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DE3333110A1 - Anordnung zum kuehlen des drahtes in ziehmaschinen - Google Patents

Anordnung zum kuehlen des drahtes in ziehmaschinen

Info

Publication number
DE3333110A1
DE3333110A1 DE19833333110 DE3333110A DE3333110A1 DE 3333110 A1 DE3333110 A1 DE 3333110A1 DE 19833333110 DE19833333110 DE 19833333110 DE 3333110 A DE3333110 A DE 3333110A DE 3333110 A1 DE3333110 A1 DE 3333110A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling cylinder
wire
arrangement according
cooling
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833333110
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Ing. 6348 Herborn Pfeiffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833333110 priority Critical patent/DE3333110A1/de
Publication of DE3333110A1 publication Critical patent/DE3333110A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C9/00Cooling, heating or lubricating drawing material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Anordnung zum Kühlen des Drahtes in Ziehmaschinen
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Kühlen des Drahtes in Ziehmaschinen. übliche Ziehmaschinen sind mehrstufig ausgebildet, so daß der zu verformende Draht nacheinander eine Anzahl von Ziehsteinen passiert. Die zum Durchziehen und damit für die Umformung benötigten Leistungen sind relativ hoch und bewirken eine unerwünschte Erhitzung des gezogenen Drahtes. Die den Ziehsteinen nachgeordneten Ziehscheiben haben daher auch die Aufgabe, den sie umschlingenden Draht zu kühlen. Insbesondere in den letzten der Ziehstufen lassen sich jedoch die Wärmeübergänge, die für eine wünschenswerte Kühlung erforderlich sind, der hohen Drahtgeschwindigkeit und damit der geringen Verweilzeit des Drahtes auf den Kühlscheiben wegen nicht erzielen. Man hat daher bereits vorgeschlagen, zwischen den Ziehstufen vorgesehene Umlenkrollen zusätzlich zu kühlen. Derartige Umlenkrollen werden insbesondere-dann erforderlich, wenn nach einem neueren Vorschlage eine Anzahl von jeweils unterschiedlichen Ziehstufen zugehörenden Ziehscheiben axial übereinander angeordnet werden, da hier der Draht nicht nur um seine Auflagebreite auf einer Ziehscheibe nach unten zurückzuführen ist, sondern um die Gesamthöhe einer Anzahl von Ziehscheiben. Hierbei hat sich jedoch gezeigt, daß die vermittels von Umlenkrollen zu erreichende Kühlung den gewünschten Kühleffekt nicht zuläßt und der Draht mit einer unerwünscht hohen Temperatur bspw. auf Spulen aufläuft. Hier kommt nicht nur der Bedienungsmann bei der Weiterverarbeitung, bspw. dem Abbinden von Spulen, deren Austausch oder dergleichen, mit Material unerwünscht hoher Temperatur in Kontakt, die Drahtwindungen auf der Spule selbst unterliegen beim Abkühlen infolge der Schrumpfwirkung unvorteilhaft hohen Spannungen, die auch auf die Spulen, insbesondere deren Flanschen, übertragen werden, so daß diese vorzeitig durch Eindrücken ihres Kernes oder Absprengen ihrer Flanschen unbrauchbar werden.
  • Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, eine Anordnung für Drahtziehmaschinen zu schaffen, welche den auslaufenden Draht wirkungsvoll auf unbedenkliche Temperaturen abzukühlen vermag.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch einen einem der letzten Ziehsteine nachgeordneten umlaufenden, eine Vielzahl schollender Drahtringe aufnehmenden Kühlzylinder. Durch die Vielzahl der aufgenommenen Drahtringe werden eine hohe Kapazität des Kühlzylinders und eine große Kontaktfläche des auf ihm aufliegenden Drahtes erreicht, so daß trotz der am Ende einer Ziehmaschine auftretenden hohen Drahtgeschwindigkeiten bei geringen Drahtdurchmessern relativ lange Verweilzeiten erreichtwerden, die eine ausreichende Kühlung des Drahtes sichern.
