DE3328604A1 - Zahnsteinentfernungs-handstueck - Google Patents
Zahnsteinentfernungs-handstueckInfo
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Description
Zahnsteinentfernungs-Handstück
IQ Die Erfindung betrifft ein Zahnsteinentfernungs-Handstück,
bestehend aus einer länglichen Griffhülse, in der ein Schwingungserzeuger angeordnet ist, der zur
Schwingungsübertragung mit einem an einem Ende der Griffhülse angeordneten schwingbaren Zahnsteinentfernungs-Werkzeug
verbunden ist, wobei die Griffhülse Versorgungsmediumleitungen aufweist, von welchen eine als
zum Schwingungserzeuger führende Energiezufuhrleitung vorgesehen ist und welche über ein am werkzeugfernen
Ende der Griffhülse angeordnetes Anschlußstück an zu
einer Mediumquelle führende Verbindungsleitungen angeschlossen
sind.
Derartige Zahnsteinentfernungs-Handstücke sind durch die
EP-OS 28 531 und die DE-AS 16 16 127 bekannt. Bei diesen bekannten Zahnsteinentfernungs-Handstücken hat es sich.
gezeigt, daß der Lichteinfall auf die Zahnstein aufweisende Stelle des Zahnes des Patienten, insbesondere wenn
sich diese Stelle an einer tief oder hinten liegenden Zahnpartie oder auf der Rückseite des Zahnes befindet,
bei den bisher in zahnärztlichen Praxen herrschenden Beleuchtungsverhältnissen unzureichend war.
Die Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein Zahnsteinentfernungs-Handstück
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem während
des Zahnsteinentfernens die zu bearbeitende Stelle des Zahnes hinreichend hell und daher für den Behandler
deutlich erkennbar ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im
wesentlichen darin zu sehen, daß nunmehr ein volles Ausleuchten der zu bearbeitenden Stelle des Zahnes gewährleistet
ist, so daß der Behandler deutlich den Verlauf des Zahnsteinentfernensverfolgen und erkennen
kann. Auf diese Weise ist vermieden, daß einerseits wegen schlechter Erkennbarkeit eine Bearbeitung über eine zu
große Zeitspanne und daher womöglich eine Schädigung des bereits vom Zahnstein befreiten Zahnes erfolgt, und
daß andererseits der Zahnstein nur ungenügend entfernt wird.
Durch die DE-OS 31 o4 239 ist ein zahnärztliches Handstück bekannt, bei dem zwar auch schon als Versorgungsmediumleitung
ein mit seinem freien. Ende auf das Werkzeug gerichteter und an seinem rückwärtigen Ende von einem am
werkzeugseitigen Ende des AnschlußStückes angeordneten Lichtbeaufschlagungselement beaufschlagter strangförmiger
Lichtleiter vorgesehen ist. Dieses bekannte Handstück gehört jedoch einer anderen Gattung an; so handelt esjsich
nicht um ein Zahnsteinentfernungs-Handstück, und in der Griffhülse ist kein Schwingungserzeuger für ein schwingbares
Zahnsteinentfernungs-Werkzeug vorgesehen. Bei dem bekannten Handstück ist vielmehr an einem Ende der Griffhülse
ein als Luftturbine ausgebildetes Antriebsaggregat zum direkten Antrieb eines rotierbaren Zahnbehandlungswerkzeuges
angeordnet. Bei einem solchen Handstück hat zwar die Ausleuchtung der Bearbeitungsstelle gewisse
Vorteile, sie ist jedoch gegenüber einem Zahnsteinentfernungs-Handstück von untergeordneter Bedeutung, weil
nach der Bearbeitung mit dem bekannten Luftturbinenhand-
stück stets eine Weiterbehandlung, z.B. das Einbringen einer Füllung erfolgt, während nach der Bearbeitung mit
einem Zahnsteinentfernungs-Handstück die Behandlung beendet ist, so daß angerichtete Schädigungen des Zahnes
nicht mehr behoben werden können.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben und nachstehend erläutert.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Zahnsteinentfernungs-Handstück mit pneumatisch betreibbarem Schwingungserzeuger mit weggelassenem
werkzeugseitigen, d.h. linken Ende, im Schnitt,
Fig. 2 das linke Ende des Handstückes nach Fig. 1 in
vergrößertem Maßstab,
20
20
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 3 abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 5 das mit dem werkzeugfernen Ende eines Anschlußstückes des Handstückes nach Fig. 1, 3 oder 4
verbindbare Ende eines VersorgungsSchlauches,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Zahnsteinent-.30 fernungs-Handstückes mit weggelassenem werkzeugfernen
Ende im Schnitt,
Fig. 7 eine gegenüber Fig. 6 abgeänderte Ausführungsform, -1ο-
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine gegenüber Fig. 6 und 7 abgeänderte Ausführungsform,
5
5
Fig.io einen Schnitt nach der Linie X-X in'Fig. 9,
Fig.11 ein Zahnsteinentfernungs-Handstück mit elektrisch
betreibbarem Schwingungserzeuger, im Schnitt, 10
Fig.12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig.11 und
Fig.13 eine gegenüber Fig. 12 abgeänderte Ausführungsform.
