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DE3332559A1 - Schaerfungseinrichtung fuer den schneidzylinder einer erntemaschine - Google Patents

Schaerfungseinrichtung fuer den schneidzylinder einer erntemaschine

Info

Publication number
DE3332559A1
DE3332559A1 DE19833332559 DE3332559A DE3332559A1 DE 3332559 A1 DE3332559 A1 DE 3332559A1 DE 19833332559 DE19833332559 DE 19833332559 DE 3332559 A DE3332559 A DE 3332559A DE 3332559 A1 DE3332559 A1 DE 3332559A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grindstone
access opening
stop
movement
cutting cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833332559
Other languages
English (en)
Inventor
Richard J. 67114 Newton Kan. Buller
Ronald K. 64147 Valley Center Kan. Guinn
John F. 67208 Wichita Kan. Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hesston Braud SA
Original Assignee
Hesston Corp Hesston Kan
Hesston Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hesston Corp Hesston Kan, Hesston Corp filed Critical Hesston Corp Hesston Kan
Publication of DE3332559A1 publication Critical patent/DE3332559A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/22Arrangement of knife sharpening devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/12Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by sharpening the cutting member
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T83/00Cutting
    • Y10T83/303With tool sharpener or smoother
    • Y10T83/313Spatially fixed tool

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die am Umfang eines Schneidzylinders einer Erntemaschine angeordneten Messer müssen häufig geschärft werden, um die gewünschte Schnittlänge des durch den Schneidzylinder laufenden Ernteguts zu erreichen und um die Leistung für den Schneidzylinder möglichst gering zu halten. Gleichzeitig soll das Schärfen auf schnelle, wirksame und doch sichere Weise durchführbar sein.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schärfungsvorrichtung zu schaffen, mit der die zuvor genannten Ziele erreichbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen bei einer Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dessen kennzeichnenden Merkmale.
Die erfindungsgemäße Schärfungsvorrichtung ist so gebaut, daß sie während des Laufens des Schneidzylinders fernsteuerbar ist, während die zum Schärfen erforderliche Zeit, in der nicht geertet werden kann, möglichst klein gehalten wird. Da das Metall der Messer fortwährend abgeschliffen wird, ist die erfindungsgemäße Schärfungsvorrichtung mit einer besonderen Zustellvorrichtung versehen, durch welche sich der Schleifstein schrittweise näher an die Achse des Schneidzylinders zustellt, und zwar jedes Mal, wenn der Schleifstein mit den Messern in Eingriff gebracht wird. Eine Abdeckung ist mit dem Schleifstein so gekoppelt, daß sie abwechselnd eine Zugriffsöffnung im Gehäuse des Schneidzylinders öffnet
bzw. freigibt, durch welche der Schleifstein mit den Messern in Schärfungseingriff gelangt. Diese Bewegung der Abdeckung ist mit der Bewegung des Schleifsteins zwischen dessen Bereitschaftstellung und dessen Schärfungsstellung so gekoppelt, daß die Zugriffsöffnung in der Ruhestellung des Schleifsteins verschlossen wird und dieser den Erntevorgang nicht stört. Wenn der Erntevorgang jedoch zum Nachschleifen der Messer vorübergehend unterbrochen wird, dann wird die Zugriffsöffnung von der Abdeckung freigegeben, um den Schleifstein in Berührung mit den Schneidkanten der Messer gelangen zu lassen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht des Schneidkastens einer Erntemaschine mit einer »,erfindungsgemäßen Schär fungseinrichtung;