  • Hierbei kann ein solcher Kühlzylinder bspw. dem letzten Ziehstein nach- und einem folgenden Spuler vorgeordnet sein; eine ausreichende Wirkung wird jedenfalls aber auch dann erreicht, wenn der Kühl zylinder bspw. hinter dem vorletzten Ziehstein vorgesehen ist und ihm ein weiterer Ziehstein folgt, da auch in diesem Falle eine so weite Abkühlung des Drahtes erreicht werden kann, daß auch bei der weiteren Aufheizung im folgenden Ziehstein der Draht mit erwünscht niedriger Temperatur gespult werden kann.
  • Zur Erzielung einer ausreichenden Kapazität des Kühlzylinders hat es sich bewährt, seine Höhe seinen Durchmesser überschreiten zu lassen. Zur Anpassung an unterschiedliche Auflaufhöhen des aufgenommenen Drahtes hat es sich bewährt, daß der Kühl zylinder einen mit einem Schollkonus ausgestatteten Flansch aufweist, der axial verschiebbar und fixierbar ist.
  • Zum sicheren Schollen bzw. axialen Weiterschieben dünner Drähte wurde als wesentlich erkannt, den Mantel des Kühlzylinders in gleichförmiger Teilung im wesentlichen achsparallele Ausnehmungen aufweisen zu lassen, in denen drehantreibbare Förderspindeln vermittels von Lagern gehalten sind. Diese Förderspindeln weisen mindestens eine schraubenlinienartig geführte Nut auf, deren Nutgrund innerhalb des Umkreises des Kühlzylinders bleibt, und deren Gänge aus der Ausnehmung und damit über den Umkreis hervortreten. Damit kann sich ein dünner, beim einfachen Schollen Schwierigkeiten bietender Draht in die jeweils oben gebotene Nut einlegen, und durch Drehen der Transportspindeln während des Drehens des Kühlzylinders wandert die jeweilige, den Draht gabelartig umfassende Stelle der Nut in axialer Richtung weiter, vorzugsweise nach unten. Als zweckmäßig zeigt es sich, die Förderspindeln synchron zum Umlauf der Kühlscheibe zu betreiben. Bewährt hat sich hierbei ein Antrieb, der von einem zentralen Sonnenrad abgeleitet wird. Hierbei kann mit einem stehenden Sonnenrad gearbeitet werden, wenn mit konstantem Drahtvorschub gearbeitet werden soll. Es ist aber auch möglich, das Sonnenrad antreibbar auszubilden, um unter Beibehaltung der Förderspindeln deren Vorschubgeschwindigkeit zu verändern.
  • Um eine feste Beziehung zum Umlauf der Trommel zu erhalten, kann der Antrieb des Sonnenrades vom Umlauf der Trommel abgeleitet werden.
  • Der Kühlungseffekt läßt sich auch bei der erzielten relativ langen Verweilzeit und großen Kontaktfläche weiter steigern, indem der Mantel des Kühlzylinders mit einer einen Kühlwasserdurchlauf aufweisenden Wasserkühlung ausgestattet ist.
  • Zur Umstellung vom einfachen Schollbetrieb bei relativ dickem Draht und der axialen Führung bei dünnem Draht sowie gegebenenfalls der bei der Zwangsführung erreichten Vorschubgeschwindigkeit hat es sich als nachahmenswert gezeigt, die Förderspindeln in den Ausnehmungen lösbar und/oder austauschbar zu lagern.
  • Wie bereits erwähnt, hat es sich bewährt, den Kühl zylinder einem folgenden Spuler oder aber dem letzten der Ziehsteine vorzuordnen, obwohl eine Vorordnung auch vor vorhergehenden Ziehsteinen möglich ist und Kühlzylinder auch gegebenenfalls mehrfach innerhalb der Ziehstufen eines Drahtes vorgesehen werden können.
