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DE3326116A1 - Puls-doppler-radargeraet - Google Patents

Puls-doppler-radargeraet

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Publication number
DE3326116A1
DE3326116A1 DE19833326116 DE3326116A DE3326116A1 DE 3326116 A1 DE3326116 A1 DE 3326116A1 DE 19833326116 DE19833326116 DE 19833326116 DE 3326116 A DE3326116 A DE 3326116A DE 3326116 A1 DE3326116 A1 DE 3326116A1
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DE
Germany
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overreach
detection
range
pulse
radar device
Prior art date
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DE19833326116
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English (en)
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DE3326116C2 (de
Inventor
German Dipl.-Ing. 8000 München Gstöttner
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Siemens AG
Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Publication of DE3326116A1 publication Critical patent/DE3326116A1/de
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Publication of DE3326116C2 publication Critical patent/DE3326116C2/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • G01S13/52Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds
    • G01S13/522Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves
    • G01S13/524Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves based upon the phase or frequency shift resulting from movement of objects, with reference to the transmitted signals, e.g. coherent MTi
    • G01S13/526Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves based upon the phase or frequency shift resulting from movement of objects, with reference to the transmitted signals, e.g. coherent MTi performing filtering on the whole spectrum without loss of range information, e.g. using delay line cancellers or comb filters
    • G01S13/528Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves based upon the phase or frequency shift resulting from movement of objects, with reference to the transmitted signals, e.g. coherent MTi performing filtering on the whole spectrum without loss of range information, e.g. using delay line cancellers or comb filters with elimination of blind speeds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Puls-Doppler-Radargerät
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Puls-Doppler-Radargerät für einen vorgegebenen Entfernungsbereich mit während der Zielüberstreichzeit veränderbarer PulsfolgefrequenzzurErkennung von Uberreichweiten und mit einer Anordnung zur Festzeichenunterdrückung.
  • Der eindeutig erfaßbare Entfernungsbereich eines Radargerätes ist, abgesehen von der Sendeleistung von der Pulsfolgefrequenz (PRF) des Radarsenders abhängig. Für Radargeräte, die mit Filtern zur Unterdrückung von Festzeichenechos arbeiten, ergibt sich der Nachteil, daß sich infolge von Dämpfungspolen dieser Filter sogenannte Blindgeschwindigkeitsbereiche ergeben, in denen auch die Echosignale von Bewegtzielen unterdrückt werden. Die Lage dieser Blindgeschwindigkeiten ist unter anderem von der Pulsfolgefrequenz abhängig. Bei großen Entdeckungsbereichen eines Radargerätes, die eine entsprechend niedrige Pulsfolgefrequenz erfordern, können die Blindgeschwindigkeitsbereiche Werte annehmen, die mit häufig vorkommenden Fluggeschwindigkeiten zusammenfallen. Es ist bekannt, diese Geschwindigkeitsabhängigkeit dadurch zu reduzieren, daß der Radarsender mit zwei oder mehr verschiedenen Impulsfolgefrequenzen arbeitet, so daß sich durch Überlagerung eine Geschwindigkeitscharakteristik bildet, die in einem großen Geschwindigkeitsbereich keine ausgeprägten Nullstellen mehr aufweist. Schwankungen der Geschwindigkeits- charakteristik, die eine Empfindlichkeitseinbuße zur Folge haben, können auf diesem Wege jedoch nicht vermieden werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe. zugrunde, bei einem Puls-Doppler-Radargerät der eingangs genannten Art auch bei größeren Entdeckungsbereichen eine weitere Verbesserung der Geschwindigkeitscharakteristik der Festzeichenfilter zu erreichen. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Blindgeschwindigkeitsbereiche der Festzeichenunterdrückung durch Erzeugung wenigstens eines Überreichweitenbereiches innerhalb des angestrebten Entdeckungsbereiches des Radargerätes duch Vervielfachung der Pulsfolgefrequenz in einen Bereich oberhalb einer vorgegebenen maximalen Zielgeschwindigkeit verschoben sind und daß die Zielechosignale am Ausgang der Videoschwelle in mehreren getrennten Schaltungszweigen, deren Anzahl der Zahl der erzeugten Überreichweiten entspricht, mittels einer Überreichweitenerkennung in jedem Schaltungszweig einer Zielentscheidung zugeführt sind.
