DE3322634A1 - Fersenhaltevorrichtung fuer sicherheits-skibindungen - Google Patents
Fersenhaltevorrichtung fuer sicherheits-skibindungenInfo
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Description
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fersenhaltevorrichtungen
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Derartige Fersenhaltevorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungen beispielsweise aus der DE AS 1478215 und
der DE OS 24 08159 bekannt. Diese Konstruktionen erfordern
zur Erzielung eines selbständigen Aufschwenkens des Sohlenhalters bei Betätigung des Öffnungshebels eine besondere
Öffnungsfeder. Bei der Fersenhaltevorrichtung nach der erwähnten DE AS kommt noch nachteilig hinzu,
daß die Querachse des Sohlenhalters verhältnismäßig tief das heißt nahe der Oberfläche des Ski angeordnet ist.
Hierdurch ist es notwendig, den Sohlenhalter auf die Stärke der Sohle des jeweils verwendeten Skischuhs einzustellen.
Dagegen erfolgt schon bei der Fersenhaltevorrichtung nach der erwähnten DE OS eine selbsttätige Anpassung
des Sohlenhalters an verschieden starke Sohlen. Nachteilig für den Gesamtaufbau dieser Vorrichtung wirkt sich
jedoch die Verwendung einer Zugfeder aus zum Aufbringen der Haltekraft des Sohlenhalters. Durch die notwendigen
Aufhängeösen der Feder einerseits und durch eine mehrteilige Einrichtung zur Veränderung der Federvorspannung
andererseits läßt diese Vorrichtung keine optimale Gestaltung und keine preisgünstige Herstellung zu.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Fersenhaltevorrichtung konstruktiv zu vereinfachen,
d.h. möglichst wenige und möglichst einfach und billig herzustellende Teile zu verwenden. Insbesondere soll eine
Öffnungsfeder für den Sohlenhalter und dessen Höhenverstellung vermieden werden sowie eine aufwendige Einrichtung
zum Verändern der Vorspannung der Feder für den Auslösewiderstand
.
Erreicht ist dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Das vorgeschlagene Gelenkfünfeck läßt eine
kompakte und kleine Bauform der Vorrichtung zu, die durch günstige Hebelübersetzungen die Verwendung einer verhältnismäßig
schwachen Feder für den Auslöswiderstand gestattet.
Eine erste Ausführung sieht einen den Hebel mit der Koppel verbindenden Gelenkbolzen vor. Vorteilhaft ist es, wenn der
Gelenkbolzen eine Sperrolle trägt.
Konstruktive Abwandlungen sehen vor, den Sperrteil einfach als Nase zu gestalten, die entweder an dem Hebel oder an
der Koppel angeformt sein kann. Die Reibung läßt sich in diesen Fällen gering halten, wenn der Sperrteil aus Metall
und der Sohlenhalter der den Eingriffsteil bildet, aus Kunststoff bestehen.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Öffnungshebel eine Lagerpfanne aufweist^^fer er sich auf einem kreisbogenförmigen
Ansatz im Sohlenhalter abstützt. Diese Konstruktion gestattet dem Öffnungshebel ein begrenztes elastisches abheben
vom Sohlenhalter, wodurch beim Schließen der Vorrichtung sein schlagartiger Bewegungsabbruch vermiedenNund damit eine
schlagartige Energieabsorption mit materialzerstörender Wirkung.
