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DE3325409A1 - Alphanumerische tastatur - Google Patents

Alphanumerische tastatur

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DE3325409A1
DE3325409A1 DE19833325409 DE3325409A DE3325409A1 DE 3325409 A1 DE3325409 A1 DE 3325409A1 DE 19833325409 DE19833325409 DE 19833325409 DE 3325409 A DE3325409 A DE 3325409A DE 3325409 A1 DE3325409 A1 DE 3325409A1
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DE
Germany
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plunger
guide
alphanumeric keyboard
lugs
keyboard according
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DE19833325409
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DE3325409C2 (de
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Kurt 8218 Unterwössen Heine
Artur 8643 Küps-Johannisthal Kögel
Siegmund 8641 Wilhelmsthal Schrepfer
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Loewe Opta GmbH
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Loewe Opta GmbH
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Publication date
Application filed by Loewe Opta GmbH filed Critical Loewe Opta GmbH
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    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • H01H13/702Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard with contacts carried by or formed from layers in a multilayer structure, e.g. membrane switches
    • H01H13/705Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard with contacts carried by or formed from layers in a multilayer structure, e.g. membrane switches characterised by construction, mounting or arrangement of operating parts, e.g. push-buttons or keys
    • HELECTRICITY
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    • H01H2233/03Key modules mounted on support plate or frame
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    • H01H2233/036Snap coupling with limited freedom

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  • Push-Button Switches (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Alphanumerische Tastatur
  • Die Erfindung betrifft eine alphanumerische Tastatur mit mehreren in Reihen angeordneten, elektrisch voneinander getrennten, stationären Kontakten aus federbelasteten Brückenkontakten und von diesen überbrückbaren Kontaktzungen, wobei mit jedem Brückenkontakt ein in einem Führungsansatz einer Führungsplatte verschiebbar gelagerter Stößel, auf den ein Tastenknopf aufgesetzt ist, in Wirkverbindung steht, welcher Brückenkontakt durch Druck auf den Tastenknopf auf die gegenüberliegenden Kontaktzungen niederdrückbar ist.
  • Tastaturen dienen als Eingabemittel in Schreibmaschinen, Addiermaschinen, Rechenmaschinen, Registrierkassen, Buchungsmaschinen, Lochkartenmaschinen, Druckern und dergl. Zur Tastatur gehören in einem Feld vereinigt zumindest die Mehrzahl der zur Einstellung und zur Betätigung (Funktion) einer der genannten Maschinen erforderlichen Tasten, die demzufolge in Einstell- und Funktionstasten unterschieden werden. Jede der Tasten wirkt mit einem Arbeitskontakt, bestehend aus paarweise angeordneten Kontaktzungen und mindestens einem Brückenkontakt, zusammen, wobei der Stößel einer jeden Taste bei Betätigung des aufgesetzten Tastenknopfes, der entweder block- oder muldenförmig ausgebildet sein kann, auf den Brückenkontakt gedrückt wird, der wiederum zur Auflage auf den Kontaktzungen kommt und den Stromkreis schließt. Die Tastenstößel wird dabei gegen die Kraft einer Rückstellfeder gedrückt, so daß beim Loslassen der Tastenstößel mit dem aufgesetzten Tastenknopf automatisch in die Ausgangsposition zurückgedrückt wird.
  • Am weitverbreitesten sind Einzeldrucktasten, bestehend aus einem zylinderförmigen Führungsansatz, in dem verschiebbar ein Tastenstößel mit aufgesetztem Tastenknopf gelagert ist. Der Führungsansatz weist Führungsnuten an den Innenwänden auf, in die entsprechend ausgebildete Führungsansätze an dem Stößel eingreifen, so daß ein Verdrehen des Tastenknopfes verhindert wird. Als Rückzugsicherung sind Rastnasen vorgesehen, die beim Zurückdrücken des Stößels durch die untergelegte Feder verhindern, daß der Stößel mit dem Rastkopf aus dem Führungsansatz herausgleitet. In der Endstellung greifen die oberen Seiten der Rastnasen gegen einen Vorsprung bzw. eine Druckkante an der Unterseite des Führungsansatzes. Der Führungsansatz ist an einer kleinen Basisplatine befestigt, die die Kontaktzungen trägt und oberhalb derer der Brückenkontakt entweder als Blattfeder ausgebildet angeordnet ist oder in Form eines graphithalti'gen Materials, das an der Unterseite einer federnden Gummimattenanordnung angebracht ist. Auch kann der Brückenkontakt die Rückstellfeder für den Stößel selbst bilden, sofern sie unterhalb des Führungsansatzes befestigt ist.
