DE3329730C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzsystem
für Brennkraftmaschinen mit einer Überwachungseinrichtung
für den Betriebszustand wenigstens eines Kraftstoffeinspritzventils
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Kraftstoffeinspritzsysteme mit einer Steuereinrichtung
bekannt, die die der Maschine zuführende Kraftstoffmenge
entsprechend Betriebszuständen der Maschine bestimmt
und eine Kraftstoffpumpe zur Zuführung von unter
Druck stehendem Kraftstoff zu den Kraftstoffeinspritzventilen
elektrisch antreibt, während die Kraftstoffeinspritzventile
mit Abtastwerten entsprechend der bestimmten
Kraftstoffmenge synchron mit der Erzeugung eines vorbestimmte
Kurbelwinkelpositionen anzeigenden Signals erregt
werden. Wenn bei einem derartigen Kraftstoffeinspritzsystem
eines der Kraftstoffeinspritzventile defekt wird, so daß es
voll geöffnet bleibt, muß der Betrieb der Kraftstoffpumpe
unterbrochen werden um zu verhindern, daß der Maschine eine
zu große Kraftstoffmenge zugeführt wird, sowie weitere unerwünschte
Folgen, daß z. B. ein im Auspuffrohr der Maschine
angeordneter Dreiwege-Katalysator zum Reinigen der Auspuffgase
aufgrund einer Reaktion mit einer übermäßig großen
Menge an unverbranntem Kraftstoff ausbrennt.
Aus der EP-OS 00 24 531 ist ein Kontrollsystem mit einer
Failsafe-Funktion bezüglich einer Abnormität in den Kraftstoffeinspritzventilen
bekannt, das ein Befehlssignal für
die Kraftstoffeinspritzventile erzeugt und in der eingangs
angegebenen Weise ausgebildet ist. Der Betrieb der Einspritzventile
wird überwacht, und ein Überwachungssignal
wird der Schaltungseinrichtung zur Erzeugung eines Betriebssignals
für die Kraftstoffeinspritzeinrichtungen
zugeführt. Das Befehlssignal und das Betriebssignal werden
einer Überwachungsschaltungseinrichtung zugeführt, in der
ein eine Abnormität anzeigendes Signal erzeugt wird, wenn
eine vorbestimmte, die normale Funktion der Maschine anzeigende
Bedingung nicht erfüllt ist. Dies ist der Fall,
wenn ein Signal an einem zweiten Eingang der Überwachungsschaltung
fehlt. Die Überwachungsschaltung vergleicht die
beiden zugeführten Signale, d. h. das Befehlssignal und das
Betriebssignal, und gibt nur im Fall einer Abnormität ein
Signal ab. Dieses Signal bewirkt einen Alarm und außerdem
die Absperrung der Kraftstoffzuleitung zu dem defekten
Einspritzventil. Bei einem Ausführungsbeispiel des bekannten
Kontrollsystems werden im Fall einer Abnormität
gleichzeitig sämtliche Kraftstoffzuleitungen gesperrt und
zur selben Zeit wird eine Impulszuführung von der Kontrolleinrichtung
zu den Enspritzventilen verhindert.
Die DD-PS 1 42 738 befaßt sich mit dem Problem der Fehlfunktion
von Kraftstoffeinspritzventilen und Maßnahmen zur
Überwachung und Verhinderung derartiger Fehlfunktionen. Es
wird vorgeschlagen, ein logisches Glied zur Diskriminierung
des Falls zu verwenden, daß ein Kontroll-(oder Befehls-)
Signal aus der Steuereinrichtung zu lange dauert. In diesem
Fall gibt das logische Glied einen Impuls ab, der eine
Einrichtung zum Abschalten der Einspritzventile betätigt.
Zwar wird auf das Problem der Fehlfunktion der Einspritzventile
eingegangen, jedoch nur im Zusammenhang mit einem
Spezialfall, bei dem das Befehlssignal eine Zeit andauert,
die zu lang ist. Lösungsvorschläge zur Behebung allgemein
auftretender Fehler bei Einspritzventilen werden in dieser
Druckschrift nicht angegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftstoffeinspritzsystem
für Brennkraftmaschinen zu schaffen, das
Abnormitäten in den Kraftstoffeinspritzventilen sicher
erfassen kann und das so ausgebildet ist, daß es beim Erfassen
einer solchen Abnormität die Zufuhr einer übermäßigen
Kraftstoffmenge zur Maschine verhindert, wobei
verschiedene unerwünschte Folgen vermieden werden, wie
beispielsweise das Ausbrennen des Dreiwege-Katalysators
aufgrund einer Reaktion mit einer übermäßigen Menge an
unverbranntem Kraftstoff. Dieses Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weitergestaltungen
des erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Wenn bei dem erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystem
ein Defekt auftritt, liegt stets ein Betriebssignal an und
lediglich die Beziehung zwischen den logischen Pegeln des
Befehlssignals und des Betriebssignals ist verändert. Diese
Signalpegelbeziehung ist ebenfalls für das Steuerverfahren
während der Zeit unmittelbar vor und während des Kraftstoffeinspritzvorgangs
wesentlich und es wird stets verhindert,
daß die vorbestimmte Beziehung zwischen den logischen
Pegeln des Befehlssignals und des Betriebssignals,
die den Normalbetrieb anzeigt, wieder aufgenommen wird.
Selbst vor dem Starten des Einspritzvorgangs kann die
Kraftstoffzufuhr unterbrochen werden, wobei die Kraftstoffpumpe
ausgeschaltet wird.
Das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzsystem kann auch
bei einer Brennkraftmaschine angewendet werden, die mehrere
Zylinder und mehrere, jeweils einem Zylinder zugeordnete
Kraftstoffzufuhreinrichtungen aufweist. In diesem Fall umfaßt
das Kraftstoffeinspritzsystem mehrere Überwachungseinrichtungen,
in denen jeweils eine Unterbrechungseinrichtung
auf ein Abnormitätssignal anspricht um zu ermöglichen,
daß die Kraftstoffpumpe außer Betrieb gesetzt
wird.
