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DE3327270C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3327270C2
DE3327270C2 DE19833327270 DE3327270A DE3327270C2 DE 3327270 C2 DE3327270 C2 DE 3327270C2 DE 19833327270 DE19833327270 DE 19833327270 DE 3327270 A DE3327270 A DE 3327270A DE 3327270 C2 DE3327270 C2 DE 3327270C2
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DE
Germany
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scale
original
cassette
recording material
Prior art date
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Expired
Application number
DE19833327270
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English (en)
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DE3327270A1 (de
Inventor
Yoshinori Matsudo Chiba Jp Ikeda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP57131132A external-priority patent/JPS5922059A/ja
Priority claimed from JP13113182A external-priority patent/JPS5922043A/ja
Priority claimed from JP13847982A external-priority patent/JPS5929239A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3327270A1 publication Critical patent/DE3327270A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3327270C2 publication Critical patent/DE3327270C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6502Supplying of sheet copy material; Cassettes therefor
    • G03G15/6508Automatic supply devices interacting with the rest of the apparatus, e.g. selection of a specific cassette
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In einem aus der US-PS 36 89 143 bekannten Gerät dieser Art wird das Vorlagenformat ermittelt und dementsprechend eine von zwei Zuführvorrichtungen gewählt, die jeweils Auf­ zeichnungsmaterial eines bestimmten festgelegten Formats enthalten. Falls das Vorlagenformat keinem der beiden Aufzeichnungsmaterialformate entspricht, wird entsprechend dem ermittelten Vorlagenformat und einem der vorgegebenen Aufzeichnungsmaterialformate einer von drei vorgegebenen Abbildungsmaßstäben eingestellt. Dadurch ist festgelegt, daß nur auf eines der beiden Formate des Aufzeichnungs­ materials mit nur einem der drei Abbildungsmaßstäbe kopiert werden kann.
Aus der US-PS 43 02 098 ist ein Kopiergerät bekannt, an dem die Bedienungsperson zunächst einen Abbildungsmaßstab wählen muß. In dem Gerät werden dann das Vorlagenformat und die Formate verfügbarer Aufzeichnungsmaterialien er­ mittelt und aus dem Vorlagenformat und dem gewählten Ab­ bildungsmaßstab das Format des benötigten Aufzeichnungs­ materials bestimmt. Falls das benötigte Aufzeichnungs­ material vorhanden ist, wird die entsprechende Zuführvor­ richtung gewählt und das Kopieren freigegeben. Andernfalls wird das Format des benötigten Aufzeichnungsmaterials blinkend angezeigt, um das Bereitstellen dieses Aufzeich­ nungsmaterials zu fordern. Einer mit dem Gerät und den Formatbezeichnungen nicht vertrauten Person fällt es je­ doch schwer, das benötigte Aufzeichnungsmaterial bereit­ zustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart aus­ zugestalten, daß für eine größere Anzahl von Aufzeich­ nungsmaterialformaten immer optimale Kopierbedingungen unabhängig vom Vorlagenformat ohne Eingriff der Be­ dienungsperson erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeich­ nenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführten Mitteln gelöst.
Demnach wird in dem erfindungsgemäßen Kopiergerät an jeder Zuführeinrichtung das Format des jeweils darin enthaltenen Aufzeichnungsmaterials ermittelt. Bei betätigter Vorrang­ schaltvorrichtung wird nach einem bestimmten Programm der Abbildungsmaßstab entsprechend den Ermittlungsergebnissen an den Zuführeinrichtungen sowie dem Vorlagenformat be­ stimmt. Falls in einer der Zuführeinrichtungen Aufzeich­ nungsmaterial im Vorlagenformat enthalten ist, wird der Abbildungsmaßstab 1 : 1 eingestellt und die betreffende Zuführeinrichtung gewählt. Andernfalls wird ein Maßstab bestimmt und eingestellt, der das Kopieren der Vorlage auf dasjenige Aufzeichnungsmaterial zuläßt, dessen Format dem Vorlagenformat am nächsten kommt und das in einer der Zuführeinrichtungen enthalten ist, die dann gewählt wird. Auf diese Weise wird bei jedem Vorlagenformat unter den hinsichtlich der Formate des bereitstehenden Aufzeich­ nungsmaterials günstigsten Bedingungen kopiert, ohne daß dazu ein besonderer Bedienungsvorgang erforderlich wäre.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungs­ beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er­ läutert.
Fig. 1 zeigt Kopiergerät gemäß einem Ausfüh­ rungsbeispiel.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer Vorlagenformat-Ermittlungs­ einrichtung.
Fig. 3 veranschaulicht die Anordnung von Lichtempfangs­ elementen.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Lichtempfangsteil-Aufnahme­ schaltung.
Fig. 5 zeigt Ausgangssignale der Auf­ nahmeschaltung.
Fig. 6 zeigt den Aufbau eines Abtastschlittens 10 und eines Antriebsmechanismus hierfür.
Fig. 7-1 zeigt ein Beispiel einer Vorlagenermittlungsein­ richtung.
Fig. 7-2 zeigt ein Beispiel für die Ermittlung des Auflie­ gens einer Vorlage.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Teils einer Vorlagenabdeckung.
Fig. 9 zeigt ein Beispiel einer automatischen Vorlagenzu­ führvorrichtung.
Fig. 10 zeigt eine Einrichtung zum Ermitteln von Papier­ formaten.
Fig. 11 zeigt einen Maßstabänderungs-Mechanismus, bei dem ein Objektiv bewegt wird.
Fig. 12 zeigt an einer Auflageglasplatte, wie der Maßstab geändert wird.
Fig. 13 zeigt den Aufbau einer Steuerschaltung mit einem Mikrocomputer.
Fig. 14 zeigt schematisch eine Treiber­ schaltung.
Fig. 15 zeigt ein Beispiel eines Bedienungsfelds.
Fig. 16 zeigt eine Matrixschaltung.
Fig. 17-1 bis 17-4 sind Ablaufdiagramme eines Maßstabände­ rungs-Steuerprogramms.
Die Fig. 1 zeigt ein Kopiergerät gemäß einem Aus­ führungsbeispiel. Das in Fig. 1 gezeigte Kopiergerät ist ein Farbkopiergerät. Die ganze Oberfläche einer fotoempfindlichen Trommel 52 wird mittels einer Lade­ vorrichtung 80 geladen, wonach auf der Oberfläche mit dem über ein Filter 81 proji­ zierten Vorlagebild ein Ladungsbild für eine jeweilige Farbe erzeugt wird. Dieses Ladungsbild wird mit einem Toner der der Farbe des Filters 81 entsprechenden Farbe entwickelt, wonach das entwickelte Bild auf eine Übertragungstrommel 53 übertragen wird; darauffolgend wird ein weiteres Ladungs­ bild mittels eines Filters anderer Farbe erzeugt, mit einem Toner der entsprechenden Farbe entwickelt und auf der Übertragungstrommel 53 überlagert, wodurch auf der Übertragungstrommel ein Farbbild erzeugt wird. Mit 3 ist ein oberer Flächenrahmen bezeichnet, mit 10 ist ein Abtast­ schlitten bezeichnet, mit 4 ist eine Vorlagenbeleuchtungs­ lampe bezeichnet, mit 1 ist eine Auflageglasplatte bezeich­ net und mit 2 ist eine Vorlagenabdeckung bezeichnet. Mit 300 ist ein Mikroschalter für das Ermitteln des Öffnungs- bzw. Schließzustands der Vorlagenabdeckung bezeichnet. Die­ ser Schalter kann durch ein Leuchtelement und ein Licht­ empfangselement ersetzt werden, die für die Vorlagener­ mittlung verwendet werden. Mit 50 und 51 sind Kassetten als Zuführeinrichtungen für die Aufnahme von Aufzeichnungsmaterial in drei verschiedenen Formaten wie A4, B4 und A3 bezeichnet. Eine der Kassetten 50 und 51 wird für die Papierzufuhr durch Betätigen einer von Papierzufuhrwalzen 120 und 121 gewählt, was mittels eines Mikrocomputers erfolgen kann, der nachstehend beschrieben wird.
