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DE3322128A1 - Vormontierte graphitelektrode fuer lichtbogenoefen - Google Patents

Vormontierte graphitelektrode fuer lichtbogenoefen

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Publication number
DE3322128A1
DE3322128A1 DE19833322128 DE3322128A DE3322128A1 DE 3322128 A1 DE3322128 A1 DE 3322128A1 DE 19833322128 DE19833322128 DE 19833322128 DE 3322128 A DE3322128 A DE 3322128A DE 3322128 A1 DE3322128 A1 DE 3322128A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
box
electrode
graphite electrode
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833322128
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter 8540 Schwabach Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Original Assignee
C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG filed Critical C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Priority to DE19833322128 priority Critical patent/DE3322128A1/de
Publication of DE3322128A1 publication Critical patent/DE3322128A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

  • Vormontierte Graphitelektrode fur Lichtbogenöfen
  • Die Erfindung betrifft eine vormontierte Graphitelektrode für Lichtbogenöfen, mit Gewindeschachteln an den Elektrodenenden und einem doppelkonischen, in eine der Schachteln eingeschraubten Gewindenippel, bei dem die Stoßflächen zwischen den dem Schachtelboden abgewandten Gewindeflanken des Nippels an den Gewindegängen der Schachtel anliegen, und mit wenigstens einem zwischen Schachtelboden udn Nippelstirnfläche angeordneten, deformierbaren Distanzstück.
  • Kohle- oder Graphitelektroden werdn in der Regel durch doppelkonische Gewindenippel aus Kohle oder Graphit aneinandergeschraubt, um die Elektroden kontinuierlich und vollständig verbrauchen zu können.
  • Bei mangelnder Sorgfalt oder unter schwierigen Arbeitsbedingungen kommt es häufig zu unsymmetrischem Sitz des Nippels in den Elektrodengewindeschachteln. Dies wiederum führt häufig zu Schachtelrissen und zum verbrauchserhöhenden Abfallen von Elektrodenstücken.
  • Um diese Probleme zu entschärfen, wurde schon vorgeschlagen, die Montage der Nippel in einer Schachtel beim Elektrodenherstellen durchzuführen, um eine optimale Symmetrierung des Nippels zu gewährleisten.
  • Die bekannte vormontierte Graphitelektrode der genannten Art (De-AS 22 26 230) erreicht die Symmetrierung durch Verwendung von deformierbaren Distanzstücken zwischen Schachtelboden und Nippelstirnflächen, wobei die Anordnung so getroffen werden soll, daß die eine Markierung aufweisende Symmetrieebene des Gewindenippels mit der Ebene der Elektrodenstirnfläche zusammenfällt.
  • Die hierfür verwendeten Distanzstücke bestehen aus karbonisierbaren Materialien wie Papier uwdgl. oder Hartpech, das nur verhältnismässig geringe Verformungen zuläßt und in erster Linie den übergangswiderstand der Elektrodenverbindung verringern soll, indem es sich bei Erhitzung der Elektrode in einen elektrisch leitenden Koks verwandelt.
  • Die angestrebte Symmetrierung des Nippels in der Verbindungsstelle wird jedoch dadurch beeinträchtigt, daß die Dicke der Distanzstücke an die übliche Abweichung der Maße von Nippel- und Schachtelgewinde vom Sollwert gekoppelt wird. Die Plus-. bzw. M;nustoleranzenRfür Nippel, Schachtel und Distanzstücke führen somit zwangsläufig zu einer ungenauen Symmetrierung des Nippels.
  • Es ist ferner bekannt, zur Symmetrierung des Nippels im Verbindungsbereich zusammendrückbare Distanzstücke zu verwenden, die den Nippel beim Zusammenschrauben durch die für das Zusammendrücken erforderliche Kraft in die Symmetrielage drucken sollen (DE-AS 10 23 534) oder aus einem im wesentlichen unverformbaren Material bestehende Distanzstücke, deren Dicke so bemessen ist, daß sie das Einschrauben des Nippels bis zu einer gewünschten Schachteltiefe zuläßt (DE-AS 12 72 472) Die letztgenannten Vorschläge sind jedoch nicht an vormontierten Graphit- oder Kohleelektroden verwirklicht worden und berücksichtigen deshalb offensichtlich nicht die Tatsache, daß die Verbindungen zwischen den Elektrodenteilen vom Benutzer der Elektroden selbst herzustellen sind, der gewöhnlich beim Zusammenbau nicht so sorgfältig vorgeht oder aus Ze~itmangel vorgehen kann, daß verhindert wird, daß die Nippel asymmetrisch in die Schachteln eingeschraubt werden und dadurch erhebliche mechanische Spannungen entstehen, die zu der bereits genannten Verringerung der Lebensdauer der Elektrode bzw. des Elektrodenstrangs fuhren.
