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DE3323304A1 - Ansaugluftsteuersystem mit doppelwirkung fuer dieselmotoren - Google Patents

Ansaugluftsteuersystem mit doppelwirkung fuer dieselmotoren

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Publication number
DE3323304A1
DE3323304A1 DE19833323304 DE3323304A DE3323304A1 DE 3323304 A1 DE3323304 A1 DE 3323304A1 DE 19833323304 DE19833323304 DE 19833323304 DE 3323304 A DE3323304 A DE 3323304A DE 3323304 A1 DE3323304 A1 DE 3323304A1
Authority
DE
Germany
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stop
control valve
valve
intake air
diesel engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833323304
Other languages
English (en)
Other versions
DE3323304C2 (de
Inventor
Toshimichi Oobu Aichi Asai
Takamichi Hiramatsu
Hirotoshi Inoue
Sunao Kitamura
Kunio Saito
Kaoru Toyota Aichi Taira
Jun Umehara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aisan Industry Co Ltd
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Aisan Industry Co Ltd
Toyota Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aisan Industry Co Ltd, Toyota Motor Corp filed Critical Aisan Industry Co Ltd
Publication of DE3323304A1 publication Critical patent/DE3323304A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3323304C2 publication Critical patent/DE3323304C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Ansaugluftsteuersystem mit Doppelwirkung
  • für Dieselmotoren Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Steuern des Ansaugluftstromes eines Dieselmotors, frenauer gesagt, ein Ansaugluftsteuersytem für einen Dieselmotor, das sowohl den Ansaugluftstrom des Motors drosseln kann, wenn sich der Motor in Betrieb befindet, als auch diesen Ansaugluftstrom absperren kann, wenn der Motor gestoppt, d.h.
  • außer Betrieb gesetzt wird.
  • Die Last einer mit Diesel betriebenen VerbrennungskraStmaschine wird über die Menge des pro Einspritzimpuls von der Kraftstoffeinspritzpumpe in die Verbrennungskammern eingespritzten Dieselkraftstoffes reguliert und nicht über die Luftmenge, die den Verbrennungskammern zum Verbrennen des eingespritzen Dieselkraftstoffes zugeführt wird. Ein Dieselmotor wird daher üblicherweise gestoppt, indem seine Kraftstoffzufuhr von der Einspritzpumpe im wesentlichen vollständig abgesperrtwird. Es ist bekannt, daß durch ein derartiges gleichzeitiges Absperren des Ansaup:luftstromes und des eingespritzten Dieselkraftstoffes beim Abstoppen des Motors eine ruhige und exakte Stillegung des Motors in glatter Weise ohne übermäßige Vibrationen erreicht werden kann.
  • Bei den Systemen des Standes der Technik ist die Ifrclft,-stoffeinspritzpumpe oder ein anderer Teil des Kraftsstoffsystems oft mit einer Krafttoffabsperrsicherheitsvorrichtung versehen, mit der die Kraftstoffzufuhr zum Die-selmotor sicher abgesperrt werden soll, wenn sich der Dieselmotor nicht in Betrieb befindet. Dadurch soll verhindert werden, daß der Motor zufällig wieder gestartet wird, falls beispielsweise das zugehörige Fahrzeug mit eingeschaltetem Gang stehengelassen und dann möglicherweise im unbesetzten Zustand von hinten angestoßen wird oder einen Berg herabfährt. In diesen Fällen wird durch die Anordnung einer Kraftstoffabsperreinrichtung im Kraftstoffsystem des Fahrzeuges sichergestellt, daß sich das Fahrzeug nicht ohne weiteres selbständig machen kann. Die Anordnung einer derartigen Sicherheitseinrichtung des Standes der Technik ist jedoch sowohl in bezug auf die Herstellung als auch die Wartung des Fahrzeuges mit zusätzlichen Kosten und einer erhöten Komplexität verbunden. Ferner ergibt sich eine verminderte Zuverlässigkeit.
  • Ferner wird ein Dieselmotor normalerweise im übermageren Betriebszustand gefahren, bei dem überschüssige Luft den Verbrennungskammern zugeführt wird, d.h. mehr Luft, als tatsächlich für die Verbrennung der gerade in die Verbrennungskammern eingespritzten Kraftstoffmenge erforderlich ist.
  • Es ist bekannt, daß die durch die Einführung der Ansaugluft in den Dieselmotor entstehenden Geräusche und Vibrationen und die entsprechenden Vibrationen im Betrieb des Motors reduziert werden können, indem dieser Ansaugluftstrom in den Motor gedrosselt wird, obgleich naturgemäß der Ansaugluftstrom nicht unter die Menge reduziert werden kann, die für eine vollständige Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffes erforderlich ist, d.h. die stöchiometrische Menge.
  • Insbesondere dann, wenn der Ansaugluftstrom während einer Verzögerung, beispielsweise bei einer Motorbremsung, reduziert wird, kann das Auftreten von Dröhngeräuschen oder Nachhalleffekten im Fahrzeuginnenr.aum, das durch den Ansaugluftstrom verursacht wird und während dieses l.etriebszustandes besonders störend sein kann, besonders stark verringert werden. Wenn das Fahrzeug jedoch mit einem Motors bremssystem versehen ist, ist es von Bedeutung, daß während einer derartigen Verzögerung der Ansaugluftstrom nicht zu stark-gedrosselt wird, um den Wirkungsgrad des Motorbremssystems nicht zu verschlechtern. Wenn der Ansaugluftstrom zu s-tark reduziert wird, wird der Wirkungsgrad des als Pumpe wirkenden Motors so stark verringert, daß die Wirkungsweise der Motorbremse übermäßig verschlechtert wird.
  • Diese Drosselung des Ansaugluftstromes in den Dieselmotor wurde beim Stand der Technik durchgeführt, indem ein Ansaugluftdrosselventil im Ansaugluftsystem des Motors angeordnet und dieses Drosselventil in Abhängigkeit; von der von der Kraftstoffeinspritzpumpe in die Verbrennungskammern des Motors eingeführten Dieselkraftstoffmenge betätigt wurde.
  • Auf diese Weise wurde sichergestellt, daß der Ansaugluftstrom nicht so stark gedrosselt wurde, daß die Ansaugluftmenge unter den stöchiometrischen Wert abfiel, wodurch eine übermäßig hohe Menge an unverbrannten Kohlenwasserstoffen, ber.pielsweise HCund CO, im Abgas des Dieselmotors sowie der Ausstoß von Qualm und.Ruß vermieden wurde.
  • Wenn der Dieselmotor im Leerlauf betrieben wird, bei dem das Gaspedal des zugehörigen Fahrzeuges vom Fahrer voll-.ständig freigegeben wird, darf ein dera.rtiges Ansauglaufdrosselventil nicht vollständig geschlossen werden, sondern sollte zumindest geringfügig geöffnet bleiben, damit zur Aufrechterhaltung dieses Leerlaufzustandes eine ausreichende Menge an Ansaugluft in den Motor strömen kann. Daher kann das vorstehend beschriebene AIlsauglufl,(irosselventil des Standes der Technik nicht dazu eingesetzt werden, den A -saugluftstrom in dem Dieselmotor vollständig abzusperren, wenn der Motor gestoppt werden soll. Andererseits kann das eingangs beschriebene Ansaugluftabsperrventil des Standes der Technik, das zum vollständigen Absperren des Ansaugluftstromes in den Dieselmotor verwendet wird und hierzu vollständig geschlossen werden muß, nicht mit dem Gaspedalsystem des Fahrzeuges verbunden werden, so daß mit Hilfe eines derartigen Ansaugluftabsperrventils eine richtige Drosselung der Menge der Ansaugluft in Abhängigkeit von der jeweiligen Motorlast nicht durchgeführt werden kann. Es war daher beim Stand der Technik erforderlich, zwei unabhängige Systeme vorzusehen, und zwar eines zum Steuern der Ansaugluftmenge im Betrieb des Dieselmotors und das andere zum vollständigen Absperren des Ansaugluftstromes, wenn der Motor gestoppt werden sollte. Dies war-naturgemäß mit einem beträchtlichen Aufwand und einer entsprechenden Komplexität des Motors verbunden und hat zu einer schlechten Wartungsfähigkeit und Zuverlässigkeit geführt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ansaugluftsteuersystem für einen Dieselmotor zu schaffen, das in ein facherer Weise sowohl den Ansaugluftstrom drosselt, während sich der Motor in Betrieb befindet, als auch den Ansaugluftstrom im wesentlichen vollständig absperrt, wenn der Motor außer Betrieb gesetzt wird.
  • Die vorliegende F.rfindung ,eRwcckt ferner die Scha.fi'une eines Ansaugluftsteuersystems für einen Dieselmotor, das die vorstehend genannte Aufgabe unter Verwendung eines einzigen Ansaugluftsteuerventils löst, das den durch den Luftansaugkanal des Dieselmotors geführten Ansaugluftstrom steuert.
  • Das Ansaugluftsteuersystem soll ferner ein glattes und ruhiges Stoppen des Motors ohne übermäßige Vibrationen ermöglichen.
  • Es soll die vom Dieselmotor während seines Betriebs erzeugten Laufgeräusche und Vibrationen herabsetzen. les weiteren sollen Dröhn- und andere Geräusche im Fahrzeuginnenraum reduziert werden, die während der Verzögerung des I2ahrzeuges, insbesondere bei Motorbremsung, entstehen.