  • Bei der Blockstaggerung ist jedes Überreichweitenziel auf mehrere Entfernungstore verteilt, wobei das Verteilungsmuster je nach Umschaltzeitpunkt der Pulsfolgefrequenz und Überreichweite verschieden sein kann. Durch die Lösung gemäß der Erfindung wird durch eine wesentliche Vereinfachung bei der Erkennung von Überreichweiten ein aufwendiges Verfahren zur Mustererkennung vermieden.
  • Alle möglichen Muster von Echosignalen werden auf ein einziges Muster mit dem Aussehen eines Zieles der eindeutigen Reichweite zurückgeführt. Die Unterscheidung von Zielen aus dem Originalbereich und aus Überreichweiten kann dann durch Vergleich ihrer azimutalen Signalbreite erfolgen, da die auf mehrere Entfernungstore zerteilten Überreichweitensignale grundsätzlich eine geringere azimutale Breite aufweisen.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Figuren 1 bis 8 näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 die Charakteristik eines Festzeichenfilters mit mehreren Polstellen, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Signalverarbeitungsteiles gemäß der Erfindung, Fig. 3 die Darstellung der Echosignale aus dem eindeutigen Entfernungsbereich und einem ersten Überreichweitenbereich am Ausgang der Videoschwelle, Fig. 4 eine Darstellung der Echosignale am Ausgang des Schaltungszweiges für die Überreichweitenerkennung aus dem Uberreichweitenbereich, Fig. 5 ein Schaltungsbeispiel für den azimutalen Breitenvergl eich, Fig. 6 ein Imulsdiagramm für beide Schaltungszweige zur Übereichweitenerkennung, Fig. 7 und 8 ein praktisches Beispiel einer Luftlage mit zwei Zielen erläutert an den Imulsdiagrammen der Überreichweitenerkennungsschaltungen in den beiden Schaltungszweigen.
  • Zur Erläuterung der Blindgeschwindigkeit sei in einem Zahlenbeispiel von einem Puls-Doppler-Radargerät für eindeutigen Entfernungsbereich von 100 km ausgegangen.
  • Die für die eindeutige Erfassung dieses Bereiches erforderliche Pulsfolgeperiode der Radarsendeimpulse beträgt 666 ps, das entspricht einer Pulsfolgefrequenz von 1,5 kHz. Die in Fig. 1 dargestellte Filtercharakteristik eines Festzeichenfilters zeigt dementsprechend bei den ganzzahligen Vielfachen von 1,5 kHz, also z.B.
  • den Frequenzwerten 1,5, 3,0, 4,5 kHz je einen Dämpfungspol. Im Frequenzbereich dieser Dämpfungspole ist die Empfindlichkeit des Radarempfängers stark vermindert, so daß auch die Echosignale von Flugobjekten wie Festzeichenechos unterdrückt werden. Nach der n V=" PRF Formel v = n PRF 2 FS lassen sich die diesen Dämpfungspolen entsprechenden Blindgeschwindigkeitsbereiche errechnen. In der genannten Gleichung ist n eine beliebig ganze Zahl. Die Pulsfolgefrequenz des Radarsenders ist mit PRF und die Sendefrequenz mit F5 bezeichnet. Mit einer Pulsfolgefrequenz von 1,5 kHz und einer Sendefrequenz Fs = 1,3 GHz ergibt sich eine erste Blindgeschwindigkeit von ungefähr 600 km/h. Dem zweiten Dämpfungspol bei 3 kHz entspricht folglich eine zweite Blindgeschwindigkeit von etwa 1200 km/h. Echosignale von Flugobjekten dieser Geschwindigkeit werden demgemäß im Festzeichenfilter unterdrückt und gelangen nicht zur Anzeige. Eine Radarbilddarstellung, die entsprechend dem gewählten Beispiel einem eindeutigen Entfernungsbereich von 100 km zugrundegelegt ist, enthält zwar keine Festzeichenechos mehr, es fehlen aber außerdem Flugobjekte, deren Geschwindigkeit mit der ersten oder einem Vielfachen dieser Blindgeschwindigkeit übereinstimmt.