Figur 2 einen etwas vergrößerten Vertikalschnitt durch die Schärfungseinrichtung gemäß Figur 1 unter Darstellung eines Schleifsteins, der sich in Bereitschaftstellung befindet und wobei eine Abdeckung die Zugriffsöffnung für einen Schneidzylinder verschließt;
Figur 3 einen Teil einer Schnittansicht durch die Schärfungseinrichtung, wobei der Schnitt entlang der Linie 4-4 in Figur 3 geführt ist und der Schleifstein sich in seiner Schärfungsposition befindet;
Figur 4 eine Teilansicht der gegenüberliegenden Seite der Schneidkasten- und Schärfungs-Anordnung;
Figur 5 einen vergrößerten Teilschnitt durch einen Teil einer Schrittschaltvorrichtung an einem Ende der Schärfungseinrichtung, wobei der Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 6-6 in Figur 4 geführt ist;
Figur 6 einen vertikalen Teilschnitt ähnlich wie Figur 2 durch die Schärfungseinrichtung, wobei sich der Schleifstein jedoch in seiner Schärfungsposition
befindet und die Abdeckung die Zugriffsöffnung 5
für das Innere des Schneidkastens freigibt;
Figur 7 eine vergrößerte Teildarstellung von anderen Teilen der Schrittschaltvorrichtung und einer Endanschlagseinrichtung zur Feststellung der
Lage des Schleifsteins während dessen Bewegung 10
in den Eingriff mit Messern, wobei Teile im
Schnitt und in der Ansicht dargestellt sind, um Einzelheiten der Konstruktion zu zeigen; und
Figur 8 eine Schnittansicht in Querrichtung durch eine
nur in einer Richtung drehbare Kupplung der
Schrittschaltvorrichtung, wobei der Schnitt im
wesentlichen entlang der Linie 9-9 in Figur 6 geführt ist.
Die Figuren zeigen einen Schneidkasten 10 für eine Ernte-
maschine, welcher ein Gehäuse 12 mit einem Schneidzylinder 14 aufweist, der auf einer Achse 16 zur Drehung mit hoher Geschwindigkeit montiert ist. Mehrere längliche Messer 18 erstrecken sich im allgemeinen parallel zu der Achse 16 und sind am Umfang des Schneidzylinders 14
angebracht, und zwar in Umfangsrichtung im Abstand zueinander, um mit einem feststehenden Scherbalken 20 derart zusammenzuwirken, daß Erntegut in zahlreiche kleine Schnitzel zerkleinert wird, wenn es dem Gehäuse 12 in Richtung des Pfeils 22 in Figur 1 zugeführt wird. Eine
Einstelleinrichtung 24 ist gemäß Figur 1 mit dem Scherbalken 20 gekoppelt und gestattet es einer Bedienungsperson, den Scherbalken 20 in Richtung auf den Schneidzylinder 14 zuzustellen oder davon wegzubewegen.
Eine Scharfungsexnrichtung 26 ist an dem Schneidkasten 10 angebracht und an dessen oberer Wand 28 befestigt, und zwar unmittelbar über einer Zugriffsöffnung 30, die gemäß den Figuren 2 und 7 in der oberen Wand 28 vorgesehen ist. Die Scharfungsexnrichtung 26 weist einen Rahmen 32 auf, an dem die anderen Teile der Scharfungsexnrichtung 26 angebracht sind. Ebenfalls daran befestigt ist eine Haube 34, welche eine innere Kammer 36 bildet, die normaler-
-|q weise durch eine nach außen geneigte Tür 38 verschlossen ist, die zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung um ein Scharnier geschwenkt werden kann. Ein auf besondere Weise schwenkbarer Halter 42 ist in der Kammer 36 untergebracht und weist eine Achse 43 zur Durchführung
^k einer Schwenkbewegung oder Drehung gemäß den Figuren 2 und 7. Die Achse 43 wird von einem Paar Stummelwellen 44 und 46 definiert, welche von gegenüberliegenden Enden des Halters 42 vorstehen und in jeweiligen Lagern 48 und 50 drehbar gelagert sind. Das Lager 50 wird von einer End-
