DE3323190C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C31/00—Handling, e.g. feeding of the material to be shaped, storage of plastics material before moulding; Automation, i.e. automated handling lines in plastics processing plants, e.g. using manipulators or robots
- B29C31/002—Handling tubes, e.g. transferring between shaping stations, loading on mandrels
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von
Papierbehältern, bei welcher ein erster Trägerdorn zum
Wickeln und Siegeln des Behältermantels und ein zweiter
Trägerdorn zum Einsetzen des Behälterbodens in den Behälter
mantel vorgesehen ist, auf den der gewickelte Behältermantel
mittels einer Übergabeeinrichtung überführbar ist.
Es sind Vorrichtungen zum Herstellen von Papierbehältern be
kannt (DE-PS 22 27 413, Sp. 1, Z. 63, bis Sp. 2, Z. 15), bei
denen zunächst der Mantelzuschnitt auf einen Dorn gewickelt
wird, wo zugleich auch die Mantelnaht gesiegelt wird. Danach
wird der Mantel auf einen anderen Dorn umgesetzt, auf dessen
Stirnseite zuvor der Behälterboden aufgelegt wurde. Es sind
somit zwei Trägerdorne für den Mantel vorhanden, der von einem
Dorn zum andern übergeben werden muß.
Die bekannte Vorrichtung ist für konische Papierbehälter aus
gelegt, bei denen das Einsetzen des Behälterbodens in den Be
hältermantel keine Schwierigkeiten bereitet, da der Behälter
boden beispielsweise von derjenigen Mantelseite eingeschoben
werden kann, die den größeren Durchmesser aufweist. Bei der
Herstellung von zylindrischen Papierbehältern ergeben sich je
doch Schwierigkeiten. Da der Behältermantel nach dem Wickeln
und Siegeln vor dem Einsetzen des Behälterbodens keinen exakt
runden Querschnitt aufweist, ergeben sich in der Praxis
Schwierigkeiten, den Behältermantel auf den zweiten zylin
drischen Trägerdorn zu übergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Vorrichtungen der
eingangs genannten Art dafür Sorge zu tragen, daß der Behälter
mantel einwandfrei von einem ersten Trägerdorn auf einen zweiten
Trägerdorn übergeben werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß der Übergabeeinrichtung eine
den Behältermantel zum zweiten Trägerdorn ausrichtende Positio
niereinrichtung zugeordnet ist.
Diese Positioniereinrichtung bringt den von dem ersten Träger
dorn auf den zweiten Trägerdorn zu übergebenden Behältermantel
in eine zum zweiten Trägerdorn genau ausgerichtete Position
und zugleich den Behältermantel in die erforderliche runde Form.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Positioniereinrichtung un
mittelbar vor dem zweiten Trägerdorn angeordnet ist. Dadurch
wird sichergestellt, daß sich auf dem Weg zwischen der Positio
niereinrichtung und dem zweiten Trägerdorn keine Ungenauigkeiten
mehr ergeben.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die Positionier
einrichtung eine zylindrische Innenfläche auf, deren Durchmesser
geringfügig größer ist als der Durchmesser des zweiten Träger
dornes. Der Durchmesserunterschied entspricht dabei im wesent
lichen der doppelten Wandstärke des Behältermantels. Vorzugs
weise ist dieser Innenfläche eine Einlaufschräge, beispiels
weise in Form einer sich verjüngenden konischen Fläche, vorge
lagert, so daß eine Art Trichter entsteht, der dem im Quer
schnitt mehr oder weniger ovalen Behältermantel in die runde
Form bringt. Da der Umfang des Behältermantels bei diesem Ver
formungsvorgang gleich bleibt, ist auf jeden Fall gewährleistet,
daß der Behältermantel im Anschluß an die Einlaufschräge in die
zylindrische Innenfläche einläuft, welche dem Umfang des Behäl
termantels entspricht.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Positionier
einrichtung als Trichterring ausgebildet. Dieser liegt zweck
mäßigerweise koaxial zum zweiten Trägerdorn, vorzugsweise in
einem axialen Abstand von ca. 1 mm vor diesem.
