[go: up one dir, main page]

DE3325C - Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren - Google Patents

Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren

Info

Publication number
DE3325C
DE3325C DENDAT3325D DE3325DA DE3325C DE 3325 C DE3325 C DE 3325C DE NDAT3325 D DENDAT3325 D DE NDAT3325D DE 3325D A DE3325D A DE 3325DA DE 3325 C DE3325 C DE 3325C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
systems
room
stoves
grate
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT3325D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. BRAMLAGE, Kaufmann, in Lohne bei Vechta (Oldenburg)
Publication of DE3325C publication Critical patent/DE3325C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/001Grates specially adapted for steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

1877.
Klasse 36.
ANTON BRAMLAGE in LOHNE bei VECHTA (Oldenburg).
Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 18. Mai 1892.
Dem vorliegenden Kesselroste liegt das Princip zu Grunde, die Verbrennung durch Luftzuführung oberhalb des Rostes zu einer sehr intensiven zu gestalten und die entstandene Hitze auszunutzen.
Die Construction dieses Rostes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 den Grundrifs und Fig. 2 den Verticaldurchschnitt nach α b, Fig. 3 nach m n.
Es !sind: A vier Roststäbe, B Nebenroste, C Luftlöcher, durch welche die Luft zu den Luftkainälen D, und von da zu den Seitenrosten B ins Feuer gelangt. Die Seitenroste B sind überdeckt mit den Steinen E und ruhen auf den Steinen F, welche letztere zugleich den Luftkanal bilden.
Besondere Vorzüge dieser Roste und Nebenroste:
Die Roststäbe A führen dem auf demselben befindlichen Feuer sehr leicht die Luft zu, da die Stäbchen i nur 4 bis 6 mm dick und die Oeffnungen 7 bis 8 mm breit sind. Auch ziehen sich diese Roste nicht, weil an dem breiten Hauptstabe h, sowie auch an den zwei Seitenstäberi / die kleinen Stäbchen i angegossen sind und sich so gegenseitig stützen. Da die Hitze auf den Rosten nicht gleichmäfsig ist, so sind die zwei Seitenstäbe f mehrfach an den Stellen g durchschnitten, um den Stäben Raum zur Ausdehnung zu geben. Da die Oeffnungen der Nebenroste B sich nicht mit Asche und Schlacken zusetzen, so tritt die Luft durch die grofsen Löcher leicht ins Feuer und findet eine lebhafte Verbrennung statt. Weil bei dieser Construction der Luftzutritt so leicht ist, so kann der Schieber vor dem Schornsteine nur wenig offen sein und wird somit die Hitze unter dem Kessel ausgenutzt und entweicht nicht unnütz in den Schornstein.
Patent-Anspruch:
Der durch Zeichnung und Beschreibung in seiner Zusammensetzung erklärte Rost A und B.
Dem vorliegenden Stubenofen liegt das Princip zu Grunde, die Verbrennung durch Luftzuführung oberhalb des Rostes zu einer sehr intensiven zu gestalten und die entstandene Hitze durch ein zusammengesetztes Röhrensystem der Zimmerluft in äufserst wirksamer Weise mitzutheilen.
Die Construction des Ofens ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 4 und S zwei Verticaldurchschnitte, Fig. 6 einen Querschnitt durch das Röhrensystem, Fig. 7 einen Schnitt durch den Feuerkasten in vergröfsertem Maafsstabe. Der durchgehend eiserne Mantel enthält in seinem unteren Theile den Feuerkasten A, der aus einem trichterförmigen und prismatischen Theile zusammengesetzt ist und der durch die Thüre B beschickt wird.
Der Rost α ist mit einem tellerartigen Rande b versehen und in gewissem Abstande von der Feuerbüchse A durch einige Stutzen d an dem Untersatze / befestigt. Der Rand b verhindert, dafs das auf dem Roste befindliche Brennmaterial überfallt und gestattet zugleich der Luft im Sinne der gezeichneten Pfeile Zutritt, so dafs eine sehr intensive Verbrennung resultirt.
Die Verbrennungsgase umstreichen zunächst die ' horizontalen Querrohre g und h, den Kasten k und gelangen endlich durch die engen verticalen flachen Rohre i und mittelst des Rohres / zum Schornstein. Der Mantel des Ofens ist in der Umgebung der verticalen Rohre durch ein Gitterwerk D ersetzt. Zum Reinigen der horizontalen Rohre h dient der Rechen in, der mittelst einer Stange η mit Knopf von aufsen bewegt wird. Die verticalen Rohre i werden mittelst des Rechens 0, der von aufsen durch die Stange ρ mit Knopf verschoben wird, gereinigt; diese Reinigung erfolgt durch einmaliges Vorwärts- und Rückwärtsziehen des Rechens,
Dieser Ofen bietet folgende Vortheile: Während bei den bisherigen Anlagen der Hinzutritt der Luft zum Feuer meistens durch Verstopfen der Oeffnungen des Rostes mit Asche verhindert wird, kann die Luft bei vorliegendem System über dem Roste zum Feuer gelangen und ein Zusetzen dieser Oeffnungen kann daher niemals stattfinden; da die Luft massenhaft
Zutritt hat, wird eine vollständige Verbrennung stattfinden und der Schornstein nicht mehr eines so heftigen Zuges bedürfen, so dafs dadurch die, Hitze dem Ofen nicht so schnell entführt wird.
Die Röhren oder Schlitze /haben bei diesem Ofen nur eine Weite von 5 mm nothwendig und werden dadurch die Feuergase gezwungen, ihre Hitze an die Wandungen abzugeben. Die Heizfläche ist vier- bis "fünfmal so' grofs, wie bei einem Ofen gleiche,]: Gr.öfse, daher, ist es möglich, mit einem Feuer von ι ο Pfund Kohlen ein Zimmer von 100 cbm Rauminhalt auf einem Wärmegrade von 170R. 15 Stunden gleichmäfsig zu erhalten, wenn ein eiserner' Ofen ausgemauert ist. Ferner ist die Reinigung des Ofens, ohne dafs er geöffnet zu werden braucht, eine äufserst einfache und zweckentsprechende, und wenn sie alle drei Tage vorgenommen wird, was nicht eine Minute Zeit erfordert, so kann kein Schornsteinbrand entstehen. Auch kann der Ofen nicht allein aus Eisen oder Kacheln, sondern auch aus beiden Theilen zusammen verbunden, hergestellt werden.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Der. durch Zeichnung und Beschreibung in seinem Zusammensetzung erklärte Stubenofen, insbesondere die Construction des Rostes mit tellerartigem Rande und Luftzuführung oberhalb desselben, ferner die Combination der verschiedenen Heizrohrsysteme oder vielmehr enger Schlitzen von 3 bis 25 mm Weite, so wie deren Reinigungsvorrichtungen.
    Hierzu I. Blatt Zeichnungen.
DENDAT3325D Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren Active DE3325C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3325C true DE3325C (de)