  • Bei größeren Tastaturen werden zweckmäßigerweise sämtliche Kontaktzungen in Form von benachbarten Leiterbahnen auf gedruckten Schaltungen aufgebracht und oberhalb dieser die entsprechenden Gegenkontaktmittel, die die Brückenkontakte bilden, aufgelegt. Am weitverbreitesten und am kostengünstigsten sind Gummikontaktmatten mit Erhebungen im Bereich der zu kontaktierenden Stellen. An den Innenseiten sind an diesen Stellen Brückenkontakte in Form von graphithaltigen Gummischeiben vorgesehen, die die darunterliegenden benachbarten Leiterbahnen beim Niederdrücken überbrücken.
  • Eine Anordnung dieser Art ist z.B. in Verbindung mit einem Fernsprechgerät als Wählertastaturensatz aus der DE-OS 81 13 382 bekannt. Bei der bekannten Tastenwähleinheit sind die Führungsansätze auf einer Grundplatine gemeinsam angeordnet. In ihnen ist jeweils ein federbelasteter Stößel gelagert, der bei Betätigung eines aufgesetzten Tastenknopfes über eine Feder niedergedrückt wird. Der Stößel drückt gegen eine gespannte federnde Kunststoffmatte, die an der Unterseite den Brückenkontåkt aufweist, der beim Niederdrücken auf benachbarte Leiterbahnen des Koncaktgegenstückes zur Auflage gelangt und den Kontakt schließt. Zur Kontaktierung sind die Leiterbahnen entsprechend auf der Leiterplatte verlegt und herausgeführt, so daß sie mit den zugeordneten Schaltungen verbindbar sind. Zur Führung des Drucktastenknopfes sind bei der bekannten Anordnung in dem aufsetzbaren Deckel den Querschnittskonturen der Tastenknöpfe angepaßte Durchbrüche vorgesehen, durch die die auf den Stößel aufgesetzten Drucktasten beim Montieren des Deckels an der Basiseinheit hindurchgreifen. Als Rückzugsicherung weisen die Tastenknöpfe an der Unterseite Flansche auf, die an der Innenseite des Deckels zur Auflage gelangen. Die Führung des Tastenknopfes wird somit zum einen durch den Führungsansatz, der in den hutförmigen Drucktastenknopf hineingreift, und zum anderen durch die Innenwandungen der Durchbrüche für die jeweilige Taste gebildet.
  • Bei der Verwendung von Einzeltastaturen oder Tastaturen in einer gemeinsamen Anordnung - wie sie Gegenstand der erwähnten DE-OS sind - werden die Gleiteigenschaft und die Funktion der Tastatur dann beeinträchtigt, wenn diese versehentlich mit Flüssigkeiten, wie Limonade, übergossen werden, da ein Schutz gegen das Eindringen der Flüssigkeiten nicht besteht. Dies ist insbesondere dann nicht auszuschließen, wenn derartige Tastaturen im Hausbereich, z.B.