Das Zahnsteinentfernungs-Handstück besteht aus einer länglichen runden Grifffhülse 1, in der ein Schwingungserzeuger
2 angeordnet ist, der - um ein an einem Ende der Griffhülse 1 schwingbar gelagertes Zahnsteinentfernungs-Werkzeug
3 in Schwingungen zu versetzen - zwecks Schwingungsübertragung mit dem Werkzeug 3 verbunden ist. Die
Griffhülse 1 besitzt in ihrem Innern Versorgungsmediumleitungen 4, die über Zwischenleitungen 19 eines am werkzeugfernen
Ende der Griffhülse 1 angeordneten Anschlußstükkes
5 an jeweils eine zu einer nicht dargestellten Mediumquelle führende Verbindungsleitung 6 angeschlossen sind.
Als weitere Versorgungsmediumleitung 4 ist ein mit seinem freien Ende auf den Arbeits- bzw. Behandlungsbereich des
Zahnsteinentfernungs-Werkzeuges 3 gerichteter und an seinem rückwärtigen, d.h. werkzeugfernen Ende von einem
am werkzeugseitigen Ende des AnschlußStückes 5 angeordneten
Lichtbeaufschlagungselement 7 mit Licht beaufschlagter
Lichtleiter 8 vorgesehen. Der Lichtleiter 8 kann aus einem Bündel von Lichtleitfasern, z.B. aus Glas,
Kunststoff od.dgl. bestehen.
- 11 -
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 3, 4 und 11 ist
das Lichtbeaufschlagungselement 7 durch das werkzeugseitige Ende eines im Anschlußstück 5 angeordneten Zwischen-Lichtleiters
9 gebildet, der an seinem werkzeugfernen Ende vom werkzeugseitigen Ende eines von einer durch eine
Lichtquelle gebildeten Mediumquelle mit Licht beaufschlagten Verbindungs-Lichtleiter 1o seinerseits mit Licht beaufschlagbar
ist.
Das Lichtbeaufschlagungselement 7 ist bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 1, 6 und 7 durch eine Glühlampe 11
gebildet, der eine im Anschlußstück 5 angeordnete Stromleitung 12 zugeordnet ist, die an ihrem werkzeugfernen
Ende an das werkzeugseitige Ende einer zu einer Stromquelle als Mediumquelle führenden Verbindungs-Stromleitung
13 anschließbar ist.
Im Falle der Fig. 1 bis 1o ist der Schwingungserzeuger 2
pneumatisch betreibbar, wobei die Energiezufuhrleitung durch eine Druckluftleitung·14 gebildet ist. Bei den Ausführungsformen
nach den Fig., 1 bis 8 ist der Lichtleiter 8 unter Belassung eines freien Ringraumes koaxial in
der Druckluftleitung 14 angeordnet.