  • Dem Kühlzylinder können dessen Auflauf- und Ablaufhöhe anfahrende Leitrollen vor- und/oder nachgeordnet sein; andererseits hat es sich bewährt, nach Möglichkeit auf Umlenkrollen zu verzichten, da diese ihres durchweg geringeren Durchmessers wegen dem Draht unerwünschte mechanische bleibende Durchbiegungsverformungen aufprägen.
  • Erleichtert wird das Einführen eines neuen Drahtes, wenn der Kühlzylinder mit einer Führungsnut, einer Führungsstange oder dergleichen zum Anklemmen des Drahtanfanges ausgestattet ist.
  • Bewährt hat es sich, den Kühlzylinder vom Antrieb der-vorhergehenden Fertigscheibe aus anzutreiben; da der Antrieb der Kühlscheibe eine nur sehr geringe Leistung erfordert, braucht der Antrieb der Fertigscheibe nicht höher als üblich ausgelegt zu werden. Insbesondere bei der Anwendung der Förderspindeln hat es sich bewährt, dem Kühlzylinder eine dessen Einlaufniveau fixierende Einlaufführung für den auflaufenden Draht vorzuordnen.
  • Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung anhand der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit dieses darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen hierbei: Figur 1 die teilweise aufgebrochene Ansicht eines Kühlzylinders, und Figur 2 einen Schnitt durch den Kühl zylinder der Fig. 1 entlang der Ebene II-II.
  • In den Figuren ist ein auf einer Welle 1 gehaltener Kühlzylinder 2 gezeigt, der nach unten durch einen Flansch 3 und nach oben durch einen mit einem Schollkonus 4 ausgestatteten Flansch 5 begrenzt ist. Der Flansch 5 ist höhenverschiebbar ausgebildet und kann in unterschiedlichen Höhenstellungen durch Klemmvorrichtungen oder Schrauben auf dem Kühlzylinder 2 fixiert werden.
  • Der Mantel des Kühlzylinders weist in gleichmäßiger Teilung achsparallele, nach innen gerichtete Ausnehmungen 6 auf, in denen vermittels von Lagern 7 Förderspindeln 8 drehbar gelagert sind. Wie der in Fig. 1 rechts oben bis zur Ausnehmung 6 hin aufgebrochene Mantel des Kühlzylinders 2 zeigt, weisen die Förderspindeln 8 schraubenlinienartige Gänge 9 auf, die über den den Kühl zylinder 2 umfassenden Umkreis hervorstehen, während die zwischen den Gängen 9 gebildeten Nutgründe diesen Umkreis nicht erreichen.
  • Gemäß Fig. 2 und der Aufbrechung des Flansches 3 der Fig. 1 sind die unteren Enden der Förderspindeln 8 mit Zahnriemenscheiben 10 ausgestattet, die von einem gemeinsamen Zahnriemen 11 umfaßt sind, so daß Drehungen einer der Förderspindeln auf die andere übertragen werden. Die in der Fig. 2 unten dargestellte Förderspindel 8 ist weiterhin unterhalb der Zahnriemenscheibe 10 mit einem Stirnrad ausgestattet, das über ein Zwischenrad 12 mit einem ortsfesten zentrischen, ein Lager der Welle 1 umschließenden Zahnkranz 13 kämmt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Förderspindeln 8 den Ausnehmungen 6 relativ leicht entnehmbar sind. Dies kann erzielt werden, indem kurze, die Zahnriemenscheiben 10 sowie gegebenenfalls das Stirnrad aufweisende kurze Wellen beidendig im Flansch 3 gelagert sind, wobei die Wellen an ihrem oberen Ende ein Kupplungsstück aufweisen, auf das die unteren Enden der Förderspindeln aufgesteckt werden können, während deren obere Enden mit zugehörigen Lagern im oberen, zweckmäßig verbreiterten und vertieften Ende der Ausnehmungen 6 festspannbar sind.