  • Erfindungsgemäß soll ein Ansaugluftsteuersystem für einen Dieselmotor geschaffen werden, mit dem die vorstehend genannten Aufgaben gelöst werden können, ohne daß das Betriebsverhalten eines Motorbremssystems, mit dem das mit dem Dieselmotor versehene Fahrzeug ausgestattet sein kann, verschlechtert wird. Das Ansaugluftsteuersystem soll nicht dazu führen, daß das in den Verbrennungskammern des Dieselmotors befindliche Gemisch fetter wird als der entsprechende stöchiometrische Wert.
  • Die Erfindung bezweckt ferner die Schaffung eines Ansaugluftsteuersystems, dessen Betriebsweise mit der Betriebsweise eines Systems zurlleraufsetzungder Leerlaufdrehzahl des Dieselmotors verträglich ist, durch das die Leerlaufdrehzahl heraufgesetzt wird, wenn eine Hilfsvorrichtung, beispielsweise ein Kompressor für eine K]imaanlage'in Betrieb genommen wird. Das erfindungsgemäße System sollde;i weiteren nicht zur Emission von übermäßig hohen Mengen an nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen, wie beispielsweise Ruß, Qualm, im Abgas des Dieselmotors führen.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Ansaugluftsteuersystem soll keine besonderen Unbequemlichkeiten in bezug auf die richtige Funktionsweise des mit dem Dieselmotor ausgestatteten Fahrzeuges verursachen, und zwar selbst dann, wenn es während des Betriebs des Fahrzeuges ausfällt.
  • Das System soll in sicherer Weise ein Wiederstarten des Dieselmotors verhindern, selbst wenn hei dem zugeh(irigen Fahrzeug ein Gang eingeschaltet ist und dieses von hinten angeschoben wird oder beginnt, einen Berg herabzurollen, ohne daß hierbei auf irgendeinen Kraftstoffabsperrmechanismus in der Kraftstoffeinspritzpumpe zurückgegriffen wird.
  • Es soll verhindert werden, daß das mit dem Dieselmotor versehene Fahrzeug selbständig davonrollt. Auf eine im Kraftstoffsystem angeordnete Vorrichtung zur Verhinderung eines Wiederstartens des Motors soll verzichtet werden. Das System soll eine einfache und praktische Konstruktion besitzen. Die Herstellungskosten eines mit dem System ausgerüsteten Fahrzeuges sollen entsprechend reduziert werden.
  • Gleiches trifft für Schwierigkeiten in bezug auf die Wartung des Fahrzeuges zu. Das erfindungsgemäße Ansaugluftsteuersystem soll schließlich eine zuverlässige Betriebsweise besitzen und für ein gutes Fahrverhalten des mit dem Dieselmotor ausgestatteten Fahrzeuges sorgen.
  • Die vorstehend genannten Aufgaben erden durch ein Ansaugluft steuersystem für einen Dieselmotor mit Kraftstoffeinspritzung, der einen Luftansaugkanal aufweist, gelöst, das die nachfolgenden Bestandteile umfaßt: Ein Ansaugluftsteuersystem, das den Ansaugluftstrom durch den Luftansaugkanal steuert und das zwischen einer Stellung, in der es bis zu einem Maximum geöffnet ist, und einer Stellung, in der es bis zu einem Maximum geschlossen ist, bewegt werden kann, ein Anschlagglied, das die Bewegung des Ansaugluftsteuerventils in Richtung auf seine Stellung, in der es bis zu einem Maximum r.eschlo3^,en ist, begrenzt und das zwischen einer ersten Anschlagstellung, In der sich das Ansaugluftsteuerventil in eine erste maximal geschlossene Position, bei der das Ansaugluftsteuerventil den Luftansaugkanal in geringem Maße geöffnet läßt, bewegen kann, und einer zweiten Anschlagstellung bewegbar ist, in der sich das Ansaugluftsteuerventil in n eine weite maximal geschlossene Stellung, in der das Ansaugluftsteuerventil den Luftansaugkanal nahezu vollständig verschließt, bewegen kann, ein Anschlagsteuersystem, das das Anschlagglied in seine erste Anschlagstellung bewegt, wenn sich der Dieselmotor in Betrieb befindet,und und das das Anschlagglied in seine zweite Anschlagstellung bewegt, wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt wird, und ein Ventilsteuersystem, das während des Betriebes des Dieselmotors das Ansaugluftsteuerventil in Abhängigkeit von der Kraftstoffeinspritzung in den Dieselmotor aus seiner maximal geschlossenen Position heraus öffnet. Bei einer derartigen Konstruktion steuert das Ventilsteuersystem während des Betriebes des Dieselmotors das Ansaugluftsteuerventil in Abhängigkeit von der in den Motor eingespritzten Kraftstoffmenge, d.h. in Abhängigkeit von der Last des Motors. Der öffnungsgrad des Steuerventiles kann in Relation zur Motorlast so eingestellt werden, daß in vorteilhafter Weise eine Verringerung von Geräuschen und Nachhalleffekten im Fahrzeuginnenraum erreicht wird, und zwar insbesondere dann, wenn das entsprechende Fahrzeug verzögert wird, ohne daß jedoch die Funktionsweise einer Motorbremsanlage, falls eine solche am Fahrzeug vorhanden ist, wesentli.ch beeinträchtigt wird.
  • Darüber hinaus kann der Öffnungsgrad des Steuerventiles in Relation zur Motorlast so eingestellt werden, daß überhaupt kein Risiko in bezug auf eine in die Verbrennungskammern des Dieselmotors eingeführte unzureichende Luft menge und damit in bezug auf die Erzeugung von Qualm oder anderen schädlichen Abgaskomponenten besteht.
  • Während dieser Bctriebsweise kann sich das Ansaugluftsteuerventil nicht über die vorstehend erwähnte erste maximal geschlossene Position hinaus schließen, da das Anschlagelement, das dann von dem Anschlagsteuersystem in die erste Anschlagstellung gebracht wird, dies verhindert.
  • Wenn der Dieselmotor im Leerlauf läuft, kann eine bestimmte Luftmenge das Steuerventil passieren, die zur Aufrechterhaltung de. feerlaufes auslXeicht. Wenn sich andererseits der Dieselmotor in Betrieb befindet und gestoppt werden soll, bewegt das Anschlagstäuersystem das Anschlagglied in seine zweite Anschlagstellung, wobei gleichzeitig die Zufuhr des i.n den Dieselmotor eingespritzten Kraftstoffes beendet wird. Da sich das Anschlagglied nunmehr in seiner zweiten Anschlag-stellung befindet, kann sich das Ansaugluftsteuerventil in seine zweite maximal geschlossene Stellung bewegen und somit den Ansaugluftstrom in den Dieselmotor im wesentlichen vollständig absperren.
  • In Verbindung mit der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung bewirkt dies, daß der Dieselmotor rasch und wirksam außer Betrieb gesetzt wird, ohne daß übermäßig große Vibrationen erzeugt werden. Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion wird somit das Ansaugluftsteuerventil für zwei getrennte Zwecke eingesetzt. Das bedeutet, daß der Mechanismus viel einfacher, billiger und zuverlässiger ist, als eine Ausführungsform, bei der zwei getrennte Luftsteuerventile für diese beiden Zwecke eingesetzt werden. Ein solches doppelt wirkendes Ansaugluftsteuerventil wird dadurch möglich, daß das vorstehend erwähnte Anschlagglied zwei Anschlagstellungen einnehmen kann.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Ansaugluftsteuersystem für einen Dieselmotor umfaßt desweiteren ein Begrenzungselement, dessen Iinearbewegung mit der Bewegung des An--saugluftsteuerventiIs gekoppelt ist, um den Ansaugluftkanal in einem festen Verhältnis zu dieser Bewegung zu öffnen und zu schließen. Die erste und zweite Anschlagstellung des Anschlaggliedes liegen beide in der linearen Bewegungsbahn dieses Begrenzungselementes,und das Anschlag- glied wird von dem Anschlagsteuersystem im wesentlichen entlang dieser linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes hin und zurück bewegt. Die zweite Anschlagstellung des Anschlaggliedes liegt in der Beweiingsrichtiing des Begrenzungselementes von der ersten Anschlagstel g des Anschlaggliedes, wenn das Ansaugluftsteuerventil geschlossen wird.
  • Bei dieser Konstruktion stößt das mit der Bewegung des Steuerventils gekoppelte Begrenzungselement gegen das Anschlagglied, wenn das Steuerventil durch das Ventilsteuersystem in Richtung auf seine maximal geschlossene Stellung bewegt und der Dieselmotor im Leerlauf betrieben wird. Somit wird durch die Stellung des Anschlaggliedes die Stellung des Steuerventils in seiner maximal geschlossenen Stellung festgelegt. Wenn daher das Anschlagglied in seine erste Anschlagstellung bewegt wird, kann sich das Steuerventil in Richtung auf den geschlossenen Zustand bewegen, bis das Begrenzungselement in dieser Stellung gegen das Anschlagglied stößt. Somit wird die maximal geschlossene Stellung des Steuerventils als die erwähnte erste maximal geschlossene Stellung aufrecht erhalten, in der ein geringer Teil der Ansaugluft am Steuerventil vorbeiströmen kann, um den Leerlaufbetrieb des Dieselmotors aufrecht zu erhalten.