  • Den bekannten vormontierten oder nicht vormontierten Graphit- und Kohleelektroden, die zu Zentrierungszwecken zwischen dem Schachtelboden und der Nippelstirnfläche ein oder mehrere Distanzstücke aufweisen, ist aber der wesentliche Nachteil zu eigen, daß sie die Zentrierung von Nippel und Elektrodenschachtel in bezug auf deren Mittelachse und/oder die Symmetrierung des doppelkonischen Nippels in bezug auf die einander gegenüberliegenden Stirnflächen der miteinander zu verbindenden Elektroden über einen minimalen Weg erreichen wollen, der in der Regel nicht länger ist als das Flankenspiel zwischen Nippelgewinde und Schachtelgewinde. Dadurch wird jedoch die angestrebte Zentrierung bzw. Symmetrierung oftmals nicht vollständig erreicht und darüberhinaus ein zu straffes Festziehen der in Eingriff tretenden Gewindeflanken von Nippel und Schachtel geradezu heraufbeschworen, wodurch ein nachträgliches Losen des Nippels für den Fall eines gewünschten Austausches unmöglich gemacht wird oder sogar eine Beschädigung der Gewindeflanken verursacht wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die vormontierte Graphitelektrode der genannten Art so auszubilden, daß die angestrebte Zentrierung und Symmetrierung von Nippel und Schachtel mit größerer Sicherheit erreicht wird, und zwar ohne Beschädigung der Gewindebereiche der genannten beiden Körper, und daß diese Zentrierung und Symmetrierung nicht nur aufrechterhalten bleibt, bis die vorgefertigte Elektrode zum Einsatz gelangt, sondern daß der einmal in die Schachtel eingeschraubte Nippel jederzeit sogar von Hand wieder herausgeschraubt werden kann, falls sich dies als notwendig erweisen sollte, wenn der Nippel beispielsweise beim Transport oder der Lagerung der vormontierten Graphitelektrode beschädigt werden sollte.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Symmetrierung der beiden konischen Nippelhälften in bezug auf die Stirnflächen der miteinander durch den Nippel zu verbindenden Elektroden ds Distanzstück aus einem plattenförmigen Material relativ großer Porosität besteht, das beim Einschrauben des Nippels in die Elektrodenschachtel um 20 bis 70 % seiner ursprünglichen Dicke in Axialrichtung der Elektrode zusammenpreßbar ist, in dem so zusammengepreßten Zustand eine Druckfestigkeit besitzt, die zwischen den Flanken des Nippelgewindes und des Schachtelgewindes einen ausreichend großen Anpreßdruck sicherstellt und das auf dem Schachtelboden und/oder der Nippelstirnfläche aufgeklebt ist.
  • Diese Konstruktion ermöglicht durch die starke Formänderung, die der Distanzkörper beim Einschrauben des Nippels in die Elektrodenschachtel erfährt, und den damit verbundenen sehr viel langsameren Axialkraftaufbau im Material des Distanzstücks, als erbeispielsweise bei den üblicherweise verwendeten Graphitplättchen stattfindet, eine entsprechend verlangsamte Einstellung des Nippelgewindes in bezug auf das Schachtelgewinde und damit eine wesentlich bessere Zentrierung.
  • Dadurch wird die Gefahr, daß der Nippel asymmetrisch in die Schachtel eingeschraubt wird, wodurch es im späteren Betrieb beim Erwärmen des Elektrodenmaterials zu erhebli Spannungsbelastungen in der Verbindungsstelle von Nippel und Schachtel kommen würde, im wesentlichen beseitigt ist.
