DE3327270C2 - - Google Patents
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- G03G15/65—Apparatus which relate to the handling of copy material
- G03G15/6502—Supplying of sheet copy material; Cassettes therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In einem aus der US-PS 36 89 143 bekannten Gerät dieser Art
wird das Vorlagenformat ermittelt und dementsprechend eine
von zwei Zuführvorrichtungen gewählt, die jeweils Auf
zeichnungsmaterial eines bestimmten festgelegten Formats
enthalten. Falls das Vorlagenformat keinem der beiden
Aufzeichnungsmaterialformate entspricht, wird entsprechend
dem ermittelten Vorlagenformat und einem der vorgegebenen
Aufzeichnungsmaterialformate einer von drei vorgegebenen
Abbildungsmaßstäben eingestellt. Dadurch ist festgelegt,
daß nur auf eines der beiden Formate des Aufzeichnungs
materials mit nur einem der drei Abbildungsmaßstäbe
kopiert werden kann.
Aus der US-PS 43 02 098 ist ein Kopiergerät bekannt, an
dem die Bedienungsperson zunächst einen Abbildungsmaßstab
wählen muß. In dem Gerät werden dann das Vorlagenformat
und die Formate verfügbarer Aufzeichnungsmaterialien er
mittelt und aus dem Vorlagenformat und dem gewählten Ab
bildungsmaßstab das Format des benötigten Aufzeichnungs
materials bestimmt. Falls das benötigte Aufzeichnungs
material vorhanden ist, wird die entsprechende Zuführvor
richtung gewählt und das Kopieren freigegeben. Andernfalls
wird das Format des benötigten Aufzeichnungsmaterials
blinkend angezeigt, um das Bereitstellen dieses Aufzeich
nungsmaterials zu fordern. Einer mit dem Gerät und den
Formatbezeichnungen nicht vertrauten Person fällt es je
doch schwer, das benötigte Aufzeichnungsmaterial bereit
zustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart aus
zugestalten, daß für eine größere Anzahl von Aufzeich
nungsmaterialformaten immer optimale Kopierbedingungen
unabhängig vom Vorlagenformat ohne Eingriff der Be
dienungsperson erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeich
nenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführten Mitteln
gelöst.
Demnach wird in dem erfindungsgemäßen Kopiergerät an jeder
Zuführeinrichtung das Format des jeweils darin enthaltenen
Aufzeichnungsmaterials ermittelt. Bei betätigter Vorrang
schaltvorrichtung wird nach einem bestimmten Programm der
Abbildungsmaßstab entsprechend den Ermittlungsergebnissen
an den Zuführeinrichtungen sowie dem Vorlagenformat be
stimmt. Falls in einer der Zuführeinrichtungen Aufzeich
nungsmaterial im Vorlagenformat enthalten ist, wird der
Abbildungsmaßstab 1 : 1 eingestellt und die betreffende
Zuführeinrichtung gewählt. Andernfalls wird ein Maßstab
bestimmt und eingestellt, der das Kopieren der Vorlage auf
dasjenige Aufzeichnungsmaterial zuläßt, dessen Format dem
Vorlagenformat am nächsten kommt und das in einer der
Zuführeinrichtungen enthalten ist, die dann gewählt wird.
Auf diese Weise wird bei jedem Vorlagenformat unter den
hinsichtlich der Formate des bereitstehenden Aufzeich
nungsmaterials günstigsten Bedingungen kopiert, ohne daß
dazu ein besonderer Bedienungsvorgang erforderlich wäre.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den
Unteransprüchen aufgeführt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er
läutert.
Fig. 1 zeigt Kopiergerät gemäß einem Ausfüh
rungsbeispiel.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer Vorlagenformat-Ermittlungs
einrichtung.
Fig. 3 veranschaulicht die Anordnung von Lichtempfangs
elementen.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Lichtempfangsteil-Aufnahme
schaltung.
Fig. 5 zeigt Ausgangssignale der Auf
nahmeschaltung.
Fig. 6 zeigt den Aufbau eines Abtastschlittens 10 und
eines Antriebsmechanismus hierfür.
Fig. 7-1 zeigt ein Beispiel einer Vorlagenermittlungsein
richtung.
Fig. 7-2 zeigt ein Beispiel für die Ermittlung des Auflie
gens einer Vorlage.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht eines
Teils einer Vorlagenabdeckung.
Fig. 9 zeigt ein Beispiel einer automatischen Vorlagenzu
führvorrichtung.
Fig. 10 zeigt eine Einrichtung zum Ermitteln von Papier
formaten.
Fig. 11 zeigt einen Maßstabänderungs-Mechanismus, bei dem
ein Objektiv bewegt wird.
Fig. 12 zeigt an einer Auflageglasplatte, wie der Maßstab
geändert wird.
Fig. 13 zeigt den Aufbau einer Steuerschaltung mit einem
Mikrocomputer.
Fig. 14 zeigt schematisch eine Treiber
schaltung.
Fig. 15 zeigt ein Beispiel eines Bedienungsfelds.
Fig. 16 zeigt eine Matrixschaltung.
Fig. 17-1 bis 17-4 sind Ablaufdiagramme eines Maßstabände
rungs-Steuerprogramms.
Die Fig. 1 zeigt ein Kopiergerät gemäß einem Aus
führungsbeispiel. Das in Fig. 1 gezeigte
Kopiergerät ist ein Farbkopiergerät. Die ganze Oberfläche
einer fotoempfindlichen Trommel 52 wird mittels einer Lade
vorrichtung 80 geladen, wonach auf der Oberfläche
mit dem über ein Filter 81 proji
zierten Vorlagebild ein Ladungsbild für eine jeweilige
Farbe erzeugt wird. Dieses Ladungsbild wird mit einem Toner
der der Farbe des Filters 81 entsprechenden Farbe entwickelt,
wonach das entwickelte Bild auf eine Übertragungstrommel
53 übertragen wird; darauffolgend wird ein weiteres Ladungs
bild mittels eines Filters anderer Farbe erzeugt, mit
einem Toner der entsprechenden Farbe entwickelt und
auf der Übertragungstrommel 53 überlagert, wodurch auf der
Übertragungstrommel ein Farbbild erzeugt wird. Mit 3 ist
ein oberer Flächenrahmen bezeichnet, mit 10 ist
ein Abtast
schlitten bezeichnet, mit 4 ist eine Vorlagenbeleuchtungs
lampe bezeichnet, mit 1 ist eine Auflageglasplatte bezeich
net und mit 2 ist eine Vorlagenabdeckung bezeichnet.
Mit 300 ist ein Mikroschalter für das Ermitteln des Öffnungs-
bzw. Schließzustands der Vorlagenabdeckung bezeichnet. Die
ser Schalter kann durch ein Leuchtelement und ein Licht
empfangselement ersetzt werden, die für die Vorlagener
mittlung verwendet werden.
Mit 50 und 51 sind Kassetten als Zuführeinrichtungen für die Aufnahme
von Aufzeichnungsmaterial in drei verschiedenen Formaten wie A4,
B4 und A3 bezeichnet.
Eine der Kassetten 50 und 51 wird für die Papierzufuhr
durch Betätigen einer von Papierzufuhrwalzen
120 und 121 gewählt, was mittels eines
Mikrocomputers erfolgen kann, der nachstehend beschrieben wird.
In einem in Fig. 2 gezeigten Vorlagenbelichtungsabtast
system ist eine Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung ge
mäß einem Ausführungsbeispiel angebracht. Das Abtastsystem
umfaßt die Auflageglasplatte 1, die an dem oberen Flächen
rahmen 3 des Kopiergeräts angebracht ist und auf die eine
Vorlage aufgelegt wird, die Vorlagenabdeckung 2 für das
Bedecken der auf die Auflageglasplatte aufgelegten Vorlage
und den Abtastschlitten 10, an dem die Vorlagenbeleuchtungs
lampe 4 für das Beleuchten der Vorlage und ein Reflektor
schirm 5 hierfür angebracht sind. Der Abtastschlitten 10
ist bewegbar an einer Schiene 8 angebracht, die im wesent
lichen parallel der Auflageglasplatte 1 gegenübergesetzt
ist, und wird mittels eines Drahtzugs 9 a bewegt,
wobei die auf die Auflageglasplatte aufgelegte Vor
lage mittels der Vorlagenbeleuchtungslampe beleuchtet und
abgetastet wird.
