DE3322209A1 - Startzeitbegrenzung fuer brennkraftmaschinen mit einspritzung - Google Patents
Startzeitbegrenzung fuer brennkraftmaschinen mit einspritzungInfo
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Description
R. 18761
13.05.1983 ch/dö
13.05.1983 ch/dö
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 STUTTGART 1
Startzeitbegrenzung für Brennkraftmaschinen mit Einspritzung
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Anreichern des Brennstoff-Luft-Gemischs für Brennkraftmaschinen
mit Brennstoff-Einspritzung nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Einfache Startanreicherungsschaltungen dieser Art sind in jüngster Zeit bekannt geworden. Mit dem Beginn des
Startvorgangs wird eine Schaltung aktiviert, die im Einspritzsystem eine Gemischanreicherung bewirkt. Mit
Beendigung des Startvorgangs soll die Gemischanreicherung wieder abgeschaltet werden.
Die übliche Schaltungsanordnung weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf. Bei einem Wiederholungsstart nach
einem Stehenbleiben der Brennkraftmaschine oder bei
einem Start einer bereits warmgelaufenen Brennkraftmaschine besteht die Gefahr, daß das Gemisch überfettet
wird. Aber auch Anlasser mit einem Permanentmagnet können die übliche Startanreicherungsschaltung
irritieren, denn solche Anlasser schleppen nach dem Abschalten eine nur verhältnismäßig langsam abklingende
Spannungsrampe nach. Durch die Spannungsrampe wird die übliche Startanreicherungsanordnung wieder eingeschaltet.
Schließlich führen auch nicht vermeidbare Störspannungsspitzen
zu einem Nachtriggern üblicher Startanreicherungs schaltungen.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber der Vorteil,
daß die Startanreicherung für die Brennkraftmaschine optimal ausgelegt werden kann unabhängig von
den möglicherweise nachteiligen Gebräuchen des Benutzers und unabhängig von den gegebenenfalls nachteiligen Eigenschaften
der im Antriebssystem verwendeten Bauteile.
Die entsprechenden Vorteile sind mit einer Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Nebenanspruchs
erzielbar. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß mit einer verhältnismäßig einfachen Schaltung das Verfahren
realisiert werden kann.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des
im Hauptanspruch angegebenen Verfahrens und der im Nebenanspruch angegebenen Einrichtung möglich. Besonders
vorteilhaft ist, daß eine von den sonstigen Gegebenheiten
Λ-
R· 7 8 76,1
unabhängige Startanreicherungszeit mit Hilfe eines einfachen Schaltkreises bestimmt -wird und daß von
diesem Schaltkreis durch eine ebenfalls einfache Auswertestufe sämtliche Störimpulse ferngehalten
■werden. Nächtriggerungen werden durch ausreichende Steuerspannungsabstände und durch ein Hystereseverhalten
einer Vergleichsstufe sowie durch eine verhältnismäßig
sehr hoch liegende Eingangsschwelle für die Auswertestufe ausgeschaltet. Obwohl die Startanreicherungszeit
an sich vorgegeben ist, wird bei einem vorzeitigen Beendigen des Startvorgangs auch
die Startanreicherung abgebrochen.
Mit den im übrigen auch aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele und der Zeichnung hervorgehenden
vorteilhaften Merkmalen der Ausführungsbeispiele der
Erfindung wird ein Überfetten der Brennkraftmaschine sicher vermieden. Damit ist auch ein Stehenbleiben
der Brennkraftmaschine beim Start und besonders bei einer Startwiederholung praktisch ausgeschlossen,
selbst wenn der Startvorgang verhältnismäßig lange andauert. Weiter ergeben sich keine Probleme mehr
dann, wenn Starter mit Permanentmagneterregung verwerdet werden. Mit PermanentmagnetStartern erzielt
man zwar eine erhebliche Gewichtsverringerung gegenüber herkömmlichen Startern mit Elektromagneterregung,
Permanentmagnetstarter lösten bisher aber wegen ihrer
nachgeschleppten Spannungsrampe nach der Beendigung des Startvorgangs erneut eine Startanreicherung aus.