  • Wird jedoch gemäß der Erfindung bei unveränderter Leistung des Radarsenders die Pulsfolgefrequenz des Radarsenders vervielfacht, z.B. verdoppelt, dann umfaßt eine entsprechende Bildschirmdarstellung einen eindeutigen Entfernungsbereich, der sich über Entfernungen von 1 bis 50 km erstreckt und außerdem die Signale einer ersten Überreichweite aus dem Entfernungsbereich 50 bis 100 km. Da vorausgesetzt ist, daß die Pulsfolgefrequenz während der Zielbeleuchtung (TOT) wenigstens einmal geringfügig geändert wird (Staggerung) erscheinen die Echosignale jedes Flugzieles zerteilt in verschiedenen Entfernungstoren, so daß deren Auswertung ohne weitere Maßnahmen nicht mehr möglich ist.
  • In Fig. 2 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Signalverarbeitung in der Video lauge mit verbesserter Geschwindigkeitscharakteristik der Festzeichenfilter dargestellt. Diesem Ausführungsbeispiel liegt eine Verdopplung der Pulsfolgefrequenz PRF und somit eine Halbierung des Bereiches der angestrebten Reichweite des Radargerätes zugrunde. Es entstehen auf diese Weise für die Signalverarbeitung ein Originalbeeich für eine eindeutige Reichweite und ein weiterer Bereich, der der ersten Überreichweite entspricht. Die aufgrund dieser Maßnahmen entstehenden Überreichweitensignale im angestrebten Entdeckungsbereich werden nach der Videoschwelle einer besonderen Signalverarbeitung unterzogen. Bis zu dieser Stelle erfolgt die Verarbeitung der Videosignale in herkömmlicher Weise.
  • Aus einem nicht dargestellten Teil des Radarempfängers gelangen die Videosignale an das Festzeichenfilter MTI und danach an eine Nachintegrationsschaltung NI. Die aufintegrierten Signale werden der.Videoschwelle VS zugeführt, an deren Ausgang sich die Zielechosignale auf zwei getrennte Schaltungen verzweigen. Der erste obere Schaltungszweig enthält eine als Vergleichsschaltung wirksame Überreichweitenerkennung, mittels der alle Überreichweitensignale unterdrückt werden. Der zweite Schaltungszweig enthält einen Speicher, ebenfalls eine Uberreichweitenerkennungsschalung. Die Ausgänge beider Schaltungszweige führen z.B. an eine Bildschirmanzeige, die alle Zielechos aus dem eindeutigen Bereich und aus dem Überreichweitenbereich darstellt.Der Auslesetakt des Speichers SP im zweiten Schaltungszweig ist so gesteuert, daß die Echosignale entfernungstorrichtig an die Bildschirmanzeige weitergegeben werden.
  • Zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anordnung sind in Fig. 3 die Echosignale von Bewegtzielen dargestellt, wie sie auf einem Bildschirm am Ausgang der Videoschwelle VS zur Anzeige gelangen würden. Unter der Annahme, daß der gesamte Erfassungsbereich des Radargerätes 100 km beträgt, würden bei Verdopplung der Pulsfolgefrequenz in Fig. 3 für den Entfernungsbereich 0 bis 50 km (Originalbereich) die Echosignale von Bewegtzielen aus dem Originalbereich durch ungeteilte Zielanzeigen A, B, C, D dargestellt, während Echosignale aus der ersten Überreichweite 50 bis 100 km in Entfernung und Azimut zerteilt E, F, G zur Anzeige kämen. Im oberen Schaltungszweig werden jedoch die Überreichweiten-Echosignale EFG durch die Überreichweitenerkennungsschaltung erkannt und unterdrückt. Aus diesem Schaltungszweig werden daher ausschließlich die Echosignale A, B, C, D des eindeutigen Entfernungsbereiches auf dem Bildschirm BS dargestellt werden.
