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DE3322208A1 - Blitzeinrichtung - Google Patents

Blitzeinrichtung

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Publication number
DE3322208A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
response circuit
transistor
flash
brightness
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833322208
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshiyuki Tokyo Takematsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Koeki Corp
Original Assignee
Fuji Koeki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Koeki Corp filed Critical Fuji Koeki Corp
Publication of DE3322208A1 publication Critical patent/DE3322208A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • H05B41/325Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation by measuring the incident light
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B2215/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B2215/05Combinations of cameras with electronic flash units

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine photographische Blitzeinrichtung, die es ermöglicht, die Abgabe eines Blitzes in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden Objektes zu ermöglichen oder zu sperren.
Es sind bereits photographische Blitzeinrichtungen angegeben worden, die eine Ansprechschaltung aufweisen, die die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes abtastet und ein Ausgangssignal liefert, das in Abhängigkeit von einem derartigen Helligkeitspegel variiert. Eine solche bekannte Blitzeinrichtung ist so angeordnet, daß sie die Blitzabgabe oder Blitzemission in Abhängigkeit von der Änderung ermöglicht, die am Ausgang der Ansprechschaltung auftritt, wenn ein Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes höher ist als ein vorgegebener Pegel, und daß sie die Blitzabgabe oder Blitzemission in Abhängigkeit von der Änderung sperrt, die am Ausgang der Ansprechschaltung auftritt, wenn ein Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes niedriger ist als der vorgegebene Pegel. Die Umschaltung der Ansprechschaltung hängt jedoch nur von einem einzigen Faktor ab, nämlich der Helligkeit des zu photographierenden Objektes bei dieser bekannten Blitzeinrichtung. Infolgedessen hat diese bekannte Blitzeinrichtung die nachstehend beschriebenen Nachteile und Unzulänglichkeiten:
(1) Trotz der tatsächlichen Situation, daß die relative Öffnung des Objektives in Abhängigkeit von dem jeweiligen Kameras schwankt, wird eine Blitzabgabe ausgelöst, solange die Helligkeit des Objektes niedriger als ein vorgegebener Pegel gemessen wird, völlig unabhängig davon, ob die relative Öffnung des Objektivs der mit der Blitzeinrichtung ausgerüsteten Kamera hoch oder niedrig ist, und dies führt manchmal zu Photographien, die in ungeeigneter Weise mit Blitzlicht belichtet sind.
■*- (2) Eine Blitzabgabe, die ohne Ausnahme ausgelöst wird, solange die gemessene Helligkeit des Objektes niedriger ist als ein vorgegebener Pegel, verursacht ebenfalls Photographien, die in ungeeigneter Weise mit Blitzlicht belichtet sind, und zwar in Abhängigkeit von der Filmerapfindlichkeit, da die Belichtungsvoraussetzung auch von der Empfindlichkeit des Filmes beherrscht wird, der tatsächlich in die Kamera eingelegt ist.