In einem in Fig. 2 gezeigten Vorlagenbelichtungsabtast­ system ist eine Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung ge­ mäß einem Ausführungsbeispiel angebracht. Das Abtastsystem umfaßt die Auflageglasplatte 1, die an dem oberen Flächen­ rahmen 3 des Kopiergeräts angebracht ist und auf die eine Vorlage aufgelegt wird, die Vorlagenabdeckung 2 für das Bedecken der auf die Auflageglasplatte aufgelegten Vorlage und den Abtastschlitten 10, an dem die Vorlagenbeleuchtungs­ lampe 4 für das Beleuchten der Vorlage und ein Reflektor­ schirm 5 hierfür angebracht sind. Der Abtastschlitten 10 ist bewegbar an einer Schiene 8 angebracht, die im wesent­ lichen parallel der Auflageglasplatte 1 gegenübergesetzt ist, und wird mittels eines Drahtzugs 9 a bewegt, wobei die auf die Auflageglasplatte aufgelegte Vor­ lage mittels der Vorlagenbeleuchtungslampe beleuchtet und abgetastet wird.
Die Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung weist Lichtemp­ fangselemente 7 a, 7 b, 7 c wie CdS-Elemente, die in der Vor­ lagenabdeckung 2 angeordnet sind, und eine Ermittlungslam­ pe 6 auf, die an dem Abtastschlitten 10 angebracht ist. Im Falle eines digitalen Vorlagenabtastsystems kann ein Vor­ lagenformat in der Unterabtastrich­ tung durch das Abtastsystem ermittelt werden.
Es wird nun die Anordnung der Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c des analogen Vorlagenabtastsystems beschrie­ ben. Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind die jeweiligen Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c an Stellen angeordnet, an denen die Vorlagenabdeckung Vorlagen berührt, wenn sol­ che in vorbestimmten Lagen auf die Auflageglasplatte 1 auf­ gelegt sind, wobei die Lichtempfangselemente Stellen ge­ genübergesetzt sind, die geringfügig vor Abschlußrändern von Vorlagen im Format A4, B4 bzw. A3 liegen. Ferner sind die Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c auf einer geraden Linie längs der Bewegungsbahn der Ermittlungslampe 6 ange­ ordnet.
Die Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c geben jeweils ent­ sprechend dem Licht aus der darunter bewegten Ermittlungs­ lampe 6 Ausgangssignale ab; falls aber zwischen dem jewei­ ligen Lichtempfangselement und der Ermittlungslampe 6 eine Vorlage liegt, wird das Licht aus der Ermittlungslampe 6 von der Vorlage abgefangen, so daß das Lichtempfangsele­ ment kein Ausgangssignal abgibt.
Diese Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c sind jeweils an den Positiv-Eingangsanschluß eines Vergleichers einer in Fig. 4 gezeigten Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung ange­ schlossen; die Ausgangssignale der Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c werden jeweils mittels des Vergleichers, einer Zenerdiode, eines Transistors usw. dieser Schaltung in Vorlagenformat-Ermittlungssignale gemäß der Darstellung in den Fig. 5(a) bis (d) umgesetzt.
Die Fig. 5(a) bis (d) zeigen den zeitlichen Verlauf der Ausgangssignale der Aufnahmeschaltung entsprechend den Formaten von auf die Auflageglasplatte aufgelegten Vorlagen. Bei den jeweiligen Kurvenformdar­ stellungen zeigt die jeweils oberste Kurvenform ein Vor­ laufsignal für die Vorlaufbewegung des Abtastschlittens 10, das aus dem Mikrocomputer abgegeben wird. D. h., es wird der Zeitpunkt des Ausgangs­ signals der Aufnahmeschaltung bei einer vollen Bewegung der Ermittlungslampe 6 an dem Abtast­ schlitten 10 über die ganze Abtaststrecke gezeigt. Die Fig. 5(a) betrifft den Fall, daß keine Vorlage auf der Auflageglasplatte liegt, so daß das Licht der Ermittlungslampe 6 nicht unter­ brochen wird und daher alle Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c Ausgangssignale abgeben, wodurch von der Aufnahmeschaltung drei Signale hohen Pegels abgegeben werden.
Die Fig. 5(b) betrifft den Fall, daß die auf die Auflage­ glasplatte aufgelegte Vorlage das Format A4 hat; in diesem Fall gibt das Lichtempfangselement 7 a kein Ausgangssignal ab, da das Licht von der Vorlage abgefangen wird, während die Lichtempfangselemente 7 b und 7 c Ausgangssignale abge­ ben, da das auf sie gerichtete Licht nicht abgefangen wird; infolgedessen werden von der Aufnahmeschaltung zwei Signale hohen Pegels abgegeben. Die Fig. 5(c) betrifft den Fall, daß die auf die Auflageglasplatte aufgelegte Vorlage das Format B4 hat; in diesem Fall geben die Lichtempfangs­ elemente 7 a und 7 c keine Ausgangssignale ab, da das auf sie gerichtete Licht von der Vorlage abgefangen wird, wäh­ rend nur das Lichtempfangselement 7 c Licht erhält und von der Aufnahmeschaltung ein Signal hohen Pegels abgegeben wird. Die Fig. 5(d) betrifft den Fall, daß die auf die Auflageglasplatte aufgelegte Vorlage das Format A3 hat; in diesem Fall gibt keines der Lichtempfangselemente 7 a, 7 b und 7 c ein Ausgangssignal ab, da das auf die Elemente gerichtete Licht abgefangen wird; infolgedessen tritt kein Augangssignal der Aufnahmeschaltung auf.
Der Ausgangsanschluß dieser Aufnahme­ schaltung, nämlich der Kollektor des Transistors der Schal­ tung ist mit einer Eingabe/Ausgabe-Einheit des Mikrocomputers verbunden, so daß daher die Aus­ gangssignale der Aufnahmeschaltung an den Mikrocomputer angelegt und durch diesen decodiert werden, wodurch das Format der auf die Auflageglasplatte aufgelegten Vorlage ermittelt wird. Mit­ tels dieses Vorlagenformat-Ermittlungssignals wird eine automatische Signalverarbeitung nach Fig. 17 bewerkstelligt, die nachfolgend beschrieben wird.
Die Fig. 6 zeigt den Aufbau des Ab­ tastschlittens 10 und des Antriebsmechanismus hierfür. Auf der oberen Fläche des Abtastschlittens 10, der ein lang­ gestrecktes Auflager darstellt, sind die langgestreckte Vorlagenbeleuchtungslampe 4 und der Reflektorschirm 5 in Längsrichtung des Schlit­ tens angebracht, während zusätzlich die Ermittlungslampe 6 für das Ermitteln der Vorlagenformate angebracht ist.
Der Abtastschlitten 10 ist auf seiner Abtastbahn bewegbar angebracht, wobei die Schiene 8 in eine in einem Endteil 10 a des Abtastschlittens ausgebildete Durchgangsöffnung eingesetzt ist.
An der linken Seite des Endteils 10 a des Abtastschlittens 10 gemäß der Darstellung in Fig. 6 ist eine Feder 9 b zum Vorspannen des Abtastschlittens 10 in der Richtung eines Pfeils B befestigt, während an der rechten Seite des End­ teils 10 a ein Ende des Drahtzugs 9 a zum Ziehen und Bewegen des Abtastschlittens 10 in der Richtung eines Pfeils A be­ festigt ist.
