DE3330510A1 - Regeleinrichtung fuer einen verbrennungsmotor - Google Patents
Regeleinrichtung fuer einen verbrennungsmotorInfo
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Description
Regeleinrichtung für einen
Verbrennungsmotor
Verbrennungsmotor
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung oder einen Fliehkraftregler für einen Verbrennungsmotor und bezieht
sich insbesondere auf eine Regeleinrichtung vom Typ des schwimmenden Hebels für einen Dieselaußenbordmotor.
Im allgemeinen müssen Verbrennungs-Außenbordmotoren das absolute Erfordernis erfüllen, daß sie vergleichsweise leicht
sind und einen kompakten Aufbau haben, und herkömmliche Verbrennungsmotoren zur Verwendung als Außenbordmotor sind vorherrschend
Benzinmotoren.
Seit sich jedoch der Benzinpreis in den letzten Jahren stark erhöht hat, entstand zunehmend das Bedürfnis, daß statt eines
Benzinverbrennungsmotors, bei welchem die Kraftstoffkosten
verhältnismäßig hoch sind, eine Dieselmotor zur Verwendung als Außenbordmotor vorgesehen werden sollte, bei welchem
die Kraftstoffkosten verhältnismäßig niedrig sind. Bei
Dieselmotoren bringt jedoch die Kraftstoffeinspritzsteuerung eine größere Komplexität mit sich als bei Benzinmotoren.
Außerdem sollte im Falle eines Außenbordmotores die Beschleunigung
und seine Abbremsung notwendigerweise durch Betätigung einer Steuerhandhabe erfolgen, die so angeordnet
ist, daß sie zum Bootsbug oder Schiffsbug ragt, und es bedeutet ein wichtiges Erfordernis, daß die Handhabe leicht
betrieben werden kann. In den meisten Fällen ist ferner eine Dieselmaschine für einen Außenbordmotor in einer unteren
und einer oberen Verkleidung eingeschlossen, und es sollte auch Sorge dafür getragen werden, daß eine Inspektion und/
oder die Wartung in einfacher Weise dadurch vorgenommen werden kann, daß die obere Verkleidung entfernt oder geöffnet
wird.
Bei herkömmlichen Außenborddieselmotoren erfolgt der Betrieb ferner beim Starten des Motors so, daß man Kraftstoff etwa
in doppelter Menge einspritzen läßt wie zur normalen Betriebszeit des Motors, so daß die Zündung fehlerlos erfolgt
und um auch die Drehzahl unmittelbar nach dem Starten des Motors schnell zu steigern.
Weiterhin ist zwecks Steuerung der Motorgeschwindigkeit mittels Steuerung der Kraftstoffeinspritzung eine Regeleinrichtung
bzw. ein Zentrifugal- bzw. Fliehkraftregler im Verbrennungsmotor eingeschlossen. Bei herkömmlichen Regeleinrichtungen
nach dem Zentrifugaltyp (Fliehkraftregler) wird die Bewegung einer Regeleinrichtungswelle, welche durch die Zentrifugalkraft
hervorgerufen wird, die durch ein Regeleinrichtungsgewicht ausgeübt wird, beispielsweise durch einen
schwimmenden Hebel, ein Zwischen- bzw. Gelenkteil usw. zu einer Steuerungsstange übertragen, um die Kraftstoffeinspritzung
zu steuern und damit automatisch die Motordrehzahl zu regeln. Zur Steigerung der Kraftstoffeinspritzung beim
Starten der Maschine wird ein Handgriff betätigt, der getrennt von der Regler- oder Regulierhandhabe vorgesehen ist.
Bei der Regeleinrichtung eines solchen Systems sind die Anordnung und der Betrieb unvermeidlich komplex, und außerdem
liegt die Gefahr vor, daß der Betriebshebel zur Steigerung der Kraftstoffeinspritzung während des normalen Laufes des
Motors irrtümlich betätigt wird, wenn die Maschine veranlaßt wird, bei einer Kraft über dem vorgeschriebenen Wert zu arbeiten,
und sie wird dann beschädigt.
Im Falle von Regeleinrichtungen mit schwimmendem Hebel, bei welchen die Bewegung der Regeleinrichtungsspindel, welche
durch die Zentrifugalkraft des Regeleinrichtungsgewichtes
hervorgerufen wird, zur Steuerungsstange z.B. über einen ersten Hebel, einen schwimmenden Hebel und ein Zwischenteil
übertragen wird, wobei fast die gesamte Kraft von dem ersten Hebel getragen wird, so daß kein erheblicher Teil der Kraft
auf dem Zwischenteil folgende Teile übertragen werden kann, ist eine Leerlauf- oder Blindfeder eingeschlossen, um während
des Leerlaufs des Motors die Drehzahl zu steuern. Die
Leerlauffeder ist mit einer Federkonstanten derart versehen, daß während der Leerlaufdrehung des Motors ein Ausgleich
erfolgt zwischen der Kraft der Leerlauffeder und der der Regeleinrichtung, und sobald die Drehzahl unter die Leerlaufdrehzahl
absinkt, wird die Kraftstoffeinspritzung erhöht, während dann, wenn die Drehzahl versucht, über die
Leerlaufdrehzahl zu kommen, die Kraftstoffeinspritzung unterdrückt
wird.
Vorzugsweise sollte die Leerlauffeder so weit wie möglich von der Regeleinrichtung entfernt angeordnet sind: An jeder
Verbindungsstelle im Übertragungsweg für die Kraft zum Steuerungsrad, wie z.B. durch die Regeleinrichtungsspindel, den
ersten Hebel, den schwimmenden Hebel, das Zwischen- bzw. Verbindungsteil, weitere Hebel und Stifte usw., gibt es einen
nicht vernachlässigbaren Spalt bzw. eine Lücke oder ein Spiel, und wenn die Regeleinrichtung in einem Zustand betrieben
wird, bei welchem die Kraft in einer gewissen Richtung nicht konstant auf diese Zwischen- oder Verbindungstei-Ie
aufgebracht wird, wird der Betrieb der Regeleinrichtung an der Verbindungsstelle unstabil. Vorzugsweise sollte daher
Sorge dafür getragen werden, daß die Leerlauffeder an der
Seite der Steuerungsstange vorgesehen ist, so daß die Kraft in einer gewissen Richtung konstant auf die Verbindungsteile
aufgebracht wird. Gleichzeitig kann es erforderlich sein, die Federkraft der Leerlauffeder während des Motorbetriebes
so einzustellen, daß die Drehzahl des leerlaufenden Motors eingestellt wird, und die Leerlauffeder sollte notwendigerweise
an einer Stelle angeordnet sein, durch welche ein Zugang leicht begünstigt wird.