Als weitere Versorgungsmediumleitung 4 ist eine vom Schwingungserzeuger 2 kommende Abluftleitung 15 vorgesehen,
die im Bereich des Schwingungserzeugers 2 im wesentlichen durch den Innenraum der Griffhülse 1 gebildet ist. Der
Schwingungserzeuger 2 besteht bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 1o nach Art der EP-OS 28 531 aus einer die
Druckluftleitung·14 mit Spiel umgebenden und daher radial beweglichen Muffe 37, die über radial gerichtete Bohrungen
38 derDruckluftleitung 14 angeblasen und dadurch in radial hin- und hergehende Bewegungen versetzt wird. Die
dabei auf die Druckluftleitung 14 ausgeübten Schläge er-■ zeugen Schwingungen, die infolge der Verbindung mit dem
- 12 -
Zahnsteinentfernungs-Werkzeug 3 auf letzteres übertragen werden. Damit die Muffe 37 sich stets im Bereich der
Anblas-Bohrungen 38 befindet, ist der axiale Hin- und
Herbewegungsweg der Muffe 37 durch auf der Leitung 14 angeordnete ringförmige Anschläge 39 begrenzt. Die in
Schwingungen versetzbare Druckluftleitung 14 ist nach Art eines Resonanzkörpers 4o ausgebildet. Zwischen der
Druckluftleitung 14 und der Griffhülse 1 ist eine in den Fig. 7 bis 1o dargestellte Verdrehsicherung 41 angeordnet.
10
Die werkzeugseitige Lagerung der die Schwingungen übertragenden Druckluftleitung 14 ist mit 42 und die werkzeugferne,
einen durch eine laschenartige Klemmanordnung 43 gehaltenen Verbindungsschlauch 44 aufweisende Lagerung
mit 45 bezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist der Schwingungserzeuger
2 elektrisch betreibbar, wobei die Energiezufuhrleitung durch eine Stromzufuhrungsleitung 16 gebildet
ist. Der Schwingungserzeuger 2 besteht bei dieser Ausführungsform ähnlich wie bei der DE-AS 16 16 127 aus
einem rohrförmigen, koaxial zur Griffhülse 1 angeordneten
Träger 46, auf dem eine an die Stromzuführungsleitung 16
Erreger angeschlossene Spule 47 angeordnet ist. Innerhalb des
rohrförmigen Trägers 46 ist koaxial zu dem rohrförmigen Träger 46 ein magnetostriktiver Wandler 48 angeordnet,
der bei Stromzufuhr in Schwingungen versetzt wird und diese Schwingungen auf das mit ihm verbundene Werkzeug 3
überträgt.
Als zusätzliche Versorgungsmediumleitung 4 ist eine zum
Zahnsteinentfernungs-Werkzeug 3 führende Kühlmittelleitung 17 vorgesehen. Das Kühlmittel kann Luft, Wasser oder
ein durch ein Luft-Wasser-Gemisch gebildeter Spray sein. Die Kühlmittelleitung 17 mündet bei den Ausführungsformen
nach den Fig. JL und 11 in das hohl ausgebildete Werkzeug
3 ein, das eine auf den Behandlungsbereich gerichtete
- 13 -
Kühlmittel-Austrittsöffnung 34 aufweist. Der Hohlkanal des Werkzeuges 3 ist mit 49 bezeichnet.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 6 bis 8 ist der Lichtleiter 8 hohl ausgeführt, wobei der so gebildete
• Hohlkanal 18 die Kühlmittelleitung 17 oder eine Aufnahme für die Kühlmittelleitung bildet.
Im Falle der Fig. 4 und 11 ist das Anschlußstück 5 durch
Verschraubung undrehbar mit dem werkzeugfernen Ende der Griffhülse 1 verbunden. Gemäß Fig..4 im Zusammenhang mit
Fig. 5 ist das Anschlußstück 5 mittels einer Gewindeverbindung 25 in das werkzeugferne Ende der Griffhülse 1
eingeschraubt und mit einem aus diesem Ende herausragenden
Fortsatz 2o versehen. Dieser Fortsatz 2o ist seinerseits mit einem Außengewinde 21 zur Verschraubung mit
dem Innengewinde 22 einer auf dem griffhülsenseitigen Ende
eines die Verbindungsleitungen 6, 1o, 13 enthaltenden
Versorgungsschlauches 23 angeordneten überwurfmutter 24 versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist die Verschraubung
des Anschlußstückes 5 mit der Griffhülse in der Weise ausgeführt, daß das Anschlußstück '5 am griffhülsenseitigen
Ende eines die Verbindungsleiturigen 6, 1o, 13 enthaltenden Versorgungsschlauches 23 angeordnet und mit einer mittels
einer Gewindeverbindung 26 mit dem werkzeugfernen Ende der Griffhülse 1 verschraubbaren überwurfmutter 27 versehen
ist.