  • für die Fernbedienung von Fernsehempfangsgeräten oder als Editiertastatur in Verbindung mit Bildschirmtextgeräten, zum Einsatz gelangen. Aber auch an einem Büroarbeitsplatz kann es vorkommen, daß unbeabsichtigt ein vom Operator zu sich genommenes Getränk verschüttet wird und in die Tastaturen, die im unmittelbaren Betätigungsbereich vorhanden sind, eindringen kann. Dadurch werden Reparaturen an der Tastatur notwendig. Bei anderen Tastaturen ist es erforderlich, die Gleitflächen zwischen den Tastenknöpfen und den Führungen zu reinigen, um die gemeinsame Leichtgängigkeit wieder herzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Auf gabe zugrunde, eine alphanumerische Tastatur mechanisch so auszubilden, daß das Eindringen von Flüssigkeiten in das Tastengehäuse vermieden wird, daß außerdem auch dann, wenn über die Tasten versehentlich Flüssigkeit mit größerer Viskosität oder klebender Wirkung verschüttet wird, die normale Gleitfähigkeit zwischen der Führung und der Taste besteht.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach der im Patentanspruch wiedergegebenen Lehre gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind gegenständlich in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Gemäß der Lehre der Erfindung sind die Führungsansätze schornsteinförmig aus der Fläche des Gehäuseoberteils hervorstehend angebracht. Üblicherweise ist der Übersichtlichkeit wegen das Gehäuse pultförmig ausgebildet, so daß die Tastenknöpfe übersichtlich terrassenförmig in dem Tastenfeld liegen. Es versteht sich von selbst, daß in solchen Fällen die Führungsansätze entweder rechtwinklig zur Ebene des Gehäuseoberteils oder in einem bestimmten Winkel angeordnet sein können, so daß sie senkrecht zur Basisfläche stehen. In jedem Fall sind die Führungsansätze einteilig aus dem Gehäuseoberteil herausgearbeitet, so daß die Oberfläche des Deckels geschlossen ist und in den Innenraum keine Flüssigkeit eindringen kann. Die unterhalb des Deckels angeordnete Leiterplatte ist somit stets geschützt. Die Erfindung bietet aber auch den Vorteil, daß für die verschiedensten Tastenkonfigurationen ein einheitliches Tastentableau verwendet werden kann, d.h. daß für alle Möglichkeiten einheitliche Kontaktreihen vorgesehen sind und lediglich die gewünschte Tastenkonfiguration durch Einsetzen der Tastenknöpfe mit ihren Stößeln in die Führungsansätze herstellbar ist. Die nicht zu belegenden Führungsansätze werden durch Einzel- oder durch mehrere übergreifende Abdeckungen abgedeckt, wobei zweckmäßigerweise an den Unterseiten der Abdecvungen im Bereich einer oder mehrerer Führungsansätze Rastverbinderansätze angebracht sind, die in kongruent angeordnete Führungsansätze einsetzbar sind.
  • Es ist erkennbar, daß nach der Erfindung eine Tastatur für die verschiedensten Tastenkonfigurationen erstellbar ist, und daß bei der Verwendung gleicher Grundbauelemente eine besonders kostengünstige Ausführung gegeben ist, da keine Einzelführungsansätze montiert werden müssen, da die Abdeckung für alle Tastenkonfigurationen gleich ist und lediglich nicht belegte Führungsansätze abdeckbar sind.
  • Ferner wird durch Beimengen von Gleitmitteln in den Kunststoff sichergestellt, daß stets eine gute Gleitfähigkeit zwischen Stößel und Führungsansatz gegeben ist. Gemäß der Lehre nach Anspruch 11 ist vorgesehen, den Tastenstößel mit aufgesetztem Tastenkopf einteilig aus Kunststoff, und zwar aus einem hochwertigen Kunststoff mit geringer Quelleigenschaft, auszubilden. Hierdurch wird verhindert, daß bei Betrieb in feuchten Räumen die Gleitfähigkeit beeinträchtigt wird. Andererseits könnte aber auch, gemäß Anspruch 12, dem Kunststoff für den Stößel und den Tastenkopf ein Gleitmittel zugesetzt werden. In diesem Fall ist jedoch, wie praktische Versuche gezeigt haben, die Haftfestigkeit von Bedruckungen, die auf die Tastenköpfe aufgebracht werden, beeinträchtigt. Werden hingegen die Symbole eingraviert oder mehrfarbig gespritzt, so kann dem Kunststoff für den Stößel in jedem Fall ein Gleitmittel hinzugesetzt werden.
  • Die Rückzugsicherungen gemäß Anspruch 6 dienen gleichzeitig auch noch zur Führung und können z.B. in Form von Führungsrippen auf den Stößel aufgebracht sein. Sie gehen am Ende in einen federnden Rastvorsprung über, der beim Einsetzen des Stößels in den Führungsansatz in einer konturenangepaßten Nut greift. Die Rückführung des Stößels wird zweckmäßig durch die Federkraft einer untergelegten Gummikontaktmatte sichergestellt. Auch hierdurch ist eine einfache Montage möglich.