  • Wenn jedoch das Anschlagglied in die vorstehend erwähnte zweite Anschlagstellung bewegt wird, kann sich das Steuerventil weiter schließen, bis das Begrenzungselement in dieser Position gegen das Anschlagglied stößt. Somit wird die maximal geschlossene Stellung des Steuerventils als vorstehend erwähnte zweite maximal geschlossene Stellung aufrecht verhalten, in der das Ventil weiter geschlossen ist. Hierbei kann im wesentlichen keine Ansaugluft am Steuerventil vorbeiströmen3 so daß der Dieselmotor schnell und glatt außer Betrieb gesetzt wird.
  • Bei einer speziellen Ausffihrungsform der Erfindung, die ein Begrenzungselement umfaßt, dessen Linearbewegung mit der Bewegung des Ansaugluftsteuerventils zum öffnen und Schließen des Luftansaugkanales in einem festen Verhältnis gekoppelt ist, liegt diese erste Anschlagstellung des Anschlaggliedes in der linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes, jedoch nicht dessen zweite Anschlagstellung.
  • Hierbei wird das Anschlagglied durch das Anschlagsteuersystem in einer Richtung schief zu der linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes vor- und zurückbewegt.
  • Bei einer derartigen Konstruktion wird das am Steuerventil befestigte oder in anderer Weise mit dessen Bewegung gekoppelte Begrenzungselement wahlweise gegen das Anschlagglied geführt, wenn das Steuerventil durch das Ventilsteuersystem in - Richtung auf seine maximal geschlossene Stellung geführt und der Dieselmotor im Leerlauf betrieben wird. Somit wird durch die Stellung des Anschlaggliedes die Stellung des Steuerventiles in seiner maximal geschlossenen Position festgelegt. Wenn das Anschlagglied in seine erste Anschlagstellung bewegt wird, kann sich daher das Steuerventil in den geschlossenen Zustand bewegen, bis das Begrenzungselement in dieser Pos.ition gegen das Anschlagglied stößt, so daß die maximal geschlossene Stellung des Steuerventiles als erste maximal geschlossene Stellung aufrecht erhalten wird, bei der ein Teil der Ansaugluft am Steuerventil vorbeiströmen kann, um den Leerlaufbetrieb des Dieselmotors aufrecht zu erhalten.
  • Wenn das Anschlagglied jedoch in seine zweite Anschlagstellung bewegt wird, kann sich das Steuerventil weiter schließen, und das Begrenzungselement stößt in dieser Stellung nicht gegen das Anschlagglied und passiert die erste Anschlagstellung des Anschlaggliedes, so daß die maximal geschlossene Stellung des Steuerventiles als zweite maximal geschlossene Stellung aufrecht erhalten wird, in der es weiter geschlossen iit, Somit kann im wesentlichen keine Ansaugluft das Steuerventil passieren, so daß der Dieselmotor schnell und glatt außer Betrieb gesetzt wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung umfaßt das Ansaugluftsteuersystem ein Ventiltriebelement, dessen Linearbewegung mit der Bewegung des Ansaugluftsteuerventils zum öffnen und Schließen des Luftansaugkanals in einem festen Verhältnis zur Bewegung des Steuerventils gekoppelt ist. Das Ventilsteuersystem umfaßt ein VentilantriebsS,lied, das in Abhängigkeit von der Last des Dieselmotors bewegt wird.
  • Wenn sich der Dieselmotor im Leerlauf befindet, liegt das Ventilantriebsglied dem Ventiltriebelement gegenüber, wobei dazwischen ein gewisser Spalt aufrecht erhalten wird, und bei Ansteigen der Last des Dieselmotors wird das Ventilantriebslied in Richtung auf das Ventiltriebelement bewegt und tritt mit diesem in Kontakt. Danach treibt es das Ventiltriebelement sowie das damit gekoppelte Ansaugluftsteuerventil in einer Richtung zum Öffnen des Ansaugluftsteuerventils an.
  • Bei dieser Konstruktion führt' über den ersten Teil des Anstiegs der Last des Dieselmotors vom Leerlaufzustand an die Bewegung des Ventilantriebsgliedes zum Schließen des Spaltes nicht dazu, daß das Ventiltriebelement angetrieben wird, so daß daher das Ansaugluftsteuerventil aus seiner ersten Anschlagstellung heraus nicht geöffnet wird. Wenn jedoch der Spalt durch die Bewegung des Ventilantriebsgliedes in Richtung auf das Ventiltri@b@l@ment inf@lge des Anstiegs der Last des Dieselmotors (d.h. der pro Kraftstoffeinspritzimpuls eingespritzten Kraftstoffmenge) auf Null reduziert worden ist, führt danach eine weitere Bewegung des Ventilantriebsgliedes zu einem stetigen Öffnen des Ansaugluftsteuerventils, so daß die Menge der in die Verbrennungskammern des Dieselmotors eingeführten Luft ansteigen kann, um der erhöhten Menge an eingespri@stem Kraftstoff gerecht zu werden. Die aiioi'dt0ung eines derartigen Spaltes bedeutet, daß diese Leerlaufdrehzahl um einen bestimmten Betrag erhöht werden kann, um beispielsweise einen einwandfreien Leerlaufbetrieb zu erreichen, wenn eine Hilfsvorrichtung, wie der Kompressor einer Klimaanlage, eingeschaltet wird, ohne dabei die Position des Ansaugluftsteuerventils störend zu beeinflussen.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ansaugluftsteuersystems der vorstehend beschriebenen zweiten Bauart ist das Ansaugluftsteuerventil als Drehventil ausgebildet, das sich um eine Achse quer zum Luftansaugkanal dreht. Des weiteren ist ein Begrenzungshebel vorgesehen, der sich um die genannte Achse drehen kann, wobei dessen Bewegung rotatorisch mit der Bewegung des Drehventils gekoppelt ist. Ferner ist ein Anschlagsteuerhebel vorgesehen, der auf dieser Achse drehbar gelagert ist. Das Begrenzungselement stellt einen von der Achse entfernt gelegenen Teil des Begrenzungshebels dar, während das Anschlagelement einem entfernt von dieser Achse und in der Rotationsbahn des Begrenzungselementes angeordneten Teil des Anschlagsteuerhebels entspricht, wenn sich das Drehventil um diese Achse bewegt.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform stellt eine besonders wirksame und wirkungsvolle Konstruktion dar.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Ansaugluftsteuersystem der vorstehend beschriebenen dritten Ausführungsform bei der es sich bei dem Ansaugluftsteuerventil um ein Drehventil handelt, das sich um eine erste Achse quer zum Ansaugluftkanal dreht, umfaßt des weiteren einen Begrenzungshebel, der um die erste Achse drehbar ist, wobei seine Bewegung rotatorisch mit der Bewegung des Drehven- tils gekoppelt ist, und einen Anschlgsteuerhebel, der drehbar um eine zweite Achse montiert ist, die sich von der ersten Achse unterscheidet. Das Begrenzungselement stellt einen von der ersten Achse entfernten Teil des Begrenzungshebels dar, und das Anschlagglied entspricht einem entfernt von der zweiten Achse angeordneten Teil des Anschlagsteuerhebels. Wenn sich das Arlschlagg in der ersten Anschlagstellung befindet, liegt es in der Rotationsbahn des Begrenzungrselementes, wenn sich das Drehventil um die erste Achse bewegt. Wenn sich das Anschlagglied jedoch in seiner zweiten Anschlagstellung befindet, liegt es nicht in der Rotationsbahn des Begrenzungselementes, wenn sich das Drehventil um die erste Achse bewegt. Durch diese Ausführungsform wird ein anderes Ansaugluftsteuersystem einer wirkungsvollen und wirksamen Konstruktion zur VerfUgung gestellt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführung,sbeispielen im einzelnen erläutert. Dabei können sämtliche beschriebenen und gezeigten Teile von erfindung-swesentlicher Bedeutung sein. Es zeigen: Figur 1 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ansaugluft steuersystems in einem ersten Betriebszustand, in dem ein Luftansaug-kanal eines Dieselmotors von einem Ansaugluftsteuerventil nicht vollständig verschlossen ist; Figur 2 eine schmatische Ansicht, die einem Teil der Figur 1 entspricht und einen Teil der dort gezeigten ersten Ausführungsform der Erfindung in einem zweiten Betriebszustand zeigt, in dem der Luftansaugkanal durch das Steuerventil vollständig verschlossen ist; Figur 3 ein Diagramm, bei dem der Winkel des Steuerhebels für die Kraftstoffeinspritzpumpe auf der Abszisse und der Öffnungswinkel des Ansaugluftsteuerventils sowie die pro Einspritzimpuls in die Verbrennungskammern des Dieselmotors eingespritzte Kraftstoffmenge auf der Ordinate angegeben sind; Figur 4 ein Diagramm, bei dem der Unterdruck in einem Ansaugkrümmer auf der Abszisse und der Grad der im Innenraum eines Fahrzeuges verursachten Geräuschnachhalleffekte sowie der von einer Motorbremse des Fahrzeugs bewirkte Verzögerungsgrad auf der Ordinate dargestellt sind; Figur 5 eine schematische Ansicht ähnlich Figur 1, die eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ansaugluftsteuersystems in-einem ähnlichen ersten Betriebszustand zeigt; Figur 6 eine schematische Ansicht, die einen Teil der Figur 5 und der Figur 2 entspricht und einen Teil der zweiten Ausführungsform in einem ähnlichen zweiten Betriebszustand zeigt;- und Figur 7 eine schematische Ansicht ähnlich Figur 1 und 5, die eine dritte Ausführungsform eines erfindungsmä (3 ausgebilcleten Ansaugluftsteu,ersystems in einem ähnlichen ersten Betriebszustand zeigt.