Bei einem Verbrennungsmotor für einen Außenbordmotor, bei welchem die Steuerungsstange zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung
so vorgesehen ist, daß sie parallel zu einer vertikal angeordneten Kurbelwelle bewegbar ist, ist es sehr
bevorzugt, eine Regeleinrichtung an einem oberen Teil der Maschine so anzubringen, daß für die Wartung, Inspektion
und für Einstellungen ein leichter Zugang gegeben ist. Des-
halb sollte eine Leerlauffederkammer, in welcher die Leerlauffeder
unterzubringen ist, vorzugsweise in einem oberen Teil des Motors angeordnet sein.
Bei herkömmlichen Regeleinrichtungen ist eine solche eingeschlossen,
die das sogenannte Drehmomentfedersystem verwendet, bei welchem die Kompensation der Differenz zwischen
der Kraft eines Regeleinrichtungsgewichtes und der einer Regulierfeder, welche die Hauptfeder darstellt, durch die
Funktion einer Drehmomentfeder erfolgt, so daß dann, wenn die Motordrehzahl unter einen bestimmten Wert absinkt, die
Kraftstoffeinspritzung erhöht werden kann. Ein Mechanismus für die Erhöhung oder Steuerung der Kraftstoffeinspritzung
eines solchen Drehmomentfedersystems kann möglicherweise nicht für eine Regeleinrichtung vom Typ mit schwimmendem
Hebel verwendet werden, bei welcher die Kraft einer Regulierfeder von einem ersten Hebel aufgenommen wird und die
von diesem Hebel aufgenommene Kraft fast im Ausgleich zu der Kraft eines Regeleinrichtungsgewichtes ist und bei welchem
die Kraft der Regulierfeder nicht auf Zwischenstücke und einen Hebel zum Betreiben einer Steuerungsstange übertragen
wird zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung, die abstromseitig von dem schwimmenden Hebel in der Richtung
der Kraftübertragung angeordnet sind.
Es folgt nun die kurze Zusammenfassung der Erfindung. Aufgabe
der Erfindung ist die Schaffung einer Regeleinrichtung für einen Dieselmotor für einen Außenbordmotor, die mit nur
kleiner Betriebskraft und durch Betätigung eines Griffes einer Steuerungshandhabe betätigt werden kann, um die Motordrehzahl
zu beschleunigen und zu verringern.
Es ist ein Merkmal der Erfindung, eine Regeleinrichtung für eine Dieselmaschine für einen Außenbordmotor vorzusehen,
dessen aufbaumäßig komplexer Mechanismus für das sichere Regeln der Kraftstoffeinspritzung leichter und kompakt vorgesehen
ist und in dem Motor eingeschlossen ist, wobei die Wartung und/oder Inspektion leicht durchgeführt werden kann.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer Regeleinrichtung vom Typ mit schwimmendem Hebel für einen
Verbrennungsmotor, bei welchem die Kraft einer Regulierfeder nicht auf ein Zwischenstück und einen Hebel übertragen
wird zum Betreiben einer Steuerungsstange für die Steuerung der Kraftstoffeinspritzung, die in der Folge hinter einem
schwimmenden Hebel in Richtung der Kraftübertragung angeordnet sind, und welcher die Kraftstoffeinspritzung automatisch
nur beim Start des Motors zunehmen lassen kann, um dadurch das Starten des Motors zu verbessern.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer Regeleinrichtung mit schwimmendem Hebel für einen Verbrennungsmotor
für einen Außenbordmotor, dessen Funktion stabilisiert ist und der Tätigkeiten für Wartung, Inspektion
und/oder Einstellung erlaubt, die mit Leichtigkeit durchgeführt werden können.
Die vorgenannt Aufgabe und das erste Merkmal der Erfindung können gelöst bzw. erfindungsgemäß erreicht werden durch
Schaffen einer solchen Regeleinrichtung mit schwimmendem Hebel für einen Verbrennungsmotor, bei welchem die Bewegung
der Regeleinrichtungsspindel über einen schwimmenden Hebel und ein Zwischenteil bzw. Gelenkteil zu einer Steuerungsstange
übertragen wird zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung des Motors, wobei ein Regulierhandgriff betrieblich
mit der Welle eines Griffes einer Steuerungshandhabe verbunden ist.
Die beiden vorstehend beschriebenen weiteren Merkmale der Erfindung erhält man erfindungsgemäß dadurch, daß eine solche
Regeleinrichtung mit schwimmendem Hebel für einen Verbrennungsmotor geschaffen wird, der ein Regeleinrichtungsgewicht
und eine Regeleinrichtungsspindel aufweist, wobei die Kraft des Regeleinrichtungsgewichtes von einer Regulierfeder
aufgenommen bzw. getragen wird, welche gegen ein Ende eines ersten Hebels anliegt, der betrieblich der Regeleinrichtungsfeder
zugeordnet ist, wobei der erste Hebel mit seinem
anderen Ende gegen einen schwimmenden Hebel anliegt.
Gemäß einem besonderen Ausführungsbeispiel kann man die vorstehend
beschriebenen Merkmale erfindungsgemäß auch dadurch schaffen und erreichen, daß man eine solche Regeleinrichtung
mit schwimmendem Hebel für einen Verbrennungsmotor schafft, der eine Steuerungsstange aufweist für die Steuerung der
Kraftstoffeinspritzung des Motors, eine Leerlauffeder aufweist,
welche fortlaufend die Steuerungsstange im Sinne der Steigerung der Kraftstoffeinspritzung betätigt, wobei die
: Leerlauffeder eine Federkonstante derart hat, daß während
des Erreichens eines Ausgleiches zwischen der Kraft der Feder und der der Regeleinrichtung der Motor mit der Leerlaufdrehzahl
weiterdrehen kann, und wobei ferner eine Hilfsfeder vorgesehen ist zum Anheben der Steuerungsstange durch die
Leerlauffeder nach oben zu einer Position für die Einstellung einer maximalen Kraftstoffeinspritzung nur während des
Anhaltens des Motors, wodurch während derjenigen Zeit, wenn die Regeleinrichtungskraft relativ klein ist, wie z.B. zu
Beginn des MotorStartes, die Kraftstoffeinspritzung automatisch
erhöht werden kann.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Be-Schreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht für das allgmeine
Verständnis eines Dieselmaschinenaußenbordmotors mit einer Regeleinrichtung gemäß der Erfindung, der am
Heck eines kleinen Schiffes oder Bootes montiert ist,
Fig. 2 vergrößert eine Schnittansicht der Innenseite des
Dieselmotors der Fig. 1,
35
35
Fig. 3 eine Schnittansicht von der Rückseite der Fig. 2 unter Darstellung wesentlicher Teile der Regeleinrichtung
vom Typ mit schwimmendem Hebel gemäß einer er-
sten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, vergrößert/
Fig. 4 eine Teilschnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
' ι Ι ι
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig.