Die Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung weist Lichtemp
fangselemente 7 a, 7 b, 7 c wie CdS-Elemente, die in der Vor
lagenabdeckung 2 angeordnet sind, und eine Ermittlungslam
pe 6 auf, die an dem Abtastschlitten 10 angebracht ist. Im
Falle eines digitalen Vorlagenabtastsystems kann ein Vor
lagenformat in der Unterabtastrich
tung durch das Abtastsystem ermittelt werden.
Es wird nun die Anordnung der Lichtempfangselemente 7 a, 7 b
und 7 c des analogen Vorlagenabtastsystems beschrie
ben. Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind die jeweiligen
Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c an Stellen angeordnet,
an denen die Vorlagenabdeckung Vorlagen berührt, wenn sol
che in vorbestimmten Lagen auf die Auflageglasplatte 1 auf
gelegt sind, wobei die Lichtempfangselemente Stellen ge
genübergesetzt sind, die geringfügig vor Abschlußrändern
von Vorlagen im Format A4, B4 bzw. A3 liegen. Ferner sind
die Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c auf einer geraden
Linie längs der Bewegungsbahn der Ermittlungslampe 6 ange
ordnet.
Die Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c geben jeweils ent
sprechend dem Licht aus der darunter bewegten Ermittlungs
lampe 6 Ausgangssignale ab; falls aber zwischen dem jewei
ligen Lichtempfangselement und der Ermittlungslampe 6 eine
Vorlage liegt, wird das Licht aus der Ermittlungslampe 6
von der Vorlage abgefangen, so daß das Lichtempfangsele
ment kein Ausgangssignal abgibt.
Diese Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c sind jeweils an
den Positiv-Eingangsanschluß eines Vergleichers einer in
Fig. 4 gezeigten Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung ange
schlossen; die Ausgangssignale der Lichtempfangselemente
7 a, 7 b und 7 c werden jeweils mittels des Vergleichers,
einer Zenerdiode, eines Transistors usw. dieser Schaltung
in Vorlagenformat-Ermittlungssignale gemäß der Darstellung
in den Fig. 5(a) bis (d) umgesetzt.
Die Fig. 5(a) bis (d) zeigen den zeitlichen Verlauf der
Ausgangssignale der Aufnahmeschaltung
entsprechend den Formaten von auf die Auflageglasplatte
aufgelegten Vorlagen. Bei den jeweiligen Kurvenformdar
stellungen zeigt die jeweils oberste Kurvenform ein Vor
laufsignal für die Vorlaufbewegung des Abtastschlittens 10,
das aus dem Mikrocomputer abgegeben wird.
D. h., es wird der Zeitpunkt des Ausgangs
signals der Aufnahmeschaltung bei einer
vollen Bewegung der Ermittlungslampe 6 an dem Abtast
schlitten 10 über die ganze Abtaststrecke gezeigt. Die
Fig. 5(a) betrifft den Fall, daß keine Vorlage auf der
Auflageglasplatte liegt, so daß
das Licht der Ermittlungslampe 6 nicht unter
brochen wird und daher alle Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c
Ausgangssignale abgeben, wodurch von der
Aufnahmeschaltung drei Signale hohen Pegels abgegeben werden.
Die Fig. 5(b) betrifft den Fall, daß die auf die Auflage
glasplatte aufgelegte Vorlage das Format A4 hat; in diesem
Fall gibt das Lichtempfangselement 7 a kein Ausgangssignal
ab, da das Licht von der Vorlage abgefangen wird, während
die Lichtempfangselemente 7 b und 7 c Ausgangssignale abge
ben, da das auf sie gerichtete Licht nicht abgefangen
wird; infolgedessen werden von der Aufnahmeschaltung zwei
Signale hohen Pegels abgegeben. Die Fig. 5(c) betrifft den
Fall, daß die auf die Auflageglasplatte aufgelegte Vorlage
das Format B4 hat; in diesem Fall geben die Lichtempfangs
elemente 7 a und 7 c keine Ausgangssignale ab, da das auf
sie gerichtete Licht von der Vorlage abgefangen wird, wäh
rend nur das Lichtempfangselement 7 c Licht erhält und von
der Aufnahmeschaltung ein Signal hohen Pegels abgegeben
wird. Die Fig. 5(d) betrifft den Fall, daß die auf die
Auflageglasplatte aufgelegte Vorlage das Format A3 hat;
in diesem Fall gibt keines der Lichtempfangselemente 7 a,
7 b und 7 c ein Ausgangssignal ab, da das auf die Elemente
gerichtete Licht abgefangen wird; infolgedessen tritt kein
Augangssignal der Aufnahmeschaltung auf.
Der Ausgangsanschluß dieser Aufnahme
schaltung, nämlich der Kollektor des Transistors der Schal
tung ist mit einer Eingabe/Ausgabe-Einheit des
Mikrocomputers verbunden, so daß daher die Aus
gangssignale der Aufnahmeschaltung
an den Mikrocomputer angelegt und durch
diesen decodiert werden, wodurch das Format der auf die
Auflageglasplatte aufgelegten Vorlage ermittelt wird. Mit
tels dieses Vorlagenformat-Ermittlungssignals wird eine
automatische Signalverarbeitung nach Fig. 17
bewerkstelligt, die nachfolgend
beschrieben wird.
Die Fig. 6 zeigt den Aufbau des Ab
tastschlittens 10 und des Antriebsmechanismus hierfür. Auf
der oberen Fläche des Abtastschlittens 10, der ein lang
gestrecktes Auflager darstellt, sind die langgestreckte
Vorlagenbeleuchtungslampe 4 und der Reflektorschirm 5
in Längsrichtung des Schlit
tens angebracht, während zusätzlich die Ermittlungslampe 6
für das Ermitteln der Vorlagenformate
angebracht ist.
Der Abtastschlitten 10 ist auf seiner Abtastbahn bewegbar
angebracht, wobei die Schiene 8 in eine in einem Endteil
10 a des Abtastschlittens ausgebildete Durchgangsöffnung
eingesetzt ist.
An der linken Seite des Endteils 10 a des Abtastschlittens
10 gemäß der Darstellung in Fig. 6 ist eine Feder 9 b zum
Vorspannen des Abtastschlittens 10 in der Richtung eines
Pfeils B befestigt, während an der rechten Seite des End
teils 10 a ein Ende des Drahtzugs 9 a zum Ziehen und Bewegen
des Abtastschlittens 10 in der Richtung eines Pfeils A be
festigt ist.
Das andere Ende des Drahtzugs 9 a ist über Seilscheiben 61
und 62 gelegt und an einer Drehtrommel 66 befestigt. Die
Drehtrommel 66 ist koaxial zu einer elektromagnetischen
Trommelkupplung 63 angeordnet, welche für das Abtasten mit dem optischen
System drehend mittels ei
ner Antriebswelle 64 angetrieben wird, die ihrerseits von einer nicht
gezeigten Hauptmotor-Antriebswelle angetrieben wird.
Durch Trommelkupplung 63 wird
die Antriebskraft des Hauptmotors zur Drehtrom
mel 66 übertragen oder unterbrochen, nämlich
ein- oder ausgeschaltet.
Auf diese Weise wird beim Einschalten die Drehung
der Antriebswelle 64 vom Hauptmotor her in der Richtung
eines Pfeils C über die elektromagnetische Trommelkupplung
63 zu der Drehtrommel 66 übertragen und der Drahtzug 19 a
auf die Drehtrommel
gewickelt, so daß der Drahtzug den Abtastschlitten 10 in
der Richtung des Pfeils A zieht und bewegt, wodurch die
Abtastung bewerkstelligt wird. Wenn durch die
Trommelkupplung 63 die Übertragung unterbrochen
bzw. ausgeschaltet wird, wird der Abtastschlitten 10 durch
die Feder 9 b in der Richtung des Pfeils B gezogen, so daß
er in eine vorbestimmte Ausgangs
stellung zurückkehrt. Das Umschalten
der Trommelkupplung 63 erfolgt unter
Steuerung durch den Mikro
computer.