Schließlich läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
und der zugehörigen Anreicherung die nach dem
18761
Ende der Startzeitbegrenzungsdauer beginnende Nachstartanreicherung
auf einfache Weise setzen.
Einfachere Varianten dienen dazu, Bauelemente und Kosten zu sparen- So ist eine Variante mit einer
einfacheren Amplitudenbegrenzungsstufe für das Startsignal angegeben, in der das so aufbereitete
Startsignal als Triggersignal für die monostabile Kippschaltung verwendet wird. In einer weiteren
Variante sind die Bauelemente, die die Standzeit der monostabilen Kippschaltung bewirken, direkt
in die Startsignalleitung gelegt. Schließlich werden in vorteilhafter Weise Störspitzen, die an den
Komparatoreingängen auftreten können, durch parallelgeschaltete Zenerdioden weitgehend unterdrückt.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. In Figur 1 ist eine übliche Startanreicherungsschaltung
in einem Startsystem für eine Brennkraftmaschine skizziert, Figur 2 zeigt ein
Schema der Eingangsspannung an einer solchen Schaltung.
Figur 3 ist ein Stromlaufplan eines Ausführungsbeispiels der Erfindung mit Einzelheiten einer Startanreicherungsschaltung,
in Figur k ist der Spannungsverlauf an verschiedenen Meßpunkten schematisch dargestellt. Die
Figuren 5 und 6 zeigen je ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
R.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Figur 1 gibt einen Überblick über Bauteile, die bei einer üblichen Startanreieherungsanordnung verwendet
werden. Ein Zündschalter 11 ist einerseits über die Leitung ϋ_Λ mit einer nicht eingezeichneten Fahrzeugbatterie
und andererseits über eine Spannungsversorgungsleitung U-. mit Verbrauchern im Kraftfahrzeug
verbunden· Über eine Verbindungsleitung 12 ist ein Startrelais 13 angeschlossen, das Startrelais 13 steht
mit einem Starter lk in Wirkungsverbindung. Der Starter l4 liegt elektrisch zwischen der Leitung U„„ und der
JdU
Masseleitung IL.. Die eigentliche Startanreicherungsschaltung
15 umfaßt einen Eingangswiderstand R 301, der an die Verbindungsleitung 12 angeschlossen ist,
eine Schaltkombinätion mit einem Spannungsteilerwiderstand
R 302, einem Glättungskondensator C 301 und einer Zenerdiode D 301 sowie einen Spannungskomparator B k. Die Eingangskombination ist an den invertierenden Eingang B 6 des
!Comparators B ^ angeschlossen. Der nichtinvertierende
Eingang B 7 des Komparators B k liegt an einem festen
Spannungsteiler aus den Widerständen R 351» R 352 und R 353· Vom Ausgang B 1 des Komparators B k führt eine
Verbindungsleitung zu einem Eingang einer Nachstartschaltung l6 und eine Verbindungsleitung zu einem
Additionsverstärker 17· Weiter ist der Ausgang B 1 über einen Widerstand R 303 mit einem Eingang einer
Beschleunigungsanreicherungsschaltung l8 verbunden.
Figur 2 zeigt in einem Diagramm schematisch den typischen
Verlauf der Steuerspannung υς_ am Eingang der Startanreicherungsschaltung
15 vor dem Eingangswiderstand R 301.
■ /ο- κ. 187β 1
Zu einem Zeitpunkt T 1 wird der Starter Ik eingeschaltet,
zu einem Zeitpunkt T 2 wieder ausgeschaltet. Man sieht zunächst die Einschaltspannungsspitze zum Zeitpunkt T 1,
dann einen Spannungseinbruch mit einem nachfolgenden
Spannungsanstieg bis zum Zeitpunkt T 2. Danach ist der Starter I^ abgeschaltet, im Anschluß auf die negative
Ausschaltspannungsspitze folgt aber - besonders ausgeprägt bei Permanentmagnetstartern - eine Spannungsrampe, die zu Beginn nur um einen Wert Δ U kleiner als
die Batteriespannung U„. ist.