  • Eine nach der Erfindung erstellte Tastatur bietet neben den Montageerleichterungen weitere Vorteile, da eine universelle Leiterplatte als Kontaktplatte montiert wird und erst in der Endmontage entsprechend der gewünschten Tastenkonfiguration herstellbar ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tastatur besteht aus einem Gehäuseoberteil 1, das einteilig aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgießverfahren oder im Schäumverfahren, hergestellt sein soll. Das Gehäuseoberteil ist, wie aus der vergrößerten Schnittzeichnung gemäß der Schnittlinie A-B in Fig. 2 erkennbar, an der Grundplatine 2 durch nicht dargestellte Befestigungsmittel angeschraubt oder durch Rastverbindungen mit dieser verbindbar. Die Gehäusegrundplatine 2 weist darüber hinaus Abstandshalter 3 auf, auf deren Bedeutung später noch eingegangen wird. An der Seitenfläche 4 des Gehäuseoberteils 1 ist ein Durchbruch vorgesehen, durch den ein Buchsenverbinder 5 hindurchgreift, auf den ein Stecker zur Kontaktierung mit einem zu bedienden Gerät aufsteckbar ist. Die Tastatur selbst weist zwei Bedienfelder auf, ein Bedienfeld 6 für eine numerische Tastatur und ein Bedienfeld 7 für eine Alphatastatur, die nur auszugsweise dargestellt ist. Die einzelnen Tasten 8 sind z.B. Buchstaben zugeordnet, die längliche Taste 9 als Leertaste. Ein Teil des Bedienfeldes 7 ist durch eine Abdeckung 10 abgedeckt, so daß, obwohl die entsprechenden Vorrichtungen vorgesehen sind, hierüber keine Funktionen bedient werden können. Im Tastenfeld 6 sind ebenfalls nur wenige Tasten symbolisch dargestellt, ferner Führungsansätze 11, die aus der schalenförmigen Tastenfeldausnehmung entsprechend der Lehre der Erfindung hervorstehen. Die Ausbildung der alphanumerischen Tastatur gemäß der Lehre der Erfindung und die spezielle Anordnung der einzelnen Elemente werden anhand der Fig. 2 näher beschrieben.
  • Auf der Grundplatine 2 sind Abstandshalter 3 vorgesehen, auf denen eine Leiterplatte 12 ruht, die im Bereich der Tasten 8, die aus einem hutförmigen Tastenknopf 13 und einem erfindungsgemäß ausgebildeten Stößel 14 bestehen, paarweise angeordnete Kontaktzungen 15 in Form benachbarter Leiterbahnen aufweist - an dieser Stelle können auch mehrere Leiterbahnenden, die überbrückt werden sollen, angeordnet sein -. Die Leiterbahnen führen über Leitungszüge zu den entsprechenden Anschlußpunkten im Gehäuse oder direkt zu den Steckkontakten des Buchsenverbinders 5, der zweckmäßigerweise auf der Leiterplatte 12 aufgelötet ist. Oberhalb der Leiterplatte 12 ist eine Kontaktgummimatte 16 vorgesehen, die in an sich bekannter Weise im Bereich der Kontaktstellen federnde Erhöhungen 17 aufweist. Es ist ersichtlich, daß bei Druck auf diese Erhöhungen der an der inneren Unterseite vorgesehene Brückenkontakt 18 auf die beiden benachbarten Leiterbahnen 15 zur Auflage gelangt und sie elektrisch überbrückt. Der Brückenkontakt 18 besteht zweckmäßigerweise aus einem Gummigraphitplättchen, das eine hohe elektrische Leitfähigkeit aufweist. Oberhalb der Gummikontaktmatte ist das erfindungsgemäß ausgebildete Gehäuseoberteil 1 angeordnet, das über Abstandshalter in einem bestimmten Abstand zu der Leiterplatte 12 gehalten wird und zugleich die Gummimatte punktuell auf die Leiterplatte druckt. Das Gehäuseoberteil 1 ist durch nicht sichtbare Schraub- oder eine andere Verbindung mit der Grundplatine 2 verbunden, so daß das Gehäuse eine geschlossene Einheit bildet. Im Bereich des Tastenfeldes oder auch des Tastenfeldes 6 ist das Gehäuseoberteil wannenförmig ausgebildet. Die dadurch gebildete Vertiefung 20 bewirkt lediglich, daß die Tastenknöpfe 13 in die Oberfläche des Gehäuseteils 1 mit integriert sind.