Das andere Ende des Drahtzugs 9 a ist über Seilscheiben 61 und 62 gelegt und an einer Drehtrommel 66 befestigt. Die Drehtrommel 66 ist koaxial zu einer elektromagnetischen Trommelkupplung 63 angeordnet, welche für das Abtasten mit dem optischen System drehend mittels ei­ ner Antriebswelle 64 angetrieben wird, die ihrerseits von einer nicht gezeigten Hauptmotor-Antriebswelle angetrieben wird.
Durch Trommelkupplung 63 wird die Antriebskraft des Hauptmotors zur Drehtrom­ mel 66 übertragen oder unterbrochen, nämlich ein- oder ausgeschaltet.
Auf diese Weise wird beim Einschalten die Drehung der Antriebswelle 64 vom Hauptmotor her in der Richtung eines Pfeils C über die elektromagnetische Trommelkupplung 63 zu der Drehtrommel 66 übertragen und der Drahtzug 19 a auf die Drehtrommel gewickelt, so daß der Drahtzug den Abtastschlitten 10 in der Richtung des Pfeils A zieht und bewegt, wodurch die Abtastung bewerkstelligt wird. Wenn durch die Trommelkupplung 63 die Übertragung unterbrochen bzw. ausgeschaltet wird, wird der Abtastschlitten 10 durch die Feder 9 b in der Richtung des Pfeils B gezogen, so daß er in eine vorbestimmte Ausgangs­ stellung zurückkehrt. Das Umschalten der Trommelkupplung 63 erfolgt unter Steuerung durch den Mikro­ computer.
An dem oberen Teil des Endteils 10 a des Abtastschlittens 10 ist ein Magnet 59 angebracht. Längs der Bewegungsbahn des Endteils 10 a, nämlich des Magneten 59 sind integrierte Halleffekt- Schaltungen 60 a, 60 b und 60 c zum Erfassen der An­ näherung des Magneten 59 angeordnet, die gemeinsam eine Abtast­ strecken-Erfassungsschaltung bilden.
Die Vorlagenformat-Ermittlungseinrichtung wurde in Verbin­ dung mit den Fig. 2 und 3 beschrieben; falls aber nur das Aufliegen einer Vorlage erfaßt werden soll, kann das Lichtempfangselement 7 a nach Fig. 3 herangezogen werden.
Nach Fig. 7-1 wird an dem Abtastschlitten 10 zusätzlich zu der Vorlagenbeleuchtungslampe 4 die Ermittlungs­ lampe 6 angebracht. Der Ermittlungslampe 6 wird in einem Polster­ material 18 der Vorlagenabdeckung 2 ein Lichtempfangsele­ ment 19 gegenübergesetzt. Die Ermittlungslampe 6 und das Lichtempfangselement 19 können hinsichtlich ihrer Anbringungsstellen vertikal vertauscht sein. Die Fig. 7-2 zeigt die Anordnung des Lichtempfangselements für die Er­ fassung des Aufliegens einer Vorlage an einer Stelle, an der Vor­ lagen aller Formate wie A4 bis A3 erfaßbar sind, wobei nur ein einziges Erfassungselement erforderlich ist. Die Ermittlungs­ lampe kann durch die Vorlagenbeleuchtungslampe 4 gebildet sein. Die Fig. 8 ist eine vergröß­ erte Längsschnittansicht eines Teils der Vorlageabdeckung. In der Fig. 8 ist wie in den Fig. 7-1 und 7-2 mit 1 die Auflageglasplatte bezeichnet, während mit 2 die Vorlagen­ abdeckung bezeichnet ist, mit 19 das Lichtempfangselement bezeichnet ist und mit 6 die Ermittlungslampe bezeichnet ist. Wenn eine Vorlage auf der Auflageglasplatte 1 aufliegt, wird das Licht aus der Ermitt­ lungslampe 6 abgefangen, wodurch das Lichtempfangselement 19 das Vorhandensein der Vorlage erfaßt. Wenn das Abtastsystem und das Lesesystem digitale Systeme sind, ist es nicht erforderlich, eine Vorlagener­ fassungseinrichtung gemäß den Darstellungen in den Fig. 2, 7-1, 7-2 und 8 vorzusehen; vielmehr kann die Vorlagener­ fassungseinrichtung durch das Abtastsystem in der Weise ge­ bildet sein, daß das Format oder das Aufliegen der Vorlage unter Abtastung der Vorlage durch Bewegen einer Vorlagenabtastungs-Ladungskopplungsvorrichtung (CCD) in der Unterabtastrichtung erfaßt wird. D. h., wenn ein digitalisierter Bilddatenwert durch eine Binärschaltung unter Verwendung eines Vergleichers usw. quantisiert wird und die Pegel ein niedriger Pegel zur Anzeige eines Schwarzbereichs der Vorlage und ein hoher Pegel zur Anzei­ ge des Weißbereichs der Vorlage sind, ergibt zu Beginn der Abtastung ein Bereich bis hin zu der Vor­ lage den niedrigen Pegel. An der Vorlage ergibt der Leerbereich den hohen Pegel und der Bildbereich den niedrigen Pegel. Wenn bei der weiteren Abtastung eine Stelle außerhalb der Vorlage erreicht wird, wird wieder der niedrige Pegel erzielt. Infolgedes­ sen kann das Vorhandensein der Vorlage durch Überwachung der Pegeländerung erfaßt werden, während dann, wenn das Vorlagenformat ermittelt werden soll, durch die Pegel­ änderung, ein Taktsignal usw. der zeitliche Verlauf und die Dauer eines Pegels erfaßt werden können und daraus das Vorlagenformat ermittelt werden kann.
Im weiteren wird ein System zum Ermitteln des Formats einer Vorlage bei einem Kopiergerät mit einer automatischen Vorlagenzuführvorrichtung (ADF) beschrieben. Die Fig. 9 zeigt ein Beispiel für die in dem Ko­ piergerät angebrachte Vorlagenzuführvor­ richtung. In der Fig. 9 ist mit 100 ein Einlegetisch be­ zeichnet, auf den Blattvorlagen 101 aufgelegt werden. Mit 102 ist ein Sensor zum Ermitteln des Aufliegens oder Feh­ lens der Blattvorlagen bezeichnet, während mit 106 ein Paar von Zuführwalzen für das Einziehen der Blattvorlagen be­ zeichnet ist. Mit 103 ist ein Sensor zum Erfassen des Vor­ derrands und des Hinterrands einer Blattvorlage bezeichnet. Das Format der Vorlage wird aus dem Ausgangssignal dieses Sensors 103 und einem Taktsignal ermittelt. Mit 104 ist ein Endlosband mit einer Breite zum Abdecken der ganzen Fläche einer Blattvorlage bezeichnet. Die Oberfläche des Endlosbands 104 hat einen Rei­ bungskoeffizienten, der dafür ausreicht, durch die Rei­ bungskraft die Vorlagen auf der Auflageglasplatte 1 glei­ tend zu versetzen. Das Endlosband 104 läuft über eine An­ triebswalze 105 und eine Umlenkwalze 107 und ist so ge­ staltet, daß kein Schlupf bezüglich der Antriebswalze 105 entsteht. Ferner sind Ausstoßwalzen 108, ein Sensor 109 zum Ermitteln ausgestoßener Vorlagen und eine Vorlagenausstoß-Führungsplatte 110 vorgesehen. Auch in die­ sem Fall kann das Format von Vorlagen auf digitale Weise ermittelt werden.
Anhand der Fig. 10 wird nun eine Einrichtung zum Erfassen der Formate der in das Kopiergerät eingesetzten Kassetten bzw. der darin enthaltenen Aufzeichnungsmaterialien beschrieben.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 10 sind in dem innersten Teil einer Kassettenaufnahme des Kopiergeräts Ausnehmungen 56, 57 und 58 gebildet, in welchen jeweils Mikroschalter MS 1, MS 2 bzw. MS 3 angebracht sind. Die Mikroschalter MS 1, MS 2 und MS 3 sind an eine Schnittstellenschaltung 131 ange­ schlossen, die auf das Ein- und Ausschalten der Mikroschal­ ter hin jeweils ein Signal abgibt.
