DE3322208A1 - Blitzeinrichtung - Google Patents
BlitzeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine photographische Blitzeinrichtung,
die es ermöglicht, die Abgabe eines Blitzes in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden
Objektes zu ermöglichen oder zu sperren.
Es sind bereits photographische Blitzeinrichtungen angegeben worden, die eine Ansprechschaltung aufweisen, die
die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes abtastet und ein Ausgangssignal liefert, das in Abhängigkeit
von einem derartigen Helligkeitspegel variiert. Eine solche bekannte Blitzeinrichtung ist so angeordnet, daß sie
die Blitzabgabe oder Blitzemission in Abhängigkeit von der Änderung ermöglicht, die am Ausgang der Ansprechschaltung
auftritt, wenn ein Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes höher ist als ein vorgegebener Pegel, und daß
sie die Blitzabgabe oder Blitzemission in Abhängigkeit von der Änderung sperrt, die am Ausgang der Ansprechschaltung
auftritt, wenn ein Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes niedriger ist als der vorgegebene Pegel.
Die Umschaltung der Ansprechschaltung hängt jedoch nur von einem einzigen Faktor ab, nämlich der Helligkeit des zu
photographierenden Objektes bei dieser bekannten Blitzeinrichtung. Infolgedessen hat diese bekannte Blitzeinrichtung
die nachstehend beschriebenen Nachteile und Unzulänglichkeiten:
(1) Trotz der tatsächlichen Situation, daß die relative Öffnung des Objektives in Abhängigkeit von dem jeweiligen
Kameras schwankt, wird eine Blitzabgabe ausgelöst, solange die Helligkeit des Objektes niedriger
als ein vorgegebener Pegel gemessen wird, völlig unabhängig davon, ob die relative Öffnung des Objektivs
der mit der Blitzeinrichtung ausgerüsteten Kamera hoch oder niedrig ist, und dies führt manchmal zu Photographien,
die in ungeeigneter Weise mit Blitzlicht belichtet sind.
■*- (2) Eine Blitzabgabe, die ohne Ausnahme ausgelöst wird,
solange die gemessene Helligkeit des Objektes niedriger ist als ein vorgegebener Pegel, verursacht ebenfalls
Photographien, die in ungeeigneter Weise mit Blitzlicht belichtet sind, und zwar in Abhängigkeit
von der Filmerapfindlichkeit, da die Belichtungsvoraussetzung
auch von der Empfindlichkeit des Filmes beherrscht wird, der tatsächlich in die Kamera eingelegt
ist.
!0 (3) Die Blitzabgabe wird nicht ausgelöst, solange die
Helligkeit des Objektes bei der herkömmlichen Blitzeinrichtung höher ist als der vorgegebene Pegel. Dementsprechend
ist eine solche herkömmliche Blitzeinrichtung ungeeignet, wenn man Bilder gegen das Licht
■ aufnimmt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die geschilderten Nachteile zu überwinden und eine Blitzeinrichtung anzugeben,
die die Aufnahme von photographischen Aufnahmen unter Berücksichtigung der tatsächlichen Helligkeitsverhältnisse
sowie der Kameraeinstellung und Kameraausrüstung ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel mit einer Blitzeinrichtung
erreicht, die so ausgelegt ist, daß sie in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden
Objektes aktiviert wird, wobei die erfindungsgemäße Blitzeinrichtung
folgende Baugruppen aufweist: Eine Ansprechschaltung, die so ausgelegt ist, daß sie die Helligkeit
eines zu photographierenden Objektes mißt und von einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand umgeschaltet wird,
wenn ein so gemessener Helligkeitspegel höher ist als ein vorgegebener Wert, eine Blitzabgabesteuerschaltung, die
so ausgelegt ist, daß sie in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Ansprechschaltung aktiviert wird, um' die Blitzabgabe
zu ermöglichen, wenn die Ansprechschaltung im ersten Zustand ist, und um die Blitzabgabe zu sperren, wenn die
Ansprechschaltung im zweiten Zustand ist, und eine Ein-
richtung zur Umschaltung des Vorgabewertes für die Ansprechschaltung
in Abhängigkeit von optischen Faktoren, wie zum Beispiel der relativen Öffnung des Objektivs und
der Filmempfindlichkeit.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung kann der Vorgabewert