  • Die Ziel informationen der Überreichweiten gelangen gleichzeitig entfernungstorweise an den Eingang des Speichers SP im zweiten Schaltungszweig. Der Auslesetakt des Speichers ist so gesteuert, daß das dieser vor einem Pulsfolgefrequenzwechsel synchron zu den Sendepulsen und nach einem Wechsel der Pulsfolgefrequenz während jeder Zielüberstreichzeit zu den Sendepulsen so versetzt, daß die Ziele aus der ersten Überreichweite entfernungstorrichtig zusammengesetzt werden und die Ziele der eindeutigen Reichweite zerteilt werden. In der sich anschließenden Überreichweiten-Unterdrückungsschaltung werden die zerteilten Ziele der eindeuttigen Reichweite aufgrund ihrer geringeren azimutalen Breite unterdrückt und die Zielechos der ersten Überreichweite auf dem Bildschirm zur Darstellung gebracht. Die beiden Auslesetakte für den Speicher SP arbeiten ferner zeitlich nacheinander so versetzt, daß die Ziele aus dem ersten Schaltungszweig für den Originalbereich am Bildschirm im Bereich 0 bis 50 km und die Ziele aus dem Speicher im zweiten Schaltungszweig für die erste Uberreichweite im Bereich 50 bis 100 km angezeigt werden (Fig. 4).
  • Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vergleichsschaltung zur Uberreichweitenerkennung mit einer zugehörigen Wahrheitstabelle. Die Vergleichsschaltung besteht aus einer Reihenschaltung von zwei Monoflopstufen MF1, MF2, deren Ausgang an einen Eingang eines UND-Gatter AND geführt ist. Der zweite Eingang A des UND-Gatters ist mit dem Eingang des ersten Monoflops MF1, und die unzerteilten und zerteilten Zielechosignale zugeführt werden, verbunden. Jedes der beiden Monoflops MF1 und MF2 werden von einem Zeitglied gesteuert, von denen das Zeitglied ZG1 für den Monoflop MF1 auf die maximale Zieldauer und das Zeitglied ZG2 für den Monoflop MF2 auf eine minimale Zieldauer abgestimmt ist.
  • In dieser Vergleichsschaltung liefert das Monoflop MF2 einen Vergleichswert; der der azimutalen Mindestdauer eines Zieles entspricht an den Eingang Q des UND-Gatters. Das Monoflop MF1 verhindert, daß das Monoflop MF2 vom Ziel neu gestartet wird. Am Monoflop MF2 wird nur das invertierte Ausgangssignal ausgewertet. Wird das Monoflop MF2 durch ein Echosignal gestartet, das zeitlich kürzer als die azimutale Mindestdauer eines Echozieles ist, dann liegt der Fall eines Überreichweitenzieles vor, so daß an den Ausgang T des UND-Gatters, so wie es die Wahrheitstabelle unter a aufzeigt, kein Ausgangssignal erscheint. Das Überreichweitenecho wird somit unterdrückt.
  • Im Teil b der Wahrheitstabelle liegt der Fall zugrunde, daß das Monoflop MF2 durch ein Echosignal gestartet wird, das eine größere azimutale Dauer aufweist als das Vergleichsignal, das durch das Zeitglied ZG2 vorgegeben wird und das der Ziel-Mindestdauer entspricht. In diesem Beispiel erhalten der Q- und der A-Eingang gleichzeitig ein Signal, so daß auch am Ausgang T des UND-Gatters ein Signal entsteht, und dadurch das Vorliegen eines Zieles anzeigt.