An der Vorderseite der jeweiligen Kassette sind Vorsprünge ausgebildet, die in die Ausnehmungen 56, 57 und 58 greifen, wenn die Kassette eingesetzt wird. Beispielsweise sind an der in Fig. 10 gezeigten Kassette 50 für das Format A4 Vorsprünge 59 und 60 ausgebildet, die in die Ausnehmungen 56 und 58 ragen, wodurch die Mikroschalter MS 1 und MS 3 geschlossen werden.
Andererseits werden an einer Kassette für das Format A 3 drei Vorsprünge für das Einschalten aller Mikroschalter MS 1, MS 2 und MS 3 ausgebildet, während an einer Kassette für das Format B 4 ein Vorsprung für das Einschalten allein des Mikroschalters MS 3 ausgebildet wird.
Die Einschalt/Ausschaltzustände der Mikroschalter MS 1, MS 2 und MS 3 bei dem Einsetzen von Kassetten für verschie­ denerlei Formate sind in der nachstehenden Tabelle 1 ge­ zeigt.
Tabelle 1
Entsprechend diesen Einschalt/Ausschalt-Zusammenhängen gibt die Schnittstellenschaltung ein Signal ab. Diese Schnittstellenschaltung 131 ist an einen Eingang 22 des Mikrocomputers angeschlossen, der das Signal decodiert, wodurch das Format ermittelt wird, für das die eingesetzte Kassette vorgesehen ist.
Anhand der Fig. 11 wird nun ein Maßstabänderungsmechanismus beschrieben, mit dem ein Objektiv verstellt wird. Ein Objektiv 70 zum Abbilden einer Vorlage auf der fotoempfindlichen Trommel 52 nach Fig. 1 ist an einem Träger 71 befestigt, der in Zahneingriff mit einem mittels eines nicht gezeigten Antriebsmotors angetriebenen Stell­ zahnrad 72 steht und durch dessen Antriebskraft in den Richtungen von Pfeilen C und D bewegbar ist, wodurch an dem Objektiv 70 der Maßstab 1 : 1 oder eine Maßstabänderung an den Kopie­ bildern eingestellt wird.
Längs der Bewegungsbahn des Trägers 71 sind drei Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 zum Erzeugen von Ausgangssignalen bei der Unterbrechung ihres Lichtdurch­ gangs angeordnet, während an dem Träger 71 eine Fühler­ platte 79 angebracht ist, die bei der Bewegung des Trägers 71 den Lichtweg in einer jeweiligen Lichtschranke Q 1, Q 2 und Q 3 unterbricht, wodurch die Lage des Objektivs 70 ermittelt wird.
Andererseits kämmt das Stellzahnrad 72 mit einem Zahnrad, das koaxial an einer Scheibe 73 befestigt ist, an deren Außenumfang drei Ausschnitte 75, 76 und 77 ausgebildet sind. An dem Umfang der Scheibe 73 ist eine Verriegelungsstange 78 angeordnet, die derart ausgebildet ist, daß sie mittels einer Feder in die Ausschnitte 75, 76 und 77 greifen kann bzw. mittels eines Solenoids 74 aus den Ausschnitten aus­ gerückt werden kann, um dadurch die Scheibe in ihrer Dreh­ stellung zu verriegeln bzw. die Scheibe zu entriegeln. Da­ durch wird das Objektiv 70 jeweils in einer Stellung für einen vorbestimmten Maßstab verriegelt oder aus dieser Stellung freigegeben.
Die Anhaltestellungen der Scheibe 73, die den Ausschnitten 75, 76 und 77 entsprechen, nämlich die Verriegelungsstellungen des Objektivs 70 entsprechen jeweils den Erfassungsstel­ lungen der Fühlerplatte 79 an den Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3.
Die Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 sowie das Solenoid 74 sind über eine Verbraucheransteuerungsschaltung an den Mikrocomputer angeschlossen, wel­ cher den Maßstabänderungsmechanismus über das Solenoid 74 aufgrund der Erfassungssignale der Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 steuert.
An der Stelle der Erfassung durch die Lichtschranke Q 1 ist der Maßstabänderungsmechanismus auf den Maßstab 1 : 1 eingestellt, während an der Stelle der Er­ fassung durch die Lichtschranke Q 2 der Maßstabänderungs­ mechanismus auf eine erste Verkleinerung gemäß der Dar­ stellung durch einen Pfeil in Fig. 12 eingestellt ist, nämlich auf eine Maßstabänderung von einem Vorlagenformat A 3 auf ein Papierformat B 4 oder von einem Vor­ lagenformat B 4 auf ein Papierformat A4(b). An der Stelle der Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 ist der Maßstabänderungsmechanismus auf eine zweite Verkleine­ rung gemäß der Darstellung durch Pfeile in Fig. 12 eingestellt, nämlich auf eine Maßstabänderung von dem Vor­ lagenformat A 3 auf das Papierformat A 4 gemäß der Darstellung in der nachstehenden Tabelle 2. Gleicher­ maßen sind auch Maßstabänderungen für die Vergrößerung möglich, wie beispielsweise für die Formatänderungen B 4 → A 3 (), A 4 → B 4 () und A 4 → A 3 (). Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Beschreibung der Ver­ größerung weggelassen. Die Zusammenhänge zwischen den Vor­ lagenformaten, den Papierformaten und den Maßstabände­ rungs-Arten sind in der nachstehenden Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2
Der Maßstabänderungsmechanismus ist so ausgebildet, daß er in die Stellung für den Maßstab 1 : 1 (Normalstellung) zurückgeführt wird, wenn das Kopiergerät die Kopiervorgän­ ge zum Erzielen einer von der Bedienungsperson eingege­ benen Anzahl fortlaufender Kopien der gleichen Vorlage ab­ schließt.
Wie aus den in der Tabelle 2 dargestellten Zusammenhängen ersichtlich ist, kann auch aus dem Vorlagenformat und einer eingestellten Maßstabänderung das geeignete Papierformat bestimmt werden. Wenn beispielsweise die Vorlage das Format A 3 hat und ge­ mäß der Anzeige durch die Lichtschranke Q 2 nach Fig. 11 die Maßstabänderung A 3 → B 4 (Verkleinerung 1) eingestellt ist, ist das geeignete Papierformat das Format B 4, so daß daher eine Kassette für das Format B 4 gewählt werden kann.
Wie es ferner aus den in der Tabelle 2 gezeigten Zusammen­ hängen ersichtlich ist, kann auch das Vorlagenformat aus der eingestellten Maßstabänderung und dem Papierformat bestimmt wird, wobei die Abtaststrecke des Abtastsystems verändert wird. Beispielsweise kann das Vorlagenformat aus der der Lichtschranke Q 3 entsprechenden Maßstabänderung A 3 → A 4 und dem Papierformat A 4 zu A 3 bestimmt werden, wobei die Abtastung unter Einstellung der Abtaststrecke des Abtastsystems auf das Vorlagenformat A 3 herbeigeführt werden kann.
Wenn die Bilddaten auf digitale Weise gelesen werden, ist es nicht erforderlich, zu einer Maßstabänderung das Objek­ tiv auf die vorstehend beschriebene Weise zu verstellen. Es wird nun kurz eine digitale Maßstabänderung erläutert. Zusätzlich zu der Betriebsart für den Maßstab 1 : 1, bei der Bildelemente des Bilds einer gelesenen Vorlage unter einer vorgewählten Geschwindigkeit und im Verhältnis 1 : 1 ausgegeben werden, kann mittels eines Steuerschalt­ glieds zum Ändern der Ausgabegeschwindigkeit der Bildele­ mente die Frequenz von Steueraktimpulsen gesteuert werden und zum Ändern der Geschwindigkeit, mit der die Zeilen der Bildelemente abgegeben werden, die Geschwindigkeit der Abtastvorrichtung gesteuert werden, wodurch das Format des Ausgabebilds in eindimensionaler Richtung oder in zwei­ dimensionaler Richtung verändert wird. Auch bei dem digi­ talen Abtastsystem kann gleichermaßen die Abtaststrecke gemäß dem Maßstab und dem Papier­ format gesteuert werden oder es kann das Papierformat gemäß dem Maßstab und dem Vorlagenformat gewählt werden.