!0 (3) Die Blitzabgabe wird nicht ausgelöst, solange die Helligkeit des Objektes bei der herkömmlichen Blitzeinrichtung höher ist als der vorgegebene Pegel. Dementsprechend ist eine solche herkömmliche Blitzeinrichtung ungeeignet, wenn man Bilder gegen das Licht ■ aufnimmt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die geschilderten Nachteile zu überwinden und eine Blitzeinrichtung anzugeben, die die Aufnahme von photographischen Aufnahmen unter Berücksichtigung der tatsächlichen Helligkeitsverhältnisse sowie der Kameraeinstellung und Kameraausrüstung ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel mit einer Blitzeinrichtung erreicht, die so ausgelegt ist, daß sie in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden Objektes aktiviert wird, wobei die erfindungsgemäße Blitzeinrichtung folgende Baugruppen aufweist: Eine Ansprechschaltung, die so ausgelegt ist, daß sie die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes mißt und von einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand umgeschaltet wird, wenn ein so gemessener Helligkeitspegel höher ist als ein vorgegebener Wert, eine Blitzabgabesteuerschaltung, die so ausgelegt ist, daß sie in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Ansprechschaltung aktiviert wird, um' die Blitzabgabe zu ermöglichen, wenn die Ansprechschaltung im ersten Zustand ist, und um die Blitzabgabe zu sperren, wenn die Ansprechschaltung im zweiten Zustand ist, und eine Ein-
richtung zur Umschaltung des Vorgabewertes für die Ansprechschaltung in Abhängigkeit von optischen Faktoren, wie zum Beispiel der relativen Öffnung des Objektivs und der Filmempfindlichkeit.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung kann der Vorgabewert als Schwellwert für die Umschaltung der Ansprechschaltung eingestellt werden, und zwar in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel der relativen Öffnung oder Blende des Objektivs und der Filmempfindlichkeit, so daß die Blitzabgabe oder Blitzemission nicht nur in Abhängigkeit vom Helligkeitspegel des zu photographierenden Objektes, sondern auch in Abhängigkeit von anderen optischen Faktoren der oben erwähnten Art ermöglicht oder gesperrt werden kann. Somit lassen sich die vorstehend beschriebenen Unzulänglichkeiten von herkömmlichen Blitzeinrichtungen in wirksamer Weise mit der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung überwinden.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein Schaltbild zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtungs;
Fig.2 eine Rückansicht der Blitzeinrichtung zur Erläuterung der Voreinstellung der Ansprechschaltung in der Blitzeinrichtung;
Fig. 3 eine teilweise Rückansicht der Blitzeinrichtung zur Erläuterung einer anderen Ausführungsform der Einstelleinrichtung für die Ansprechschaltung; und in
Fig. 4. ·
und 5 Schaltbilder zur Erläuterung von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, die ein Schaltbild einer neuartigen photographischen Blitzeinrichtung gemäß der Erfin-
' dung zeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Battefieversorgung, das Bezugszeichen 2 einen Versorgungsschalter, das Bezugszeichen 3 einen Oszillatortransformator und das Bezugszeichen 4 einen Schalttransistor, wobei die entsprechenden Bauteile miteinander einen an sich bekannten DC-DC-Wandler bilden. Dieser DC-DC-Wandler löst ein Schwin gung beim Schließen des Versorgungsschalters 2 aus. Genauergesagt, beim Schließen des Versorgungsschalters 2 wird der Transistor 4 über einen Schutzwiderstand 5 mit einem Basisstrom versorgt, mit dem der Transistor 4 eingeschaltet und somit die Schwingung oder Oszillation ausgelöst wird. Dann wird der Transistor 4 durch die magnetische Sättigung eines Transformatorkernes wiederholt eingeschaltet und ausgeschaltet und damit die Schwingung oder Oszillation fortgesetzt. Ein zwischen die Basis und den Emitter des Transistors 4 geschalteter Kondensator 6 dient zur Stabilisierung, von derartigen Schwingungen oder Oszillationen..
Ein Kondensator 7 und eine Diode 8, die beide an den Ausgang des DC-DC-Wandlers angeschlossen sind, bilden einen Gleichrichter, mit dem ein Hauptentladungskondensator 9 parallel zu einer Blitzentladungsröhre 10 geschaltet ist.