  • In Figur 1 ist; in schematischer Weise eine erste Ausführung-sform der vorliegenden Erfindung in einem-ersten Betriebszustand dargestellt, während Figur 2 diese erste Ausführungsform in einem zweiten Betriebszustand zeigt In Figur 2 ist mit 1 ein Ventilkörper dargestellt, durch den ein Luft ansaugkanal 2 ausgebildet ist. Der Ventilkörper 1 ist an ein Ende eines Ansaugkrümmer; 3 angeschlossen, der mit ein nem Luftansaugkanal Lt versehen ist. Die anderen Enden des Ansaugkrümmers 3 und des Ansaugkanales 4 (in den Figuren nicht gezeigt) stehen mit einer Luftansaugöffnung oder entsprechenden LuStansaugöffnungen eines Dieselmotors bekannter Bauart in Verbindung.
  • Im Luftansaugkanal 2 befindet sich ein schmetterlingsartig ausgebildetes Ansaugluftateuerventil 6, das fest an einer Ventilwelle 5 montiert ist, die quer über den Luftansaugkanal 2 im Ventilkörper 1 drehbar gelagert ist. Wenn daher die Ventilwelle 5 und das zugehörige Steuerventil 6 um die Achse der Ventilwelle vor- und zurückgedreht werden, reguliert das Steuerventil 6 den Luitströmungswiderstand des Luftansaugkanals 2. Das Steuerventil 6 und die Ventilwelle 5 stehen im Uhrzeigersinn in figur 1 unter Vorspannung, d.h. in Schließrichtung des Steuerventils 6 und damit in Richtung auf einen zunehmenden Strömungswiderstand des Luftansaugkanals 2. Dies wird durch eine Feder erreicht, die in den Figuren nicht dargestellt ist. An einem Ende der Ventilwelle 5 ist ein Steuerventilbetätigungshebel 7 fest montiert, der an einem von seiner mittleren Achse entfernt angeordneten Punkt mit einem Anschlagvorsprung 8 sowie an einem anderen Punkt entfernt von seiner mittleren Achse mit einem Last,betätigungsstift 9 versehen ist. An diesem einen Ende der Ventilwelle 5 ist ebenfalls ein Anschlagglied 10 drehbar gelagert, das an einem von der mittleren Achse entfernt angeordneten Punkt mit einem Anschlag-schraubenlag-ervorsprung, 11 und dec weiteren mit einem Anschlagsteuerhebel 50, der von der mittleren Achse vorsteht, versehen ist. In eine im Anschlagschraubenlagervorsprung 11 ausgebildete Gewindebohrung ist eine Anschlagverstellschraube 12 eingeschraubt, die somit in der Rotat.ionsE)ahn des Ai0schl:igvorsprung-es 8 angeordnet ist; und diesem geg-enüberliegt, so daß die im Uhrzeigersinn erfol- gende Drehung des Betätigungshehels 7, der Ventilwelle 5 und des Steuerventils 6 d .10. eine I)rot0ung i ri Schließrichtung des Steuerventils 6, begrenzt werden kann.
  • Das von der Ventilwelle 5 entfernt angeordnete Ende des Anschlagsteuerhebels 50 ist in flexibler und treibender Weise mit einem Ende einer Betätigungsstange 14 verbunden, deren anderes Ende mit einer Membran 16 einer Membranbetätigungseinheit 13, die am Ventilkörper 1 montiert ist, in Verbindung steht.
  • Diese Membranbetätigungseinheit 13 steuert die Anschlagstellung des Steuerventils 6, d.h. den maximalen Winkel, den das Steuerventil 6 im Uhrzeigersinn in den Figuren, d.h. in Schließrichtung, erreichen kann. Die Membran 16 der Membranbetätigungseinheit 13 ist innerhalb eines Gehäuses 15 gelagert und begrenzt zum Teil eine Membrankammer 17. Eine Vakuumöffnung 19 mündet in die Membrankammer 17 ein, und eine druckausübende Schraubenfeder 18 ist in der Membrankammer 17 montiert, so daß die Membran 16 in den Figuren nach links unter Vorsprannung steht.
  • Wenn die Membrankammer 17 mit Luft gefüllt wird, die unter einem höheren Druck als einem bestimmten vorgegebenen Druck steht, werden die Membran 16, die Betätigungsstange 14 und das Ende des damit verbundenen Anschlagsteuerhebels 15 durch die von der Schraubenfeder 18 ausgeübte Vorspannung in die in Figur 1 dargestellten Positionen verschoben, bei denen der Anschlaghebel 10 eine erste Drehlage ein nimmt. Wenn andererseits über die Vakuumöffnung 19 die Membrankammer 17 mit Unterdruck beaufschlagt wird (d.h.
  • wenn die in der Membrankammer 17 befindliche Luft teilweise durch die Vakuumöffnung 19 abgeführt wird) und dieser Unterdruck ausreichend groß ist, um den Druck in der Membrankammer 17 unter den vorgegebenen Druck abzusenken, wird die Membran 16 gegen die von der Schraubenfeder 18 ausgeübte Vorspannung, die durch dcn durch den Unluerdrucli verursachten Saugeffekt überwunden wird , in der Figur nach rechts verschoben, wobei diese Betätigungsstange 14 und das obere Ende des Anschlagsteuer}lebels 50 in entsprechender Weise nach rechts verschoben werden, so daß der Anschlaghebel 10 in eine zweite Drehlage gelangt, wie in Figur 2 gezeigt, die im Uhrzeigersinn etwas gegenüber der ersten Drehlage verschoben ist. Durch die Wirkung der vorstehend erwähnten Feder, die in den Figuren nicht gezeigt ist, wird dabei der Anschlagvorsprung 8 so unter Druck gesetzt, daß er gegen die Anschlagverstellschraube 12, die drehbar am Anschlaghebel 10 befestigt ist, stößt. Dies geschieht sowohl, wenn sich der Anschlaghebel 10 in seiner ersten Drehlage, als auch in seiner zweiten Drehlage befindet. Daher ist die maximal verschobene Stellung des Steuerventil 6 und des drehbar damit verbundenen Betätigungshebels 7 im UhrzeigersInn auf eine erste Anschlagstellung begrenzt, wie in Figur 1 gezeigt, wenn sich der Anschlaghebel 10 in seiner ersten Drehlage befindet. In dieser Stellung ist das Steuerventil 6 aus seiner vollständig geschlossenen Position heraus geringfügig geöffnet. -Mit anderen Worten, in diesem Fall kann das Steuerventil 6 nicht vollständig schließen. Andererseits kann sich das Steuerventil 6, wenn der Anschlaghebel 10 seine in Figur 2 dargestellte zweite Drehlage einnimmt, im Uhrzeigersinne bis in seine vollständig geschlossene Position bewegen, die somit seine zweite Anschlagstellung darstellt.
  • Die Vakuumöffnung 19 der Membrankammer 17 steht über eine Vakuumleitung 20 mit einer oeffnung eines elektromag-netischen Schaltventils 21 in Verbindung. Das elektromagnetische Schaltventil 21 besitzt drei Öffnungen, und zwar die vorstehend erwähnte Öffnung a), sowie zwei Öffnungen b) und c) und ist mit einem Solenoid 22 versehen. Wenn das Solenoid 22 mit; elektr:ischet Energie versorgt wijd , wird die Öffnung a) mit der Öffnung b) in Verbindung gebracht, während die Öffnung c) ohne Verbindung mit- einer anderen Öffnung verbleibt. Wenn andererseits das Solenoid 22 nicht mit elektrischer Energie versorgt wird, wird die Öffnung a) mit der Öffnung c) in Verbindung gebracht, während die Öffnung b) keine Verbindung mit einer anderen Öffnung aufweist. Das Solenoid 22 wird wahlweise von der Batterie 23 des Fahrzeuges über einen Tastenschalter 24, der nur dann geschlossen ist, wenn sich der Dieselmotor (nicht gezeigt) des Fahrzeuges in Betrieb befindet, mit elektrischer Energie versorgt.
  • Die Öffnung b) des elektromagnetischen Schaltventils 21 steht über einen Luftfilter 25 mit der Atmosphäre in Verbindung, während die Öffnung c)-über eine Vakuumleitung 26 an einen Unterdruckspeichertank 27 angeschlossen ist, der über eine andere Vakuumleitung 28 mit einer Vakuumpumpe 29 in Verbindung steht, die vom Dieselmotor des Fahrzeuges angetrieben wird. Auf diese Weise wird nur dann der Unterdruckspeicher 27 mit einem Unterdruck beaufschlagt, wenn der Dieselmotor in Betrieb ist.