An dem oberen Teil des Endteils 10 a des Abtastschlittens
10 ist ein Magnet 59 angebracht. Längs der Bewegungsbahn
des Endteils 10 a, nämlich des Magneten 59 sind integrierte
Halleffekt-
Schaltungen 60 a, 60 b und 60 c zum Erfassen der An
näherung des Magneten 59 angeordnet, die gemeinsam eine Abtast
strecken-Erfassungsschaltung bilden.
Die Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung wurde in Verbin
dung mit den Fig. 2 und 3 beschrieben; falls aber nur das
Aufliegen einer Vorlage
erfaßt werden soll,
kann das Lichtempfangselement 7 a
nach Fig. 3 herangezogen werden.
Nach Fig. 7-1 wird an dem Abtastschlitten 10 zusätzlich zu der
Vorlagenbeleuchtungslampe 4 die Ermittlungs
lampe 6 angebracht. Der Ermittlungslampe 6 wird in einem Polster
material 18 der Vorlagenabdeckung 2 ein Lichtempfangsele
ment 19 gegenübergesetzt.
Die Ermittlungslampe 6
und das Lichtempfangselement 19 können hinsichtlich ihrer
Anbringungsstellen vertikal vertauscht sein. Die Fig. 7-2
zeigt die Anordnung des Lichtempfangselements für die Er
fassung des Aufliegens einer Vorlage
an einer Stelle, an der Vor
lagen aller Formate wie A4 bis A3 erfaßbar sind, wobei nur
ein einziges Erfassungselement erforderlich ist. Die Ermittlungs
lampe kann durch die Vorlagenbeleuchtungslampe 4
gebildet sein. Die Fig. 8 ist eine vergröß
erte Längsschnittansicht eines Teils der Vorlageabdeckung.
In der Fig. 8 ist wie in den Fig. 7-1 und 7-2 mit 1 die
Auflageglasplatte bezeichnet, während mit 2 die Vorlagen
abdeckung bezeichnet ist, mit 19 das Lichtempfangselement
bezeichnet ist und mit 6 die Ermittlungslampe
bezeichnet ist. Wenn eine Vorlage auf der
Auflageglasplatte 1 aufliegt, wird das Licht aus der Ermitt
lungslampe 6 abgefangen, wodurch das Lichtempfangselement 19
das Vorhandensein der Vorlage erfaßt.
Wenn das Abtastsystem und das Lesesystem digitale
Systeme sind, ist es nicht erforderlich, eine Vorlagener
fassungseinrichtung gemäß den Darstellungen in den Fig. 2,
7-1, 7-2 und 8 vorzusehen; vielmehr kann die Vorlagener
fassungseinrichtung durch das Abtastsystem in der Weise ge
bildet sein, daß das Format oder das Aufliegen
der Vorlage unter Abtastung der Vorlage durch Bewegen
einer Vorlagenabtastungs-Ladungskopplungsvorrichtung (CCD)
in der Unterabtastrichtung erfaßt wird. D. h., wenn ein
digitalisierter Bilddatenwert durch eine Binärschaltung
unter Verwendung eines Vergleichers usw. quantisiert wird
und die Pegel ein niedriger Pegel zur Anzeige eines
Schwarzbereichs der Vorlage und ein hoher Pegel zur Anzei
ge des Weißbereichs der Vorlage sind, ergibt zu Beginn der
Abtastung ein Bereich bis hin zu der Vor
lage den niedrigen Pegel. An der Vorlage
ergibt der Leerbereich den hohen Pegel und
der Bildbereich den niedrigen Pegel. Wenn bei der weiteren Abtastung
eine Stelle außerhalb der Vorlage erreicht
wird, wird wieder der niedrige Pegel erzielt. Infolgedes
sen kann das Vorhandensein der Vorlage durch Überwachung
der Pegeländerung erfaßt werden, während dann, wenn das
Vorlagenformat ermittelt werden soll, durch die Pegel
änderung, ein Taktsignal usw. der zeitliche Verlauf und
die Dauer eines Pegels erfaßt werden können und daraus das
Vorlagenformat ermittelt werden kann.
Im weiteren wird ein System zum Ermitteln des Formats
einer Vorlage
bei einem Kopiergerät mit
einer automatischen Vorlagenzuführvorrichtung (ADF)
beschrieben. Die Fig. 9 zeigt ein Beispiel für die in dem Ko
piergerät angebrachte Vorlagenzuführvor
richtung. In der Fig. 9 ist mit 100 ein Einlegetisch be
zeichnet, auf den Blattvorlagen 101 aufgelegt werden. Mit
102 ist ein Sensor zum Ermitteln des Aufliegens oder Feh
lens der Blattvorlagen bezeichnet, während mit 106 ein Paar
von Zuführwalzen für das Einziehen der Blattvorlagen be
zeichnet ist. Mit 103 ist ein Sensor zum Erfassen des Vor
derrands und des Hinterrands einer Blattvorlage bezeichnet.
Das Format der Vorlage wird aus dem Ausgangssignal dieses
Sensors 103 und einem Taktsignal ermittelt. Mit 104
ist ein Endlosband mit einer Breite
zum Abdecken der ganzen Fläche einer Blattvorlage bezeichnet.
Die Oberfläche des Endlosbands 104 hat einen Rei
bungskoeffizienten, der dafür ausreicht, durch die Rei
bungskraft die Vorlagen auf der Auflageglasplatte 1 glei
tend zu versetzen. Das Endlosband 104 läuft über eine An
triebswalze 105 und eine Umlenkwalze 107 und ist so ge
staltet, daß kein Schlupf bezüglich der Antriebswalze 105
entsteht. Ferner sind Ausstoßwalzen 108, ein Sensor 109
zum Ermitteln ausgestoßener Vorlagen und eine
Vorlagenausstoß-Führungsplatte 110 vorgesehen. Auch in die
sem Fall kann das Format von Vorlagen auf digitale Weise
ermittelt werden.
Anhand der Fig. 10 wird nun eine Einrichtung zum Erfassen
der Formate der in das Kopiergerät eingesetzten Kassetten
bzw. der darin enthaltenen Aufzeichnungsmaterialien beschrieben.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 10 sind in dem innersten
Teil einer Kassettenaufnahme des Kopiergeräts Ausnehmungen
56, 57 und 58 gebildet, in welchen jeweils Mikroschalter
MS 1, MS 2 bzw. MS 3 angebracht sind. Die Mikroschalter MS 1,
MS 2 und MS 3 sind an eine Schnittstellenschaltung 131 ange
schlossen, die auf das Ein- und Ausschalten der Mikroschal
ter hin jeweils ein Signal abgibt.
An der Vorderseite der jeweiligen Kassette sind Vorsprünge
ausgebildet, die in die Ausnehmungen 56, 57 und 58 greifen,
wenn die Kassette eingesetzt wird. Beispielsweise sind an
der in Fig. 10 gezeigten Kassette 50 für das Format A4
Vorsprünge 59 und 60 ausgebildet, die in die Ausnehmungen
56 und 58 ragen, wodurch die Mikroschalter MS 1 und MS 3
geschlossen werden.
Andererseits werden an einer Kassette für das Format A 3
drei Vorsprünge für das Einschalten aller Mikroschalter
MS 1, MS 2 und MS 3 ausgebildet, während an einer Kassette
für das Format B 4 ein Vorsprung für das Einschalten allein
des Mikroschalters MS 3 ausgebildet wird.
Die Einschalt/Ausschaltzustände der Mikroschalter MS 1,
MS 2 und MS 3 bei dem Einsetzen von Kassetten für verschie
denerlei Formate sind in der nachstehenden Tabelle 1 ge
zeigt.
Entsprechend diesen Einschalt/Ausschalt-Zusammenhängen
gibt die Schnittstellenschaltung ein Signal ab. Diese
Schnittstellenschaltung 131 ist an einen Eingang 22 des
Mikrocomputers angeschlossen, der das Signal
decodiert, wodurch das Format ermittelt
wird, für das die eingesetzte Kassette vorgesehen ist.