In konstruktiver Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens
kann der kreisbogenförmige Ansatz einenends wenigstens in etwa tangential und anderenends wenigstens in etwa radial
auslaufen, wobei diese Ausläufe als Anschläge für an der Lagerpfanne des Öffnungshebels vorgesehene und
dessen Schwenkwinkel gegenüber dem Sohlenhalter begrenzende Gegenanschläge dienen.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen sind im folgenden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Fersenhaltevorrichtung
ausführlich beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführung der Fersenhaltevorrichtung im fahrbereiten Zustand im mittleren Längsschnitt,
Fig. 2 die Fersenhaitevorrichtung entsprechend Fig. 1
im Momentanzustand der Sicherheitsauslösung,
Fig. 3 die Fersenhaltevorrichtung entsprechend den Figuren 1+2 im geöffneten Zustand,
Fig. 4+5 zwei weitere Ausführungen der Fersenhaltevorrichtung jeweils in der Darstellung entsprechend
Figur 1,
Fig. 6 eine konstruktive Einzelheit einer weiteren Ausführung im mittleren Längsschnitt und im geschlossenen
Zustand,
Fig. 7 die Einzelheit entsprechend Fig. 6, jedoch bei betätigtem Öffnungshebel und
Fig. 8 die Einzelheit entsprechend Fig. 6 im Momentanzustand unmittelbar am Ende der Schließbewegung
des Sohlenhalters.
Die erfindungsgemäßen Fersenhaltevorrxchtungen bilden jeweils Teil einer Sicherheitsskibindung, bei der das
vordere Ende eines Skischuhs von einem in üblicher Weise auf dem Ski befestigten Spitzenhalter gehalten ist. Ein
derartiger Spitzenhalter dient zur Freigabe des Skischuhs wenigstens bei übergroßen seitlichen Belastungen.
Die Fersenhaltevorrichtung gemäß den Figuren 1-3 besitzt eine Grundplatte "1, mit der sie auf einem nichtdargestellten
Ski zu montieren ist. Tn üblicher Weise ist an der Grundplatte ein Federwiderlager 2 in Längsrichtung
der Grundplatte verstellbar gehalten. An diesem Federwiderlager stützt sich eine Andruckfeder 3 ab, die auf
einen an der Grundplatte in Längsrichtung des Ski verschiebbar gelagerten Schlitten 4 wirkt. In Figur 1 ist
die Vorrichtung im geschlossenem Zustand, jedoch ohne Skischuh dargestellt. In diesem Zustand stützt sich der
Schlitten 4 mit einem Anschlag 5 von hinten, d.h. in Bezug auf die Darstellung rechtsseitig am Federwiderlager
ab.
Der Schlitten 4 trägt eine horizontale Querachse 6, auf der ein Sohlenhalter 7 schwenkbar gelagert ist. Der
Sohlenhalter besitzt in üblicher Weise einen Niederhalteteil
8 zum übergreifen des hinteren Randes der Sohle des Skischuhs sowie ein Schließpedal 9. Innen weist der Sohlenhalter
eine Rastkurve auf, die aus den beiden im Kulminationspunkt zusammenstoßenden Kurvenabschnitten 10 und
11 besteht. Zum Zusammenwirken mit der Rastkurve dient
eine Rastrolle 12, die auf einem Achszapfen 13 am freien
Ende eines Rasthebels 14 gelagert ist. Dieser Rasthebel ist seinerseits auf einer Querachse 15 im Schlitten 4
parallel zum Sohlenhalter 7 gelagert. In seinem zentralen Teil ist der Rasthebel 14 ausgespart, so daß er im
wesentlichen eine U-Form besitzt. Zwischen die beiden Schenkel erstreckt sich eine Koppel 16 in Form eines im
wesentlichen U-förmigen BlechstanzStücks mit kongruenten
Schenkeln 17 und dem Steg 18. Wegen der Schnittdarstellung ist nur ein Schenkel zu sehen. Mit beiden Schenkeln ist
die Koppel beiderseits der Rastrolle 12 auf dem Achszapfen 13 gelagert. Jeweils ein Schenkel der Koppel 16 ist mittels
eines Achszapfens 19 an einem Schenkel 20 eines weiteren im wesentlichen U-förmigen BlechstanzStücks 21 gelagert,
das den Öffnungshebel bildet. Der Steg ist mit 22 bezeichnet und besitzt eine Eindrückung 23 zum Einsetzen einer Skistockspitze.
Die ebenfalls kongruenten Schenkel des öffnungshebels sind mittels koaxialer Achszapfen 24 am Sohlenhalter
gelagert.
