DE332557C - Bienenstock - Google Patents
BienenstockInfo
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- DE332557C DE332557C DE1919332557D DE332557DD DE332557C DE 332557 C DE332557 C DE 332557C DE 1919332557 D DE1919332557 D DE 1919332557D DE 332557D D DE332557D D DE 332557DD DE 332557 C DE332557 C DE 332557C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
Es ist bekannt, Bienenwohnungen herzustellen aus gepreßtem Moos, Faserstoffen, Holzstoff (Papierstoff),
Stroh und anderen künstlichen Massen. Diese Massen waren aber entweder genäht 5 oder zusammengebacken durch ein Bindemittel,
welches die Porosität (und damit die· schlechte Wärme- und Schalleitung) und das geringe
Gewicht aufhob, ohne Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit von innen und außen zu
ίο gewähren und ohne die mechanische Festigkeit
so zu erhöhen, daß nicht hätten noch Metallteile mit eingebacken werden müssen
nach Art des Eisenbetons.
Bekannt ist auch, Stroh, Heu, Faserstoffe, Sägemehl, Säge- oder Hobelspäne, Torfstreu
usw. ohne irgend welches Bindemittel als Füllmaterial für doppelwandige Bienenwohnungen
zu verwenden. Der Wegfall eines Bindemittels ermöglichte an sich leichtes Ge-
ao wicht und große Wärmehaltigkeit, hatte aber zur Folge, daß das Füllmaterial 'mit der Zeit
sich setzte und die oberen Teile des Füllraumes freigab und damit gerade dort (bei rissigen
Wänden oder Kanten) Durchzug ermög-
«5 lichte, wo der Wärmeschutz am nötigsten
wäre, nämlich oben, hatte ferner die unangenehmen Nachteile, daß leicht Ungeziefer (z, B.
Ameisen) und Feuchtigkeit (und damit Schimmel) in die Füllräume einziehen konnte.
Die Verwendung von imprägnierten (wasserabweisenden), gepreßten, aber noch porösen
leichten Torfplatten als selbsttragende und womöglich leicht austauschbare Beutenwände
verbot sich, weil dies Material für sich allein den Ansprüchen an die Festigkeit nicht entsprach.
Zum Zwecke der Gewichts-, Wärme-, Raum- und Geldersparnis unter Ausnutzung der nicht netzenden und aseptischen Eigen·
schatten dieser Preßlinge und zur Vermeidung ihrer mechanischen Nachteile wurde folgende,
auf der Abbildung dargestellte Kombination erfunden:
Vier gleich hohe Torfplatten werden stumpf
gegeneinander gefügt. Durch die Seitenplatten werden oben und unten je zwei runde Eisenstäbe
(Träger ή durchgezogen, die jeweils am einen Ende einen Kopf, am andern ein Gewinde
und eine Mutter aufweisen. Mit HiUe dieser vier Träger werden die beiden Seitenplatten
(senkrecht zu den Trägern t liegend) gegen die beiden Stirnplatten (parallel mit den
Trägern verlaufend) gepreßt. Die Seitenplatten sind hierbei versehen mit einem Leistenwerk
(auf der Abbildung ein Trapez bildend) aus zwei horizontalen Holzleisten / und zwei ungefähr
vertikalen Metallstreben bestehend. Die Wabenrähmchen r kommen mit dem Torf
gar nicht in Berührung, denn sie ruhen auf den Metallstangen t; damit werden folgende
Vorteile zugleich erreicht:
Vermöge ihrer Form und vermöge ihres Stoffes erschweren die Träger das Ankitten
der Rähmchen, zumal wenn man sogenannte »Kreuzklemmen« zur Abstandregelung verwendet.
Die Träger verhindern, daß die Rähmchen oder die »Rähmchenohren« gegen dieTorfplatten
"stoßen.
Je stärker die Träger belastet werden, desto fester werden die Platten gegeneinander gepreßt.
Dadurch, daß beiderseits das Leistenwerk die vier Träger unter sich verbindet und daß
bei der Belastung der Träger das Leistenwerk
ta. Auftage, autgegeben am t. M&r%. tgar.J
gegen die Seitenplatten gepreßt wird, wird auch die Last fast ganz auf das starre Leistenwerk
und damit auf die Torfplatten übertragen und ,verteilt.
Wird die Beute getragen und dabei mehr oder weniger erschüttert, so wird die Last
unter Schonung der Torfplatten unmittelbar von den Leisten I abgefangen, die ja als Handhaben
angefaßt werden.
Der Boden und namentlich die Deckelplatten können bewegliche Torfplatten sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bienenstock, gekennzeichnet durch die Benutzung der an sich bekannten Platten aus gepreßtem, imprägniertem Torf, in Verbindung mit einer Absteifung aus längsgehenden Schienen (I) auf der Außenseite des Stockes, welche durch Querträger (t) verspannt sind, die quer durch das Innere des Stockes gehen und als Träger der Rähmchen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332557T | 1919-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332557C true DE332557C (de) | 1921-02-03 |
Family
ID=6204065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919332557D Expired DE332557C (de) | 1919-01-28 | 1919-01-28 | Bienenstock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332557C (de) |
-
1919
- 1919-01-28 DE DE1919332557D patent/DE332557C/de not_active Expired
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