Anhand der Fig. 11 wird nun ein Maßstabänderungsmechanismus
beschrieben, mit dem ein Objektiv verstellt
wird. Ein Objektiv 70 zum Abbilden einer Vorlage auf
der fotoempfindlichen Trommel 52 nach Fig. 1 ist an einem
Träger 71 befestigt, der in Zahneingriff mit einem mittels
eines nicht gezeigten Antriebsmotors angetriebenen Stell
zahnrad 72 steht und durch dessen Antriebskraft
in den Richtungen von Pfeilen C und D bewegbar
ist, wodurch an dem Objektiv 70 der
Maßstab 1 : 1 oder eine Maßstabänderung an den Kopie
bildern eingestellt wird.
Längs der Bewegungsbahn des Trägers 71 sind drei
Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 zum Erzeugen von
Ausgangssignalen bei der Unterbrechung ihres Lichtdurch
gangs angeordnet, während an dem Träger 71 eine Fühler
platte 79 angebracht ist, die bei der Bewegung des Trägers
71 den Lichtweg in einer jeweiligen Lichtschranke Q 1, Q 2
und Q 3 unterbricht, wodurch
die Lage des Objektivs 70 ermittelt wird.
Andererseits kämmt das Stellzahnrad 72 mit einem Zahnrad,
das koaxial an einer Scheibe 73 befestigt ist, an deren
Außenumfang drei Ausschnitte 75, 76 und 77 ausgebildet sind.
An dem Umfang der Scheibe 73 ist eine Verriegelungsstange
78 angeordnet, die derart ausgebildet ist, daß sie mittels
einer Feder in die Ausschnitte 75, 76 und 77 greifen kann
bzw. mittels eines Solenoids 74 aus den Ausschnitten aus
gerückt werden kann, um dadurch die Scheibe in ihrer Dreh
stellung zu verriegeln bzw. die Scheibe zu entriegeln. Da
durch wird das Objektiv 70 jeweils in einer Stellung für
einen vorbestimmten
Maßstab verriegelt oder aus dieser Stellung freigegeben.
Die
Anhaltestellungen der Scheibe 73, die den Ausschnitten 75,
76 und 77 entsprechen, nämlich die Verriegelungsstellungen
des Objektivs 70 entsprechen jeweils den Erfassungsstel
lungen der Fühlerplatte 79 an den Lichtschranken Q 1,
Q 2 und Q 3.
Die Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 sowie das Solenoid 74
sind über eine Verbraucheransteuerungsschaltung an den
Mikrocomputer angeschlossen, wel
cher den Maßstabänderungsmechanismus über das Solenoid 74
aufgrund der Erfassungssignale der Lichtschranken Q 1, Q 2
und Q 3 steuert.
An der Stelle der Erfassung durch die Lichtschranke Q 1 ist
der Maßstabänderungsmechanismus auf
den Maßstab 1 : 1 eingestellt, während an der Stelle der Er
fassung durch die Lichtschranke Q 2 der Maßstabänderungs
mechanismus auf eine erste Verkleinerung gemäß der Dar
stellung durch einen Pfeil in Fig. 12 eingestellt ist,
nämlich auf eine Maßstabänderung von einem Vorlagenformat
A 3 auf ein Papierformat B 4 oder von einem Vor
lagenformat B 4 auf ein Papierformat A4(b). An
der Stelle der Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 ist
der Maßstabänderungsmechanismus auf eine zweite Verkleine
rung gemäß der Darstellung durch Pfeile in Fig. 12
eingestellt, nämlich auf eine Maßstabänderung von dem Vor
lagenformat A 3 auf das Papierformat A 4 gemäß
der Darstellung in der nachstehenden Tabelle 2. Gleicher
maßen sind auch Maßstabänderungen für die Vergrößerung
möglich, wie beispielsweise für die Formatänderungen B 4 → A 3
(), A 4 → B 4 () und A 4 → A 3 (). Bei dem
Ausführungsbeispiel ist die Beschreibung der Ver
größerung weggelassen. Die Zusammenhänge zwischen den Vor
lagenformaten, den Papierformaten und den Maßstabände
rungs-Arten sind in der nachstehenden Tabelle 2 dargestellt.
Der Maßstabänderungsmechanismus ist so ausgebildet, daß
er in die Stellung für den Maßstab 1 : 1 (Normalstellung)
zurückgeführt wird, wenn das Kopiergerät die Kopiervorgän
ge zum Erzielen einer von der Bedienungsperson eingege
benen Anzahl fortlaufender Kopien der gleichen Vorlage ab
schließt.
Wie aus den in der Tabelle 2 dargestellten Zusammenhängen
ersichtlich ist, kann auch
aus dem Vorlagenformat und einer eingestellten
Maßstabänderung das geeignete Papierformat bestimmt werden.
Wenn beispielsweise die Vorlage das Format A 3 hat und ge
mäß der Anzeige durch die Lichtschranke Q 2 nach Fig. 11
die Maßstabänderung A 3 → B 4 (Verkleinerung 1) eingestellt
ist, ist das geeignete Papierformat das Format B 4, so daß
daher eine Kassette für das Format B 4 gewählt werden kann.
Wie es ferner aus den in der Tabelle 2 gezeigten Zusammen
hängen ersichtlich ist, kann auch
das Vorlagenformat aus der eingestellten
Maßstabänderung und dem Papierformat
bestimmt wird, wobei die Abtaststrecke
des Abtastsystems verändert wird. Beispielsweise kann das
Vorlagenformat aus der der Lichtschranke Q 3 entsprechenden
Maßstabänderung A 3 → A 4 und dem Papierformat
A 4 zu A 3 bestimmt werden, wobei
die Abtastung unter Einstellung der
Abtaststrecke des Abtastsystems auf das Vorlagenformat A 3
herbeigeführt werden kann.
Wenn die Bilddaten auf digitale Weise gelesen werden, ist
es nicht erforderlich, zu einer Maßstabänderung das Objek
tiv auf die vorstehend beschriebene Weise zu verstellen.
Es wird nun kurz eine digitale Maßstabänderung erläutert.
Zusätzlich zu der Betriebsart für den Maßstab 1 : 1, bei der
Bildelemente des Bilds einer gelesenen Vorlage unter einer
vorgewählten Geschwindigkeit und im Verhältnis
1 : 1 ausgegeben werden, kann mittels eines Steuerschalt
glieds zum Ändern der Ausgabegeschwindigkeit der Bildele
mente die Frequenz von Steueraktimpulsen gesteuert werden
und zum Ändern der Geschwindigkeit, mit der die Zeilen der
Bildelemente abgegeben werden, die Geschwindigkeit der
Abtastvorrichtung gesteuert werden, wodurch das Format
des Ausgabebilds in eindimensionaler Richtung oder in zwei
dimensionaler Richtung verändert wird. Auch bei dem digi
talen Abtastsystem kann gleichermaßen die Abtaststrecke
gemäß dem Maßstab und dem Papier
format gesteuert werden oder es kann das Papierformat
gemäß dem Maßstab und dem
Vorlagenformat gewählt werden.
Die Gestaltung des Mikrocomputers zum Steuern des gesamten
Kopiergeräts wird nun anhand der Fig. 13 beschrieben.
Der Mikrocomputer enthält eine Zentraleinheit (CPU) 12,
die die Verar
beitung von verschiedenerlei Signalen zur Steuerung des
Gesamtsystems ausführt, einen Festspeicher (ROM) 130, in
welchem das gesamte Steuerungsprogramm gespeichert ist,
einen Arbeitsspeicher (RAM) 20
und eine Eingabe/Ausgabe-Einheit 11, wobei der Fest
speicher 130, der Arbeitsspeicher 20 und die Eingabe/Aus
gabe-Einheit 11 mit der Zentraleinheit 12 über Datensam
melleitungen 13 und 14 verbunden sind. Nötigenfalls kann
in dem Mikrocomputer auch ein Zeitgeber 36 vorgesehen
werden.
Die Verbraucher in dem ganzen Kopiergerät wie die Vorlagen
beleuchtungslampe 4
die Ermittlungslampe 6
und Lampen, die in Bedienungstasten eines
noch zu beschreibenden Bedienungsfelds eingebaut sind,
sind jeweils an die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 über eine
Treiberschaltung angeschlossen, wie sie
als Beispiel in der Fig. 14 gezeigt ist.