In Ausgestaltung der Erfindung kann die Übergabeeinrichtung
einen als schwenkbare Saughülse ausgebildeten Greifer enthal
ten. Dieser pneumatische Greifer kann zangenartig auseinander
spreizbar oder starr als Halbschale ausgebildet sein und so dem
Behältermantel zustellbar sein. Zweckmäßig ist vorgesehen, daß
der Saughülse ein in dieser axial verschiebbarer Kolben zum
Ausstoßen des Behältermantels zugeordnet ist, so daß die Saug
hülse den Behältermantel nur bis in die Nähe der Positionier
einrichtung zu führen braucht, während die eigentliche Axialbe
wegung des Behältermantels durch den Kolben bewirkt wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der zweite Trägerdorn an seiner der Übergabeeinrichtung zu
gewandten Stirnseite mit einer Aufnahme für den Behälterboden
versehen ist. Dadurch erhält der Behälterboden, der in den
Mantel eingesetzt werden soll, seine richtige Positionierung
in bezug auf den Mantel. Letzterer wird soweit auf den zweiten
Trägerdorn aufgeschoben, daß er nur noch so weit übersteht, wie
es der Bodenbreite entspricht.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schema
tisch gezeichneten Ausführungsbeispieles.
In der Zeichnung ist ein erster Trägerdorn 1 angedeutet, der
zylindrisch ausgestaltet ist und auf welchem das Wickeln des
Behältermantels sowie das Versiegeln der Mantelnaht stattfindet.
Die Vorrichtung zum Herstellen von Papierbehältern enthält einen
zweiten, ebenfalls zylindrischen Trägerdorn 2, welcher dem Ein
setzen des Behälterbodens in den Behältermantel dient. Zum
Überführen des Behältermantels vom ersten Trägerdorn 1 zum
zweiten Trägerdorn 2 ist eine Übergabeeinrichtung 3 vorgesehen,
die um eine Achse 4 schwenkbar ist. Die Übergabeeinrichtung 3
kann somit von der mit durchgezogenen Linien teilweise im
Schnitt dargestellten Position in die strichpunktiert darge
stellte und mit 3′ bezeichnete Position und auch zurückge
schwenkt werden.
Der mit 5 bezeichnete, bereits gewickelte Behältermantel ist
in einer Position dargestellt, in der er von der Übergabeein
richtung 3 bereits in eine Position gebracht wurde, von der
er auf den zweiten Trägerdorn 2 übergeben werden soll. In einer
stirnseitigen Aufnahme 7 des zweiten Trägerdornes 2 wurde zuvor
bereits ein Behälterboden 6 eingesetzt, was im einzelnen nicht
näher dargestellt ist, da es nicht zur unmittelbaren Erfindung
gehört.
Damit der Behältermantel 5 in die beschriebene Position gebracht
werden kann, muß er zunächst von dem ersten Trägerdorn 1 abge
zogen werden. Hierfür dient eine Druckhülse 8, die entsprechend
den Pfeilrichtungen A und B verschiebbar ist und dabei auf dem
ersten Trägerdorn 1 gleitet. Bei der Bewegung in Pfeilrichtung
A schiebt die Druckhülse 8 den Behältermantel vom Trägerdorn 1
herunter und bringt ihn in eine Position 5′, die strichpunktiert
angedeutet ist und in der er von der Übergabeeinrichtung, die
zangenartig spreizbar ist, aufgenommen werden kann. Die Über
gabeeinrichtung ist in dieser Position mit 3′ bezeichnet. So
bald der Behältermantel 5′ vom Trägerdorn 1 frei ist, kann die
Übergabeeinrichtung um die Achse 4 in die mit 3 bezeichnete
Position schwenken.
Damit die als Saughülse ausgebildete Übergabeeinrichtung 3 den
Behältermantel 5 festhalten kann, weist sie auf der dem Behäl
termantel 5 zugeordneten inneren hohlzylindrischen Fläche Löcher
10 auf, die an einen Ringraum 9 angeschlossen sind, welcher bei
Bedarf zeitweise unter Unterdruck gesetzt werden kann. Die Ein
richtung hierfür ist nicht näher dargestellt. Der Unterdruck
bewirkt, daß die Saughülse 3 als pneumatischer Greifer wirkt.
