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DE3333204A1 - Vorrichtung zur annahme von milchlieferungen mittels eines milchsammeltransportfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zur annahme von milchlieferungen mittels eines milchsammeltransportfahrzeugs

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Publication number
DE3333204A1
DE3333204A1 DE19833333204 DE3333204A DE3333204A1 DE 3333204 A1 DE3333204 A1 DE 3333204A1 DE 19833333204 DE19833333204 DE 19833333204 DE 3333204 A DE3333204 A DE 3333204A DE 3333204 A1 DE3333204 A1 DE 3333204A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milk
air separator
delivery
partial
deliveries
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833333204
Other languages
English (en)
Inventor
Max-Josef Dr.-Ing. Zürich Schönhuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoenhuber Max-Josef Dr-Ing 8162 Schliersee
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833333204 priority Critical patent/DE3333204A1/de
Priority to EP19840111006 priority patent/EP0146695B1/de
Priority to AT84111006T priority patent/ATE55759T1/de
Priority to DE8484111006T priority patent/DE3483038D1/de
Publication of DE3333204A1 publication Critical patent/DE3333204A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/72Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point
    • B67D7/725Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point using negative pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/76Arrangements of devices for purifying liquids to be transferred, e.g. of filters, of air or water separators
    • B67D7/763Arrangements of devices for purifying liquids to be transferred, e.g. of filters, of air or water separators of air separators

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  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

München, den 13. Sept. 1983/M Anwaltsaktenz.: 230 - Pat. 5
Dr.-Ing. Max Josef Schönhuber, Seefeldquai 1, Zürich/Schweiz
Vorrichtung zur Annahme von Milchlieferungen mittels eines Milchsammeltransportfahrzeugs
Die Ex"findung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Annahme von Milchlieferungen mittels eines Milchsammeltransportfahrzeugs, mit einem über einen Mengenzähler füllbaren Milchsammeltank, welchem eine Luftabscheideanordnung vorgeschaltet ist, sowie mit einer Vakuumpumpe, deren Vakuum eine Saugwirkung in einem Saugschlauch zur Entnahme der Milchlieferung aus einem Anlieferbehälter erzeugt.
Bekannt sind Milchlieferungsannahmesysteme, bei denen das in einem Luftabscheider erzeugte Vakuum durch Saugwirkung über einen Saugschlauch die in einem Anlieferbehälter befindliche Milch in den Luftabscheider fördert, von wo aus die Milch mittels einer Flüssigkeitspumpe über einen Mengenzähler in den Milchsammeitank gepumpt wird. Soll gleichzeitig zur Mengenzählung eine Probennahme zur Ermittlung beispielsweise des Fettgehaltes der Milchlieferung und der jeweiligen Keimzahl, durchgeführt werden, so wird bei diesem bekannten System ein bestimmter Bruchteil des dem Luftabscheider unmittelbar zugeführten Milchstromes zu einem Teilmengensammelgefäß abgezweigt, welches mit einer Probennahmevorrichtung verbunden ist, die derart ausgebildet, daß sie schrittweise die in einem Magazin
sr
j gehaltenen Probenflaschen füllt„ welche jeweils den einzel- ! nen Milchlieferungen zugeordnet sind.
Bei der Annahme von Milchlieferungen ist es jedoch wünschenswert, die Milch möglichst schonend zu behandeln, was jedoch bei der Zuförderung der Milch zum Milchsammeitank mittels eines Pumpenrades einer Flüssigkeitspumpe nicht immer sicher-. gestellt ist.
I
Ferner ist ein System zur Annahme von Milchlieferungen bekannt, bei dem zur schonenden Handhabung der Milch diese aus dem Anlieferungsbehälter wahlweise in zwei abxvechselnd evakuierbare Speicherbehälter gesaugt und dann, im Gegentakt abwechselnd, aus den Speicherbehältern in den Milchsamnieltank gedrückt wird, wozu die Speicherbehälter entsprechend mit Druck beaufschlagt werden. Die Entnahme von Teilmengen der Milchlieferung erfolgt durch Teilmengenentnahmevorrichtungen in den Speicherbehältern, Der Vorteil der besonders schonenden Behandlung der Milch muß bei diesem System durch eine geringere Repräsentativität der entnommenen Proben erkauft werden, da die eichgenaue Abschaltung der Milchzuförderung zum Milchsammeitank über den Mengenzähler bei dem bekannten System durch Füllstandsdetektoren in den Speicherbehältern in solcher Weise erfolgt, daß Restmengen einer Milchlieferung in diesen Speicherbehältern verbleiben und daher das Meßergebnis verfälschen können, welches die aus diesen Speicherbehältern jeweils entnommenen Proben zu liefern vermögen.