  • Uber eine Welle 30,. die seitlich gegenüber der Ventilwelle 5 versetzt -ist, ist ein Lasthebel 31, der mit einem Stiftbetätigungsarm 51 und mit einem angetriebenen Arm 52 versehen ist, drehbar am Ventilkörper 1 montiert. Der Stiftbetätigungsarm 51 ist so angeordnet, daß er dem am Steuerventilbetätigungshebel 7 montierten Lastbetätigungsstift 9 gegenüberliegt, wobei ein bestimmter Spalt 38 dazwischen verbleibt, wenn der Betätigungshebel 7 und das drehbar damit verbundene Steuerventil 6 ihre erste Anschlag-stellung einnehmen, wie in Figur 1 gezeigt. Der Stiftbetätigungsarm liegt jedoch dem Lastbetätigungsstift nicht gegenüber, wenn der Betätigungshebel 7 und das drehbar damit verbundene Steuerventil 6 ihre in Figur ° eigte zweite Anschlagstellung einnehmen. Wenn daher im zuerst genannten Fall der Lasthebel 31 ausgehend von dem Zustand, in dem sich der Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 in ihrer ersten Anschlagstellung befinden und das Steuerventil 6 geringfügig geöffnet ist, wie in lPi;ur 1 ;ezeigt" im Uhrzeigersinn gedreht wird, drückt sein Stiftbetätigungsarm 51 gegen den Lastbetätigungsstift 9 und drückt den Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn, so daß das Steuerventil 6 geöffnet und der wirksame AnsaugluCtströmungswiderstand im Luftansaugkanal 2 verringert wird. Im vorstehend erwähnten zweiten Fall trifft jedoch ausgehend von dem Zustand, bei dem sich der Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 in ihrer zweiten Anschlagstellung befinden und das Steuerventil 6 vollständig geschlossen ist, wie in Figur 2, bei einer Drehung des Lasthebels 31 im Uhrzeigersinn dessen Stiftbetätigungsarm 51 nicht auf den Lastbetätigungsstift 9, so daß auf den Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 gegen den Uhrzeigersinn kein Druck ausgeübt und das Steuerventil 7 nicht geöffnet wird.
  • Der angetriebene Arm 52 des Lasthebels 31 ist über eine Antrieb-sstange 32 mit einem Antriebsarm 34 eines Steuerhebels 53 der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 verbunden. Dieser Steuerhebel 53 ist auf einer Steuerwelle 35 der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 fest montiert und besitzt einen anderen Arm 36, der von einem nicht gezeigten Gestänge angetrieben wird, das zum Gaspedal oder einer anderen Lasteinstellvorrichtung des Fahrzeuges führt. Wenn daher das Gaspedal vom Fahrer heruntergedrückt wird, werden der Steuerhebel 53 und die Steuerwelle 35 in Figur 1 im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch wird die Last des Dieselmotor (nicht p;ezezSt) erhçiht, indem von der Pumpe 33 pro Einspritzhub mehr Kraftstoff in den Motor eingespritzt wird. Diese Bewegung wird zleSchzeiti,g iiber die Stange 32 auf den Lasthebel 31 übertragen, der daher im Uhrzeigersinn um einen Winkel bewegt wird, der der Motorlast entspricht. Der Spalt 38 zwischen dem Stiftbetätigungsarm 51 des Lasthebels 31 und dem Lastbetätigungsstift 9 wird eingestellt, wenn das Gaspedal des Fahrzeuges freigegeben und kein Gas gegeben wird und der Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 werden in der vorstehend erwähnten ersten Anschlagstellung gehalten, indem die Länge der Stange 32 über eine bekannte Schraubvorrichtung so eingestellt wird, daß der Spalt 38 eine geeignete Größe erhält, worauf später Bezug genommen wird.
  • Das Ansaugluftsteuersystem funktioniert in der folgenden Weise.
  • Wenn am Anfang der Dieselmotor aus seinem Ruhezustand in Betrieb genommen wird, wird der vorher geöffnete Tastenschalter 24 geschlossen, so daß das Solenoid 22 des elektromagnetischen Schaltventils 21 mit elektromagnetischer Energie versorgt und somit die Öffnung a) mit der Öffnung b) verbunden wird, während vorher die Öffnung a) mit der Öffnung c) in Verbindung stand. Daher wird unter atmosphärischem Druck stehende Luft über das Luftfilter 25 und die Öffnungen b) und a) sowie die Leitung 20 und die Öffnung 19 in die Membrankammer 17 der Membranbetätigungseinheit 13 eingeführt, so daß die Schraubenfeder 18 die Membran 16 und die Stange 14 in den Figuren nach links verschieben und somit den Anschlagsteuerhebel 50, den Steuerhebel 10 und die Anschlagverstellschraube 12 in ihre erste Anschlagstellung bringen kann, die in Figur 1 gezeigt ist. Wenn man voraussetzt, daß das Gaspedal des Fahrzeuges im wesentlichen nicht betätigt wird, werden das Steuerventil 6 und der F3etätigungshebel 7 über die Anschlagverstellschraube 12, die gegen den Anschlagvor- sprung 8 stößt, in ihre in Figur 1 gezeigte erste Anschlgstellung gebracht, wodurch das Steuerventil 6 geringfügig offen gehalten wird und genug Luft: zum Starten des Dieselmotors und für den Leerlauf desselben durch den Luftansaugkanal 2 und den Ansaugkrümmer 3 in die Verbrennungskammern des Motors eindringen kann. Auf diese Weise kann der Motor angelassen und im Leerlauf betrieben wer(let}.
  • Wenn in diesem Zustand das Gaspedal des Fahrzeugs zunehmend durchgedrückt wird, um die auf den Motor einwirkende Last zu erhöhen, wird der Steuerhebel 53 im IJhrzeigersinn in Figur 1 gedreht, so daß der Antriebsarm 34 und die Stange 32 in der Figur nach rechts bewegt werden und der Lasthebel 31 im Uhrzeigersinn gedreht wird..
  • Nach einem bestimmten Intervall, das durch das Vorhandensein des Spaltes 38 verursacht wird, drückt der Stiftbetätigungsarm 51 gegen den Lastbetätigungsstift 9, wonach bei zunehmendem Anstieg der Motorlast das Steuerventil 6 und der Betätigungshebel 7 in den Figuren gegen den Uhrzeigersinn bewegt werden, was zu einem stetigen öffnen des Steuerventils 6 und einer Reduzierung des Strömungswiderstandes am Luftansaug-kanal 2 führt. Daher kann eine zur Verbrennung der eingespritzten erhöhten Kraftstoffmenge, die dieser erhöhten Motorlast entspricht, geeignete AnsaugluStmenge in die Verbrennungskammern des Dieselmotors eindringen.
  • Figur 3 zeigt ein Diagramm, in dem der Winkel des Steuerhebels 53 der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 auf der Abszisse und der Öffnungswinkel des Ansaugluftsteuerventils 6 sowie die pro Impuls in die Verbrennungskammern des Dieselmotors eingespritzte Kraftstoffmenge auf der Ordinate dargestellt sind. Aus diesem Diagramm geht hervor, daß die von der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 zur Verfügung gestellte Menge an eingesprltztem Kraftstoff und somit die Motorlast direkt vom Winkel des Steuerhebels 53 abhängig ist, während der öffnungsgrad des Ansaug-luftsteuerventils 6 nach einem konstanten Wert über eine ziemlich kurze Zeitdauer (entsprechend der Größe des Spaltes- 38) in Abhängigkeit vom Winkel des Steuerhebels 53 scharf ansteigt, und zwar nicht genau linear, aber doch so stark an einen linearen Anstieg angenähert, daß der Dieselmotor eine gute Funktionsweise besitzt.
  • Im Diagramm der Figur 4 ist der Unterdruck im Ansaugkrümmer 3 auf der Abszisse und der Grad der Geräuschnachhalleffekte im Innenraum des Fahrzeuges sowie der durch eine Motors bremsanlage des Fahrzeuges erreichte Verzögerunggrad auf der Ordinate dargestellt. Wenn das Fahrzeug verzögert wird oder wenn sich eine am Dieselmotor angeordnete jYtotorbremse in Betrieb befindet, wird das Gaspedal des Fahrzeuges vom Fahrer freigegeben, so daß die Motorlast einen Minimalwert einnimmt. Dadurch wird der Steuerhebel 53 bis zum maximalen Ausschlag gegen den Uhrzeigersinn und somit über die Stange 32 auch der Lasthebel 31 gegen den Uhrzeigersinn in die in Figur dargestellte Stellung gedreht. Der Stiftbetätigungsarm 51 bewegt sich daher weg und gibt den Betätigungsstift 9 frei, so daß die vorstehend erwähnte Vorspannfeder (nicht gezeigt) den Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 im Uhrzeigersinn in den Figuren bewegen kann, damit diese die erste Anschlag'sßellui0g- einnehmen, in der die Schraube 12 gegen den Vorsprung 8 stößt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Steuerventil 6 geringfügig geöffnet, wie in Figur 1 gezeigt, so daß keine ausreichende Luftmenge durch den Luftansaugkanal 2 strömen kann, um einen Leerlaufbetrieb des Dieselmotors zu ermöglichen, während das Steuerventil 6 bei dieder kleinen Öffnung in bezug auf den Luftansaugkanal als Drossel wirkt, das Volumen der Ansaugluft drosselt und somit Dröhngeräusche und Nachhalleffeküe im Innenraum de, leallr- zeuges reduziert. Aus Figur 11 geht hervor, daß im nahezu lastfreien Zustand die folgende Beziehung gilt: je größer der vom Ansaugluftsteuerventil 6 bewirkte Grad der Drosselung ist, desto größer ist die Reduzierung der Dröhngeräusche oder Nachhalleffekte im Innenraum des Fahrzeuges. Bei dem gezeigten Beispiel liegt der Grad der Nachhalleffekte in einem annehmbaren Bereich, wenn der Unterdruck im Ansaugkrümmer abstromseitig vom Steuerventil 6 größer ist als etwa 200 mm Hg. Wenn man andererseits wiederum von einem nahezu lastfreien Zustand ausgeht, gilt: je größer der vom Ansaug-luftsteuerventil 6 bewirkte Grad der Drosselung ist, desto geringer ist die Wirkung einer Notorbremse des Dieselmotors, wenn diese Bremse eingesetzt wird. Bei dem speziell gezeigten Beispiel ist der durch eine derartige Motorbremse erreichte Verzögerungseffekt zu gering, um akzeptierbar zu sein, wenn der Unterdruck im Ansaugkrümmer abstromseitig vom Steuerventil 6 größer ist als etwa 800 mm g. Daher sollte bei diesem beispielhaften Fall das Steuerventil 6 in seiner ersten Anschlagstellung so eingestellt werden, daß der Unterdruck im Ansaugkrümmer abstromseitig vom Steuerventil 6 bei einer Motorbremsung zwischen 200 mmHg und 800 mm Hg- liegt. Diese Einstellung wird über eine Verstellung der Anschlagverstellschraube 12 vorgenommen.
  • Wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt werden soll, wird der Schalter 24 vom Fahrer geöffnet, so daß die Energierzufuhr zum Solenoid 22 des elektromagnetischen Schaltventils 21 gestoppt und somit die Öffnung a) mit der Offnung c) in Verbindung gebracht wird, wobei die Öffnung a) vorher mit der Öffnung b) in Verbindung stand. Es wird daher nicht mehr wie vorher unter atmosphärischem Druck stehende Luft über das Luftfilter 25 und die Öffnungen b) und a) sowie die Leitung 20 und die oeffnung 19 zur Membrankammer 17 der Membranbetätig-ung-seinheit 13 geführt, sondern stattdessen wird die Membrankamlner 17 ihrer die Leitung 26, die Öffnungen c) und a) und die Leitung 20 sowie die Öffnung 19 mit Unterdruck beaufschlagt, der während des Betriebes des Dieselmotors bis zum jetzigen Zeitpunkt im Unterdruckspeichertank 27 gespeichert wurde.
  • Dabei wird die Vorspannkraft der Schraubenfeder 18 durch die von diesem Unterdruck ausgehende Saugwirkung überwunden, so daß die Membran 16 und die Stange 14 in den Figuren nach rechts gezogen und der Anschlagsteuerhebel 50, der Anschlaghebel 10 sowie die Anschlagschraube 12 in ihre zweite Anschlagstellung gebracht werden, die in Figur 2 gezeigt ist. Da beim Stoppen des Dieselmotors selbstverständlich das Gaspedal des Fahrzeugs nicht betätigt wird, kehren das Steuerventil 6 und der Betätigungshebel 7 nunmehr in ihre zweite Anschlagstellung zurück, die in Figur 2 gezeigt ist, und werden dort über die Anschlagschraube 12, die gegen den Anschlagvorsprung 8 stößt, gehalten. Das Steuerventil 6 ist daher nahezu vollständig geschlossen, so daß der Ansaugluftstrom für den Dieselmotor durch den Ansaugkanal 2 und den Ansaugkrümmer 3 nahezu vollständig abgesperrt wird. Auf diese Weise wird der Dieselmotor schnell und wirksam außer Betrieb gesetzt, ohne daß übermäßig große Vibrationen bzw. Geräusche erzeugt werden, da der Kompressionsgrad in den Zylindern des Motors unmittelbar bevor dessen Stoppen stark reduziert wird.
  • Der Grund für die Anordnung des Spaltes 38 zwischen dem Stiftbetätigungsarm 51 und dem Lastbetätigungsstift 9 im lastfreien Zustand ist darin zu sehen, daß man in der Praxis oft die Leerlaufdrehzahl des Dieselmotors erhöht, wenn Hilfsvorrichtungen, beispielsweise ein Kompressor für eine Klimaanlage, am Motor montiert sind. Mit anderen Worten, wenn eine derartige ilfsvorrichtung verwendet wird, wird der Steuerhebel 53 der Kraftstoffeinspritz- pumpe 33 etwas im Uhrzeigersinn in Figur 1 aus seiner Leerlaufstellung, die in Figur 1 gezeigt ist;, heraus :1 in eine Stellung für eine höhere Leerlaufdrehzahl verschoben, und zwar selbst dann, wenn das Gaspedal des Fahrzeuges für Leerlaufbetrieb vollständig freigegeben wird. In diesem Fall wird naturgemäß auch der Lasthebel 31 etwas im Uhrzeigersinn in Figur 1 gedreht, so daß sich der Stiftbetätigungsarm 51 etwas dem Lastbetätigungsstift 9 annähert. In einem solchen Fall sollte der Lastbetätigungsstift 9 nicht auf den Stiftbetätigungsarm 51 auftreffen, um nicht zu verhindern, daß sich das Steuerventil 6 in die vollständig geschlossene Stellung bewegt, wenn der Schalter 24 bei vollständig freigegebenem Gaspedal geöffnet wird. Der Spalt 38 sollte daher groß genug ausgebildet sein, um einer derartigen Bewegung des Stiftbetätigungsarmes 51 bei einer Erhöhung der Leerlaufdrehzahl gerecht zu werden. Wenn andererseits der Spalt 38 zu groß ausgebildet wird, wird beim Anstieg der Motorlast vom Leerlaufbetrieb an das Öffnen des Steuerventils 6 ,unangemessen verzögert, was dazu führt, daß er Dieselmotor Qualm oder andere unverbrannte Kohlenwasserstoffe ausstößt, was nicht akzeptiert werden kann. Wenn andererseits zur Vermeidung dieses Effektes der Leerlauföffnungsgrad des Ansaugluftsteuerventils 6 durch änderung der Einstellung der Schraube 12 erhöht würde, würde dies zu einer Verringerung des Ansaugluftdrosseleffektes bei einer Verzögerung oder einem Einsatz der motorbremse führen, die ebenfalls nicht akzeptabel ist. Der Spalt 38 sollte daher einen optimalen Wert besitzen, der in der vorstehend erwähnten Weise durch Regulierung der Länge der Stange 32 eingestellt wird.
  • Wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt worden ist, wird natürlich die Vakuumpumpe 29 nicht weiter betätigt, so daß die Unterdruckzufuhr zum Tank 27 gestoppt wird.
  • Der im Tank 27 vorhandene Unterdruck fällt daher aufgrund von vorhandenen Lecks und aus anderen Gründen nach einer bestimmten Zeiidiucr auf Null ab, so daß das Druckniveau in der Membrankammer 17 der Betätigungseinheit 13 nach Ablauf einer bestimmten charakteristischen Zeitdauer einen Wert nahe Atmosfiärendruck erreicht, obwohl die oeffnung a) des elektromagnetischen Schaltventiles 21 noch mit der Öffnung c) in Verbindung steht. Nach Ablauf dieser charakteristischen Zeitdauer werden die Membran 16 und die Stange 14 wieder durch die Kraft der Schraubenfeder 18 in den Figuren nach links gedrückt, so daß der Anschlagsteuerhebel 50, der Anschlaghebel 10 und die Anschlagschraube 12 in ihre in Figur 1 gezeigte erste Anschlagstellung zurückgeführt werden. Dadurch werden das Steuerventil 6 und der Betätigungshebel 7 über die Anschlagschraube 12, die gegen den Anschlagvorsprung 8 stößt, wieder in ihre in Figur 1 gezeigte erste Anschlagstellung zurückgeführt. Das Steuerventil 6 wird daher wieder geringfügig geöffnet und ist zum Anlassen des Dieselmotors bereit, da nunmehr eine ausreichende Luftmenge zum Anlassen des Motors und zu dessen Betrieb im Leerlauf durch den Luftansaugkanal 2 und den Ansaugkrümmer 3 strömen und in die Verbrennung-skammern des Motors eindringen kann. Selbst wenn der Dieselmotor wieder angelassen wird, bevor die vorstehend erwähnte charakteristische Zeitspanne abgelaufen ist, und somit im Tank 27 noch ein beträchtlicher Unterdruck herrscht, bewirkt das Schließen des Schalters 24 in jedem Fall, daß die Öffnung a) des Schaltventils 21 mit der Öffnung b) desselben in Verbindung gebracht und somit sehr rasch unter atmosphärischem Druck stehende Luft zur Membrankammer 17 geführt wird. Auf diese Weise wird das Steuerventil 6 schnell in seine erste Anschlagstellung gebracht.
  • Bei der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform der Frfindung ist die Membran 16 nur cltnn einer Druckdifferenz zwischen ihren beiden Seiten ausgesetzt, wenn der Dieselmotor gestoppt wird und für eine ziemlich kurze Zeitdauer danach, so daß die nutzbare Lehensdiuer und die Zuverlässigkeit der Membranbetätigungseinheit 13 in vorteilhafter Weise verlängert werden, da die Membran 16 über einen größeren Zeitanteil nicht unter Spannungen steht. Wenn darüber hinaus die Membran 16 gelegentlich brechen sollte, so daß die Reinheit 13 unwirksam wird und nicht mehr die Stange 14 aus der in Figur 1 gezeigten Stellung heraus bewegen kann, wird das Ansaugluftsteuerventil 6 niemals mehr in seine vollständig geschlossene Stellung (d.h. seine zweite Anschlagstellung) bewegt, selbst dann nicht, wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt wird. Die erfindungsgemäß erzielten Wirkungen in bezug auf ein Außerbetriebsetzen des Motors ohne Vibrationen gehen daher verloren. Es ist jedoch trotzdem noch möglich, den Dieselmotor zu starten und in zufriedenstellender Weise zu betreiben, da das Steuerventil 6 zu diesem Zeitpunkt den Luftansaugkanal 2 in Abhängigkeit von der Motorlast in geeigneter Weise drosselt, so daß ein Leerlaufbetrieb des Dieselmotors noch möglich ist. Der Dieselmotor verbleibt daher noch funktionsfähig, so daß die beschriebene und dargestellte erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung absolut zuverlässig arbeitet.