Im Falle derFig. 1 und 3 dagegen ist das Anschlußstück 5 drehbar mit der Griffhülse 1 verbunden. Hierfür ist die
Ausbildung derart, daß das Anschlußstück 5 als gegenüber der Griffhülse 1 frei drehbare Schnellkupplung ausgebildet
ist, wobei die Schnellkupplung und das werkzeugferne Ende der Griffhülse 1 mit in jeder Drehstellung wirksamen
- 14 -
Medienübertrittsmitteln 28, 29 versehen sind. Dabei ist das Anschlußstück 5 mit einem in das werkzeugferne Ende
der Griffhülse 1 einsteckbaren, im Querschnitt kreisrunden
Führungszapfen 3o versehen.
5
5
Die Medienübertrittsmittel für Flüssigkeit, Luft oder einen durch ein Flüssigkeits-Luft-Gemisch gebildeten Spray
sind durch jeweils zwischen zwei den Führungszapfen 3o
umgebenden, zur Anlage an die Griffhülseninnenwandung kommeηden,
ringförmigen Dichtungselementen 32 angeordnete Austrittsöffnungen 28 der an die Verbindungsleitungen 6
angeschlossenen Zwischenleitungen 19 des AnschlußStückes
5 und durch den Austrittsöffnungen 28 zugeordnete, im Bereich der Griffhülseninnenwandung vorgesehene, mit
den Versorgungsmedienleitungen 4 in Verbindung stehende Ringkanäle 29 gebildet.
Wenn z.B. gemäÄFig. 11 als Versorgungsmedxumleitung 4
eine zum.Schwingungserzeuger 2 führende Stromzuführungsleitung
16 vorgesehen ist, können die Mediumübertrittsmittel . durch einerseits am Führungszapfen 3o vorgesehene Ringkontakte
und andererseits im Bereich der Griffhülsenwandung vorgesehene, mit den Ringkontakten zusammenarbeitende
Schleifkontakte der Stromzuführungsleitung 16 gebildet sein.
Die Medienübertrittsmittel 28, 29 für Licht sind durch das am werkzeugseitigen Ende des Führungszapfens 3o angeordnete
Lichtbeaufschlagungselement 7 und durch das rückwärtige Ende des Lichtleiters 8 gebildet. Der Lichtleiter
8 ist koaxial in der Griffhülse 1 angeordnet.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 9 und 11 im Zusammenhang
mit Fig. 12 ist der Lichtleiter 8 an seinem werkzeugseitigen Ende als den Schaft 5o und/oder einen
Fortsatz 35 des Werkzeuges 3 umgebender Lichtleitring 33
- 15 -
ausgebildet. Der Lichtleiter 8 ist dabei zweistrangig ausgebildet. Im Falle der Fig. 11 im Zusammenhang mit
Fig. 13 besteht das werkzeugseitige Ende des Lichtleiters. 8 aus drei auf einem Kreis nebeneinander angeordneten
Einzelsträngen 52. Ansonsten kann der^Licht leiter 8
punktförmig auf das Werkzeug 3 gerichtet sein.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 2 und 11 ist
das freie Ende des Lichtleiters 8 getrennt von der Austrittsöffnung 34 der Kühlmittelleitung 17 angeordnet.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 6 und 7 dagegen
^^ ist das freie Ende des Lichtleiters 8 mit der Austrittsöffnung 34 der Kühlmittelleitung 17 baulich vereinigt.