Die Treiberschaltung nach Fig. 14
weist einen Verstärkertransistor, des
sen Basis an die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 des Mikrocom
puters über einen Ausgang 21 angeschlossen ist, und einen
Schalttransistor auf, dessen Basis an den Kollektor des
Verstärkertransistors angeschlossen ist. Die Vorlagenbe
leuchtungslampe 4 wird zwischen Ausgangsanschlüsse 40 und
41 der Treiberschaltung über einen nicht
gezeigten Vorlagenbeleuchtungs-Einschaltstromkreis ange
schlossen, während die Ermittlungslampe 6
zwischen die Ausgangsanschlüsse 40 und 41
geschaltet wird, wobei zwischen Ausgangsanschlüsse 42 und
43 ein Widerstand 44 geschaltet wird. Entsprechend den je
weiligen Verbrauchern wird in manchen Fällen kein Wider
stand 44 eingefügt. Mit 45 ist eine Lampe bezeichnet. Die
Ansteuerung der Vorlagenbeleuchtungslampe 4 oder der
Ermittlungslampe 6 erfolgt mittels eines Signals, das
aus der Zentraleinheit 12 an die Datensammelleitung 13 ent
sprechend dem in dem Festspeicher 130 gespeicherten Programm
und synchron mit Zeitsteuersignalen abgegeben wird, die
als Steuersignale 15 bis 18 dargestellt sind; das Signal
aus der Zentraleinheit 12 wird über die Eingabe/Ausgabe-
Einheit 11 aus dem Ausgang 21 an die Treiber
schaltung abgegeben.
Die Ansteuerung der Verbraucher wie der in den Bedienungs
tasten eingebauten Lampen erfolgt gleichermaßen mittels
des Mikrocomputers über Treiberschaltungen.
Andererseits werden Eingangssignale aus den verschieden
artigen Sensoren bzw. Ermittlungseinrichtungen, wie das
Vorlagenformat-Ermittlungssignal der vorstehend beschrie
benen Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung, das Papier
format-Ermittlungssignal aus der Schnittstellenschaltung
130 und Ermittlungssignale aus den Lichtschranken Q 1, Q 2
und Q 3 des Maßstabänderungsmechanismus über Eingänge 22 in
die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 eingegeben und weiter syn
chron mit den Zeitsteuersignalen 15 bis 18 in die Zentral
einheit 12 eingegeben, durch die entsprechend dem in dem
Festspeicher 130 gespeicherten Programm eine Beurteilung
der Signale erfolgt, die auf die Steuerung
der gesamten Zentraleinheit 12 übersetzt wird.
Es wird nun ein in Fig. 15 gezeigtes Bedienungsfeld 200 be
schrieben. An dem Bedienungsfeld 200 sind verschiedenerlei
Anzeigeteile und verschiedenerlei Bedienungstasten ange
ordnet.
Zu den Bedienungstasten zählen eine
Kopiertaste 201, eine Vorlagenformat-Vorrangstaste 202,
eine Wähltaste 203 zur Wahl einer oberen Kassette, eine
Wähltaste 204 zur Wahl einer unteren Kassette, eine Zehner
tastatur 205, eine Gruppe verschiedenartiger Betriebsart
wähltasten 206 und ein Hell/Dunkel-Einstellknopf 207.
Andererseits zählen zu den auf dem Bedienungsfeld 200 an
geordneten Anzeigeteilen eine 7-Segment-Leuchtdiodenanzeige
208 zur Anzeige der Kopienanzahl, eine Gruppe 209 ver
schiedenartiger Anzeigen, ein Maßstabänderungs-Anzeige
teil 210 und ein Kassettenformat-Anzeigeteil 211.
Die Gruppe 209 der verschiedenartigen Anzeigen enthält eine
Kassettenmangel-Anzeige 212, mit der eine Anzeige herbei
geführt wird, wenn keine Kassette eingesetzt ist oder wenn
im Falle der Wahl einer zu verwendenden Kassette gemäß dem
Vorlagenformat keine Kassette für ein der Maßstabänderung
zur Verkleinerung (oder Vergrößerung) entsprechendes For
mat eingesetzt ist.
Der Maßstabänderungs-Anzeigeteil 210 zeigt eine auto
matische Maßstabänderung an, die durch das Betätigen der
Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 herbeigeführt wird.
Der Kassettenformat-Anzeigeteil 211 zeigt das Format von Papier in einer
eingesetzten Kassette an, die durch das Betätigen der Wähl
taste 203 oder 204 für die Wahl der oberen Kassette bzw.
der unteren Kassette gewählt ist.
Die Kopiertaste 201 ist eine Eingabe
taste für das Einleiten des Kopiervorgangs, während die
Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 eine Eingabetaste für das
Ermitteln des Vorlagenformats, das Wählen einer vorbestimm
ten Kassette aus den eingesetzten Kassetten entsprechend
dem Ermittlungsergebnis und für das Wählen des Maßstabs
1 : 1 oder einer Maßstabänderung entsprechend dem Format der
gewählten Kassette.
Die Wähltasten 203 und 204 zum Wählen der oberen bzw. der
unteren Kassette sind Eingabetasten, mit denen aus den
eingesetzten Kassetten unabhängig von dem Vorlagenformat
die obere oder die untere Kassette als Papierzuführkassette
gewählt wird und der Maßstab 1 : 1 be
stimmt wird.
Die Zehnertastatur 205 dient zur Eingabe einer erwünschten
Kopienanzahl.
Die jeweiligen Bedienungstasten sind in einer Matrixschal
tung aus einer Anzahl von Kontakten geschaltet, die in Fig. 16
mit 23 bis 38 bezeichnet sind; wenn eine jeweilige Taste
von der Bedienungsperson betätigt wird, wird ein Eingangs
signal über die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 nach Fig. 13
an die Zentraleinheit 12 angelegt und
durch diese decodiert.
Wenn beispielsweise die Bedienungsperson die Kopiertaste
201 nach Fig. 15 betätigt, um das Kopieren einzuleiten,
wird damit der zugeordnete Kontakt 23 der Matrixschaltung gewählt;
dabei wird ein von der Zentraleinheit 12
über die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 sowie über die Aus
gänge 21 an Abfrageleitungen S 1 bis S 4 der Matrixschaltung
abgegebenes Signal von Rückmeldeleitun
gen R 1 bis R 4 aufgenommen und wieder über Eingänge 22 und
die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 an die Zentraleinheit 12
angelegt, durch welche das Signal decodiert wird, worauf
hin der Kopiervorgang eingeleitet wird.
Alle Bedienungstasten mit Ausnahme der Zehnertastatur 205
und des Hell/Dunkel-Ein
stellknopfs 207 sind Tasten, in
denen kleine Lampen eingebaut sind. Die jeweiligen
Lampen werden durch die Zentraleinheit 12 über jeweils eine
Treiberschaltung gemäß der Darstellung in
Fig. 14 geschaltet. Wenn eine Bedienungstaste von der
Bedienungsperson betätigt wird, wird die Lampe in
der betreffenden Bedienungstaste eingeschaltet, während
die Lampen in den anderen Bedienungstasten ausge
schaltet werden.
Es wird nun die Funktionsweise des gemäß der vorstehenden
Beschreibung gestalteten Ausführungsbeispiels anhand der
in den Fig. 17-1 bis 17-4 gezeigten Maß
stabsteuerungs-Ablaufdiagramme beschrieben.
Bei einem Schritt S 1 wird ermittelt, ob die
Kopiertaste betätigt ist. Falls
die Kopiertaste betätigt worden ist, schreitet das
Programm zu einem nächsten Schritt S 2 weiter.
Bei dem Schritt S 2 wird ermittelt, ob vor dem Betätigen
der Kopiertaste die Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 be
tätigt wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, nämlich
die Wähltaste
für die obere oder die untere Kassette betätigt wurde,
zweigt das Programm zu einem Schritt S 5 ab, bei dem die von
der Bedienungsperson bestimmte obere oder untere Kassette
gewählt wird, wonach das Programm zu der Kopier-Betriebs
ablauffolge mit dem Maßstab 1 : 1 fortschreitet.
Falls bei dem Schritt S 2
die Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 schon betätigt worden
ist, schreitet das Programm zu einem Schritt S 3 weiter.