  • Bei einer derartigen Ausbildung kann die Kühltrommel in Richtung des Pfeiles 14 der Fig. 2 angetrieben werden, wobei der Draht 15 in Höhe und Richtung des Pfeiles 16 auf den Schollkonus 4 des oberen Flansches 5 aufläuft. Insbesondere wenn -der Kühlzylinder 2 sich, gegebenenfalls erst von einer mittleren Höhe aus, nach unten geringfügig konisch verjüngt, läßt sich der Kühlzylinder 2 in seiner ganzen Höhe mit dem Draht so umwickeln, daß dieser in Höhe und Richtung des Pfeiles 17 vom Kühlzylinder 2 abgezogen werden kann. Entsprechend der Höhe des Zylinders läßt sich hierbei eine Vielzahl von Drahtringen auf dem Kühlzylinder unterbringen, so daß auch bei hoher Laufgeschwindigkeit des mit dem Kühlzylinder 2 umlaufenden und auf diesem nach unten schollenden Drahtes eine lange Verweilzeit erreicht wird, welche die gewünschte intensive und ausgiebige Kühlung auf für die Weiterverarbeitung unbedenkliche Temperaturen sichert. Ein einfacher Aufbau und die Vermeidung von bezüglich der Vorbiegung des Drahtes oft als nachteilig empfundenen Umlenkrollen wird bspw. bei der vorgeschlagenen neuen Anordnung einer Ziehmaschine erreicht, bei der eine Anzahl von Ziehscheiben koaxial übereinander angeordnet sind. Der Kühlzylinder kann in seiner Höhe hierbei so bemsssen werden, daß der in Höhe des Pfeiles 16 von der obersten der Ziehscheiben ablaufende Draht 15 direkt auf den Schollkonus 4 des oberen Flansches 5 aufzulaufen vermag.
  • Läuft der Draht dagegen von einem tieferen Niveau aus auf den Kühl zylinder 2 auf, bspw. von der zweitobersten von koaxial übereinander angeordneten Ziehscheiben in Höhe des Pfeiles 18, so kann der in der gezeigten Stellung durch eine KlemmvorrichLung, durch Druckschrauben oder Wandungsbereiche sowohl des Flansches 5 als auch des Kühl zylinders 2 durchgreifende Schrauben fixierte obere Flansch so weit nach unten verstellt und in der neuen Stellung fixiert werden, daß nunmehr der in Höhe des Pfeiles 17 auflaufende Draht auf den Schollkonus 4 des Flansches 5 auf läuft.
  • Der durch Schollen bewirkte axiale Vorschub der Drahtringe auf dem Kühlzylinder 2 läßt sich zwar bei dickeren Drähten sichern, bei sehr dünnen Drähten dagegen besteht die Gefahr des Festlegens und Übereinanderlegens des Drahtes, selbst wenn das Eingangsniveau durch eine gesonderte Einlaufführung konstant gehalten wird. In diesen Fällen werden vor dem Zuführen dünnen Drahtes die Förderspindeln 8 in den Ausnehmungen 6 montiert. Wird nun nach Aufbringen des dünnen Drahtes der Kühlzylinder in Richtung des Pfeiles 14 angetrieben, so wirkt sich dieser Antrieb auch auf die Förderspindeln 8 aus: Mit dem Flansch 3 des Kühlzylinders 2 umläuft das im Flansch gelagerte Zwischenrad 12 den als ortsfestes Sonnenrad vorgesehenen Zahnkranz 13 und wälzt sich in diesem in Richtung des Pfeiles 19 ab. Das Zwischenrad 12 treibt das unter einer der Zahnriemenscheiben 10 vorgesehene Stirnrad an, und über den Zahnriemen 11 nimmt diese Zahnriemenscheibe 10 die anderen im Sinne des Pfeiles 20 mit, so daß sich die Förderspindeln 8 jeweils im Sinne dieses Pfeils 20 innerhalb ihrer Ausnehmungen 6 drehen und ihre aus den Ausnehmungen heraus vorstehenden Gänge 9 den jeweils zwischen ihnen umfaßten Draht aufgrund der schraubenlinienartigen