Wird jedoch zur Vermeidung dieses Nachteiles vor Beginn der Probennahme eine Spülung mittels einer vorbestimmten Menge der neuaufgenommenen Milchlieferung vorgenommen, so kann es wiederum zu einet' Verfälschung der Analysenergebnisse kommen, da beim Eintauchen des Saugschlauches in die Milchlieferung entweder zunächst eine aufgerahmte Oberschicht abgesaugt und zur Spülung verwendet wird, so daß die später gewonnene Probe einen vergleichsweise zu geringen Fettgehalt hat, andererseits aber
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auch eine unverhältnismäßig niedrige Keimzahl signalisiert, nachdem der Beitrag besonders fetthaltiger Teile der Milch-
ilieferung zur durchschnittlichen Gesamtkeimzahl bei weitem :überwiegt.
Diese Probleme könnten nur durch eine sorgfältige Durchmischung der Milchlieferung vor Eintauchen des Saugschlauches < in den Anlieferbehälter vermieden werden, doch ist eine diesbezügliche Maßnahme vom Milchsammelwagenfahrer nicht in allen Fällen zu erwarten. (Beschreibungen der zuvor erwähnten bekannten Systeme zur Annahme von Milchlieferungen finden sich in der Veröffentlichung "Milchwirtschaftliche Berichte aus den Bundesanstalten Wolfpassing und Rotholz" März 1978, Seiten 9 bis 15).
Erwähnt seien schließlich noch bekannte Systeme, welche eine Evakuierung des Milchsammeitanks allein zur Erzielung einer Saugwirkung in sämtlichen Zuleitungen vorsehen, so daß Flüssigkeitspumpen zur Förderung der Milch nicht notwendig sind. Der Nachteil dieser bekannten Systeme besteht in der langen Dauer für eine ausreichende Evakuierung des großen Tankvolumens und ferner in der Notwendigkeit, den Milchsammeitank mit beträchtlicher Wandstärke und gegebenenfalls mit rundem Querschnitt auszubilden, um den Außendruck nach Evakuierung des Innenraums aufnehmen zu können. Ein Milchsammeitank runden Querschnittes bedingt jedoch einen erhöhten Fahrzeugschwerpunkt, eine größere Druchfahrthöhe und ein erhöhtes Fahrzeuggewicht.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Vorrichtung zur Anjnahme von Milchlieferungen mittels eines Milchsammeltransportfahrzeugs so auszugestalten, daß Milchlieferungsproben in strenger Zuordnung zu der jeweiligen Milchlieferung, also verschleppungsfrei, gewonnen werden, welche die charakteristischen Eigenschaften der betreffenden Milchlieferung repräsentativ wiedergeben, ohne daß die Präzision der Mengenzählung unter der Erfüllung dieser Forderung leidet.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs kurz beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Milchsammeltank zwei abwechselnd evakuierbare und mit dem Saugschlauch verbindbare bzw. in Richtung zum Milchsammeltank hin entleerbare Vorspeicherbehälter vorgeschaltet sind, welche der Luftabscheideranordnung vorgeschaltet sind und aus welchen Teilmengen zur Gewinnung von Proben der jeweiligen Milchlieferung entnehmbar sind.
Eine solche Ausbildung einer Vorrichtung zur Annahme von Milchlieferungen hat den zusätzlichen Vorteil, daß sowohl in den Vorspeicherbehältern als auch in der Luftabscheideranordnung eine Milchentgasung stattfindet, also eine zweistufige Luftabscheidung vorgenommen wird«
Weiter ist bemerkenswert, daß die Entnahme der Teilmengen aus den Vorspeicherbehältern zu repräsentativen Analyseergebnissen der auf diese Weise gewonnenen Proben führt, ohne daß besondere Rühreinrichtungen in einem Teilmengensammelbehälter notwendig sind, da das Einsaugen der Milchlieferunen in die abwechselnd betriebenen Vorspeicherbehälter zu einer intensiven Durchmischung der jeweiligen Milchmengen führt, derart, daß es auf die jeweilige Art und Weise der Entnahme der Milch aus dem Anlieferbehälter und auch auf den Durchmischungsgrad im Anlieferbehälter nicht mehr ankommt.
Weiter ist von besonderer Wichtigkeit, daß die hier vorgeschlagene Vorrichtung ohne besondere Voreinstellunq, sei es automatisch oder manuell, sowohl für die Annahme kleiner Milchlieferungen als auch für die Annahme sehr großer Milchlieferungen geeignet ist. Während bei bekannten Systemen, welche mit einer Teilmengenentnahme des dem Luftabscheider zugeführten Milchstromes arbeiten, notwendig ist, diese Teilmengenentnahme auf die vom Milchsammelwagenfahrer abzuschätzende Größe der Milchlieferung abzustellen, ermöglicht die Teilmengenentnahme aus den Vorspeicherbehältern der hier angegebenen Vorrichtung,
daß diese Teilmengen quantitativ in besonders einfacher Weise : selbsttätig auf die Größe der jeweiligen Milchlieferung abge- : stimmt werden können und bei kleinen Milchlieferungen entweder unmittelbar aus den Vorspeicherbehältern abgenommen werden oder bei großen Milchlieferungen mittels Teilmengenentnahmevorrichtungen aus den Vorspeicherbehältern abgeführt, gesammelt . und dann zur Probenentnahme verwendet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der anliegenden Ansprüche 2 bis 11, deren Inhalt hierdurch ausdrücklich zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne an dieser Stelle den Wortlaut zu wiederholen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine schematische Abbildung einer Annahmevorrichtung für Milchlieferungen der hier vorgeschlagenen Art mit zwei Vorspeicherbehältern und einem Luftabscheider und
Fig. 2 eine schematische Abbildung einer gegenüber Figur 1 abgewandelten Vorrichtung mit zwei Vorspeicherbehältern und zwei Luftabscheidern.