Bei dem Schritt S 3 erfolgt die Ermittlung des Vorlagenfor
mats. D. h., die Zentraleinheit 12 schaltet die Ermittlungs
lampe 6 ein und bewirkt danach eine Vorwärtsbewegung des
Abtastschlittens 10 über die volle Abtaststrecke. Das
Licht der Ermittlungslampe wird von den Lichtempfangs
elementen 7 a, 7 b und 7 c empfangen oder durch die auf die
Auflageglasplatte 1 aufgelegte Vorlage abgefangen, wodurch
an dem Ausgang der Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung die
vorangehend beschriebene Ermittlungssignale erzielt
werden, die der Zentraleinheit 12 zugeführt werden, welche
aus diesen Signalen das Vorlagenformat decodiert.
Nachdem das Vorlagenformat ermittelt wurde, schreitet das
Programm zu einem Schritt S 4 weiter. Bei dem Schritt S 4
wird ermittelt, ob das Vorlagenformat-Ermittlungsergebnis
das Format A 3 ergibt.
Wenn die Vorlage das Format A 3 hat, schreitet das
Programm zu Schritten a 1 bis a 18 gemäß der Darstellung in
Fig. 17-2 weiter, die mit "A" bezeichnet sind; falls
das Vorlagenformat
nicht das Format A 3 ist, schreitet das Programm zu einem
nächsten Schritt S 6 weiter.
Bei dem Schritt S 6 wird ermittelt, ob das Vorlagenformat-
Ermittlungsergebnis das Format B 4 ergibt.
Wenn die Vorlage das Format B 4
hat, schreitet das Programm zu Schritten b 1 bis b 13 nach
Fig. 17-3 weiter, die mit "B" bezeichnet sind; falls
das Vorlagenformat
nicht das Format B 4 ist, also weder das Format A 3 noch das
Format B 4 ist, sondern das Format A 4, schreitet das Pro
gramm zu Schritten c 1 bis c 5 nach Fig. 17-4 weiter, die
mit "C" bezeichnet sind.
Zuerst werden die mit "A" bezeichneten Schritte a 1 bis a 18
nach Fig. 17-2 beschrieben, nämlich der Fall, daß das Vor
lagenformat das Format A 3 ist.
Bei dem Schritt a 1 wird mittels der vorstehend beschrie
benen Papierformat-Ermittlungseinrichtung festgestellt,
ob eine Kassette für das Format A 3 in das Gerät eingesetzt
ist. Falls eine Kassette für
das Format A 3 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem
Schritt a 17 weiter, bei dem der Maß
stab 1 : 1 gewählt wird, und danach zu dem nächsten Schritt
a 18, bei dem die Kassette für das Format A 3 als Papierzu
fuhrkassette gewählt wird; danach schreitet das Programm
zu der Kopierablauffolge weiter. D. h.,
durch den Betriebsablauf bei den Schritten a 1, a 17 und a 18
wird in dem Fall, daß bei dem Vorlagenformat A 3 in einer
eingesetzten Kassette Papier im Format A 3 vorhanden ist,
die Kassette für das Format A 3 gewählt und das Kopieren
im Maßstab 1 : 1 herbeigeführt.
Falls bei dem Schritt a 1
keine Kassette für das Format A 3 eingesetzt ist, schreitet
das Programm zu dem Schritt a 2 weiter, bei dem ermittelt
wird, ob eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist.
Falls die Antwort hierbei "Nein" ist, nämlich
eine eingesetzte
Kassette weder für das Format A 3 noch für das Format B 4
vorgesehen ist, sondern für das Format A 4, schreitet das
Programm zu dem Schritt a 3 weiter.
Bei dem Schritt a 3 wird die Maßstabänderung A 3 → A 4 ge
wählt. Danach schreitet das Programm zu dem Schritt a 4
weiter, bei dem ermittelt wird, ob die Lichtschranke Q 3
des Maßstabänderungsmechanismus anspricht, nämlich ob das
Objektiv 70 in der Stellung für die Maßstabänderung vom
Format A 3 auf das Format A 4 steht; falls die Antwort "Ja"
lautet, schreitet das Programm zu dem Kopieren weiter,
bei dem das Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format A 4
unter der Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4
erfolgt.
Falls bei dem Schritt a 4 die Antwort "Nein" lautet, nämlich
keine Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 vorliegt, schrei
tet das Programm zu dem nächsten Schritt a 5 weiter, bei dem
der Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird. D. h., die
Verriegelungsstange 78 wird mittels des Solenoids 74 nach
Fig. 11 angezogen und aus dem jeweiligen Ausschnitt der
Scheibe 73 herausgezogen, die damit bewegbar wird, wodurch
das mit dem Träger 71 des Objektivs 70 kämmende Stellzahn
rad 72 bewegbar wird.
Bei dem nächsten Schritt a 6 wird der Antriebsmotor des
Maßstabänderungsmechanismus betrieben, um dadurch das Stell
zahnrad 72 anzutreiben und damit das an dem Träger 71 be
festigte Objektiv 70 zu bewegen.
Im weiteren wird bei dem Schritt a 7 ermittelt, ob eine
Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 vorliegt. D. h., zu
einem Zeitpunkt, an dem das Objektiv 70 in die Stellung
für die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4
bewegt worden ist, tritt bei dem Schritt a 7 die Antwort
"Ja" auf, wonach sofort bei dem nächsten Schritt a 8 der
Antriebsmotor angehalten wird und bei dem nächsten Schritt
a 9 das Solenoid 74 abgeschaltet wird, wodurch die Verrie
gelungsstange 78 in den betreffenden Ausschnitt greift und
auf diese Weise das Objektiv in der Stellung für die
Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 festge
legt wird.
Danach schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge wei
ter, gemäß der ein Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial im
Format A 4 unter Maßstabänderung vom Format A 3 auf das For
mat A 4 ausgeführt wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird durch den Betriebs
ablauf bei den Schritten a 1 bis a 9 dann, wenn die Vorlage
das Format A 3 hat und nur eine Kassette für das Format A 4
eingesetzt ist, die Kassette für das Format A 4 gewählt und
die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 ge
wählt.
Es werden nun die Schritte a 1, a 2 und a 10 bis a 16 in dem
Fall beschrieben, daß die Vorlage das Format A 3 hat und
die eingesetzte Kassette das Format B 4 oder A 4 hat.
Im Falle der Antwort "Nein" bei dem Schritt a 1, nämlich
dann, wenn keine Kassette für das Format A 3 eingesetzt ist,
schreitet das Programm zu dem Schritt a 2 weiter, bei dem
ermittelt wird, ob eine Kassette für das Format B 4 einge
setzt ist; wenn
eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist, schreitet
das Programm zu einem Maßstabänderungs-Wählvorgang bei den
Schritten a 10 usw. fort; dies bedeutet, daß bei dem Vor
lagenformat A 3 und den Formaten B 4 und A 4 eingesetzter
Kassetten unter Vorrang die Kassette für das Format B 4
gewählt wird.
Bei dem Schritt a 10 wird der Betriebsvorgang für das Wäh
len der Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4
eingeleitet. Daher schreitet das Programm zu dem nächsten
Schritt a 11 weiter, bei dem ermittelt wird, ob eine Er
fassung an der Lichtschranke Q 2 vorliegt, nämlich die Maß
stabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 eingestellt
ist.
Wenn die Maßstab
änderung vom Format A 3 auf das Format B 4 eingestellt ist,
schreitet das Programm direkt zu der Kopierablauffolge
weiter, bei der der Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial
im Format B 4 unter der Maßstabänderung von dem Format A 3
auf das Format B 4 ausgeführt wird.
Wenn keine Erfassung durch die Lichtschranke Q 2 vorliegt, schreitet das
Programm zu dem nächsten Schritt a 12 weiter, bei dem der
Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird, wonach bei
dem Schritt a 13 der Antriebsmotor des Maßstabänderungs
mechanismus betrieben wird, um das Objektiv 70 zu bewegen.
Wenn das Objektiv 70 in die Stellung für die Maßstabände
rung vom Format A 3 auf das Format B 4 bewegt worden ist,
tritt bei dem Schritt a 14 die Antwort "Ja" auf, wonach das
Programm zu dem nächsten Schritt a 15 fortschreitet, bei
dem der Antriebsmotor angehalten wird; danach schreitet
das Programm zu dem Schritt a 16 weiter, bei dem das Objek
tiv 70 in seiner Stellung für die Maßstabänderung vom For
mat A 3 auf das Format B 4 verriegelt wird. Dann schreitet
das Programm zu der Kopierablauffolge weiter, bei der das
Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format B 4 unter der
Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 ausge
führt wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird durch die Betriebs
vorgänge bei den Schritten a 1, a 2 und a 10 bis a 16 bei dem
Vorlagenformat A 3 und den Formaten B 4 und A 4 der einge
setzten Kassetten unter Vorrang die Kassette für das For
mat B 4 gewählt und es wird die Maßstabänderung vom Format
A 3 auf das Format B 4 gewählt.