2 unter Darstellung, einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
10
10
Fig. 6 bis
Fig. 8 in Kombination eine dritte Ausführungsform der Erfindung, wobei Fig. 6 eine Seitenschnittansicht unter
Darstellung der Regeleinrichtung vom Typ mit schwimmendem Hebel der dritten Ausfuhrungsform vergrößert'
zeigt, Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 6 ist und Fig. 8 eine Schnittansicht
entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 6 ist, und
Fig. 9 eine vierte Ausführungsform der Erfindung als Schnittansicht zur Veranschaulichung wesentlicher
Teile innerhalb eines Dieselmotors, vergrößert.
Zunächst wird auf die Fig. 1 bis 4 Bezug genommen, die in Kombination eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigen, und man sieht aus Fig. 1 besonders, daß am Heck eines kleinen Schiffes oder Bootes 1 ein Außenbordmotor
M fest angebracht ist, der allgemein einen Verbrennungsmotor aufweist, nämlich einen Dieselmotor 2 und
eine Antriebseinheit 3. Vom Motor 2 und über eine Schraubenwelle 10, die vertikal in der Antriebseinheit 3 eingeschlossen
und mit einer Kurbelwelle 6 verbunden ist, wird eine Schraube 4 angetrieben, die bei der Drehung ein Boot 1 in
Richtung eines Pfeiles A vorwärts bewegt. Für das Steuern des Bootes ist die Steuerungshandhabe 5 vorgesehen, die zum
Bug ragt, damit sie zur Steuerbordseite und Luke auf dem Boot betätigt werden kann.
Bei dem vorliegenden Verbrennungsmotor 2 weist die Kurbelwelle 6 eine vertikal gelagerte Welle auf, und entsprechende
Kolben 7 des Motors sind für eine horizontale Oszillation angeordnet: Wie man am besten aus der Kombination der Fig. 1
und 2 sieht, sind einander zugewandte Verbrennungskammern an der Oberseite der Kolben 7 angeordnet, Einheitsinjektoren
8 sind im Zylinderkopf an der Stelle 9 befestigt, und in Abhängigkeit von der Verbrennung des von den Injektoren 8
eingespritzten Kraftstoffes bewegen sich die Kolben 7 gleitend längs der Zylinderauskleidung hin und her, die bei 12
gezeigt ist, um dadurch die vertikal angeordnete Kurbelwelle 6 und über die Antriebseinheit 3 die Schraube 4, wie vorstehend
erwähnt, zu drehen.
Jeder Einheitsinjektor 8 ist mit einem Hebel zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge versehen, der nicht gezeigt
ist, aber an einem (nicht gezeigten) Kolben befestigt sein kann, und er kann so angeordnet sind, daß er durch seine
Befestigung durch eine Gabel 14 an einer Steuerungsstange 11, die in die Richtungen D und E eines Doppelpfeiles in
Fig. 3 vertikal bewegbar ist, die parallel mit der Achse der Kurbelwelle 6 liegen, so betrieben werden kann, daß er
. . zur Verringerung und Steigerung der Einspritzmenge an Kraftstoff in die Richtungen D bzw. E gedreht werden kann.
In einem oberen Teil ist der Verbrennungsmotor 2 mit einer die vorliegende Erfindung darstellenden Regeleinrichtung
vom Typ mit schwimmendem Hebel versehen. Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Teilseitenansicht im Schnitt, von dieser oder
der rückwärtigen Seite der Fig. 2 gesehen, und eine Regeleinrichtungsriemenscheibe
16, die über einen Steuerriemen !:zw. Zeitsteuerriemen 15 gedreht wird, wird drehbar von einem
Lager 17 gehaltert, und unter einer Regeleinrichtungswelle 18 sind drehbar mit der Regeleinrichtungsriemenscheibe
16 beispielsweise ein Regeleinrichtungsgewicht 19, eine Regeleinrichtungsfeder 20 und eine vertikal gleitbare Regeleinrichtungsspindel
21 angebracht. Ein Zusammenbau erfolgt - in folgender Weise:
Wenn das Regeleinrichtungsgewicht 19 in seine offene Position entsprechend der Drehung des Motors 2, wobei der Betrieb
der Regeleinrichtung hervorgerufen wird, gebracht wird,
nimmt die Höhe der Position der Regeleinrichtungsspindel 21 ab, wodurch ein schwimmender Hebel 23 mit einer Welle 22 als Drehpunkt der Bewegung gedreht wird. Durch einen Steuerhebel 26, der im Zylinderkopf 9 angebracht ist, welcher an der linken Seite in Fig. 3 angeordnet ist, derart, daß er mit einer Welle 25 als Drehpunkt für die Drehung rotiert werden kann, und der über ein Zwischenteil 24 an dem schwimmenden Hebel 23 angekoppelt ist, wobei das Zwischenteil 24 seinerseits mit einem Ende des Hebels 23 verbunden ist, wird dann die Auf- und Abwärtsbewegung der Spindel 21 übertragen, um die Stellung der Steuerungsstange 11 beispielsweise in Richtung D zu verändern und dann zum Reduzieren der Kraftstoffinjektionsmenge.
nimmt die Höhe der Position der Regeleinrichtungsspindel 21 ab, wodurch ein schwimmender Hebel 23 mit einer Welle 22 als Drehpunkt der Bewegung gedreht wird. Durch einen Steuerhebel 26, der im Zylinderkopf 9 angebracht ist, welcher an der linken Seite in Fig. 3 angeordnet ist, derart, daß er mit einer Welle 25 als Drehpunkt für die Drehung rotiert werden kann, und der über ein Zwischenteil 24 an dem schwimmenden Hebel 23 angekoppelt ist, wobei das Zwischenteil 24 seinerseits mit einem Ende des Hebels 23 verbunden ist, wird dann die Auf- und Abwärtsbewegung der Spindel 21 übertragen, um die Stellung der Steuerungsstange 11 beispielsweise in Richtung D zu verändern und dann zum Reduzieren der Kraftstoffinjektionsmenge.
Bei der vorstehend aufgebauten Regeleinrichtung vom Typ mit schwimmendem Hebel kann die Federkraft der Regeleinrichtungsfeder
20, die von einem Federanschlag 28 getragen ist, der einstückig mit dem bei 27 gezeigten Gehäuse der Regeleinrichtung
aufgebaut ist, und kann die Zentrifugalkraft des Regeleinrichtungsgewichts 19 in Kombination als einwärts
gerichtete Kraft funktionieren, so daß der Betrag der Bewegung oder die Positionsveränderung der Spindel 21 sich im
Verhältnis zu einer Drehzahländerung des Motors 2 ändern kann. Bei dieser Regeleinrichtung kann dies ferner vorbereitend
auf einen Abdeckteil 29 eingestellt werden, und in einfacher Weise kann mittels Einjustieren eines Spaltes H
zwischen der Reglerfeder 20 und dem Feder anschlag 28 (Fig. 3) der Aufbau der Regeleinrichtung leicht erfolgen. Ein Regleraufbau,
der so vorbereitet ist, kann einfach in einem oberen Endteil eines Zylinderblockes 30 des Verbrennungsmotors
2 angebracht werden.