Eine Reihenschaltung, bestehend aus einer Diode 11, einem Strombegrenzungswiderstand 12 und einer Neonlampe 13, die ebenfalls an den Ausgang des DC-DC-Wandlers angeschlossen ist, dient als Ladungspegel-Anzeigeschaltung, die so ausgelegt ist, daß sie eine Lichtanzeige liefert, wenn
gO der Hauptentladungskondensator 9 auf einen höheren Pegel als ein vorgegebener Spannungswert geladen worden ist. Ein Kondensator 15, der über einen Ladewiderstand 14 parallel zum Strombegrenzungswiderstand 12 und der Neonlampe 13 geschaltet ist, dient als Triggerkondensator.
Der Triggerkondensator 15 bildet zusammen mit einem Triggertransformator 16 und einem Triggerschalter 17 eine Triggerschaltung, welche die Blitzentladungsröhre 10 in an
sich bekannnter Weise mit einer Erregerspannung versorgt. Ein Widerstand 18, der parallel zum Ladewiderstand 14 und dem Triggerkondensator 15 geschaltet ist, dient als Entladungswiderstand, der so ausgelegt ist, daß er für die Entladung der elektrischen Ladung des Triggerkondensators 15 sorgt und damit verhindert, daß die Triggerschaltung aktiviert wird, wenn der DC-DC-Wandler zu schwingen aufhört.
Ein Schaltungsbereich 19, der mit einer strichpunktierten Linie angedeutet ist, dient als Ansprechschaltung, um den Helligkeitspegel eines zu photogrphierenden Objektes zu messen und weist ein CDS oder eine Messzelle 20 und einen Widerstand 21 in Reihenschaltung, Widerstände 22 und 23 in Reihenschaltung sowie einen Komparator 24 auf, wobei an den Komparator 24 Spannungssignale angelegt werden, die an den Knotenpunkten a. und b_ in den jeweiligen Reihenschaltungen auftreten.
OLe Ansprechschaltung 19 spricht auf einen Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes an, der höher ist als ein vorgegebener Wert, um an den Ausgang des Komparators 24 ein Ausgangssignal anzulegen, das nun einen niedrigen Pegel hat und über den Schutzwiderstand 25 an die Basis des Transistors 4 angelegt wird, der damit abgeschaltet gehalten wird. Wenn andererseits eine Helligkeit eines zu photographierenden Objektes niedriger ist als ein vorgegebener Pegel, liefert der Komparator 24 nunmehr ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, mit dem der Transistor 4 eingeschaltet wird.
Infolgedessen unterbricht die Ansprechschaltung 19 die Schwingung des DC-DC-Wandlers, wenn das zu photographierende Objekt eine Helligkeit besitzt, die höher ist als der vorgegebene Wert, und ermöglicht es, daß der Wandler die Schwingung fortsetzt, wenn das zu photographierende Objekt eine Helligkeit hat, die niedriger ist als der vorgegebene Wert.
Die Ansprechschaltung 19 ist so angeordnet, daß einer der Widerstände 21 bis 23 von Hand eingestellt wird, und zwar in Abhängigkeit von der relativen Öffnung eines Objektives, das tatsächlich auf der Kamera montiert ist, was sich beispielsweise mit F 1,4, F 2 und so weiter ausdrücken läßt. Auf diese Weise hängt das Ausgangssignal vom Komparator 24 nicht nur von der Helligkeit des zu photographierenden Objektes, sondern auch von der relativen öffnung oder Blende des Objektivs ab, und somit wird die Schwingung unter Bedingungen, welche auch die relative öffnung des Objektives einschließen, zugelassen oder gesperrt.
In gleicher Weise kann einer der Widerstände 21 bis 23 in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des Filmes eingestellt werden, der tatsächlich, in die Kamera eingelegt ist, um die Schwingung des DC-DC-Wandlers unter Bedingungen zu steuern, die auch die Filmempfindlichkeit einschließen. Außerdem ist auch eine Anordnung denkbar, bei. der die Widerstände 21 bis 23 wahlweise einstellbar sind, so daß- der DC-DC-Wandler auch dann schwingen kann, wenn die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes relativ hoch ist, und eine Blitzentladung erfolgen kann, wenn ein Bild gegen das Licht aufgenommen wird. Es ist auch möglich, die relative Öffnung des Objektives und die Filmempfindlichkeit über den Widerstand 21 beziehungsweise den Widerstand 22 zu berücksichtigen.