als Schwellwert für die Umschaltung der Ansprechschaltung eingestellt werden, und zwar in Abhängigkeit von verschiedenen
Faktoren, wie zum Beispiel der relativen Öffnung oder Blende des Objektivs und der Filmempfindlichkeit, so
daß die Blitzabgabe oder Blitzemission nicht nur in Abhängigkeit vom Helligkeitspegel des zu photographierenden
Objektes, sondern auch in Abhängigkeit von anderen optischen Faktoren der oben erwähnten Art ermöglicht oder
gesperrt werden kann. Somit lassen sich die vorstehend beschriebenen Unzulänglichkeiten von herkömmlichen Blitzeinrichtungen
in wirksamer Weise mit der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung überwinden.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen
und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein Schaltbild zur Erläuterung der erfindungsgemäßen
Blitzeinrichtungs;
Fig.2 eine Rückansicht der Blitzeinrichtung zur Erläuterung
der Voreinstellung der Ansprechschaltung in der Blitzeinrichtung;
Fig. 3 eine teilweise Rückansicht der Blitzeinrichtung zur Erläuterung einer anderen Ausführungsform der
Einstelleinrichtung für die Ansprechschaltung; und in
Fig. 4. ·
und 5 Schaltbilder zur Erläuterung von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, die ein Schaltbild einer neuartigen photographischen Blitzeinrichtung gemäß der Erfin-
' dung zeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Battefieversorgung,
das Bezugszeichen 2 einen Versorgungsschalter, das Bezugszeichen 3 einen Oszillatortransformator und das
Bezugszeichen 4 einen Schalttransistor, wobei die entsprechenden Bauteile miteinander einen an sich bekannten
DC-DC-Wandler bilden. Dieser DC-DC-Wandler löst ein Schwin
gung beim Schließen des Versorgungsschalters 2 aus. Genauergesagt,
beim Schließen des Versorgungsschalters 2 wird der Transistor 4 über einen Schutzwiderstand 5 mit
einem Basisstrom versorgt, mit dem der Transistor 4 eingeschaltet und somit die Schwingung oder Oszillation ausgelöst
wird. Dann wird der Transistor 4 durch die magnetische Sättigung eines Transformatorkernes wiederholt
eingeschaltet und ausgeschaltet und damit die Schwingung oder Oszillation fortgesetzt. Ein zwischen die Basis und
den Emitter des Transistors 4 geschalteter Kondensator 6 dient zur Stabilisierung, von derartigen Schwingungen oder
Oszillationen..
Ein Kondensator 7 und eine Diode 8, die beide an den Ausgang
des DC-DC-Wandlers angeschlossen sind, bilden einen
Gleichrichter, mit dem ein Hauptentladungskondensator 9 parallel zu einer Blitzentladungsröhre 10 geschaltet ist.
Eine Reihenschaltung, bestehend aus einer Diode 11, einem Strombegrenzungswiderstand 12 und einer Neonlampe 13,
die ebenfalls an den Ausgang des DC-DC-Wandlers angeschlossen ist, dient als Ladungspegel-Anzeigeschaltung, die so
ausgelegt ist, daß sie eine Lichtanzeige liefert, wenn
gO der Hauptentladungskondensator 9 auf einen höheren Pegel
als ein vorgegebener Spannungswert geladen worden ist. Ein Kondensator 15, der über einen Ladewiderstand 14 parallel
zum Strombegrenzungswiderstand 12 und der Neonlampe 13 geschaltet ist, dient als Triggerkondensator.
Der Triggerkondensator 15 bildet zusammen mit einem Triggertransformator
16 und einem Triggerschalter 17 eine Triggerschaltung, welche die Blitzentladungsröhre 10 in an
sich bekannnter Weise mit einer Erregerspannung versorgt. Ein Widerstand 18, der parallel zum Ladewiderstand 14 und
dem Triggerkondensator 15 geschaltet ist, dient als Entladungswiderstand,
der so ausgelegt ist, daß er für die Entladung der elektrischen Ladung des Triggerkondensators
15 sorgt und damit verhindert, daß die Triggerschaltung aktiviert wird, wenn der DC-DC-Wandler zu schwingen aufhört.
Ein Schaltungsbereich 19, der mit einer strichpunktierten Linie angedeutet ist, dient als Ansprechschaltung, um den
Helligkeitspegel eines zu photogrphierenden Objektes zu messen und weist ein CDS oder eine Messzelle 20 und einen
Widerstand 21 in Reihenschaltung, Widerstände 22 und 23 in Reihenschaltung sowie einen Komparator 24 auf, wobei
an den Komparator 24 Spannungssignale angelegt werden, die an den Knotenpunkten a. und b_ in den jeweiligen Reihenschaltungen
auftreten.