on wand 52 der Haube 34 getragen, während das Lager 48 in einer in Figur 5 dargestellten Endplatte 54 sitzt, die ihrerseits an einer gegenüberliegenden Endwand 56 der Haube 34 angebracht ist. Durch Lockern von Einstellschrauben 58 und 60, welche sich durch Langlöcher 62 und
pe 64 in die Endplatte 54 erstrecken, um diese an der Endwand 56 zu befestigen, kann die Endplatte 54 wahlweise nach oben oder unten verstellt werden, indem man eine Mutter 66 auf einem Gewindebolzen 68 in der entsprechenden Richtung dreht, der die Endplatte 54 mit dem oberen
_ Ende der Endwand 56 verbindet. Eine Kontermutter 71 sollte außerdem dabei auf dem Gewindebolzen 68 gelöst und anschließend nach der Platteneinstellung wieder festgezogen werden.
Gemäß Figur 4 erstreckt sich die Zugriffsöffnung 30 im wesentlichen über das gesamte Gehäuse 12 des Schneidkastens 10 und es wird darauf hingewiesen/ daß der
Schneidzylinder 14 sich ebenfalls über im wesentlichen 5
den gesamten Abstand der zwei gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 12 erstreckt. Man erkennt daher anhand von Figur 4, daß sich der Halter 42 über die gesamte Länge der Zugriffsöffnung 30 erstreckt und über deren gegenüberliegender Enden geringfügig hinausragt, an denen er
in den Lagern 48 und 50 und in den Endwänden 52 und 56 gehalten ist.
Ein zylindrischer Schleifstein 70, der nur geringfügig kürzer als die Länge der Zugriffsöffnung 30 ist, ist an
dem Halter 42 zur Schwenkbewegung um die Achse 43 befestigt. Der Schleifstein 70 wird mit seiner Längsachse parallel zur Schwenkachse 43 gehalten und besitzt eine zentrale Kernwelle 72, die gegenüberliegende Wellenstummel 72a und 72b gemäß Figur 4 aufweist, welche von zwei
Klammern 74 und 76 an gegenüberliegenden Enden gehalten werden. Die Klammern 74 und 76 halten den Schleifstein 70 auf dem Halter 42, um mit diesem zusammen verschwenkt zu werden, wenn sie jedoch gelöst werden, kann sich der Schleifstein 70 um seine Längsachse einstellbar drehen,
um einen anderen Teil seines Umfangs für das Schärfen mit einem Messer in Eingriff zu bringen.
Gemäß den Figuren 2 und 7 wird der Schleifstein 7 0 von dem Halter 42 im Abstand zu der Schwenkachse 43 oder an
einer Seite davon gehalten. An dem anderen Ende der Schwenkachse 43 ist eine lange Stange 78 von dem Halter 42 parallel zur Achse 43 gehalten. Die Stange 78 erstreckt sich über die gesamte Länge des Halters 42 und wird an ihren gegenüberliegenden Enden durch Endfortsätze
des Halters 42 derart schwenkbar gehalten, daß sie um
ihre Längsachse schwenkbar ist. Die Stange 78 wirkt damit als ein Scharnierstift für eine leicht gebogene Abdeckplatte 80, deren Länge im wesentlichen der Länge der Zugriffsöffnung 30 entspricht und deren Breite geringfügig größer als die der Zugriffsöffnung 30 ist. Die Abdeckplatte 80 weist einen hochgewölbten Rand 80a entlang einer Längskante auf, der mit der Stango 7C ■.*-·■:■ schweißt oder auf andere Weise mit dieser befestigt ist, so daß die Abdeckplatte 80 um die Längsachse der Stange 78 geschwenkt werden kann.