2g Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 6 und 9 ist
das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug 3 lösbar mit dem
Schwingungserzeuger 2 verbunden. Hierfür ist der am griffhülsenseitigen Ende des Zahnsteinentfernungs-Werk-■
zeuges 3 vorgesehene Fortsatz 35 in eine Aufnähmeöffnung
36 des Schwingungserzeugers 2 eingesetzt. Auf diese Weise"ist ein leichter Werkzeugaustausch ermöglicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 erstreckt sich der Lichtleiter 8 axial durch den Fortsatz 35 des Werkzeuges
3; mit seinem Ende ist er auf die Spitze des ge-
bogen ausgeführten Werkzeuges 3 gerichtet.
Im Falle der Fig. 7 und 8 ist das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug 3 mit dem Schwingungserzeuger 2 als vorzugsweise
lösbarer bzw. austauschbarer einheitlicher Bauteil ausgebildet. Der Schwingungserzeuger 2 erstreckt sich bis
an das werkzeugferne Ende der Griffhülse 1.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1, 2, 3, 6 und
7 ist der Lichtleiter 8 innerhalb des Schwingungserzeu-3g
gers 2, nämlich innerhalb der Druckluftleitung 14, angeordnet.
- 16 -
Im Falle der Fig. 9 verlaufen der Schwingungserzeuger 2
und die Druckluftleitung 14 außermittig; bei den übrigen Ausführungsformen ist eine mittige Anordnung in der Griffhülse
1 vorgesehen.
5
5
Das Anschlußstück 5 besitzt bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 3 mindestens ein mit einem von außen
bedienbaren Stellglied 53 versehenes, mindestens der als Kühlmittelleitung 17 vorgesehenen Versorgungsmediumleitung
4 zugeordnetes Regelorgan 54.
Sofern für die ein Festhalten des Führungszapfens 3o in der Griffhülse 1 bewirkende Klemmkraft die Elastizität
der Dichtungselemente 32 nicht ausreicht, kann hierfür, wie in Fig. 1, 3 und 9 dargestellt, eine den Führungszapfen
3o in der eingesteckten Axial-Sollstellung haltende
Rastanordnung 31 vorgesehen sein. Hierfür ist auf der Außenwandung des FührungsZapfens 3o ein besonderer Rast-Ringkanal
55 und in der Wandung der Griffhülse 1 mindestens
eine in einer Ausnehmung 56 gelagerte Rastkugel 57 ange^-
ordnet. Die Rastkugel 57 greift dabei unter der Wirkung einer Feder 58 mit dem kleineren Teil ihrer Oberfläche
über die Innenfläche der Wandung der Griffhülse 1 hinausragend in den Rast-Ringkanal 55 ein. Hierfür besitzt die
Ausnehmung 56 einen mit der genannten Innenfläche der Wandung der Griffhülse 1 fluchtenden Boden, welcher eine
öffnung aufweist, die kleiner als die Äquatorialebene
der Rastkugel 57 ist. Während des Einsteckvorganges bzw. während des Auseinanderziehvorganges wird die Rastkugel·
57 entgegen der Wirkung der Feder 58 aus dem Rast-Ringkanal 55 herausbewegt, so daß sich beim Einsteckvorgang
bzw. beim Auseinanderζiehvorgang ein leichtes und schnelles Einnehmen und Lösen der Einraststellung ergibt.
- 17 -
In Fig. 11 ist noch im Bereich des werk zeug r>e it igen
Handstückendes ein Verdrehsxcherungsstift 59 und ein Fixierstift 6o ersichtlich.