Nach Fig. 4, welche eine Schnittdraufsicht entlang der Linie
IV-IV in Fig. 3 zeigt, ist die Welle 22, welche den schwimmenden Hebel 23 trägt, drehbar an einem Regulierhebel 31
* * ft
befestigt, der seinerseits mit einer Regulierhebelwelle 32 mit einem Regulierhandgriff 33, der an der Welle angebracht
ist, verbunden ist.
Zwischen einem Stift 34, der auf dem Regulierhebel angebracht ist, und einem Stift 35, der auf der Regulierhebelwelle
32 angebracht ist, befindet sich eine Torsionsfeder 36, die eine Federkraft derart ausübt, daß der Regulierhandgriff
33 in seine Stellung zur Abbremsung des Motors vorgespannt wird. Durch die Funktion der Feder 36 befinden sich
somit die Stife 34 und 35 normalerweise in einer sich gegenseitig berührenden Position, wie in Fig. 3 mit P gezeigt
ist. Alle Teile, welche dem Regulierhebel 31 zugeordnet sind, wie z.B. die Feder 36, können vorbereitend auf einem
Abdeckteil einer Regulierhebelstütze 37 in der Form einer Einheit zusammengebaut werden, die an einem oberen Seitenteil
des Zylinderblockes 9 befestigt wird.
Der Regulierhandgriff 33 ist mit der Steuerungshandhabe 5
verbunden, die im Heck des Schiffes oder Bootes 1 (Fig. 1) angeordnet ist, und zwar über einen (nicht gezeigten) Bowdenzug,
so daß durch Drehen des Griffes der Steuerungshandhabe 5 um ihre Achse in die Richtungen eines Pfeiles R in
Fig. 1 der Betrieb so erfolgen kann, daß der Regulierhebel 31 zur Drehung veranlaßt wird, wodurch die Stellung einer
Welle 38 des Hebels 31 geändert wird, und über ein Zwischenteil bzw. Gelenk- oder Verbindungsteil 39 und den Steuerhebel
26 wird die Steuerungsstange 11 bewegt, um eine Beschleunigung oder Abbremsung des Motors zu bewirken.
Wenn allgemein gesprochen die Beschleunigung oder Abbremsung eines Verbrennungsmotors über die Betätigung eines Regulierhandgriffes
erfolgt, wie beispielsweise bei 33 gezeigt ist, und zwar bei Verwendung einer Regeleinrichtung vom Typ mit
schwimmendem Hebel, wie die vorstehend beschriebene, kann die für diesen Betrieb erforderliche Kraft nur klein sein.
Bei Verwendung der Regeleinrichtung vom Typ mit schwimmendem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Verbren-
nungsmotor kann der Betrieb in einfacher Weise durch Drehen
eines Griffes der Steuerungshandhabe 5 erfolgen, was nur mit einer extrem begrenzten Betriebskraft durchgeführt werden
kann, so daß die Leichtigkeit des Betriebes bzw. der Handhabung für die Beschleunigung und die Abbremsung des
Motors begünstigt werden kann. Mit anderen Worten kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Tätigkeit für das Beschleunigen
und Abbremsen des Motors gleichmäßig und mit einer besseren Leistung bzw. Wirkung einfach dadurch vorgenommen werden,
daß der Betätigungsgriff der Steuerungshandhabe gedreht wird.
Im Hinblick auf die Verringerung des Gewichtes des Antriebssystems und seiner Verkleinerung, um nur diesen Gesichts-
punkt zu betrachten, ist es im allgemeinen bei Außenbordmotoren erforderlich, daß sie mit hoher Drehzahl arbeiten und
eine hohe Leistungsabgabe bei niedrigem Drehmoment erzeugen. Andererseits liegt im Falle der Benutzung einer Klauenkupplung
im Antriebssystem, wie es allgemein praktiziert wird, eine Schwierigkeit beim Anheben der minimalen Motordrehzahl.
Im Falle von Außenbordmotoren sollt deshalb der Bereich der Arbeitsdrehzahlen notwendigerweise größer als im Vergleich
zu anderen Motoren als Außenbordmotoren sein. Bei den in weitem Umfang verwendeten herkömmlichen mechanischen Regeleinrichtungen
für alle Geschwindigkeiten wird eine extrem hohe Kraft für die Betätigung des Regulierhandgriffes während
einer Hochgeschwindigkeitsnavigation erforderlich, und die bekannten Regler können unter Verwendung eines solchen
Betätigungsgriffes, wie er im allgemeinen bei Außenbordmotoren
Verwendung findet, kaum betätigt werden. Deshalb gibt es ein Bedürfnis für eine Regleranordnung, wie erfindungsgemäß
vorgeschlagen ist.
Bei herkömmlichen Reglervorrichtungen steigt die für ihre Betätigung erforderliche Leistung proportional dem Quadrat
der Drehzahl, und beispielsweise im Falle eines Motors von 800 bis 5000 UPM, wie bei Außenbordmotoren erforderlich,
vorausgesetzt, daß die erforderliche Betriebsleistung wäh-
rend der Drehung bei der geringsten Drehzahl konstant ist, beträgt die maximal erforderliche Betriebsleistung 1,92 mal
der Größe derjenigen im Falle eines Motors mit 800 bis 3600 UPM:
(5000/800)2 _ 5000
: : · · (3600/800)2 (3600} = 1/92
: : · · (3600/800)2 (3600} = 1/92
In Verbindung mit der Betriebsleistung während der Drehung bei der geringsten Drehzahl sollte diese notwendigerweise
einen (konstanten) untersten erforderlichen Wert haben, so daß der Regler als solcher zur Zeit der geringsten Drehzahl
betrieben werden kann.
Stellt man das Vorstehende in Rechnung, dann ist es möglich, den Dieselmotor zu verwenden, bei welchem die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
für einen Außenbord-Verbrennungsmotor komplex ist.