Die Erfindung weiterausbildender Merkmale
gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung und der
Zeichnung hervor. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Schaltild des inneren Aufbaues eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems, in dem
insbesondere Einzelheiten eines Abschnitts zur
Erfassung von Abnormitäten in den Kraftstoffeinspritzventilen
dargestellt sind;
Fig. 2 ein Zeitdiagramm, das Änderungen in den Pegeln von
Signalen zeigt, die an verschiedenen Punkten des
Schaltkreises nach Fig. 1 erzeugt werden, aufgetragen
gegen die Zeit; und
Fig. 3 ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Abschnitts
des Schaltkreises nach Fig. 1 zur Abnormitätserfassung
zeigt.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Kraftüberwachungseinrichtung
in Form eines Blockdiagramms dargestellt, die
bei einem elektronischen Kraftstoffeinspritzsystem für eine
Brennkraftmaschine mit mehreren Zylindern verwendet wird,
von denen jeder mit einer Hauptbrennkammer und einer Nebenbrennkammer
versehen ist. In der Figur ist eine Steuereinrichtung
1 dargestellt, die in einem elektronischen
Kraftstoffeinspritzsystem zur Überwachung der Kraftstoffzufuhr
zur Maschine angeordnet ist und die so ausgebildet
ist, daß sie Werte der Kraftstoffeinspritzperiode Ti
berechnet, während der Kraftstoff in die Maschine einzuspritzen
ist, wobei die Berechnung in Abhängigkeit von
Werten von Maschinenbetriebsparametern erfolgt, wie beispielsweise
der Maschinendrehzahl, des Absolutdruckes in
der Ansaugleitung und der Drosselventilöffnung, die durch
einen Maschinendrehzahlsensor, einen Sensor für den Absolutdruck
in der Ansaugleitung bzw. einen Drosselventilöffnungssensor
erfaßt werden, von denen keiner dargestellt
ist. Die Steuereinrichtung 1 erzeugt sukzessive Befehlssignale
Sa-Sd zur Erregung von Haupteinspritzventilen 3,
die zur Zufuhr von Kraftstoff in zugeordneten der Hauptbrennkammern
angeordnet sind und von denen nur eines
gezeigt ist, und zur Erregung eines nicht dargestellten
Neben- oder Untereinspritzventils, das so angeordnet ist,
daß es Kraftstoff in alle Neben- oder Unterbrennkammern
während Zeitperioden zuführt, die den berechneten Werten
der Einspritzperiode Ti entsprechen. Diese Befehlssignale
werden in einer vorbestimmten Folge erzeugt, die sowohl
durch Impulse eines Kurbelwinkelpositionssignals, von denen
jedes eine vorbestimmte Kurbelwinkelposition der Maschine
anzeigt und die durch den obengenannten Maschinendrehzahlsensor
jedesmal dann erzeugt werden, wenn die Kurbelwelle
der Maschine sich um 180° gedreht hat, als auch durch
Impulse eines Zylinderunterscheidungssignals bestimmt ist, das
durch einen nicht dargestellten Zylinderunterscheidungssensor
bei einer vorbestimmten Kurbelwinkelposition
eines Kolbens innerhalb eines speziellen Zylinders der
Maschine erzeugt wird. Diese Befehlssignale Sa-Sd und
Se werden jeweils an Haupteinspritzventil-Abnormitätserfassungschaltkreise
2 a-2 d bzw. einen Nebeneinspritzventil-
Abnormitätserfassungsschaltkreis 2 e zugeführt.
In dem Haupteinspritzventil-Abnormitätserfassungsschaltkreis
2 a z. B. wird das Befehlssignal Sa einem integrierenden
Schaltkreis 25 zugeführt, der aus Invertern 20
und 26, einem exklusiven ODER-Schaltkreis 21, NAND-
Schaltkreisen 27 und 28, einem Widerstand R 8 und einem
Kondensator C 5 gebildet ist. Der Ausgang des Inverters
20 ist über einen Widerstand R 2 mit der Basis eines
Transistors Tr 1 verbunden, dessen Emitter geerdet ist.
Zwischen dem Kollektor des Transistors Tr 1 und einem
Leiter 40 sind ein aus einem Widerstand R 3 und einem
Kondensator C 3 gebildeter Serienschaltkreis und ein aus
einem Solenoid 3 a eines zugeordneten Haupteinspritzventils
3 und einem Widerstand R 4 gebildeter anderer
Serienschaltkreis geschaltet. Eine Diode D 2 ist zwischen
dem Kollektor des Transistors Tr 1 und dessen Emitter geschaltet.
Der Kollektor des Transistors Tr 1 ist mit der
Basis eines anderen Transistors Tr 2 über einen Widerstand
R 5 verbunden. Eine Diode D 3 und ein Kondensator C 4
sind parallel zwischen die Verbindung des Widerstandes
R 5 mit der Basis des Transistors Tr 2 und dem Leiter 40
geschaltet. Der Emitter des Transistors Tr 2 ist mit dem
obengenannten Leiter 40 verbunden und sein Kollektor ist
über einen Widerstand R 6 geerdet und ferner mit einem Eingang
des exklusiven ODER-Schaltkreises 21 verbunden. Der
Ausgang des exklusiven ODER-Schaltkreises 21 ist mit
einem Eingang eines NAND-Schaltkreises 22 verbunden, dessen
Ausgang mit einem Eingangsanschluß D eines D-Flipflops
23 verbunden ist.