Der Patentanwalt
- 18 -
- Leerseite -
Claims (30)
- KÖRBER
- ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT · PROF. REPRESENTATIVES B[I ORE THE EUROPEAN PATlNT OFF-ICF
- MANDATAIRES AGREES PRES LOFFICE EUROPEEN DES BREVCTS
- Kaltenbach & Voigt GmbH & Co, Bismarckring 39 795o Biberach/Riß
- Dipl.-Ing. H. Mitscherlich Dipl.-Ing. K. Gunschmann Dipl.-Ing. Dr. rer. nat. W. Körber Dipl.-Ing. J. Schmidt-Evers Dipl.-Ing. W. Melzer
- Steinsdorf straße 10
D-8000 München 22 Telefon (089) 29 66 84-86 . Telex !523155mitshd Psch-Kto. Mchn 195 75-803 EPA-Kto. 2Ö 000 206 - Gu/ay
5/1337 - 8. August 1983Ansprüche1. Zahnsteinentfernungs-Handstück, bestehend aus einer länglichen Griffhülse (1), in der ein Schwingungserzeuger (2) angeordnet ist, der zur Schwingungsübertragung mit einem an einem Ende der Griffhülse (1) angeordneten schwingbaren Zahnsteinentfernungs-Werkzeug-(3) verbunden ist, wobei die Griffhülse (1) Versorgungsmediumleitungen (4) aufweist, von welchen eine als zum Schwingungserzeuger (2) führende Energiezufuhrleitung vorgesehen ist und welche über ein am werkzeugfernen Ende der Griffhülse angeordnetes Anschlußstück (5) an zu einer Mediumquelle führende Verbindungsleitungen (6) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Versorgungsmediumleitung (4) ein mit seinem freien Ende auf das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug (3) gerichteter und an seinem rückwärtigen Ende von einem am werkzeugseitigen Ende des Anschlußstückes (5) angeordneten Lichtbeaufschlagungselement (7) beaufschlagter strangförmiger Lichtleiter (8) vorgesehen ist.2. Handstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das2 -Lichtbeaufschlagungselement (7) durch das werkzeugseitige Ende eines im Anschlußstück (5) angeordneten Zwischen-Lichtleiters (9) gebildet ist, der an seinem werkzeugfernen Ende vom werkzeugseitigen Ende eines von einer Lichtquelle als Mediumquelle beaufschlagten Verbindungs-Lichtleiters (1o) beaufschlagbar ist. (Fig. 3, 4, 11)3. Handstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtbeaufschlagungselement (7) durch eine GlühlampejQ (11) gebildet ist, der eine im Anschlußstück (5) angeordnete Stromleitung (12) zugeordnet ist, die an ihrem werkzeugfernen Ende an das werkzeugseitige Ende einer zu einer Stromquelle als Mediumquelle führenden Verbindungsstromleitung (13) anschließbar ist. (Fig. 1, 6, 7)4. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger (2) pneumatisch betreibbar und die Energiezuführleitung durch eine Druckluftleitung (14) gebildet ist. (Fig. 1 bis 1o)5. Handstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daßder Lichtleiter (8) in der Druckluftleitung (14) angeordnet ist. (Fig. 1 bis 8)6. Handstück nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Versorgungsmediumleitung (4) eine vom Schwingungserzeuger (2) kommende Abluftleitung (15) vorgesehen ist.gQ 7. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet/ daß der Schwingungserzeuger (2) elektrisch betreibbar und die Energiezufuhrleitung durch eine Stromzuführungsleitung (16) gebildet ist. (Fig. 11)- 3 -8. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Versorgungsmediumleitung (4) mindestens eine zum Zahnsteinentfernungs-Werkzeug (3) führende Kühlmittelleitung (17) vorgesehen ist.
- 9. Handstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (8) hohl ausgebildet ist, wobei. der so gebildete Hohlkanal (18) die Kühlmittelleitung(17) oder eine Aufnahme für die Kühlmittelleitung bildet. (Fig. 6 bis 8)
- 10. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) undrehbar mit der Griffhülse (1) verbunden ist. (Fig. 4, 11)
- 11. Handstück nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) mit der Griffhülse (1) verschraubt ist.