Die Anordnung nach Figur 1 und die im folgenden beschriebene Wirkungsweise nach dem Schließen des Zündkontakts
des Zündschalters 11 erhalten die einzelnen Baugruppen ihre Versorgungsspannung Un.· Nach dem
On
Schließen des Startkontakts des Zündschalters 11 erhalten die Leitungen 12 und Us_ Spannung; das Startrelais
13 betätigt den Starter Ik und der Startanreicherungsschaltung
15 wird die Steuerspannung UqT
zugeführt. Durch den Spannungsteiler R 301, R 302 wird die Spannung U__ auf einen bestimmten Wert heruntergesetzt,
der Kondensator C 301 fängt die Spannungsspitzen ab und die Diode D 301 klemmt die Steuerspannung
auf einen vorgegebenen Wert. Am Eingang B 6 des Komparators B k erscheint ein Η-Signal und der Komparator B k wird
aktiviert. Mit dem Ausgangssignal B 1 wird der Additionsverstärker 17 eingeschaltet. Mit Hilfe des Additionsverstärkers
17 wird die Einspritzendstufe gesteuert, die den Strom für die Einspritzventile liefert. Mit Hilfe
des Additionsverstärkers 17 wird weiter die Grundeinstellung für die Anreicherung vorgenommen. Mit dem
Ausgangssignal B 1 wird weiter die Beschleunigungsanreicherungsstufe
l8 eingeschaltet und schließlich die Nachstartschaltung l6 gesetzt. Mit Hilfe der Nachstart-
.μ. , 1876.1
schaltung l6 wird an die Brennkraftmaschine nach
Beendigung der Startanreicherungszeit noch für eine ■weitere kurze Zeit eine zusätzliche Treibstoffmenge
geliefert.
Wenn nach dem Abschalten des Starters 1A zum Zeitpunkt
T 2 die Steuerspannung υς_ in ungewollter Weise
wieder ansteigt, dann erscheint am Eingang B 6 des Komparators B ^k wieder ein Signal mit dem Potentialwert
H. Die Startanreicherungsschaltung 15 wird also erneut eingeschaltet, obwohl der Starter 1Λ gar nicht betätigt
wird· Die Startanreicherung hält dann so lange an, bis
die Spannungsrampe genügend niedrig geworden ist. Durch
die Spannungsspitzen, die im Verlauf der Steuerspannung
Uc_ vor allem im Bereich der Spannungsrampe entstehen,
werden weitere ungewollte Schaltvorgänge ausgelöst.
Ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel ist
in Figur 3 dargestellt. Der Eingangsspannungsteiler R 301 und R 302 mit dem Siebkondensator C 301 ist der
gleiche wie beim Schaltungsbeispiel nach Figur 1. Die Startanreicherungsschaltung 15 umfaßt nun aber eine
Auswerteschaltung 21 und eine monostabile Kippschaltung 22. Die Auswerteschaltung 21 enthält einen Komparator
BS 7031 dessen invertierender Eingang an einen festen
Spannungsteiler mit Widerständen R 310 und R 311 und einem Siebkondensator C 303 angeschlossen ist. Der
nichtinvertierende Eingang des Komparators BS 703 liegt an dem oben erwähnten Eingangsspannungsteiler. Der Ausgang des Komparators BS 703 liegt über einen Arbeitswiderstand
R 3O4 an einer festen Versorgungsspannung U_n,
die etwa einen Wert von zwei Dritteln der Batteriespannung U hat. Der Ausgang ist weiter über Widerstände
R 309 und R 312 mit dem nichtinvertierenden Eingang
verbunden. Die monostabile Kippstufe 22 ist am Teilpunkt
J Λ "? Λ
R. 1 Η /η
von R 309 und-"R 312 über den Kondensator C 302 angekoppelt.