Ein Anlieferbehälter ist in Figur 1 mit 1 bezeichnet und kann über einen Saugschlauch 2, welcher mit einem in Figur 1 nicht im einzelnen dargestellten Mundstück versehen ist, mit der hier allgemein mit 3 bezeichneten Milchannahmevorrichtung verbunden werden. Der Saugschlauch 2 ist vermittels eines Steuerschiebers oder Steuerventils 4 wahlweise entweder mit einem Vorspeicherbehälter 5 oder einem Vorspeicherbehälter 6 verbindbar, wobei die Zuleitung zu dem jeweils nichtangeschlossenen Vorspeicherbehälter abgeschlossen wird. Die Einstellung des Steuerschiebers und Steuerventils 4 erfolgt mittels eines Stelltriebs 7,
ι dem ein Steuersignal S7 von einer Steuereinheit 8 her zuführ- '. bar ist. I
Eine Druck-Vakuumpumpe 9 ist über eine Leitung 10, einen Steuerschieber oder ein Steuerventil 11 sowie Leitungen 12 und 13 wahlweise mit den Vorspeicherbehältern 5 und 6 verbindbar, wobei die Einstellung des Steuerschiebers und Steuerventils von einem Steuersignal S^ abhängt, das einem Stelltrieb 14 von der Steuereinheit 8 her zuführbar ist. Die Druck-Vakuumpumpe 9 erzeugt in der Leitung 10 einen Unterdx-uck zur wahlweisen Evakuierung entweder des Vorspeicherbehälters 5 oder des Vorspeicherbehälters 6. Eine an die Druckseite der Druck-Vakuumpumpe 9 angeschlossene Leitung 15 führt zu einem Steuerventil oder Steuerschieber 16, dessen Stellung von einem dem Stelltrieb 17 zugeleiteten Steuersignal S-^ der Steuereinheit 8 abhängig ist, um entweder die Leitung 18 zu dem Vorspeicherbehälter 5 hin oder die Leitung 19 zu dem Vorspeicherbehälter 6 hin mit Druck zu beaufschlagen.
Vom Boden der Vorspeicherbehälter 5 und 6 führen Leitungen 20 bzw. 21 zu einem Steuerschieber oder Steuerventil 22, dessen Einstellung von einem dem Stelltrieb 23 zuführbaren Steuersignal S23 der Steuereinheit 8 abhängig ist, um entweder den Vorspeicherbehälter 5 oder den Vorspeicherbehälter 6 über eine von dem Steuerventil oder Steuerschieber 22 wegführende Leitung
24 mit einem Luftabscheider 25 zu verbinden. Der Luftabscheider
25 enthält einen Einsatz 26 zur Reduzierung des Flüssigkeitssäulenquerschnittes in einem beschränkten Höhenbereich, wobei in diesem Bereich ein Füllstanddetektor 27 angeordnet und wirksam ist, welcher in Figur 1 nur rein schematisch angegeben ist. Das Ausgangssignal des Füllstandsdetektors 27 ist in der aus Figur 1 ersichtlichen Weise der Steuereinheit 8 zuführbar. Es dient dort zur Bildung eines einen Stelltrieb 28 beaufschlagenden Steuersignales S2g zur eichgenauen Abschaltung der Verbindung zwischen dem Luftabscheider 25 und einem Milchsammeltank 29 durch ein Absperrventil 30, welches in einer Zuleitung 31
ι zwischen dem Luftabscheider 25 und dem Milchsammeitank 29 : gelegen ist und einem Mengenzähler 32 zur Bestimmung der quantitativen Größe der Milchlieferung vorgeschaltet ist.
j In den Vorspeicherbehältern 5 und 6 befinden sich Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 bzw- 34, deren Gestalt in Figur 1 im einzelnen nicht angegeben ist. Zweckmäßig enthalten die Teilmengenentnahmevorrichtungen jedoch in Axialrichtung über die gesamte Höhe der Vorspeicherbehälter 5 und 6 geschlitzte Entnahmesäulen, deren Axialschlitz mittels Stelltrieben 35 bzw. 36 in Abhängigkeit von Steuersignalen S3^ bzw. S 3g der Steuereinheit 8 zur Bildung eines abgeschlossenen, säulenförmigen Flüssigkeitsvolumens verschließbar bzw. zur Bildung eines mit dem übrigen Volumen des betreffenden Vorspeicherbehälters in Verbindung stehenden Raumes freigebbar ist.
