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DE3331567C2 - Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur in einem Farbfernsehempfänger - Google Patents

Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur in einem Farbfernsehempfänger

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DE3331567C2
DE3331567C2 DE19833331567 DE3331567A DE3331567C2 DE 3331567 C2 DE3331567 C2 DE 3331567C2 DE 19833331567 DE19833331567 DE 19833331567 DE 3331567 A DE3331567 A DE 3331567A DE 3331567 C2 DE3331567 C2 DE 3331567C2
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DE
Germany
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vertical
voltage
television receiver
amplitude
operating mode
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DE19833331567
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DE3331567A1 (de
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Heinz Dipl.-Ing. Kraus (FH), 8643 Küps
Walter Dipl.-Ing. Kupper (FH), 8640 Kronach
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Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
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Publication date
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    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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Abstract

Bei einem Farbfernsehempfangsgerät mit auf verschiedene Horizontal- und Vertikalfrequenzen umschaltbaren Horizontal- und Vertikalgeneratoren und mit einer Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur, bei der eine vertikalfrequente Sägezahnspannung nach der Integration in einem Integrator einem Verstärker zugeführt ist, der eine die Amplitude des Zeilenablenkstroms modulierende vertikalfrequente, parabelförmige Korrekturspannung abgibt, soll die Ost-West-Korrekturschaltung in Abhängigkeit der jeweiligen Horizontal- und Vertikalablenkfrequenzen umschaltbar sein. Nach der Erfindung wird die Wechselspannungsverstärkung des Verstärkers zur Änderung der Korrekturamplitude und dessen Arbeitspunkt zur Änderung der Zeilenamplitude optimal auf die höherfrequente Betriebsart des Farbfernsehempfängers ausgelegt. Bei Beibehaltung gleicher Wechselspannungsverstärkung bei der niederfrequenteren Betriebsart ist die vom Vertikalgenerator abgegriffene vertikalfrequente Sägezahnspannung um einen solchen Faktor herabgesetzt, daß die Amplitude der parabelförmigen Korrekturspannungen in beiden Betriebsarten gleich groß ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Farbfernsehempfangsgerät mit auf verschiedene Horizontal- und Vertikalfrequenzen umschaltbare Horizontal- und Vertikalgeneratoren und mit einer Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur, bei der eine vertikalfrequente Sägezahnspannung nach der Integration in einem Integrator einem Verstärker zugeführt ist, der eine die Amplitude des Zeilenablenkstroms modulierende, vertikalfrequente, parabelförmige Korrekturspannung abgibt.
  • Bildröhren mit großem Ablenkwinkel erfordern Maßnahmen gegen eine kissenförmige Verzeichnung des an sich rechteckigen Rasters, wenn die Ablenkspulen für optimale Punktschärfe ausgelegt sind. Bei Schwarz/weiß-Empfängern ist es im allgemeinen möglich, einen Kompromiß zu finden zwischen der etwas schlechteren Punktschärfe in den Ecken des Rasters und einer noch tragbaren Verzerrung des Rechtecks. Zusätzlich ist es dort üblich, zur Entzerrung Permanentmagnete zu verwenden. Bei einer Farbbildröhre hingegen ist es jedoch nicht mehr möglich, einen solchen Kompromiß zu finden, da eine gute Punktschärfe für die Farbreinheit des Bildes unbedingt notwendig ist und Permanentmagnete zum Zwecke der Kissenentzerrung nachteilig sind. Bei Farbbildröhren bekannter Art werden daher zusätzliche dynamische Korrekturschaltungen zur Beseitigung der kissenförmigen Verzeichnungen erforderlich. Dies ist insbesondere bei sehr großen Ablenkwinkeln, wie z. B. 110°, der Fall.
  • Zur Korrektur der am linken und rechten Bildrand auftretenden kissenförmigen Verzeichnung (Ost-West- Kissenverzeichnung) sind verschiedene dynamische Korrekturschaltungen bekannt. Die Erfindung geht von einer solchen dynamischen Korrekturschaltung aus, bei der der horizontale Ablenkstrom mit einer vertikalfrequenten parabelförmigen Spannung moduliert wird. Das verstärkte Korrektursignal wird bevorzugt in einem Diodenmodulator mit dem Ablenkstrom moduliert.