Die monostabile Kippschaltung 22 enthält einen Komparator BS 4, der in üblicher Weise an die
Batteriespannungsleitung U_. und an die Masseleitung
IL, angeschlossen ist. Der nichtinvertierende Eingang
liegt über einen Vorwiderstand R 305 an einem festen
Spannungsteiler mit Widerständen R 3O8 und R 313· An
den gleichen Spannungsteilerpunkt ist auch die Anode der Zenerdiode D 301'angeschlossen, die mit ihrer Kathode
am nichtinvertierenden Eingang des Komparators BS 703 der Aus-wert esc haltung 21 liegt. Der invertierende
Eingang des Komparators BS 4 der monostabilen Kippschaltung liegt über einen Widerstand R 306 an der
Masseleitung tL, und über eine Diode D 302 am oben
erwähnten Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände R 3O8, R 313; die Kathode/der Diode D 303 ist dem
invertierenden Eingang des Komparators BS 4 zugewandt. Der Ausgang des Komparators BS 4 liegt einerseits über
einen Arbeits-widerstand R 307 an der Versorgungsleitung
ULn und andererseits an einem Meßpunkt MP 4o. Die Bedeutung
des Meßpunkts MP 40 -wird unten erläutert.
Figur 4 zeigt schematisch den jeweiligen Spannungsverlauf an verschiedenen Punkten der Schaltung. In
Figur 4a ist der Verlauf der Steuerspannung U„_ gezeigt,
in Figur 4b der Spannungsverlauf am nichtinvertierenden Eingang des Komparators BS 703 der Auswerteschaltung 21,
in Figur 4c der Spannungsverlauf am nichtinvertierenden Eingang des Komparators BS 4 der monostabilen Kippschaltung
22 und in Figur 4d der Spannungsverlauf am Ausgang der raonostabilen Kippschaltung 22 am Meßpunkt
MP 40. Die Spannungsverläufe sind für die Startzeit T
•/3· η. 1 8 7 R 1
(Figur ka) und die sich daran anschließende Zeit gezeigt;
die Standzeit der monostabilen Kippschaltung 22 ist mit T11x.. angegeben (Figur
Oben wurde schon erwähnt, daß vor allem beim Verwenden von Permanentmagnetstartern die zahlreichen Störimpulse
und Fehlsignale von großem Nachteil sind, es handelt sich dabei vor allem um die am Ende des Startvorgangs auftretenden
Impulse und die lange nachgeschleppte Spannungsrampe« Im ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
ist daher die Startanreicherungsschaltung aufgeteilt in die Auswerteschaltung 21 und die monostabile Kippschaltung
22.
Der in der Auswerteschaltung 21 enthaltene Komparator
BS 703 ist mit einer Hysterese ausgestattet. 0±e Schaltschwelle
UK an seinem nichtinvertierenden Eingang ist
fest vorgegeben:
π B π
Kl ~ UBA R 311 + R 310
Wenn der Zündschalter 11 geschlossen ist, steht das
Startsignal U zur Verfügung. Das Startsignal U__ ist
οι ST
proportional zur Batteriespannung Uß , es liegt höchstens
0,5 Volt unter der Batteriespannung. Im Ruhezustand vor dem Startvorgang ist der Komparator BS 703 nicht aktiviert,
an seinem Ausgang steht ein L-Signal. Die Schaltschwelle
am nichtinvertierenden Eingang des Komparators BS 703 ist
TT - TT . R 3O2//R 3OQ TT
UST1 - UBA R 302// R 309 + R 301 Ä °'9 UBA
- 10 -■
Sobald nun beim Startvorgang nach dem Schließen des Zündschalters 11 die Steuerspannung UST größer als 0,9 UßA
•wird, schaltet der Komparator BS 703 seinen Ausgang auf H
und triggert die nachfolgende monostabile Kippschaltung 22.
Sobald bei Beendigung des Startvorgangs die Steuerspannung
π _ kleiner als ein bestimmter Wert Uc_o wird, dann schaltet
ST al ^
der Ausgang des Komparators BS 703 wieder zurück auf L.
Die Hysterese des Komparators BS 703 ist also AU = Uea,o - Uc_.
O 1 ώ O i. 1 ·
Die untere Schaltschwelle U„,_2 ist
R 3O2//R 309
TT
R 301//R
ST2 ~ BA ' R 3O2//R 309 + R 301 D8* R301//R 302+R 3O9~
Dabei ist R 3θ4 + R 312 « R 3O9i R 301, R 302.