  • Nach der Lehre der Erfindung sind in der schalenförmigen Vertiefung 20 Führungsansätze 11 schornsteinförmig vorgesehen. Sie sind einteilig aus dem Gehäuseoberteil 1 herausgebildet. In allen jeden Führungsansätzen 11, die in der Tastenkonfiguration zu belegen sind, ist ein Stößel 14 in die konturenangepaßte Innenöffnung 21 mit in den Seitenwandungen eingeschnittenen Führungsnuten 22 eingesetzt. In der Führung gleitet der Stößel 14 entlang.
  • Die Gleitfähigkeit wird durch Hinzusetzen eines Gleitmittels zum Kunststoff erhöht. Beim Einsetzen greifen Rastnasen 23 unter einen Rastvorsprung, der vom unteren Rand des Führungsansatzes 6 gebildet wird, wodurch die Taste gegen Rückzug gesichert ist. Der Tastenknopf 13 ist hutförmig ausgebildet und übergreift den Rastansatz 11, so daß bei versehentlichem übergießen der Tastatur mit Flüssigkeit diese nicht in die Gleitverbindung zwischen dem Rastansatz 11 und dem Stößel 14 eindringen kann. Die Höhe des Rastansatzes 11 ist so gewählt, daß beim Niederdrücken des Tastenknopfes 13 dieser mit dem inneren Flansch zur Auflage an der Oberkante des Führungsansatzes gelangt. Dabei wird ein Druck auf die Erhebungen in der Gummikontaktmatte ausgeübt und der Brückenkontakt 18 auf die beiden benachbarten Leiterbahnen gedrückt. Die maximalen Hubabmessungen sind so gewählt, daß ein sicherer Kontakt beim Niederdrücken stets gewährleistet ist, bevor die Hutinnenfläche zur Auflage auf dem vorstehenden Rand des Führungsansatzes 11 gelangt.
  • Sollen einzelne Tasten in der Tastenkonfiguration nicht belegt werden, so ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die betreffenden Führungsansätze 11 einzeln oder durch übergreifende Abdeckungen verschlossen werden. Die Abdeckung 24 greift z.B. über zwei benachbarte Führungsansätze 11. Sie wird durch in die Führungsansätze eingreifende Rastverbinder, die konturengleich denen der Stößel der Tasten sind, gehalten. Im eingesetzten Zustand greift die Unterkante der Seitenwandung 25 auf die Bodenfläche der schalenförmigen Ausnehmung 20, so daß ein fester Halt gewährleistet ist.
  • Es ist ersichtlich, daß bei einer derartigen Anordnung Flüssigkeit weder in das Gehäuse selbst noch in die Führungen eindringen kann. Da jeder Tastenknopf frei beweglich ist und keiner zusätzlichen Führung bedarf, ist ein Verkleben des Knopfes ebenfalls nicht möglich.
  • Die Tastatur kann somit auch dann noch bedient werden, wenn Flüssigkeits- und Staubverschmutzungen gegeben sind bzw. in der schalenförmigen Ausnehmung Flüssigkeit steht.
  • Bei pultförmig schräg ausgebildeter Tastaturenanordnung und wannenförmiger Ausbildung des Tastenfeldes im Gehäuseoberteil kann zudem durch einen Abflußkanal in dem Gehäuseoberteil dafür Sorge getragen werden, daß möglicherweise eintretende Flüssigkeit wieder aus dem Gehäuse austreten kann. Die feuchtigkeitsempfindlichen Bauteile im Inneren des Gehäuses werden an keiner Stelle mit der Flüssigkeit in Berührung gelangen. Selbstverständlich kann auf eine schalenförmige Ausbildung des Tastenfeldes verzichtet werden. Die Tastenknöpfe würden dann jedoch aus der ebenen Fläche hervortreten.