In Fällen von Dieselmotoren mit oben liegender Nockenwelle ist es nun möglich, die Nockenwelle direkt oben an der Zylindermitte
anzubringen. Erfindungsgemäß ist es jedoch zweckmäßig, daß zur Verringerung der Gesamtmotorlänge, damit
der Motor auch als Außenbordmotor Verwendung finden werden kann, eine Nockenwelle 41 (Fig. 2) bezüglich des Zylinderkopfes
9 an einer möglichst niedrigen Stellung angeordnet wird und daß außerdem die Einheitsinjektoren 8 geneigt angeordnet
sind, damit sie recht dicht an der Nockenwelle 41 liegen und über Dreharme betätigt werden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist weiterhin der Verbrennungsmotor 2 durch eine untere Abdeckung 42 und eine obere Abdekkung
43 eingeschlossen. Während die untere Abdeckung 42 an einem Teil der Antriebseinheit 3 befestigt ist, ist die obere
Abdeckung 43 derart angebracht, daß sie leicht dadurch entfernt werden kann, daß man einen Festlegungshandgriff
44 auslöst oder losmacht, so daß bei dieser oberen geöffneten Abdeckung 43 der Betrieb zum Beispiel für die Inspekti-
1 on, die Wartung usw. leicht durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß ist es deshalb mit Vorteil möglich, vorbereitend den im Aufbau komplexen Regler und in Regulierhandgriffmechanismus
an ihre entsprechenden Abdeckteile anzusetzen und sie im Zustand ihrer somit zuvor zusammengesetzten
Anordnung an einem oberen Teil des Zylinderblockes anzubringen. In vorteilhafter Weise .kann deshalb die Zahl der Montageschritte
verringert werden, und alle notwendigen Einstellungen können leicht und genau erfolgen. Wie vorstehend erwähnt,
können auch die Inspektion und/oder Wartung des Reglers leicht und einfach durch Öffnen der oberen Abdeckung
vorgenommen werden.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 2 und stellt eine zweite Ausfuhrungsform der Erfindung
dar. Danach ist ein Regler 46 rückwärtig von einem Kurbelgehäuse 45 und neben diesem vorgesehen, und auf der rechten
Seite des Zylinderblockes 3 0 sowie auf der linken Seite desselben ist ein Ölfilter 47 angeordnet. Kraftstoffeinspritzpumpen
48 sind zusammen mit den Düsen 49 zu Injektoren gemacht und wiederum in eingebauter Form am Zylinderform 9
befestigt. Bei dem dargestellten Verbrennungsmotor 2 sind die verhältnismäßig großen Teile, die dem Motor zugeordnet
sein sollen, die Kraftstoffeinspritzpumpen 48, am Zylinderblock
9 angesetzt, und zusätzlich sind der Regler 46 und der Ölfilter 47 rechts und links vom Zylinderblock 30 getrennt
angeordnet, so daß der Motor als Ganzes eine im allgemeinen ovale Gestaltung hat, wie in Draufsicht in Fig.
5 gesehen, was für die Motorkonfiguration für einen Außenbordmotor
günstig ist. Außerdem ist der ganze Motor durch ein (nicht gezeigtes) Gehäuse abgedeckt. In Fig. 5 bezeichnet
die Bezugszahl 50 eine Lufteinlaßleitung, deren eines Ende in Verbindung mit der Einlaßöffnung 51 an der rechten
Seitenwand des Zylinderkopfes ist, während das andere Ende sich in die Nachbarschaft des Kurbelgehäuses 45 öffnet. Diese
Lufteinlaßleitung 50 erstreckt sich längs der rechten Fläche des Zylinderblockes 30 und des Kurbelgehäuses 45,
Λ H m Λ * 9
und sein Einlaßöffnungsteil ist um ein Vorderendteil des
Kurbelgehäuses 45 derart gekrümmt, daß es die Nachbarschaft der Mittelebene 0-0 erreicht. Durch Schaffung eines solchen
länglichen Lufteinlaßrohres 50 ist es mit Vorteil möglich, die Trägheitswirkung der Einlaßluftsäule zu begünstigen und
somit die Leistung des Motors zu verbessern.
Zusätzlich zu der vorstehenden Anordnung, bei welcher die Lufteinlaßleitung 50 an einem Ende derselben gekrümmt ist,
um eine Stelle vor dem Kurbelbehäuse 45 zu erreichen, ist eine Starteinrichtung 52 so angeordnet, daß sie diagonal
links vor dem Kurbelgehäuse 45 liegt, und deshalb kann die Maschine als Ganzes bezüglich ihrer linken und rechten Hälften
ausbalanciert sein. In einem Ventilarmgehäuse 53 ist
der Einheitsinjektor 8 angeordnet und ragt nach rechts, und
ein Ventilarm 55 ist in einem Mittelteil angeordnet, während z.B. eine Nockenwelle 56 und ein Ventilarm 57 an der linken
Seite angeordnet sind, wodurch das Ventilarmgehäuse 53 wiederum bezüglich seiner linken und rechten Hälften ausbalaneiert
bzw. in ausgeglichener Lage ist.
Bei der vorstehend betrachteten zweiten Ausführungsform der
Erfindung erstreckt sich die Kurbelwelle 6 in der vertikalen Richtung, und der Motor ist auf einem Schiff oder Boot in
einer Stellung angebracht, bei welcher sich seine Zylinderachse längs der Achse des Schiffsrumpfes erstreckt, während
der Regler und das Ölfilter jeder an einer Seite des Zylinderblockes 30 angeordnet sind, so daß der Motor als Ganzes
einen kompakten Aufbau haben kann mit einer Gestaltung, die im allgemeinen einem Oval gleicht, wobei die linke und die
rechte Hälfte sich in ausgeglichener Lage befinden. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann also ein dertiger Außenbordmotor
erhalten werden, der vergleichsweise leicht und klein ist und doch eine hohe Ausgangsleistung hat. Ferner ist die
Kraftstoffeinspritzpumpe 48 vorbereitend im Zylinderkopf 9 angesetzt bzw. befestigt, um den Aufbau des Einheitsinjektors
8 vorzusehen, wie vorstehend erläutert, wodurch die Kompaktheit der Maschine noch weiter verbessert werden kann.
Die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen in Kombination eines dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die insbesondere
eine verbesserte Gestaltung der Regeleinrichtung der oben erörterten Art betrifft.
5
5
Wenn der Regler 46 gemäß der vorliegenden Erfindung gedreht wird und das Fliehkraftreglergewicht 19 deshalb in eine offene
Stellung gebracht wird, wird die Reglerspindel 21 in Fig. 6 nach unten gedrückt. Während die Bewegung der Reglerspindel
21 von einem ersten Hebel 13 getragen wird, gegen welchen die Spindel in Anlage kommt, wie in den Fig. 7 und
8 gezeigt ist, wird dieser erste Hebel 13 an seinem einen Ende von einer Welle 65 über zwei Stützteile 58 drehbar gehaltert,
die an einem Reglergehäuse 54 befestigt sind, während er sich an seinem anderen Ende an einer Regulierfeder
59 in Anlage befindet, die in dem Reglergehäuse 54 befestigt ist, so daß sich der Hebel 13 durch die Kraft des Reglergewichtes
19 und die Last der Regulierfeder 59 in seiner Position ausbalanciert bzw. in ausgeglichener Lage befindet.