Gemäß Figur 7 hängt die Abdeckplatte 80 frei von der Stange 78 auf im wesentlichen senkrechte Weise nach unten, wenn sich der Halter 42 in Schleifstellung befindet, wenn er jedoch gemäß Figur 2 in der Bereitschaftstellung steht, dann überdeckt die Abdeckplatte 80 die Zugriffsöffnung 30 und verschließt diese. Zwei nach oben gekrümmte Führungschienen 82 und 84 sind gemäß den Figu- o ren 2, 4 und 7 an gegenüberliegenden Enden der Zugriffsöffnung 30 unmittelbar über dieser an dem Gehäuse 12 in einer Position angeordnet, um gegenüberliegende Enden der Abdeckplatte 801 zu führen und gleitend aufzunehmen, wenn letztere aus ihrer senkrecht nach unten hängenden Lage gemäß Figur 7 in die im wesentlichen horizontale Abdecklage gemäß Figur 2 geschwenkt wird. Ein leicht nach oben gerichteter Anschlag 86, der entlang der Vorderkante der Zugriffsöffnung 30 gemäß den Figuren 2 und 7 angeordnet ist, nimmt die Abdeckplatte 80 gut anliegend auf, wenn sich diese in der Abdeckstellung gemäß Figur 2 befindet.
Der Halter 42 wird mit seinem Schleifstein 70 und mit der Abdeckplatte 80 von einer Vorrichtung 88 um die Achse 43 geschwenkt, wobei die Vorrichtung 88 nicht nur dazu geeignet ist, den Schleifstein 70 zwischen seiner Schleif-
Stellung und seiner Bereitschaftsstellung vor- und zurückzuschwenken, sondern der auch dazu dient, den Schleifstein 70 immer etwas näher in Richtung auf den Schneidzylinder 14 bei jedem Abwärtsschwenken des Schleifzylinders 70 in die Schleifposition zuzustellen. Gemäß den Figuren 1 und 3 weist die Vorrichtung 88 einen umsteuerbaren Motor 90 mit einer nach oben und vorn geneigten Abgabewelle 92 auf, auf der eine Schnecke 94 angeordnet ist. In einer Ausführung bildet die Schnecke 94 einen Teil der Abgabewelle 92. Die Schnecke 94 kämmt mit einem Zahnrad 96, welches auf die Stummelwelle 46 des Halters 42 gemäß Figur 6 aufgekeilt ist und dieses daher treibt. Ein gekrümmter Schild 98 ist an dem Zahnrad 96 befestigt
1g und mit diesem drehbar und ragt seitlich davon vor. Der Schild 98 ist so angeordnet, daß er gegen einen hochstehenden Anschlag 100 läuft und dadurch die Drehung des Zahnrades 96 in Figur 1 im Uhrzeigersinn begrenzt. Wenn der Schild 98 gemäß Figur 1 von dem Anschlag 100 entfernt ist, dann hält der Halter 92 den Schleifstein 70 in seiner Breitsschaftstellung, bei der die Abdeckplatte 80 die Zugriffsöffnung 30 gemäß Figur 2 verschließt. Wenn andererseits der Schild 98 gegen den Anschlag 100 stößt, wie dies in den Figuren 3 und 8 dargestellt ist, dann bringt der Halter 42 den Schleifstein 70 nach unten in die Zugriffsöffnung 30 und damit in die Schleifstellung, wobei die Abdeckplatte 80 gemäß Figur 7 zurückgezogen ist. Vorzugsweise wird der Motor 90 durch einen nicht dargestellten Fernschalter betätigt, der zweckmäßigerweise im Führerhaus des zur Erntemaschine gehörenden Fahrzeugs untergebracht ist. Der Motor 90 wird zweckmäßigerweise solange aktiviert, wie der Schalter in einer seiner beiden Stellungen geschlossen ist, um den Schleifstein 70 in Richtung auf den Schneidzylinder 14 zu bewegen oder von ihm wegzuschwenken.
Die Vorrichtung 88 weist außerdem eine Nachstelleinrichtung 102 zum schrittweisen Nachstellen der Position des Anschlags 100 auf und bewirkt dadurch außerdem eine Nachc stellung der Schärfungsposition für den Schleifstein 7 0 in der Zugriffsöffnung 30, wenn eine vorgegebene Anzahl von Schwenkbewegungen von dem Schleifstein 7 0 durchgeführt wurde. Vorzugsweise erfolgt ein solches Nachstellen des Anschlags 100 nach jedem SchleifVorgang. Jedesmal ■ n wenn der Schleifstein 70 in Schärf ungseingriff mit den Messern 18 gebracht wird, dann befindet er sich in einer etwas weiter abgesenkten . Stellung und damit näher zum Schneidzylinder 14 als während des vorhergehenden Schär fungsvorgangs.