  • -- Leerseite -

Claims (12)

  1. Patentansprüche Alphanumerische Tastatur mit mehreren in Reihen angeordneten, elektrisch voneinander getrennten, stationären Kontakten aus federbelasteten Brückenkontakten und von diesen überbrückbaren Kontaktzungen, wobei mit jedem Brückenkontakt ein in einem Führungsansatz einer Führungsplatte verschiebbar gelagerter Stößel, auf den ein Tastenknopf aufgesetzt ist, in Wirkverbindung steht, welcher Brükkenkontakt durch Druck auf den Tastenknopf auf die gegenüberliegenden Kontaktzungen niederdrückbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die turmförmigen-Ansätze (11) aus der Oberfläche eines Gehäuseoberteils (1) nach außen weisend, turmförmig hervorstehen und mit diesem einteilig ausgebildet sind, daß die Ansätze (11) Führungsdurchbrüche (21,22) aufweisen, in die der Stößel (23) mit Führungsansätzen bzw. Führungsnuten gleitend eingreift und ausschließlich hierin geführt ist, daß der Hubweg des Stößels (23), auf den der Tastenknopf (8) aufgesetzt ist, kleiner ist als der Zwischenraum zwischen dem unteren Tastenknopfrand und der Oberfläche des Gehäuseoberteils (1), und daß die Tiefe des hutförmigen Tastenknopfes (8) so groß gewählt ist, daß der Tastenknopf (8) sowohl in gedrücktem Zustand des Stößels als auch in nichtgedrücktem über den turmförmigen Ansatz (11) mit dem umlaufenden Mantel (13) greift, daß die nicht zu belegenden stationären Kontakte mittels in die Ansätze (11) einsteckbarer Abdeckungen (10,24) oder über mehrere übergreifende Abdeckungen verschließbar sind.
  2. 2. Alphanumerische Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseoberteil aus Kunststoff wie Polystyrol besteht und dem Kunststoff ein Gleitmittel wie Silicon beigesetzt ist.
  3. 3. Alphanumerische Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitmittelanteil ca.
    1 % beträgt.
  4. 4. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Führungsansätze in einer schalenförmigen Vertiefung des Deckelgehäuses angeordnet sind, und daß die Vertiefung derart ausgebildet ist, daß einfließende Flüssigkeiten entweder über den unteren Rand einer schräg angeordneten Tastatur oder durch einem am tiefsten Punkt an der schalenförmigen Vertiefung angebrachten Abflußkanal abfließen können.
  5. 5. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den rohrförmigen Ansätzen an den Innenwänden in Längsrichtung Führungsnuten eingearbeitet sind, in die Führungsansätze längs des Stößels gleitend eingreifen.
  6. 6. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Stößels federnde Ansätze angebracht sind, an deren dem Tastenknopf abgewandten Enden Rastnasen nach außen weisend befestigt sind, und daß die federnden Ansätze mit den Rastnasen beim Einsetzen des Stößels in konturenangepaßte Führungen des Führungsansatzes in der Endposition mit der Rückhaltkante der Rastnase hinter einen Rastvorsprung, z.B. Unterseite des Ansatzes, greifen.
  7. 7. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel auf die erhabenen Stellen einer Gummikontaktmatte greift, und daß die Federkraft der erhabenen Stellen der Gummikontaktmatte den Stößel und damit den Tastenknopf in die Ausgangsposition nach der Betätigung zurückdrückt.
  8. 8. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzungen aus den benachbarten Leiterbahnen einer gedruckten Leiterplatte gebildet werden, die in einem bestimmten Abstand zur Abdeckplatte im Gehäuse angeordnet ist.
  9. 9. Alphanumerische Tastatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenkontakt aus einem elektrisch leitenden Gummigraphitplättchen besteht, das an der Innenseite der erhabenen Stellen der federnden Gummimattenanordnung angebracht ist und.in gedrücktem Zustand über beide Xontaktzungen greift.
  10. 10. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel aus Kunststoff ABS besteht.
  11. 11. Alphanumerische Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel und der Druckknopf einteilig ausgebildet sind.
  12. 12. Alphanumerische Tastatur nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kunststoff des Stößels ebenfalls ein Gleitmittel beigesetzt ist.
DE19833325409 1983-07-14 1983-07-14 Alphanumerische tastatur Granted DE3325409A1 (de)

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