An seinem Ende gegenüberliegend, an dem er gegen die Reglerspindel 21 in Anlage ist, ist der erste Hebel 13 mit
einem Anschlag- bzw. Anlagemetall 60 versehen, gegen welches ein Ende des schwimmenden Hebels 23, der einen zweiten Hebel
darstellt, in Anlage ist, während das andere Ende des Hebels 23 über das Zwischenstück 24 (Fig. 6) mit dem Steuerhebel
26 verbunden ist.
Wie oben beschrieben ist und wie man a'us Fig. 6 sehen kann,
ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine solche Anordnung vorgesehen, die ein Fliehkraftreglergewicht 19 und eine Reglerspindel
21 allein aufweist und zwischen der Reglerspindel 21 und dem schwimmenden Hebel 23 nur den Armteil des Hebels
13 hat, der an den Vorder- und Rückflächen Anlage- bzw. Widerlagermetalle
60 hat, so daß erfindungsgemäß die Länge insbesondere in der axialen Richtung erheblich verringert
werden kann im Vergleich zu einem herkömmlichen Fliehkraftregleraufbau der Art mit schwimmendem Hebel, bei welchem
Federn um das Fliehkraftreglergewicht herum vorgesehen sind.
Während der Steuerhebel 26 über einen Stift 61 an der Steuerungsstange
11 angebracht bzw. mit dieser verbunden ist, um die von den Einheitsinjektoren 8 eingespritzte Kraftstoff
menge zu erhöhen oder zu verringern, ist der Steuerhebei 26 immer durch eine Leerlauf- bzw. Blindfeder 62 gegen
die Seite zur Erhöhung der Kraftstoffeinspritzung vorgespannt, wie durch den Pfeil H gezeigt ist, und infolgedessen
übt der schwimmende Hebel -23 fortlaufend seine Funktion in Druckrichtung des ersten Hebels 13 aus.
Während sich deshalb der erste Hebel 13 einer Bewegung unterzieht,
während ein Gleichgewicht besteht zwischen der Kraft der Reglerspindel 21 und der der Regulierfeder 59,
wird entsprechend einer solchen Bewegung des Hebels 13 auch der schwimmende Hebel 23 zusammen auch mit der Steuerungsstange 11 bewegt.
Die Leerlauffeder 62 hat eine geringere Federkraft als die Regulierfeder 59, und sie ist deshalb so vorgesehen, daß
der größte Teil der von der Zentrifugalkraft des Fliehkraftreglergewichtes
19 erzeugten Kraft von der Regulierfeder 59 aufgenommen bzw. gestützt wird.
Die für die Drehstelle für die Drehung des schwimmenden Hebels
23 sorgende Welle 22 ist gemäß Darstellung in Fig. 6 für den Regulierhebel 31 vorgesehen, der um den Stift oder
die Regulierhebelwelle 34 gedreht wird, um eine Lageänderung der Welle 22 hervorzurufen, und es ist vorgesehen, daß die
Kraftstoffeinspritzung aus dem Einheitsinjektor 8 eingestellt werden kann, um von außen durch Betätigung des Regulierhebels
34 den Kraftstoff zu erhöhen oder zu verringern. Die Regulierhebelwelle 34 ist gemäß Darstellung in Fig. 8
im Reglergehäuse 54 angeordnet.
Bei der Fliehkraftregeleinrichtung 46 nach Art des schwimmenden Hebels gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist die Regulierfeder 59, die bei herkömmlichen Reglern um das Reglergewicht 19 herum angeordnet ist,
außerhalb eines ümfangsteiles des Reglergewichtes angeordnet,
wodurch der Aufbau um das Reglergewicht herum vereinfacht und kompakt vorgesehen sein kann. Dadurch, daß die
Höhe der Reglereinrichtung 46 verringert werden kann, kann nun auch die Höhe des Verbrennungsmotors 2 in axialer Richtung
der Kurbelwelle 6 verringert werden. Ferner kann auch die Lage zur Anbringung eines Schwungrades 63, wie man in
Fig. 1 sieht, oben auf der Kurbelwelle 6 ebenfalls abgesenkt werden.
Die Regeleinrichtung 46 der vorliegenden Erfindung ist im Aufbau auch dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft hauptsächlich
von dem ersten Hebel 13 aufgenommen bzw. getragen wird, wobei eine geringe Kraft auf andere Teile übertragen wird,
wie z.B. das Zwischen- -bzw. Verbindungsteil 24 usw. Erfindungsgemäß
ist auch Sorge dafür getragen worden, daß vorher am Gehäuseteil 29 die ganzen Teile des Reglers 46
angeordnet werden, wie z.B. das Fliehkraftreglergewicht 19 und die Reglerspindel 21 und auch eine Gewichtstütze 64,
um dort eine Einbauanordnung der Fliehkraftregeleinrichtung vorzusehen; nicht nur das, sondern es ist auch vorgesehen,
in ähnlicher Weise am Reglergehäuseteil 54 vor dem Zusammenbau des Motors alle jene Teile anzuordnen, wie eine Welle
65 zur Halterung des ersten Hebels 13, der betrieblich der Reglerspindel 21 zugeordnet ist, die Regulierfeder 59, damit
diese gegen den ersten Hebel 13 anstößt, und die Regulierhebelwelle 34 für die veränderliche Halterung des Rotationszentrums des schwimmenden Hebels 23, der betrieblich der
Reglerspindel 21 zugeordnet ist, und zwar über den ersten Hebel 13, und zur Überführung der Bewegung der Spindel 21
zur Steuerungsstange 11, um letztere so zu betreiben, daß sie die von den Einheitsinjektoren 8 eingespritzte Kraftstoff
menge erhöht oder verringert. Nach einem derartigen Anordnen der verschiedenen Teile kann deshalb eine Einjustierung
oder Einstellung selten erforderlich werden.
Bei einem Außenbordmotor mit der Fliehkraftregeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Länge der vertikal
gerichteten Kurbelwelle verringert werden, wenn ein Schwungrad am oberen Ende der Kurbelwelle angebracht wird, die exzentrische
Last auf dem Hauptlager für die Kurbelwelle kann unterdrückt werden, und der ganze Aufbau der Maschine kann
mit Vorteil kompakt und leicht gemacht werden.