Die Nachstelleinrichtung 102 weist gemäß Figur 6 einen Fortsatz 104 der Stummelwelle 46 auf, welcher an seinem äußeren Ende ein buchsenartiges Gehäuse 106 trägt. Das Gehäuse 106 ist mit dem Fortsatz 104 durch einen Querstift oder Bolzen 108 drehbar. Die Nachstelleinrichtung 102 weist ferner eine in einer Richtung betreibbare Rollenkupplung 110 auf, die in einem Hohlraum 112 des Gehäuses 106 untergebracht ist und einen Abschnitt 114 von verringertem Durchmesser umgibt, der zu einer Buchse 116 gehört, die auf dem Wellen-Fortsatz 10 4 drehbar und verschiebbar sitzt. Die Rollenkupplung 110 ist beispielsweise eine Torrington-Kupplung des Typs RC-121610. Der Außenring 118 der Rollenkupplung 110 ist in den Hohlraum 112 des Gehäuses 10 6 eingepreßt und dreht sich daher mit dem Gehäuse 10 6 in beide Drehrichtungen, während sich der
innere Laufring 120 der Rollenkupplung 110 mit dem Außenring 118 nur in einer Richtung dreht, d.h. wenn sich der Außenring 118 gemäß den Figuren 1 und 3 gegen den Uhrzeigersinn dreht, während der Schleifstein 70 aus der
Zugriffsöffnung 30 hochgeschwenkt wird. Da der innere 35
Laufring 120 auf dem im Durchmesser reduzierten Abschnitt 114 der Buchse 116 befestigt ist, wird letztere durch die Rollenkupplung 110 erfaßt und mit dem Gehäuse 106 lediglich während der Drehung gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
5
Die Buchse 116 ist mit einer Schnecke 122 versehen, welche sich in Richtung auf die Stummelwelle 46 erstreckt. Ein Distanzring 124 sitzt zwischen dem Ende der
Schnecke 122 und einer Außenschulter der Stummelwelle 46 10
auf dem Wellenfortsatz 104.
Die Nachstelleinrichtung 102 weist ferner ein Schneckenrad 126 auf, das mit der Schnecke 122 kämmt und am äußeren Ende eines hohlen Ständers 128 drehbar gelagert 5
ist. Der hohle Ständer 128 ragt von dem Rahmen 32 der Schärfungseinrichtung 26 nach oben und ist an dem Rahmen 32 befestigt. Das Schneckenrad 126 ist mit einer vieleckigen Bohrung 130 versehen, die sich axial durch das
Schneckenrad 126 erstreckt und den Anschlag 100 aufnimmt. 20
Der Anschlag 100 besitzt eine Reihe von ebenen Flächen 132, die ihn umgeben und in Anzahl und Abmessung der vieleckigen Bohrung 130 derart entsprechen, daß bei einer Drehung des Schneckenrades 126 auch eine Drehung des
Anschlags 100 erfolgt. Der Anschlag 100 ist in der Boh-25
rung 130 axial verschiebbar und weist einen unteren Gewindeschaft 134 auf, der in einen Innengewindeteil 136 des Ständers 128 eingeschraubt ist.
Arbeitsweise
Der Schleifstein 70 wird normalerweise außerhalb der Zugriffsöffnung 30 in seiner Bereitschaftsstellung gemäß Figur 2 gehalten, wobei der Schild 98 gemäß Figur 1 von dem Anschlag 100 beabstandet ist. Die Abdeckplatte 80 wird zu dieser Zeit in ihrer in Figur 2 erkennbaren Lage
-JO gesichert gehalten und verschließt dabei die Zugriffsöffnung 30. Der Schneidzylinder 14 dreht sich zu diesem Zeitpunkt in der Ansicht gemäß Figur 2 im Uhrzeigersinn, um mit dem Scherbalken 20 zusammenzuarbeiten und in Richtung des Pfeils 22 in Figur 1 zugeführtes Erntegut in
-j 5 zahlreiche kleine Schnitzel von vorgegebener Länge zu schneiden.
