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DE332903C - Einbauten fuer Kuehler zum Kuehlen von Salz- und anderen Loesungen - Google Patents

Einbauten fuer Kuehler zum Kuehlen von Salz- und anderen Loesungen

Info

Publication number
DE332903C
DE332903C DE1918332903D DE332903DD DE332903C DE 332903 C DE332903 C DE 332903C DE 1918332903 D DE1918332903 D DE 1918332903D DE 332903D D DE332903D D DE 332903DD DE 332903 C DE332903 C DE 332903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solutions
coolers
trickle
built
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918332903D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE332903C publication Critical patent/DE332903C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0004Crystallisation cooling by heat exchange
    • B01D9/0009Crystallisation cooling by heat exchange by direct heat exchange with added cooling fluid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Einbauten für Kühler zum Kühlen von Salz- und anderen Lösungen.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft einen Rieseleinbau für Kühler zum Kühlen von Salz- und anderen Lösungen.
  • Bei den bisher bekannten Rieseleinbauten für Salz- und andere Lösungen verwendete man neben einzelnen Lattenreihen auch profilierte Stäbe beispielsweise Vinkel- oder @-Eisen. Die zu kühlenden Lösungen scheiden jedoch meistenteils Laugensalze in solchen Mengen aus, daß die Einbauten in verhältnismäßig kurzer Zeit vollständig bedeckt sind und den Querschnitt des Isühlers in der Weise beengten, daß eine Abreinigung erforderlich wird, Diese Abreinigung geschieht entweder durch Abklopfen der Stäbe von Hand aus oder durch einen Ablclop£ oder Schüttelmechanismus. Hierbei werden die Stäbe in eine momentane Erschütterung versetzt, die Salze lösen sich von denselben und fallen nach unten.
  • Diese Art der Abreinigung kann jedoch nur da angewendet werden, wo es sich um schmale Stäbe handelt. Bei der Verwendung von breiteren Rieselflächen war man bisher stets darauf angewiesen, den Kühler außer Betrieb zu setzen und die Reinigung durch abkratzen der Flächen zu bewirken.
  • Um jedoch aus den zu kühlenden Lösungen eine möglichst große Menge gut ausgebildeter kristalle zu erhalten, ist vor allen dingen erforderlich, daß die in feinen Tropfen herabfallende und an der aufsteigenden Luft gekühlte Lösung auf möglichst große horizontale Rieselflächen auffällt.
  • Die in Fig. 1 bis 3 beispielsweise abgebildete Erfindung zeigt einen Rieseleinbau mit großen horizontalen Oberflächen, auf welchen sich die aus der Lösung ausfallenden Kristalle in großen mengen ablagern können und trotzdem noch genügend Raurn für die hochsteigende Kühlluft freilassen. Fig. 1 stellt den Rieseleinbau im Querschnitt und Fig. 2 im Grundriß dar. Te nach der Art der auszuscheidenden Salze können die Rieselflächen horizontal oder geneigt angeordnet werden.
  • Die einzelnen Rieselflächen bestehen aus je zwei Blechen a und b, welche mit der einen Längsseite auf der Welle c befestigt und an der anderen Längsseite unter sich verbunden sind. Die WR7elle c ist an den Außenseiten des Kühlers an beiden Enden <1 und 1 ca drehbar gelagert. Die mittleren Auflageleisten f sind fest im Kühler eingebaut und werden beispielsweise aus durchgehenden \RTinkeleisen gebildet, die seitlichen Auflageleisten f1 dagegen aus kurzen Winkelstücken oder aus horizontal angeordneten Stiften.
  • Die einzelnen Rieselflächen werden in verschiedenen Lagern in entsprechenden Höhen übereinander angeordnet, und zwar derart, daß eine Rieselfläche immer eine Lücke der darunter hefindlichen Lage deckt.
  • Die zu kühlende Lösung wird oberhalb des Rieseleinbaues in bekannter Weise durch Spritzteller 0. dgl. fein verteilt und gelangt, nach einer gewissen Fallzeit durch den im Kühler herrschenden natürlichen oder künstlichen Luftzug abgekühlt, auf die Rieseleinbauten. Die Einbauten bedecken sich nun mit einer Isristallschicht, während' die Lauge an den Längsseiten der Kühlflächen auf die darunter angeordneten Flächen geleitet und hierbei immer wieder durch die in der Richtung der Pfeile g geführte Kühlluft abgekühlt wird. Im unteren Teile des Kühlers wird die Endlauge abgezogen.
  • Die Abreinigung der Rieseleinbauten erfolgt in einfacher Weise derart, daß die ÄVellen c in einer Etage gleichzeitig von außen durch einen Mechanismus h um etwas über 90° gedreht werden, so daß die einzelnen Rieselflächen in die senkrechte Lage zu stehen kommen und dann, durch ihr Eigengewicht oder auch durch Schlaggewichte beeinflußt, nach der anderen Seite überfallen.
  • Die mit den Kristallen bedeckte Seite der Rieselflächen kommt jetzt nach unten, wobei die Kristalle durch das Aufschlagen der Flächen auf das entgegengesetzte Auflager sich leicht lolösen und auf die nächsten Einbauten fallen, bis sie schließlich in den unteren Teil des kühlers gelangen und von dort entfernt werden können.
  • Der gegenseitige Abstand zwischen den einzelnen Flächen in horizontaler Richtung ist derart bemessen, daß eine Leiste f als Auflager einmal für die rechts hiervon angeordneten Rieselflächen und nach Drehung der Flächen wieder als Auflager für die links angeordnete Rieselfläche dient.
  • Das Abreinigen sämtlicher in einer Höhe angeordneter Rieselflächen erfolgt daher gleichzeitig. Es ist von großem Vorteil,- daß die Auflagerleisten f-fast ständig von den Rieselflächen überdeckt und nur während der kurzen Zeit der Abreinigung von der Lösung berieselt werden. Auf diese Weise wird eine Kristallbildung auf den Leisten nach Möglichkeit vermieden.
  • Eine weitere Ausführungsart der Rieselflächen ist in Fig. 3 dargestellt. Hierbei werden dieselben aus je zwei Schalen i und k gebildet und in ähnlicher Weise auf einer Welle befestigt. Die Schalen sind hier nur in beispielsweiser Ausführung als flache Schalen largestellt. Es kann aber die Form der Schalen je nach dem Verwendungszweck beliebig gewählt werden, z.B. wird für verschiedene Salzarten eine muldensartige Form oder eine Schale in tiefer Ausführung erforderlich sein.
  • Zum Überlaufen der Lauge werden die Längswände mit Einkerbungen versehen. Bei dieser Anordnung wird erreicht, daß sich in den Schalen zuerst die Lauge ansammelt, wodurch die kristallbildung wesentlich unterstützt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: l. Einbauten für Kühler zum Kühlen von Salz- und anderen Lösungen mit von außen bewegbaren Rieselorganen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieselorgane als breite, horizontale oder geneigte Flächen ausgebildet, gegenseitig versetzt angeordnet und an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden auf Wellen oder Zapfen drehbar gelagert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieselflächen als Auffangschalen in beliebiger Form ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Auflageleisten der Rieselflächen in der Ruhestellung -von diesen überdeckt sind.
DE1918332903D 1918-10-29 1918-10-29 Einbauten fuer Kuehler zum Kuehlen von Salz- und anderen Loesungen Expired DE332903C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE332903T 1918-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE332903C true DE332903C (de) 1921-02-11

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DE1918332903D Expired DE332903C (de) 1918-10-29 1918-10-29 Einbauten fuer Kuehler zum Kuehlen von Salz- und anderen Loesungen

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