Vom unteren Ende der Entnahmesäulen münden Teilmengenentnahineleitungen 37 bzw. 38 aus, welche zu einem mittels eines Stelltriebs 39 in Abhängigkeit von einem Steuersignal S39 der Steuereinheit 8 einstellbaren Steuerschieber oder Steuerventil 40 führen, um die Teilmengenentnahmeleitungen 37 und 38 wahlweise mit einem Teilmengensammelbehälter 41 verbinden zu können.
Von dem Teilmengensammelbehälter 41 führt eine Leitung 42 zu einem mittels eines Stelltriebs 43 in Abhängigkeit von einem Steuersignal S43 der Steuereinheit 8 einstellbaren Steuerventil oder Steuerschieber 44, um die Leitung 42 entweder mit einer Rücklaufleitung 45 zur Verbindung des Teilmengensammelbehälters 41 mit dem Luftabscheider 25 oder mit einer Leitung 46 zu verbinden, welche die Verbindung zu einer Probenahmevorrichtung herstellt, die so ausgestaltet ist, daß einzelne, in einem Magazin gehaltene Probefläschen 48 von einer Füllvorrichtung mit Milchproben gefüllt werden, welche den einzelnen Milchlieferungen zugeordnet sind.
j Anstatt Teilmengen über die Leitungen 37 und 38 von den Teilmengeentnahmevorrichtungen 33 und 34 aus den Vorspeicherbehäl-
; tern 5 und 6 zu entnehmen, können in bestimmten Fällen auch
; solche Teilmengen unmittelbar aus den Vorspeicherbehältern 5 und 6 über weitere Teilmengenentnahmeleitungen 50 und 51 entnommen werden, welche zu einem Steuerschieber oder Steuerven-
. til 52 führen, dessen Einstellung von einem dem zugehörigen Stelltrieb 53 zugeführten Steuersignal So der Steuereinheit 8 abhängt. Die Entscheidung,ob nun die Probennahme von der Milch
. in dem Teilmengensammelbehälter 41 oder der Milch aus den weiteren Teilmengenentnahmeleitungen 50 und 51 erfolgt, trifft das Steuerventil oder der Steuex'schieber 54, dessen Einstellung
: von einem dem zugehörigen Stelltrieb 55 zuführbaren Steuersignal S55 der Steuereinheit 8 abhängig ist.
Die Vorspeicherbehälter 5 und 6 enthalten im oberen Bereich ihrer Füllhöhe jeweils Füllstandsdetektoren 56 bzw. 57, deren Ausgangssignale über entsprechende Signalleitungen zu der Steuereinheit 8 gelangen. Außerdem ist in der Leitung zwischen dem Saugschlauch 2 und dem Steuerventil oder Steuerschieber 4 ein Durchstromwächter 58 vorgesehen, dessen Ausgangssignal ebenfalls zu der Steuereinheit 8 gelangt.
Zur Aufnahme einer großen Milchlieferung wird beispielsweise zunächst der Vorspeicherbehälter 5 aufgrund einer entsprechenden Einstellung des Steuerventils oder Steuerschiebers 11 durch die Druck-Vakuumpumpe 9 evakuiert und über das Steuerventil oder den Steuerschieber 4 mit dem Saugschlauch 2 verbunden, so daß der Inhalt des Anlieferbehälters 1 in den Vorspeicherbehälter 5 gesaugt wird. Ist der Vorspeicherbehälter 5 bis zur maximalen Füllhöhe gefüllt, so spz^icht der Füllstandsanzeiger 56 an und veranlaßt die Steuereinheit 8 zur Abgabe von Steuersignalen S, so daß nun der Vorspeicherbehälter 6 mit dem Saugschlauch 2 verbunden und aufgrund einer Umstellung des Steuerventils oder Steuerschiebers 11 über die Leitung 10 von der Pumpe 9 evakuiert wird, um sich mit Milch zu füllen,
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während der Vorspeicherbehälter 5 über das Steuerventil oder ;den Steuerschieber 16 mit der Druckseite der Pumpe 9 verbunden wird und aufgrund einer entsprechenden Einstellung des ,Steuerschiebers oder Steuerventils 22 mit dem Luftabscheider 25 in Verbindung gelangt, so daß die in dem Vorspeicherbehälter 5 befindliche Milch in den Luftabscheider 5 ausgetrieben wird und an dem geöffneten Sperrschieber oder Sperrventil 30 vorbei in den Milchsammeitank 29 strömt. Ist dann der ι Vorspeicherbehälter 6 gefüllt, so daß der- Füllstandsanzeiger 57 anspricht, so bewirket die Steuereinheit 8 einen entsprechenden Wechsel der Steuerschieber oder Steuerventile, derart, daß jetzt wieder der Vorspeicherbehälter 5 aus dem Anlieferbehälter 1 Milch ansaugt und die in den Vorspeicherbehälter 6 zuvor eingesaugte Milch in den Luftabscheider 25 und in den Milchsammeltank 29 ausgetrieben wird.