Wenn die Messer 18 geschärft werden sollen, sollte die Bedienungsperson den Schneidzylinder 14 nicht anhalten, allerdings ist es zweckmäßig, vorübergehend die Fahrt der Erntemaschine anzuhalten. Bei sich drehendem Schneidzylinder 14 schaltet die Bedienungsperson mit dem nicht dargestellten Motorsteuerschalter den Motor 90 in der Weise ein, daß das Zahnrad 9 6 gedreht wird und dadurch ein Verschwenken des Halters 42 im Uhrzeigersinn aus seiner Stellung gemäß Figur 2 in die Stellung gemäß Figur 7 erfolgt. Da sich der Schleifstein 70 auf einer Seite der Achse 4 3 befindet und die Abdeckplatte 80 auf der anderen Seite der Achse 43 liegt, bewirkt eine solche Bewegung des Halters 42 gleichzeitig ein Hochziehen der Abdeckplatte 80 von der Zugriffsöffnung 30 weg und eine Abwärtsbewegung des Schleifsteins 70 in die nun freiliegende Zugriffsöffnung 30. Diese Bewegung setzt sich solange fort, bis der Schild 98 gegen die obere Spitze des An-Schlags 100 stößt, wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
Zu diesem Zeitpunkt kann die Bedienungsperson den Schalter loslassen.
Wenn der Schleifstein 70 nun gemäß Figur 7 durch die Zugriffsöffnung 30 in die Bewegungsbahn der Messer 18 des laufenden Schneidzylinders 14 ragt, dann schleift der unterste Rand des Schleifsteins 70 die Vorderkanten der Messer 18 und schärft diese.
Nach der hinreichenden Schärfung der Messer 18 bringt die
Bedienungsperson den Motorsteuerschalter in eine andere Stellung, um den Schleifstein 70 wieder hochzuschwenken und die Abdeckplatte 80 aufzulegen. In dieser Stellung -J5 des Motorschalters wird der Motor 90 in umgekehrter Drehrichtung erregt, so daß das Zahnrad 96 sich in den Ansichten gemäß Figur 1 und 3 gegen den Uhrzeigersinn dreht und den Halter 42 ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn
schwenkt.
Während des Zurückziehens oder Entfernens des Schleifsteins 70 aus der Zugriffsöffnung 30 wird der Anschlag 100 eine vorgegebene Schrittlänge nach unten gestellt, so daß sich der Schleifstein 70 bei seiner nächsten Abwärtsbewegung in Richtung auf den Schneidzylinder 14 etwa tiefer durch die Zugriffsöffnung 30 als während des unmittelbar vorhergehenden Schärfungsvorgangs erstreckt. Außerdem wird der Wellenfortsatz 104 des Halters 42 während der Rückführung des Schleifsteins 70 in dessen
3Q Bereitschaftsstellung gemäß Figur 2 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wobei die in einer Richtung wirkende Rollenkupplung 110 das Gehäuse 106 und die Buchse 116 erfaßt, um die Schnecke 122 zu drehen und dadurch eine Drehung des Anschlags 100 über das Schneckenrad 126 zu bewirken.
Diese Drehung des Anschlags 100 schraubt diesen tiefer in den Ständer 128, und zwar um eine Schrittlänge, die von
der Gewindesteigung des Gewindeschafts 134 abhängt. Wenn der Schild 98 das nächste Mal gegen den Anschlag 100 stößt, dann sitzt dieser etwas tiefer als während des
vorhergehenden Vorgangs, so daß sich der Schleifstein 70 5
etwas tiefer in die Zugriffsöffnung 30 bewegen kann.
Wie bereits erwähnt, verhindert die in einer Richtung laufende Rollenkupplung 110 eine Zurückdrehung der
Schnecke 122, wenn sich der Wellenf ortsatz 104 im ühr-10
zeigersinn während der Abwärtsschwenkung des Schleifsteins 70 in die Zugriffsöffnung 30 dreht. Daher wird der Anschlag 100 immer nur weiter nach unten bewegt, aber nie angehoben.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Bedienungsperson die Position des Anschlags 100 während des Schärfens des Schneidzylinders 14 mehr als einmal nachstellen kann. Hierzu braucht lediglich der Schwenkvorgang des Halters
42 mehrere Male wiederholt zu werden, die der Anzahl der 20
gewünschten Anschlag-Einstellschrxtte entspricht.
Der Umfang des Schleifsteins 70 wird beim Schärfen zunehmend abgetragen und abgeflacht. Durch Anheben der Tür 38 besteht jedoch Zugriff zu den Klammern 74 und 76, um die
Lage des Schleifsteins 70 je nach Erforderlichkeit oder Zweckmäßigkeit durch Drehen nachzustellen.
hu/do
30