OLe Ansprechschaltung 19 spricht auf einen Helligkeitspegel eines zu photographierenden Objektes an, der höher
ist als ein vorgegebener Wert, um an den Ausgang des Komparators 24 ein Ausgangssignal anzulegen, das nun einen
niedrigen Pegel hat und über den Schutzwiderstand 25 an die Basis des Transistors 4 angelegt wird, der damit abgeschaltet
gehalten wird. Wenn andererseits eine Helligkeit eines zu photographierenden Objektes niedriger ist
als ein vorgegebener Pegel, liefert der Komparator 24 nunmehr ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, mit dem der
Transistor 4 eingeschaltet wird.
Infolgedessen unterbricht die Ansprechschaltung 19 die
Schwingung des DC-DC-Wandlers, wenn das zu photographierende Objekt eine Helligkeit besitzt, die höher ist als
der vorgegebene Wert, und ermöglicht es, daß der Wandler die Schwingung fortsetzt, wenn das zu photographierende
Objekt eine Helligkeit hat, die niedriger ist als der vorgegebene Wert.
Die Ansprechschaltung 19 ist so angeordnet, daß einer der Widerstände 21 bis 23 von Hand eingestellt wird, und zwar
in Abhängigkeit von der relativen Öffnung eines Objektives, das tatsächlich auf der Kamera montiert ist, was sich beispielsweise
mit F 1,4, F 2 und so weiter ausdrücken läßt. Auf diese Weise hängt das Ausgangssignal vom Komparator 24
nicht nur von der Helligkeit des zu photographierenden Objektes, sondern auch von der relativen öffnung oder Blende
des Objektivs ab, und somit wird die Schwingung unter Bedingungen,
welche auch die relative öffnung des Objektives einschließen, zugelassen oder gesperrt.
In gleicher Weise kann einer der Widerstände 21 bis 23 in
Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des Filmes eingestellt werden, der tatsächlich, in die Kamera eingelegt ist, um die
Schwingung des DC-DC-Wandlers unter Bedingungen zu steuern, die auch die Filmempfindlichkeit einschließen.
Außerdem ist auch eine Anordnung denkbar, bei. der die Widerstände 21 bis 23 wahlweise einstellbar sind, so daß- der
DC-DC-Wandler auch dann schwingen kann, wenn die Helligkeit
eines zu photographierenden Objektes relativ hoch ist, und eine Blitzentladung erfolgen kann, wenn ein Bild gegen
das Licht aufgenommen wird. Es ist auch möglich, die relative Öffnung des Objektives und die Filmempfindlichkeit
über den Widerstand 21 beziehungsweise den Widerstand 22
zu berücksichtigen.
Auch eine weitere Anordnung ist möglich, bei der die relative Öffnung des Objektives oder die Filmempfindlichkeit
QQ über ein Element 26 berücksichtigt werden können, das vor
der Meßzelle 20 angeordnet ist, um die Menge des ampfangenen Lichtes zu begrenzen. Das Element 26 kann herkömmliche
Filter verschiedener Abstufungen oder herkömmliche Membranen mit einer Vielzahl von Perforationen unterschiedlicher
gg Durchmesser aufweisen. Unter Verwendung eines solchen Elementes
26 zur Begrenzung der empfangenen Lichtmenge ist eine Anordnung möglich, bei der die Filmempfindlichkeit
durch das Element 26 berücksichtigt werden kann, während
die relative Öffnung des Objektives mit einem der Widerstände 21 bis 23 berücksichtigt werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Rückansicht der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung,
wobei von Hand zu betätigende Knöpfe vorgesehen sind, die betriebsmäßig an die Widerstände 21 bis
23 oder das Element 26 zur Begrenzung der zu empfangenden Lichtmenge angeschlossen und diesen zugeordnet sind. Ein
Knopf 27 für den Lichtwert LV ist betriebsmäßig an den
Widerstand 21 angeschlossen, und ein Knopf 28 für die Filmempfindlichkeit
ist betriebsmäßig an den Widerstand 22 angeschlossen. Diese Knöpfe 27 und 28 sind längs entsprechenden
Abstufungslinien gleitend verschiebbar.
Wenn die Einrichtung so angeordnet ist, daß ein Wert der relativen Öffnung des Objektives und der Filmempfindlichkeit
berücksichtigt wird, können die Knöpfe 27 und 28 betriebsmäßig einander so zugeordnet sein, daß einer der
Widerstände 21 bis 23 eingestellt wird, oder es ist nur <äer Knopf 27 vorgesehen. Eine ähnliche betriebsmäßige Zuordnung
ist für das Element 26 zur Begrenzung der zu empfangenden Lichtmenge möglich. Der Knopf 27 kann durch
einen Knopf 29 für die Membran ersetzt werden, wie es Fig. 3 zeigt, und die Knöpfe 27 bis 29 können auch in einer
anderen geeigneten Position als der Rückseite der Blitzeinrichtung angeordnet werden.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Blitzeinrichtung gemäß der Erfindung arbeitet die Ansprechschaltung
19 so, daß sie den Transistor 4 abgeschaltet hält, solange die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes
höher ist als ein vorgegebener Wert, und infolgedessen bewirkt auch das Schließen des Versorgungsschalters 2 keine
Schwingung des DC-DC-Wandlers. Dementsprechend werden
sowohl der Hauptentladungskondensator 9 als auch der Triggerkondensator 15 nicht geladen, und es erfolgt keine
Blitzentladung.