Die Verbindung des Widerstandes R 8 des integrierenden
Schaltkreises 25 mit dessen Kondensator C 5 ist sowohl
mit einem Eingang des NAND-Schaltkreises 27 als auch mit
einem Eingang eines NAND-Schaltkreises 29 verbunden. Der
Ausgang des NAND-Schaltkreises 27 ist mit einem Eingang
des NAND-Schaltkreises 28 verbunden. Der Ausgang des Inverters
26 ist mit dem Ausgang des NAND-Schaltkreise 29
verbunden. Die Ausgänge der NAND-Schaltkreises 28, 29
sind mit einem Eingang eines UND-Schaltkreises 30 verbunden,
dessen Ausgang mit einem Eingangsanschluß CK des
D-Flipflops 23 verbunden ist.
Andererseits ist eine Batterie 5 über einen Zündschalter
6 der Maschine sowohl mit einem Konstantspannungs-Regelschaltkreis
7 als auch mit dem Leiter 40 verbunden. Auf
diese Weise erzeugt der Konstantspannungs-Regelschaltkreis
7 eine Ausgangsspannung +Vcc mit einem vorbestimmten
Pegel durch einen Leiter 41, wenn der Zündschalter 6
eingeschaltet oder geschlossen wird. Mit dem Ausgang des
Konstantspannungs-Regelschaltkreises 7 ist ein Triggerimpulsgeneratorschaltkreis
8 verbunden, der aus einem
aus einem Widerstand R 1 und einem Kondensator C 1 bestehenden
Serienschaltkreis, einer parallel zum Widerstand
R 1 geschalteten Diode D 1 und einem Schmitt-Trigger-
Schaltkreis 8 a gebildet ist, der mit der Verbindung
des Kondensators C 1 mit dem Widerstand R 1 verbunden ist.
Auf diese Weise erzeugt der Triggerimpulsgeneratorschaltkreis
8 einen Triggerimpuls Pt beim Anlegen der Ausgangsspannung
+Vcc aus dem Konstantspannungs-Regelschaltkreis
7 an ihn, d. h. beim Einschalten oder Schließen des
Zündschalters 6.
Das D-Flipflop 23 weist einen Ausgangsanschluß Q auf,
der mit einem Eingang eines NOR-Schaltkreises 4 verbunden
ist, und anderen Ausgangsanschluß , der mit dem Leiter
41 über eine lichtemittierende Diode 24 als
Alarmvorrichtung und einen Widerstand R 7 verbunden ist
und der direkt mit einem Eingang des NAND-Schaltkreises
22 verbunden ist. Das D-Flipflop 23 ist so ausgebildet,
daß es ein Ausgangssignal mit niedrigem Pegel (im
folgenden mit "0" bezeichnet) an seinem Ausgangsanschluß
Q und ein Ausgangssignal mit hohem Pegel
(im folgenden mit "1" bezeichnet) an seinem anderen
Ausgangsanschluß erzeugt, wenn es sich in einem rückgesetzten
Zustand befindet, und wenn es durch Anlegen
eines Eingangssignals an seinen Eingangsanschluß D auf
einen hohen Pegel (im folgenden mit "1" bezeichnet) gesetzt
wird, werden die Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen
Q und invertiert und auf "1" bzw. "0" gesetzt.
Die anderen Haupteinspritzventil-Abnormitätserfassungsschaltkreise
2 b-2 d und der Nebeneinspritzventil-Abnormitätserfassungsschaltkreis
2 e sind ähnlich angeordnet
wie der oben beschriebene Haupteinspritzventil-
Abnormitätserfassungsschaltkreis 2 a, so daß deren Beschreibung
weggelassen wird. Die Ausgangsanschlüsse Q
der nicht dargestellten Flipflops dieser Abnormitätserfassungsschaltkreise
2 b-2 e sind mit Eingängen des
NOR-Schaltkreises 4 verbunden. Der Ausgang des NOR-
Schaltkreises 4 ist mit einem Eingang des UND-Schaltkreises
9 verbunden, an den auch der Ausgang eines Schaltkreises
10 zur Steuerung der Kraftstoffpumpe 14 angeschlossen
ist. Der Ausgang des UND-Schaltkreises 9 ist mit einer
Basis eines Transistors Tr 3 verbunden, dessen Emitter
geerdet ist und dessen Kollektor mit dem Leiter 40 über
eine Spule 12 eines Relaisschaltkreises 11 und einem
anderen Leiter 42 verbunden ist, wobei eine Diode D 4
zwischen dem Kollektor und dem Emitter geschaltet ist.
Der Relaisschaltkreis 11 weist einen Kontakt auf, bei
dem ein Verbindungsanschluß 13 a mit dem Leiter 42 und
der andere Verbindungsanschluß 13 b mit einer Kraftstoffpumpe
14 verbunden ist.
Bei der obigen Anordnung werden beim Einschalten des
Zündschalters 6 zum Starten der Maschine die Leiter 40,
42 mit einer Ausgangsspannung aus der Batterie 5 versorgt
und demgemäß wird der Leiter 41 mit der geregelten
Spannung +Vcc aus dem Konstantspannungs-Regelschaltkreis
7 versorgt. In diesem Fall erzeugt der Triggerimpulsgeneratorschaltkreis
8 einen Triggerimpuls Pt und
legt diesen an einen Rücksetzimpulsanschluß R
des D-Flipflops 23 zum Rücksetzen desselben an, so daß
die Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen Q,
0 bzw. 1 werden. Dies bewirkt die Erregung des
NAND-Schaltkreises 9 zur Übertragung eines Steuersignals
aus dem Schaltkreis 10 zur Steuerung der Kraftstoffpumpe
an dem Transistor Tr 3 zur Erregung desselben. Bei der
Erregung des Transistors Tr 3 wird die Spule 12 angeregt,
um zu bewirken, daß der Kontakt 13 geschlossen wird.