  • Wie aus der DE-PS 27 41 012 bekannt ist, wird die vertikalfrequente sägezahnförmige Spannung vom Vertikal- Ablenkgenerator z. B. über einen Stromfühler von der Ablenkwicklung abgegriffen und in einem Integrator - bevorzugt ist ein Miller-Integrator - integriert. Am Ausgang dieses Integrators liegt somit eine der anliegenden vertikalfrequenten Sägezahnspannung proportionale parabelförmige Spannung an, die nach der Verstärkung dem Ablenkstrom aufmoduliert wird. Die Wechselspannungsverstärkung zur Änderung der Korrekturamplitude und der Arbeitspunkt zur Änderung der Zeilenamplitude werden dabei so festgelegt bzw. eingestellt, daß die Modulationskurve die Form einer entgegengesetzt zur Kissenverzeichnung liegenden Parabel aufweist, wobei die Ablenkamplitude in Bildschirmmitte gegenüber dem Bildschirmanfang und -ende in vertikaler Richtung am größten ist. Bei dieser Einstellung ergeben sich aus der optischen Verzerrung auf dem Bildschirm und der elektrischen Vorverzerrung der Zeilenablenkung als Mittelwerte lineare, senkrechte Begrenzungskanten des Bildrasters.
  • Die Bildwechselfrequenz beträgt nach der CCIR-Norm 25 Hz, in den Ländern mit FCC-Norm (USA, Japan und einige lateinamerikanische Länder) 30 Hz. Nach beiden Normen werden die Vollbilder nach dem Zwischenzeilen- oder Zeilensprungverfahren teilbildweise auf dem Bildschirm abgetastet. Da ein vollständiges Bild aus zwei Teilbildern (mit geraden und ungeraden Zeilen) besteht, beträgt die Rasterfrequenz bzw. Vertikalfrequenz 50 bzw. 60 Hz. Nach der europäischen Fernsehnorm besteht ein Vollbild aus 625 Zeilen, wobei jedes Teilbild 312,5 Zeilen aufweist. Bei 25 Bildern zu je 625 Zeilen beträgt die Horizontalfrequenz mithin 15,625 kHz, bei 30 Bildern hingegen 18,75 kHz.
  • Soll das Fernsehempfangsgerät auf die beiden vorgenannten Normen umschaltbar sein, zu welchem Zweck bei bekannen Geräten die Horizontal- und Vertikaloszillatoren umschaltbar sind, so daß die Ablenkgeneratoren entsprechend der gewählten Norm synchronisiert werden, so ergeben sich im Hinblick auf die Ost-West-Korrektur ungleiche Betriebszustände bei unveränderter Ost-West-Korrekturschaltung, wenn von der einen auf die andere Norm umgeschaltet wird.
  • Ein normabhängiger Korrekturfaktor ist durch die Schaltung nach DE-OS 26 55 946 erzielbar, bei welcher eine umschaltbare Zeilenablenkschaltung für einen Mehrnormenfernsehempfänger mit einem im Weg des Ablenkstroms liegenden Tangenskondensator, dem bei Umschaltung auf eine niedrigere Zeilenfrequenz mit einem Schalter ein Zusatzkondensator parallel geschaltet ist, der erste Tangenskondensator im Weg des Ablenkstrom der Zeilenendstufe liegt, und der zweite Tangenskorrekturkondensator zwischen einem Ost-West-Brückenmodulator und dem Abgriff einer vom Ablenkstrom durchflossenen Brückenschaltung liegt. Die Induktivität eines parallel zum Tangenskorrekturkondensator mit der Primärwicklung liegenden Übertragers wird zusätzlich in dem Sinne ausgenutzt, daß die kissenabhängige Verstimmung des Tangenskreises wesentlich geringer ist, als wenn dem Tangenskondensator direkt ein Zusatzkondensator hinzugeschaltet wird. Der noch verbleibende Ost-West-Amplitudenfehler ist bei normalen Farbfernsehempfängern dann tolerierbar, wenn keine hohen Anforderungen an die Bildqualität in den Randzonen gestellt wird. Sind jedoch bei einem Farbfernsehempfänger mit größerer Bildröhre (20 bzw. 26&sec;/110° Ablenkung) höhere Anforderungen an eine Punktschärfe gestellt, so z. B. bei der wahlweisen Verwendung als Datenmonitor zur Anzeige seiten- oder zeilenweise angebotener Textinformationen (Bildschirmtext/Videotext), so können die Restfehler in der Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung durch die beschriebene Schaltungsanordnung nicht beseitigt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einem Farbfernsehgerät mit umschaltbarem Vertikal-Horizontal--Ablenkgenerator eine solche Schaltung zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung vorzusehen, die ohne bauliche Änderung des Modulators bei Beibehaltung gleicher Verstärkung des Verstärkers sowie festem Arbeitspunkt und unverändertem Integrator sicherstellt, daß sowohl bei höherfrequenter Betriebsart als auch bei niederfrequenter Betriebsart des Fernsehempfangsgerätes die durch Integration der vertikalfrequenten Sägezahnspannung gewonnene parabelförmige Spannung gleich große Amplituden aufweist.