  • Des weiteren bietet die erfindungsgemäße Konstruktion den wesentlichen Vorteil, daß auch die Symmetrierung des doppelkonischen Nippels in bezug auf die Stirnflächen der einander gegenüberliegenden Elektroden erleichtert wird, da der Nippel dann, wenn das Diistanzstuck am Schachtelboden beim Einschrauben seine Stirnfläche erreicht, noch um eine relativ lange Strecke in die Schachtel weiterkeingeschraubt werden kann, da sich das Distanzstück in axialer Richtung in dem bezeichneten Ausmaß verformt, so daß in jedem Fall sichergestellt ist, daß der größte Durchmesser des Nippels mit der querverlaufenden Symmetrieachse der Elektroden/Nippe 1-Verbindung zusammenfällt, die in den einander im Einbauzustand der beiden Elektroden berührenden Stirnflächen dieser Elektroden liegt. Durch die dadurch erfolgte Symmetrierung ist in jedem Fall eine gleichmässige Belastung der Gewindeflanken der beiden Konushälften des doppelkonischen Nippels sichergestellt und damit die Gefahr vermindert, daß der Nippel im Betriebszustand der Elektrode reißt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsvorschlags weist das Material, aus dem das Distanzstück besteht, eine Scherfestigkeit auf, die nach dem Aufkleben des Distanzstücks auf dem Schachtelboden und der Nippel stirnfläche ein Wiederausschrauben des Nippels aus der Schachtel durch Abscheren des Materials ermöglicht.
  • Dadurch wird erreicht,daß in den Fällen, in denen nachträglich der Nippel aus einer vormontierten Elektrode wieder ausgebaut werden muß,weil er beispielsweise Transport- oder Lagerschäden aufweist, dies ohne weiteres ermöglicht wird, ohne daß die Elektrodenschachtel dadurch beschädigt wird, so daß letztere nach dem Einschrauben eines neuen Nippels sofort wieder verwendet werden kann.
  • Als Material für derartige Distanzstücke hat sich handelsübliches Styropor als besonders geeignet erwiesen, das beispielsweise in Form eines Plattenstücks mittels Kaltleim auf den Schachtelbgden und/oder die Nippelstirnfläche aufgeklebt werden kann, jedoch sind auch mit Kork oder ähnlich porösen und einen geeigneten Verformungswiderstand aufweisenden Materialien gute Erfahrungen gemacht worden.
  • Anstelle von Styropor oder Kork läßt sich auf den Schachtelboden und/oder die Nippelstirnfläche auch eine der handelsüblichen Schaumstoffmassen aufspritzen, die dort zu dem gewunschten, einen Distanzkörper bildenden Material erhärtet, woraufhin der Nippel in die Schachtel eingeschraubt wird.
  • Dies hätte den Vorteil, daß das Material von Hause aus auf der Aufnahmeoberfläche klebt, also keinen zusätzlichen Klebstoff benötigt.
  • Schließlich hat es sich auch bewährt, als Material für das Distanzstück einen ein- oder mehrlagigen, mit einem kohlenstoffhaltigen Bindemittel imprägnierten Kohlenstoff- oder Graphitfilz zu verwenden, falls dieser die verlangte Verformbarkeit in Axialrichtung der Elektrode aufweist. Ein solcher Filz würde im Betriebszustand der Elektrode zwischen dem Schachtelboden und der Nippetstirnseite als stromleitende Brücke erhalten bleiben, während beispielsweise bei Verwendung von Styropor dieses durch die Wärmeentwicklung im Betriebszustand im wesentlichen vollständig beseitigt würde.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch den fängsgeschnittenen Schachtelbereich zweier durch einen doppelkonischen Nippel miteinander zu verbindender Elektroden.
  • Die beiden miteinander zu verbindenden Elektroden 1, 1' aus Graphit oder Kohlenstoff weisen an ihren stirnseitigen Enden axiale Elektrodenschachteln 11 auf, die mit einem Gewinde 6 versehen sind, in das ein doppelkonischer Nippel 2 zur Herstellung der Verbindung eingeschraubt wird.