Claims (10)

Patentansprüche
1. Schärfungseinrichtung für den Schneidzylinder einer Erntemaschine, wobei der Schneidzylinder entlang seines Umfangs angeordnete Messer trägt;
gekennzeichnet durch
einen Schleifstein (70);
eine Halteeinrichtungen zur Bewegung des Schleifsteins (70) in die Bewegungsbahn der Messer (18); und
eine Vorrichtung (88) zur fortschreitenden Zustellung des Schleifsteins (70) in Richtung auf den Schneidzylinder (14) nach jeder vorgegebenen Anzahl von Bewegungen des Schleifsteins (70), so daß eine Durchmesserverringerung des Schneidzylinders (14) durch Abschleifen der Messer (18) und des Schleifsteins (70) ausgleichbar sind.
2. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustellung des Schleifsteins (70) zu dem Schneidzylinder (14) bei jeder aufeinanderfolgenden Bewegung des Schleifsteins (70) erfolgt.
3. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (88) einen Anschlag (100), einen mit dem Schleifstein (70) bewegbaren und gegen den Anschlag (100) bringbaren Schild (98), der zur Begrenzung der Bewegung des Schleifsteins (70) in Richtung auf die Achse des Schneidzylinders (14) dient, und eine Nachstelleinrichtung (102) aufweist, die mit dem Anschlag (100) derart gekoppelt ist, daß eine schrittweise Nachstellung der Position des Anschlags (100) bei der vorgegebenen Anzahl von Bewegungen des Schleifsteins (70) erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (100) während seiner Nachstellung in einem Gewinde (13 6) drehbar ist und daß die Nachstelleinrichtung (102) mit dem Schleifstein (70) gekoppelte Einrichtungen (122, 126) aufweist, um den Anschlag (100) bei der vorgegebenen Anzahl von Bewegungen des Schleifsteins (70) durch einen Gewindedrehungsschritt nachzustellen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifstein (70) mit einer während dessen Bewegung drehbarer Welle (46) versehen ist, und daß die Welle (46) eine nur in einer Richtung drehende Kupplung (110) trägt, welche die Welle (46) mit dem Anschlag (100) funktionsmäßig koppelt, wobei die Kupplung (110) nur zur Kraftübertragung an den Anschlag (100) während der Wegbewegung des Schleifsteins (70) von den Messern (18) einrückbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifstein (70) mit einem Motor (90) zur Erzielung der Bewegung versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (90) ein Elektromotor ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12) eine Zugriffsöffnung (30) in der Nähe des Umfangs des Schneidzylinders (14) vorgesehen ist, daß die Halteeinrichtung in der Nähe der Zugriffsöffnung (30) montiert ist, um eine Bewegung des Schleifsteins (70) durch die Zugriff soff nung (30) in und außer Eingriff mit den Messern (18) des Schneidzylinders (14) zu ermöglichen; daß eine Abdeckplatte (80) für die Zugriffsöffnung (30) vorgesehen ist und daß die Abdeckplatte (80) mit dem Schleifstein (70) derart gekoppelt ist, daß die Zugriffsöffnung (30) in Abhängigkeit von der Bewegung des Schleifsteins (70) freigebbar ist, wenn der Schleifstein (70) sich in Richtung auf die Zugriffsöffnung (30) bewegt, und daß die Zugriffsöffnung (30) bei der Wegbewegung des Schleifsteins (70) von der Zugriffsöffnung (30) verschließbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen Halter (42) aufweist, der um eine Achse (43) schwenkbar ist, und daß der Schleifstein (70) an einer Seite der Achse (43) an dem Halter (42) befestigt ist, während die Abdeckplatte (80) mit dem Halter (42) an der gegenüberliegenden Seite der Achse (43) gekoppelt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (80) durch die Schwerkraft schwenkbar an dem Halter (42) aufgehängt ist, und daß entlang dem Bewegungspfad der Abdeckplatte (80) Kurvenschexbeneinrxchtungen vorgesehen sind, um die Abdeckplatte (80) bei der Wegschwenkung des Schleifsteins (70) von der Zugriffsöffnung (30) in eine Verschlußstellung der Zugriffsöffnung (30) zu führen.
DE19833332559 1982-11-15 1983-09-09 Schaerfungseinrichtung fuer den schneidzylinder einer erntemaschine Ceased DE3332559A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/418,438 US4503643A (en) 1982-11-15 1982-11-15 Sharpener assembly for the cutting cylinder of a crop harvester

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3332559A1 true DE3332559A1 (de) 1984-05-17

Family

ID=23658117

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833332559 Ceased DE3332559A1 (de) 1982-11-15 1983-09-09 Schaerfungseinrichtung fuer den schneidzylinder einer erntemaschine

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4503643A (de)
DE (1) DE3332559A1 (de)
FR (1) FR2536002B1 (de)
IT (1) IT1197711B (de)

Cited By (3)

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