Dann startet die Kraftstoffpumpe 14 ihren Betrieb zur
Zufuhr von unter Druck stehendem Kraftstoff aus einem
nicht dargestellten Kraftstofftank zu den Einspritzventilen 3.
Andererseits berechnet der Steuerschaltkreis
1 Werte der Einspritzperiode Ti, die
Betriebszuständen der Maschine entsprechen und erzeugt
Befehlssignale Sa-Se, wie vorstehend beschrieben.
Wenn das Befehlssignal Sa wie bei (a) in Fig. 2 den
Pegel 1 annimmt, wird der Transistor Tr 1 gesperrt, um das
Solenoid 3 a des Kraftstoffeinspritzventils abzuschalten,
wodurch das Kraftstoffeinspritzventil 3 geschlossen oder
abgesperrt wird, d. h. keine Kraftstoffeinspritzung
bewirkt wird. In diesem Fall nimmt die Kollektorspannung
Vb des Tr 1 den Pegel 1 ((b) in Fig. 2) an, und demgemäß
wird der Transistor Tr 2 gesperrt, wobei seine
Kollektorspannung Vc auf dem Pegel 0 (c) in Fig. 2)
liegt und dadurch bewirkt wird, daß der exklusive ODER-
Schaltkreis 21 ein Ausgangssignal 1 erzeugt. Daher werden
beide Eingänge des NAND-Schaltkreises 22
auf 1 gesetzt, so daß der Ausgang dieses Schaltkreises 22
0 wird und das D-Flipflop 23 in einem rückgesetzten Zustand
gehalten wird. Die Kollektorspannung Vc des Transistors
Tr 2 kann als ein Signal genommen werden, das den
Betriebszustand des Kraftstoffeinspritzventils 3 anzeigt,
und deshalb wird das Signal Vc im folgenden als
"Betriebszustandssignal" bezeichnet. Wenn das Befehlssignal
Sa den Wert 1 hat, weist das Ausgangssignal Vd
aus dem integrierenden Schaltkreis 25 einen Pegel 1 ((d)
in Fig. 2) auf und demgemäß weisen die Ausgangssignale
Ve, Vf aus den NAND-Schaltkreisen 28, 29 beide einen
Pegel 1 ((e), (f) in Fig. 2) auf, so daß das Ausgangssignal
aus dem UND-Schaltkreis 30 einen Pegel 1 aufweist.
Nimmt man jetzt an, daß der Pegel des Befehlssignals Sa
sich in einem Moment t 1 bei (a) in Fig. 2 von 1 nach 0
ändert, leitet der Transistor Tr 1 und regt das Solenoid
3 a des Kraftstoffeinspritzventils 3 zum Öffnen dieses
Ventils an. Gleichzeitig fällt der Spannungspegel Vb am
Kollektor des gleichen Transistors auf 0 ab ((b) in
Fig. 2), wodurch bewirkt wird, daß der Transistor Tr 2
leitet, so daß der Pegel des Betriebszustandssignals Vc
1 wird, wie es bei (c) in Fig. 2 gezeigt ist. Folglich
nimmt das Ausgangssignal aus dem exklusiven ODER-Schaltkreis
21 den Pegel 1 an. Andererseits startet beim Abfallen
des Pegels des Befehlssignals Sa auf 0 der Kondensator
C 5 des integrierenden Schaltkreises 25 beim
Zeitpunkt t 1 mit seiner Entladung, so daß seine Anschlußspannung
Vd graduell abfällt, wie es bei (d) in
Fig. 2 gezeigt ist. Zum Zeitpunkt t 1 fällt das Ausgangssignal
Vf aus dem NAND-Schaltkreis 29 auf 0 ab, wie
es bei (f) in Fig. 2 gezeigt ist, jedoch gewinnt es zum
Zeitpunkt t 2 wieder einen Pegel 1, wenn die Ausgangsspannung
Vd aus dem integrierenden Schaltkreis 25 auf
einen vorbestimmten Pegel abfällt. Diese Änderung im
Ausgangssignal Vf aus dem NAND-Schaltkreis 29 bewirkt,
daß der UND-Schaltkreis 30 einen Ausgangsimpuls erzeugt.
Das D-Flipflop 23 wird über seinen Eingangsanschluß D
mit einem Eingangssignal geladen, wenn die Ausgangsspannung
Vf aus dem NAND-Schaltkreis 29 sich von 0 nach
1 ändert. In diesem Fall weist jedoch das über den Eingangsanschluß
D zugeführte Eingangssignal einen Pegel 0
auf, so daß das D-Flipflop 23 nicht durch das obige Eingangssignal
zurückgesetzt wird, sondern in einem rückgesetzten
Zustand bleibt, wobei sein Ausgangssignal am
Ausgangsanschluß Q auf einem Pegel 0 gehalten wird und
dadurch der Kraftstoffpumpe 14 der fortlaufende Betrieb
gestattet wird.
Bei einem Zeitpunkt t 3, wenn der Pegel des Befehlssignals
Sa sich von 0 nach 1 ändert, wie es bei (a) in
Fig. 2 gezeigt ist, sperren beide Transistoren Tr 1,
Tr 2, wodurch das Solenoid 3 a des Kraftstoffeinspritzventils
3 abgeschaltet und abgesperrt wird, während
gleichzeitig das Ausgangssignal aus dem Transistor
Tr 2, d. h. der Pegel des Betriebszustandssignals Vc 0
wird ((c) in Fig. 2). Gerade zu diesem Zeitpunkt bleibt
das Ausgangssignal aus dem exklusiven ODER-Schaltkreis
21 auf einem Pegel 0 und demgemäß bleibt das Ausgangssignal
aus dem NAND-Schaltkreis 22 auf einem Pegel 0, so
daß das D-Flipflop 23 in einem Rücksetzzustand verbleibt.