Die schnellen Störspitzen, die der Steuerspannung Us„
überlagert sind, werden durch den Tiefpaß R 301, C 301 geglättet. Die Störspitzen auf der Batteriespannung U„.
werden durch den Tiefpaß R 310, C 303 bedämpft. Eine
weitere Schaltsicherheit gegen Störimpulse auf dem UgT-Signal
werden außer durch die Glättung mit R 301 und C 301 auch durch die Hysterese des Komparators BS 703
und den damit gegebenen Sicherheitsabstand zur Steuer-Spannung UST2 gewährleistet.
Das früher zu befürchtende Fehltriggern am Ende des Startsignals nach Ablauf der Zeit TgT wird durch die
Glättung mit R 301 und C 301 und durch die mit Hilfe der Hysterese des Komparators BS 703 auf den Wert
hochgelegten Einschaltschwelle verhindert.
- 11 -
Λ O "7 r-
R. 1 8 / s
Schaltet der Ausgang der Auswerteschaltung 21 auf H1
so wird die nachfolgende monostabile Kippschaltung 22 durch den positiven Sprung am Koppelkondensator C 302
gesetzt. Während der Zeit der Aufladung von C 103 (Figur 4c) ist der Ausgang MP 40 der monostabilen Kippschaltung
22 auf L. In erster Näherung ist die Aufladekonstante
τΜΚ = C 302 · R 3O6
wobei R 3O4,R 312, R 309 « R 306 ist.
wobei R 3O4,R 312, R 309 « R 306 ist.
Sobald das Potential am Widerstand R 306 auf einen Wert
U„2 gefallen ist,kipp* der Ausgang der monostabilen
Kippschaltung 22 wieder auf H (Figur 4d). Dabei ist
TT TT R 303 _
UK2 ~ UD8 R 303 + R 308 ~
Für die Standzeit Tffl der monostabilen Kippschaltung 22
gilt
U
MK ~ ~ ΊΜ ' "
MK ~ ~ ΊΜ ' "
R 306 (t)
UR 306 Ä ud8 '
Durch die Diode D 302 wird die Spannung am invertierenden Eingang des Komparators BS k auf
U- = UK - UD 302 *
- 12 -
•fib-
R.
begrenzt, sodaß ein Umkippen des Ausgangs (MP 4o) beim
Absinken der Spannung U_ unter -0,3 Volt (Latch-up-Effekt) vermieden wird.
Der gleiche Effekt, also ein Vermeiden des Umkippen des
Ausgangs, wird mit Hilfe der Zenerdiode D 301 für den nichtinvertierenden Eingang des Komparators BS 703 erzielt
ο Durch die Auslegung der Diode D 301 als Zenerdiode werden gleichzeitig auch die positiven Störimpulse,
die auf dem Startsignal U--, noch vorhanden sein können,
auf Werte begrenzt, die für den Komparator BS 703 unschädlich
sind.
Wird der Startvorgang vor dem Ende dar Standzeit Ί^™. der
monostabilen Kippschaltung 22 abgebrochen, so kippt der Ausgang des Komparators BS 703 von H auf L. Aufgrund der
dynamischen Ankopplung der Auswerteschaltung 21 an die monostabile Kippschaltung 22 mit Hilfe des Koppelkondensators
C 302 wird die Standzeit T.,_ der monostabilen
MK.
Kippschaltung 22 ebenfalls abgekürzt und die monostabile
Kippschaltung 22 zurückgesetzt.
Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in Figur 5 gezeigt.
Gegenüber dem in Figur 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine einfachere Variante.
Dieses zweite Ausführungsbeispiel genügt aber den Anforderungen, die bei einer Verwendung von Startern mit
Elektromagnet gestellt werden. In Figur 5 sind gleiche Bauelemente wie in den Figuren 1 und 3 mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel nach Figur 3 ist eine gesonderte Auswerteschaltung
(21) nicht vorgesehen. Hinzugekommen ist
- 13 -
ein Rückkopplungs-widerstand R 309, der zwischen dem
Ausgang B 1 des !Comparators BS 'i und dem Spannungsteilerpunkt
zwischen den Spannungsteilerwiderständen R 3O8 und
R 313 liegt. Der Koppelkondensator C 302 ist direkt an den Eingangskreis mit den Spannungsteilerwiderständen
R 301, R 302, dem Glättungskondensator 301 und der zwischen dem Spannungsteilerpunkt zwischen den Spannungsteilerwiderständen
301 und 302. und der Masseleitung IL. liegenden Zenerdiode D 301' angeschlossen.