Sobald die Übergabeeinrichtung 3 in die in der Figur mit durch
gehenden Linien dargestellte Position geschwenkt ist, wird in
Pfeilrichtung C ein Kolben 11 zugestellt, der in der Zeichnung
von unten gegen den Behältermantel 5 drückt. Der Kolben 11 kann
nach Beendigung des Arbeitsganges in Pfeilrichtung D zurückge
zogen werden. Der Kolben 11 schiebt den Behältermantel 5 in
axialer Richtung auf den zweiten Trägerdorn 2, und zwar so
weit, daß der Behältermantel 5 nur geringfügig noch nach unten
über den Trägerdorn 2 übersteht, so daß gerade der Boden 6 an
schließend eingesetzt werden kann. Die Mittel zum Einsetzen
des Bodens 6 in den Behältermantel 5 sind nicht mehr darge
stellt, da sie nicht zur unmittelbaren Erfindung gehören.
Wie bereits erwähnt, weist der Behältermantel 5 während des
Schwenkens der Übergabeeinrichtung 3 einen unrunden Querschnitt
auf, der zunächst auf die runde Form gebracht werden muß, die
dem Durchmesser des zweiten Trägerdornes 2 entspricht. Aus
diesem Grunde ist der Übergabeeinrichtung 3 eine Positionier
einrichtung 12 zugeordnet, die als Trichterring ausgebildet
ist und in einem Abstand x von ca. 1 mm vor dem zweiten Träger
dorn 2 angebracht ist. Der Trichterring 12 weist eine zylin
drische Fläche 13 auf, die geringfügig größer ist als der
Außendurchmesser des zweiten Trägerdornes 2 und die der Wand
stärke des Behältermantels 5 Rechnung trägt. Damit der Be
hältermantel 5 in die hohlzylindrische Fläche 13 des Trichter
ringes 12 einführbar ist, ist eine Einführschräge 14 vorge
sehen, die als sich verjüngender Konus ausgebildet ist. Es
hat sich überraschend gezeigt, daß durch diese einfache Maß
nahme der Behältermantel 5 mühelos in seine runde Form ge
bracht werden kann, so daß er zunächst in die Innenfläche 13
einschiebbar und von da auf den zweiten Trägerdorn 2 aufschieb
bar ist.
Nach dem Zurückfahren des Kolbens 11 in Richtung D kann in
nicht mehr dargestellter Weise der Behälterboden 6 in den
Behältermantel 5 eingesetzt werden. Dadurch, daß der Boden 6
an einem vom Wickeln des Behältermantels 5 unabhängigen Träger
dorn 2 eingesetzt wird, läßt sich die Taktzeit für das Her
stellen der Papierbehälter erhöhen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Papierbehältern, bei wel
cher ein erster Trägerdorn zum Wickeln und Siegeln des
Behältermantels und ein zweiter Trägerdorn zum Einsetzen
des Behälterbodens in den Behältermantel vorgesehen sind,
auf den der gewickelte Behältermantel mittels einer Über
gabeeinrichtung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Übergabeeinrichtung (3) eine den Behältermantel
(5) zum zweiten Trägerdorn (2) ausrichtende Positionier
einrichtung (12) zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positioniereinrichtung (12) unmittelbar vor dem
zweiten Trägerdorn (2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Positioniereinrichtung (12) eine zylindrische
Innenfläche (13) aufweist, deren Durchmesser um etwa die
doppelte Wandstärke des Behälters größer ist als der
Durchmesser des zweiten Trägerdornes (2).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der zylindrischen Innenfläche (13) eine Einlaufschräge
(14) vorgelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positioniereinrichtung (12) als Trichterring ausge
bildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Trichterring (12) koaxial zum zweiten Trägerdorn (2)
angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Trichterring (12) einen axialen Abstand von ca. 1 mm
zum zweiten Trägerdorn (2) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung einen als
schwenkbare Saughülse (3) ausgebildeten Greifer enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Saughülse (3) ein in ihr axial verschiebbarer Kolben
(11) zum Ausstoßen des Behältermantels (5) zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Trägerdorn (2) an seiner der
Übergabeeinrichtung (3) zugewandten Stirnseite mit einer
Aufnahme (7) für den Behälterboden (6) versehen ist.
Priority Applications (3)
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| DE19833323190 DE3323190A1 (de) | 1983-06-28 | 1983-06-28 | Vorrichtung zum herstellen von papierbehaeltern |
Publications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19833323190 Granted DE3323190A1 (de) | 1983-06-28 | 1983-06-28 | Vorrichtung zum herstellen von papierbehaeltern |
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