Auch eine weitere Anordnung ist möglich, bei der die relative Öffnung des Objektives oder die Filmempfindlichkeit
QQ über ein Element 26 berücksichtigt werden können, das vor der Meßzelle 20 angeordnet ist, um die Menge des ampfangenen Lichtes zu begrenzen. Das Element 26 kann herkömmliche Filter verschiedener Abstufungen oder herkömmliche Membranen mit einer Vielzahl von Perforationen unterschiedlicher
gg Durchmesser aufweisen. Unter Verwendung eines solchen Elementes 26 zur Begrenzung der empfangenen Lichtmenge ist eine Anordnung möglich, bei der die Filmempfindlichkeit durch das Element 26 berücksichtigt werden kann, während
die relative Öffnung des Objektives mit einem der Widerstände 21 bis 23 berücksichtigt werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Rückansicht der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung, wobei von Hand zu betätigende Knöpfe vorgesehen sind, die betriebsmäßig an die Widerstände 21 bis 23 oder das Element 26 zur Begrenzung der zu empfangenden Lichtmenge angeschlossen und diesen zugeordnet sind. Ein Knopf 27 für den Lichtwert LV ist betriebsmäßig an den Widerstand 21 angeschlossen, und ein Knopf 28 für die Filmempfindlichkeit ist betriebsmäßig an den Widerstand 22 angeschlossen. Diese Knöpfe 27 und 28 sind längs entsprechenden Abstufungslinien gleitend verschiebbar.
Wenn die Einrichtung so angeordnet ist, daß ein Wert der relativen Öffnung des Objektives und der Filmempfindlichkeit berücksichtigt wird, können die Knöpfe 27 und 28 betriebsmäßig einander so zugeordnet sein, daß einer der Widerstände 21 bis 23 eingestellt wird, oder es ist nur <äer Knopf 27 vorgesehen. Eine ähnliche betriebsmäßige Zuordnung ist für das Element 26 zur Begrenzung der zu empfangenden Lichtmenge möglich. Der Knopf 27 kann durch einen Knopf 29 für die Membran ersetzt werden, wie es Fig. 3 zeigt, und die Knöpfe 27 bis 29 können auch in einer anderen geeigneten Position als der Rückseite der Blitzeinrichtung angeordnet werden.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Blitzeinrichtung gemäß der Erfindung arbeitet die Ansprechschaltung 19 so, daß sie den Transistor 4 abgeschaltet hält, solange die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes höher ist als ein vorgegebener Wert, und infolgedessen bewirkt auch das Schließen des Versorgungsschalters 2 keine Schwingung des DC-DC-Wandlers. Dementsprechend werden sowohl der Hauptentladungskondensator 9 als auch der Triggerkondensator 15 nicht geladen, und es erfolgt keine Blitzentladung.
Bei einer Helligkeit eines zu photographierenden Objektes, die niedriger ist als ein vorgegebener Wert, liefert der Komparator 24 der Ansprechschaltung 19 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, das ausreichend ist, um den Transistor 4 einzuschalten, und der DC-DC-Wandler löst die Schwingung beim Schließen des Versorgungsschalters 2 aus. Die jeweiligen Kondensatoren 9 und 15 werden dadurch geladen, und die Blitzentladungsröhre 10 gibt somit einen. Blitz beim Schließen des Triggerschalters 17 ab.
Bei einer plötzlichen Zunahme der Helligkeit des zu photographierenden Objektes, die beispielsweise in dem Falle auftritt, wenn eine photographische Aufnahme im Freien beabsichtigt ist, unmittelbar nachdem eine Blitzlichtaufnahme im Hause erfolgt ist, werden sowohl der Hauptentladungskondenstor 9 als auch der Triggerkondensator 15 sicherlich in ihren geladenen Zuständen sein, wenn der DC-DC-Wandler zu schwingen aufhört, aber die Ladung im Triggerkondensator 15 wird nun über den Entladungswiderstand 18 entladen, und auch das Schließen des Triggerschalters 17 bewirkt keine Aktivierung der Schaltung. Somit gibt die Blitzentladungsröhre keinen Blitz ab. In einem solchen Falle wird durch die Diode 8 verhindert, daß der Strom aus dem Hauptentladungskondensator 9 in den Triggerkonden- · sator 15 fließt.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung, bei der ein Transistor 30, der an die Basis des Transistors 4 angeschlossen ist, von der Ansprechschaltung 19 gesteuert wird, und die Anordnung der übrigen Bauelemente ist die gleiche wie bei der Anordnung der Schaltung gemäß Fig. 1.