Die Gestaltung des Mikrocomputers zum Steuern des gesamten Kopiergeräts wird nun anhand der Fig. 13 beschrieben.
Der Mikrocomputer enthält eine Zentraleinheit (CPU) 12, die die Verar­ beitung von verschiedenerlei Signalen zur Steuerung des Gesamtsystems ausführt, einen Festspeicher (ROM) 130, in welchem das gesamte Steuerungsprogramm gespeichert ist, einen Arbeitsspeicher (RAM) 20 und eine Eingabe/Ausgabe-Einheit 11, wobei der Fest­ speicher 130, der Arbeitsspeicher 20 und die Eingabe/Aus­ gabe-Einheit 11 mit der Zentraleinheit 12 über Datensam­ melleitungen 13 und 14 verbunden sind. Nötigenfalls kann in dem Mikrocomputer auch ein Zeitgeber 36 vorgesehen werden.
Die Verbraucher in dem ganzen Kopiergerät wie die Vorlagen­ beleuchtungslampe 4 die Ermittlungslampe 6 und Lampen, die in Bedienungstasten eines noch zu beschreibenden Bedienungsfelds eingebaut sind, sind jeweils an die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 über eine Treiberschaltung angeschlossen, wie sie als Beispiel in der Fig. 14 gezeigt ist.
Die Treiberschaltung nach Fig. 14 weist einen Verstärkertransistor, des­ sen Basis an die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 des Mikrocom­ puters über einen Ausgang 21 angeschlossen ist, und einen Schalttransistor auf, dessen Basis an den Kollektor des Verstärkertransistors angeschlossen ist. Die Vorlagenbe­ leuchtungslampe 4 wird zwischen Ausgangsanschlüsse 40 und 41 der Treiberschaltung über einen nicht gezeigten Vorlagenbeleuchtungs-Einschaltstromkreis ange­ schlossen, während die Ermittlungslampe 6 zwischen die Ausgangsanschlüsse 40 und 41 geschaltet wird, wobei zwischen Ausgangsanschlüsse 42 und 43 ein Widerstand 44 geschaltet wird. Entsprechend den je­ weiligen Verbrauchern wird in manchen Fällen kein Wider­ stand 44 eingefügt. Mit 45 ist eine Lampe bezeichnet. Die Ansteuerung der Vorlagenbeleuchtungslampe 4 oder der Ermittlungslampe 6 erfolgt mittels eines Signals, das aus der Zentraleinheit 12 an die Datensammelleitung 13 ent­ sprechend dem in dem Festspeicher 130 gespeicherten Programm und synchron mit Zeitsteuersignalen abgegeben wird, die als Steuersignale 15 bis 18 dargestellt sind; das Signal aus der Zentraleinheit 12 wird über die Eingabe/Ausgabe- Einheit 11 aus dem Ausgang 21 an die Treiber­ schaltung abgegeben.
Die Ansteuerung der Verbraucher wie der in den Bedienungs­ tasten eingebauten Lampen erfolgt gleichermaßen mittels des Mikrocomputers über Treiberschaltungen.
Andererseits werden Eingangssignale aus den verschieden­ artigen Sensoren bzw. Ermittlungseinrichtungen, wie das Vorlagenformat-Ermittlungssignal der vorstehend beschrie­ benen Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung, das Papier­ format-Ermittlungssignal aus der Schnittstellenschaltung 130 und Ermittlungssignale aus den Lichtschranken Q 1, Q 2 und Q 3 des Maßstabänderungsmechanismus über Eingänge 22 in die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 eingegeben und weiter syn­ chron mit den Zeitsteuersignalen 15 bis 18 in die Zentral­ einheit 12 eingegeben, durch die entsprechend dem in dem Festspeicher 130 gespeicherten Programm eine Beurteilung der Signale erfolgt, die auf die Steuerung der gesamten Zentraleinheit 12 übersetzt wird.
Es wird nun ein in Fig. 15 gezeigtes Bedienungsfeld 200 be­ schrieben. An dem Bedienungsfeld 200 sind verschiedenerlei Anzeigeteile und verschiedenerlei Bedienungstasten ange­ ordnet.
Zu den Bedienungstasten zählen eine Kopiertaste 201, eine Vorlagenformat-Vorrangstaste 202, eine Wähltaste 203 zur Wahl einer oberen Kassette, eine Wähltaste 204 zur Wahl einer unteren Kassette, eine Zehner­ tastatur 205, eine Gruppe verschiedenartiger Betriebsart­ wähltasten 206 und ein Hell/Dunkel-Einstellknopf 207.
Andererseits zählen zu den auf dem Bedienungsfeld 200 an­ geordneten Anzeigeteilen eine 7-Segment-Leuchtdiodenanzeige 208 zur Anzeige der Kopienanzahl, eine Gruppe 209 ver­ schiedenartiger Anzeigen, ein Maßstabänderungs-Anzeige­ teil 210 und ein Kassettenformat-Anzeigeteil 211.
Die Gruppe 209 der verschiedenartigen Anzeigen enthält eine Kassettenmangel-Anzeige 212, mit der eine Anzeige herbei­ geführt wird, wenn keine Kassette eingesetzt ist oder wenn im Falle der Wahl einer zu verwendenden Kassette gemäß dem Vorlagenformat keine Kassette für ein der Maßstabänderung zur Verkleinerung (oder Vergrößerung) entsprechendes For­ mat eingesetzt ist.
Der Maßstabänderungs-Anzeigeteil 210 zeigt eine auto­ matische Maßstabänderung an, die durch das Betätigen der Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 herbeigeführt wird.
Der Kassettenformat-Anzeigeteil 211 zeigt das Format von Papier in einer eingesetzten Kassette an, die durch das Betätigen der Wähl­ taste 203 oder 204 für die Wahl der oberen Kassette bzw. der unteren Kassette gewählt ist.
Die Kopiertaste 201 ist eine Eingabe­ taste für das Einleiten des Kopiervorgangs, während die Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 eine Eingabetaste für das Ermitteln des Vorlagenformats, das Wählen einer vorbestimm­ ten Kassette aus den eingesetzten Kassetten entsprechend dem Ermittlungsergebnis und für das Wählen des Maßstabs 1 : 1 oder einer Maßstabänderung entsprechend dem Format der gewählten Kassette.
Die Wähltasten 203 und 204 zum Wählen der oberen bzw. der unteren Kassette sind Eingabetasten, mit denen aus den eingesetzten Kassetten unabhängig von dem Vorlagenformat die obere oder die untere Kassette als Papierzuführkassette gewählt wird und der Maßstab 1 : 1 be­ stimmt wird.
Die Zehnertastatur 205 dient zur Eingabe einer erwünschten Kopienanzahl.
Die jeweiligen Bedienungstasten sind in einer Matrixschal­ tung aus einer Anzahl von Kontakten geschaltet, die in Fig. 16 mit 23 bis 38 bezeichnet sind; wenn eine jeweilige Taste von der Bedienungsperson betätigt wird, wird ein Eingangs­ signal über die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 nach Fig. 13 an die Zentraleinheit 12 angelegt und durch diese decodiert.