Die Aufbereitung des Startsignals U0.- erfolgt mit Hilfe
des Tiefpasses R 301, C 301 und durch eine Begrenzung der Steuerspannung mit Hilfe der Zenerdiode D 301'. Die
Zenerdiode D 301' gibt gleichzeitig den Spannungshub vor, mit dem der Koppelkondensator C 302 umgeladen wird. Durch
diesen Spannungshub wird die Standzeit T1.,^. der monostabilen
Ma.
Kippschaltung 22 bestimmt. Im übrigen ist die Funktion des
zweiten Ausführungsbeispiels im wesentlichen die gleiche wie die des ersten Ausführungsbeispiels. [Eine weitere
kostengünstige und platzsparende Variante zeigt das in Figur 6 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel. Bei
diesem Ausführungsbeispiel liegt der Koppelköndensator C 302 in Serie zu dem Spannungsteilerwiderstand R 301
in der Steuerleitung Uqm· Weiter ist der Spannungsteiler
mit den Widerständen R 351, R 352 und R 353 der Nachstartschaltung
16 mit verwendet. Der Spannungsteiler aus der Nachstartschaltung l6 liefert die Referenzspannung
UK„ für den nichtinvertierenden Eingang B 7 des Komparators
BS k der monostabilen Kippschaltung 22.
Die zeitbestimmenden Schaltelemente - hauptsächlich die Schaltelemente R 302, R 301, C 302 - liegen hier direkt
im Weg des Eingangssignals U„T. Der konstante Spannungshub
- Ik -
wird durch die Zenerdiode D 301* bestimmt. Solange kein
Start erfolgt und demzufolge die Steuerleitung υςτ offen
ist, sorgt der Widerstand R 302 für eine saubere Differenzspannung am invertierenden Eingang des !Comparators BS 4 =
Eventuell auftretende Störspitzen werden durch den Tiefpaß R 301, C 301 bedämpft.
Die Standzeit der monostabilen Kippschaltung 22 ist X1 = C 302 .(R 301 + R 302)
Die Freiv/erdezeit nach dem Ende des Startsignals T_T dann,
vrenn die Steuerleitung Uc_ offen ist, ist
T=C 301 · R 302
Wegen der dynamischen Ankopplung mit dem Koppelkondensator C 302 ist das dritte Ausführungsbeispiel nach Figur 6 auch
bei Startern mit Permanentmagneterregung anwendbar.