Bei dieser Ausführungsform wird der Transistor 3 0 an seiner Basis mit dem Ausgangssignal mit niedrigem Pegel vom Komparator 24 versorgt und abgeschaltet, wenn die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes höher ist als der vorgegebene Wert, so daß der Transistor 4 abgeschaltet
gehalten und der DC-DC-Wandler daran gehindert wird, zu schwingen, auch wenn der Versorgungsschalter 2 geschlossen wird. Bei einem zu photographierenden Objekt, dessen Helligkeit niedriger ist als der vorgegebene Wert, liefert der Komparator 24 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, das ausreichend ist, um den Transistor 3 0 einzuschalten, und der Transistor 4 kann wiederholt eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Somit wird der DC-DC-Wandler ausgelöst, um beim Schließen des Versorgungsschalters 2 zu schwingen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung, bei der die Triggerschaltung außer Betrieb gesetzt wird, wenn sich das Ausgangssignal der Ansprechschaltung 19 ändert, und somit wird eine Blitzabgabe gesperrt. Es darf darauf hingewiesen werden, daß die übrigen Bauelemente der Schaltung in gleicher Weise angeordnet sind wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 . Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind ein pnp-Transistor 31 und die Reihenschaltung aus dem Strombegrenzungswiderstand 12 und der Neonlampe 13 jeweils parallel zum Triggerkondensator 15 geschaltet, so daß der Transistor 31 vom Ausgangssignal vom Komparator 24 der Ansprechschaltung 19 gesteuert werden kann.
25. Auf diese Weise schaltet das Ausgangssignal mit niedrigem Pegel vom Komparator 24, wenn die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes höher ist als der vorgegebene Wert, den Transistor 31, und gleichzeitig wird die elektrische Ladung im Triggerkondensator 15 durch diesen
gO Transistor 31 entladen und infolgedessen die Neonlampe 13 ausgeschaltet. Dementsprechend wird die Blitzentladungsrohre 10 daran gehindert, eine Blitzabgabe auszulösen, auch wenn der Triggerschalter 17 geschlossen ist, da die Triggerschaltung nicht aktiviert ist. Wenn die Helligkeit
gc des photographierenden Objektes niedriger ist als der vorgegebene Wert, liefert der Komparator 24 ein Ausgangssignal· mit hohem Pegel, und der Transistor 31 wird somit abgeschaltet gehalten. Die Blitzentladungsröhre 10 wird somit
43-
in die Lage versetzt, eine Blitzabgabe beim Schließen des Triggerschalters 17 auszulösen.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist bei der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung die Ansprechschaltung so ausgelegt, daß sie den Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes mißt und ein Ausgangssignal liefert, das von verschiedenen Faktoren abhängt, wie zum Beispiel der relativen öffnung oder Blende des Objektives und der Filmempfindlichkeit, so daß der Helligkeitspegel des zu photographierenden Objektes in Verbindung mit der speziellen relativen öffnung des tatsächlich auf der Kamera montierten Objektives und mit der speziellen Empfindlichkeit des tatlächlich in die Kamera eingelegten Filmes gemessen werden kann. Die Blitzentladungsröhre wird dann in die Lage versetzt, die Blitzabgabe auf der Basis des so gemessenen Helligkeitspegels auszulösen.
Leerseite