Wenn beispielsweise die Bedienungsperson die Kopiertaste 201 nach Fig. 15 betätigt, um das Kopieren einzuleiten, wird damit der zugeordnete Kontakt 23 der Matrixschaltung gewählt; dabei wird ein von der Zentraleinheit 12 über die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 sowie über die Aus­ gänge 21 an Abfrageleitungen S 1 bis S 4 der Matrixschaltung abgegebenes Signal von Rückmeldeleitun­ gen R 1 bis R 4 aufgenommen und wieder über Eingänge 22 und die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 an die Zentraleinheit 12 angelegt, durch welche das Signal decodiert wird, worauf­ hin der Kopiervorgang eingeleitet wird.
Alle Bedienungstasten mit Ausnahme der Zehnertastatur 205 und des Hell/Dunkel-Ein­ stellknopfs 207 sind Tasten, in denen kleine Lampen eingebaut sind. Die jeweiligen Lampen werden durch die Zentraleinheit 12 über jeweils eine Treiberschaltung gemäß der Darstellung in Fig. 14 geschaltet. Wenn eine Bedienungstaste von der Bedienungsperson betätigt wird, wird die Lampe in der betreffenden Bedienungstaste eingeschaltet, während die Lampen in den anderen Bedienungstasten ausge­ schaltet werden.
Es wird nun die Funktionsweise des gemäß der vorstehenden Beschreibung gestalteten Ausführungsbeispiels anhand der in den Fig. 17-1 bis 17-4 gezeigten Maß­ stabsteuerungs-Ablaufdiagramme beschrieben. Bei einem Schritt S 1 wird ermittelt, ob die Kopiertaste betätigt ist. Falls die Kopiertaste betätigt worden ist, schreitet das Programm zu einem nächsten Schritt S 2 weiter.
Bei dem Schritt S 2 wird ermittelt, ob vor dem Betätigen der Kopiertaste die Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 be­ tätigt wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, nämlich die Wähltaste für die obere oder die untere Kassette betätigt wurde, zweigt das Programm zu einem Schritt S 5 ab, bei dem die von der Bedienungsperson bestimmte obere oder untere Kassette gewählt wird, wonach das Programm zu der Kopier-Betriebs­ ablauffolge mit dem Maßstab 1 : 1 fortschreitet.
Falls bei dem Schritt S 2 die Vorlagenformat-Vorrangstaste 202 schon betätigt worden ist, schreitet das Programm zu einem Schritt S 3 weiter.
Bei dem Schritt S 3 erfolgt die Ermittlung des Vorlagenfor­ mats. D. h., die Zentraleinheit 12 schaltet die Ermittlungs­ lampe 6 ein und bewirkt danach eine Vorwärtsbewegung des Abtastschlittens 10 über die volle Abtaststrecke. Das Licht der Ermittlungslampe wird von den Lichtempfangs­ elementen 7 a, 7 b und 7 c empfangen oder durch die auf die Auflageglasplatte 1 aufgelegte Vorlage abgefangen, wodurch an dem Ausgang der Lichtempfangsteil-Aufnahmeschaltung die vorangehend beschriebene Ermittlungssignale erzielt werden, die der Zentraleinheit 12 zugeführt werden, welche aus diesen Signalen das Vorlagenformat decodiert.
Nachdem das Vorlagenformat ermittelt wurde, schreitet das Programm zu einem Schritt S 4 weiter. Bei dem Schritt S 4 wird ermittelt, ob das Vorlagenformat-Ermittlungsergebnis das Format A 3 ergibt. Wenn die Vorlage das Format A 3 hat, schreitet das Programm zu Schritten a 1 bis a 18 gemäß der Darstellung in Fig. 17-2 weiter, die mit "A" bezeichnet sind; falls das Vorlagenformat nicht das Format A 3 ist, schreitet das Programm zu einem nächsten Schritt S 6 weiter.
Bei dem Schritt S 6 wird ermittelt, ob das Vorlagenformat- Ermittlungsergebnis das Format B 4 ergibt. Wenn die Vorlage das Format B 4 hat, schreitet das Programm zu Schritten b 1 bis b 13 nach Fig. 17-3 weiter, die mit "B" bezeichnet sind; falls das Vorlagenformat nicht das Format B 4 ist, also weder das Format A 3 noch das Format B 4 ist, sondern das Format A 4, schreitet das Pro­ gramm zu Schritten c 1 bis c 5 nach Fig. 17-4 weiter, die mit "C" bezeichnet sind.
Zuerst werden die mit "A" bezeichneten Schritte a 1 bis a 18 nach Fig. 17-2 beschrieben, nämlich der Fall, daß das Vor­ lagenformat das Format A 3 ist.
Bei dem Schritt a 1 wird mittels der vorstehend beschrie­ benen Papierformat-Ermittlungseinrichtung festgestellt, ob eine Kassette für das Format A 3 in das Gerät eingesetzt ist. Falls eine Kassette für das Format A 3 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt a 17 weiter, bei dem der Maß­ stab 1 : 1 gewählt wird, und danach zu dem nächsten Schritt a 18, bei dem die Kassette für das Format A 3 als Papierzu­ fuhrkassette gewählt wird; danach schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge weiter. D. h., durch den Betriebsablauf bei den Schritten a 1, a 17 und a 18 wird in dem Fall, daß bei dem Vorlagenformat A 3 in einer eingesetzten Kassette Papier im Format A 3 vorhanden ist, die Kassette für das Format A 3 gewählt und das Kopieren im Maßstab 1 : 1 herbeigeführt.
Falls bei dem Schritt a 1 keine Kassette für das Format A 3 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt a 2 weiter, bei dem ermittelt wird, ob eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist. Falls die Antwort hierbei "Nein" ist, nämlich eine eingesetzte Kassette weder für das Format A 3 noch für das Format B 4 vorgesehen ist, sondern für das Format A 4, schreitet das Programm zu dem Schritt a 3 weiter.
Bei dem Schritt a 3 wird die Maßstabänderung A 3 → A 4 ge­ wählt. Danach schreitet das Programm zu dem Schritt a 4 weiter, bei dem ermittelt wird, ob die Lichtschranke Q 3 des Maßstabänderungsmechanismus anspricht, nämlich ob das Objektiv 70 in der Stellung für die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 steht; falls die Antwort "Ja" lautet, schreitet das Programm zu dem Kopieren weiter, bei dem das Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format A 4 unter der Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 erfolgt.
Falls bei dem Schritt a 4 die Antwort "Nein" lautet, nämlich keine Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 vorliegt, schrei­ tet das Programm zu dem nächsten Schritt a 5 weiter, bei dem der Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird. D. h., die Verriegelungsstange 78 wird mittels des Solenoids 74 nach Fig. 11 angezogen und aus dem jeweiligen Ausschnitt der Scheibe 73 herausgezogen, die damit bewegbar wird, wodurch das mit dem Träger 71 des Objektivs 70 kämmende Stellzahn­ rad 72 bewegbar wird.
Bei dem nächsten Schritt a 6 wird der Antriebsmotor des Maßstabänderungsmechanismus betrieben, um dadurch das Stell­ zahnrad 72 anzutreiben und damit das an dem Träger 71 be­ festigte Objektiv 70 zu bewegen.
Im weiteren wird bei dem Schritt a 7 ermittelt, ob eine Erfassung durch die Lichtschranke Q 3 vorliegt. D. h., zu einem Zeitpunkt, an dem das Objektiv 70 in die Stellung für die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 bewegt worden ist, tritt bei dem Schritt a 7 die Antwort "Ja" auf, wonach sofort bei dem nächsten Schritt a 8 der Antriebsmotor angehalten wird und bei dem nächsten Schritt a 9 das Solenoid 74 abgeschaltet wird, wodurch die Verrie­ gelungsstange 78 in den betreffenden Ausschnitt greift und auf diese Weise das Objektiv in der Stellung für die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 festge­ legt wird.