Mit der Fliehkraftregeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Vorbearbeiten möglich, um eine Anpassung
an eine spezielle Reglermontage vorzusehen, und deshalb kann die Befestigung des Reglers bezüglich der Maschine
schnell und leicht vorgenommen werden. Auch kann eine etwa erforderliche Einstellung oder Justierung nach der Montage
des Reglers leicht erfolgen. Die vorliegende Erfindung ist daher außerordentlich nützlich im Falle der Massenproduktion
von Verbrennungsmotoren.
Nun wird der Betrieb der Regeleinrichtung bzw. des Fliehkraftreglers
46 vom Typ mit schwimmendem Hebel gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert. Sobald die Maschine 2 zu
drehen beginnt, wird die Reglerspindel 21 angehoben. Zu Beginn
des Startens der Maschine gibt es einen Spalt H1 von ungefähr 3 mm zwischen dem ersten Hebel 13 und der Regulierfeder
59 (Fig. 7), und während der Zeit vor dem Verschwinden dieses Spaltes H1 sind die Kraft des Reglergewichts 19 und
die der Leerlauf feder 62 im Gleichgewicht, wenn der Regler zur Zeit der Leerlaufdrehung die Regelung durchführt. Sobald
die Drehzahl dann ansteigt, wird die Kraft des Reglergewichtes 19 größer, nur wenn die Regulierfeder 59 durch den ersten
Hebel 13 zu funktionieren beginnt.
Der Regulierfeder 59 wird eine gewissen Einspannlast mitgeteilt, und bis die Drehung des Verbrennungsmotors 2 bei einer
gewissen vorgeschriebenen Anzahl ankommt und die Kraft des Reglers dann einen gewissen Wert übersteigt, bleibt die
Regulierfeder 59 in Ruhe, und während dieser Zeit bleibt auch der schwimmende Hebel 23 in Ruhe bzw. im außerbetrieblichen
Zustand, wenn der Regler in einem Betriebszustand bleibt, bei welchem er nicht regelt, und er kann als söge-
nannter Maximum-Minimum-Regler bezeichnet werden.
Sobald die Drehung des Motors 2 dann bei einem größeren Wert ankommt, übersteigt die Kraft der Regeleinrichtung die der
Einspannfeder erteilte Einspannlast, wenn die Reglerspindel
21 angehoben wird und die Regulierfeder 59 sich zusammenzuziehen beginnt, wodurch über den schwimmenden Hebel 23, das
Verbindungsstück 24 und den Steuerhebel 26 die Steuerungsstange 11 den Betrieb beginnt, die Kraftstoffeinspritzung
zu unterdrücken, und die maximale Drehzahl des Motors wird beschränkt.
Wenn sich der Motor 2 im Leerlauf zustand befindet, ist die Regulierfeder 59 im außerbetrieblichen Zustand, und während
sich ein Gleichgewicht einstellt zwischen der Kraft der Leerlauffeder 62 und der Reglerkraft, geschieht es, daß,
sobald die Motordrehzahl unter einen bestimmten Wert abfällt, die Kraftstoffeinspritzmenge erhöht wird, während,
sobald die Drehzahl andererseits einen gewissen Wert übersteigt, die Kraftstoffeinspritzung unterdrückt wird. Man
versteht gut, daß die Leerlauffeder 62 mit einer hinreichend großen Federkonstante versehen werden kann, um eine solche
Leerlaufdrehzahl, wie oben erwähnt, zu realisieren.
In der Praxis tritt jedoch Reibung im Zwischen- bzw. Verbindungssystem
auf, welches beispielsweise den Steuerhebel 26, das Zwischenteil 24 und den schwimmenden Hebel 23 aufweist,
und um die Feder 62 in die Lage zu versetzen, die Reibung zu überwinden, sollte die erforderliche Federkonstante der
Feder 62 notwendigerweise einen gewissen großen Wert haben. Andererseits ist es schwierig, einen solchen Leerlaufzustand,
wie vorstehend erwähnt, zu realisieren, und wenn man die vorstehenden Überlegungen in Rechnung stellt, muß die
Federkonstante der Leerlauffeder 62 bestimmt werden.
Zur Zeit der Leerlaufdrehung des Motors ist die Reglerkraft auch außerordentlich klein, so daß dann, wenn sich die Maschine
2 in einem angehaltenen Zustand befindet, d.h. beim
Starten des Motors, der Betrag, den die Leerlauffeder 62
zur Kontraktion zur Verfügung hat, unerläßlich versucht, relativ klein zu werden, und die Kraftstoffeinspritzung beim
Starten des Motors versucht, unzureichend zu werden. Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen ist erfindungsgemäß
vorgesehen, die Leerlauffeder 62 mit einer Hilfsfeder 66 über einen Haken 67 und eine Einstelleinrichtung 68 zu verbinden,
wobei diese Feder. 66 eine kleinere Federkonstante hat als die Leerlauffeder 62, um die Kraftstoffeinspritzung
beim Starten des Motors zu erhöhen.
Die Feder 66 wird auf eine derartige Last eingestellt, daß sie in dem Zustand, in welchem die Einstelleinrichtung 68
gegen die Leerlauffederbefestigung 69 anstößt, kleiner ist *5 als die Summe der Reglerkraft zur Leerlaufzeit und des Gewichtes
des Verbindungssystems, aber größer als das Gewicht des Verbindungssystems.
Bei einem Zustand, in welchem der Verbrennungsmotor 2 mit einer Drehzahl rotiert, welche die Leerlaufdrehzahl übersteigt,
wird die Einstelleinrichtung 68 deshalb dazu gebracht, gegen die Leerlauffederbefestigung 69 anzustoßen,
und die Feder 66 kann dann nicht mehr als Feder funktionieren, und in diesem Zustand kann diese Feder nur ihre eigene
Federkonstante ausüben.
Während des Anhaltens des Motors kompensiert dann die Feder 66 die Kontraktionsverkürzung der Leerlauffeder 62, und bis
die Steuerungsstange 11 zum Anstoßen gegen die Leerlauffederbefestigung
69 kommt, drückt sie die Stange 11 in Richtung E zur Steigerung der Kraftstoffeinspritzung, so daß
die Steuerung 11 veranlaßt wird, eine Position zu erreichen, in welcher eine maximale Kraftstoffeinspritzung erreicht
wird, wodurch das Starten des Motors mit Sicherheit und schnell erfolgen kann.
Die Anordnung zum Anheben der Steuerungsstange 11 durch die Leerlauffeder 62 nach oben in die Stellung für das maximale
Kraftstoffeinspritzen nur während des Anhaltens des Motors 2 kann nicht nur, auf die eine oben beschriebene beschränkt
werden, nämlich z.B. mit der Feder 66, dem Haken 67, der Einstelleinrichtung 68 und der Leerlauffederbefestigung 69,
sondern sie kann auch jede andere Anordnung aufweisen.