Übrigens wird beim Sperren des Transistors Tr 1
die vom Solenoid 3 a erzeugte elektromagnetische Energie
von einem Resonanzschaltkreis aufgenommen, der durch
das Solenoid 3 a, den Widerstand R 3, den Kondensator C 3
und den Widerstand R 4 gebildet ist, um dadurch die Erzeugung
einer großen elektromotorischen Gegenspannung
aus dem Solenoid 3 a zu verhindern und den Transistor
Tr 1 vor einer Beschädigung durch die elektromotorische
Gegenspannung zu schützen.
Beim Start vom Zeitpunkt t 3 aus, wenn der Pegel des Befehlssignals
Sa 1 wird, wächst die Ausgangsspannung Vd
des integrierenden Schaltkreises 25 graduell an, so wie
es bei (d) in der Fig. 2 gezeigt ist, während andererseits
das Ausgangssignal Ve aus dem NAND-Schaltkreis 28
beim Zeitpunkt t 3, wenn der Pegel des Befehlssignals Sa
1 wird, den Pegel 0 annimmt, und 1 beim Zeitpunkt t 4
wird, wenn die Ausgangsspannung Vd aus dem integrierenden
Schaltkreis 25 einen vorbestimmten Pegel erreicht,
wie es bei (e) in Fig. 2 gezeigt ist. In der gleichen
Weise wie vorstehend dargelegt, wird das D-Flipflop 23
über seinen Eingangsanschluß D mit einem Eingangssignal
geladen, wenn die daran über den UND-Schaltkreis 30 angelegte
Spannung Ve zum Zeitpunkt t 4 auf einen Pegel 1
ansteigt, und in diesem Augenblick hat der obige Eingang
einen Pegel 0, so daß das D-Flipflop 23 nicht gesetzt
wird, sondern in der gleichen Weise wie vorstehend
dargelegt, in einem Rücksetzzustand verbleibt,
wobei es der Kraftstoffpumpe 14 einen fortlaufenden
Betrieb erlaubt.
Auf diese Weise werden, solange das Kraftstoffeinspritzventil
3 normal arbeitet, der Pegel des Befehlssignals
Sa und der Pegel des Betriebszustandssignals Vc immer
relativ zueinander invertiert, wie es bei (a), (c) in
Fig. 2 gezeigt ist, wodurch das D-Flipflop 23 in einem
rückgesetzten Zustand gehalten wird, der es der Kraftstoffpumpe
14 erlaubt, ihren Betrieb fortzusetzen.
Es sei jetzt angenommen, daß aus irgendeinem Grund eine Erdung
eines Teils des Solenoids 3 a auf der Seite des Transistors
Tr 1 oder einen Kurzschluß zwischen dem Kollektor des Transistors
Tr 1 und dessen Emitter auftritt. Der Transistor Tr 1 wird
dann ungeachtet des Pegels des an ihn angelegten Eingangssignals
abgeschaltet oder gesperrt, so daß die Kollektorspannung
Vb 0 wird. Demzufolge leitet der Transistor Tr 2, so daß der Pegel des
Betriebszustandssignals Vc 1 wird und danach auf diesem
hohen Pegel gehalten wird. In diesem Zustand wird, wenn
der Pegel des Befehlssignals Sa sich von 0 nach 1
ändert, das Ausgangssignal aus dem exklusiven ODER-
Schaltkreis 21 0, so daß das Ausgangssignal aus dem
NAND-Schaltkreis 22 den Pegel 1 annimmt. Gleichzeitig
bewirkt die Änderung des Pegels des Befehlsignals Sa
ein Abfallen des Pegels der Ausgangsspannung Ve aus dem
NAND-Schaltkreis 28, wie es bei (e) in Fig. 2 gezeigt
ist. Wenn die Vorderflanke des Impulses Ve dem Takteingangsanschluß
CK des D-Flipflops 23 zugeführt wird,
wird dieses gesetzt oder mit dem Ausgangssignal 1 aus dem
NAND-Schaltkreis 22 geladen, um ein Ausgangssignal 1 aus
seinem Ausgangsanschluß Q zu erzeugen, das den UND-
Schaltkreis 9 abschaltet, so daß der Transistor Tr 3
gesperrt oder abgeschaltet wird und dabei den Betrieb
der Kraftstoffpumpe 14 unterbricht. Gleichzeitig wird
das Ausgangssignal am Ausgangsanschluß des D-Flipflops
23 0 und erregt dabei die lichtemittierende Diode 24.
Das gleiche Ausgangssignal am Ausgangsanschluß wird
dem NAND-Schaltkreis 22 zugeführt. Wenn sich dann der Pegel
des Befehlssignals Sa von 1 nach 0 ändert, wird das
Ausgangssignal aus dem exklusiven ODER-Schaltkreis 21
auf den Pegel 1 gesetzt, jedoch bleibt das Ausgangssignal
aus dem NAND-Schaltkreis 22 auf dem Pegel 1, weil es
dann an seinem einen Eingang mit dem Ausgangssignal 0 aus
dem Ausgangsanschluß Q des D-Flipflops 23 zugeführt wird.
Deshalb bleibt auch dann, wenn die Vorderflanke des unmittelbar
darauffolgenden Impulses des Ausgangssignals Vf aus
dem NAND-Schaltkreis 29 ((f) in Fig. 2) dem Takteingangsanschluß
CK zugeführt wird, das D-Flipflop 23 in einem
gesetzten Zustand.