Über ihren Steg 18 ist die Koppel 16 von einer Schraubendruckfeder
25 belastet, die sich an einem Bund 26 einer Gewindehülse 27 abstützt, die auf eine Schraube 28 aufgeschraubt
ist. Diese Schraube ist im Schlitten 4 drehbar gelagert, während die Gewindehülse im Schlitten undrehbar
aber axial verschiebbar ist. Somit läßt sich durch Drehen der Schraube die Vorspannung der Schraubendruckfeder 25
variieren und damit die Auslösekraft der Fersenhaltevorrichtung entsprechend verändern.
Für die beschriebene Konstruktion und ebenso auch für die noch zu beschreibenden Konstruktionen ist von Bedeutung,
daß die Schraubendruckfeder 25, also die den Auslösewiderstand aufbringende Feder, sich zwischen den beiden
Querachsen 6u. 15 im Schlitten 4 hindurcherstreckt zu ihrem schlittenfesten Widerlager, wobei die Querachse
6 für den Sohlenhalter 7 über der Feder liegt. Weiter von Bedeutung ist noch, daß die Koppel 16 über der
Querachse 6 am Öffnungshebel 21 und annähernd in Höhe
angreift ^- der Querachse 6 am Rastheoel 14^r Der Öffnungshebel 21
ist am Sohlenhalter 7 bezogen auf die Querachse 6 in einem Punkt im hinteren unteren Quadranten angelenkt.
Bei in der Bindung befindlichem Skischuh nimmt die Fersenhaltevorrichtung praktisch ihre in Fig. 1 dargestellte
Position ein. Der Sohlenhalter 7 paßt sich automatisch der Sohlenstärke des Skischuhs an, so daß
im zulässigen Bereich die Rastrolle 12 dem Kurvenabschnitt
10 in unterschiedlicher Höhe anliegen kann. Der Schlitten 4 ist bei eingesetztem Skischuh auf der
Grundplatte 1 etwas nach hinten d.h. in Bezug auf die Darstellung nach rechts verschoben, so daß der Anschlag
5 in einem Abstand vom Federwiderlager 2 liegt. Wird vom Skischuh auf den Niederhalteteil 8 eine nach oben gerichtete
übergroße Kraft übertragen, schwenkt der Sohlenhalter 7 in Bezug auf die Darstellung im Uhrzeigersinn
um die Querachse 6. Dabei läuft die Rastrolle 12 weiter .auf den Kurvenabschnitt 10 auf bis zum Erreichen des
Kulminationspunktes der Kurve, also des Auslösepunktes der Bindung. Bis zum Erreichen dieses Punktes erfolgt
eine Spannung der Schraubendruckfeder 25. Diese Position ist in Figur 2 dargestellt. Der Verlauf des Kurvenabschnitts
11 ist so ausgelegt, daß der Sohlenhalter 7 unter dem Einfluß der Schraubendruckfeder 25 durch die
Rastrolle 12 in seine Offenstellung schwenken kann, die in Fig. 3 dargestellt ist. Zur Begrenzung der Bewegung
des Sohlenhalters nach oben hin mündet der Kurvenabschnitt 11 in eine Nase 29, die als Anschlag für die Rastrolle
/Ο
dient. In FiQ..2 ist noch das hintere Ende eines
Skischuhs/punktiert angedeutet und mit 30 bezeichnet.
Ausgehend von der in Fig. 3 dargestellten Position wird die Vorrichtung in üblicher Weise beim Einführen
eines Skischuhs durch Belastung des Schließpedals 9 geschlossen.
Das willkürliche öffnen der Fersenhaltevorrichtung geschieht durch Betätigen des Öffnungshebels 21.
Dieses kann in beliebiger Weise geschehen, sei es mit dem Skistock, mit dem zweiten Ski bzw. Skischuh
oder mit der Hand. Mit dem Schwenken des Öffnungshebels wird über die Koppel 16 ein Zurückziehen der
Rastrolle 12 bewirkt, wobei die Schraubendruckfeder entprechend gespannt wird. Durch die Lagerung des
Öffnungshebels 21 am Sohlenhalter 7 wird dieser bei einem Druck auf den Öffnungshebel im Sinne des öffnens
belastet. Somit erfordert diese Konstruktion keine besondere Öffnungsfeder für den Sohlenhalter. Weiter
läßt diese Konstruktion eine kompakte und kleine Bauform zu.