Sobald einer der Füllstandsanzeiger 56 und 57 anspricht, erhält der dem betreffenden Vorspeicherbehälter zugeordnete Stelltrieb 35 bzw. 36 ein Steuersignal S^^ bzw. Sj6 zur Betätigung der Teilmengenentnahmevorrichtung 33 bzw. 34 in der Weise, daß in der betreffenden Entnahmesäule ein säulenför-. miges Flüssigkeitsvolumen abgeschlossen wird, dessen Fettgehaltsprofil, Keimzahlprofil, usw., in Füllhöhenrichtung mit den entsprechenden Eigenschaften der Flüssigkeitsfüllung der Vorspeicherbehälter 5 bzw. 6 übereinstimmt. Dieses säulenförmige Flüssigkeitsvolumen wird gleichzeitig mit der Entleerung des betreffenden Vorspeicherbehälters über die Teilmengenentnahmeleitungen 37 bzw. 38 ausgetrieben und gelangt in den Teilmengensammelbehälter 41, so daß sich in diesem Teilmengensammelbehälter .41 eine Milchmenge ansammelt, welche für die vergleichsweise große angelieferte Milchmenge in hohem Maße repräsentativ ist. Von dieser Milchmenge werden nach einem kurzen Spülvorgang über die Leitung 42, das Steuerventil oder den Steuerschieber 44 und die Leitung 45 dann nach Umstellung des Steuerschiebers oder des Steuerventils 44 über die Leitung 46 mittels der Probennahmevorrichtung 47 einzelne Proben entnommen.
Meldet aber der Durchflußwächter 58 ein Ende des Milchdurch-I stromes vor einem Ansprechen eines der Füllstandsanzeiger 56 !oder 57, so bedeutet dies, daß die angelieferte Milchmenge ; des Anlieferbehälters 1 kleiner war als das Volumen eines ,der Vorspeicherbehälter 5 oder 6. In diesem Falle bewirkt ein entsprechendes Steuersignal der Steuereinheit 8 eine Um- ;stellung des Steuerschiebers oder Steuerventils 54 durch j Beaufschlagung des Stelltriebs 55 durch ein Steuersignal S55, :so daß nun die Teilmengenentnahme unmittelbar aus den Vor- ! speicherbehältern 5 und 6 über die weiteren Teilmengenentnah- ;meleitungen 50 oder 51 vorgenommen wird, welche nach einem kurzen Spülvorgang über die Leitung 42, das Steuerventil ' oder den Steuerschieber 44 und die Leitung 45 wiederum zur Probennahme mit der Leitung 47 verwendet werden.
Für die Teilmengenentnahme durch die Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 und 34 ist es bedeutsam, daß der Querschnitt der Flüssigkeitssäule der Entnahmesäulen in konstantem Verhältnis zu der Fläche des Flüssigkeitsspiegels in der be-1 treffenden Höhe innerhalb des Vorspeicherbehälters 5 bzw.6 steht, so daß die entnommenen Teilmengen, welche von den Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 und 34 bezogen werden, für die jeweilige Füllung der Vorspeicherbehälter 5 und 6 stets repräsentativ sind.
In Figur 2 sind für Teile der hier gezeigten Ausführungsform, welche bestimmten Anlageteilen der Ausführungsform nach Figur 1 entsprechen, jeweils auch gleiche Bezugszeichen verwendet. Ferner sei dax-auf hingewiesen, daß, soweit eine Übereinstimmung in Aufbau und Wirkungsweise zwischen beiden Ausfüht'ungsformen besteht, auf eine ins einzelne gehende Beschz-eibung der Ausführungsform nach Figur 2 hier zur Vereinfachung der Beschreibung verzichtet worden ist.
Ein wesentlicher Unterschied der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung zur Annahme von Milchlieferungen gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 besteht zunächst darin, daß den Vor-
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iSpeicherbehältern 5 und 6 jeweils gesonderte, eine Luftabschei- ; Ideranordnung bildende Luftabscheider 25a und 25b zugeordnet j 'sind. Die Luftabscheider 25a und 25b besitzen in entsprechen-
Ider Weise wie der Luftabscheider 25 der zuvor beschriebenen Aus- ' !führungsform Einbauten 26a bzw. 26b zur Querschnittsverringerung' der Flüssigkeitsfüllung in einem beschränkten Höhenbereich sowie in diesem Bereich wirksame Füllstandsanzeiger 27a bzw. 27b, deren Ausgangssignale wiederum zu der Steuereinheit 8 geführt werden.