Family

ID=282359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT3325D Active DE3325C (de) Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3325C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3750611T2 (de) Konvektorheizung.
DE3325C (de) Feuerungsrost zu Kesselanlagen, Ziegelei- und Stubenöfen, sowie Heizröhrensystem bei Zimmeröfen nebst Vorrichtung zum Reinigen dieser Heizröhren
AT396718B (de) Transportabler ofen zur verbrennung von tierkörpern
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE323972C (de) Vorrichtung an OEfen zur Ableitung hocherhitzter Gase
DE516287C (de) Aus durch Strahlung beheizten Rohrschlangen bestehender Dampferzeuger
DE21724C (de) Neuerungen an Gasfeuerungen für Dampfkessel
DE2538211C3 (de) Heizungskessel
CH221240A (de) Heizkessel mit Schachtfeuerung.
DE26259C (de) Neuerungen an Dampkesselfeue*-un_ gen
AT79758B (de) Grudefeuerung. Grudefeuerung.
DE87306C (de)
DE24812C (de) Unter den Rosten liegende Lufterwärmungskammern für Dampfkesselfeuerungen
DE35242C (de) Neuerung an Oefen, Herden, Kaminen und dergl. zur Ausnutzung der Verbrennungsgase
DE565596C (de) OElfeuerungsofen aus mehreren zusammensetzbaren Teilen zum Austrocknen von Raeumen
DE27909C (de) Feuerung mit glockenförmigem Vorrost
AT154912B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenverbrennung von unter niedrigem Druck stehenden Gasen.
DE972396C (de) Schachtfeuerung, vorzugsweise fuer Grobkoks
DE126293C (de)
DE82298C (de)
DE40230C (de) Feuerbüchs-Einrichtung
DE42310C (de) Neuerung an Gasöfen
DE34945C (de) Feuerrost
DE424229C (de) Gluehofen mit Kohlenstaubfeuerung
DE17461C (de) Neuerungen an Zimmeröfen