Bei einer Helligkeit eines zu photographierenden Objektes,
die niedriger ist als ein vorgegebener Wert, liefert der Komparator 24 der Ansprechschaltung 19 ein Ausgangssignal
mit hohem Pegel, das ausreichend ist, um den Transistor 4
einzuschalten, und der DC-DC-Wandler löst die Schwingung beim Schließen des Versorgungsschalters 2 aus. Die jeweiligen
Kondensatoren 9 und 15 werden dadurch geladen, und die Blitzentladungsröhre 10 gibt somit einen. Blitz beim
Schließen des Triggerschalters 17 ab.
Bei einer plötzlichen Zunahme der Helligkeit des zu photographierenden
Objektes, die beispielsweise in dem Falle auftritt, wenn eine photographische Aufnahme im Freien beabsichtigt
ist, unmittelbar nachdem eine Blitzlichtaufnahme im Hause erfolgt ist, werden sowohl der Hauptentladungskondenstor
9 als auch der Triggerkondensator 15 sicherlich in ihren geladenen Zuständen sein, wenn der DC-DC-Wandler
zu schwingen aufhört, aber die Ladung im Triggerkondensator 15 wird nun über den Entladungswiderstand 18
entladen, und auch das Schließen des Triggerschalters 17 bewirkt keine Aktivierung der Schaltung. Somit gibt die
Blitzentladungsröhre keinen Blitz ab. In einem solchen Falle wird durch die Diode 8 verhindert, daß der Strom
aus dem Hauptentladungskondensator 9 in den Triggerkonden- · sator 15 fließt.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung, bei der ein Transistor 30, der
an die Basis des Transistors 4 angeschlossen ist, von der Ansprechschaltung 19 gesteuert wird, und die Anordnung der
übrigen Bauelemente ist die gleiche wie bei der Anordnung der Schaltung gemäß Fig. 1.
Bei dieser Ausführungsform wird der Transistor 3 0 an seiner
Basis mit dem Ausgangssignal mit niedrigem Pegel vom Komparator 24 versorgt und abgeschaltet, wenn die Helligkeit
eines zu photographierenden Objektes höher ist als der vorgegebene Wert, so daß der Transistor 4 abgeschaltet
gehalten und der DC-DC-Wandler daran gehindert wird, zu
schwingen, auch wenn der Versorgungsschalter 2 geschlossen wird. Bei einem zu photographierenden Objekt, dessen
Helligkeit niedriger ist als der vorgegebene Wert, liefert der Komparator 24 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, das
ausreichend ist, um den Transistor 3 0 einzuschalten, und der Transistor 4 kann wiederholt eingeschaltet und ausgeschaltet
werden. Somit wird der DC-DC-Wandler ausgelöst, um beim Schließen des Versorgungsschalters 2 zu schwingen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung, bei der die Triggerschaltung
außer Betrieb gesetzt wird, wenn sich das Ausgangssignal der Ansprechschaltung 19 ändert, und somit wird eine Blitzabgabe
gesperrt. Es darf darauf hingewiesen werden, daß die übrigen Bauelemente der Schaltung in gleicher Weise
angeordnet sind wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 . Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind ein pnp-Transistor
31 und die Reihenschaltung aus dem Strombegrenzungswiderstand
12 und der Neonlampe 13 jeweils parallel zum Triggerkondensator 15 geschaltet, so daß der Transistor
31 vom Ausgangssignal vom Komparator 24 der Ansprechschaltung 19 gesteuert werden kann.