Die Luftabscheider 25a und 25b stehen mit den ihnen jeweils zugeordneten Vorspeicherbehältern 5 und 6 jeweils gesondert über die Ausgangsleitungen 20 bzw. 21 der Vorspeicherbehälter, ferner über Steuerventile oder Steuerschieber 22a bzw. 22b und über Eingangsleitungsabschnitte 24a bzw. 24b der jeweiligen Luftabscheider in Verbindung. Den Steuerventilen oder Steuerschiebern 22a und 22b sind jeweils Stelltriebe 23a bzw. 23b zugeordnet, die durch Steuersignale S23a bzw. ^>23>\i ^er Steuereinheit 8 beaufschlagbar sind.
Aus Figur 2 ist ferner erkennbar, daß die über das Steuerventil oder den Steuerschieber 16 an die Druckseite der Pumpe 9 anschließbaren Leitungen 18 und 19 im Unterschied zur Ausführungsform nach Figur 1 nicht in die Vorspeicherbehälter 5 und sondern in die diesen jeweils nachgeschalteten Luftabscheider 25a bzw. 25b einmünden. Außerdem führen zu den Luftabscheidern 25a und 25b Vakuumanschlußleitungen 60 bzw. 61, die zu einem Steuerventil oder Steuerschieber 62 geführt sind, dessen Einstellung in Abhängigkeit von einem Steuersignal Sg^ der Steuereinheit 8 mittels des StelltriebE 63 veränderbar ist, um entweder die Vakuumanschlußleitung 60 oder die Vakuumanschlußleitung 61 mit der Anschlußleitung 64 zu einer zweiten Vakuumstufe der Druck-Vakuumpumpe 9 in Verbindung zu setzen. Die Vakuumstufen bzw. -quellen können auch durch Einschaltung von Drosselventilen verwirklicht werden. In der Leitung 64 ist mittels der Druck-Vakuumpumpe 9 ein höheres Vakuum erzeugbar als in der zur ersten Vakuumstufe führenden Leitung 10.
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!Schließlich führen von der Unterseite der Luftabscheider 25a jund 25b Förderleitungen 65 und 66 zu einem Steuerventil oder !Steuerschieber 67, dessen Einstellung mittels eines Stellitriebs 68 in Abhängigkeit von einem Steuersignal Sgg der iSteuereinheit 8 veränderbar" ist.
Die Ausführungsfonn nach Figur 2 ist gegenüber derjenigen ■nach Figur 1 bezüglich des Transportes der Milch von den Vorspeicherbehältez-n 5 und 6 zu der Luftabscheideranordnung verschieden. Ist nach Einsaugen von Milch in den Vorspeicherbehälter 5 über den Saugschlauch 2 aus einer größeren Milchlieferung der Vorspeicherbehälter 5 gefüllt, was durch Ansprechen des Füllstandsanzeigers 56 gemeldet wird, so erfolgt durch Abgabe entsprechender Steuersignale aus der Steuereinheit 8 eine Umstellung der Steuerventile bzw. Steuerschieber 4 und 11, so daß anschließend Milch aus der Milchlieferung über den Saugschlauch 2 in den Vorspeicherbehälter 6 eingesaugt wird. Der zuvor gefüllte Vorspeichex'behälter 5 wird jedoch nun nicht mit Druck beaufschlagt, um die Milchfüllung in den Luftabscheider zu treiben. Vielmehr wird durch ein Steuersignal S23a der Stelltrieb 23a erregt und das Steuerventil oder der Steuerschieber 23a wird geöffnet, so daß eine Verbindung zwischen dem Vorspeicherbehälter 5 und dem Luftabscheider 25a zustande kommt. Der Luftabscheider 25a wird jetzt mit einem höheren Vakuum über die Leitung 24, den Steuerschieber oder das Steuerventil 62 und die Leitung 60 bei entsprechender Einstellung des Steuerschiebers oder Steuerventils 62 beaufschlagt und die Milchfüllung des Vorspeicherbehälters 5 wird in den Luftabscheider 25a durch Saugwirkung transportiert.
Ist die Milch aus dem Vorspeicherbehälter 5 durch das stärkere Vakuum der zweiten Vakuumstufe der Pumpe 9 in den Luftabscheider 25a gesaugt, wobei es durch ein entsprechend längeres Einwirken des stärkeren Vakuums im Luftabscheider 25a zu einer Luftspülung durch die Leitungen 20 und 24a kommt, so daß keine Restmengen von Milch in dem Vorspeicherbehälter 5 verbleiben,
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so wird das Steuerventil oder der Steuerschieber 22a durch Beaufschlagung des Stelltriebs 23a mit dem Steuersignal S23a gesperrt und durch einen Wechsel der Stellungen der Steuerventile oder Steuerschieber 16 und 22b wird nun aufgrund einer Evakuierung des Luftabscheiders 25b der Milchtransport durch Saugwirkung von dem Vorspeicherbehälter 6 zu dem Luftabscheider 25b eingeleitet. Außerdem wird jetzt der Luftabscheider 25a über die Leitung 18 bei entsprechender Einstellung des Steuerventils oder Steuerschiebers 16 mit Druckluft beaufschlagt und kann seine Milchfüllung über die Leitung 65 und das entsprechend eingestellte Steuerventil 67 sowie den Mengenzähler 32 in den Milchsammeitank 29 abgeben.