Danach schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge wei­ ter, gemäß der ein Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial im Format A 4 unter Maßstabänderung vom Format A 3 auf das For­ mat A 4 ausgeführt wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird durch den Betriebs­ ablauf bei den Schritten a 1 bis a 9 dann, wenn die Vorlage das Format A 3 hat und nur eine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist, die Kassette für das Format A 4 gewählt und die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format A 4 ge­ wählt.
Es werden nun die Schritte a 1, a 2 und a 10 bis a 16 in dem Fall beschrieben, daß die Vorlage das Format A 3 hat und die eingesetzte Kassette das Format B 4 oder A 4 hat.
Im Falle der Antwort "Nein" bei dem Schritt a 1, nämlich dann, wenn keine Kassette für das Format A 3 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt a 2 weiter, bei dem ermittelt wird, ob eine Kassette für das Format B 4 einge­ setzt ist; wenn eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu einem Maßstabänderungs-Wählvorgang bei den Schritten a 10 usw. fort; dies bedeutet, daß bei dem Vor­ lagenformat A 3 und den Formaten B 4 und A 4 eingesetzter Kassetten unter Vorrang die Kassette für das Format B 4 gewählt wird.
Bei dem Schritt a 10 wird der Betriebsvorgang für das Wäh­ len der Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 eingeleitet. Daher schreitet das Programm zu dem nächsten Schritt a 11 weiter, bei dem ermittelt wird, ob eine Er­ fassung an der Lichtschranke Q 2 vorliegt, nämlich die Maß­ stabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 eingestellt ist.
Wenn die Maßstab­ änderung vom Format A 3 auf das Format B 4 eingestellt ist, schreitet das Programm direkt zu der Kopierablauffolge weiter, bei der der Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial im Format B 4 unter der Maßstabänderung von dem Format A 3 auf das Format B 4 ausgeführt wird.
Wenn keine Erfassung durch die Lichtschranke Q 2 vorliegt, schreitet das Programm zu dem nächsten Schritt a 12 weiter, bei dem der Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird, wonach bei dem Schritt a 13 der Antriebsmotor des Maßstabänderungs­ mechanismus betrieben wird, um das Objektiv 70 zu bewegen.
Wenn das Objektiv 70 in die Stellung für die Maßstabände­ rung vom Format A 3 auf das Format B 4 bewegt worden ist, tritt bei dem Schritt a 14 die Antwort "Ja" auf, wonach das Programm zu dem nächsten Schritt a 15 fortschreitet, bei dem der Antriebsmotor angehalten wird; danach schreitet das Programm zu dem Schritt a 16 weiter, bei dem das Objek­ tiv 70 in seiner Stellung für die Maßstabänderung vom For­ mat A 3 auf das Format B 4 verriegelt wird. Dann schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge weiter, bei der das Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format B 4 unter der Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 ausge­ führt wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird durch die Betriebs­ vorgänge bei den Schritten a 1, a 2 und a 10 bis a 16 bei dem Vorlagenformat A 3 und den Formaten B 4 und A 4 der einge­ setzten Kassetten unter Vorrang die Kassette für das For­ mat B 4 gewählt und es wird die Maßstabänderung vom Format A 3 auf das Format B 4 gewählt.
Es werden nun die mit "B" in Fig. 17-1 bezeichneten Schrit­ te b 1 bis b 13 in dem Fall beschrieben, daß die Vorlagen­ formatermittlung das Format B 4 ergibt.
Zuerst ermittelt bei dem Schritt b 1 die Zentraleinheit 12 über die Papierformat-Ermittlungseinrichtung, ob eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist. Wenn eine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt b 10 für die Wahl des Maßstabs 1 : 1 und zu dem nächsten Schritt b 11 für die Wahl der Kas­ sette für das Format B 4 weiter, wonach das Programm zu der Kopierablauffolge fortschreitet, bei der der Kopier­ vorgang ausgeführt wird. D. h., durch den Betriebsablauf bei den Schritten b 1, b 10 und b 11 wird bei dem Vorlagen­ format B 4 und beim Vorhandensein einer eingesetzten Kas­ sette für das Format B 4 die Kassette für das Format B 4 ge­ wählt und das Kopieren auf Aufzeichnungsmaterial im Format B 4 im Maßstab 1 : 1 ausgeführt.
Wenn bei dem Schritt b 1 keine Kassette für das Format B 4 eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem nächsten Schritt b 2 weiter, bei dem die Zentraleinheit 12 ermittelt, ob eine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist.
Falls bei dem Schritt b 2 die Antwort "Nein" ist, nämlich keine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist, was be­ deutet, daß das Format einer eingesetzten Kassette weder B 4 noch A 4, sondern nur A 3 ist oder daß überhaupt keine Kassette eingesetzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt b 12 weiter, bei dem die Zentraleinheit 12 an dem Anzeigeteil eine Anzeige als Alarm darüber hervorruft, daß keine geeignete Kassette eingesetzt ist, wobei durch diese Anzeige die Bedienungsperson von diesem Umstand unterrich­ tet wird, wonach bei dem nachfolgenden Schritt b 13 das Kopieren gesperrt wird.
Wenn eine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist und bei dem Schritt b 2 die Antwort "Ja" lautet, schreitet das Programm zu dem Schritt b 3 weiter, bei dem die Maßstabum­ stellung auf die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 eingeleitet wird. Daher schreitet das Programm zu dem nächsten Schritt b 4 weiter, bei dem die Zentralein­ heit 12 ermittelt, ob eine Erfassung an der Lichtschranke Q 2 vorliegt, nämlich ob der Maßstabänderungsmechanismus die Stellung für die Maßstabänderung von dem Format B 4 auf das Format A 4 eingenommen hat.
Wenn der Maßstabänderungsmechanismus die Stellung für die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 eingenom­ men hat, schreitet das Programm direkt zu der Kopierablauffolge wei­ ter, bei der der Kopiervorgang auf Aufzeichnungsmaterial im Format A 4 bei einer Maßstabänderung von dem Format B 4 auf das Format A 4 ausgeführt wird.
Wenn der Maßstabänderungsmechanismus nicht die Stellung für die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 einnimmt und bei dem Schritt b 4 die Antwort "Nein" lautet, schreitet das Programm zu dem Schritt b 5 weiter, bei dem der Maßstabänderungsmechanismus entriegelt wird, wonach bei dem Schritt b 6 der Antriebsmotor für den Maßstabände­ rungsmechanismus betrieben wird. Wenn das Objektiv 70 des Maßstabänderungsmechanismus in die Stellung für die Maß­ stabänderung von dem Format B 4 auf das Format A 4 gelangt und dies von der Lichtschranke Q 2 erfaßt wird, tritt bei dem Schritt b 7 die Antwort "Ja" auf, wonach bei dem nächsten Schritt b 8 der Antriebsmotor des Maßstabänderungsmechanis­ mus angehalten wird und im weiteren bei dem Schritt b 9 das Objektiv 70 in der Stellung für die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 verriegelt wird. Danach schreitet das Programm zu der Kopierablauffolge weiter, bei der der Kopiervorgang unter der Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 ausgeführt wird.
Auf die vorstehend beschriebene Weise werden durch die Betriebsvorgänge bei den Schritten b 1 bis b 9 bei dem Vor­ lagenformat B 4 und dem Format A 4 der eingesetzten Kassette die Kassette für das Format A 4 und die Maßstabänderung vom Format B 4 auf das Format A 4 gewählt.
Es werden nun anhand der Fig. 17-4 die mit "C" in Fig. 17-1 bezeichneten Schritte c 1 bis c 5 für den Fall beschrieben, daß die Vorlagenformatermittlung das Format A 4 ergibt.