  • Anhand der Impulsdiagramme in Fig. 6 wird die Wirkungsweise der Anordnung gemäß der Erfindung näher erläutert.
  • Für die beiden Verarbeitungswege in der Schaltung nach Fig. 2 sind eigene Impulsdiagramme a, b übereinander dargestellt, die jeweils in der oberen Reihe die Sendeimpulse PRF vor und nach dem PRF-Wechsel und in der unteren Reihe den zugeordneten Auslesetakt für den Speicher SP enthalten.
  • Das Radargerät liefert beiden Verarbeitungszweigen die gleichen Echosignale, die auf eine während der Zielüberstreichzeit TOT gestaggerte Pulsfolgefrequenz PRF1/PRF2 zurückgehen.
  • Im zweiten Schaltungszweig erfährt der Startimpuls für den Auslesetakt eine von der Änderung der Pulsfolgefrequenz (Staggerung) abhängige Verschiebung, wie in der unteren Zeile des Impulsdiagramms nach dem vierten Sendeimpuls angedeutet. Der Auslesetakt ist nach der PRF-Änderung um eine Zeitdauer versetzt, die der Differenz der Pulswiederholdauer zwischen PRT1 und PRT2 entspricht. Beim Wechsel zu einer kürzeren Pulsfolgedauer bedeutet dies eine Verzögerung. Durch diese Verschiebung des Auslesetaktes wird erreicht, daß die E sich durch Staggerung zerteilten Echoimpulse der erster Überreichweite als ein ungeteiltes Echosignal immer irrt gleichen Entfernungstor erscheinen. Gleichzeitig werde: jedoch die ungeteilten Echosignale A, B, C, D des eindeutigen Entfernungsbereiches (Originalbereich) im zweiten Schaltungszweig infolge der Auslesetaktverschie bung zerteilt. Daraus ergibt sich, daß die beiden parallelen Schaltungszweige zusammen die Bewegtziel-Echosignale des angestrebten Entfernungsbereiches von 100 km liefern. Die jedoch gleichzeitig entstandenen zerteilten Echosignale und alle anderen Echosignale aus weiteren Überreichweiten werden durch die Überreichweitenerkennunt ÜRi und ÜR2 unterdrückt.
  • Ein praktisches Zahlenbeispiel soll die vorstehend beschriebene Wirkungsweise verdeutlichen. In Fig. 7 ist das in Fig. 6 unter a angegebene Impulsdiagramm nochmals aufgezeichnet. Es ist dem ersten Schaltungszweig für den Entfernungsbereich 1 bis 50 km zugeordnet. Es wird unterstellt, daß eingangsseitig ein Echosignal für ein Ziel in 40 km Entfernung und ein zweites Echosignal für ein anderes Ziel- in 90 km Entfernung, d.h. aus der ersten Überreichweite vorliegen. Das Ziel in 90 km Entfernung ist ein Übereichweitenziel und wird wegen geringerer azimutaler Breite in der Vergleichsschaltung UR1 unterdrückt.
  • In Fig. 8 ist das Impulsdiagramm b der Fig. 6 des zweiten Schaltungszweiges nochmals dargestellt. Dieser Schaltung liegt die beschriebene gesteuerte Verschiebung für die Auslesetakte zugrunde. Die Echosignale des Zieles in 40 km Entfernung sind wieder durch waagerechte Schraffur erkenntlich. Bis zum Zeitpunkt des Wechsels der Pulsfolgefrequenz erfolgt eine Anzeige wie bisher im vierten Entfernungstor. Danach erscheint die Anzeige jedoch infolge der Start-Pulsverschiebung im Entfernungstor 3. Infolge der entfernungstormäßigen Teilung des Ziel echos entsteht eine azimutale Verkürzung des Zielechos, die zur Unterdrückung in der Vergleichsschaltung ÜR2 führt.