  • In den Figuren 5 und 6 ist eine zweite Ausführung-sform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ansaugluftsteuersystems in ähnlicher Weise wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt. In den Figuren 5 und 6 sind die Teile, Kanäle und Spalte der zweiten Ausführungsform, die den Teilen, Kanälen und Spalten der in den Figuren 1 und 2 gezeigten ersten Ausfü'hrung-sform entsprechen und die gleichen Funktionen besitzen, mit den gleichen Bezugs- ziffern bezeichnet.
  • Bei dieser zweiten Ausführungsform ist der Anschlaghebel 10 als Winkelhebel ausgebildet, der zwei Arme aufweist: den Anschlagsteuerhebel 50 und einen Anschlagkontakthebel 55. Der Anschlaghebel 10 ist am Ventilkörper 1 über eine Lagerwelle 37, deren Achse von der der Lagerwelle 5 des Steuerventils verschieden ist, drehbar gelagert. Bei dieser zweiten Ausführllngsform besitzt der Anschlagkontakthebel 55 keine Verstellschraube, wie beispielsweise die Anschlagverstellschraube 12 der ersten Ausführungsform, obwohl eine derartige Verstelleinrichtung auch in einfacher Weise in diese zweite Ausführungsform eingebaut werden kann. Auch der Steuerventilbetätigungshebel 7 ist als Winkelhebel ausgebildet, der zwei Arme aufweist: einen Anschlagvorsprungsarm 56, an dem ein Anschlagstift 8a montiert ist, und einen Lastbetätigungstiftarm 57, an dem der Lastbetätigungsstift 9 montiert ist. Wie vorher ist der Anschlagsteuerhebel 50 treibend mit der Betätigungsstange 14 verbunden, so daß der Anschlaghebel 10 durch die Membranbetäti.gungseinheit 13 in einer ähnlichen Weise wie bei der ersten Ausführungsform zwischen einer ersten Drehstellung, die in Figur 5 gezeigt ist'und einer zweiten Drehstellung, die in Figur 6 dargestellt ist, bewegt wird. Wenn sich der Anschlaghebel 10 in seiner in Figur 5 gezeigten ersten Drehstellung befindet, was wie bei der ersten Ausführungsform dann der Fall ist, wenn die Membrankammer 17 der Betätigungseinheit 13 mit unter etwa atmosphärischem Druck stehender Luft versorgt wird, wird der Anschlagkontakthebel 55 (wenn das Gaspedal des Fahrzeuges nicht heruntergedrückt ist und somit der Lasthebel 51 nicht den Laststift 9 unter Druck setzt, sondern von diesem 4urch den Spalt 38 getrennt ist) in eine Stellung gebracht, in der der Anschlagstift 8a gegen sein Ende stößt, wo- durch verhindert wird, daß sich der Steuerventilbetätigungshebel 7 und das drehbar damit verbllnd(lle Steuerventil 6 soweit im Uhrzeigersinn drehen, daß das Steuerventil 6 vollständig geschlossen wird. Stattdessen werden der Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 in ihren ersten, in Figur 5 gezeigten Dreh- bzw. Anschlagstellungen gehalten,in denen das Steuerventil 6 ausreichend weit geöffnet ist, um einen Teil der Luft vorbeiströmen zu lassen und den Leerlaufbetrieb des Dieselmotors aufrecht zu verhalten. Wenn sich andererseits der Anschlaghebel 10 in seiner in Figur 6 gezeigten zweiten Drehstellung befindet, was wie bei der ersten AusführungsSorm dann der Fall ist, wenn die Membrankammer 17 der Betätigung-seinheit 13 im wesentlichen mit Unterdruck versorgt wird, wird der Anschlagkontakthebel 55 (wenn das Gaspedal des Fahrzeuges nicht heruntergedrückt wird und somit der Lasthebel 51 den Laststift 9 nicht unter Druck setzt, sondern von diesem getrennt ist) in eine Position gebracht, in der der Anschlagstift 8a nicht gegen sein Ende stößt, so daß der Steuerventilbetätigungshebel 7 und das drehbar damit verbundene Steuerventil 6 aufgrund der von der nicht gezeigten Feder ausgeübten Vorspannung so weit im Uhrzeigersinn gedreht werden können, bis das Steuerventil 6 vollständig geschlossen ist, d.h. in ihre in Figur 6 gezeigten zweiten Dreh- bzw. Anschlagstellungen. In dieser Position des Steuerventils 6 wird der Ansaugluftstrom in den Dieselmotor im wesentlichen vollständig abgesperrt, so daß der Motor schnell und glatt außer Betrieb gesetzt wird. Die grundlegende Funktionsweise der zweiten Ausführungsform entspricht somit im wesentlichen der in den Figuren 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsform. Diese zweite Ausführungsform hat jedoch den Vorteil, daß nach dem Außerbetriebsetzen des Motors, wenn sich die Teile in den in Figur 6 gezeigten Stellungen befinden, insbesondere der Betätigungshebel 7 und das Steuerventil 6 in ihrer zweiterl Dreh- bzw. Anschlagstellung, und sich der im Tank 27 befindliche IYnteJciruck infolge von Lecks u.ä.
  • allmählich verringert und somit die Betätigungseinheit 13 allmählich keine Zugkraft mehr auf die Stange 14 ausübt, das Steuerventil 6 nicht allmählich in seine erste Dreh-bzw. Anschlagstellung geöffnet wird, wie dies bei der ersten Ausführungsform -der Fall war, sondern der Anschlagkontakthebel 55 weiterhin gegen die Seite des Anschlagstiftes 8a gepreßt wird, wobei das Steuerventil 6 in seiner zweiten Dreh- bzw. Anschlagstellung verbleibt, in der der Ansaugluftstrom für den Dieselmotor im wesentlichen vollständig abgesperrt wird. Dadurch ergibt sich die vorteilhafte Wirkung, daß ein Wiederstarten des Dieselmotors selbst dann in zuverlässiger Weise -verhindert wird, wenn ein Gang eingeschaltet bleibt und das Fahrzeug von hinten angeschoben wird oder einen Berg herabrollt, ohne daß hierbei von irgendeinem Kraftstoffabsperrmechanismus in der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 Gebrauch gemacht werden muß. Ein Selbständigmachen des Fahrzeuges wird somit in sicherer Weise verhindert. Es kann daher auf eine Vorrichtung in der Kraftstoffeinspritzpumpe 33 oder in irgendeinem anderen Teil des Kraftstoffsystems des Motors, di-e ein Wiederstarten verhindert, verzichtet werden. Andererseits hat diese zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung den Nachteil, daß der Dieselmotor nicht wiedergestartet werden kann, bis das Gaspedal heruntergedrü.ckt wird, damit der Lasthebel 51 einen Druck auf den Laststift 9 ausüben kann, so daß das Steuerventil 6 etwas im Uhrzeigersinn gedreht werden kann, um den Anschlagstift 8a aus seinem Preßkontakt mit der Seite des Anschlagkontakthebels 55 freizugeben. Hierbei muß es sich jedoch je nach den Umständen nicht um einen schwerwiegenden Nachteil handeln.
  • In Figur .7 ist eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ansaugluftstenersystems in ähnlicher Weise wie in den Figuren 1 und 5 dargestellt.
  • Auch hierbei. sind entsprechende Teile Karl und Spalte mit den gleichen Bezugsziffern versehen. In bezug auf diese dritte Ausführungsform ist keine Figur -vorhanden, die den Figuren 2 oder 5 entspricht. Dein Fachmann sind jedoch die entsprechenden Details aus der nachfolgenden Beschreibung ohne weiteres verständlich.
  • Bei dieser dritten Ausführungsform entspricht die Konstruktion des Steuerventilbetätigungshebels 7, des Anschlaghebels 10 und.der anderen mechanischen Teile, die dem Ventilkörper 1 zugeordnet sind, im wesentlichen der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Konstrukt,ion der ersten Ausführungsform. Der Anschlagsteuerhebel 50 wird jedoch bei dieser dritten Ausführungsform nicht über eine Membranvorrichtung, wie beispielsweise die Membranbetätigungseinheit 13 der ersten oder zweiten Ausführungsform, angetrieben, sondern über einen Kolben 41 einer Solenoidbetätigungseinrichtung 40 bekannter Bauart, bei der eine Spule 42 von einer Steuerschaltung 45 wahlweise mit elektrischer Energie versorgt wird. Wenn die Spule 42 der Betätigungseinrichtung 40 nicht mit elektrischer Energie von der Steuerschaltung 45 versorgt wird, wird der Kolben 41 durch die von einer Schraube feder 43 ausgeübte Kraft in der Figur nach links gedrückt und bringt somit den Anschlag-steuerhebel 50 und den Steuerhebel 10 in ihre erste Drehtelliing, wie dies bei der ersten Ausführungsform der Fall ist. Das Steuerventil 6 kann hierbei nicht vollständig geschlossen werden, um einen Leerlaufbetrieb aufrecht zu erhalten.