Während des nächsten Arbeitspiels erfolgt die Druckbeaufschlagung des dann mit Milch gefüllten Luftabscheiders 25b über die Leitung 19 nach einem Wechsel der Stellung des Steuerventils oder Steuerschiebers 16 sowie einem Wechsel der Einstellung des Steuerschiebers oder Steuerventils 67, so daß nun die Füllung des Luftabscheiders 25b durch Druckluftbeaufschlagunq in den Milchsammeitank 29 gefördert wird.
Bezüglich der in Figur 1 und Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiele ist darauf hinzuweisen, daß durch entsprechende Einstellung der Steuerventile aufgrund der Beaufschlagung der zugehörigen Stelltriebe mit den Steuersignalen der Steuereinheit 8 das Vakuum bzw. die Druckluft der Pumpe 9 jeweils etwas langer zur Einwirkung gebracht werden können, als für die Förderung der Milchmenge von einer Station zur nächsten Station der Anlage erforderlich ist, so daß jeweils eine Luftspülung in den dazwischenliegenden Leitungsabschnitten und den etwa zwischengeschalteten Apparateteilen zustande kommt, welche eine Verfälschung durch Restmengen von Milch, etwa aus einer vorherigen Milchlieferung, sicher vermeidet. Für eine entsprechende Steuerung der Steuerventile oder Steuerschieber können die Steuersignale für die zugehörigen Stelltriebe auch unter Zu-
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hilfenahme weiterer Füllstandsanzeiger abgeleitet werden, welche jedoch in der Zeichnung zur Vereinfchung der Darstellung nicht eingezeichnet sind.
Bezüglich der Wirkungsweise der Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 und 34 ist fernerhin bemerkenswert, daß diese vorteilhaft vollständig bis zum Boden bzw. zum tiefsten Niveau der Vorspeicherbehälter 5 und 6 reichen, damit eine für die gesamte Füllung der Vorspeicherbehälter repräsentative Flüssigkeitssäule aus den Entnahmesäulen herausgefördert werden kann. Nimmt der Querschnitt der Füllung der Vorspeicherbehälter 5 oder 6 aufgrund konstruktiver Notwendigkeiten im Bodenbereich ab, da der Behälter auf der Unterseite konisch zum Auslauf hin ausgebildet ist oder der Boden nach unten gewölbt gestaltet ist, so ist eine entsprechende Verjüngung der Entnahmesäulen der Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 und 34 vorzusehen, um die zuvor erwähnte Forderung der Konstanz der Ouerschnittsflachen der Entnahmesäulen einerseits und der Fläche des Flüssigkeitsspiegels auf der betreffenden Füllhöhe andererseits einzuhalten. Besonders bedeutsam ist dies, wenn bei Anlieferung kleiner Milchmengen bei der Annahme ein Vorspeicherbehälter 5 oder 6 nicht vollständig gefüllt wird. Die hier angegebene Ausbildung garantiert auch bei kleinen Milchlieferungen eine repräsentative Probennahme durch die Probennahmevorrichtung 47.
Ist es aus konstruktiven Gründen nicht möglich, die Teilmengenentnahmevorrichtungen 33 und 34 bis zum tiefsten Punkt der Vorspeicherbehälter 5 bzw. 6 reichen zu lassen, so ist jedenfalls dafür Sorge zu tragen, daß, bezogen auf eine Füllhöhe der Vorspeicherbehälter entsprechend einer minimalen Annahmemenge das unter diesem Füllniveau gelegene Volumen der Milch im Vorspeicherbehälter stets in einem konstanten Verhältnis zu dem unter diesem Füllniveau gelegenen Milchvolumen innerhalb der Entnahmesäule steht, so daß deren Querschnitt am unteren Ende zu erweitern ist, falls die Entnahmesäule nicht
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vollständig bis zum tiefsten Punkt des betreffenden Vorspeicherbehälters reicht.
Wie oben schon angedeutet, bedingt die zweistufige Förderung der Milch vom Anlieferbehälter 1 zuerst in einen der Vorspeicherbehälter und dann in einen der Luftabscheider jeweils durch Vakuumansaugen eine sehr sorgfältige zweistufige Entlüftung oder Entgasung der Milch und damit eine Erhöhung der Präzision der Milchmengenzählung durch den Mengenzähler 32.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Ii Vorrichtung zur Annahme von Milchlieferungen mittels eines Vw^ilchsammeltransportfahrzeugs, mit einem über einen Mengenzähler (32) füllbaren Milchsammeitank (29), welchem eine Luftab-, scheidei"anordnung (25 bzw. 25a, 25b) vorgeschaltet ist, sowie ■mit einer Vakuumpumpe (9), deren Vakuum eine Saugwirkung in einem Saugschlauch (2) zur Entnahme der Milchlieferungen aus einem Anlieferbehälter (1) erzeugt, dadurch gekennzeichnet, ■daß dem Milchsammeitank (29) zwei abwechselnd evakuierbare und j mit dem Saugschlauch (2) verbindbax-e bzw. in Richtung zum Milchsammeitank (29) hin entlehrbare Vorspeicherbehälter (5, 6) "vorgeschaltet sind, welche wiedex'um der Luftabscheideranordnung (25 bzw. 25a, 25b) vorgeschaltet sind und aus welchen Teilmengen zur Gewinnung von Proben der jeweiligen Milchlieferung entnehmbar (33, 34) sind.