Wie beispielsweise in Fig. 9 gezeigt ist, kann es vorgesehen sein, eine Leerlauffederkammer 70 in einem oberen Teil des
Zylinderkopfes 9 über der Steuerungsstange 11 zu bilden und die Leerlauffeder 62 in einer solchen Kammer 70 anzuordnen,
wodurch ein äußerst leichter Zugang zu der Leerlauffeder 62 erhalten werden kann.
Durch Anwendung der Leerlauffederanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung bei einem Verbrennungsmotor mit Fliehkraftregler nach der Art eines schwimmenden Hebels kann der Betrieb
der Regeleinrichtung stabilisiert werden. Weil die Leerlauffederkammer in einem oberen Teil des Zylinderkopfes
gebildet ist, können gemäß einem Aspekt der Erfindung die Inspektion, Wartung und Einstellung bzw. Justage des Kraftstoffeinspritzsteuersystems
extrem leicht vorgenommen werden.
Wenn die Leerlauffederkammer in einem oberen Teil des Zylinderkopfes
angeordnet ist, wie vorstehend erwähnt, wird es möglich, ein Atmen oder Belüften der Leerlauffederkammer
von oben vorzusehen, um einen Atmungs- oder Belüftungsauslaß der Kammer oben zu schaffen. Von einer derart hohen Stellung
her kann das übertretende Gas in einem Zustand ausströmen, in dem es im wesentlichen von Ölresten frei ist und nur Luft
aufweist, so daß eine unerwünschte Ölabfuhr aus dem Motor
in wirksamer Weise verhindert werden kann.
Wie oben im einzelnen beschrieben ist, sorgt die Erfindung für eine Regeleinrichtung in einem Verbrennungsluft pr, be.i
welcher die Bewegung der Reglerspindel durch einen schwimmenden Hebel und ein Zwischenteil zu einer Steuerungsstange
übertragen wird zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung,
und erfindungsgemäß ist der Regulierhandgriff der Regeleinrichtung
betrieblich einem Griff der Steuerungshandhabe eines Schiffes oder Bootes derart zugeordnet, daß in einfacher
Weise durch Betätigung des Griffes, wozu eine große Kraft nicht notwendig ist, leicht und genau beschleunigt und verlangsamt
werden kann, wodurch die Wirksamkeit bzw. der Wirkungsgrad des Motorbetriebes bemerkenswert verbessert werden
kann.
Ferner kann erfindungsgemäß der Regler leichter und sein
Aufbau kompakter als herkömmliche vergleichbare Vorrichtungen ausgestaltet werden, und dieser Fliehkraftregler kann
in kompakter Weise in einem Verbrennungsmotor eingeschlossen werden. Somit verbessert die Erfindung den Betriebswirkungsgrad
für die Motormontage und vereinfacht die Inspektion und die Wartung des Motors.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es möglich, die Kraftstoffeinspritzung automatisch nur beim Starten des
Motors steigern zu lassen, wodurch die Wirksamkeit des Motorstartens verbessert werden kann.
Claims (9)
1.!Regeleinrichtung für einen Verbrennungsmotor, dadurch
gekennzeichnet, daß bei dem Aufbau der Einrichtung die Bewegung der Reglerspindel über einen schwimmenden Hebel
25 und ein Zwischenteil auf die Steuerstange zum Steuern der Kraftstoffeinspritzung des Motors übertragen wird,
wobei die Regeleinrichtung einen Regulierhandgriff aufweist,
welcher der Welle eines Griffes einer Steuerhandhabe zugeordnet ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung und der Zeitsteuerriemen für
den Antrieb der Nockenwelle des Verbrennungsmotors an einem ganz oben angeordneten Teil des Motorzylinderblokkes
angeordnet sind und daß die Regeleinrichtung und der Regulierhandgriff vor der Anbringung auf dem Zylinderblock
vorbereitend an entsprechenden Abdeckteilen angesetzt sind.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem Verbrennungsmotor vom Typ mit kombinierter
Pumpe eingeschlossen ist, und daß die Regeleinrichtung und der Ölfilter des Motors zwar getrennt auf
der einen und der anderen Seite des Zylinderblockes angeordnet sind, die Lufteinführleitung des Motors aber rückwärtig
von der Regeleinrichtung angeordnet ist.
4. Regeleinrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem
Regeleinrichtungsgewicht und einer Regeleinrichtungsspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft des Regeleinrichtungsgewichtes,
welches von einer Regulierfeder getragen ist, gegen ein Ende eines ersten Hebels in Anlage
ist, der betrieblich der Regeleinrichtungsspindel zugeordnet ist, und mit ihrem anderen Ende gegen einen
schwimmenden Hebel in Anlage ist.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit dem Regeleinrichtungsgewicht und der
Regeleinrichtungsspindel auf eine Regeleinrichtungsbefestigung gesetzt ist und daß ein erster Wellenhalterungshebel,
welcher betrieblich der Regeleinrichtungsspindel zugeordnet ist, eine Regulierfeder, welche gegen ein Ende
des ersten Hebels in Anlage ist, und eine Regulierhebelwelle, welche variabel den Rotationspunkt eines schwim-
menden Hebels lagert, welcher gegen ein weiteres Ende
des ersten Hebels in Anlage ist, auf einem Regeleinrichtungsabdeckteil aufgesetzt sind.
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Hebel und sein Stützteil vorbereitend auf dasselbe Regeleinrichtungsabdeckteil gesetzt sind.
7. Regeleinrichtung für einen Verbrennungsmotors, gekenn- zeichnet durch eine Steuerungsstange zur Steuerung der
einzuspritzenden Kraftstoffmenge, eine fortlaufend die
Steuerungsstange in Richtung zunehmender Kraftstoffeinspritzung betätigende Leerlauffeder, welche eine Federkonstante derart hat, daß während ein Ausgleich zwischen
der Kraft der Feder und der Kraft der Regeleinrichtung erfolgt, der Motor mit Leerlaufdrehzahl weiterdrehen
kann, und durch eine Hilfsfeder zum Anheben der Steuerungsstange durch die Leerlauf feder nach oben in eine
Stellung für eine maximale Kraftstoffeinspritzung nur
während des Anhaltens des Motors, wobei dann, wenn die Regeleinrichtungskraft verhältnismäßig klein ist, wie
z.B. zu Beginn des Startens des Motors, die Kraftstoffeinspritzung automatisch erhöht werden kann.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leerlauffeder und die Hilfsfeder über einen Haken und eine Einstelleinrichtung in Reihe verbunden sind.
9. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leerlauffeder in einer Kammer eingeschlossen ist, die in einem oberen Teil des Zylinderkopfes des Motors
über der Steuerungsstange vorgesehen ist.
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