Die Ausführung der Fersenhaltevorrichtung nach Fig. unterscheidet sich von der nach den Fig. 1 bis 3 nur
durch eine andere Verrastung des Sohlenhalters 7. Somit finden für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen Verwendung. Anstelle der Rastrolle 12 finden hier zwei
kongruente Rastnasen 31 Verwendung, die durch Abwinkelungen des freien Endes der Schenkel des Rasthebels
gebildet sind, der wie bei der ersten Ausführung im wesentlichen eine U-Form besitzt. Ein Achszapfen 33
• a
■Ί * Λ »
dient zur gelenkigen Verbindung des Rasthebels mit der Koppel 34. Da der übrige Aufbau und die Funktion der
Vorrichtung der zuvor beschriebenen Vorrichtung entspricht, wird von einer Wiederholung an dieser Stelle
abgesehen.
Die Ausführung nach Fig. 5 zeigt eine Fersenhaltevorrichtung mit einer dritten Möglichkeit der Verrastung
des Sohlenhalters 7. Hier ist eine Rastnase 35 durch entsprechende Formgebung der Koppel 36 erreicht, die
über einen Achszapfen 37 mit einem Rasthebel 38 verbunden ist, der\diesem Fall äußerst einfach gestaltet
ist. Im übrigen entspricht auch diese Konstruktion den zuvor beschriebenen.
Die Fig. 6 zeigt ein Konstruktiondetaxl einer weiteren Ausführung der erfindungsgemäßen Fersenhaltevorrichtung.
Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungen ist ein auf einer Grundplatte geführter Schlitten vorhanden, der
die beiden Querachsen 6 und 15 trägt. Auf der Querachse 6 ist wiederum der Sohlenhalter 40 gelagert und
auf der Querachse 15 der Rasthebel 41. An seinem freien trägt der Rasthebel auf dem Achszapfen 13 die Rastrolle
12, die in weiter vorne beschriebener Weise mit der Rastkurve im Sohlenhalter zusammenwirkt. Eine Koppel 42,
wiederum in Form eines gebogenen BlechstanzStücks, ist über den Achszapfen 13 mit dem Rasthebel gelenkig verbunden.
Auf den Steg 43 der Koppel wirkt die Schrauben-
,wie
druckfeder 25, die ihr WiderlagerXbei den anderen Ausführungen
im hier nicht dargestellten Schlitten hat.
Die Koppel 42 ist über den Achszapfen 19 mit einem Öffnungshebel 44 gelenkig verbunden. Im Gegensatz zu
den anderen Ausführungen ist hier der Öffnungshebel nicht auf einem Achszapfen gelagert sondern besitzt
an seinem unteren Ende eine Lagerpfanne 45, mit der er sich auf einem kreisbogenförmigen Ansatz 46 im
Sohlenhalter 4 0 abstützt. Dieser Ansatz läuft auf der einen Seite in einem tangentialen Anschlag 47 und auf
der anderen Seite in einem radialen Anschlag 48 aus. Zum Zusammenwirken mit diesen Anschlägen ist am
Öffnungshebel 44 jeweils ein Gegenanschlag 49 bzw. vorgesehen.
Im Gegensatz zu Fig. 6, die die Anordnung im fahrbereiten Zustand zeigt, ist in Fig. 7 der Öffnungshebel
44 in Öffnungsrichtung soweit geschwenkt, daß der Gegenanschlag 50 dem Anschlag 48 des Sohlenhalters 4 0
anliegt. Das Schwenken des Öffnungshebels erfolgte wegen des Zurückziehens der Koppel 42 gegen den Widerstand
der Schraubendruckfeder 25. Wegen der exzentrischen Lagerung des Öffnungshebels im Bezug zur Querachse 6 des
Sohlenhalters 40 wird dieser auch schon in der ersten Bewegungsphase des Öffnungshebels im Sinne des öffnens belastet.