25. Auf diese Weise schaltet das Ausgangssignal mit niedrigem
Pegel vom Komparator 24, wenn die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes höher ist als der vorgegebene
Wert, den Transistor 31, und gleichzeitig wird die elektrische Ladung im Triggerkondensator 15 durch diesen
gO Transistor 31 entladen und infolgedessen die Neonlampe 13
ausgeschaltet. Dementsprechend wird die Blitzentladungsrohre 10 daran gehindert, eine Blitzabgabe auszulösen,
auch wenn der Triggerschalter 17 geschlossen ist, da die
Triggerschaltung nicht aktiviert ist. Wenn die Helligkeit
gc des photographierenden Objektes niedriger ist als der vorgegebene
Wert, liefert der Komparator 24 ein Ausgangssignal· mit hohem Pegel, und der Transistor 31 wird somit abgeschaltet
gehalten. Die Blitzentladungsröhre 10 wird somit
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in die Lage versetzt, eine Blitzabgabe beim Schließen des Triggerschalters 17 auszulösen.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist
bei der erfindungsgemäßen Blitzeinrichtung die Ansprechschaltung so ausgelegt, daß sie den Helligkeitspegel eines
zu photographierenden Objektes mißt und ein Ausgangssignal liefert, das von verschiedenen Faktoren abhängt,
wie zum Beispiel der relativen öffnung oder Blende des Objektives und der Filmempfindlichkeit, so daß der Helligkeitspegel
des zu photographierenden Objektes in Verbindung mit der speziellen relativen öffnung des tatsächlich
auf der Kamera montierten Objektives und mit der speziellen Empfindlichkeit des tatlächlich in die Kamera eingelegten
Filmes gemessen werden kann. Die Blitzentladungsröhre wird dann in die Lage versetzt, die Blitzabgabe
auf der Basis des so gemessenen Helligkeitspegels auszulösen.
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Claims (1)
- '-: 3322203BlitzeinrichtungPatentansprüche1. Blitzeinrichtung, die in Abhängigkeit von der Helligkeit eines zu photographierenden Objektes aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzeinrichtung folgende Baugruppen aufweist:Eine Ansprechschaltung (19, 20-26), die die Helligkeit eines zu photographierenden Objektes mißt und die aus einem ersten Zustand in einen Zustand umschaltbar ist, wenn de1" Pegel der so gemessenen Helligkeit höher ist als ein vorgegebener Wert,eine Blitzabgabe-Steuerschaltung (4, 14-17), die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal (24) der Ansprechschaltung (19, 20-26) aktivierbar ist, um eine Blitzabgabe zu ermöglichen, wenn die Ansprechschaltung im ersten Zustand ist, und eine Blitzabgabe zu verhindern, wenn die Ansprechschaltung im zweiten Zustand ist, und eine Einrichtung (21-23, 26, 27-29), mit der der Vorgabewert der Ansprechschaltung (19, 20-26) in Abhängigkeit von optischen Faktoren, wie der relativen Öffnung des Objektives und der Filmempfindlichkeit umschaltbar oder einstellbar ist.2. Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechschaltung (19, 20-26) einen Komparator (24) aufweist, der als Eingangssignale die Spannungen von Knotenpunkten von Reihenschaltungen aus Widerstand(21) und Lichtmeßzelle (20) beziehungsweise Widerständen (22, 23) erhält.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (4, 14-17) einen Transistor (4) aufweist, dessen Basis das Ausgangssignal der Ansprechschaltung (19, 20-26) erhält.4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Komparators (24) über einen Schutzwiderstand (25) an der Basis des Transistors (4) anliegt.5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandswerte der Widerstände (21-23) der Ansprechschaltung (19, 20-26) einstellbar sind.6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechschaltung (19, 20-26) ein Element (26) aufweist, mit dem die von der Lichtmeßzelle (20) empfängliche Helligkeit einstellbar ist.7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 gO bis 6 , dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (21-23) und/oder das Element (26) der Ansprechschaltung (19, 20-26) mit Betätigungsknöpfen (27-29) einstellbar sind, so daß öffnungswerte des Objektives, Filmempfindlichkeit und andere optische Werte berücksichtigbar sind.8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung(4, 14-17) eine Triggerschaltung (14-17) aufweist, mit der die Erregerspannung an die Blitzentladungsröhre (10) anlegbar ist.Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet, daß die Triggerschaltung (14-17) einen Transistor (31) aufweist, der an die Ansprechschaltung (19, 20-26) angeschlossen ist und mit dem die Auslösung der Blitzentladungsröhre (10) steuerbar ist.10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (31) der Triggerschaltung (14-17) an den Ausgang des Kornparators (24) angeschlossen ist.11. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 , dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (4, 14-17) einen Transistor (30) aufweist, der an*® die Basis des Schalttransistors (4) angeschlossen ist.12. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß der Schalttransistor(4) an einen DC-DC-Wandler (3, 5, 6) angeschlossen ^° ist, dessen Ausgangssignal über die Triggerschaltung (14—17) das Auslösen der Blitzentladungsröhre (10) steuert.
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