    .2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspeicherbehälter (5, 6) abwechselnd evakuierbar bzw. mit Druck beaufschlagbar sind, so daß ein Vorspeicherbehälter während der Evakuierung Milch über den Saugschlauch (2) ansaugt, während aus dem anderen Vorspeicherbehälter Milch aufgrund der Druckbeaufschlagung zur Luftabscheideranordnung (25) hin austreibbar ist.
    3 ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorspeicherbehälter (5, 6) während der Evakuierung des jeweils anderen.Vorspeicherbehälters dadurch zur Luftabscheideranordnung (25 bzw. 25a, 25b) hin entleerbar ist, daß diese an eine stärkere Vakuumquelle (9, 64) angeschlossen wird.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabscheideranordnung (25a, 25b) aus zwei je einem der Vorspeicherbehälter (5, 6) zugeordneten
    Luftabscheidern besteht, welche im Gegentakt zum Füllbetrieb der zugehörigen Vorspeicherbehälter zum Milchsammeitank (29) j hin entleerbar sind.
    \5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeich-I net durch eine solche Steuerung mindestens der in den Zu- und j Ableitungen für Milch und für Luft der Vorspeicherbehälter j (5, 6) angeordneten Steuerorgane (4, 22, 16, 11, 40, 52 bzw. j 4, 22a, 22b, 11, 16, 40, 52), daß aufgrund Luftspülung nach jeder Milchlieferungsannahme der Saugschlauch (2) und die ;Vorspeicherbehälter (5, 6) sowie die Milchleitungen bis zur Luftabscheideranordnung (25 bzw. 25a, 25b) von Milchrestmengen frei sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine definierte Teilmengenentnahme zur Abnahme von Milchlieferungsproben für vergleichsweise große Milchlieferungen mittels Teilmengenentnahmevorrichtungen (33, 34) erfolgt, welche in den Vorspeicherbehältern (5, 6) angeordnet und weichselweise mit einem Teilmengensammelbehälter (41) verbindbar sind.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine definierte Teilmengenentnahme zur Abnahme von Milchlieferungsproben für vergleichsweise kleine Milchlieferungen unmittelbar (50, 51) von den Vorspeicherbe-.haltern (5, 6) erfolgt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch aekennzeichnet, daß ein Spülkreislauf (42, 45) von den Teilmengenentnahmevorrichtungen (33, 34) bzw. von den Leitungen zur unmittelbaren Teilmengenentnahme (50, 51) zu der Luftabscheideranordnung (25 bzw. 25a, 25b) geführt ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilmengenentnahmevorrichtungen (33,
    ;34) je eine sich über die Füllhöhe der Vorspeicherbehälter :(5, 6) erstreckende, insbesondere über die Füllhöhe seitlich offenbare und verschließbare Entnahmesäule enthalten, deren Querschnitt über die Füllhöhe hin in einem konstanten Verhält nis zur Fläche des Flüssigkeitsspiegels auf dem jeweiligen Ni veau steht und die zu dem Teilmengensammelbehälter (41) und/ zur Probennahmevorrichtung (47) hin entleerbar ist.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Niveaufühler (27 bzw. 27a, 27b) zur eichrichtigen Sperrung der Zuleitung zum Milchsammeitank (29) in der Luftabscheideranordnung (25 bzw. 25a, 25b), insbesondere in einem Bereich reduzierten Speicherquerschnittes der Luftabscheideranordnung vorgesehen sind.
    lic Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10 und/oder Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Vorspeicherbehältern (5, 6) jeweils Füllstandsdetektoren (56, 57) auf dem Niveau maximaler Füllhöhe angeordnet sind, daß ein Durchflußwächter (58) in der Milchzuleitung zu den Vorspeicherbehältern vorgesehen ist und daß eine Teilmengenentnahme aus den Vorspeicherbehältern zur Gewinnung von Milchlieferungsproben entweder unmittelbar aus den Vorspeicherbehältern oder über die Teilmengenentnahmevorrichtungen erfolgt, je nachdem, ob der Durchlaßwächter vor einem der Füllstandsdetektoren anspricht und dadurch eine kleine Milchlieferung signalisiert oder ein mehrfaches Ansprechen der Füllstandsdetektoren vor einem Ansprechen des Durchflußwächters die schrittweise Hereinnahme einer großer Milchlieferung signalisiert.
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