  • Wenn die Spule 42 mit elektrischer Energie versorgt wird, wird der Kolben 41 in der Figur nach rechts gegen die Kraft der Feder 43, die überwunden wird, bewegt, so daß der Anschlagsteuerhebel 50 und der Anschlaghebel 10 wiederum wie bei der ersten Ausführungsform in ihre zweite Drehstellung gebracht werten, in der das Steuerventil 6 vollständig geschlossen werden kann, um den Dieselmotor außer Betrieb zu setzen. Die Steuerschaltung 45 kann ein Verzögerungsrelais o.ä. enthalten und wird von der Batterie 23 des Fahrzeuges mit elektrischer Energie sowie vom Tastenschalter 24 mit einem elektrischen Signal versorgt. Die Steuerschaltung 45 funktioniert so, daß sie nach einer bestimmten Zeit nach dem Öffnen des Schalters 24 aus dem geschlossenen Zustand eineErregungsspannung an die Spule 42 der Betätigungseinrichtung 40 abgibt und diese Erregungsspannung sonst nicht zur Verfügung stellt. Die Steuerschaltung 45 kann somit zur Ausführung dieser Funktion verschiedenartig ausgebildet sein, so daß Einzelheiten an dieser Stelle nicht erläutert werden.
  • Somit kann sich auch bei dieser. dritten Ausführungsform das Steuerventil 6, wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt wird, in den vollständig geschlossenen Zustand bewegen. Das Steuerventil 6 wird jedoch auch im Leerlaufbetrieb geringfügig offengehalten. Es wird somit die gleiche grundlegende Funktionsweise erreicht wie bei den anderen beiden Ausführungsformen, wobei diese Funktionsweise auf elektrischem Wege und nicht auf mechanischem Wege erreicht wird, wie dies bei den ersten beiden Ausführungsformen der Fall war. Mit der dritten Ausführungsform werden somit die gleichen Vorteile erzielt.
  • In erfindungsgemäßer Weise wird somit der Ansaugluftstrom durch einen Luftansaugkanal eines Dieselmotors mit Kraftstoffeinspritzung durch ein Ansauglurtsteuerventil gesteuert, das zwischen einem maximal geöffneten und einem maximal geschlossenen Zustand hin- und herbewegt werden kann.
  • Ein Anschlagglied begrenzt die Ieweg-uiig des Steuerventils in Richtung auf seinen maximal geschlossenen Zustand. Dieses Anschlagglied ist zwischen einer ersten Anschlagstellung, in der sich das Stauerventil in eine erste maximal geschlossene Stellung bewegen kann, in welcher der Luftansaug-kanal geringfügig geöffnet bleibt, und einer zweiten Anschlagstellung hin- und herbewegbar, in der sich das Steuerventil in eine zwnite maximal geschlossene Stellung bewegen kann, in welcher es den Luftansaugkanal nahezu vollständig verschljeßt. Ein Anschlagsteuersystem bewegt das Anschlagglied in seine erste Anschlagstellung, wenn ich der Dieselmotor in Betrieb befindet, und in seine zweite Anschlagstellung, wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt wird. Ein Ventilsteuersystem öffnet im Betrieb des Dieselmotors das Ansaugluftsteuerventil aus seiner maximal geschlossenen Stellung in Abhängigkeit von der eingespritzten Kraftstoffmenge. Somit kann während des Betriebes des Motors eine geeignete Drosselung des Luftansaugkanals erreicht werden, um Geräusche bzw. Nachhalleffekte zu reduzieren und ein gutes Motorbremsverhalten zu erreichen. Während der Motor außer Betrieb gesetzt wird, kann die Luftzufuhr zum Motor nahezu vollständig abgesperrt werden, wodurch die auftretenden Vibrationen verringert werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Ansaugluftsteuersystem für einen Dieselmotor mit Kraftstoffeinspritzung, der einen Luftansaugkanal aufweist, gekennzeichnet durch: ein Ansaugluftsteuerventil (6), das den Ansaugluftstrom durch den Luftansaugkanal (4) steuert und zwischen einer Stellung, in der es maximal geöffnet ist und einer Stellung, in der es maximal geschlossen ist, hin- und herbewegt werden kann; ein Anschlagglied (10), das die Bewegung des Ansaugluftsteuerventils (6) in seine Stellung, in der es maximal geschlossen ist, begrenzt und das zwischen einer ersten Anschlagstellung, in der sich das Ansaugluftsteuerventil in eine erste, maximal geschlossene Stellung schließen kann, in welcher es den Luft ansaugkanal (4) geringfügig geöffnet läßt, und einer zweiten Anschlagstellung hin- sind herhewegDar ist, in der sich das Ansaugluftsteuerventil in eine zweite maximal geschlossene Stellung schließen kann, in welcher es den Luftansaugkanal nahezu vollständig verschließt; ein Anschlagsteuersystem, das das Anschlagglied (10) in seine erste Anschlagstellung t)ewegt, wenn sich der Dieselmotor in Betrieb befindet und das das Anschlagglied in seine zweite Anschlagstellung bewegt, wenn der Dieselmotor außer Betrieb gesetzt wird; und ein Ventilsteuersystem, , das im Betrieb des Dieselmotors das Ansaugluftsteuerventil (6) aus seiner maximal geschlossenen Stellung in Abhängigkeit von der in den Dieselmotor eingespritzten Kraftstoffmenge öffnet.
  2. 2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es des weiteren ein Begrenzungselement umfaßt, dessen Linearbewegung mit der Bewegung des Ansaugluftsteuerventils (6) zum öffnet und Schließen des Luftansaugkanals (4) in einem festen Verhältnis gekoppelt ist, daß die erste und zweite Anschlagstellung des Anschlaggliedes (10) in der linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes liegen und daß das Anschlagglied (10) von dem Anschlagsteuersystem im wesentlichen entlang dieser -linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes vor- und zurückbewegt wird, wobei die zweite Anschlagstellung des Anschlaggliedes in der Bewegungsrichtung des Begrenzungselementes von der ersten Anschlagstellung des Anschlaggliedes liegt wenn das Ansaugluftsteuerventil (6) geschlossen wird.
  3. 3. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es des weiteren ein Begrenzungselement umfaßt, dessen Linearbewegungmitder Bewegung des Ansaugluftsteuerventils zum QIfünen utld Schließen des Luftansaugkanals in einem festen Verhältnis gekoppelt ist, daß die erste Anschlagstellung des Anschlaggliedes in der linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes liegt, während sich die weite Anschlagstellung des Anschlaggliedes nicht in dieser linearen Bewegungsbahn des Begrenzungselementes befindet, und daß das Anschlagglied von dem Anschlagsteuersystem in einer Richtung schief in dieser linearen Beweiunsbahn des Begrenzungselementes vor- und zurückbewegt wird.
  4. 4. Steuersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es desweiteren ein Ventiltriebelement umfaßt, dessen Linearbewegung mit der Bewegung des Ansaugluftsteuerventils zum Öffnen und Schließen des Luftansaugkanals in einem festen Verhältnis gekoppelt ist, daß das Steuersystem ein Ventilantriebsglied aufweist, das in Abhängigkeit von der Last des Dieselmotors bewegt wird, wenn sich dieser im Leerlauf befindet, und das dem Ventiltriebelement unter Anordnung eines bestimmten Spaltes gegenüberliegt, und daß das Ventilantriebsglied bei Anstieg der Last des Dieselmotors in Richtung auf das Ventiltriebelement bewegt wird und mit diesem in Kontakt tritt und danach das Ventiltriebelement und das damit gekoppelte Ansaugluftsteuerventil in Öffnungsrichtung desselben antreibt.
  5. 5. Steuersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugluftsteuerventil (6) ein Drehventil ist, das sich um eine Achse quer zum Luftansaugkanal (4) dreht,und daß desweiteren ein Begrenzungshebel, der sich um diese Achse drehen kann und dessen Bewegung mit der Bewegung des Drehventils gekoppelt ist,und ein drehbar um diese Achse gelagerter Anschlagsteuerhebel (50) vorgesehen sind, wobei das Begrenzungselement ein von der Achse entfernter Abschnitt des Begrenzungshebels und das Anschlagglied (10) ein Abschnitt des Steuerhebels (50) ist, der entfernt von der Achse und in der Drehbahn des Begrenzungselementes liegt, wenn sich das Drehventil um seine Achse dreht.
  6. 6. Steuersystem nach Anspruch 3, dadurch gelcennzeichnet, daß Luftansaugsteuerventil (6) ein Drehventil ist, das sich um eine erste Achse quer zum Luftansaugkanal (4) dreht, und daß desweiteren ein Begrenzungshebel, der um diese erste Achse drehbar gelagert ist und dessen Bewegung mit der Bewegung des Drehventils gekoppelt ist, und ein Anschlagsteuerhebel (50) vorgesehen sind, der drehbar um eine zweite, von der ersten Achse verschiedene Achse gelagert ist, wobei das Begrenzungselement ein von der Achse entfernter Abschnitt des Begrenzungshebels und das Anschlagglied (io) ein Abschnitt des Anschlagsteuerhebels (50) ist, der entfernt von der zweiten Achse liegt, und wobei das Anschlagglied, -wenn es sich in seiner ersten Anschlagstellung befindet, in der Drehbahn des Begrenzungselementes liegt, wenn sich das Drehventil um seine erste Achse bewegt, und wenn es sich in seiner zweiten Anschlagstellung befindet nicht in der Drehbahn des Begrenzungselementes liegt, wenn sich das Drehventil um die erste Achse bewegt.
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