In dem Fall, daß die vorstehend erwähnte Erdung oder der
Kurzschluß auftreten, wenn sich einmal der Pegel des
Befehlssignals Sa unmittelbar nach dem Auftreten der
Unterbrechung des Solenoids 3 a von 0 nach 1 geändert hat,
ändert sich auf diese Weise das Ausgangssignal aus dem
NAND-Schaltkreis 22 nach 1 und wird danach auf diesem hohen
Pegel gehalten. Danach verbleibt das D-Flipflop 23 ungeachtet
von Änderungen in den Pegeln der an den Eingangsanschluß
CK angelegten Spannungen Vf, Ve in einem gesetzten
Zustand, wodurch die Kraftstoffpumpe 14 für die Suspension
der Kraftstoffversorgung oder -zufuhr außer Betrieb gehalten wird.
Es sei außerdem angenommen, daß eine Unterbrechung des den
Emitter des Transistors Tr 1 mit Erde verbindenden Leitungsdrahtes
oder ein Öffnen zwischen dem Kollektor des Transistors
Tr 1 und dessen Emitter aus irgendeinem Grunde auftritt.
Dann tritt ungeachtet des Pegels des Eingangssignals
an dem Transistor Tr 1 kein Kollektorstrom auf, so daß der
Transistor Tr 2 gesperrt wird und demgemäß der Pegel des
Betriebszustandssignals Vc 0 wird und danach auf diesem
niedrigen Pegel gehalten wird. In diesem Zustand wird, wenn
sich der Pegel des Befehlssignals Sa von 1 nach 0 ändert,
das Ausgangssignal aus dem exklusiven ODER-Schaltkreis 21
0, so daß das Ausgangssignal aus dem NAND-Schaltkreis 22
den Pegel 1 annimmt. Gleichzeitig bewirkt die Änderung des
Pegels
des Befehlssignals Sa einen Abfall des Pegels der
Ausgangsspannung Vf aus dem NAND-Schaltkreis 28, wie es
bei (f) in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn die Vorderflanke
des Impulses Ve an den Takteingangsanschluß CK angelegt
wird, wird das Flipflop 23 gesetzt oder mit dem Ausgangssignal
1 aus dem NAND-Schaltkreis 22 geladen, um an seinem
Ausgangsanschluß Q ein Ausgangssignal 1 zu erzeugen,
das den UND-Schaltkreis 9 abschaltet, so daß der
Transistor Tr 3 gesperrt wird und dadurch der Betrieb der
Kraftstoffpumpe 14 unterbrochen wird. Gleichzeitig nimmt
das Ausgangssignal am Ausgang des D-Flipflops 23 den
Pegel 0 an und erregt dabei die lichtemittierende Diode
24. Das gleiche Ausgangssignal am Ausgang wird an den
NAND-Schaltkreis 22 angelegt. Dann nimmt, wenn sich der Pegel
des Befehlssignals Sa von 0 nach 1 ändert, das Ausgangssignal
aus dem exklusiven ODER-Schaltkreis 21 den
Pegel 1 an, jedoch bleibt das Ausgangssignal
aus dem NAND-Schaltkreis 22 auf 1, weil dieser dann
an seinem einen Eingang mit dem Ausgangssignal 0 aus dem
Ausgang des D-Flipflops 23 versorgt wird. Deshalb
bleibt das D-Flipflop 23 auch dann in einem gesetzten Zustand,
wenn die Vorderflanke des unmittelbar folgenden
Impulses des Ausgangssignals Ve aus dem NAND-Schaltkreis 29 ((e)
in Fig. 2) an den Takteingang CK angelegt wird.
Auf diese Weise ändert sich in dem Fall, daß die
vorstehend erwähnte Unterbrechung oder Öffnung auftritt,
wenn der Pegel des Befehlssignals Sa sich einmal von 1
nach 0 unmittelbar nach dem Auftreten der Unterbrechung
des Solenoids 3 a geändert hat, das Ausgangssignal aus
dem NAND-Schaltkreis 22 nach 1 und wird danach auf diesem
Pegel gehalten. Danach bleibt ungeachtet von Änderungen
des Pegels der an den Eingang CK angelegten Spannungen
Vf, Ve das D-Flipflops 23 in einem gesetzten Zustand
und hält dadurch die Kraftstoffpumpe 14 für die
Suspension bzw. Sperrung der Kraftstoffzufuhr außer Betrieb.
Die oben beschriebene Betriebsweise des Abnormitätserfassungsschaltkreises
2 a wird auf die anderen Abnormitätserfassungschaltkreise
2 b-2 e angewendet. Deshalb
wird, wenn irgendeines der Kraftstoffeinspritzventile
fehlerhaft wird, die Kraftstoffpumpe automatisch
außer Betrieb gesetzt, während gleichzeitig mittels der
Erregung der lichtemittierenden Diode 24 eine Warnung
gegeben wird.
