit des trapezoidal gewellten oder gerippten Blechs zur Aufnahme von Druckkräften, die in seiner Längsrichtung wirken, zum Tragen der Dachkonstruktion ausgenutzt wird.
- 14. Dachkonstruktion nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlich lotrecht angeordnete Zwischenstützen (11, 25, 26, 35, 36, 51, 52, 64, 65) zwi-sehen wenigstens gewissen Stäben und dem Blech angeordnet sind, wobei die Zwischenstützen durch die Stäbe getragen sind und an welchen Zwischenstützen wenigstens gewisse Stäbe ihre Richtung in einer im wesentlichen lotrechten Ebene ändern, wodurch lotrechte Lasten getragen werden können.
- 15. Dachkonstruktion nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkräfte in das Blech mit Hilfe von Endstützen (9, 22, 38, 46, 55, 56) oder entsprechenden Gliedern eingeleitet werden, die im wesentlichen senkrecht zu der Endfläche (8, 57, 58) des Blechs (1, 32) wirken und die mit den Stäben zusammenwirken.
- 16. Dachkonstruktion nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Stäbe vorgespannt sind, so daß eine Wölbung oder eine Bogenform, die sich in der Längsrichtung des Bleches erstreckt, durch die Druckkräfte auf das Blech aufgebracht werden kann.
- 17. Dachkonstruktion nach Anspruch 133 14,15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech aus Blechen besteht, die in der Breitenrichtung einstückig und ungeteilt sind und die sich von einem Rand zu dem anderen des Dachs oder des Dachabschnitts erstrecken.
- 18. Dachkonstruktion nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Stäbe (42) sich von einem der Ränder (39) zu dem anderen über das untere Ende (43) einer ersten äußeren Zwischenstütze (35) und das untere Ende (43) einer zweiten äußeren Zwischenstütze (35) hinweg erstrecken, welche Zwischenstützen (35) im wesentlichen symmetrisch in der Breitenrichtung angeordnet sind, und zwischen welchen Zwischenstützen die Stäbe (42) im wesentlichen- -te— -horizontal verlaufen, und daß Stäbe C37) sich von einem Rand (39) zu dem anderen Rand (39) über das obere Ende (40) der ersten äußeren Zwischenstütze (35), das untere Ende (4l) wenigstens einer Zwischenstütze (36), die zwischen den äußeren Zwischenstützen (35) angeordnet ist, und das obere Ende (40) der zweiten äußeren Zwischenstütze (35) hinweg erstrecken.
- 19· Dachkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Dachabschnitte seitlich nebeneinander in der Breitenrichtung angeordnet sind.
- 20. Dachkonstruktion nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dachabschnitt durch die Stäbe in eine gewölbte Form oder Bogenform vorgespannt ist, daß die Wölbungen der Abschnitte aneinander so anschließen, daß eine im wesentlichen kontinuierliche Wölbung gebildet ist, und daß jeder Abschnitt an seinen Rändern einen oberen Stabhalter (55, 56) an der Endfläche (57, 58) des Blechs und einen unteren Stabhalter (59, 60) in Verbindung mit der Endfläche (57, 58) des Blechs aufweist, und daß in jedem Abschnitt die Stäbe (62) sich vorzugsweise von einem oberen Stabhalter (55) an einem Rand (53) sich zu einem oberen Stabhalter (56) an dem anderen Rand (51O über das untere Ende (63) einer ersten (64) und einer zweiten (65) äußeren Zwischenstütze hinweg erstrecken, und daß in jedem Abschnitt Stäbe.(66) sich vorzugsweise von einem unteren Stabhalter (59) an einem Rand (53) zu einem unteren Stabhalter (60) an dem anderen Rand (5*0 über das obere Ende (67) der ersten (64) und cfer zweiten (65) äußeren Zwischenstütze hinweg erstrecken, und daß Stäbe (68) sich vorzugsweise im wesentlichen waagerecht zwischen den äußeren freien Rändern (53) der beiden äußeren Abschnitte erstrecken.
- 21. Dachkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß Bauteile, wie■ beispielsweise ' Zwischenstützen (11, 25, 26, 35, 36, 51, 52, 64, 65) vorgesehen sind, durch welche das Blech (1, 32) mit einer zusätzlichen Wellenform (l!) in seiner Breitenrichtung versehen werden kann, und zwar wenigstens an denjenigen Teilen des Blechs (1, 32); die zwischen den Längsrändern (55 6, 21, 23, 53} 51O liegen, wobei die Wellenform (1·) eine wesentlich größere Wellenlänge als die Wellung oder Rippung des Blechs hat und wodurch eine zusätzliche Versteifung erzielt wird.
- 22. Dachkonstruktion nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Wellenform (1!) wenigstens in gewissem Maße auch an den Längsrändern (5, 6, 21, 23, 53, 54) aufgebracht ist.
- 23. Dachkonstruktion nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet , daß Stützen nur zum Abstützen des Blechs vorgesehen sind und daß dadurch die Steifigkeit des gewellten oder gerippten und zusätzlich mit der WeI-lenform versehenen Blechs direkt zur Vergrößerung der freitragenden Länge ausgenutzt ist.
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