  • Vorteilhafte Schaltungsausführungen, insbesondere auch im Hinblick auf die Benutzung des Farbfernsehempfangsgerätes als Datenmonitor mit umschaltbaren Ablenkgeneratoren sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die nach der Erfindung vorgesehene Schaltungsanordnung ist als besonders einfach anzusehen, da sie in die Ost- West-Korrekturschaltung selbst nicht eingreift und nur aus wenigen Bausteinen besteht, die nur in Form eines Zusatzbausteins auf einer Leiterplatte zusammenfaßbar sind und auch nachträglich in ein Chassis einbaubar sind, wenn diese mit umschaltbaren Ablenkgeneratoren bestückt ist. Bedingt durch die höhere Vertikalfrequenz (60 Hz) bei höherfrequenter Betriebsart des Fernsehgerätes ergibt sich bei selbstregelnden Vertikal-Endstufen, daß die vom Vertikal-Ablenkgenerator abgreifbare Sägezahnspannung zwar eine gleich große Amplitude aufweist wie die bei niedrigerer Betriebsart des Fernsehgerätes (50 Hz), sie wird jedoch in einer wesentlich kürzeren Zeit (16,6 msec) erreicht. Wird die Sägezahnspannung in dem Integrator mit gleicher Ladezeitkonstante integriert, so weist die parabelförmige Spannung eine wesentlich niedrigere Amplitude auf als die Parabelspannung, die durch Integration der vertikalfrequenten Sägezahnspannung bei 50 Hz Vertikalfrequenz anliegt, da dann die maximale Spannung erst nach 20 msec erreicht ist. Die Schaltung zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung wird deshalb gemäß der Lehre der Erfindung bei höherfrequenter Betriebsart des Fernsehempfangsgerätes optimiert. Dies hätte jedoch zur Folge, daß beim Umschalten auf die niedrigere Betriebsart des Gerätes infolge der längeren Vertikalhinlaufzeit am Ausgang des Integrators eine Parabelspannung anliegen würde, die eine wesentlich höhere Amplitude aufweisen würde als zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung zur Ansteuerung des Verstärkers benötigt wird. Bei unverändertem Verstärker sieht deshalb die Erfindung ergänzend vor, daß durch Vorschalten eines die Sägezahnspannung herabsetzenden Schaltungselementes, wie Verstärker mit umschaltbarem Verstärkungsfaktor oder schaltbare Spannungsteiler, bei niedrigerer Betriebsart des Fernsehgerätes diese um einen solchen Faktor herabgesetzt wird, der erforderlich ist, um am Ausgang der Korrekturschaltung eine Parabelspannung zu erhalten, die zur Modulation des Ablenkstroms zur Optimierung der Korrektur erforderlich ist.