Führung der Gänge 9 nach unten weitertransportieren. Ein definiertes Einlegen auch dünnen Drahtes definiert zwischen die Gänge 9 läßt sich leicht bspw. durch eine vorgeordnete Einlaufführung erreichen Beim Einsetzen der Förderspindeln ist darauf zu achten, daß zweckmäßig Ausgangsstellungen -gewählt werden, in denen die Gänge der einzelnen Förderspindeln jeweils ihrer Unterbringung in Winkelstellungen des Kühl zylinders 2 entsprechenden Transportphasen stehen. Es ist hierbei möglich, unterschiedliche vertikale Vorschubgeschwindigkeiten durch den Austausch von Förderspindeln 8 vorzusehen, deren Gänge 9 unterschiedliche Steigungen aufweisen. Andererseits ist es auch möglich, anstelle eines ortsfesten Zahnkranzes 13 einen solchen vorzusehen, der mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in oder entgegen der Drehrichtung des Kühlzylinders 2 antreibbar ist: Hiermit wird eine Verringerung bzw. Erhöhung der Antriebsgeschwindigkeit der Förderspindeln 8 erzielt, und beim Ableiten des Antriebes eines solchen Zahnkranzes vom Drehantrieb des Kühlzylinders 2 läßt sich diese abweichende Vorschubgeschwindigkeit auch beim Hochlaufen oder Auslaufen des Kühlzylinders aufrechterhalten.
  • Dank seiner großen Oberfläche erlaubt bereits ein luftgekühlter Kühl zylinder eine wirksame Reduzierung der Drahttemperatur. Bewährt hat es sich jedoch, die Kühlwirkung durch Anwendung der an sich bekannten Wasserkühlung zu steigern, wobei sowohl ein Durchlauf als auch ein Zwangsdurchlauf vorgesehen sein können. Unter Umständen erweist es sich hierbei als zweckmäßig, den für die Förderspindeln vorgesehenen, im Ausführungsbeispiel im unteren Flansch 3 untergebrachten Antrieb in den oberen -Flansch zu verlegen, um die Kühlwasserzu-und -abfuhr von unten her in die Kühltrommel einzubringen; gegebenenfalls kann in diesem Falle der Zahnkranz 13 von oben, bspw. vermittels eines Auslegers, gegen den Flansch 5 geschwenkt und auf der Welle des Kühlzylinders 2 zentriert werden. Andererseits kann gegebenenfalls auch die Kühlwasserzuwie auch die -abfuhr über von oben her eingebrachte Rohre bewirkt werden.
  • Der dargestellte Kühl zylinder läßt sich auch üblichen Ziehmaschinen ohne Anwendung von Umlenkrollen nachordnen, wenn bspw. bei der Anordnung des nachgeordneten Spulers die durch den Kühlzylinder bewirkte Höhendifferenz berücksichtigt wird oder aber zwei Kühlzylinder, gegebenenfalls durch Ziehstufen voneinander getrennt, hintereinander derart angeordnet sind, daß der Draht auf einem der Zylinder axial steigt und auf dem anderen axial in der Geqenrichtung geführt wird.
  • Die Anzahl der Nute und der in ihnen angeordneten Transportspindeln kann weitgehend beliebig gewählt werden; als vorteilhaft hat es sich gezeigt, diese in gleichförmiger Teilung unterzubringen, so daß bspw. bei drei Nuten diese um 1200, bei vier Nuten diese um 900, bei fünf Nuten diese um 720 und bei sechs Nuten diese um 600 gegeneinander versetzt angeordnet sind. Wesentlich ist hierbei nur, daß die Anzahl der Förderspindeln ausreicht, um die Drahtringe durch deren Gänge sicher und gleichmäßig vorzuschieben.
  • Zur Belegung des Kühlzylinders mit einem neu eingezogenen Draht hat es sich bewährt, am Mantel eine Führungsnut bzw.