Bei dem Schritt c 1 ermittelt die Zentraleinheit 12, ob eine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist; wenn eine Kassette für das Format A 4 einge­ setzt ist, schreitet das Programm zu dem Schritt c 4 weiter, bei dem der Maßstab 1 : 1 gewählt wird, wonach bei dem Schritt c 5 die Kassette für das Format A 4 als Papierzuführkassette gewählt wird und dann das Programm zu der Kopierablauffol­ ge fortschreitet, bei der der Kopiervorgang mit dem Maßstab 1:1 ausgeführt wird.
Wenn keine Kassette für das Format A 4 eingesetzt ist, näm­ lich das Format der eingesetzten Kassetten A 3 oder B 4 ist oder keine Kassette eingesetzt ist, tritt bei dem Schritt c 1 die Antwort "Nein" auf, so daß das Programm zu dem Schritt c 2 fortschreitet, bei dem die Zentraleinheit 12 an dem An­ zeigeteil eine Alarmanzeige hervorruft, die das Fehlen einer geeigneten Kassette angibt und die Bedienungsperson über diesen Umstand informiert, wonach bei dem nachfolgen­ den Schritt c 3 ein Kopiervorgang unterbunden wird.
D. h., durch die Betriebsvorgänge bei den Schritten c 1 bis c 5 wird bei dem Vorlagenformat A 4 und bei dem Einsatz einer Kassette für das Format A 4 der Maßstab 1 : 1 gewählt und die Kassette für das Format A 4 gewählt, während beim Fehlen einer eingesetzten Kassette des Formats A 4 eine Alarmmel­ dung hervorgerufen wird und der Kopiervorgang gesperrt wird.
Wenn bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel keine Kassette für das gleiche Format wie das Vorlagenfor­ mat eingesetzt ist, werden die eingesetzten Kassetten für kleinere Formate als das Vorlagenformat gewählt und es wird eine Verkleinerung des Maßstabs gewählt, während dann, wenn die Formate der eingesetzten Kassetten alle größer als das Vorlagenformat sind, der Kopiervorgang gesperrt wird; natürlich kann jedoch die Gestaltung so getroffen werden, daß die eingesetzte Kassette für ein größeres Format als das Vorlagenformat gewählt wird und eine Vergrößerung des Maßstabs gewählt wird, wobei der Kopiervorgang nicht ge­ sperrt wird, was leicht durch Ändern des Programms des Mikrocomputers möglich ist. Ferner wurden bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel zur Vereinfachung der Beschreibung die Formate für die Vorlagen und die eingesetzten Kasset­ ten auf die drei Formate, nämlich A 3, B 4 und A 4 beschränkt, wogegen natürlich keine Einschränkung auf diese Formate besteht; vielmehr können auf einfach Weise durch die Ge­ staltung des Programms zusätzlich zu diesen drei Formaten viele Formate verarbeitet werden.
Wenn nun bei dem Schritt S 5 mittels der Wähltaste 203 oder 204 ein Kassettenfach gewählt worden ist, wird der Abtast­ arbeitshub bzw. die Abtaststrecke gemäß dem Formatsignal für die gewählte Kassette festgelegt. Wenn bei dem Schritt S 3 das Vorlagenformat ermittelt wird, wird die Abtaststrecke nach dem Vorlagenformat-Ermittlungssignal festgelegt. Bei dem Schritt S 5 kann auch eine erwünschte Vergrößerung bzw. ein erwünschter Maßstab von Hand mittels der Betriebsart­ wähltasten 206 gewählt werden. In diesem Fall wird in bezug auf die Blätter in der gewählten Kassette die erwünschte Maß­ stabänderung entsprechend dem gewählten Maßstab herbeige­ führt und danach das Kopieren vorgenommen. Dabei zeigt auf die Wahl des Maßstabs hin die Anzeigevorrichtung 210 den Maßstab an.
Wie es aus dem Ablaufdiagramm in Fig. 17 ersichtlich ist, ist nach der Betätigung der Vorrangtaste 202 die manuelle Wahl bei dem Schritt S 5 gesperrt, bis die Kopierablauffolge entsprechend der mittels der Zehnertastatur 205 eingestellten Kopienanzahl beendet ist. Ferner ist während des Kopierens gemäß der manuellen Wahl die Vorrangstaste gesperrt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist es unabhängig von dem Vorlagenformat mit einem Umschalter wählbar, den Maß­ stabänderungsmechanismus auf den Maßstab 1 : 1 einzustellen oder einen veränderten Maßstab auf das Format des Aufzeichnungsmaterials in einer entsprechend dem Vorlagenformat gewählten Kassette einzustellen; daher wird dann, wenn keine Kassette eingesetzt ist, die Aufzeich­ nungsmaterial mit dem gleichen Format wie das Vorlagen­ format enthält, das Kopieren in einem Maßstab vorgenommen, der automatisch entsprechend dem Format des Aufzeichnungsmaterials in der Kassette ver­ ändert wird. Infolgedessen führt dies zu dem Vorteil, daß vollständige Kopien erzielbar sind, bei denen keine von dem Vorlagenbild verschiedene unnötige Leerteile oder keine unkopierten Teile vorhanden sind. Dies gilt auch für den Fall, daß eine Ladungskopplungsvorrichtung (CCD) oder dergleichen dazu verwendet wird, auf digitale Weise das Vorlagenformat zu ermitteln und im weiteren die Steuerung der Maßstabänderung oder dergleichen herbeizuführen.

Claims (3)

1. Kopiergerät
mit einer Bilderzeugungseinrichtung zur Bilderzeugung in einem von mehreren Abbildungsmaßstäben auf einem von mehreren, in Zuführeinrichtungen enthaltenen Aufzeich­ nungsmaterialien unterschiedlichen Formats,
mit einer Ermittlungseinrichtung zum Ermitteln des Formats der zu kopierenden Vorlage und
mit einer Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen eines Ab­ bildungsmaßstabs nach Maßgabe des ermittelten Vorlagenfor­ mats,
wobei der Abbildungsmaßstab 1 : 1 bestimmt wird, wenn ein einem Aufzeichnungsmaterialformat entsprechendes Vorlagen­ format erfaßt wird, und ein davon abweichender Maßstab, wenn das erfaßte Vorlagenformat keinem der Aufzeichnungs­ materialformate entspricht, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zuführeinrichtung (50, 51) eine Ermittlungsein­ richtung (MS 1 bis MS 3) zum Ermitteln des Formats des in ihr enthaltenen Aufzeichnungsmaterials zugeordnet ist, und
daß eine Vorrangschaltvorrichtung (202) vorgesehen ist, bei deren Betätigung die Bestimmungseinrichtung als programmierbare Wähleinrichtung (12) derart betreibbar ist,
daß der Abbildungsmaßstab 1 : 1 gewählt wird, wenn ermittelt wird, daß in mindestens einer der Zuführeinrichtungen Material des Vorlagenformats enthalten ist, und die dieses Aufzeichnungsmaterial enthaltende Zuführeinrichtung ge­ wählt wird, und
daß andernfalls ein vom Maßstab 1 : 1 verschiedener Maßstab gewählt wird, der dem Vorlagenformat und dem diesem am nächsten kommenden ermittelten Aufzeichnungsmaterialformat entspricht, und die Zuführeinrichtung mit diesem Aufzeich­ nungsmaterial gewählt wird.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die programmierbare Wähleinrichtung (12) in dem Fall, daß in keiner der Zuführeinrichtungen (50, 51) das Auf­ zeichnungsmaterial mit dem gleichen Format wie die Vorlage enthalten ist, eine Zuführeinrichtung mit dem Aufzeich­ nungsmaterial eines Formats wählt, das kleiner als das Vorlagenformat ist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die programmierbare Wähleinrichtung (12) ein Alarmsignal und das Sperren des Kopierens herbeiführt, wenn in den Zuführeinrichtungen (50, 51) kein oder kein geeignetes Aufzeichnungsmaterial bereitsteht.
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