  • Die Spannung muß bei 60/50 Hz-Umschaltung um ca. 20% gesenkt werden, was auf einfache Weise durch einen in den Unteransprüchen 2 ff. beschriebenen schaltbaren Spannungsteiler erzielbar ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in Figur dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • In der Zeichnung sind lediglich die erfindungswesentlichen Bauelemente sowie die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Schaltung funktionsgebundenen Baugruppen des Fernsehempfangsgerätes vereinfacht dargestellt. Mit 1 ist ein Vertikal-Ablenkgenerator mit einem integrierten Vertikal-Oszillator, der auf zwei verschiedene Vertikalfrequenzen über den Eingang 2 umschaltbar ist, bezeichnet. Die Vertikal-Synchronisationsimpulse gelangen entweder von der Fernsehsignalempfängerschaltung oder von einem Oszillator eines Bildschirmtextdecoders an den Synchronisationseingang 3 des Oszillators. Der Vertikal-Ablenkgenerator 1erzeugt den notwendigen Vertikalablenkstrom während der Halbbild- oder Vollbilddarstellung. Der Strom fließt durch die Vertikalablenkspulen 4 und 5. Mit der Zuleitung 6 ist ein Entkoppelkondensator 7 verbunden, mit dem in Reihe ein Fußpunktwiderstand 8 gegen Masse geschaltet ist. Dem gemeinsamen Verbindungspunkt ist ein erfindungsgemäß vorgesehener Widerstand 9 eines Spannungsteilers, der aus dem Widerstand 9 und einem anschaltbaren Widerstand 10 gebildet wird, angeschaltet. In Reihe mit dem zweiten Widerstand 10 des Spannungsteilers ist mit der Kollektoremitterstrecke ein npn-dotierter Schalttransistor 11 angeordnet, dessen Emitter auf Massepotential liegt. Dieser Transistor 11 wird parallel zum Vertikal- Oszillator durch die an seiner Basis 12 anliegende Umschaltspannung gesteuert. Hierauf wird später näher eingegangen. Mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der beiden Widerstände 9 und 10 des Spannungsteilers ist ein Ladewiderstand 13 und ein gegen Masse geschalteter Elektrolytkondensator 14 verbunden. Durch die Integration der sägezahnförmigen Spannung 15 vom Fußpunktwiderstand 8 in dem aus dem Widerstand 13 und dem Elektrolytkondensator 14 gebildeten Integrator liegt an dessen Ausgang eine parabelförmige, eine bestimmte Amplitude aufweisende Spannung an, die einem Verstärker des Diodenmodulators zugeführt wird. Der Verstärkerausgang ist mit dem Eingang 17 eines Diodenmodulators 18 verbunden, der aus den beiden Dioden 19 und 20 gebildet wird. Das Korrektursignal für den horizontalen Ablenkstrom liefern zwei über eine Brückenschaltung miteinander verknüpfte Generatoren. Der Hauptgenerator wird gebildet aus der Ablenkspule 22, mit der parallel ein Kondensator 21 geschaltet ist. Der bildfrequenzmodulierte Hilfsgenerator, dessen Brückenschaltung mit dem ersten verbunden ist, besteht aus der Ladeinduktivität 24 und dem parallelgeschalteten Kondensator 23. Sie sind so miteinander zusammengeschaltet, daß sich die Höhe des Ablenkstroms im Takt der Rasterfrequenz ändert. Die beiden parallel mit den Generatoren jeweils geschalteten Dioden bewirken eine Gleichrichtung der Generatorspannung in der Weise, daß der Ablenkstrom in der Ablenkspule von beiden Generatoren geliefert wird. Der Hinlaufkondensator 29 und der Modulatorkondensator 25 werden von der Spannungsquelle U B über die Primärwicklung des Zeilentransformators 26 aufgeladen. Am Kondensator 29 liegt die Hinlaufspannung an, am Kondensator 25 eine Modulatorspannung. Während des gesamten Hinlaufintervalls werden der Verbindungspunkt zwischen den Kondensatoren 21 und 23 sowie der zwischen dem Kondensator 29 und der Diode 19 über die Dämpfungsdiode 19 und im Ablenktransistor 27 an Masse gelegt. Damit wird während des Horizonalhinlaufs die Hinlaufspannung über die Horizontalablenkwicklung 22 gelegt und die Modulatorspannung über die Induktivät 24, so daß in der Horizontalablenkwicklung 22 ein sägezahnförmiger Horizontalablenkstrom und in der Induktivität 24 ein Modulatorstrom für den Horizontal- Sägezahn fließt.