  • eine Führungsstange vorzusehen, an welche der von der vorhergehenden Scheibe kommende Drahtanfang angeklemmt wird, so daß der Draht durch einfaches kraftbetriebenes Drehen des Kühlzylinders in der erforderlichen Anzahl von Ringen auf diesen aufgebracht wird und anschließend das unten angekommene freie Drahtende dem letzten Ziehsteinhalter, dem folgenden Spuler oder dergleiche, zuführbar ist.
  • Zweckmäßig läuft der Kühl zylinder mit der Geschwindigkeit der vorgeordneten Ziehscheibe gegebenenfalls synchron mit dieser um. Es ist daher nicht erforderlich, für den Kühlzylinder einen gesonderten Antrieb vorzusehen, dieser kann vielmehr von dem der vorhergehenden Ziehscheibe abgeleitet werden, ohne daß deren Antriebsmotor stärker zu dimensionieren ist: Da der Kühl zylinder den Draht ohne Ziehvorgänge transportiert, weist er auch nur einen sehr geringen Leistungsbedarf auf.
  • Die Erfindung ist nicht auf Kühlzylinder mit vertikal stehender Welle beschränkt: Zum Beispiel bei überstarken Drähten haben sich schon des hohen Gewichtes der Drahtringe wegen, deren Lage ggf. vom die Ziehmaschine Bedienenden zu korrigieren ist, Kühlzylinder mit horizontal liegender Welle bewährt, und durck beliebig wählbare Schrägstellungen der Welle lassen sich die Auflauf- und Ablaufpunkte des Drahtes wählbar verlagern, so daß beispielsweise Umlenkrollen mit ihren Nachteilen eingespart werden können.
  • - Leerseite -

Claims (15)

  1. Patentansprüche i.jAnordnung zum Kühlen des Drahtes in Ziehmaschinen, gekennzeichnet durch einen einem der letzten Ziehsteine nachgeordneten umlaufenden, eine Vielzahl schollender Drahtringe aufnehmenden Kühlzylinder (2).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Kühlzylinders (2) dessen Durchmesser überschreitet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlzylinder (2) einen mit einem Schollkonus (4) ausgestatteten, axial verschiebbaren und fixierbaren Flansch (5) aufweist.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des Kühlzylinders (2) in gleichförmiger Teilung im wesentlichen achsparallele Ausnehmungen aufweist, in denen drehantreibbare Förderspindeln (8) vermittels von Lagern (7) gehalten sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderspindeln (8) mindestens eine schraubenlinienartig geführte Nut aufweisen, deren Nutgrund innerhalb des Umkreises des Kühlzylinders (2) bleibt, und deren Gänge (9) über den Umkreis hervortreten.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderspindeln (8) synchron zur Umdrehung des Kühlzylinders (2) betrieben sind.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderspindeln (8) von einem Sonnenrad (Zahnkranz 13) angetrieben sind.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonnenrad antreibbar ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlzylinder (2) mit einer einen Kühlwasserdurchlauf aufweisenden Wasserkühlung ausgestattet ist.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Förderspindeln (8) in den Ausnehmungen (6) leicht lösbar und/oder austauschbar gelagert sind.
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlzylinder (2) einem Spuler oder dem letzten der Ziehsteine der Ziehmaschine vorgeordnet ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kühlzylinder (2) dessen Auflauf- bzw. Ablaufniveau anfahrende Leitrollen vor- und/oder nachgeordnet sind.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühl zylinder (2) mit einer Führungsnut oder einer Führungsstange zum Anklemmen des Drahtanfanges ausgestattet ist.
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (1) des Kühlzylinders (2) vom Antrieb der vorhergehenden Ziehscheibe aus angetrieben ist.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kühl zylinder (2) eine dessen Auflaufniveau definierende Einlaufführung vorgeordnet ist.
DE19833333110 1983-09-14 1983-09-14 Anordnung zum kuehlen des drahtes in ziehmaschinen Withdrawn DE3333110A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116550780A (zh) * 2023-04-27 2023-08-08 新余新钢金属制品有限公司 一种钢丝拉拔机构

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