Es werden nun die mit "B" in Fig. 17-1 bezeichneten Schrit
te b 1 bis b 13 in dem Fall beschrieben, daß die Vorlagen
formatermittlung das Format B 4 ergibt.
Zuerst ermittelt bei dem Schritt b 1 die Zentraleinheit 12
über die Papierformat-Ermittlungseinrichtung, ob eine
Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist.
Wenn eine Kassette für das
Format B 4 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem
Schritt b 10 für die Wahl des Maßstabs
1 : 1 und zu dem nächsten Schritt b 11 für die Wahl der Kas
sette für das Format B 4 weiter, wonach das Programm zu
der Kopierablauffolge fortschreitet, bei der der Kopier
vorgang ausgeführt wird. D. h., durch den Betriebsablauf
bei den Schritten b 1, b 10 und b 11 wird bei dem Vorlagen
format B 4 und beim Vorhandensein einer eingesetzten Kas
sette für das Format B 4 die Kassette für das Format B 4 ge
wählt und das Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format B 4
im Maßstab 1 : 1 ausgeführt.
Wenn bei dem Schritt b 1
keine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist,
schreitet das Programm zu dem nächsten Schritt b 2 weiter,
bei dem die Zentraleinheit 12 ermittelt, ob eine Kassette
für das Format A 4 eingesetzt ist.
Falls bei dem Schritt b 2 die Antwort "Nein" ist, nämlich
keine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist, was be
deutet, daß das Format einer eingesetzten Kassette weder
B 4 noch A 4, sondern nur A 3 ist oder daß überhaupt keine
Kassette eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem
Schritt b 12 weiter, bei dem die Zentraleinheit 12 an dem
Anzeigeteil eine Anzeige als Alarm darüber hervorruft, daß
keine geeignete Kassette eingesetzt ist, wobei durch diese
Anzeige die Bedienungsperson von diesem Umstand unterrich
tet wird, wonach bei dem nachfolgenden Schritt b 13 das
Kopieren gesperrt wird.
Wenn eine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist und
bei dem Schritt b 2 die Antwort "Ja" lautet, schreitet das
Programm zu dem Schritt b 3 weiter, bei dem die Maßstabum
stellung auf die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das
Format A 4 eingeleitet wird. Daher schreitet das Programm
zu dem nächsten Schritt b 4 weiter, bei dem die Zentralein
heit 12 ermittelt, ob eine Erfassung an der Lichtschranke
Q 2 vorliegt, nämlich ob der Maßstabänderungsmechanismus
die Stellung für die Maßstabänderung von dem Format B 4
auf das Format A 4 eingenommen hat.
Wenn der Maßstabänderungsmechanismus die Stellung für die
Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 eingenom
men hat,
schreitet das Programm direkt zu der Kopierablauffolge wei
ter, bei der der Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial im
Format A 4 bei einer Maßstabänderung von dem Format B 4 auf
das Format A 4 ausgeführt wird.
Wenn der Maßstabänderungsmechanismus nicht die Stellung
für die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4
einnimmt und bei dem Schritt b 4 die Antwort "Nein" lautet,
schreitet das Programm zu dem Schritt b 5 weiter, bei dem
der Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird, wonach
bei dem Schritt b 6 der Antriebsmotor für den Maßstabände
rungsmechanismus betrieben wird. Wenn das Objektiv 70 des
Maßstabänderungsmechanismus in die Stellung für die Maß
stabänderung von dem Format B 4 auf das Format A 4 gelangt
und dies von der Lichtschranke Q 2 erfaßt wird, tritt bei
dem Schritt b 7 die Antwort "Ja" auf, wonach bei dem nächsten
Schritt b 8 der Antriebsmotor des Maßstabänderungsmechanis
mus angehalten wird und im weiteren bei dem Schritt b 9
das Objektiv 70 in der Stellung für die Maßstabänderung
vom Format B 4 auf das Format A 4 verriegelt wird. Danach
schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge weiter,
bei der der Kopiervorgang unter der Maßstabänderung vom
Format B 4 auf das Format A 4 ausgeführt wird.
Auf die vorstehend beschriebene Weise werden durch die
Betriebsvorgänge bei den Schritten b 1 bis b 9 bei dem Vor
lagenformat B 4 und dem Format A 4 der eingesetzten Kassette
die Kassette für das Format A 4 und die Maßstabänderung
vom Format B 4 auf das Format A 4 gewählt.
Es werden nun anhand der Fig. 17-4 die mit "C" in Fig. 17-1
bezeichneten Schritte c 1 bis c 5 für den Fall beschrieben,
daß die Vorlagenformatermittlung das Format A 4 ergibt.
Bei dem Schritt c 1 ermittelt die Zentraleinheit 12, ob eine
Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist; wenn
eine Kassette für das Format A 4 einge
setzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt c 4 weiter,
bei dem der Maßstab 1 : 1 gewählt wird, wonach bei dem Schritt
c 5 die Kassette für das Format A 4 als Papierzuführkassette
gewählt wird und dann das Programm zu der Kopierablauffol
ge fortschreitet, bei der der Kopiervorgang mit
dem Maßstab 1:1 ausgeführt wird.
Wenn keine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist, näm
lich das Format der eingesetzten Kassetten A 3 oder B 4 ist oder
keine Kassette eingesetzt ist, tritt bei dem Schritt c 1
die Antwort "Nein" auf, so daß das Programm zu dem Schritt
c 2 fortschreitet, bei dem die Zentraleinheit 12 an dem An
zeigeteil eine Alarmanzeige hervorruft, die das Fehlen
einer geeigneten Kassette angibt und die Bedienungsperson
über diesen Umstand informiert, wonach bei dem nachfolgen
den Schritt c 3 ein Kopiervorgang unterbunden wird.
D. h., durch die Betriebsvorgänge bei den Schritten c 1 bis
c 5 wird bei dem Vorlagenformat A 4 und bei dem Einsatz einer
Kassette für das Format A 4 der Maßstab 1 : 1 gewählt und die
Kassette für das Format A 4 gewählt, während beim Fehlen
einer eingesetzten Kassette des Formats A 4 eine Alarmmel
dung hervorgerufen wird und der Kopiervorgang gesperrt
wird.
Wenn bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
keine Kassette für das gleiche Format wie das Vorlagenfor
mat eingesetzt ist, werden die eingesetzten Kassetten für
kleinere Formate als das Vorlagenformat gewählt und es
wird eine Verkleinerung des Maßstabs gewählt, während dann,
wenn die Formate der eingesetzten Kassetten alle größer als
das Vorlagenformat sind, der Kopiervorgang gesperrt wird;
natürlich kann jedoch die Gestaltung so getroffen werden,
daß die eingesetzte Kassette für ein größeres Format als
das Vorlagenformat gewählt wird und eine Vergrößerung des
Maßstabs gewählt wird, wobei der Kopiervorgang nicht ge
sperrt wird, was leicht durch
Ändern des Programms des Mikrocomputers
möglich ist. Ferner wurden bei dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel zur Vereinfachung der Beschreibung
die Formate für die Vorlagen und die eingesetzten Kasset
ten auf die drei Formate, nämlich A 3, B 4 und A 4 beschränkt,
wogegen natürlich keine Einschränkung auf diese Formate
besteht; vielmehr können auf einfach Weise durch die Ge
staltung des Programms zusätzlich zu diesen drei Formaten
viele Formate verarbeitet werden.