- 12. Handstück, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, · daß das Anschlußstück (5) mittels einer Gewindeverbindung (25) mit dem werkzeugfernen Ende der Griffhülse (1) verschraubt ist und einen aus diesem Ende herausragenden Fortsatz (2o) aufweist, der mit einem Außengewinde (21) zur Verschraubung mit dem Innengewinde (22) einer auf dem griffhülsenseitigen Ende eines die Verbindungsleitungen (6, 1o, 13) enthaltenden Versorgungsschlauches (23) angeordneten überwurfmutter (24) versehen ist. (Fig. 4,5)
- 13. Handstück nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) am griffhülsenseitigen Ende eines die Verbindungsleitungen (6, 1o, 13) enthaltenden Versorgungsschlauches (23) angeordnet und mit einer mittels einer Gewindeverbindung (26) mit dem werkzeugfernen Ende der Griffhülse (1) verschraubbaren Überwurfmutter(27) versehen ist. (Fig. 11)
- 14. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) drehbar mit der Griffhülse (1) verbunden ist. (Fig. 1, 3)
- 15. Handstück nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) als gegenüber der Griffhülse (1) frei drehbare Schnellkupplung ausgebildet ist, wobei die Schnellkupplung und das werkzeugferne Ende der Griffhülse (1) mit in jeder Drehstellung wirksamen Medienübertrittsmitteln (28, 29) versehen sind.
- 16. Handstück nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) mit einem in das werkzeugferne Ende der Griffhülse (1) einsteckbaren, im Querschnitt kreisförmigen Führungszapfen (3o) versehen ist.
- 17. Handstück nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Führungszapfen (3o) in der eingesteckten Axial-Sollstellung haltende Rastanordnung (31) vorgesehen ist.
- 18. Handstück nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Medienübertrittsmittel für Flüssigkeit, Luft oder ein Flüssigkeits-Luft-Gemisch durch jeweils zwischen zwei den Führungszapfen (3o) umgebenden, in der Einsteckstellurig zur Anlage an die Griffhülseninnenwandung kommenden Dichtungselementen (32) angeordnete Austrittsöffnungen (28) der Verbindungsleitungen (6) und durch den Austrittsöffnungen (.28) zugeordnete, im Bereich derGriffhülsenwandung vorgesehene,mit den zugehörigen Versorgungsmediumleitungen (4) in Verbindung stehende Ringkanäle (29) gebildet sind.- 5 -
- 19. Handstück nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Medienübertrittsmittel für elektrischen Strom durch einerseits am Führungszapfen (3o) vorgesehene Ringkontakte und andererseits an der Griffhülsenwandung vorgesehene, mit den Ringkontakten zusammenarbeitende Schleifkontakte gebildet sind.
- 2o. Handstück nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Medienübertrittsmittel (28, 29) für Licht durch das am werkzeugseitigen Ende des Führungszapfens (3o) angeordnete Lichtbeaufschlagungselement (7) und durch das rückwärtige Ende des Lichtleiters (8) gebildet sind.
- 21. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (8) koaxial in der Griffhülse (1) angeordnet ist.
- 22. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (8) an seinem werkzeutseitigen Ende als den Schaft (5o) und/oder einen Fortsatz (35) des Werkzeuges (3) umgebender Lichtleitring (33) ausgebildet ist. (Fig. 9, 11)
- 23. Handstück nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Lichtleiters (8) getrennt von der Austrittsöffnung (34) der Kühlmittelleitung (17) angeordnet ist. (Fig. 2, 11)
- 24. Handstück nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Lichtleiters (8) mit der Austrittsöffnung (34) der Kühlmittelleitung (17) baulich vereinigt ist. (Fig. 6,7)- 6 -
- 25. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug (3) lösbar mit dem Schwingungserzeuger (2) verbunden ist. (Fig. 6, 9)
- 26. Handstück nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der am griffhülsenseitigen Ende des Zahnsteinentfernungs-Werkzeuges (3) vorgesehene Fortsatz (35) in eine Aufnahmeöffnung (36) des Schwingungserzeugers (2) eingesetzt ist.
- 27. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug(3) mit einem Resonanzkörper (4o) des Schwingungserzeugers (2) verbunden ist.
- 28. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnsteinentfernungs-Werkzeug (3) mit dem Schwingungserzeuger (2) als einheitlicher Bauteil ausgebildet ist. (Fig. 7, 8)
- 29. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger (2)sich bis an das werkzeugferne Ende der Griffhülse (1) erstreckt.
- 30. Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (8) innerhalb des Schwingungserzeugers (2) angeordnet ist. (Fig. 1, 2, 3, 6, 7)- 7 35
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