Fig. 3 zeigt ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise
des Abschnittes zur Abnormitätserfassung des Schaltkreises
nach Fig. 1 zeigt. Das Timing der Kraftstoffeinspritzungen
in die einzelnen Haupteinspritzventile 3
und die Nebeneinspritzventile wird beim Schritt (1) entsprechend
der Erzeugung des Kurbelwinkelpositionssignals
(TDC-Signal) bestimmt. Dann werden beim Schritt (2)
der Wert eines der Befehlssignale Sa-Sd, das an
eines der Haupteinspritzventile 3 anzulegen ist, das
zur Kraftstoffeinspritzung synchron mit dem vorliegenden
Impuls des TDC-Signals entsprechend dem beim Schritt (1)
bestimmten Einspritztiming zu betätigen ist, und der
Wert des Befehlssignals Se erfaßt, das an das Nebeneinspritzventil
anzulegen ist, das zur Kraftstoffeinspritzung
synchron mit jedem Impuls des TDC-Signals zu betätigen
ist, ebenso auch die Werte der Betriebszustandssignale, die
diesen Einspritzventilen jeweils zugeordnet sind. Die
obige Bestimmung wird unmittelbar vor der Vollendung von
Berechnungen der Kraftstoffeinspritzperioden Ti für
diese Einspritzventile ausgeführt. D. h., die obigen Befehlssignale
haben dann einen Wert 1, um die Abschaltung
der zugeordneten Einspritzventile zu befehlen, während
die Betriebszustandssignale VC einen Wert 0 haben sollten,
der die Abschaltung der entsprechenden Einspritzventile
anzeigt, solange diese Ventile normal
arbeiten. Dann wird beim Schritt (3) bestimmt, ob die
obigen Betriebszustandssignale jeweils einen Wert haben
oder nicht, der dem Wert seines entsprechenden Befehlssignals
richtig entspricht, d. h. einen Wert 0, der die
Abschaltung des ihm zugeordneten Einspritzventils
anzeigt. Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes
(3) negativ oder nein ist, d. h., wenn jedes der Betriebszustandssignale
den Wert 1 zeigt, wird entschieden,
daß eine Abnormität im betreffenden Einspritzventil
vorliegt, und dann wird das Auftreten einer solchen
Abnormität gespeichert, wobei eine Warnung durch die
lichtemittierende Diode 24 gegeben wird, und die Kraftstoffpumpe
14 wird beim Schritt (4) angehalten. Wenn die
Antwort auf die Frage des Schrittes (3) bejahend oder ja
ist, werden die Ventilöffnungsperioden TOUTM und TOUTS
für das obige, dem vorliegenden Impuls des TDC-Signals
entsprechenden Haupteinspritzventils und des Nebeneinspritzventils
beim Schritt (5) durch den
Steuerkreis 1 berechnet, und die Befehlssignale,
die einen Wert 0 aufweisen und die berechneten
Ventilöffnungsperioden TOUTM, TOUTS anzeigen, werden
beim Schritt (6) aus dem Schaltkreis 1 ausgegeben. Danach
werden beim Schritt (7) sowohl die Werte der oben
ausgegebenen Befehlssignale als auch die Werte ihrer
zugeordneten Betriebszustandssignale bestimmt. Beim
Schritt (8) wird bestimmt, ob jedes dieser Betriebszustandssignale
einen Wert zeigt oder nicht, der seinem
zugeordneten ausgegebenen Befehlssignal richtig entspricht,
d. h. einen Wert 1, der die Erregung des
getroffenen Einspritzventils anzeigt. Wenn die Antwort
negativ oder nein ist, wird entschieden, daß eine
Abnormität desselben Einspritzventils vorliegt und das
Programm schreitet zum Schritt (4) fort, um die vorstehend
erwähnten Handlungen auszuführen. Wenn die Antwort ja
ist, wird die Ausführung der vorliegenden Schleife des Arbeitsablaufes
zur Abnormitätserfassung unter der Annahme beendet,
daß keine Abnormität in irgendeinem der Einspritzventile vorliegt.
Claims (7)
1. Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit
einer Überwachungseinrichtung für den Betriebszustand
wenigstens eines Kraftstoffeinpritzventils, dem von
einer Kraftstoffpumpe (14) unter Druck stehender
Kraftstoff zugeführt wird, mit einer Steuereinrichtung
(1) zur Bestimmung der Kraftstoffmenge, die in
die Maschine den jeweiligen Betriebszuständen der
Maschine entsprechend eingespritzt wird, und zur
Erzeugung eines Befehlssignals (Sa-Se) zur Einspritzung
der jeweils bestimmten Kraftstoffmenge, mit
einer auf Befehlssignal (Sa-Se) ansprechenden
Antriebseinrichtung (Tr 1) zur Betätigung des Kraftstoffeinspritzventils
(3), mit einer Einrichtung
(Tr 2) zur Erzeugung eines den Betriebszustand des
Kraftstoffeinspritzventils anzeigenden Betriebszustandssignals
(Vc), mit einer Signalauswerteinrichtung
(21, Tr 2) zur Auswertung des Befehlssignals (Sa
-Se) und des Betriebszustandssignals (Vc), mit einer
Abnormitätserfassungseinrichtung (22-23, 25-30), die
ein eine Abnormität im Kraftstoffeinspritzventil
anzeigendes Abnormitätssignal (Q) erzeugt, wenn eine
bestimmte, den Normalbetrieb des Kraftstoffeinspritzventils
kennzeichnende zeitliche Zuordnung des
Befehlssignals und des Betriebszustandssignals nicht
erfüllt ist, und mit einer Einrichtung (Tr 3, 11) zum
Unterbrechen der Kraftstoffzufuhr zum Kraftstoffeinspritzventil
durch das Abnormitätssignal,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abnormitätserfassungseinrichtung (22-23,
25-30) das Abnormitätssignal (Q) abgibt, wenn zwischen
dem Pegel des Befehlssignals (Sa-Se) und dem
Pegel (Vc) des Betriebszustandssignals unmittelbar
vor und während des Öffnungszustands des Kraftstoffeinspritzventils
(3) ein vorbestimmtes, den
normalen Betriebszustand des Kraftstoffeinspritzventils
(3) kennzeichnendes logisches Pegelverhältnis
nicht besteht, daß die Einrichtung zum Unterbrechen
der Kraftstoffzufuhr als Anhalteeinrichtung (Tr 3, 11)
zum Außerbetriebsetzen der Kraftstoffpumpe (14)
ausgebildet ist und daß die Abnormitätserfassungseinrichtung
(22-23, 25-30) nach Auftreten einer Abnormität
im Kraftstoffeinspritzventil das Abnormitätssignal
(Q) auch weiterhin abgibt, wenn sich das vorbestimmte
logische Pegelverhältnis wieder eingestellt
hat, so daß die Kraftstoffpumpe (14) nach Auftreten
einer Abnormität im Kraftstoffeinspritzventil außer
Betrieb gehalten bleibt.
2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine auf das Abnormitätssignal (Q) ansprechende
Anzeigeeinrichtung (24) zum Anzeigen des Auftretens
einer Abnormität im Kraftstoffeinspritzventil (3)
vorgesehen ist.
3. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, für
eine Brennkraftmaschine mit mehreren Zylindern und
einem Kraftstoffeinspritzventil pro Zylinder,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (1) so ausgebildet ist, daß
sie die in jeden Zylinder entsprechend Betriebszuständen
der Maschine einzuspritzende Kraftstoffmenge
bestimmt und pro Zylinder je ein Befehlssignal (Sa-
Se) erzeugt, dem die in den zugeordneten Zylinder
einzuspritzende bestimmte Kraftstoffmenge entspricht,
und daß jedem Kraftstoffeinspritzventil eine Abnormitätserfassungseinrichtung
zugeordnet ist.
4. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang der Signalauswerteinrichtung (21,
Tr 2) zur Auswertung des Befehlssignals (Sa-Se) und
des Betriebszustandssignals (Vc) über einen NAND-
Schaltkreis (22) mit einem Eingangsanschluß (D) eines
D-Flip-Flops (23) der Abnormitätserfassungseinrichtung
(22-23, 25-30) verbunden ist, daß vorgeschaltete
Schaltkreise (25-30) der Abnormitätserfassungseinrichtung
mit einem zweiten Eingangsanschluß (CK) des
D-Flip-Flops verbunden sind, daß ein Ausgangsanschluß
(Q) des D-Flip-Flops (23) mit der Anhalteeinrichtung
(Tr 3, 11) zum Außerbetriebsetzen der Kraftstoffpumpe
(14) verbunden ist, daß ein anderer Ausgangsanschluß
( ) des D-Flip-Flops (23) mit der Anzeigeeinrichtung
(24) und mit dem anderen Eingang des NAND-Schaltkreises
(22) verbunden ist und daß ein Ausgang eines
Triggerimpulsgeneratorschaltkreises (8) mit einem
Rücksetzimpulseingangsanschluß (R) des D-Flip-Flops
(23) verbunden ist, wobei das Flip-Flop so ausgebildet
ist, daß es ein Ausgangssignal mit einem
ersten Pegel (0) an seinem Ausgangsanschluß (Q) und
ein Ausgangssignal mit einem zweiten Pegel (1) an
seinem anderen Ausgangsanschluß ( ) erzeugt, wenn es
sich in einem zurückgesetzten Zustand befindet, und
die Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen (Q und
) invertiert und auf den zweiten Pegel (1) bzw. den
ersten Pegel (0) gesetzt werden.
5. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abnormitätserfassungseinrichtung (22-23,
25-30) Teil eines integrierten Schaltkreises (25)
ist, der einen mit der Basis eines die Antriebseinrichtung
bildenden Transistors (Tr 1) verbundenen
Inverter (20) umfaßt, in den das Befehlssignal (Sa)
zur Einspritzung eingegeben wird, daß der Emitter des
Transistors (Tr 1) geerdet ist, daß zwischen dessen
Kollektor und einem mit der Batterie (5) verbundenen
Leiter (40) eine aus einem ersten Widerstand (R 3) und
einem Kondensator (C 3) gebildete Serienschaltung und
ein aus dem Solenoid (3 a) des zugeordneten Kraftstoffeinspritzventils
(3) und einem zweiten Widerstand
(R 4) gebildete andere Serienschaltung geschaltet
ist, daß eine Diode (D 2) zwischen dem Kollektor
des Transistors (Tr 1) und dessen Emitter geschaltet
ist, daß der Kollektor des Transistors (Tr 1) mit der
Basis eines weiteren, zur Signalauswerteinrichtung
(21, Tr 2) gehörenden Transistors (Tr 2) über einen
dritten Widerstand (R 5) verbunden ist, daß eine
weitere Diode (D 3) und ein weiterer Kondensator (C 4)
parallel zwischen die Verbindung des dritten Widerstands
(R 5) mit der Basis des weiteren Transistors
(Tr 2) und dem Leiter (40) geschaltet sind und daß der
Emitter des weiteren Transistors (Tr 2) über einen
vierten Widerstand (R 6) geerdet und mit einem Eingang
eines zur Signalauswerteinrichtung (21, Tr 2) gehörenden
Exklusiv-ODER-Schaltkreis (21) verbunden ist,
dessen anderem Eingang das Befehlssignal (Sa) zugeführt
wird und dessen Ausgang mit dem anderen Eingangsanschluß
des NAND-Schaltkreises (22) verbunden
ist.
6. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der integrierte Schaltkreis (25) mit dem zweiten
Eingangsanschluß (CK) des D-Flip-Flops (23) verbunden
ist.
7. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 4
bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang (Q) des D-Flip-Flops (23) über einen
NOR-Schaltkreis (4) mit dem Eingang eines UND-Schaltkreises
(9) verbunden ist, an den auch der Ausgang
eines Schaltkreises (10) zur Steuerung der Kraftstoffpumpe
(14) angeschlossen ist, daß der Ausgang
des UND-Schaltkreises (9) mit der Basis eines Transistors
(Tr 3) der Anhalteeinrichtung (Tr 3, 11)
verbunden ist, dessen Emitter geerdet ist und dessen
Kollektor über einen Kontakt (13) mit der Kraftstoffpumpe
(14) verbunden ist und mit dem Leiter (40)
verbunden ist, wobei eine Diode (D 4) zwischen den
Kollektor und den Emitter des Transistors (Tr 3)
geschaltet ist und der Kontakt (13) bei Erregung des
Transistors (Tr 3) geschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57142382A JPS5932631A (ja) | 1982-08-17 | 1982-08-17 | 内燃エンジンの燃料ポンプ制御装置 |
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|---|---|
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| DE3329730C2 true DE3329730C2 (de) | 1988-08-18 |
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ID=15314061
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Ipc: F02D 5/02 |
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