Wenn nun bei dem Schritt S 5 mittels der Wähltaste 203 oder
204 ein Kassettenfach gewählt worden ist, wird der Abtast
arbeitshub bzw. die Abtaststrecke gemäß dem Formatsignal
für die gewählte Kassette festgelegt. Wenn bei dem Schritt
S 3 das Vorlagenformat ermittelt wird, wird die Abtaststrecke
nach dem Vorlagenformat-Ermittlungssignal festgelegt. Bei
dem Schritt S 5 kann auch eine erwünschte Vergrößerung bzw.
ein erwünschter Maßstab von Hand mittels der Betriebsart
wähltasten 206 gewählt werden. In diesem Fall wird in bezug auf
die Blätter in der gewählten Kassette die erwünschte Maß
stabänderung entsprechend dem gewählten Maßstab herbeige
führt und danach das Kopieren vorgenommen. Dabei zeigt auf
die Wahl des Maßstabs hin die Anzeigevorrichtung 210
den Maßstab an.
Wie es aus dem Ablaufdiagramm in Fig. 17 ersichtlich ist,
ist nach der Betätigung der Vorrangtaste 202 die manuelle
Wahl bei dem Schritt S 5 gesperrt, bis die Kopierablauffolge
entsprechend der mittels der Zehnertastatur 205 eingestellten
Kopienanzahl beendet ist. Ferner ist während des Kopierens
gemäß der manuellen Wahl die Vorrangstaste gesperrt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist
es unabhängig von dem
Vorlagenformat mit einem Umschalter wählbar, den Maß
stabänderungsmechanismus auf den Maßstab 1 : 1 einzustellen
oder einen veränderten Maßstab auf das Format des
Aufzeichnungsmaterials in einer entsprechend
dem Vorlagenformat gewählten Kassette einzustellen; daher
wird dann, wenn keine Kassette eingesetzt ist, die Aufzeich
nungsmaterial mit dem gleichen Format wie das Vorlagen
format enthält, das Kopieren in
einem Maßstab vorgenommen, der automatisch entsprechend
dem Format des Aufzeichnungsmaterials in der Kassette ver
ändert wird. Infolgedessen führt dies zu dem Vorteil, daß
vollständige Kopien erzielbar sind, bei denen keine von
dem Vorlagenbild verschiedene unnötige Leerteile oder
keine unkopierten Teile vorhanden sind. Dies gilt auch für
den Fall, daß eine Ladungskopplungsvorrichtung (CCD) oder
dergleichen dazu verwendet wird, auf digitale Weise das
Vorlagenformat zu ermitteln und im weiteren die Steuerung
der Maßstabänderung oder dergleichen herbeizuführen.
Claims (3)
1. Kopiergerät
mit einer Bilderzeugungseinrichtung zur Bilderzeugung in einem von mehreren Abbildungsmaßstäben auf einem von mehreren, in Zuführeinrichtungen enthaltenen Aufzeich nungsmaterialien unterschiedlichen Formats,
mit einer Ermittlungseinrichtung zum Ermitteln des Formats der zu kopierenden Vorlage und
mit einer Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen eines Ab bildungsmaßstabs nach Maßgabe des ermittelten Vorlagenfor mats,
wobei der Abbildungsmaßstab 1 : 1 bestimmt wird, wenn ein einem Aufzeichnungsmaterialformat entsprechendes Vorlagen format erfaßt wird, und ein davon abweichender Maßstab, wenn das erfaßte Vorlagenformat keinem der Aufzeichnungs materialformate entspricht, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zuführeinrichtung (50, 51) eine Ermittlungsein richtung (MS 1 bis MS 3) zum Ermitteln des Formats des in ihr enthaltenen Aufzeichnungsmaterials zugeordnet ist, und
daß eine Vorrangschaltvorrichtung (202) vorgesehen ist, bei deren Betätigung die Bestimmungseinrichtung als programmierbare Wähleinrichtung (12) derart betreibbar ist,
daß der Abbildungsmaßstab 1 : 1 gewählt wird, wenn ermittelt wird, daß in mindestens einer der Zuführeinrichtungen Material des Vorlagenformats enthalten ist, und die dieses Aufzeichnungsmaterial enthaltende Zuführeinrichtung ge wählt wird, und
daß andernfalls ein vom Maßstab 1 : 1 verschiedener Maßstab gewählt wird, der dem Vorlagenformat und dem diesem am nächsten kommenden ermittelten Aufzeichnungsmaterialformat entspricht, und die Zuführeinrichtung mit diesem Aufzeich nungsmaterial gewählt wird.
mit einer Bilderzeugungseinrichtung zur Bilderzeugung in einem von mehreren Abbildungsmaßstäben auf einem von mehreren, in Zuführeinrichtungen enthaltenen Aufzeich nungsmaterialien unterschiedlichen Formats,
mit einer Ermittlungseinrichtung zum Ermitteln des Formats der zu kopierenden Vorlage und
mit einer Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen eines Ab bildungsmaßstabs nach Maßgabe des ermittelten Vorlagenfor mats,
wobei der Abbildungsmaßstab 1 : 1 bestimmt wird, wenn ein einem Aufzeichnungsmaterialformat entsprechendes Vorlagen format erfaßt wird, und ein davon abweichender Maßstab, wenn das erfaßte Vorlagenformat keinem der Aufzeichnungs materialformate entspricht, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zuführeinrichtung (50, 51) eine Ermittlungsein richtung (MS 1 bis MS 3) zum Ermitteln des Formats des in ihr enthaltenen Aufzeichnungsmaterials zugeordnet ist, und
daß eine Vorrangschaltvorrichtung (202) vorgesehen ist, bei deren Betätigung die Bestimmungseinrichtung als programmierbare Wähleinrichtung (12) derart betreibbar ist,
daß der Abbildungsmaßstab 1 : 1 gewählt wird, wenn ermittelt wird, daß in mindestens einer der Zuführeinrichtungen Material des Vorlagenformats enthalten ist, und die dieses Aufzeichnungsmaterial enthaltende Zuführeinrichtung ge wählt wird, und
daß andernfalls ein vom Maßstab 1 : 1 verschiedener Maßstab gewählt wird, der dem Vorlagenformat und dem diesem am nächsten kommenden ermittelten Aufzeichnungsmaterialformat entspricht, und die Zuführeinrichtung mit diesem Aufzeich nungsmaterial gewählt wird.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die programmierbare Wähleinrichtung (12) in dem Fall,
daß in keiner der Zuführeinrichtungen (50, 51) das Auf
zeichnungsmaterial mit dem gleichen Format wie die Vorlage
enthalten ist, eine Zuführeinrichtung mit dem Aufzeich
nungsmaterial eines Formats wählt, das kleiner als das
Vorlagenformat ist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die programmierbare Wähleinrichtung (12) ein
Alarmsignal und das Sperren des Kopierens herbeiführt,
wenn in den Zuführeinrichtungen (50, 51) kein oder kein
geeignetes Aufzeichnungsmaterial bereitsteht.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57131132A JPS5922059A (ja) | 1982-07-29 | 1982-07-29 | 複写装置 |
| JP13113182A JPS5922043A (ja) | 1982-07-29 | 1982-07-29 | 複写装置 |
| JP13847982A JPS5929239A (ja) | 1982-08-11 | 1982-08-11 | 複写装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3327270A1 DE3327270A1 (de) | 1984-02-02 |
| DE3327270C2 true DE3327270C2 (de) | 1989-02-23 |
Family
ID=27316255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833327270 Granted DE3327270A1 (de) | 1982-07-29 | 1983-07-28 | Bildreproduktionseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3327270A1 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4647188A (en) * | 1984-06-12 | 1987-03-03 | Canon Kabushiki Kaisha | Image forming system |
| JPH0652447B2 (ja) * | 1984-08-30 | 1994-07-06 | シャープ株式会社 | 変倍複写機 |
| US4712906A (en) * | 1987-01-27 | 1987-12-15 | Eastman Kodak Company | Electrostatographic apparatus having a transfer drum |
| JP3004990B2 (ja) * | 1988-03-08 | 2000-01-31 | キヤノン株式会社 | プリンタ |
| JP2677620B2 (ja) * | 1988-08-05 | 1997-11-17 | 株式会社東芝 | 画像形成装置 |
| JPH0244376A (ja) * | 1988-08-05 | 1990-02-14 | Toshiba Corp | 画像形成装置 |
| JP2746954B2 (ja) * | 1988-11-12 | 1998-05-06 | 株式会社リコー | 複写機 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1983
- 1983-07-28 DE DE19833327270 patent/DE3327270A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3327270A1 (de) | 1984-02-02 |
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