Claims (1)

  1. '-: 3322203
    Blitzeinrichtung
    Patentansprüche
    1. Blitzeinrichtung, die in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden Objektes aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzeinrichtung folgende Baugruppen aufweist:
    Eine Ansprechschaltung (19, 20-26), die die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes mißt und die aus einem ersten Zustand in einen Zustand umschaltbar ist, wenn de1" Pegel der so gemessenen Helligkeit höher ist als ein vorgegebener Wert,
    eine Blitzabgabe-Steuerschaltung (4, 14-17), die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal (24) der Ansprechschaltung (19, 20-26) aktivierbar ist, um eine Blitzabgabe zu ermöglichen, wenn die Ansprechschaltung im ersten Zustand ist, und eine Blitzabgabe zu verhindern, wenn die Ansprechschaltung im zweiten Zustand ist, und eine Einrichtung (21-23, 26, 27-29), mit der der Vorgabewert der Ansprechschaltung (19, 20-26) in Abhängigkeit von optischen Faktoren, wie der relativen Öffnung des Objektives und der Filmempfindlichkeit umschaltbar oder einstellbar ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechschaltung (19, 20-26) einen Komparator (24) aufweist, der als Eingangssignale die Spannungen von Knotenpunkten von Reihenschaltungen aus Widerstand
    (21) und Lichtmeßzelle (20) beziehungsweise Widerständen (22, 23) erhält.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (4, 14-17) einen Transistor (4) aufweist, dessen Basis das Ausgangssignal der Ansprechschaltung (19, 20-26) erhält.
    4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Komparators (24) über einen Schutzwiderstand (25) an der Basis des Transistors (4) anliegt.
    5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandswerte der Widerstände (21-23) der Ansprechschaltung (19, 20-26) einstellbar sind.
    6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechschaltung (19, 20-26) ein Element (26) aufweist, mit dem die von der Lichtmeßzelle (20) empfängliche Helligkeit einstellbar ist.
    7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 gO bis 6 , dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (21-23) und/oder das Element (26) der Ansprechschaltung (19, 20-26) mit Betätigungsknöpfen (27-29) einstellbar sind, so daß öffnungswerte des Objektives, Filmempfindlichkeit und andere optische Werte berücksichtigbar sind.
    8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
    (4, 14-17) eine Triggerschaltung (14-17) aufweist, mit der die Erregerspannung an die Blitzentladungsröhre (10) anlegbar ist.
    Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet, daß die Triggerschaltung (14-17) einen Transistor (31) aufweist, der an die Ansprechschaltung (19, 20-26) angeschlossen ist und mit dem die Auslösung der Blitzentladungsröhre (10) steuerbar ist.
    10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (31) der Triggerschaltung (14-17) an den Ausgang des Kornparators (24) angeschlossen ist.
    11. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (4, 14-17) einen Transistor (30) aufweist, der an
    die Basis des Schalttransistors (4) angeschlossen ist.
    12. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß der Schalttransistor
    (4) an einen DC-DC-Wandler (3, 5, 6) angeschlossen ^° ist, dessen Ausgangssignal über die Triggerschaltung (14—17) das Auslösen der Blitzentladungsröhre (10) steuert.
DE19833322208 1982-07-13 1983-06-21 Blitzeinrichtung Withdrawn DE3322208A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1982105168U JPS5912135U (ja) 1982-07-13 1982-07-13 被写界の明るさに応動する閃光放電発光器

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3322208A1 true DE3322208A1 (de) 1984-01-26

Family

ID=14400147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833322208 Withdrawn DE3322208A1 (de) 1982-07-13 1983-06-21 Blitzeinrichtung

Country Status (5)

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DE (1) DE3322208A1 (de)
FR (1) FR2530353A1 (de)
GB (1) GB2123570A (de)
IT (1) IT1197673B (de)

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Also Published As

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