  • Die Elektrode 1 wird hier als vormontierter Körper betrachtet, was bedeutet, daß sie bereits im Herstellungswerk mit dem Nippel 2 versehen worden ist, dessen obere Hälfte 2a mit ihrem Gewinde 5 in das Schachtelgewinde 6 eingeschraubt worden ist.Zu diesem Zweck ist zwischen dem Schachtelboden 3 und der Nippelstirnfläche 4 wenigstens ein deformierbares Distanzstück 7 aus einem plattenförmigen Material relativ großer Porosität, bei spielsweise handelsübliches Styropor, angeordnet, und entweder mit dem Schachtelboden oder der diesem gegenüberliegenden Nippelstirnseite verklebt, beispielsweise mittels Kaltleim. Die ursprüngliche Konfiguration des Distanzstückes 7 ist auf dem Schachtelboden 3 der unteren Elektrode 1 dargestellt und dort mit 8 bezeichnet. In der mit 7 bezeichneten Konfiguration des Distanzstückes ist dieses, verursacht durch das Einschrauben des Nippels 2 in die Elektrodenschachtel 11, um 20 bis 70 X seiner ursprünglichen Dicke in Axialrichtung der Elektrode zusammehgepreßt und besitzt in dem zusammengepreßten Zustand eine Druckfestigkeit, die zwischen den Flanken des Nippel gewindes 5 und des Schachtelgewindes 6 einen ausreichend großen Anpreßdruck sicherstellt.
  • Die relativ starke Verformung des Distanzstückes 7,8, wobei das Distanzstück 8 auf dem Schachtelboden der unteren Elektrode 1 nach dem Aufschrauben des Schachtelgewindes dieser Elektrode auf den unteren Teil 2b des Nippelgewindes die gleiche Verformung erhalten haben wird, wie sie bei dem Distanzstück 7 am Schachtelboden der oberen Elektrode 1 sichtbar ist, hat zum Ziel, die beiden konischen Nippelhälften 2a, 2b in bezug auf die einander gegenüberliegende Stirnflächen 9, 10 der beiden Elektroden und damit zu der querverlaufenden Symmetrieachse 13, also in Richtung des Doppelpfeils A, optimal zu symmetrieren, wobei dieStoßflächen zwischen den dem Schachtelboden 3 abgewandten Gewindeflanken des Nippels 2 an den Gewindegängen der Schachtel 11 anliegen.
  • Die optimale Symmetrierung ist erreicht, sobald der Nippel in die Elektrodenschachteln beider Elektroden 1,1' soweit eingeschraubt ist, daß die Symmetrieachse 13 den seinen beiden Konushälften 2a, 2b gemeinsamen größten Durchmesser schneidet.Es versteht sich, daß in diesem Fall die Symmetrieachse 13 in der Ebene der aneinanderstossenden Elektrodenstirnflächen 9,10 liegt. Bei dem obigen Vorgang erfolgt auch eine optimale Zentrierung des Nippels in bezug auf die Längsachse 12 der Elektroden, die gleichzeitig die Längsachse der Elektrodenschachteln 11 ist, also in Richtung des Doppelpfeils B. Diese Symmetrierung und Zentrierung des Nippels hat zur Folge, daß bei der im Betriebszustand der zusammengeschraubten Elektroden erfolgten Erhitzung des Materials keine ungleichmässigen thermischen Spannungen im Nippel und in der Schachtel auftreten, die zu vorzeitiger Rißbildung und zum Abfallen von Endstücken führen können.Die vormontierten Graphitelektroden 1, 1 werden bei der späteren Verwendung im Lichtbogenofenbetrieb zusammengeschraubt, indem die am oberen Ende der Elektrode vorhandene leere Schachtel 11 mit der unteren konischen Nippelhälfte 2b der darüber befindlichen Elektrode in Eingriff gebracht wird. Diese Fertigmontage des Elektrodenstranges, also das Herstellen der Verbindungen zwischen den Elektrodenteilen kann aufgrund der mit der hier beschriebenen Konstruktion möglich werdenden optimalen Symmetrierung und Zentrierung vom Benutzer selbst durchgeführt werden.