  • Die Anzeige des Zieles in der Entfernung 90 km (senkrechte Schraffur) erscheint dagegen vor und nach der Staggerung ausschließlich unzerteilt und besitzt eine für die Zielanzeige ausreichende azimutale Breite.
  • Nachdem auch hier die zerteilten Echosignale unterdrückt werden, gelangen aus dem ersten Schaltungszweig das Ziel (40 km Entfernung) aus dem Originalbereich und aus dem zweiten Schaltungszweig das Ziel in 90 km Entfernung des ersten Überreichweitenbereiches an den Bildschirm-BS.
  • Die zusätzliche Steuerung des Auslesetaktes des Speichers SP sorgt dafür, daß alle Ziele in der richtigen Entfernung auf dem Bildschirm BS zur Anzeige kommen.
  • 6 Patentansprüche 8 Figuren - Leerseite -

Claims (1)

Patentansprüche 1. Puls-Doppler-Radargerät für einen vorgegebenen Entfernungsbereich mit während der Zielüberstreichzeit veränderbarer Pulsfolgefrequenz (Staggerung) zur Erkennung von Überreichweiten und mit einer Anordnung zur Festzeichenunterdrückung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Blindgeschwindigkeitsbereiche der Festzeichenunterdrückung durch Erzeugung wenigstens eines Überreichweitenbereiches innerhalb des angestrebten Entdeckungsbereiches des Radargerätes durch Vervielfachung der Pulsfolgefrequenz in einen Bereich oberhalb einer vorgegebenen maximalen Ziel geschwindigkeit verschoben sind und daß die Zielechosignale am Ausgang der Videoschwelle (VS) in mehreren getrennten Schaltungszweigen, deren Anzahl der Zahl der erzeugten Überreichweiten entspricht, mittels einer Überreichweitenerkennung (ÜR1, ÜR2) in jedem Schaltungszweig einer Zielentscheidung zugeführt sind.
1. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Schaltungszweig zur Überreichweitenerkennung mit einer Überreichweiteherkennung (und) (Vergleichsschaltung) für den eindeutigen Entfernungsbereich (Originalbereich) und wenigstens ein weiterer Schaltungszweig zur Überreichweitenerkennung für den ersten Überreichweitenbereich, bestehend aus einem Speicher (SP) und einer Vergleichsschaltung (ÜR2) vorgesehen sind.
3. Puls-Doppler-Radargerät nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Überreichweitensignale im Schaltungszweig für die Überreichweitenerkennung im Überreichweitenbereich mit einem gegenüber den Sendepulsen verschobenen Auslesetakt aus dem Speicher (SP) ausgelesen werden, derart, daß die entfernungstormäßig und azimutal zerteilten eingespeicherten Überreichweitensignale am Ausgang des Schaltungszweiges als unzerteilte Echosignale zur Verfügung stehen.
4. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die Verschiebung des Startimpulses des Auslesetaktes für den Speicher der Differenz der gestaggerten Pulsfolgefrequenzen proportional ist.
5. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Überreichweitenerkennung durch einen Vergleich der azimutalen Breite von Echosignalen der eindeutigen Reichweite und azimutal geteilten Überreichweitensignalen~erfolgt.
6. Puls-Doppler-Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Vergleichsschaltung (UR1, ÜR2) zur Übereichweitenerkennung aus einer Reihenschaltung von zwei Monoflops (MF1, MF2) und einem UND-Gatter (AND) besteht, daß beiden Monoflops je ein Zeitglied (ZG1, ZG2) zugeordnet ist, von denen das erste Zeitglied (ZG1) auf eine maximale Zieldauer und das zweite Zeitglied (ZG2) auf eine minimale Zeitdauer abgestimmt ist, daß der Eingang der Reihenschaltung mit dem A-Eingang des UND-Gatters und der invertierte Ausgang (Q) des Monoflops (MF2) mit einem zweiten Eingang des UND-Gatters verbunden sind.
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Citations (4)

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