Λί
- Leerseite -
Claims (1)
- .1876113.05.1983 ch/döROBERT BOSCH GMBH, 7OOO STUTTGART 1Startzeitbegrenzung für Brennkraftraaschxnen mit Einsprit zungPatentansprücheIl»/Verfahren zum Anreichern des Brennstoff-Luft-Gemischs für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff-Einspritzung während der Zeit des Startens der Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit der Startanreicherung unabhängig von der Länge des Startimpulses auf einen vorgebbaren Wert (T..^.) begrenztMJvwird .2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn des Startimpulses eine monostabile Kippschaltung (22) gesetzt wird und die Standzeit (T.™) der monostabilen Kippschaltung die Zeit der Startanreicherung repräsentiert,3» Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer separaten Aus-wertestufe (21) im Eingangskreis der raonostabilen Kippschaltung (22) Störimpulse unterdrückt werden.■λ- -IB/61k. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auswertestufe (21) mit Hilfe einer Vergleichstufe (BS 703) die Versorgungsspannung (U_.) und die Spannung des S tar timpuls es (U3-,) miteinander verglichen werden.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzspannung der Vergleichstufe (BS 703) der Versorgungsspannung (U„A) proportional gemacht wird (R 309)«6. Verfahren nach Anspruch k oder 5i dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichstufe (21) dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn die St art impuls spannung (Ucrp) in einem .vor best immbar en (Hysterese-) Bereich eines vorher festlegbaren Teils der Versorgungsspannung '(U„.) liegt.7. Verfahren nach einem der Ansprüche k bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer hochgelegten Eingangsschwelle für die Vergleichstufe (BS 703) die dem Startimpuls (Ug_/T„_) folgende Spannungsrampe unwirksam gemacht wird.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7j dadurch gekennzeichnet, daß - gegebenenfalls mit Hilfe einer rücksetzbaren monostabilen Kippstufe (22) - unabhängig von der Länge des vorgebbaren Zeitwerts (TMK.) für die Startanreicherung bei einer Beendigung des Startens die Startanreicherung abgebrochen wird.9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Startanreicherungszeit (TVn^.) eine Nachstartschaltung (l6) gesetzt wird.10. Einrichtung zum Durchführen eines Verfahrens zum Anreichern des Brennstoff-Luft-Gemischs für Brennkraftmaschinen mit Brennstoff-Einspritzung während der Zeit des Startens der Maschine, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:- es ist eine monostabile Kippschaltung (22) vorgesehen,- der Setzeingang (B 6) der monostabilen Kippschaltung (22) ist mit der Startimpulsleitung (Uca,) verbunden,- der Ausgang der monostabilen Kippschaltung (22) ist an eine Nachstartschaltung (16) angeschlossen.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Setzeingang (B 6) der monostabilen Kippschaltung (22) zum Ermöglichen einer Rücksetzung über einen Kondensator (C 302) - gegebenenfalls über weitere Schaltelemente (Auswerteschaltung 21) - mit der Startimpulsleitung (Uc_t) verbunden ist.12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Startimpulsleitung (U„_,) und die monostabile Kippschaltung (22) eine Auswerteschaltung (21) eingefügt ist.13· Einrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:- ein Eingang der Vergleichstufe (BS 703) ist mit der Versorgungsspannungsleitung (U_.) verbunden,- der andere Eingang der Vergleichstufe (BS 703) ist mit der Startimpulsleitung (U ) verbunden,ο Χ- der Ausgang der Vergleichsschaltung (BS 703) ist an den Eingang der monostabilen Kippschaltung (22) angeschlossen.R ·l4. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermöglichen einer zusätzlichen Steuerung durch die Vers or gungs spannung (U_,4) der Steuereingang dertSAVergleichsstufe (BS 703) über einen Rückkopplungswiderstand (R 309) mit dem Ausgang der Vergleichsstufe (BS 703) verbunden ist.15· Einrichtung nach Anspruch l4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschwelle (U,^.,) der Vergleichsstufe (BS 703) mit Hilfe des Rückkopplungswiderstands (309) auf einen Wert von etwa neunzig Prozent der Versorgungsspannung (U„.) gelegt ist.l6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertschaltung (21) Schaltelemente (D 301") zur Amplitudenbegrenzung enthält.17· Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12 oder l6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Standzeit (IVn^) der monostabilen Kippschaltung (22) bestimmende Koppelkondensator (C 302) in die Startimpulsleitung (U^) eingefügt ist.l8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum Unterdrücken von Störspannungsspitzen der Steuereingang wenigstens eines der aktiven Bauelemente (21, 22) mit einem Spannungsteiler aus Widerständen und einer Diode (D 301' , D 302) beschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322209 DE3322209A1 (de) | 1983-06-21 | 1983-06-21 | Startzeitbegrenzung fuer brennkraftmaschinen mit einspritzung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322209 DE3322209A1 (de) | 1983-06-21 | 1983-06-21 | Startzeitbegrenzung fuer brennkraftmaschinen mit einspritzung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322209A1 true DE3322209A1 (de) | 1985-01-03 |
Family
ID=6201926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322209 Ceased DE3322209A1 (de) | 1983-06-21 | 1983-06-21 | Startzeitbegrenzung fuer brennkraftmaschinen mit einspritzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322209A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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