  • Während des ersten Teils des Horizontalhinlaufs leiten die Dioden 19, 20 den Horizontalhinlaufstrom in der Horizontalablenkwicklung 22 und den Sägezahnmodulatorstrom in der Induktivität 24. Gegen Mitte des Horizontalhinlaufs wird den Basis- und Emitterelektroden des Horizontalendtransistors 27 durch eine übliche Horizontaloszillator- und Treiberschaltung ein Einschaltsteuersignal 28 zugeführt. Während der letzten Teile des Horizontalhinlaufs leiten der Horizontalendtransistor 27 und eine der Dioden 19, 20 Anteile des Horizontalhinlaufstroms und des Modulatorstroms. Wenn der Horizontalhinlaufstrom beispielsweise der größere ist, dann leitet die Diode 20 Anteile der in der Horizontalablenkwicklung 22 und der Induktivität 24 fließenden Ströme. Die Modulatorsteuerschaltung 18 verändert die Modulatorspannung über dem Modulatorkondensator 25 parabolisch mit der Vertikalfrequenz. Die Hinlaufspannung am Kondensator 29 ändert sich daher ebenfalls komplementär parabolisch mit der Vertikalfrequenz, so daß die Spitzenamplitude des Horizontalhinlaufstroms sich parabolisch mit der Vertikalfrequenz ändert und auf diese Weise die Ost-West-Kissenkorrektur bewirkt. Von der Sekundärwicklung des Zeilentransformators 26 ist eine Hochspannung 30 zur Aufstockung der Hochspannung mittels einer Kaskade abgreifbar. Des weiteren ist eine andere Versorgungsspannung über den Abgriff 31 abgreifbar.
  • Die erfindungswesentliche Schaltung besteht aus den Spannungsteilern 9 und 10, von denen der Widerstand 9 2,2 kOhm und der Widerstand 10 4,7 kOhm betragen, während der Ladewiderstand 13 ein solcher von 10 kOhm Größe ist. Anstelle des dargestellten Kondensators 10 kann auch ein Miller-Integrator verwendet werden. Auch für diese Ausführung gelten die gleichen Bedingungen, wie sie im vorhergehenden beschrieben worden sind. Nach der Erfindung ist die Korrekturschaltung so ausgelegt, daß bei höherfrequenter Betriebsart des Fernsehempfangsgerätes, also 60 Hz Vertikalfrequenzbetrieb, eine optimale Ost-West-Kissenverzeichnungskorrektur stattfindet. Für diesen Zweck ist über den Eingang 12 der Transistor 11 sperrend geschaltet, d. h. an ihm liegt kein Potential an. Somit wird der Spannungsteiler unwirksam und die vertikalfrequente Sägezahnspannung wird nicht herabgesetzt und gelangt an den aus dem Ladewiderstand 13 und dem Ladekondensator 14 gebildeten Integrator.
  • Zur Erzielung gleicher Amplituden der parabelförmigen Korrekturspannung 15 am Eingang des Verstärkers 16 bzw. an dem Ausgang bei niederfrequenter Betriebsart des Fernsehempfangsgerätes, also mit 50 Hz Vertikalfrequenz, wird nun durch Leitendschalten des Transistors 11, durch Anlegen einer entsprechenden Umschaltspannung an seine Basis, der Spannungsteiler 19 wirksam geschaltet. Die eingangs anliegende Sägezahnspannungsamplitude wird damit um einen bestimmten Faktor verringert. Dieser beträgt bei entsprechender Dimensionierung 0,2, d. h., daß die Sägezahnspannung um 20% verringert wird. Da andererseits die Zeitkonstante des Integrators unverändert bleibt, liegt trotz geringerer Betriebsspannung eine gleich große Amplitude der parabelförmigen Spannung 15 am Integratorausgang an. Mithin sind die Bedingungen für eine Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung für beide Betriebsarten erfüllt.

Claims (8)

1. Farbfernsehempfangsgerät mit auf verschiedene Horizontal- und Vertikalfrequenzen umschaltbaren Horizontal- und Vertikalgeneratoren und mit einer Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur, bei der eine vertikalfrequente Sägezahnspannung nach der Integration in einem Integrator einem Verstärker zugeführt ist, der eine die Amplitude des Zeilenablenkstroms modulierende vertikalfrequente, parabelförmige Korrekturspannung abgibt, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) Die Wechselspannungsverstärkung des Verstärkers zur Änderung der Korrekturamplitude und dessen Arbeitspunkt zur Änderung der Zeilenamplitude sind auf die höherfrequente Betriebsart des Farbfernsehgerätes ausgelegt,
b) bei Beibehaltung gleicher Wechselspannungsverstärkung bei niederfrequenterem Betrieb des Fernsehempfängers ist die vom Vertikal-Ablenkgenerator abgegriffene vertikalfrequente Sägezahnspannung um einen solchen Faktor herabgesetzt, daß die Amplitude der parabelförmigen Korrekturspannung bei dieser Betriebsart gleich der bei der höherfrequenteren Betriebsart ist.

2. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalfrequente Sägezahnspannung durch einen Vorverstärker mit umschaltbaren Verstärkungsfaktoren verstärkt dem Integrator zugeführt ist, und daß der Vorverstärker durch einen von der Betriebsart des Farbfernsehempfangsgerätes abhängigen Schaltbefehl auf den höheren Verstärkungsfaktor umgeschaltet wird, wenn der Farbfernsehempfänger mit der höheren Vertikalfrequenz betrieben wird und auf den niedrigeren Verstärkungsfaktor umschaltet, wenn ein dem niedrigeren Vertikalfrequenzbetrieb zugeordneter Schaltbefehl anliegt.
3. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Integrator ein umschaltbarer Spannungsteiler vorgeschaltet ist, der bei niederfrequenterer Betriebsart die Amplitude der vom Vertikalablenkgenerator abgegriffenen Sägezahnspannung um den Faktor reduziert, der bei nahezu unveränderter Ladezeitkonstante des Integrators und unveränderter Verstärkung zur Erzielung einer solchen Amplitude der Korrekturspannung notwendig ist, die gleich groß der Amplitude der Korrekturspannung bei höherfrequenter Betriebsart ist.
4. Farbfernsehempfangsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler aus einem gegenüber dem Ladewiderstand (13) wesentlich kleineren Widerstand (9) und einem gegen Masse schaltbaren Widerstand (10) besteht, wobei der Ladewiderstand (13) an dem gemeinsamen Verbindungspunkt der den Spannungsteiler bildenden Widerständen (9, 10) angeschlossen ist.
5. Farbfernsehempfangsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Fußpunktwiderstand (10) des Spannungsteilers (9, 10) ein Schalter angeordnet ist, der beim Umschalten des Vertikalablenkgenerators auf niederfrequenteren Betrieb geschlossen und bei Umschaltung auf höherfrequenteren Betrieb geöffnet ist.
6. Farbfernsehempfangsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter ein Schalttransistor (11) vorgesehen ist, der mit seiner Kollektor- Emitterstrecke in Reihe mit dem Fußpunktwiderstand (10) geschaltet ist und über seiner Basis von den Umschaltsignalen zum Umschalten der Vertikalablenkschaltung derart angesteuert wird, daß er bei niederfrequenterer Betriebsart des Fernsehgerätes leitend und bei höherfrequenterer Betriebsart sperrend schaltet.
7. Fernsehempfangsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit Schaltungen zum Empfang und zur Signalaufbereitung von HF-modulierten Fernsehsignalen und von Bildsignalen von Bildaufzeichnungsgeräten und anderen Bildträgern in Verbindung mit einem Textdecoder, wie Bildschirm- oder Videotextdecoder, zur Signalaufbereitung empfangener digitalcodierter Zeichen, Graphiken und Symbole, die auf demselben Bildschirm seitenweise mit einer gegenüber der Fernsehbildfolgefrequenz höheren Bildfolgefrequenz dargestellt werden, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Betriebsartenumschalter, über den bei Betätigung eines Ortsbedienschalters am Fernsehgerät oder mittels eines Fernbedienungssignals die Fernsehsignale wahlweise abgeschaltet und die Textsignale zur Darstellung durchgeschaltet werden, wobei der Umschaltbefehl für den Textwiedergabebetrieb gleichzeitig als Schaltsignal zur Ansteuerung des Verstärkers mit umschaltbarem Verstärkungsfaktor bzw. des Schalters im Spannungsteiler dient.
8. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 7, mit einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Kennsignals bei Anliegen eines empfangenen HF-modulierten Fernsehsignals, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennsignal als Schaltsignal dient.
DE19833331567 1983-09-01 1983-09-01 Schaltung für die Ost-West-Kissenkorrektur in einem Farbfernsehempfänger Expired DE3331567C2 (de)

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