  • Bei Verwendung von handelsüblichem Styropor für die Distanzstücke 7,8, die mit Kaltleim am Schachtelboden 3 und auf den Nippelstirnflächen 4 aufgeklebt werden, ist nach der Vormontage die Möglichkeit gegeben, den mit der einen konischen Nippelhälfte 2a eingeschraubten Nippel wieder aus der Schachtel herauszuschrauben, falls an der anderen Nippelhälfte 2b Fehler oder Schäden aufgetreten sind, die den Zusammenhalt der zwischen den Elektroden 1 und 1' herzustellenden Verbindung beeinträchtigen würden. Dieses Herausschrauben des Nippels ist deshalb einfach, weil die Scherfestigkeit des Styropormaterials relativ gering ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel einer Elektrodenverbindung der anmeldungsgemäßen Art wurde in die Elektrodenschachtel eine Styroporplatte mit einer Dicke von 15 mm eingeklebt und durch Einschrauben des Nippels auf eineDicke von S mm zusammengepreßt, wobei in Elektrodenlängsrichtung eine Kraft von maximal 300 dN aufgewandt wurde. Anstelle von handelsüblichem, plattenförmigen Styropor als Material für die Distanzstücke 7,8 könnte auch eine Schaumstoffmasse Verwendung finden, die auf den Schachtelboden 3 und/oder die Nippelstirnfläche 4 aufgespritzt wird und dort erstarrt, wobei allerdings eine genaue Dosierung dieser Masse möglicherweise Schwierigkeiten bereitet. Andererseits würde sich in diesem Fall die Verwendung eines besonderen Klebstoffes erübrigen, da die erstarrte Masse selbst auf der betreffenden Oberfläche festklebt.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (8)

  1. Patentanspruche Vormontierte Graphitelektrode fur Lichtbogenöfen, mit Gewindeschachteln an den Elektrodenenden und einem doppelkonischen, in eine der Schachteln eingeschraubten Gewindenippel, bei dem die Stoßflächen zwischen den dem Schachtelboden abgewandten Gewindeflanken des Nippels an den Gewindegängen der Schachtel anliegen, und mit wenigstens einem zwischen Schachtelboden und Nippelstirnfläche angeordneten, deformierbaren Distanzstück, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t e daß zur Symmetrierung der beiden konischen Nippelhälften (2a,2b) in bezug auf die Stirnflächen (9,10) der miteinander durch den Nippel zu verbindenden Elektroden (1,18) das Distanzstück (7,8) aus einem plattenförmi-gen Material relativ großer Porosität besteht, das beim Einschrauben des Nippels (2) in die Elektrodenschachtel (11) um 20 bis 70 X seiner ursprunglichen Dicke in Axialrichtung der Elektrode zusammenpreßbar ist, in dem so zu sammengepreßten Zustand eine Druckfestigkeit besitzt, die zwischen den Flanken des Nippelgewindes (5) und des Schachtelgewindes (6) einen ausreichend großen Anpreßdruck sicherstellt, und das auf dem Schachtelboden (3) und/oder der Nippelstirnfläche (4) aufgeklebt ist.
  2. 2. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruchl, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Material eine Scherfestigkeit aufweist, die nach seinem Aufkleben auf dem Schachtelboden (3) und der Nippelstirnfläche (4) ein Wiederherausschrauben des Nippels (2) aus der Schachtel (11) durch Abscheren des Materials ermöglicht.
  3. 3. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h nce t , daß das Material handelsübliches Styropor ist.
  4. 4. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Material eine korkartige Substanz ist.
  5. 5. Vormontierte Graphitelektrode nach einem der Anspruche 2 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als Klebstoff zum Aufkleben des Materials ein Kaltleim verwendet wird.
  6. 6. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kaltleim zur dauerhaften Fixierung des Nippels (2) in der Elektrodenschachtel (11)zusätzlich in die letzten Gewindegänge (5,6) der Schachtel und/oder des Nippels aufgetragen ist.
  7. 7. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,daß das Material aus einer auf den Schachtelboden (3) und/oder die Nippelstirnfläche (4) aufgespritzten und erstarrten Schaumstoffmasse besteht.
  8. 8. Vormontierte Graphitelektrode nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Material aus einer oder mehreren, mit einem kohlenstoffhaltigen Bindemittel imprägnierten Kohlenstoff- oder Graphitfilzschichten besteht.
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