In der zweiten von dem Zustand nach Fig. 7 ausgehenden Bewegungsphase erfolgt ein Schwenken um die
Querachse 6 auch des Öffnungshebels.
Fig. 8 schließlich zeigt die Vorrichtung im Augenblick des Erreichens der geschlossenen Stellung des Sohlenhalters
40. Eine Dämpfung der Schließbewegung, d.h. die Vermeidung eines schlagartigen Bewegungsabbruchs ist dadurch
erreicht, daß der Öffnungshebel 44 unter dem Einfluß der kinetischen Energie um den Gegenanschlag 49 hochschwenkt,
wodurch die Koppel 42 um den Achszapfen 13 schwenkt, und
zwar gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 25. Mit der anschließenden Entspannung der Schraubendruckfeder stellt
sich dann die Position entsprechend Fig. 6 ein.
Claims (7)
- Marker Patentverwertungsgesellschaft mbH CH 6340 BaarFersenhaltevorrxchtung für Sicherheits-SkibindungenPatentansprüche:(1J Fersenhaitevorrichtung für Sicherheits-Skibindungen, bei der ein ein Schließpedal aufweisender Sohlenhalter um eine erste horizontale Querachse beispielsweise mittels eines Schlittens schwenkbar am Ski gehalten und in der Gebrauchsstellung durch eine Feder elastisch auf den oberen Sohlenrand gedrückt ist, wobei die Federkraft unter Zwischenschaltung- eines Sperrteils auf einen Eingriffsteil im Sohlenhalter übertragen wird und wobei ein Hebel um eine zweite nahe der Skioberfläche vorgesehene horizontale Querachse schwenkbar und über eine Koppel mit einem Öffnungshebel verbunden ist, durch dessen Betätigung der am Hebel oder an der Koppel vorgesehene Sperrteil willkürlich in eine den Sohlenhalter freigebende Stellung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (16, 34, 36, 42) U-förmig gestaltet ist und mit ihrem Steg (18, 43) alsFederteller dient für die als Schraubendruckfeder (25) ausgebildete Feder, daß die Feder (25) sich zwischen den beiden Querachsen (6, 15) hindurch zu ihrem ski- bzw. schlittenfesten Widerlager (26) hin erstreckt, daß die Koppel (16, 34, 36, 42) über der ersten Querachse (6) an Öffnungshebel (21, 44) und annähernd in der Höhe der ersten Querachse am auf der zweiten Querachse (15) gelagerten Hebel (14, 32, 38, 41) angelenkt ist und daß der Öffnungshebel (21, 44) am Sohlenhalter (7, 40) bezogen auf die erste Querachse (6) in einem Punkt im oder in der Nähe des hinteren unteren Quadranten angelenkt ist.
- 2. Fersenhaltevorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß ein den Hebel (14) mit der Koppel (16) verbindender Gelenkbolzen (13) als Sperrteil dient.
- 3. Fersenhaltevorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (13) eine Sperrolle (12) trägt.
- 4. Fersenhaltevorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß an. dem Hebel (32) eine Nase (31) angeformt ist, die. den Sperrteil bildet.
- 5. Fersenhaltevorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß an der Koppel (36). eine Nase (35) angeformt ist, die den Sperrteil bildet.
- 6. Fersenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungshebel (44) eine Lagerpfanne (45) aufweist, mit der er sich auf einem kreisbogenfärmigen Ansatz (46) im Sohlenhalter (40) abstützt.
- 7. Fersenhaltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der kreisbogenförmige Ansatz (46) einenends wenigstens in etwa tangential und anderenends wenigstens in etwa radial ausläuft und daß diese Ausläufe (47, 48) als Anschläge für an der Lagerpfanne (45) des Öffnungshebels (44) vorgesehene und dessen Schwenkwinkel gegenüber dem Sohlenhalter (40) begrenzende Gegenanschläge (4 9, 50) dienen.
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